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Wiener Morgenzeitung · 1923-02-06 · Heft 1431 (6.2.1923) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1431 (6.2.1923)
Date
1923-02-06
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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: '-' ‘ ■ ' ' ■■' •■■ ' V'. ' ‘ ■■ " ■ ■ ■ .y~ ■ •■. ’ ' WteY SBfciti Dienstag Wiener MorMWtunsrr-r s. Februar IM Nr. im Jerkcht Sr. SeipelriU Rationakrat. PuMSkanzler Dr. Seip^HchiG gestern voMittätzs' «r Parlament . uitfc hatte mit dLn' GMidenten der- und den FÄhrern der«. Parteien Böjßrechungen. ES ist in ÄuS^ stA genommen, daß er den Bericht Über die Ergebnisse dir GechaMungen vor dsm-MlWchurche ist ber ©tfcUtog des Nationalrates am Donnerstag den 8. d. erstatten wird. Der Ausschuß für AeutzereS wurw nicht einberufen. , Die Rückkehr des Finanzmirnsters von den Pecharchi luntzeu mit führenden PerfönlichkerkeU '-bet«. Sandotter' '-BäÄ^! Welt — bei dieser' Gelegenheit ist ftstzMellen,. daß die Ber-! Handlungen nicht ausschließlich mit der Bank von Englands sondern auch mit den Bertvetem der großen englischen Pri- , vatdanken geführt werde» — wÄd für Ende .dieser oder fcn* : farrg nW^ter Woche erwartet. *•• v.!; In der ^heutigen Sitzlchg ^s-MhiisterpateS öerichtete! Minister des Aeußern Dr. Grünberger eingehend über die j Beratungen des BoWerbundes. Außerdem würde die DurchiMbrungsvewrdnung zum DolksMlü'nMesetz genehmigt. - 8m Leichen des Hakenkreuzes. SieStiWW^tmstoMWallL , M^.MaWUS Hzt-IchfelS, ein ForWülÄs dem datstellli rLckstchWoS.an,den Pranget Die »ornrhm« Gebiete der SeMlWhologi«,.de?./sich dütch^ineArbeiten rüchhaMug der Polder, in diesem' Fälle ist vollkommen u m Ser BemntemSba«. : Der Außerordentliche Kabiurktsvat beschoß gestern in >öie Speziaidebatt« über die Novelle zum Beamtenabbau- .gesetze, deren Erkdrgung mit dem heutigen Tage befrist^ jift, einzügehey. Uober Vle Neüsovnmlirrung der diesbezüg- -lichen RegierungsverordnunL sind die Verhandlungen unter den Mehrheitsparteien so gut wie abgeschlossmr. SK Aarwmbernn» aus Sesterreich du Fahre IM. Das Jahr 1922 zeigt ein LedeuterÄxs Zunehmen der AuÄvmchevtngsbeivsgung ans Oesterreich. 10.579 Personen .Wandten sich nach den Uebevseeländern.. Dies bedeutet gegen ^das Jahr 1921 mit 5176 Äuswandeven eine über 100proizentige Steigerung. Den Großteil der AuswanderinrgNusttzgeU stellt das DurgenlaNd Mit 5316 Personen, den: Wien mit 20-93 folg!. Als Zielländer der österreichischen überseeischen Wan- : dexungsbowegung kommen in erster. Linie die Bereinigten iStaaten von Nordamerika in Betracht, Vre 825 6 Oesterreicher aUfnahmen, 147t: ^ersonÄrwaMen sich^ nach Bra- . Men, 585 Personen nach. Argentinien, der RH nach de« - Wxigen 'ilrherseelandern, hiervon 70 Personen näch AegWen und, 25 Pevsonen nach Karlädä. , ' Die Fahrtkosten bestritten 2190 Personen aus eigenen lllli'teLn, für 8389 zahlten Verwandte, Freunde und fremde Keglern rgerz Brasilien) die Passage: Das Ansteigens der österreichischen Auswarwerung hat. zur: Fcchgs/ daß irn Jcchr« 1923^voraussichtlichErÄe März§ die für die Bereinigte»^. Staate» '-z^ Quote ödn 7451 Einwanderern erschöpft sein dürfte. M l. Jänner ^923 können <^ride des Fiskaljahres) noch «ngefähr 2479 Os'terreicherzur.LaUdllngin den Vereinigten StMltervon Nordamerika zugelassenwerden, doch dürf e die Zahl bei Anhalten der derzeittzen Bewegung bereits Ende März erreicht sein. , - AWung der FSrssrgtsbMbe. Mt Viertel Prozent, für Paute» ein halbes Prozent! Durch den am SamStag gefaßten Beschluß dxs Nationalvrtes sind die Gemeinden verpflichtet, zur Arbeitslosenunterstützung künftighin vier Prozent d:s. Aufwandes beizutragen. Wie bereits vom Finanzreferentenim GchneiNdovate angskündrgt tourte, sicht sich die Gemein^ Men daher genötigt, zur Deckung der unvorhergesehenen neuen Lassen eine Erhöhung der Fürsorgeabgade vorzunehmen. Dcr hiesbazügllche Gesetzentwurf ist gestern dem FinrrnzcmSschutz. zugexxmgen.. Es wird vor-- gLschlogen,. die Fürisorgeatb^abe, die allgemein vier.. Prozent betragt, auf vierc-rndiertel Prozent, und Ke derzeit für Paniken, Bankiers und söi^tige Perlsonen, di^''sich güverbsmäßig mit Geld- oder Kre^itg^chäften bofaffvn, mit acht Prozent festgesetzte Abgabe auf achtÄHaÄ Prozent: zu:ierh^W.-, '. Zunächst wick) der Ertrag trc8,.Züschl2geö/zur Deckung der wöchentlichen Ausgaben vvsi., chüd 350 Millionen 5dronen, .Me 'sie der gegenwärlsgen Zahl der AtlbeiWvsen enisprechsn, keineswegs ausreichen, doch wird barmt gerechnet, daß' sich dafür'' 1« den späteren Monaten ein eNtsPrechrücher Ausgleich ein-, stellen wird. Der'Zuschlag ist'mit der Dauer der Derpfirchinng der GemenLe, zur AVbei>ls!osemtnterstütznuß beizuträgen, begrenzt. ' Die erhöhte Arbeiltslosenunierstütz-ung ist zum erstenmal am 1t. Februar fällig ^nd die Gemembe wird zu viosem Terntia bereits den Beitrag ls'.sten nvüssen. T-er Zuschlag zur Fursl-rgea^rbe 'soll am 15. 'Februar in Kräft treten. Es wird für die erste FebruächAf.'e der bisherige, für die zweite Fe- Lruarhälfte der echklhte Abgabesatz zu entrichten siin. v Dre entsprechend-e Vorlage soll in der für Freitag ein-' ber,ff men Sitzung des Wiener Latcklages verabschiedet werden. Ans mgarischr Mge. ' Budapest, 3. Februar. (Tel. d. „Wr. Mörgenzeitung^.) „8 Oxai Wäg" will aus SBknisf d'rptönrätischsr Quelle erfahren haben, daß die klein r Ertl-eÄ'HHE Demarche bei der ösierreichischen Mtzierullg' beabsichtige. Es fei angeblich festgest-ellt worden, daß her Maüd der öfter--' , reichischen Armee die im FrkWsderM''Vocheschrkd " Höhe von 30.000 Kopfey um 3090 ÄertWe. Wie das Blatt weiter behauptet, sollert sich dieser iü Mn nächsten Tagtzn z» erfolgenden Demarche auch die Mener'-Vertreterder g r ost en En t-e n i e- LnsMestzey. (Di^ Melduntz Ist ei.M: aüfgeleKe Erfindung. — D. Red.) - / . .Men Rdmen -^waMhtrk' Hch-MliHeA 'SdHäE - ferne Bht, gehört in die VW) jener. Mantter hr 'DenAchlanGdie auf der Liste der'Ddnkreuzlerischen Katnorra^steyey. Es wäre müßiges Begnmhr, öle „Logik" dieses Hasses zu ergründen, der nur 'der^^ „Rasse", nicht den. Lehren HirschHlds gelten.könnte, die sich äuf^in Gebiet ersticken, däSMr arische Forscher K ra fft- Ev i vg.der Wissetrschqst erschlossen hat, und dosftn Erforschung -für die soziale Gesundung und Eugenik von größter Bedeutung ist. H.ivschseld wave vor einher Zeit rn der dsutschen;^MfWl«IvrchyDMM^ / ist Münche n, heiBahe daS Opfep eines Hakenkpeüzlevattenlats^ gciworden, nnÄ die Exzesse, die. sich Sonntag abends, im 'KonHerthause aibspielten, verraten dir Schule, der sie entstammen, .deutlich'ge'nNg.: > Die ^lkenkreuzlerische Feme, Welche sich des Gummiknüthels-und -der StinkbomM,' des:'Schlagringes und ähnlicher Ar^tru-mepte deutscher Wrchhalterkultur bedient, um dse '„vom Ju'dentum bedrohte teutsche Zucht und Sitte" zu reinigen, -haste ins Konzerkhaus' ihre Emissäre> delegiert, die Drahtzieher^ halten sich wohlweislich ferne. Man kann darüber. versch'.odener? Ansicht sein, ob die Behandlung vötl Themen, wie des in. Fva»?e gestandenen, in'die Oeffentlichkeit gehört, wenngleich die, Presse alltäglich von Sittlichkeitsattentaten defekter . IndibÄüen berichtet und durch Hirschfelds Borirä.^e alle jene enttäuscht werden, welche.sich'' davon irgendwelche Emotionen -erwarten -- aber es*steht außer.Frage, daß . - Waffen «nd-.Stinkvombe» nicht das-zuläsiize- Mittel sind, um derartige Borttage zu verhindern. Man kann von Glück sprechen, daß die Exzesse der-Rowdvs keine größeren Opfer gefordert haben und die , große Masse mit Mm bloßen - Panikschvecken dadonkam; nur -der Besonnenheit Zahlreicher Besucher, unter denen übrigens das arische Element Äbertvogen haben' dürfte^ ist es zu danken, daß großes Unheil vernneden .wuvde.- " . - ' - > ' ' . ' Den B e r a n st alt e r n dieser Ausschreitungen, deren Eruierung der Behörde nicht schwer fallen kann, kommt es darauf an, auf alle Weise die Unruhe zu schüren, und da rnän nicht immer Ku-nd^ebungen 'vor dem Rathaus'verarrgtvlten,.. antisemitische. Schiwpfpamphlete an die Straßenwande kleben oder Hochschultage abhalten kann, denm ,7" der Bhekanzler «nd die Rektoren dst ossizrelle Weihe erteilen, so versucht man es Äen mit ^dWjMreu MtMn, ditz Hptze^^ ßu schüren, ' -? ' t Die ■ PwK^M^^Vev-MHWWfien, die in ge»- -schloffener Front, wenngleich unter .verschiedenen Fiwnen «aufmarschieren, sucht in letzter Zeit, in Oesterreich chr Ter- Mn zu gew:nnen. Der österreichssche Boden,,d-e berühmte Brücke zwischen West und Ost, soll zwischen der Arbeit der Putschisten in Deutschland und ähnlichen Bestvobungen m Ungarn und im Osten die natürliche Verbindung Herstellen und es ist kein Zufall,' daß^ zu gleicher Zeit der aus dem Kapp-Pustch bekannte Oberst Bauer und Herr Lude ndorff die ofterreichifchm Provinzen mit ihrem Besuch beehren. Es ist unabweWchr Pflicht der Behörden, rechtzeitig vorzusorgen, daß her Hetze des PulschismuS ein Rtegel vorgeschoben tverde; die bisherige Lässigkeit könnte sonst Zustande zeitigen, die nicht auf den Konzerthaussaal zu beschränken' wären, ' Wer sind die Anststerfer? Bei dem UeHerfalt der Hakenkrouzler auf das Publikum. des, Hirschfeld-Vorirages wurden von ber Polizei 25 dieser eb>n Kulürrträger festgenommen. Wir haben Mern versucht, die. Namen dieser.Burschen von der Polizei zu erfahren. Unsere Bemühungen sind auf die ah lehn e n de Haltung der Polizei gestoßen, die sich weigert, die Namen der Rowdys der Oeffentlichkeit bekauntzugeben. .. i An d'eses Verhalten der Polizei knüpfen wir die Bemerkung, daß es sich rm vorliegenden.Falle um geme i nge f ä hr l i ch e S u bje.k te handelt, die 'durch ihr Treiben eine emMente Gefahr für die aWueine Riche stnd Sicherheit-darstellen. Die Polizei versäumt e§ fönst niemals, Namen und Adresse eines ettva wegen Preistreiberei beanstandeten jüdischen Hausierers prompt bekanyt zu geben und stellt Leute, die wögen weit geringerer Vergehen verhaftet werden, als es der bewußte, wohl vorbereitete Versuch, eine Pän'.k unter ^000 Saalbefuchern hervorzurufen, und dadurch nalnenlöses Unglück zu vemrsachen. MWSWW» ltLMALÄW-Li« Wk dir kmnchenden hetzen. Budapest, 6. Februar. (Del. der „Wr. Morgenzestung".) Der Verein der . Erwachenken Magyaoen hielt gestcirn m'. Budapest eine Persair.^k^Ng^ ab, in welcher der gewesene AbgeoMete Ta sn ady -Kov a.ts. u. a. folgende erbauliche Absichten der ErwacheMn zum Besten gab: . . „Pie Zeit der Erwachenden äst gekomnven. und wir werden, schon wissen, wie wir mit den Juden und Scheinchristeü fertig whrdou!: -Inkürzester Zeit-- wird die Macht m Viesvm Lande und in dics-er Stadt ist hie Hände der: Erwachenden übergehen, Wir bMchen. stine, W M die. Me-', trennten. G^iete! ftngarnS Wückzuerpbern, pnd hierzu wer-. . dk»'. .u^s alle Wgfftrs M."sW ^a-uch^ die, WchenMsstzr,wenn ’ etwas^ anderes, nicht vorhanden sein wivd. Preder mit) den . ' llh'w' Mn "Äestren "wst lchön Ätzen können! Unser becheirz u l 8 s s r g Md unverstaudlich. Die Oesfentlichreit hat eiq. d o l l e s R e ch t, zü erfahren, wer die gewissenlosen Bur^ scheu sind, die sie imnrer und immer wieder haraltguievenlüü> bedrohen. ' . . > , Wte wir erfahren, wurde bei den gestrigen Krawalleq! eine Sch w e s zer D'a m e von den „Helden" mißhandelt^' eine Tatsache, die aller Wahrscheinlichkeit nach noch Folgest hstben dürfte, --."v '/ '■ .; Die Putschisten in Bayern« - Aus München.wird gemeldet: Das Treiben deH Hitler-Leute, die auch unter dem Ausnahmszustantz!. ihre Hetze fottsetzen^ gab in der bayrischen Kammer Aulaß-. zu einer^ ausgedehnten. Debatte,- an der sich Sprecher' pe^. verschiedenen Parteien beteiligten. - ::„t - Der demokratische Ähaeordnete Dr, Müllex -Mei«r ni ngen richtete an die Regierung die Frqge, wte.es sich-, mit Set Auflösung der Stürmtrupps Verhalts, und. lvas die Regstrurig gegen die Teilnahme von M i t t e l^ sch ule rn an diesen. StUmttruPps und gegen dir sonstigeu an den Mittelschulen bestehenden unhaltbaren PerhältniM... zu tun gedercke?^ i . - \\ Abg. Auer (Soz.) richtete an die Negierung folgend^'. Fragen: Ist der Minister des Innern gewillt, den Unfu^; «bzustellen, daß O f f.s z i e r e u n d W a ch t m e i st e r d L-andespolizei rfl staatlichen Räumen und mit stastd» lichen Waffen natronalsozialistische Sturmi,, iruPPleute im"Waffengebrauch abrichtenss Weiß die Regierung, daß nationalsozialistischen Parteitag rcilnrhmern die Insanteriekaferne als Qüämeii,. zur Verfügung gestellt wurde? Ist chr bekannt, daß bei.em< zelnen Gruppen der - e w a f f n e t e n Macht Abstim< nmngen vorgenommen wurden, ob sie für den Fall, eines' E'mgreiftns gewillt feien, g e g e n H i t l e r vorzugehen?! Ist ihr bekannt, daß der nationalsozialistische Sturmtrupps fühver L üttke in den letzten Tagen in einer Reichswehvs laserve mit Zehntausendmarkscheinen nur fo hevumgeworfetz hat und daß dieser Lüttke ein Spitzel der Entente ist, der er bereits Waffenlager der Reichswehr und. VoM- Hitter mrtgeteilt hatf Wenn sticht eMich durchgegviffeis, wird, müssen, die astderep' Volksschichten Mch rüstett, hatten wir den Bürgerkrieg. Di« Blätter werfen immer lauter die Frage nach der Herkunft der den Nationalsozialisten zur Verfügung stehew tun großen Geldmittel! Der Geschaftsbtzilcht dev Partei weist ein Mr. beträchtliches Konto als mi l e s 5Lapitak wMi > : ' . ohne Namennennung Ausländsdeutsche als Spender angeführt Werder^:. Bon der Finanzierung durch die KiWo^GmpPe deSbayrifchen Industriellenverbandes ist: Larin keine Rede. Der letzte Propagandaseldzug der Nationalsozialisten mit Autoreifen, einer Flut von Agitatious-' schriften, Massenversammlungen und zahlreichen. E x t r o* züge n hat viele Mllionen gekostet. Von verschiederren Sei-, len wikd bohcmptet, daß der amerikanische Multimilliovär- Henrh Ford die Hetze ftnanzieve, und sogar der „Bayrische Kurier" rogistriett d're Gerüchte, daß.der Geld-- zustuß an die Nationalsozialvsten Mit französischen Quellen km Zusammenhang stehe! Der Münchner KorvsspondLw, des ,berliner Tagäblatt" bemerkt zu der Angelsgenheikt' ,^Jn diesem Augenblick h ö ch st e r Gefahr ist es keine; Parteisache mehr, sondern eine Angelegenheit des Staats^ Wohles, zu wissM wer hinter den Ausländsmillionen, der Nationalsozialisten stcht." , ' , Gegett Gexlach und WynekeU. Nach der „Sonn- .und Montagszeitung" soll Lh«»- licher Ueberfall auf den^doutfchm Schriftsteller Hellmut von- Gerlach geplant fern. Das chrMichsoziale „Neue Mosttagblatt", das Wstverständlich mit der „Kundgeibung'". gegen Hirschfeld elnverstianden ist, gibt Gerlach den'Rat,' sein« Vorträge zu unterlassen. Endlich behauptet das Blatt,' daß. auch Gustav Wyneken eiven Bortrag hier halbst' will und erinnert intan, daß Wyneken, den es den „Vorkämpfer einer merkwürdigen Iügendbejv 1» gUng" ttenn-t, in der letzten Zeit mit dem dsütMst Strafgericht zu tun gehabt hätte. haf'er Mhrer Ivan^Hej jas wich schon wissen, wie er die : Urä)er>s>chrch.eit unseres Vaterlandes herzustellen hat und erkläre feierlich, daß .wjr in Budapest eine Umiwällzung heifüjhven werden, wobei auch bfc: Tote«, erwachen Mt-.- den m-usseck!" Diese Hetze,reirn,,. welche. im krassen Widerspr:rche mi dem neulich in Form einer Demarche kun-dgegcltzenen Wunsche der Entente steht, veranlaßte die Regierung, > in: einmz HM-. amtlichen Communique ,mi zuteilen, daß - die Regierung sü7 die. Äeußerungen eines' Redners „in einer ' gesellischaftlich»» Bereinigung" nicht verantwortlich gewacht werden kann, ührigehs sm diesem . Gerede keine .besondere Bedeutung bed zumessen: ' Frankreich rückt von Ungdm ab? - i 'Budapest, V. : Wyuar^(Tel.. d. „We. Morgenzektm^) Dis ungartsche Regierung hat im Jahre 1920 ein Abkommen Mit her framMscheN Fivmch Sch n e i b e r -- C r e u. z s t

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