Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1427 (2.2.1923)
- Date
- 1923-02-02
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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- Ukraine 2× ep/1001131
- Odesa 1× ep/1000834
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--v'j:.‘7!";:, V. «MF Dien, Freitag Wiener Morkeirzeltunk. s. Februar 1Ä2S >»-, W , t it 2. ^fbniov. .Die Srtuattcn Europas ist dadurch charakterisiert, daß bereits von rnehreren Seiten W Ruf nach EinEufüHl einer Weltkonferenz zur Verhinderung eines-myechWWgefordert wird. Nicht -bloß -der Miestische Ministerpräsident M ttfjol i u i wünscht fit, Andern auch ^e>-- '}'*.,- >vt der englischen Arbeiterpartei, die seit den lebten Wahlen ein Parlamentarischer Aiachtfaftor geworden ist, fordert diese Konferenz mit der Begründung, daß die gegenwärtigen deutsch-frantzöstschm Beziehungen nicht ohne gr.-he Kriegs- Mfahr fortdanern können, zumalda mit der ernsten Möglichkeit einer Parteinahme Ruß lands für Deutschland gerechnet werdenmüsse. Ob Rußland, und unter tvelchen Modalitäten Rußland aus seiner' gegenwärtigen Haltung ' -pt einer kriegerischen Aktion übergehen wird, das so'l heute Hier nicht erörtett -werden. Tatsache aber ist. daß ckan mst dieser ernsten MMchMt im den verschiedenen bal-ästischrsi- Staaten und in Polen rechnet und darauf quch einerseits - die jugsslawischen, rumänischen und polnischen Nüstpi^en und. anderevseiLs die russischen TruPPenkönzentratiMn M der rumänischen und Polnischen Grenze zurüchfHrt, Post anderer Seite wird, speziell in I u g o sl a w i e n, die Steigerung der militärischen Anstrengungen allerdings auf die Notwendigkeit der „Abtvehr italienischer, magyarischer, bulgarischer und albanischer Erpansrons-gelüste" zurück- Mführt. In den letzten ztvei Mcchen seit Abbruch, der Pariser Konferenz, und besonders s-oit der Zuspitzun-g des^ deutfchqfrainzösrschen Konflikts, bespricht die südslawische Presse den schweren Ernst der europäischen Krise und führt aus, daß höchstwahrscheinlich. Frankreich bei seiner Abrechnung mit'Deutschland allem dastehett lverde. Ein ganz eignes Kapitel bildet die Stellung Pol e n Z, -welches nach den längsten AeußerunUN seines Ministerpräsidenten Md der polnischen Presse ebenfalls eine neutrale Haltung einnehmen will. Die Stellung Polens der zukünftigen politischen Entwicklung Menüber hängt jetzt aber keineswegs'ausschließlich hon den Warschauer Machthabern,, sondern mindestens im selben Maße . von —' Frankreich und Rußland sowiI von deren gegenseitigen Beziehungen ab. Bisher ist cs Fprnkveich mcht gelungen, Rußland wieder Ar das alte Büsidnis zst gewinnen. Ja noch mehr: Gerade Ruß lä n d war die einzige Macht, welche gegen den französischen Einryarsch in Deutschland protestierte, ivähxenö' England und Italien in dieser schärfen..Form bisher die MßLillM-W. dör ' französischen Aktion unterließen. Einen. Hauptpunkt der Differenz zwischen Rußend' und Frankreich bildet P ole n, Welch letzteres nebst ukrainischem mich russisches Gebiet erhalten hat. Polen befindet sich nun m einirr miaugekehütew Situation, sowohl'im mm kMrscheimtchen Falle, als Mtzla yh si ch doch M Frank- - reich verständigen sollte, als auch' dünn, wenn es - ftttf Deutschland gegen Frankreich Stellung nehmen würde. In dem zuerst angenommenen Falle würde Frankreich Polen- Preis geb en müssen, fu letzterem Fälle befürchtet ttton, daß Rußllrnd Deutschland durch einen Angriff zu Hilfe scannten würde, wenn auch Momentan Mit Rücksicht auf die WitterungsverhältMe ein Einmarsch russischer Truppen, in Polen nicht ernstlich in Betracht kommt. Der russischen Gefahr will ein Teil der Polen durch eine Verständigung mit den Ukrainern zuvorkommen. In Lemberg erzählt man sich,. daß Pefljn X 0 amtzn Ausstand gegen die Sowjetrepublik voxbereite. Ende Dezember bereits verölftsttlichte sofn Orgart m Tornow, die „Ukrain Preß", die Nachricht Von der NeuorgqMieruug der in Polen und Rumänien Mrn)er.tefl ukrainischen Dmppen.'In dieser, an Pedeutung keineswegs zu überschätzenden Nachricht 'berichteten' nrssische Blätter über estchn schon im Jahve .1920 , angeblich abgeschlossenen Vertrag zwischen Petljura und den'Polen, welcher in der jüngstew Zeit erneuert und ergänzt wurde. Durch diesen Vertrag fällt die gesamte Ukraine westlich des Dnjeprs'als eine Volksrepublik unter die- Herrschaft Petljuras und tritt in em föderatives Verhältnis - zu Polen. Ueber ' den Hafen von Odessa wird gleichzeitig ein poln'sch-Ukrainisches Donnnium gebildet. Der Pevson Peiljaras ist zwar, ebenso Wie die gesamte ukrainische. Frage, für die großen' Ziele der russischen Politik in Europa und Asien derzeit kein entscheidender Faktor, ebensowenig a^s die polnische Politik ausschließlich dom ostgaliz'schen Problem beeinflußt wird- Aber im Gesamtkomplex der' osteuropäischen und balkanischrn Fragen spielt für das gegenseitige Vechältnis-Rußlands zu Polen die Znku-nst der Ukraine, Osjgaliziens und der Bukowina schon eine bedeutende'Rolle. Es muß auch die wichtige Tatsache im Auge behalten-werden, haß Polen durch ein Bündnis m i t R^u m ä n i e n gebunden ist, und wenn es zu einom rumänssch-msstschen Kriege etwa wegen Beßarabien kommen, sollte, Polen Wohl schwerlich seine. Neutralität beivahren könnte, und in Weiterer Folge dann Rußland naturgemäß die ukrainische Frage aufrollen müßte.. Fsir Frankreich, England und Italien sind diese Fragen Probleme untergeordneter - Bedeutung, die für sie nur insoweit in Betracht kommen, als ihre spezifischen Interessen dadurch tangiert werden. , Die französische Politik hat nur ein einziges Hauptziel, bas ihr auch bei ihrer jetzigen Aktion im Ruhrgebiet vor Augen steht: die Schwächung Preußens durch die — Föderalisitzrung ' Deutschlands. - Im engen Zusammenhang mit diesen Bs-strebungen Frankreichs ist auch die französische Politik. gegenüber Oesterreich zu verstehen. Die ,M ü nHuer Post" brachte darüber von „besonderer Seite" einen Artikel: ,,Neuertiche Prvpagqnda für... die D on a u m'o n a r ch i e". In diesem Artikel wird es als auffällend bezeichnet, daß gerade in einem Moment, iyo Deutsche Reich durch de.» französischen Einmarsch m R-r.lM > Paris, FchrW, Wvas.)-^i^'H^utMß «,v.kerhüntziattzs iwstrhe in .. missärsDr. ZimmtzWap, p?s Bnudeskötzzsers Dp..SeiPes,! hes WOsters Hx AMtzereS- DchHrünbtt^rMdMx tschtz?.' choi-ssywakischen.Bertpeter Pospsschil nMKrWv-. W Loch- Baffour mit öiner Msprache eröffnet, woM' .epldje Verwirklichung des WerW der fmanzietten.W'ie«ich«Mchtnng I Oesterreichs feststellte und erklärte, daß die erzielten Ergeb-!. Nisse zu Optimismus Ar die Znjunft berechtigemH^ hagkte dem Generaltommissär Dr. ZiMmerman für ' d!^ hochsinnige Art, wie ev sich stimr Ausgabe entledigt habe^ sowie hem Parlament, der Regierung und dem Volke Oesterreichs.' Hglsour gab bekannt, daß Ms Komitee dem Raschle An- .. Wme pöfl . vier Rchlutionen. borschlMe M die jschechosiowaikischen. Veptre ter r Vorlage einer fünften. Salandra zur E!nbrrn.Mch eiMr sechsten- ReMtion emMen werde. Er teilte sMnn den- Wortlaut der vier Resolutionen mit, , wM,ch Mti Völkerbund die Berichte der -provisorischen. De- ^MatMp'Mn Bericht bcs^Generalkommissärs, jenen des Kont'rolltomitees sowie den Bericht betreffend die Befreiung ' gcwiss-er östeyvLlchischrr Aktiven von den Reparatlonshypo-.! the-ken genehinigt. > In der heutigen Sitzüng des Völkebbündrätes führte Bundes-anzl-'r Dr. Seipel Mter anderem folgendes äust Der 1. Oktober de§:äbMguftnLu Jahres war der heyk- - würdige Tag, au deni sn Genf nach der öffentlichen Sitzung des Bölkerbundrates die drei Protokolle unterzeichnet wurden, durch die ein finanziell niederbrechender Staat in letzter : Stunde, m bisher beispielloser Weise gestützt und.'dadurch, auch politisch in seiner SeWändikzeit und' Unahhängigkeitgerettet werden sollte. Damals hüben unter der Äeghde -des Völkerbundes fünf Staaten' Verpflichtungen übernoinnren, ' dieselben Staaten, die im österreichischen Komitee vertreten . sinden. Lassen S-'.e uns heute, meine Herren, da das öfterreichiÄie Komitee zUM ersten Male wieder vor dem Bölkerbr-ndrat erscheint, .um über das vor vier Monaten begonnene Werk zu berichten,' vor allem feststel^n,.wie weit die Verpf'ichtunoen bereits erfüllt sind. Es geziemt sich natürlich, daß ich.nt erster Linie von jetten Verpflichtungen rede, Re Oesteweich zu erfüllen hatte.' Diese Vörpflichütugen wurden erfüllt. Ich konstqtiere. daß die Gesamtausgaben und das Defizit kleiner sind als dia 'Ansätze, die seinerzeit sin Wien mitder pvovssorischen lDelsgathon des Pölk-er-ttudrs veveiubart worden.sind. Ms BuhM ist M aller SdMsalt gegvheit und berücksichtigt Vvllstäfldtg.dw geyenwärtiG wirtschaftliche Lage. Gestatiett Sie,, tzqß -ich.einige AMMiA-M diesem.BüdM -vevweÄL PK. propssmische MMtiou-ÄdeD' BölkMundtzs,hat.Mxmal-. zissern Ar'je ein am,ll.'Jänner und am 1. Juli IM beginnendes Budget äufgestellt und ist dabei zu enroin Jahresdurchschnitt von 389 Millionen Goldkronen in den Ausgaben gekommen. Das Budget dev Regierung sieht nur 375 Mllvmten Goldkronen.'vor. Das Defizit "könnte nach der. von bst Provisorischen Delegation des Völkerbundes ausgestellten RechMiug 220 Millionep Goldkronen betragen. Dtz Regie.- rung verans^lägt es auf nur 1b2 Millionen Goldkronen. Diese Ziffern sind heute sicher objektiv -vahr. Seither hat aber eine industrielle..Krise eingesetzt, die Arbeitslosigkett dcck-ÄuhrAW^ Werde-und MemÄ durch Litauen bedroht, sei,.--der DmMkhtxtld i)t ,f?anzösisch-tschcchischem Sinne tvieder anFestrebt Werde und man Oesterreich Miichend ellrer Fovn^ der Mmn Entente anzugl.tederü bLabsichtige. Der frühere ftalnzösische Gesandte in Söfert Allize M der APostel-diesesDonaubundprojekts und PW- Pagiere es derzeit von B e r n aus. Sv' sehr diese Fwge seinsrzeit Ar Italien'eine' entscheidende war, so "tritt ssie doch hn jetzigen Montent an BeMwng für'das.'apennini-- fcfjrc Königreich zurück, gegenüber dom StrebM,'-däs'Iugoslawentnm gm Balkan Zurückzudrängen und eine Erstarkung der-großdeutschen Bestrebungen zu verhindern, daher rührtauch - die schwankende -Politik' Italiens einerseits im französisch-deutschen Konflikt, andererseits m senvem Ver^ ' hältnis zu E-ngland und Rußland. . So bildet also Gesamteuropa ein Bild der Erschütterung der bisherigen Beziehungen der verschiedstten Staaten zueiMuder in einem Moment, wo die verschiedsney afiati- \- schstt Völker immer mehr aneinanderrücken, dse AethioPler erst Angst auf einem Kongreß ihr Sel'bstbestimmuuMecht..v»n der Weißen Rasse forderten, und Amerika endlich schwankt^ oh $%. sich.von Europa; gatcz zurückziehen oder ihm seinen entscherdendm Willen m Politischer wie wirtschaftlicher Pe-. ziehuug aüfzwingen soll. für LesterreiÄ. Das Kon'wllkmnit«-der gavaMierenden Staaten und das vom Völkerbünde eingesetzte österreichische Komitee haben anc Mittwoch ihre Arbeiten beendet. Das österrerchische Komitee beschloß, dem Völkevbmidrat eine Entschließung vörzulägen, die die Fortschritte der österreuhstchen Sanievungsaktwn mitwarmer Anerkennung würdigt' und die -ganze AAtovität. deS Völkerbundes für die'sofortige Durchführung der Kreditaktiott in die FiMnzminister - Dr. A j e nh ö ck ist auf der Reise nach London. .in Pariß -einge.roffm, cho. er auf Ersuchen, des Bunpestan^ers Hx.' Stzipel/Ar. kürze Zeit. HtfenjW nahm, um prn letzten Verhandlungen berzüwohWA' ll H Mitden Leitern - her. Pgpifer Hgüser, der gMplfüyischest ©r0fcfwv'?ei' und mit d-ü Repräsentanten der' sränzösischen Wächst mn-d djtz KMWdex. tzebenshaitung steigen, Dor eknestr '^-lleglnm vyn : Ärchverstän-digen'bedarf' es - keines - Petveises, dgtz Kpistn äst dem OtchWkeines Staates spurlos vorübergehen, und däßdB Heule -absolut wahre Pudget bedeutend vcvschltzchtert tverden'- müßte, wenn die drohenden Erscheinungen stärker an-stväten. Sturmzoiche.ü mahnen zur Borsicht,' Das tägliche Defizit der letzten Monate des Vorjahres hat rund eine Million Goldkvm^n beträgeni Düs PLonatsdesistt für Jänner Wird m% wehr, auf 28 Millionen Goldkronen geschätzt. Dre folgenden Monate -tver»' den hoffentlich kleinere Defizite austveisen. Das hat Oesterreich' bisher getan, und es düW um so - höher anzusch'agütr sein, als der größte Antrieb zur Selbst-. Hilfe gefehlt hat, die Wirklich fühlbar Mrdende A u sll a n ö shilfe. ' ^.-s. v ' - ' - ' - Die in. den Genfer Protokollen vorgMene'PaxaMÄq.. übernähme duM htz..Mchte P, .in' .HstgArch, Italien und in der-Dschechy-Slowakei bereits verfassnuK-.. umß'.g gentzhmiHL Dychch, Die Schweiz WM stöchstssichtkich in wenigen Tagen das 'Gesetz, das seine BeteikigtMg'au der . Hilsaktion für Oesterreich regelt, erledigen. Belgien mtd SpazM habest den-chieSbezüglichen G-efetzenttvurf entweder, bereits ihren Parlamenten vorgelegt oder wenigstens vorbereitet. Wir haben ntcht versäumt, den Röglerungerr, die dadurch, daß sie die von ihnenübernommenen Verpflichtungen fo rasch und itt einer Ar uns so günstigen Weifü erfüllt und uns auch m dev DstrchführurbZ de« inneren Sanrerungsmüßnahmen anfs wirksamste gefördert -habensofort unseren.Dank-zu sagen. Wir sind aber, meine Herren, selbstverständlich auch heute noch nicht so reich und' so-glücklich, um nur danken zu können. Wir haben Noch inrmLv: Wüllscho und Bitten vorzubringen. Diese lassen sich alle ans zwei zurücksichren: Es'mutz erstens alles getan werden, daß ' Oesterreich nun' bald üt' den w i ük l i che n Genuß de st Auslandsan l r-i h e gelangt. Dev Stand -unserer Finanzen verträgt-ieinen lsingeren Aufschub mehr. Unsere Bevölkerung Wird später wieder neue Opfer bringen, wenn man ihr nur Zeit läßt, sich zu erholen, und werrn ihr das Ausland das Bertratten auf die ZAunst dadurch stärkt, doch es felbst Vertrauen m die Zukunft beweist- Das KonirollkoMitee - der garantierenden. Mächte hat - den österreichischen Regierung die Grmtdlagett gegeben, auf denen - sie schon, in den nächsten Tagen die-Verhandlungen mit dsw Bankiers beginnen wird. Möge von dieser Tagung -des Mb?. ferbundrates einst. A starke Welle des Vertrauens auf dis- Zukunft unseres! Ha ndss, an der ja alle Glieder'-der Bölkersamilie interessiert sind, aus gehen, daß diese Welle . uns helfen - können, Pit sich fortreißt,. damit sie es wirklich tuni '/ Unftvs zweite Pitie ist: Werben Sie mit un^ für diL Erkentttnis', daß her-Friede der Welt und.der wistt? schastliche Fortschritt', der Nationen ' nur gesichert werdrir können? wenn diese hie starrest Schranken utederlegen, hie der Krieg und hie Nachlriegszett. zwischen ihnen antzerichrstst haben, Helfett Sie Ar.die Wirtschafts- und P-erkchrsfreih^t int Simw jener..Noie werben, «die ich. vor' wenigen Wochen an den Völkerbündrat gerichtet habe. Auch das ist ein Stück, dtzs in Genf ^Mtmuen Werkes. / ' FilM-zipest sind die österreichischen Telsgisrten gelWntt'nh, yey .GistlpdunM.' bei Dt amerikanischen 'Äertpshrm m.dxp * paratiouskommisstön, Boyden und KyFUy, sowie bei' Wr' PMihertteu. hex Ländeobonk Jules Cambpn und tzom Direktor Reu tour- Knsanlmergeiwfsett, .Herr Ech-chpn -tzpch. am Mittwoch zu'-Ehren des östeWichischen. Hn-npesfanzlW. Dr. SsiPÄ eilt Dcheuner, zu dent urüer attderentgeladen Warenrder französisch«; IüsiWinister». - dex Mi-nrster für M hefvertest .GeHiese, der' öster-roichische Bundesminister für AeußeresDr. Grünb.ergeri der österre-ichtW BundeßfiMnzministar Dr. Ä i e n b ö ü, der österrerchische Gefaydie E i ch hoff» Generalkonmnssär-Dr. Zimmerman, der Direktor Ar polmsche Altgelegenheiien sin französischen Mmistermm des Wußem."' Peretti della Rocca, der Kabinet-tsches sm- Umistc-rium des Aeuß.ern' Herm.itie, der Gouverneurstellvertreter der- Bon! von Frankreich Pt'-ard und der Präsident der öfter-, rotchischen NatitzNalbattl Tr. Reisch.. Präsident (Sa-ttifrört brachte all die Wünsche zum Ausdruck, die Fra-kÄreich' füx-tzas' vollständige Gelingen ' dcß vom Völkerbünde ausgearlboiteten' Wri^eraufrichtungsphme» heg?. Präsident Rill er a np empfing Mittwoch dm GeMral». > kommissar Dr. Z t m m e r m a n- Per Außrnausschütz -der 5lammcr hat den Abg. Morgrinst Berichterstatter fij; dn' tbesetzentwurf betreffend die öfterreich scheu und die ung"-sich:n Schulden, bestellt. Paris, 81. Jänn-e.. Del „DempS" veröffentlicht ein Interview' seines Vertrei-erL mll dmn Bundeskanzler Dr. Seipel, ln welchem dieser unter, mp erem sagt: „Einen norten Impuls hat die Aktion durch d'H gegeuwärtige Tagung des Völkerbund-' rotes, und des tzor.» rh:ü -nngesetztetl österreichisch'.n Komitees erhalten. Als Haupte. h:bms der biGer in'M'sts geführten Vethandltingrn bezeichnet oer Bundskanzler den ttmftand, daß es gclungnt sei, m der. zrg-'nwärtig gleichfalls tagenden Kon- 'roltkemmisslon der ga:$v" lebenden Machte eine grundsätzliche. E'ntgung über eme sofort ouszm.'chmende •, kstrzfrästiHe' Anleihe -ü erziesen, die, rnlsprechrnd dem Plane des Grnsir.'Sameningsprograntmes, sich als Vorschuß auf die gliche Auslands-, örsiechc darstellt. - . ' . .... rß.sch' im, BeWss? -Woche Men tztz; österreichischest, FiNLnzVclsgievten, un-ep rMn ^inanämirtister si^x.. KieyE selbst, sich nach London, beheben und dort mit de'st City-Äanst .kiers über diese ZwWenanleihe unterhandeln. Der WindM