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Wiener Morgenzeitung · 1923-02-01 · Heft 1426 (1.2.1923) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1426 (1.2.1923)
Date
1923-02-01
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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, Serie R Dftrr, DöNnerSkag ward vcMsftn, rag lange braH, und /das jüdische BÄ Pergag -seiner Bestimmung. Erst alS bet Choveve Zionismus flnsetzte, der di« Wiederverbindung des jüdischen Volker mit dem jüdischen Lande vorbereitet«, holte man aus der Schatzfaurmer unserer Weisen den unverfälschten Chamesch Assar, den weihevollen Neujahrstag der Däunre, hervor, und eS geschah am 16. Schewat des Jahres 567L,datz der Jerusalemer Lchrcrverband mit seinen 1600 Schülern nach der Kolonie Moz-ch zog, Nwftlbst sie das Neujahrsfest der Bäume feierlich bogingon und w-ie ekrv'tmals, gamaß der Tradi.ron, Neuonpflanzungen von Bäumen Vornahmen. Wie aber haben wir den ersten Frühlingstag, ja, die Frühlingszeit unserer Arbeit im Lande zu buchen? Verpflichtet uns nicht di« Geschichte, unsere langwierige und schwierige Arbeit für den Ausbau unseres Landes dazu,' daß auch wir diesen Tag zum Stichtag der Maafftrabgabe machen? Tausende von Juden wandern bereits in die alte Heimat. Stramm-c Jm^en und Mödchsn ziehen entschlossen, opferfreudig und begeistert in das Land unserer Väter. Die hebräische Sprache im Munde, in den Muskeln Kraft und im Herzen brennende Liebe zu chrem Volke. Manche einst derloöhnle Hand müht sich bei den allerschwersten Pionierarbeiten» das alte, gelobte Land eu steht wieder! j An willigen und -geeigneten Menschen, an physischen und I gePigen Arbeitern fehlt es wahrlich nicht. Aber es fehlt an! Mitteln zur Vollendung dieses Riesenbaues. Es fehlt an V-erj ständnis in der großen Masse der Judcnhert, und leider auch bei einem Teile der Zionisten. Henke gili die Losung: Gcüet den Maasser! Machet wie einst den Chamesch Assar Deschwat Fnm Stichtag eurer Beiträge zum Keren Hajesftd. Dom iv. Schoivat b:s zum 15. Adar sollen wir unseren reichlichen Beitrag dem Keren Hajessod zuwenden, dessen Zweck der Aushau, die Neubepflanzung Palästinas ist. ' Wien, am 16. Schswat 5383." E.Torezhner. ZkonWfches Landeskomttrr. Fn der k^tzlen S'hung des Z orr firschen Lan-ksßoviiiei'r v^ollele d r Präsident d§ Zirn-ttslbm ' klwnskvm'iees. ftxx Öd-rr2dbr"er Tr. Lßajss. eiren cusfübri^in D.richt über d.e letz'e Tagung -es M!>onsdomi:ees »n Bcrlin. Wiener Ldniftisches LokMomUsr. D e beullge Si.ung des Wiener Zion |h‘d cn?oßalkom.k«es tnMt. Die nächste Sitzung Donnerstag den S. Fe° Lrnsr. __ 3utüä z«m SamMetrieb. Einstellung der,rlc'trischon Dahn Wien—Preßburg? W« die Kaufmann s«Le Korrespondenz meldet, erfolgt aL Heule die Stillegung de? Lokatstreck« Wien—Schwecht aus der Vltt-e der elektrischen Bahn L-ien—Pr-chburg. Infolge. von LUfer^nzen zwischen der Gemeinde Wien und der Bundesbahnv^nroüung zieht die Bur-cesbohnverwaltung die vollständige E'-njtillung des Äektrisch'N Betriebes der Bahn M-ien—Preß» bürg, bezrehungsweise d»r Umwandlung des bisherigen eftktriscyru Belvisbes der Fernzuge ab Station Schwechat bis Preßbu'-z in sinm Dampfoetrieb m Erwägung. Dadurch Würger: die an der Lokalstrecks Wien—Schwechat liegender.' in» -Prallen Un!ernehmur,^:n von Dien abgeschnitten. Tatsache r.x, roß bereits sieben Zugspaare der Lokalstrecke eingestellt wtr^.'n, ohne daß vorher rie Bevölkerung in Kemtnis gesetzt w-.rveu ist. Die Bevölkerung erfuhr die Einstellung erst dadurch, daß sie'vergeblich auf dre Züge wartete. Es ist immerhin bczeichnend, daß die L'gebn-isse der Versuchsfahrten mit den cftl.mschen Lokomotiven für den Arlberg, welche auf der Strecke der Preßburger Bahn ourchgefnhrt wurden, veröffentlicht wurden, rn.zogen die Ernst.llung bis nun gcheimgehalten wunde. Bezeiä-rrend ist auch die Tatsache, daß mit dem Tage, als die Erstellung so vieler Zugspaare erfolgte, von der Bmrdesbahnverwartung ein neuer Fahrplan für die Strecke Wien— Preßburg affrchi-ert wurde. Jedenfalls berührt es sehr merkwuvdlgi daß man in einer Zeit, wo man dis Rettung Ceftet* rcrchs durch die Elektrislzrerung anstrebt, man wieder zum Dampfbetrieb, urv noch dazu an einer so stark fvequentserten Streck« wie Wien—Preßburg, zurück kehrt. MtfmattmfäMsmm «m SUKioaen. Nicht nur m den Kreisen der Briefmarkenhmdler, sondern auch in denen der Sammler hat die Vechafmug des Michael Fertig aus Riga, der gefälschte Briefmarken der russischen Randstaaten der Sowfttr-gputblÄen und vreker anderer neugkschaffener Länder, aber auch solche gar nicht bestehender Reiche vertrieb, riesiges Aufsehen heworgeruftn. Wenn auch schon viele HäM-er und Sammler von Fertig und seinen- Hintermännern'betrogen worden sind, ist ein weitaus größerer Schaden dadurch verhindert, daß zÄm ausende falscher Marken in den vier Safes Fertigs und seines Mitschuldigen in der Niederöst-erreich Ischen Eskomptegesellschaft gefunden und beschlagnahmt worden sind. Di« Untersuchung hat ein ungenrein mteressan es Material geliefert, das beweist, daß die Fälschungen in allergrößtem Stil« von einem ganzen Konsortium ausgeführt und vettrievb-n worden sind. Wien war der Zentralpmrkt der Versendung der fauchen Marken und von hier aus sind all« Staaten Europas mit den Marken überfchwsmmi wordvn. Der Kommissär De. Klauser ha'te die 'Aeüerseuigung gswonnon, daß Fertig m Wien einen Mitschuldigen hat. Nach chm wurde geforscht, und gestern wurde der Mann im Ge-bäude der NiederÄsterreichjschen Eskomlpl'egesellfchast, Äs er seinen Safe sich zeigen lassen wollte, verhaftet. Cr ist der am 14. Dezember 1891 zu Kowno geborene cmgMiche Student Ronran Sterbliisch (auch SteMitms), der hier in der Rauhenst-eingaffe' 8 wohnt«. Im Herbst vorigen .Jahres soll chm «in gswisfer Sl r-bowitz, von dem auch Fer<^ jtzg tyzifo, den Antrag üe5tM halben, brache BriHnavke-n. dür Menet Motgenzettimü. täuschend ähnlich sind/ nt, Wien und von hier aus in ganz Europa zu vertreiben.' Im Saft wurden auch Orts'i-surpel der Städte Kiew, Rostow a»m Don, E?a ermoSlaw, Eriwan, Tiflis usiv. gefunden. Auch sie find Erzeugnisse der'Fälscherwerkstätte in Konstant inopel und sind zu dem Zlveck nach Mion gesendet, um den Eindruck der Echtheit der Marken zu erhöhen. Diesein Zwecke galten auch die kleinen gummierten Rekommandationszet el, die den EindMrck machen sollten, als ob di« Briefe» auf denen die' Marken klebten, richtig gelauftn sind. Die kleinen Klif.chees, mit denen U-oberdnlcke höherer Werte oder zum Beispiel „British Oceuipation" hergestellt wurden, soll sich Fertig entweder selbst geschnit en oder in Wien, bestellt haben. Wie viele Marken in Wien selbst schon verbreitet sind oder in alle Welt geschickt wurden und di« AlbumS der Sammler verunzieren, Vt unbekann'. Auch Sterblilfch wurde heute dem Lan-deSgerichte eingeliefert. S« MaiKnder SrifriM la^kn^nnntt. Mailand, 31. Jänner. (Tel.-Komp.) Eine . große Fruersbrunst hat in der vergangenen Nacht den Haupi'bahnhof von Mailand eingeä chert. DaS alte mächtige Mittel- Fe-öude Vorhalle bildet nur noch einen Trümmerhaufen. Bon der eingesturzten 5kuppel sind nur zertrümmerte Uebetteste erbalten geblisben. Der angrenzende pft* und Westbahnhof konnten von dem Uebergveiftn des Feuers bewahrt werden. FSr ei«r» allwÄtWe» Ksngretz Wischer Krauen. In Berlin ist eine Vertreterin, des Council of Jewish Women (Rat der jüdischen Frauen) aus A m e r i k a eingetroffen. Di»EuroPa-Rcise der amerikanischen Delegation hängt mit dem geplanten Weltkongreß der jüdischen Frauen zusammen. Der Beschluß, einen Weltkongreß der jüdischen Frauen einzuberufen, ist von der genannten Organisation vor einigen Monaten gefaßt worden. Ter Kongreß soll im Frühling dieses Jahres stattfindcn. Ucber die Tagesordnung des Kongresses wurde Lsschlosicn, daß die Fragen d^r Emigration und Immigration, der Kmderfürsorge, der Volksgesundheit, der Erziehung, des Frauen- und Mädchenschutzes zur Verhandlung kommen sollen. Eine Reihe von Frauenorganisationen in Deutschland, England ufw. haben bereiis ihr Einverständnis kundgotan. an'dem Kongreß teilzunehmen. (I. C. B.) Me KMsereur des Tsntral Nelief komMittee« irr AmM". Mitte Jänner fand m New^ork Me Konferenz des Central Relief Committee statt. Dem Bericht des Borslyenben, Herrn Leon Kama ist), war zu entnehmen, da ß llu der Berichtszeit 1Ö/G 0 0.0 00 Dollar für die H i l f statigkeit in Europa und Palästina verwendet word.n sind. - Gr.ße Aufmerksamkeit wurde der Frage der Hllfsarbev in Rußland gewidmet. Ein Teil der Redner führte a:ls, daß die Sowjetrkgierung der Tätigkeit des Central Relief Committees Hindernisse in den Weg stellt. Die Konferenz beschlcß, eine. Abordnung nach Ruß' land zu entsenden, um die Ursache der Reibungen zwischen den Regierungsbeamten und den auf dem Hilfsgebict tätigen Personen zu untersuchen und dem Komitee darüber zu Le;-chten. Ferner wurde beschlossen, das I o i n t Distribution E-.-mmittee zu - ersuchen, alle Beziehungen zum I d g' s k o min Rußland abzubrechen; es wurde eine spezielle Kommisiicn gebildet, der in dieser Hinsicht volls Handlungsfreiheit gegeben wurde. Aus den anderen Beschlüssen 8er Konftrenz sind hervorzuheben: Beschluß zur Schaffung einer permanenten hnndellgliedrigen Kommission für die Ausführung der Wiederaus bauarbeit in Europa und die Resolution für Ausbringung eines Fonds von 600.000. DollarsürErziehungszweLeinOsteuroPa. (I. C. B.) * Staatsprüfungspflicht der Rabbiner in Rumäni n. Der rmnän-'(L)« Kulr.ils.ninisier hat eine Verordrv'.mi erlassm, daß in Zukunft niemand die Stellung, eines Rabbiners bekleiden darf, oer sich nich' e'.ner staatlichen Prüfung unterzagcn bat. Der Minister hat brfeits *>ine besondere Prüfungskommission eingesetzt, die urrer dem Borsttz des Dr. Petro Joneseu bero.'ts ihre Tätigkeit begonnen hat. Zur ersten Prüfung haben sich vier Kandidaten gestellt. * Auszeichnung Prof. Aurel Steins. Aus Paris wird uns berichte: Der Heroocragcnde Asicnforscher Aurel Stein wurde anläßlich seines )eü>zigsten Gebur-stages auf Vorschlag der Akademie des Jnscrivtions vom Pariser Jrstrtut pm korrespondiermden Mitglrrd gewählt. Aurel Stein, der heute als erfolgreicher Asienforscher anerkannt ist, ist Ehrendoktor der Universi äten von Oxford und Cambridge, Mitglied der eng, Irschen Akademie der WißenschaftLN, Besitzer der großen Grün«, dui-gsmedaille der bn'.ischen Noyal Geographica! Society und erst j-üngst hat ihn die ungarische Geographisch« Gesellschaft — Aurel Stein stammt aus Umwrn — mitz der Loezh-Medaille ausgezeichnet. * Ein jüdisches Wochenblatt in Paris. Dieser Tage erschien in Paris, die erste Nummer des Wochenbla:-!es in südischer Spvcche „Pariser Leben'', welches von N. Frank redi- ' giert wird. Das nme Organ wird hanptsächüch lokalen jüdischer- Jn'eresi'en gewidiuet sein.' I * Geschichte des Zionismus als Doktordissertation. Im vorigen Jahre promoviere an der philosophischen Fakultät der Zurrcher Universität unser Mitarbeiter Herr Bernlprd De inert mit e'.ner Dissertation „Der polilische Zionrs.nus 1833—1904. Ein Bei''.wg zur neuesten Geschich« deS jüdischen Volkes", die nun im Druck erschien.'»! ist. Die in!er° üsian e Arbeit stellt dr* kurz gefaßtes Kompendium der Geschichte der zwn'.st'lschen Bewegung bis zum Tode. Herzls dar. Der Autor hat das Material großen'eilS dem Archiv der Zio- . nillllLau Or^ani'jalion in Bcxlin entnommer». 1. Februar 1923 9kr. IM Kalenderreform I« Amerika? Aus New -- Nork wird uns berichte': Die Handelskammer von Ncw-Uork hat in ihrer: letzten Pler-'vsitzung nach e>nM>end-ör Debatte, in welcher di'.'' Nach!eile des gegenwärtiq geltenden Kalenders liervor^ehobeni werden, e'.n« Cnischließuna angenommen, worin sie sich vcr-j pflichte-, die Pläne für die Kalenverreform^uunter-, stützen. Der neue Kalender, der in Ameella von de».* grotz'-en! lutrifm Verbänden und sozialen Gesellschaften gewünscht! wird, sieht 13 Monat» mit je 26 Tagen im Jahre vor.! Der 805. Tag soll ein besonderer W e!t fe »erlag werden.) Die Angestelltenv^rbände. die zum größten Teil mit der Aktü-rrj für die Kaleniderveform eit^erstanden sind, geben ihre Unter.; stühung in der Annahme, daß dadurch die Lage der Fix^ angcstell^rl - sich verbesftn» würde. [ * Cremieux und der Er-bischof. In Paris staüb dftftr- Tage der Diplomat älterer Schuft Graf.de Mouy. Der! Verstorbene, der in einer der kritischesten Zeiten Frankreichs Jufts Favre zur Seite stand und durch maßvolle Politik fe" ruhigend nach innen und außen wirkte, »var wegen seines fc’’ dmgungsloftn Liberalismus, der keine Aversion gogen Natioua litäten und Kons sfioncn kannte, auch außerhalb Fvanlre-icho schr angesehen. Er. stammte aus uraltem sranzosischrn Adel iM:. zu seiner Charakteristik wird jetzt die folgei-.de TlnMote ausgo tischt: In Be<eitn.ng deL indischen JustiMinisters Crem »auxi reiste Graf de Mouy im Aufträge des Ministerpräsidenteu^ nach Tours, wo sie Gäste des Erzbischofs waren. Der Erz-> bischos befreundete sich rasch mit Cremieux und boi rineun Diner sagte der Kirchrnfürst zum Minister'. „Zn den größten! Dummheiten der Menschheit gehört der Judenhaß. Ich bin-, fest überzeugt davon, daß Sie, wenn Bk zur Zeit unseres Heilands gelobt hätten, sein Verteidiger vor^dom Tribunal worden wären." Der Minister war geschmeichelt, cvber doch immerhin v rlegen. Graf de Mouy rettete als Tiplomat rasch die! Situation, indem er bemerkte: „Monsieur Cremieux hätty aber ztveifellos einen Freispruch erwirkt." * Drahtlose Telephonverbindung zwischen Schifft». Dü Expreßdampf..r „Paris" und „France" der Compagnie Gft.j Transatlan ligue (Linie Havre—Now-Aork) hah.m kürzlich, Einrichtungen für drahtlose Telephonie erhalten. Die Pasftssier^ dieser beiden Dampfer können untereinander telephonisch, G spräche führen ün>d sie können ebenso vom Dampfer nach den zahlreichen in den Vereinigten Staaten von Nordamerika hM stehenden Stationen leftphonieren. — Die Passagiere auf! „Paris" und „France" können noch auf Entfernungen biÄ 2000 Meilen die vom Eiffelturm und den Radiostat'ionen wftdergeg.'benen Konzerte ufw. völlig klar verstäMim hören. * Konferenz der Palästiua-Aemter Großrurnauiens. Vom 8. bis Mn 10. Jänner fand in Czerno'witz «ine Kon-ftreuU der Palästiua-Aemter Großrr>mänftl's sta!>t. Vertreten ware»^ die Pa-lästina-AenUer Bukarest, Czemewitz, Kischm w und das Hafenamt in Galatz sowie die all rumänischen Chaluz-Orpuri-z sation.'n. Zum Dovsikenldrn der Konfer.'n?; wurde Professo« Julian S i l b e r b u s ch. der Leiter des Cgernowipcr Pa^ lästina-Amtes, zu SchviflMrern Dr. Glas.-r und Dr. Spiegel getocÄll. Aus der Tagesordnung stand nach Erstattung, de» Rechenschaftsbcrichte durch die einzelnen Palästina-Aemler ein« ganze Reihe von prinzipiellen nnd technischen Fvug.m der Ali-a-hl di« Rblnng der T raMiwandrMnzg aus Polen mit ihrew N-ebensragen, die 'Org>anisa!lo-nen der einzelnen PdsMna-j'' Aemter nnd des Hafenamtes in Galatz .und die gemeinsam^ Zusammenai.beit derselben, .Finanzen sowie ein ganzer Kerui plex von speziellen Fragen. Es-wurde ein Statut beschlosftu« 'welches die gemeinsame Zusa>inmenarbeit regelt nnd eine Reihv von zentralen Ausgaben Ms dem Komplex von Fragen heraus-! greift »mb den Palästirm-Aemtern in Czernowitz und Duft.rest zur Regelung Mveist. * Jüdisches JUseudami. ^Sitzung der V rlrek^ der Lugendcruppen Älnlwoch den 7. d, 7 ll abends. »»» Lugendamst Tagesordnung:!. Der» k iibev dre Vdchand'ung n mit dem slädinchsn Jugendamt. 3. Maer-s lag ng. 3. Lugendbeitzloll. 4. P.'k m'eter. 'i t Lu nmdgrnpp »vollen bis spüftllens <>»ens ag dm 6. d. fch»-!.!l che BeriH'g über Tendenz und Tälftlreir ihrer Organ» a'ion, z wecks Ver< kfsenN» mrg e»n enden. Im Ra men der v^-M Vereine zur Vsr-i brelnng nalulw'ssenschatt id,cr Ken»»lni>e «nl.-r uen Su ch ^ßpfCTQ“ vermslalteken Vorlräge spricht heute 7 Uhr abendsi Kerr Tr. G r ii n d a u m über fla »zen und Tiere irr^ Zimmer-'. 2. Vez.. Obere Donaujlraße 91, »m Keime der Iüdi» fchen Kinderfreun-e. * Terdand -er Dsamten -er zlontMlÄen Jnfttlw! No«ev vei erreichs. .Leute. 5 Uhr nackmiilog'^. suche! dis diesjä rige orten!» che .Generalversammlung in? Eitzungs aale des Zo.iljl'lchen Landeckom'iees. 2. B-z., Tabor-, stlaße 20n, jla t. Be» Besch>ußunfa!i».>!,eit findet eine Stundspäter e>re auße»o»d«nil»ch' Generalversammlung fhli, d'e un'ep allen Umsänden beschlußfthig ,s>. Tagesordnung; 1. D rBt. 2. Absvlvsvnum. 3. Wahl. 4. Anlrüge. b. Fej.setzung -er Witgliedsbesträge. - \ * MtMar-enau^Laben der Gemetn-e für dis KehL'ringsausbtlLuvg. Ter Ctodiftnal ber»<t cen Vo»au vlaq des Wiener For b»'dur,^ssch»ilrales fiir das La ,r 19L3. Gemeinderot T ä u b l e r. der» >!e!e. daß das Ge!om'erlo»de»nis 2t.'<99 Millionen Ären n beirögt. <iiö Gemeinde wird dazu cinen Vecrag von K.'Lö M llwne», beisteuern. 'Der Voranschlag wurde liach einer eingehenden DcbaUs Lenehmigt und d»e Atiiragsle'iiung beschlossen. ^.TJvurnalWschrs. In der E-)esredMicn der Mftne ungarischen Tachrzeiiu. g „Desci Mazyar Uj ag" ist 'mit dem heuigen Ta e eine Ae»»de»unch eiegeirelen. Lr. Eugen L a z a r, der seit drei Jahren das Dia'! leüsft. schied aus dcff.n V »- banke. An inner S'elft fu giert nun mehr Prcf. Tr. Os bar I a s z i. der bekannte Soziologe, Mluisler a. als Ehc-^ »edal.teor. * Fetlkrtbigkeit rm- Liehe. An die Pariser Schau« spiel kirne» , u,de un angst nne Wuudfrage geiiwt l. we > sia in d.r Liebr vor ö en — mage>e oder dicke Leule. 'Wie er^> wallet fielen die Anicrorlen verschieden au«. Viele von ihnen oerabschemn Fali.osft, so sagt Maü.m Euen Lndree: „Dicke ist meine» Ansicht na.o e n ttölperii er Deietzt. daaer unverein-. vor m t Li.te. M>! all stimm Geld k.»nn ein d ck'r Mmn ei.ch Frau ridjf m»i L ed^ cr>üll(N. Ill sion ist ö.e Würz,» des Lrdens l" Lme avdele. Frö»»!-in Maoele ur Carlier. sa.it bü,'d'g; „Unzaetiestza t ist ein feiler Wanst e n Feind alles Lebens. Sch ziehe mng.re vor." <S»m ll'e mn T»cst b»etet dagegen den Korpulent n ... H«; Ala»celle. iud.m sie e»» cut. alle »arire« Münnee welcle sie kenne, hä'ten »eiz.ude Fiaue». die »h'e Gallen an« b Un, die Marner hä len gewöänl'ch einen pulen Ctzarakt r. ure, smsi u,d gut. Auch Fräulein Lome ist der MeiuiM. daß KÜlperdescheff nheit nich s mt! der Lichs gemeinsam habe, d« die vee'e ollem m ßzebe'ch je». Mlle. Sa»ah hemelkt zynisch r .Cs tu so sckwer zu liebe'-, daß. wenng Mn mit tut, daß Pt,yslsche nichts zur Sachs bar."

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