Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1425 (31.1.1923)
- Date
- 1923-01-31
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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‘ff Mfe« Men» Mittwoch Offizier der Nationalarnroe und aktives Mitglied sder Erwachenden ^ragharrn ist. Ausfallend ist dWDaisache, daß über den Mörder noch keine UnterfuWngshaft verhängt perden ist, womrs man schließen kann, daß die Behörde seine Verantwortung glaubt, er Ilabe aus Notwehr gel)andttt. Dagegen spricht aber das Ergebnis der gerichtsärstlichen Obduktionwelches bekundet, daß die drei Kugeln, die FriewasdSkY trafen," .ihren Eingang in den Lenden hatten und aufwärts bis tzum Herz vordrangen. Pie Verletzungen lassen keinesfalls auf den Handgriff eines sich wehrenden, aufgeregten Menschen schließen. Eszlary drohte außer seinem getöteten Gegner auch zwei Direktoren der Bane mit Rqche. Als er hen Tod des Prokuristen Friewal-sky erfuhrsagte er: „Der Arme tut mir sehr l:id, doch ist meine Ehre jetzt ihergestellt." Der Getötete hinterlietz eine junge Gattin und "n K'urd von zwei Jahren. - Miene- Meenenzeliunfi. das Minifteplum von nun an keine A u s f u h rh e w i ll i g u n § em für Le b e n s m i-M l erteilen weche, Nur i-A Dauschweae gegen K u n st d ü n g e r können Lebensmittel ausgeführt werden. - 6kW«na der MOvhot-Nke. - Warsthnt, 80, Jänner. M. d. „Wr. MorgenzestlMg"'.) Am 1. Februar werden de Eifenbahntarise für den P e r s o n e n v'e r k e h r lun 50. am 1. M a r z d'-e Tarife für Güterverkehr mir 100 Prozent erhöht. AundschM. TranzSstschrs Irmrntk Mrs trmnlorvMch- Sin Denkmal Mr die Kaiserin Wsak>»»^. Budapest, 30. Jänner. (Tel. der „Wiener Morgen» Leitung".) In Terxitet in dcr Schweiz am User des Genfer Sees wird ein Denkmal für Kaiserin Elisabeth errichtet. Das-Denkmal soll an drr SM. wo die Kaiserin vom Dolche des Anarchisten Luchen» totlich getroffen wurde, ausschließlich in ungarischer Sprache die Anhanglkchkeit der ungarischen Nation verkünden. Für dir Errichtung des Denkmals tat Außenminister B a n f f y die ersten Schritte, indem er anläßlich stsnes Aufenthaltes in Genf durch die schweizerischen Behörden genau hie Stelle des ^ttenÄtes xruieren ließ. Mmiinien. RmnNnien die PwelfttM&en *' Bukarest, 29. Jänner, (Orient-Radio.) Die Blätter preßen, die Nepavaoionskommiffion habe, als sie di: Beteiligung Rumäniens an der Zahlung der Schulden dsr ehemaligen österreichisch-ungarischen Monarchie fest- ^stellte, es verabsäumt,.den Anteil Rumäniens an den Reparationen, dir die früheren Feinde zu zahlen haben, anzugeben. Die rumänische Regierung habe der Reparationslommission einen energischen' Protest übersandt, worin sie es für unmöglich erklärt, dem iq Paris gefaßten Beschluß beizutreten. Rumänien werde den früheren Feinden nichts bezahlen, bevor es seine Entschärfungen erhalten habe. Nach Feststellung des Kreh'tsaldos werde Ru- «mänien die durch hie Annexion her neuen Gerte übernommenen Schulden zu bezahlen ansangen. r amtlichen Kreisen werde erklärt, ein identischer Protest Wrde au alle Nachfolgestaaten gerichtet tMderr. Ale«. SteovvositionrAe Zsltnng derWiPes KW? Warschau, 30. Jänner.. (Tel. d. ,Mr. Morgrnzeitung".) In der Plchzetkommissien erklärten d'.e Abgeordneten Nosmari n, F r o st! g und Reizes, daß angesich's der Stellungnahme der Regierung zur Judenfrage der jüdische Klub gegen das Budgetprovisorium stimmen werde. Jnsoigedsfsen ist das Schicksal des Budgetprovisori-urns fraglich geworden. Die Berteter der Deutschen, Ukrainer und Weißrussen werden für das Budgetproviforium stimmen. Auf diese Weise ist es dem Ministerpräsidenten Sikortii gelungen» die nationalen Minderheiten, mit Ausnahme drr Juden, für sich zu gewinnen. Der Vertreter des ukrainischen Klmbs Was i l e z u k hat eine Resolution eingrLracht, weiche die Regierung auffovdert, die in Wolhynien gesperrten ukrainischen Schulen zu öffnen. Im Verlauf feiner Rede erklärte er, daß die Ukrainer nur deswegen für das Bredzetprovisormm gestimmt haben, weil die Regierung als Entgelt für d'e Stimmen der Ukrain-er versprochen habe, die Schulen wieder zu eröffnen. Trotz dvcfer Erk.'ärung hat die Majorität. ge?en die Resolution der Ukrainer gestimmt, hie drei jüdischen B e r t r €% e r in der Bud^tkomrnissi-cn stimmten für die ukrainische Resolution. Die Sozttaldemokraten, die. gegenwärtig die stärkste Stütze der Regierung bi den, beginnen eine St am* Pag ne gegen die Juden. Sie erklären, daß es ein Privilszimn sei, wenn die Zionisten trotz des Bestrebens nach Schaffung einer jüdischnationalen Heimstätte in Palästina in Polen einen Kampf für die nationalkulturellen Rechte führen. Keine Beanadigim« MetviadomrNs. Krakau, 30. Jänner. (P?ln. Tel.-Ag.) Der Präsident der Republik hat die ihm vorgelegten Akten betreffend das gegen Niewiadomski gefällte Tcdesurteil gestern an das ^Gericht zurückleiten lassen. Er hat von feinem Begna-dl- Aungtrecht keinen Gebrauch gemacht. Den Blättern Zufolge sei Niewiadom^ki bereits aus dem Gefängn's in die .Zitadelle überführt Wochen, wo das Todesurteil vollftrecht werden soL Keine LebensErspysfuhr. Warschau, I0, Jänner, (Tel, d, ,Mr, Morgenzeltung".) Sejmkomrniss'lpn für Agrarfragen hat äüf ihrer letzten Sitzung mit 13 gegen 10 Stimmen beschlossen, imGttznyM W Mmistemnklage gegen, den MlirWr ''füröffentliche Arbeiten Rh bezhns%\. zn beantrsge«, da er eigenmächtig? fia& Gesetz we^en Ho zzuftellung für die arme Bevölkerung «geändert und das für diese Zwecke bestimmte Holz verkauft Wh«. Per Mnffter lut Handel nutz Industrie erklärt, daß Jerusalem,. 27. Jänner. (I. C. B.) Das französische Pressebuvcau in DamosVus veröffentlicht ein offizielles D.inenti der in der dortigen arabischen Presse kürzlich anfgetauch'en Meldungen, wonach die französische Reg'erung der Jdve eines vereinjg'en transjochanisch-syrischen Staates unter der Herrschaft des Emirs Abdullah sympathi.ch aegenüberstehen s N. (Wir baben sogleich auf den p"untastischest Charakter jener Meldung hingewiestn. Die Red.) v Nmnesik In kkMrn. London» 30. Jänner. Das Rruterschr Bureau meldet ans L u k n o w (Indien): Im provinziasen gesetzgebenden Rate hell'e der Gouverneur mit, daß alle Politi.chen Gefangenen mit Ausnahme eines, der der Aufreinmg znm Morde beschuldigt ist. f r e i g e l a s s e n werden. Die Mitteilung rief großen Beifall.hervor. London, 30. Jänner. (Tel. der „Wiener M'r^enzettung".) Aus Kottswn'ino"el wich gemeldet, daß sich Mustafa Ke mal Pascha mit der Tochter eines Smhrnacr Großgrundbesitzers vermählt habe. Irr Tod Max Rordaus. Ans Paris meldet I. C. B.: Unter großer, Beteiligung der jiÄ'schen und der literarischen Kreise von Paris hat am Don.nersta.1 vormitta-''s die Bestattung Max Norda-us stcrtt-gest'-r.den. Ter Sarg war m eine weiß-blaue Fahne gehüllt, in die ein „Mo^en Dovid" eingestickt war. Zahlreiche Frour.de N evdaus sowie - zionistische Persönlichkeiten aus Paris, ferner zahlreiche Vertreter zionistischer Körperschaften «us dem Aus'anid hatten sich im Trauerhause versammelt. Hinter dem Sav^e. schritten die persönlichen Freunds Nordaus, geführt^ von Dr. Alexander Marmorek. Auch Akovdn."ng>?n von Freimaurerlogen sah man im Zuge. Tie Beerdigung auf dem Friedhöfe Montparnasse statt. Aaif Wunsch der Familie wurden am offenen Grabe keine Reden gehalten. Tie Grabgehete sprach der Oberrabbincr von Paris I s r a e l L e v Y. ® Max Nordaus Tch erfolgte in Anwesenheit seiner Familie und feines treuesten Freundes Dr. Alexander M a rmorek. Mehr als ein Jahr hat sich Max Novdau infolge feines Gestzndheitkzustandes der literari'chen Tätigleit fernhatten müssen. Ein größeres philosophisches Werk, an welchem er mletzt gearbeitet hat, ist unvollendet geblieben. In den letzien Jahren feines Lebens hat sich Max Novdau in s ch w i e r i g e n f i n a n z i e l l e ü Verhältnissen befunden. Obgleich sein Gesundheitszustand im fetzten Sommer gebieterisch eine längere Sommerreise erforderte, Hot es ihm seine materielle Laze nicht erlaubt, sich b'.e'e Erholung zu gönnen. Se'ne einzige Ex!stenzquelle in der l-etztev Zeit war das men-atliche Gehalt, das er von der Nedakllou der in B u e n o s A i r e s erschelyenden Zeifttttg ^La Nacion^ erhielt, Heren langjähriger Mitarbeiter er War. Die Redaktion dieser Zeitung überwies Ihm pünktlich sein Gehalt, obzwar er seit mehr als achtzehn Monaten keinen Artikel an sie gesandt hatte.^ Nn-Mchtet seiner materiellen Lage lehnte Nordau jeden Versuch, mit Dm über irgend eine finangrelle Unterstützung oder eine bezahlte Sie'lang in der zionkstlschen Organisation zu sprechen, entschieden ab. . * Im Laust der letzten Monats hatte sich der Gcsundhoitkzn.'stand Max Nordaus so verfchstchbert, daß die Aerzte seine Umgebung ersuchten, niemanden zu ihm zu lassen. Bor ungefähr einer Woche tvurde fein Zustand bereits ein solcher, daß jede Hoffnung auf seine Wichergemsung aufgegeben werden muß st. Max Nordau befand sich b's zum letzten Augenblick seines Lebens bei klarem Bewußtsein; Der Eindruck der Todesnachricht. . Dst Nachricht über Nordaus'Tod hat in Palästina einen ungeheuren Eindruck gemacht. Alle jüdischen Schulen im Lande waren am 23. Jänner geschlossen. Bon den jüdischen Korperationen und Schulen wurden Beilei.dsdepeschen an d'st Emilie Nordaus nach Paris und an ' die Zionistische Exekutive nach London gesandt. — Auch in A m e r i k q hat d'e Nachricht starken Eindruck gemacht. . Alle jüdischen, jMsch-englischrn sowie auch ein Teil der.engljsOn Zeitungen brachten schwarz emgerahmte : Trauewvtikel. Im ganzen Lande wubden-Trauerverfamm- - lungen; einbemstn. Unter dem ersten Eindruck der Trauerbotschaft, ist eine Bewegung entstanden, die darauf hinzielt, emen größeren Fonds zur Verewigung des Andenkens . Novdaus LU schrfsen. — In P o l e n hat die Todesnachricht in 31. Jänchr 10231 Ar. ID der gesamten, jüdischen Oefstntlichkeit Trauer Hervorge- - rufen. Dstnsiag dm-23. d. s>r'.'.d eine Traüersitznng des zls- «ist!scheu Zentralkomitees statt. Die Sitzung beschloß, eine' sic-beittägige Trauer, fsir die Zionisten Pc ins anzuoe'dneu. Während dieser Acht dürfen die Zionist-u keine Theater, Konzerte und ähnliche Unterhaltungen bkp.lckM. Alle jüdvschen Ov^anlsati, nen wurden verpflichtet ru ihren Lokale» das Bild Max Nordaus anzubrulgen. — In der engl-- schen Presse fand die Naüp'lcht über Max N» tdaus Tod einen lobhasten Widerhall. Die „Time s" nennen Nordat» eimn Menschen von ungewöhnlichem geistigen Schwung, zwingender Ar-gumenlatlonk kraft, durchdringendem, lebendigem Stil und fahren fori: „Wie sich Ncrdau in stiner Arbeit füx den Z'wn'smus eezeitt hat. be'aß er zahlrc'che Qualitäten eines cch'en Fübrers: Urteilsfähigkett und Mannhaftigkeit, Ehrlichkeit und Enthusiasmus." , „Manchester Guardian" schreibt; ,Mie seit dev Zerstörung drs Tempel hat eine jüdische Stunnr so das jüdi'che Leid und Weh mrsgvdrückt, wie die Stimme Nordaus. Ein geborener Redner von ungewöhnlichem Format, pf'egte er kn seinen Ansprachen die Schönheit de« Form, die Tiefe des Gedankens, den Schwung der Leiden- ' schaff und die Gabe der Voraussicht zu veveinfzen. Dank dieser Gaben haben seine Roden weit außerhalb der Mauern,, rn denen sie geilten wurden, Widerhall gefunden und Anfiutz jzeübt." _ 6in MM?KM Mischer ©eimnfenloPgfsi« Der Bell der Der inignng Wiener Mediziner. Man sollte meinen, daß die gesamte W-roner jüdisch Liesstuttichkeit r.n Urteil über den Herrn D ientzr, den Rektor der W'lener Universität, einig ist. Weit gefehlt. Man beobachte Haümg der jüdischen Sludcn:en in der Bereinigung Wüner Mediziner — berühmt durch ihv-'n alljährlichen große« Ball. An der Spitze der Komiieelisle ihrer diesjährigen VeraujtaUung ljch man: Ehrenschutz: Se. Magnifizenz ■ Hosra 1 ,Prof. Dr. Karl Diener, urL ffndet dann im weileren noch Hofrat Prof. Albl-n Haberda m»d . Hofrat Prof. A. Schatten fr oh, um nur die mark-awesten und erpcobrcsten antisemitischen Kampm dieser Gesellschaft zu nennen. Nunmt es da schon wunder» unter dstsen Herren die Namen Markus Hajek. Alois Pick (zurzeit Präsident der Wiener isrueli-ischen Kultusgemeinde) Uitd — um auch hier nur die marken csten hevauszugreistn — Julius Tandler zu finden, geaen die nicht in letzter Linie der Kampf ihrer antistmitisch-'u. Kollegen gerichtet ist, so muß man schamrot we^-en, wen« man die Namen der Studeitten dos Herr.enn n.ddie Namen des D a m e n k y m i t e e s l i e st. Ma-n hat seine Augenwe'.de daran. Keine 6 Prozent Arier! Diese Pachrach/ BeDgcr, Bloch, Bunzl, Dsu.sch, Deutsch. Deutsch. Frankfurter. Kaufmann, Lauterbach, Lehr, Mendelsihn. Pollak, Pollak, Pollak, Popper, Popper, Popper, Pokas. Porgcs, Schlesinger, Silberstein. Cinger, Som-rnsche-in, Tittinger. Win'ernitz usw. unter d:m Ehrenschutz des Herrn Diener. , Man greift sich an den Kopf und fragt, wer eher mi den Pranger gehört, der Schutzherr oder seine Schutzbefohlenen. Der; Rektor, der sie beschimpft, oder die Schüler, dir sich Wohl > fühlen,, von chm beschimpft zu werden. ur.d ihn dafür zu ihrem j Pairon erwählon. Der Lehrer, der sie mit Füßen tritt, öder die Schüler, die wie K'ietten nicht vor« chm lassen wollen. Ja, wenn er ein Loh rer wäre! Ja, wenn sie Studenten wären! Aber dann könnte es ja nicht sein. Dar-n hätte er mehr Einsicht und Kultur und dann hätten sie mchr Ehre und Würde. ’ Die Herrchen scheinen sich nicht getroffen zu fühlen und wäh- ’ nen. daß es nur gegen die „Lstjuder." geht. Das haben aber i die Hakenkreuzler und Herr Diener nie behauptet, und ich-kann' ' übrigens nicht daran glauben, daß die Wiege der BerggrünE Hirschhaut, Pereiis, Ros er zweig, Silberstein, Eibschü", Garsein, < Lauterbach. PoraS und Tittinger in Vorarlberg gestanden ist. Wo m der Welt gibt' cs noch Menschen, die ihr eigenes Nest derart beschmutzen? Sind daß die Erfolge ihres StrebeiUs nach deutscher Kultur? .Nach der Kultur der FreiheiPvebellmf Arme deutsch« Kultur, wenn das deine Jünger sind! Hür ertveist er sich, daß niemand von einer anderen Kultur etwttp haben und niemand einer anderen Kultur etwas sein kann, A-* seine e'gene nicht hochhält! £& btt Herr Diener auch wirklich auf diesen Ball gehe» wird? » Dr. I. W. MMonmWWnirrn von MiMmAn. V Eilt- FNilscherkonsortlum hat seit langer Zeit Mitteleuropa mit falschen Briefmarken, zumeist der russischen Randstaatrq und kleinen Republiken, überschwemmt. Schon am 21. Dezember vorigen Jahres wurde die Anzeige erstattet, daß iich, ' in Wien ei» gewisser Michael Fertig aushalte, der in großes Mengen eit Marken mehrerer russischer Republiken fälsche und verirribe. Ter Anzeige zi'.folge betrage der Schade,. der den, Händlern ur«d Sammlern schon damals erwuchs, mehrere M i l l i o n e n K r o n e n. Auch d« Staatsanwaltschaft in Leipzig hat sich && Grund mehrfacher Anzeigen mit der Angelegenheit besaß'. Alls diese Fälschungen ließen sich.auf den seit mehr als Monatsfrist "gcsuü)t-'n Fertig zurückführen. Dieser wurde nun nach feir-ec Rückkehr von einer italiensickM Reise am Samstag v e r- ' haktet. Er lcg'e das Geständnis ah, daß die falschen Marken tatsächltch von ihm herrührcn. Bcr mn-Mfähr drei-Monaten will er ein Schreiben von, einen, in Konftanünopes wohnhaften Russen erhalten haben, von dem er nur wissen wist, daß er Slibowitz heiße. Dieser | Slihowiy soll lhm den AntM, gestellt haben» Marken, die ev! als ,Z m t l i ch o Nach d r u ck e" bezoichnete, iü Misn.zu e Verschleißen. Fertig Mg anffvrn Antrag ein «ich hat -in-der MW zeit mrtrere Sen«dungen dieser Marken aus Äonstantinopal ««j halten. Dir llllavken, die chm sein Geschäf sfreun-v geschickt, grbh er zu, rmn gÄßlen Teil selbst für falsch gehaltteu .;>r,