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Wiener Morgenzeitung · 1923-02-08 · Heft 1433 (8.2.1923) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1433 (8.2.1923)
Date
1923-02-08
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Mkt Dien, DomrerStatz tfiiettet Morsenzettnng. 8. Februar 19W M. L« *ät Sie deutschen Stützen der Wiener / VniverM, Me die Wiener Universität beute als Stätte der >-dou^chen" WWlMaft aü-sieht, darüber er- Mlt sm'.^s ErBtzlM Georg Kollinanst in der;,3Tcrc" der M-UWi ^i,Von det 'Wmwr Unwevsitat" bettlÄW Azmatzst einige der trennten Stützen des beutiKest iKüves an. der. Univevutät vovstellt. <&3: ist 'liHMV, sich M'LeüHlest M'O'stig 'näher' ynAychen.. >dcher. sei oim^es aus dem Kollmannischen AiMatz'^- V»edergsc»obsn: Da ist «ttmiül drr Herr Professor Oswald Me n g-h i/n. Gr unterrichtet Präh'rstorie und stammt aus Tiwll Beides hiiwert ihn-nicht, Gedichte in der „ReicWoft" zu veröffentlichen. In den Kreisen der Prähistorie gilt er nicht gerade als Leuchte. Es ist eine ckleM MiWmäßi^keft. die sich ein wenig Ansehen in den Parteiblätiern der Reaktion eben durchs« lyrische PartainaHüre sichert. Die lyrischen Tone der „Röichspost" sind nicht gerade riihmenstvert. Menghin pätzt also hin. In fein Fach hat er eine N«u« Nuance gebracht: die katholisch: Cefchchtspuilosophie. De- KumÄich sind sich . die Gelehrten über di« Dauer der ein-- zslnen Epochen der Prähistorie nicht ganz klar. Menghrn ist l em exakter Gelehrter und sagt da: B6r Gott sirtd wnsettd! Jahve wie ein Tag: was machen da. zehntausend Jahre Steinzeit mehr oL».r weniger schon Ms? j Auch AN'chauunge'' über Rassen hat dieser Gelehrte. j Rnd der Excrdchrrt der deutschen Wissenschaft schadet es gewiß Nicht, wenn der ebenst' exakte deutsche Wissenschaftler Hüsing in feinen BorlefustgeN gerade das Gegenteil von den Rassenanschauungen des Herrn Professor Menghm verkündet. Die deutsche Wissenschaft nimmt beide .Herren ernst. Ein Mann arweven Zuschnittes ist Ochmar Spann. .Er ist deutsch, so in der Art der Sndetendeutschn. Auch er dichtet 'Und auch düs iss süxch'.erllch. Kurchtorklcher als die Poesien der Erika Rhein s ch.. Er stammt aus Brunn., was seine Beziehungen zum'deutschen Geist wesentlich erleichtert. Sein Buch: „Ter wahre Staat" ist ein „Standard chork" deutschen Humors. Er hat nun eine Broschüre: „Ps-m Wesen des Volkstnntt. Was ist deutsch?" m zweiter (!) Auslage erscheinen lassen. Wesen und Wert des Mannes werden am besten aus einigen Zitaten Kar. So sagt er:- .,Be- Irachten wir zuerst die Schache . als Merkmal des Volkstums. Mr sehen wi» daß auch Duschen von verschiedener Sprache ein einheitliches Volk biDen können . . . Andeverftits bedingt die gleiche Spräche nicht immer ein einldlicheS Volk . . Hatten nicht die germanisierten Tschechen im alten Oest^voich, die nur. deutsch und nicht mehr tschechisch verstarchen, eine Zeitungin denischr Sprache, die „Amon", die genau so aus die Deutschen schimpfte, wie irgendein anderes tschechisches Blatt?"' Der Herr Pro^e^or - llveiß also nicht, daß die „Änion" ein tschechisches Blatt, tschrchsschrr - Tschechen war, die; Misch schriMst,:' um über. ihr Volk und ihre Sache anch'M HeritsiheN üNLerrichten,.! Daß er 1?as nicht-weiß, wundert uüs n'M. (Wir wüstdörn j «ns'mm,er mch über Dingef M er weiß- Äs über 8ie, die » er nicht weiß.) Oder er hak den Sätz wider besseres Wissen hingeschrieben, um förisahren zu können: -,,Oder denkett wir an die unter uns l«he «den Z i o n i st en: Streben die nicht sogar die Begründung einer Nationali 1 aL an, d e rest Sprache s-i t «berhaupt nicht verft«Ben'?" Sie glichen darin also den Deutschnat'onaleni Und die „germanisierten" Tschechen? Die sind alle deutschradikal. Heute wie immer. Auch an der Universität. Professor Hab rda könnte hier seine Brunner Kolben aufklären. Natnrkch beschäftigt, sich Spann artch mit Räffenfvagen, zum Beispiel so: Gar an den Sladen seben wir handgreiflich (!) die Mischung mit geichm Blute, di«' wobl wesentlichste Vorbedingung ihres Volkstums, aber stoch nicht dieses selber ist." Di«' Et^ kenntnis ist so ftin wie das Deutsch dieses Satzes. Es wäre «M besten, die gatizd Broschüre abzudrucken. Jede Seiw rft «tt solchen Sch-agebn gesiett/ -. / Und Unrvcrsitätsjugestd, dir sich deutschrisch nennt, hat nur nach den Gsistesprodukten dieser Art Sehnsucht. Ir, sie fürchtet sich, es konnte ihr ein Büch anderer Art irr die Hände fallen. Und so wurde aus d:nt Kreistag der. Rutschen Studentenschaft aM20.JänMr1st23der folgende Antrag gesollt: „Attr von Juden/herrschrenLhn Bücher der UmveM tatzsbiblrothek sind äußerlichdk-rch den Zion-Stern zu kennzcichnem Alle Bücher von Franzofty sind düitch die Tvikolore zu brandmarken". ' Diefe-r btzcherfeindlich: Antrag d«x putschest" Stn- Hsnteilschaft beda-rf keines KommeuwrZ. ' England und Sefterreich. RnanrmlMer KienbSlk über felne In efnem GeMich W dem LvnWer Hrichterstatter fder „Börft" Müchte^DiMia^ der FiWüzMiMr. K i e Uhv ck die . folgrichen Mitteilungen: Ich bin vvn ^sihe in LoÜdow zuM getvbrdÄM Empfang außerordetttli «st besrieh-igt. Die letzte Konferenz, die ich Mch dem ■ , * . Gonvernenr der Bank von England hatte, währte zwei. ^tundrn und galt der Gesamtorient'wrU'N-ü über die berzeitwe Situation in Oesterreich.'Hierbei machte ich die erfreuliche Beobachtung, daß.nicht.nur der uns überaus wobl^esinnte Gouvevnewv der Bank von England über das östekke'chische Prqb^M g«Nau inf'rrniert ist unp dessen WichWeit für die nächste wivM'aftliche Ent sowie von der englischen Finanzgtntppe, ins Äuste gvfaßß wird. Cs steht schon heust ftst, daß dst Bank m EnglaO bei Uebernahme M Änst'che aktiv.sterststt'telÄr wird, i'‘i Di« Ssierteichische Emission besitzt daher einen Paten, dessen Weltrang ihr ein« liche Aufnahme bei asten in Betracht kommöndstt K: sicher!-. An eimmv. günstigen Abschluß der \ n - di es«« - Woche noch förkdauernden B er Handlung«« ist rach dem gegenwärtigen Stand der ^ime und l>ei .W? > rücksichtigung aller: Imponderabilien nicht mehr zu ziveWn..? DaS?. heMfche G^rantiegefetz. . < Brüssel., ü. (Hav's.) Pie Kckmner -Hr« sipM> GchetzÄrv'tzörM äü>«nd'wn«n. die Rä^i'ev'kNl^rrlNäch» -Wicklung erkenne, sochern daß diese Ansfassnng beinahe! rigt w'wd/'der "in t«'vna ti d stak e'n Konvent i onf'br-,. von der ganzen City geteilt wird. Man behandelt IvofftrÄ die Mcdeiyttsstll«nq.-MVpkeich>i!)cheu.. Fmanze«--' Oesterreich hief nicht als..Petenten, den man antichambriebcizu.'wien , ' . -., - «NM, «d j m dS'it# '; sondern als einen park,tischen Faktor, mit dem ' «che Dcho-Mirny Mw')brtz. man rechnet-uneben man a^es eher denn bagatellisiert. §im!>ct d«SiMme-m Ja spar mvideü«. er könne g«-- ' Oesterreich ist nach zsvei"Richtungen eine Wichüde'Fi- . Mrrilich der nbvr. das PrvwM, daS - SrM/^mlcHhe-.: onr be-r der aroben sn^rsckLn KÄlku'Iatilrn ,r«S» 51lr RvÄrMg taswrrMs zum Go^/t^nke ha-, -meyr - elm..- -««MychhU ^ttmanon, und zwar emerder. «"Avirrrb-vn PEk der-RM"mmg - gche-n. felts a!s.St-utzpumt der - . - .Di^e MM fti 'M sieche der Feist:,s,-si't urd Vore-uDcht:- englischen Expansion in Zentral- und Osteuropa «Nb a-ndeverselis gewissermaßen als Prüfstein dafür, ob. Enr?pa durch eine großzügige Selbstbilftzäktion auch ohne aktiv« Mitwirkung A me r i k a s wertvolle Baustein« zu seiner Geistigen und wirtschaftlichen Erneuerüntz Heranschüssen ^ömre. In dom Augenblick, wo England eine richtige Borsiellung vi'n der geographischen «nd ökonomischen Bedentung Oesterrrichs erlangt hat, kann es vor allem an der wichtigen finanziellen Zentralstation Wien Nicht verboisahrentz sondern muß dort vorübergehend äusswigen. Andererseits will auch iEngland, das s-'eben durch die .Konsolidierung seiner Kriegsschulden einen solennen Akt potitischer Eiiergie dollführte und sich hierbei an seine schönsten Traditionen anlehnte» seine Stellung gegenüber Amerika starken und diesseits.und jen'eits des großen Teiches den Beweis liefern, daß es der? Hort und , , Zentralsitz der konsiruMdrn cKtaste > geblieben ist. Ans vstlerlei Gesichtspunkten unterstützt Englo»Ä das Pro sekt des Ballerbundes, der immer mehr als das kräftig pochende .Weltgewissen,- als di« grösft Tribüne des Friedenswillens und der Friedensbeveitschaft betrachtet wird. -5>/DaS- -AüierLssellde'S für Äestör^tch so. wärrüfühleiwen BanHoUperüen-rs ensspbftvA' nicht einem sentrMentalett Gefühlsül'crfchwang/ simdetzn «stxstreichÄl BerstandeFcrwägungen, 'die .,-vM.Men'-,^MteyigeMn Engländern geteilt werden. ' Die Verba ndstkngen bewegen sich mn Seit Abschluß' det m Par>is vvMf net» , - kurzfristigen, Mit 3F MMiönen PfnNd Nach oben begrenzte« Anleihe^ wobei die Konversion der hrrze-iL Mr Ausgabe gelangenden zwöffrNSlla^;>-eü SchatzbänS i ü T i t r e s e i n t r l a n <t* f r i ft 1 g e u A n l i i h e beiderseits, das ist von Oe^ervriH '.Gäro>n'<««^ K MdepnäwNM, wie sie seiwilS OvswievÄchs ftcnwhc’n worden' fÄ^ Der - Mi-E-e-r. schoß Mit ein«»' «-ov ost FrsdenS-MMdes Wl§eiMril'.br«te8.?, ..- Die Debatte wurde' hi«erar.ch ^Wollen, Undder-Gchetz-..'-' en-twwf in -lstr S^i'^Mi-tt«- ohne E>i'>nw'eNduu g --vofl:/ irgeMwÄcher Svi e /angenamm-sn. . Die Bank'von Engsünd. > London, 6. ss-öbvua-r.-Honte öichttrittags. fa^d omc? .-WÄ»'-' stün>l''>--e. VerdanNniM- /Mss-ch-n - dem Bu-rchesfmMMlnister"' Dr. K-ienbock, .dem ksierrÄch^B-on. GesimMen FraUr«^ stein, dchn PröWlvir'W' fcrr Oö^rreichMM NMoN-EgM Dr. R e i s ch, de nt VWvrüs'.'d? nten der' A-wsio-Achtr:a-n»B '.^ Dr. N o s« nbe r'g üstbdrrn Gcnr-crMlur- 'der Bmk - iw» En^i» ' land über die oi-ner M'll!frnÄN.7'':gcin^ Ani'eche.- sw'!'!-.- ’ Dir VechMdÄini'rn-- die Prinzips e l ll e Gene i -gst« heit itt BcmE von . Ewstand, an der BefMÄng der ÄrLach«., Ezüiwir-ken, uüd,- kvechenf movzen^ sordMsetzt. " Destevveichischv Avalen vor dar NeHa«atsions* -ll- - -kvrnmWvtt. rischen Schisse'-u. 3. Der asiftNechiv'mg^ -DcH?rreichs zu , stelldUistst'rckÄtfür -Gchwi'^?su --von Haii-de-k-Ssch-i'7.t-« 4. Die. VSK. dsr.WWrnBÄtii^flfsssteGeiM MaHatzttM-Arr.KK...L schhKv.ch-.-M" 'der..'Schätiunn vw öst.e.rrei«Hf-ch« ter«, die in best den Rachsolgestaäten vÄ^rtrelMVK Gsb'^ien l'ivgen. >. ... Dev Äerlrsil Dr. GeipesA. ,..- Dr. Ge\pH wird be«ie bn Fach««»^ «rt über sekst: W.W-r.Bechachl''!MZM Bericht ^ersEeu. Die Sä§/*!'ibNn.vkr-^-ien stechen krahrsibnnstch die -Deka'rw- 'srst - in- ■ bet M-'i^^sstz-rMg M'.'M-ren Mn-Hen und WMM hiesÄAüiBchenf ^AMwtz - sdellv».. ' Der ÄeneralkommiMr. " Gestern nschtS 'ist der .GeneraGm'MLr' für -L-estervÄH..'' Dr. Zimmer man «us Prag zmückgeLchvt. bi wird fanr-"^ .. . Erhöhung d«- Schulgrldrs a». VUUel- »nd Hochjch>-le». Men, 7. Februar. Amtlich wird derlautbart: Jnr Zuge der Sanierüngsakrlon ist eine weiwre Erhöhung des Schulgeldes an Mittelschulen mit Beginn des kommenden Semesters notwendig geworden: Das Schulgeld für das Semester wird mit diesem ZeitpUNtt von 16.000 Üuf 80.000 Kronen mW de-mentspvrchcrid der Le.bvMtttelbeitwq von 1600 auf 8000 K.' erhöht; der Beitrag für dieser körperlichen Erzleh-uM der Schüler dienenden BeranstaltuMen > wich i mit 16Ä K. festgesetzt. Das neue Ausmaß des Schulge des wich immer noch Welt hinter der. seit dem Frredeü eingetve-, jenen GÄrdrttSwkÄE MMcköleivM.^ i ' , Ans die 'wirtschafttichen.Verhältnisse, tttsbesondere.bei Ändsrve'chm FaGilien,. wird stach fvM vör die weitest-:' ashestde Rüclsickt grnommeü weche» Äm«».' dies nur so mehr, die bisherigm Bestimmimgen über die OchnlgMbssremW attfchcht bleibsn:! ' . ' Auch die StudkngLbnhren an H och s ch « len werden mit besinn, des koMmendiw TemesterS eine - zeitgerechle Echöhung erfahren müssen. . - / - -In'- der g<stri-ien Sitzckig des BnnbeZräies sprach Dundesviitin -Marie B o Ü über die Not der Familien der Arbeitslosen und kam im Berlaüfe ihrer Rede auch auf di« Anwefenheit des GeNeralS 8 u d endo r f f in Wien zü sprechen. Tie Rednetist führte ans, daß die Stimmung der Bevölkerung durch die allgemein Not eine ohnehin schon gereizt« sei. Die Nachricht Won der Reise Äüdeichovffs näch Oostervelch.sti gveitznet, LW ErMgu-ng nur «och zü steitzern, General -LMndorff ist ein« MseniON Pe^önendie, wenn si« schm nicht de« K r i e g a U f de Nt G e w i s so n halben, doch das S y st e m vemfdigett. Fragen Sie doch die FrüNÄt über die Bcheuitüng. vd« Nemstn > wie Äudsndwrfs üind HinddnhntSK/ Mackensen und Auffenberg'ünd der verschiMnen E r-z h e r z o g e! - Das alles ist nicht dazu awMn, die Sttmrmnvg» in der sich die Bchölkerung tzrgestwartig Mfindet, zu glätten. Wir haben aber, doch wohl-all« ÄMche, darauf bedacht zu sein, daß die -Bevölkerung nicht zu sehr übtzrreizt ivirÄ. Ms Mtschah avtzv- Ein Angehoritzer -emer Regie rungspart ei, der gryßdeutsche Bürgermeister von K l a.g e n f u r t, hat den General Lndendorff empfangen, Md wahrend" hi« Blätter^ dev Meinung Ausdruck gaben, es werde der Polizei gelingen, diesen Mann so schnell als möglich übet die Grenze §u. bringen, hat heute das Nv.-riernngsorgan geschrieben, Lu-sudorff befinde sich noch immer in Wien. (Zwischenrufe rechts.) Tev Bundesmt genehmigte' nach längerer Debatte tzin» ReihevA«-- NationalralS^chWM'-^idetpeff^' K ra n» k e na n sta.j ts g e se tz, die N ow e lle zu m K ra n ke n- . versicherungs-, .zum ArbeitSlosett- Und Infallverslcherungsgesell^, In seinem Schlußworte kaM-Kustdesrat' Dp. 'He-'m ell^a aüf.die Angriffe, der,$c$:<ä* demylratin B o ck gegen L üh e n d o r f f zurück und evvn- ' . sterte -daran, daß noch iM-IftM lM» als .ZMudorsf schon für den Siegfrieden einirat, die Generalrommrsswn der freien Gewerkschaften Dentschlands den Aufruf, zur. Bndendovff-Speude Unterfertigt Habei. '. Ferner wurde beschlossen, gegen die.NaLionalvaks»? befch'Lüsse über die Bornahme einer B.ylks.zä.h» litt 8,und betreffend das A us fuh rverb ot für Kunst, gegenstände kt in stn Ein s p ru ch zu erheben. Die No--' velle zum Gesetz über die EinignngsäMter für Streitige, keilen aus Lieferungsverträien tritt, . da das Einspruchs, recht des BundesMes erloschen ist, automatisch in Kraft. 'Bert. Z übendo rff,, dem von seiten der vsterreichh» schen Arbeiterschaft ein so überaus warmer Empfang zuteil gewEtt isthät Pi« darin, gelogen« Aussordertmg nicht recht verstehest wollen. E tt r g e g e st s einer Z u s ag e ist, 0t sticht mit -M nächsten Zuge abgereist» .sondern hat sich M geMn noch in Wien ÄnsgehalteN. Er Hai sich auch Pölitisch. betätigt, obzwar er bei der PoljFeNvÄtion aus-; drücklich erklärt hatte, fein Aufenthalt habe Armerlei. Poll-' tkfche Zweck«. Herr Lndendorff habe nur den Wunsch, einige persönliche Bekannte §u besuchen. Nichtsdestowemger sollte vorgestern abends im H o t e l K u m m e r eine ge- Heime Versämnllnn'i seiner Anhänger abgehalten werdest und Herr Lndendorff.ettWstÜ.dort auch mehrere' Politische Persönlichkeiten seiner Parteirlchtung. . Gestern fühlte er sich noch veranlaßt einige Gemeinplätze über die Lagst ist Europa von sich zu geben. Cr erzählte der hochastfhorchendLN Welt, daß er auch mit seinem alten Freund Conrad postH ö tz e n d o r f znsainmengekontmest ist. Denn Herr Cöstvüd war wahrend des ganzen Weltkrieges der Freund und KäMeräd Ludendorsss und er hegt eine geradezu Ungemesftste Bewunderung für dieses Genre, das er im Weltkrieg« 'Älestdmstst.'rmzShligem<Äe im Stich gelassen hät. Ueberdies war er dem österreichischen Feldherrn einest Besuch schuldig. 'Nun da Herr Lu'drndorff dieser Pflicht nachgekoMmen ist» /Und da er noch ein übriges getan hat,- inbem er auch die Ärbeiter fernes hohen Wohlwollens versichert,-. ist er gestern endgültig abgereist, da einige Ar» Letterordner sich für ftine Person lebhaft zu inter-sssiemh LeMnnen. . .■...._ , .

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