Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1923-02-10 · Heft 1435 (10.2.1923) · p. Seite 6

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1435 (10.2.1923)
Date
1923-02-10
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
80% known words query
IRI
…/2979076-2980477-2980516--13743-3000415
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

4 entity mentions

'JfS'fVTtTT '--d'^ Lteiie6 Men, Samstag «Hcitct Mv^Kenzeituns. 10. Febmar 1023 3h. 14» Mm und Kunst. KuvstauLftellnngen. Serrsaitonen wird niomaod erwarten, der di« AuS« Wellung des Österreichischen Künstlerbundes ibesucht. Allzu waghalsige Exzentrizität sind hier ebenso aus» geschlossen wie allzu krasser Dilettantismus. Sicheres handwerkliches Können herrscht vor. Wer es ist ärgerlich und wohl iciii Zeichen der ansteckenden Berwirrurgen unserer Zeit, daß von diesem Können nicht der richtige, tvirkliche Werte schaffende Gebrauch gemacht wind. Da malt C. Brockelmann tüchtig,! frisch und lichtstark eine kleine Schneelandschaft, ebenso er» sreulich wie die Skizze ,^8or dem Spiegel", bei aller Leichtig- ■ feit und Keckheit malerisch durchempsimiden und interessant inr iZusaminenklang von Blaugrür.« rmd Rostbraun, und /daneben ihängen seinegroßen Bilder, nichr anznsehen: Totgemalt die iFarhe, langtveilig die erkünstelte, nach dem Expressiomsmus schielende Form. Dabei ist er — in seinen Studien — kein!übler Zeichner! A. K. Schmidt ist auch kein Genie, aber er!hat -der: Vorteil, nicht Anspruch darauf zu macheu. Wirklich .gemalt, Raum Tiefe, Licht cmsdrückend, sind seine La:-dschaftsbkldchcn, ober vor größerer Fläche, die er nicht stark genug dHvältigt, sollte er sich hüten. Bvn H. Wollner hängt hier die „Mozartiade", die von Postkarten her bekannte, auch andere Stücke, deren ähnliche Genre.man anmerkt, daß er mit billiger Poesie und bunter Effekthascherei ein gutes Geschäft fzumachen hofft. Es fragt sich nur, was . auf die Dauer daZ Bessere M: Das mit Postkartenderlegern odör daÄ mit Freund::: i-unverfälschter Malerei und echter Poesie. Weniger! infolge falscher Spekulation als durch Neigung zu dekorativer lFlächengestaltttNg, zu der leider jiche Begabung fehlt, sind iÄrbeitest. von K. M. May verunglückt, der doch, wie sein .l,>Wald:nneres" zeigt, auch nralen könnte. A. Harsch hingegen, :et bildet damit eine das Niveau >der 'Ausstellung arg herab- 'drückende Ausnähuw, kann es nicht besser. -Seine urdeutschs -Eigenart glaubt er auf andere Weife toahren zu neüsien wie -LeM, und Marees. So erschüttert er uns mit einem eineinhalb -Quadratmeter großen „Donar" von unwiderstehlicher Komik.!Dds stärkste Talent und derjenige, bei dem Wollen am besten lzusamrnengeht, ist Leo P e r I b e r g e r. Virtuos, aiichrucksvoll „-und ohne Prätention ist sein großes „Doppelbiidnrs", mit sensiblem, Pinsel ersaßt; immer geschmackvoll sind auch alle tleinerm 'Stücke, wobei rhm jedoch Wiedergabe eines äußeren Eindrucks besser- - als die eines mr<eren („Frühling", ,-Samariter", „Hobastian" usw.) glückt. Rühmenswert ist eine kleine gewrmdsire Treppe von S. Penther inr' graphischen Kabinett: Mmdeatung des Gesehenen in Etappe, ausdrucksvolle Form tji -hier gelungen, der einzige in diesem Kreise, der über den Zmipressionismus hinweggekommen ist. Allerdings nur in diesem 'Blatt'! Seine beiden'anderen Lithographien sind schwächer, iperslpektÄnsche Fvocheiten stören da noch als ,Fehler", er- 'jcheinen nicht als durch die- Form gefordert. - PÄ Würthle u. Sohn sind Zeichnungen mrd Ge- «aäld? von Viktor Tis ch la r, «irrem jungen Wiener Maler, ausgestellt. Seine Hauptbegabung, wie sie sich Mist — man denke nur an . Ludwig Merdnor! -— bei den als Maler tätigen i Juden 'zeigt; -ist die scharf charakt'erifiereüde, kraft lebhafter Intelligenz Audruck gewordene Linie des Porträts: Dcchsr «ine ursprüngliche Affinität zum Expressionismus. Farben- -froh gemalte Stilleben sind Unpersönlicher. Oben hängt T. W. Reiffsnstuel, der mit allerhand Kraftmeieren seine jugend» -liche llnsertigksit und Unsicherheit oberflächlich genug zu verdecken sucht. Dr. H. Schl. Premiere bei den Wiwaern. - ■ > Die WArraer Truppe bringt heute Samstag itm iS IHr im Luftspieltheater das dreücktige Drama von ^..Weiter „Der Sümmne" zur Erstaufführung. M. Mazo wird einen Vortrag über ^l. Weiter und sein Merk" halten. Morgen Sonntagfindet xm 8 Ahr nachmittags eine Wieder- ' Arzhbaschew erblindet und in Not. Der russisch« DcamaMer. Arzylbaschew, der seit Langer Zei-t leidend stt, hat -das Augenlicht verloren «und ist taub geworden. Nun wendet sich der. Schriftsteller «itd Arbersetzer Maurice H irfchmanu mit einem Aufruf an die OeffeMichkeit, dem hungernden Dichter zu heffm. Erft jüngst snh man ein Wevk Arztzbafchews .% Wien. Die WÄnaer fpdutm^ vollendet sein Drama ,Mser» fucht". HoffeMich bat me Aktion Hirfchmanns für den wa* Mcklichen Dichter ErftÄg. - Ei« genialer Knabe. In LechM erregt eine dbuDeÄLng von Holzplastiken eines dreizehnjährigen Knaben, namens Erich Müller^ . berechtigtes AuffÄhen. Erasessor Hugo Lederer, der bekannte Bi'Lhcmrer, Borstv-M) der MeifterTLoss« der Berliner Akademie, hat dieser Tage die Ar°> bciren des dwizchn>jÄ)riGn BWfchnitzers gsprÄft und darüber geurieift: „Hier liegt offensichMch gen«Äe Be-gabung vor. iSänEiche Arbeiten sind '-cchMschlossen« Meisterwerke." Der Junge, der Srchn eines Cheumitzer Arbeiters, hat »ücht die geringste WriLtlerische genossen. Aus de» Lheatem. . B u r g. t h e a t t r. Morgen, 2 Uhr nachmittags. »D e r S s r j chwenöe r". 7 Uhr abends, „F a j ch i n g'. « b a b e m i 11 h « «i t». Morgen» ft Uhr nachmittags, „3 l ein Dorr 1 l". «alb 8 Uhr abenhr „D i t F r« « von v ierzig Sahren'. o ulen i aal der Kofburg: Morgen, \7 Uhr abends, igaros K.ochzri t". Deutsches Volb,theaker: Keute, S Uhr iadends, Volkstheater-Vedouie. Noch Schluß der;Vedvutr. um tzgid 3 Uhr stütz, Wagen der Straßenbahn noch allen Pichluogen. Keine Ldendkaffe. / hl e u e s Wien e r S i.a d t! h e a t e r: Die srnuMalifchs Komödie .Die Sieger! u" von Deler. Ä. Ttchalstowsky gelangt Montag ^en 12. d. mit Erika Wagner. Olga Bartor-Trau, sowie der Äassilow-Truppe mit M, Esmonoff zur 1V0. Slussübrung. Zn der Wiener^ Kammeroper wstd morgen, halb 3 Uhr nachmittags. »Fra Diavato" gegeben. Wochenfpieiplan der Staatrover. Morgcn. halb 6 Uhr abends (zu erhöhten Preisen), .Di« Meist e r s i« g e r v o n Nürnberg". — Montag ,T o sk a". — Dienstag „Tr ist on und Ss ol de".— Mittwoch ,D i e D o k e m e*. Donnerstag ^Werther".— Freitag .D i e t o t e St ab t'. . Wochenspielplan des Raimunö-Tkeater s. Morgen, 11 Ubr vormittans (zum ersten Male), .Das d i ft d u". — Sonntag, Montag, Mittwoch, Freitag, 7 Uhr abends. „Das Bergwerk". Dienstag WC i e b e s f Ü n b e n“. — Donners'ag „ß a f t m a n n s Ldchter'. — Samstag (zum «rsien Mate) „Die Er» w a.ch i e n e n*. GerichtssM. Acht Personen, di? mit 188.000 Kronen lebe« mSffen. Richter: „Jhnm sieht der Hunger auS den Äugen!" Bor dom Strafrichter des Bezirksgerichtes. FünfhauS LHevlauideZiger>ichtsrwt Dr.. N « b o d a hatte sich vovWsbern die Bedienerin S-eraPhine P.' iorgon llobertrettmig des Diebstahls pi vermtitworten. Dir AngMagtr ist e-rne durch Hamtzer und' Eritbchvuu'g sehr hcrabgokvüMlrne Person. Sie hat cm roteMasses Gefich-i, tioffivgende, nmde Augen, ome anSgemergelte Gestalt. Ms sie vor dom Richter. stand, b-xiniorlte dioser: , Jahnen sieht der H>un,g«r aus den^ A u ig e xv." Die MMevge führ:' aus, daß Frau P. bei. dein Stande, der Fleischhaueriu A-nnv.Stnmmor cr,?n Brrmnenmarkte (Grvßmavkt)' hermmging. und däinr ein Stück Selchftoisch, das über dom Berkunfs-rsch im Leden hing, mÄ durch eine BeweMNig der Siummci heMnterfiikl^ an sich nahm. Die Ladeimchckberm bemnkte. jodoch, wie die AnysklaHte das Fleisch au sich nahin nüd soa.gre, was sie da genoxmnen habe. Dir P. ließ Vas Fleisch Men und ergriff die Flucht. Leut« verfolgten die Frau, diese MchtÄe in ein,-Haus in der Otto» ' kriugechtraße, iix, sie ein Wachiuuun verhaftete. Bei der BerhauÄÄlug gab di« AugEagte Wer BrfxsLgon des Richters an, daß sie in das Geschäft 8wm, mn nach Abfällen zu fvagm. „Plötzlich hat es mich ersaßt,, ich weiß rrichr, was es war. Ein Schwindel hat mich ergrfffon. Ich muß ViÄ Hunger leiden'." Die Fra-ugab weiters an, daß sie zu Hache' acht Kinder Alt bvtreüen habe, omigr davon seien DoPpMoaisen noch ihrem Bruder, für diese^ erhalte sie 39i00V K. Berpfteys-, gMHr monatlich/ eiliige Kmder habe sw seÄist, die sich noch nicht ganz erhärten körmon, >vnd ferner hübe sie auch die Kinder ihrer Tochter bei sich, die sich Än Fartesten Atter beenden; alles in allom habe sie für acht Personen monaÄich 165.000 K. Durch Not, Elend. Hunger und Entbchvunhen aller Art sei sie' sehr ^mbgekömmen. Der stvMScrnwaltschaft-- kche Famklionär Dr. B.i.hülowicz überließ die Würdigung dieser vongebrvchtM Uschtände dem Gerichte, Der Richter fällte einen Freispruch, indem er Wstellte, daß' die Frau, ,cher der nagende, Hrvnger aus den Augen sieht", nnter unwiderstehlichen: Zwange gyhandslt habe. Es müsie angemmmrsn twevds::, daß die VerhAtnisse, mtter denen di-o-Fom: zu leben gezwungen ist, deren Widerstandskvast gebrochen haben und daß sie einem unwiderstchttchen Awa-ngr unteÄegen ffh Äs sie das Fleisch rvcchm. Sum BaukmtenWscherproieb. Am BanknotenfMscherproHeß Palma, Voge4 urck» Konforten wurde das UrdeÄ dem Ire Ci-tron, der vorgestern vor Mitteilung des Verdcktcs vou HevzkrämPfen befallen wurde, gestern vom Vorsitzenden in der Zelle verkündet, Ire Citron wurde zu zweieinhalb Jahren schweren Karkers verurttzilt. Zer moderne Ngeuner. Franz Stoika.ist.«in reicher Pferdehändler, ider feit Jahren in Wien lebt und sich sehr modernisiert hat. Er ist nämlich ein Zigeuner: ober nichts an ihm läßt seine Abstarmnuxrg erraten. Er hat eine zirmlich helle Gesichtsfarbe, trägt geschorenes Haar, einen englisch gestutzten Schnurrbart und tragt sich sehr elegant, sein Ueberrock ist ein Prachtstück. Er stanb gestern vor dsm Richter (Landesgerrchtsvat Doktor Gläser — BeFiriksgevicht Favoriten), mn sich wegen Wachebeleidigung zu veran-twlMvn; er ist in Boglsitmög seines Derterdigers erschienen. Wie in der Klage angesi'chrt wird, hat er sinem Wachmaxm narnens Laxrger das Zitat aus Götz zwgrrusen. Stocka hatte mit Awsi Stammesbrüdern am 4. September 1922 im'Wirtshanse gezecht, dort mit ihnen 13 Liter Wein getvnnken mto dann aus der Straße gelärmt. Vom Wachniann zur Rrchs gemahnt, beleidigte er diesen. Der Angeklagte mit dem Aussehen lLines würdigen Herrn von zirka 50 Jahre:: war nicht in der Lage, seine GMraNen ai^ugehen. Gin« Schule hat er ni« bestlcht. Der Richter verfügt«, da es schr viele Zigeuner in Wien gibt, die Fvaarz Stvita heißen, mit Rücksicht aus ein eventuell späteres Mleugneu der heutigen VerurteÄung die Eintragung ins' Protokoll: Der Angeklagte ist ftm, stcnck, untersetzt, helle Gestchtsstwbe usw. — Der AnsMagte evl-lärte, von nichts AN wissen: vertrag' schon was, aber damails haib' ich doch etwas zu di-Ä getrunken, i weiß von gar nichts yvehr." Der Wachmann erwarte, daß der Angsklagbe nicht volltrunken war,'>denn ch sagt« ga ihm: ,Mich wollen Sie verhaften?" dann habe er ihm das Götz-Aitat zugerufen. Er habe genau gewußt, düß chn Wachmann mit ihm spreche. Dcr Angeklagte erklärte dem Wachcha.nn, haß tzr sich in der Person wren müsse, da.er.'sich abfotttt an einen solchen Vorfall nicht criimc.ru könne.. Der Richter pchurtchtte den Angeklagten zu einer A r r e st st x af.c in der Dauer von ^8-Stundsp, . .// -/ o.cmb <o.oo74'/. 0.0075'/, <0.0075'/. Gestempelte Krone --- 0.0075VS Anrrahlnnk Wien -- O.ÜS78 3n Zürich notierte die österreichische Kronr . . die österr. gestempelte Krone die tschechische Krone die Mark Belgrad Bukarest Sosta .»»»»»» »» Budapest . . . .... . Warschau I « I 15.85 0.01»/, 1.95 2.50 3.15 ( 1680 ( 0.01«/, ( 4.60 ( 2.60 ( 3.10 O.SO»/4 ( 0.20V* 0.01'/, ( 0.01'/, Sevtlmes am 8. Februar) am 8. stedru«) 8. Februar) 8 Februar) 8 Februar) 8. Februar) S. Februar). 8- Febmar) am am am am am am am Kars von 7. Feb. Oeld Ware Geld Ware - 28070.- 28170.-, Wt .U 651.- 2.Stz 3916.— 26.98. Sie Sepiseaprelse. 3m gestrigen ClearingHverkehr der Nalionalbank erfuhren die Kurse der sremdm Zahlungsm'tlet nur geringfügige Ber« Snderungen. Demerkungswert ist dre Besserung der R e i ch so mark von 1.85 auf 2.40, der weitere Rückgang des f r a n» z ö s i s ch « n Franken von 4455 auf 44l0 und die Steigerung drr Lewa von 393 auf 416. Tschechische Ä r o n e. u n g a risch «Krone und Dinar blieben unverändert. Dollars besserten sich um 200 K. auf 71.200, PI U N d e um 850 K. auf 332.150. Nachstehend die offiziellen Notierungen: Ciearingfeorse der Österreichischen Ratiooaibatie vom 9. Februar 1928. Devisen (Schecks und Aus? zins« Zahlungen) fuß Amsterdam f. 1 hon. Gulden Agram 1 jux. Kronen . » . Belgrad 1 Dinar . . . . , » Berlin 1 deutsche Reichsmark . Brüssel 1 belgische Francs . . Budapest t ungarische Kronen , Bukarest 1 Lei ....... Christian!» 1 norweg. Kronen .. Kopenhagen t dänische Kronor » London 1 Pfund Sterling . . . Madrid t Pesetas ...... Mailand 1 Lire » , » » » » » New York 1 Dollar. » . » , » Paris 1 Francs . .. Prog 1 tschecho-liour. Kronen » Sofia t Lewa . Stockholm 1 schwedischeKronor . .. _ _ _ _ , Warschau 1 polnische Mark . . 7 1.03 2.03 i.9o - 2.- ZSrich l schweizerische Francs . Noten Amerlktu. Noten v.5 Dollar autw. 0 kleinere . . . Belgische Noten!00 Francs ■ . . Bulgarische Noten zu 1000. Lern . » * » 100 , , » 0 kleinere. . „ Dänische Noten 100 Kroner . . Deutsch« Noten zu lOOOMarfc. . » db .100 a * » » « kleinere'. , . . Eng). Noten von 5 Livrest. aufw, , „ kleinere .... . Französische Noten 100 Francs , Holländische Noten 100 Gulden . Italienische Noten v. 100 Lire nufvr. „ d kleinere . . . fugosi. Noten ungest. zu 1000 Dinar a a d * . , , kleinere . , Norwegische Noten 100 Kroner . Polnische Noten ▼. 900 Mark aufw. D . kleinere. . . . Rumänische Noten zu lV00 u.N0 Lei , p kleinere . . , Russ. Noten (Roman.) zu 500 Rubel . . . atOO a , * , kleinere . . Schwedische Notes 100 Kronor . Schweizerische Noten 100 Francs Spanische Noten 100 Pesetas . . Tacheeho-slow. Not v.1000 aufw, . . kleinere . . Ungar. Noten (neue Ent.) zu 1000 Kr . . zu 10.000 Kr. . . . . , kleinere. A 28100,— 28200.- 28070.- 6 649.— 651.- 649.- 6 649.- 651.— 649.- 8 2^0 2.40 ».95 4'lx 3919.- 3931.- 3334.- tz « s 26.85 26.95 26.82 13110*.- 13140*.- 131351- 8 13285.- 13315.- 13335.— r 332950.-333550.-332100.-3 5V, 11065.— 11095.- 11065.- « 3436.- 3444.- 3436.- 4 71275.- 71425.- 71073.- s 4169.- 4481.- 4514.- 5 2112.- 2118.- 2112.- s»/. 439.50 440JJ . 414J50 4',, 18780.- ,188*0.- 18780.- 7 1.93 2.93 1.90 -3 13360.- 1333t,- 13369,- 71200.- 71560.- 71000.- 71300.-i 71110.— 71400.— 709C0.- 71200,- 38*0.— 3890.— 3878.- 3903.—j 418.- 422.- 393.- . . 397.-^ ' 398.’- 4G«C— S7Ü- 377v— 13140. - 13200.- 13180.- 13240; - 2.40 2.70 1.85 %1| 332160.- 383190.- 33130».- -333308^ 331950.- 332950.- 33110».— 332100.H 4410.— 4440.- 4485.— 4483.- 27950,- 26150.- 27920.- 2812».- 3402.50 3417.50 34Q2.50 :W!7.äG 3382.30 3397.5» 3382.50 3397.50 640.- 644.- 64o.~ , 64}.-i 630.- 631.- 630.— 634.- 12970.- 13030.- 12990.- l30£(J.-i i:73 2.03 1.70 .2.- 1.68 1.98 1.08 :.Rl 341.50 343.50 334.— 356.- 321.50 323.50 334.- 336.- 18571k- 1S65Ö1— 1857Y.— 1hOL'Z, — 13270.- 13330.- 43270.— 1333»;- 10040.- jiotu— 10940,— IfOOO.- 2095.- 2105,- 2095.— 2105.- 2C90.— 2100.— 2«90.- 2100.- 23.88 24.- 33.80 2t.- 23.75 am 23,75 83.«? Die Erhöhung des DinarkurseS. Die in den letzten Tagen auf den ausländischen Bsufest oinMtrckene Besserung des DlnarkuVs-cs wuche. Von mchvereq Belgrader Blätber davcmf zurücktzchührt, daß von der Regier-uiiq die durch die 'LiquMevmvg der OesterrorchischEgarischen Bank! Jugaslawien AugespwchE GoMrEn^ zu Jitterventiöns-. Läufen auf den ausländischen Märkten benützt wurde. Das FimmzimnisdeÄnm dementiert jetzt diese Nachricht und erklärt^ daß seit dem 16. DcUmiber 10W kein Heller StaatsgÄd p. solchen Interventionen verwendet wirvde. lMorchgettig eMärt das Mmstevruim, daß der Dollavanleihevertrag mit der mierÄa» nischen FinanMUppe Blaer noch immer in Kraft ist und die Rogierung dessen BestmimunMn strikte auSfichvt. Der jugosllawifche FimmZM'mister Stojaidlnvwje richtete an die Notenbarck ein Schveiben, worin er sein Finanz-. Programm auKe'mandersetzt. Er billigt sehr dve bisher llasvlgt« Dsffationslpo-l'rtck der NationaWank und wünscht auch wciterlhm dbcsen Wog xu gehen. Es liyge auch im Interesse des Dinars daß die NasionaWanL die Kreditgewährungen an die Jndu-. stviellen nach MöglickMt eiiffchräM. Der M'mNker eMacte,. strsivge darauf §u achten, daß die Staatsschuld oax die National-! bank nach MÄstlichckert verringert toird.' Eine' Errichtung eines staatlichen Bcrnkamtes wünsche er nicht, beim der Staat, der ein schlechter Kwrstnann und Unternehmer' ist, würde auch Mn besierer Bankier werden. Er werde in allen Zweigen der Stän-s- Verwaltung dw größte Sparsamkeit oi'nführen. Punderminifter Sr. Srstnberger Über rairischaftliche Froge«. Unter Führung des Vizepräsidenten Äeopv'ch Langer sprach:» gestern die Gremialräte Gerstell-Würzl ' und Pollak, Präsident Wolf, (Hoteliorveremigung), Genera!-- direktdr L ehn er (Hotel Imperial) und Dr. Fürth (Pereinigung. her Sanatoriumbesitzer) beim PundeSiNimster. für Aeußeres Dr. Grünbergtz.r und Sektionschef . Dr. Schüller vor, un: Vorstellungen wegen der Schwierigkeiten, zu, erhebest, die dem Lsabel und FromdLnverkabr a«n.stbt w^ps.n'und die iw WUWn' I ttp IMS mf*ia n

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.