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Wiener Morgenzeitung · 1923-01-30 · Heft 1424 (30.1.1923) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1424 (30.1.1923)
Date
1923-01-30
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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i JÜteft Stat, Dienstag Wiener 30., Jänner 192S Nr. UM Baickvevein verzeichnet einen Kurs von 0.0160 Geld und 9.0170 SSore, somit wäre die Reichsmark auf dm Durchkchntttskurs von 0.0165 gesunken. Der Marffturz zog.auch die Fvcmkbaluten in Mitleidenschaft, doch blieb die hster» reiHische Krone unverändert/während die tschechische Kröne ihre Aufwartsbewegung bis auf 16.60 fortsetzte. Diese Ster-» flemng .ist ohne Zweifel auf den Rückgang des Notenumlaufes in. der Tschecho-Slowakei zurückzufühven, dex im Zeitabschnitt vom 15. Dezember 1922 bis 15. d. ünter 9 Milliarden gesunken ist, womit der Staatsnotenumlauf aus d'ieniedrigste Ziffer seit Beendigung der UmtauschÄtion gekommen ist. Irr Berlin hat die Käkrsirophenhauffe auf dem De-', bistn-marktr gewaltige Dimensionen angenommen. Der Dollar hat den Stand von 33.000 überschritten, Pfunde verteuerten sich um rund 29.000 Mark auf 153.116, die tschechische Krone ist vom ersten Tausender nicht mehr weit entfernt. Zahlung Wien schnellte um 10 MaÄ auf 46.63 empor. Ar KreMaNion. Die Abreise des Mnisters Kienböck. d Wie Jan? erfahren, wird sich Finanzminister Doktor Kienböck m der «ächten Zeit bereits über Paris nach London begeben, um dort die konkreten Besprechungen aufzunehmen. Es handelt sich hierbei um Besprechungen! über die Aufnahme der österreichischen Anleihe auf Grumd der Genfer Protokolle. Die Verihand^ungen des Finanzministers Dr. Kienböck können sich; 'dann gegebenenfalls sowohl auf die Vorbereitungen der allgemeinen großen langfristigen Bölkerbundanleihe oder auch auf eine Teiloperation beuchen, die in der Begebung kurzfristiger Schatzscheine bestehen würde. Der Finanzminister wird vom Ministerialrat Dr. Patzauer begleitet. Wie bekannt, weilt auch Sektionschef Dr. Schüller derzeit!n Paris. Dr. Rosenberg ist von seinen Besprechungen in London, die er mit dem Bankenkonsortrum, das den österreichischen Kredit gewähren' soll, geführt hat, nach Paris - yurückgetehrt. Im Völkerbundrat hat gestern der Geireralkommissar Dr. Z i ni in ermann seinen Bericht über den ersten Monat seiner Tätigkeit in Wien erstattet. M Pariser KredttderM«grn. Paris, 29. Jänner. Dos Kontrollkomitee der gc^antterenden Mächte HNt fjatte vomri-tegs sine Sidung ab, %' der die Frage der fogenamUen' 'RMqnate evörtett wurde.\ 2)Rprgim wird die Beratung fortgesetzt. weMn.. ' :|"'7 ‘L H-Arte mittags veranstaltete Min'sterPrüsident Pomeare für die Mitglieder, des BölstMUdvates ein Fdikhstück in den Raumen des Mmistevmms des Aeußern am Quai d'Orsay, zu dem auch Bundesöanzkr Dr.'Seipel und BunS^smiinlster für Aeußeres Dr. Grünberger gelcQen waren. Unter den Gästen befanden sich Generalkommisiär Zimmermann, Generalsekretär Drummond. mir einer Vertretung des Ge«' neralsakretaviats des Vollerbundes, mehrere Mr'Ki-öder des Völkerbundes, mchv re Mbgkreder der französischen Regierung, darunter IustiMmister Lolrat und FinanMÜrister de Lastetzrie, hervorragende MiML-er des States und der Kammer und die leitertden Beamten des französischen Ministeriums des.Bvußern, unter chyen der politische Sektäonschef Peretitti della Rocvrr. Ite 5 Uhr nachnnttagZ trat ba§ österreichische Komitee des DöV.vbuUdeS unter dem. Vorsitz B a -l s o u r s zu seiner vt]un Divung Zusammen. Frankreich war durch Viviani, 'I!a- Aen. durch Doilondva, die Tschocho-SlowcÄoi durch den Pariser Gesandten Osusky vevtreien. Als Vertreter Österreichs «ahnten Bundeskanzler Dr. Seipel und B'.mdesmmisi.r für Aeußeres . Dr. Grünbrrger au der Sitzung teil. Re smrnMrn LWreme« kwischeu Lester« reich rmd Ängam. Budapest, 59. Jänner. (Tel. d. „Wr. Morgenzeitung".) Im Finachminffteriüm fand eine Konferenz bezüglich der Finanzangelegercheiwn^ zwischen Oesterreich und U ngarn statt. Nach dv Konferenz, an welcher der Finanzmi-tNster, der Kriegsminister und der Minister des Aeußern sowie die Mitglieder des Landesfinanzrates teilzahmen, erklärte FinanM'misterKallay, daß die Konferenz durch den Bun he Sk anzlerSeiPel angeregt worden sei und sämtliche schwelende Finanzsragen zum BegensLar.d hatte. Tie ungarische Regierung beabsichtige bvz Angelegenheit vor ein Schiedsgericht zu bringen. Re SMegvng der Pensionen. Wie Abgeordneter Kuuschak gestern in einer Wahterversamnrlung mittelste,, hat die Christlichsoziale Partei Leschlcssen, daß entgegen dem vom Finanzministerium vorgelegten Pensionsstillegungsgsfttz auch weiterhin daran festc-ehalken wird, daß an der Pension und den Teuerungsznschüssen zur Pension überhaupt keine Kürzung Vorgenom« nren wird, weil das erworbenes Recht ist, an'dem nicht gerüttelt .werden darf. Eine andere Frage ist, ob bei Pension' und g eichzeitigem Nebeneinkommen eine Kürzung der Jn- Lexzulagen vintretett kan» und darf. Auch hier hat die Christlichsozialer Partei bereits festgestellt, daß bei Einkommen bis zu drei Millionen monatlich, aus Pension und Nebenverdienst überhaupt nichts eingestellt werden darf. Wo dtests Einkommen darüber hmausgeht, muß .der einzelne Fall erhoben und iMLinzeluen Falle festgestellt werden, was von den JttdeWulagen'der Pension abgebaut werde« kaun vndloll. -Mt weHw.Rücksicht 8er von der bahrischen Rcgierung unter dom Drucke der drohenden Putschgesahr und auf ' Megorifche Forderung^ der Bevölkerung aus ftrn werschtedxnstm 'Landesleiten verfügte Ausuahinszustand gegenüber den Nationalsozialisten gchcmdhabt wird, bewerft der Umstand, daß das Hetzblatt der'Nationals'zialisten „Der völkische Beobachter" wegen feiner verhetzenden Tonart' beschlagnahmt, :jod<?ch nach einigen Stunden wieder frei.70^.eben wurde. Der chier eingeengten Samstagmimmcr ist anläßlich des sonntägigen Parteitages der Hakenkreuzler .ein Aufruf ihres Führers Hitler beigelegt, in welchem die Hetze in der infamsten Weise betrieben wird. Hitler verwirft darin jede s P r.ogrämm einer s ö g en a n uten E i n h e i t s f r o n t,und erklärt, dem deult'chen Volke .werde nie ein Erfolg nach außen beschieden sein, solange es micht den Meuchelmördern im eigenen Körper das Handwerk lege. Er ruft zum Kampfe gegen den Marxismus, welchen die Hakenkreuzter mit 'dem Judentum idöntifiz'eren und den sie die Waffe nennen, die der internationale Welt- und Börsenjude zur Eroberung dieser Welt braucht. Es könne nur' eine ornz'.'ge Sühne geben: die einer unerbittlichen Vergeltung. „Zwei Millionen Tote heischen Rech:n''choft über den Dwbstahl des Opfers ihres Lebens, Unser NechtseMPftnÄrn sagt uns, daß nicht nur der kleine Dieb zu töten, sondern der große National-und Vaterlandsverräter.zu vernichten ist." In einen: anderen Auf'atzL betitelt „Die alljüdische Internationale" wird die Pwpäganda . für den Palästina-Grundfonds . (Keren Hajeff.d) in nie-dertvächt'ger Weise ausgeschrotet. Die Propaganda für diesen Fondö soll zum Bcweis Für den Bestand der alljüd'.schen Weltmacht dienen. Als Belags hierfür wird unter anderem eine kürzlich ge-halterre Rehe zittert, welche O s k-.a r W ü s s e r m a n n, der Direktor der Deut-, schm Bank» auf einer Kbren Hajeffod-Konferryz in Biele« fe'id gehabten hat. ' Die Förderung Waflermanus nach alljüdischer Emi lleit' zum Zwecke des Palästina-Werkes, wird hier in folgender Weise'paraphrasiert: „In dÄn Augenblick, da Deutschland im Westen vom . Erbfeind überfallen wird, im AügeM'lck, da.die jiÄisch-bolschewikische Flut wieder anfchwillt, 'iw diesem Augenblick'wird von einem Leiter eines der größten Finanz'nftiklte Deutsch''an'ds offiztell 'die Einigkeit des gesamten Judentums verkündet, der-., langtz gefordert." UM'den Hohn voll zu machen/.sej diese ^Mffch^s'-FNer^'''ckM^Aäh»eSkai -der. Rsichsgründung;abgeMle'n wordenl Mfsatz'fchließt mit den Worten: ^Wir haben den rücksichtslvfen Kampf, gegen. den We^tvampyr eröffnet und niemand wich uns-mehr aushalten. Hütet euch, Feiglinge,. Schwätzer urrd Betrüger! Die Stunde der . s MrcchnuügAes erwachten deutschen volles mit euch wich noch" kommen. Dann wich such nichts, gük; nichts verziehen werden, so wahr es noch eine GerechtvgteA ' gibt." -U Es scheint, daß die bayrische Regtemng den Aus» nahmkzustand lediglich zum..Schu"e der Nationalsozialisten eingeführt hat, -da sich diese.'wie man sieht,, in einem Moment, da ihre Horden bewaffnet aufmarschtepen, einer Ton. art befleißigen dürfen, die auch in ruhigeren Zeiten unerhört ist. " Schweyev nicht zurückgetreten. München, 29. Jänner. Wie das -Wolffsche.Bureau von informierter Seite erfährt, beruht die Meldung dev „Münchner Neuesten Slachr'chten", daß Staatsm'mister des Innern Dr. Schweyer.am Sonntag dem Mimsterpra» stdenten sein Rücktrittsgesuch unterbreitet habe, nicht aus Wahrheit." Die Verbotenen Versammlungen. München, 29. Jänner. (Tel. d. „Wr. Morgenzestüng",). Die Hatenkreuzler haben am Sonntag trotz. des Verbotes: alle ihre Versamnrlungen abgehalten. Die Regierung hat^ einen Rückzug vor Hitler anietveten. Dieser hat dem, Konlmandau'ten der Münchner Reichswehr, 'General von, Lossow, stm Ehrenwort gegeben, daß es zu keinem Putsch, komnren werde, und auf das Emschveiten des Generals hi», erfolgte der Rückzug der Regierung und ihres für den nahinszustand ernannten Staattkommissärs. Sechs von den zwölf an^elmrdigieN Bersamnrluugen der Nationaffozia'' ltsten tvurden in geschloffenen Lokalen erlaubt.. Hitler half sich, indem er^bei-jedem Lokal wegen mMblicher,Yebr^ füllung eine ParallelverfammluNL einberiest und trat überall als Redner auf. Entschließungen wuvdech. wie schon berichtet, gefaßt, in denen die Ungültigkeitserklä-. rang des Frrvdens von Versailles, Einstellung aller Geld», und' Sachli-eserungen, sofortige Durchführung der .WW ruuosreform, rücksichtsloser Kampf gegen allst Vaterlands-, Verräter, Anfbebung der Schutzzesetze, Verhaftung der NoveMbeövevhvecher. sowie beschleunigte Einführung der To» drsstvafe für Wucherer und Schieber gefordert wird. Sohn«» lag nachmittags fand, trotz Ausnahmszustandes tf# öffentlicher Umzug statt. an dem etwg 3000 Ayq hänaer Hitlers mit fünf. MusiKapeÄen.Wnahmen. Dß. Natimaiffoz'alisten trugen zum Teil Stahlhelme, zuw Teil öfterreichi.sche M,ütze n. Me hatten rote Buchen, mit dem H a k e n k r e u z und Fahnen. Ein Riesenanfgeböt von Polizei warlin den Sträßen. Das Pubrikum. bvaM dem-Umzug ksin besonderes Interesse, entgegen, Zu Ruho-' stömngen ist es nicht gekommeir.. sEMsn im % ö. K. Arbeikslosrnfrage und BeamtenMan. Nm den durch die sozialdemokratische Obstruktion blockierten außerordentlichen Kabinettsrat wieder arbeitsfähig zu machen, berief gestern Vizekanzler Tr.' F r a n k die Parteiführer zu einer Berat u-ngüber die Arbeitslasenfrage zu sich. Die Vertreter der Mehvheitsparteien lehnten Wohl nicht grundsätzlich die Erhöhung der Arbeitslosenunterstützung ab, fanden jedoch den von den Soziallrem 'traten forderten Unterstützungs'betvag als viel zu höch. Jinanzminifter Dr. K i e n b ö ck erklärte sich'ä u ß e r sta n de, de m Sta a t s z«s ch u ß für d ie Arbeitslosenversicherung zu erhöhen und schlug vor, daß die Gemeinden zur Beitragsleisttmg und 'Kontrolle der Unterstützten heranzuziohen seien. Umdie Frage der Beteiligung der Gerneinden an dieser Aktion in die We>"-e zrr leiten, wird morgen eine Konferenz von Finanzveferenien der Kndustriegemeinjden und von Vertretern des Städtebundes zusammentreten. Heute halt der Unterausschuß ffür soziale, Bevwaltnna, am Donmrstag der Vollausschuß Sitzung, um die Arbeitslosensra-ge nn Rahmen einer. Novelle zum Krankenöersicherungsgesetz zu regeln. Samstag könnte dann der Nationalrat, wemr i^e Dinge glatt gehen, die Novelle verabschieden. Die SoziaHemokraten lehnen die Beitragsleistung der Gemeinden zur Arbeitslosenversicherung ab und setzten derng-emäß, um auf die Resterunq eine Pression auszuüLen, gestern ihre O b ft-i u t t i o n s t a k t ick im außerordentrichm.Kabinettsrat fort. Sie provozierten zunächst eine föÄnale Debatte, in' der sie die Aussetzung der Verhandlung über, die Novelle zunr Beamtena-bbangesetz und die Beratung des PensionsernstelluNf>sgesetzes sowie eine Äußerung des F'.nänzminrsters darüber verlangten, ob er die Pensionsno''elle nicht, irr veränderter Form vorlegen wolle. Dr. Kienböck löhnte'die Abgabe einer Erklärung hierüber äb. Man beriet also de BevmtenabbaunoDelle weiter. Dar S.^iaDemokrat Zelenka setzte seine vorgestern begonnene Obstru'ktionsrede fori und brach sie erst Über Ersuchen des Vorsitzenden ab, worauf die Sitzung geschloffen wurde. Heute nachmittags fhchet. wieder eine Sitzung des A. O< K. statt, in der natürüch Z e l e n k a die dritte Fortsetzung seiner Obstruktionsrede zum Besten geben kann. < .. In den Kreisen d^ demokratischen Bürgertums Wiens zeigt sich seit drm Herbst des Vorjahres starte Mißstimtnung gegen die politische,Ha!trmg düs ehemaligen Aüßenministers!, Czernin. Man führt, gegen ihn an, er habe sich außen-wie \ innenpolitisch auf eiw Programm gestellt, das Men Grundsätzen der Deinokratie widerspricht. Er gilt als der Auisr der italienifch-mägharischen Bündnisidöe' für. Oesterreich, dts dem Staat auf ein Haar die wohlwollende' Fteündschast der kleine« Entente tzekrstet hätte. Czernin habe sich'durch die Propagierung d?r bürgerlichen Einheitsfront, der er eine offen antisozial« Richtung geben wolle, die unverhohlene Zufriedenheit der scharfmacherischen Stromnnge« erworben» die unsere inneren Probleme, w've Abbau, Intensivterung der , Arbeit, Arbeitslosenftage, am liebsten Mit Hilfe der Heiylwehven, Frontkämpfer und Hakenkreuzl« lölen nröchden.. Man erblickt darin den Versuch' einer Annäherung an die reaktionären Rechtsparteien, was auch^ iti 4 den jüdischen Kveisen der Bürgerlich-demokratischen Parte! unwillige Ausmerlsamleit erregt. Eine unzweideutige Stete lungnahme der bürgerlichen Demokratie ist bisher nicht tti folgt, wohl darum, weil angesichts der schwierigen Lage d»H Staates eine Zevsplittenmg der an Zahl uiw politischer Kraft ohnedies sehr schwachen demokratischen Elemente Vermieden werden sollte. In feiner., gestrigen Nummer bringt aber „Der Morgen", das Organ dieser Gruppen, ein» Kampfansage an Herrn Czernin. Das Blatt schreibt: „Das freiheitliche Bürgertum hatckeinen Sachwalter und keinen Sprecher, mehr in der Volksvertretung, urf seine Massen sind nicht auf die Straße' zu führen. Soes sich vielleicht allen Ernstes auf den republikanischen und fortschrittlichen Sinn des Herrn Czernin vetz lasten? Stünde.es ht seiner Verlassenheit nickt immerhin noch besser da, wenn gar niemand, für den bürgerliche« Freisinn das Wort führen würde, statt daß Herr Czev'' n i n für ihn auf der Rednertribüne agiert? Es wird jetzt viel von einer bürgerlichen Einheitsfront tzesprochm. Man we'ß jetzt nach dem . Straßenumzug der Hakc'rckreuzlergefellschaft noch deul-. licher als man -es schm vorher wußte, wie diese bürgerliche Einheitsfront, bestehend aus kurzsichtigen und.klerikalen Kleinbürgern, gehäffigen Diurnistenstelen, Schaft« im Wolfspelz , und HohenzoWrnwie Habsburgmonarchrsten aussehen würde. In diese Front würde, wirklich kein ändever Vertreter freidenkenden BürgerülMZ! passen als Herr Graf Czernin. Nein. Politik besteht leideri aus Komptomlssen, und jedem geistig und ethisch hochstehenden Menschen muß das Kompromiß in Wirtschaft-, lichen gingen erträglicher erscheinen als das Kompromiß in allen F rag eit b?« Gesinnung und des Geistes.. Wirlschastsauffaffung fft Ansichtssache, Wekianschanung über eine Sache der Gesinnung." ' l^ Jn einew zLvelten Artikel wird gesagt:; „Wir haben mit unftrom Urteil über die Politik deS Herrn Cztz.rüin genug zugewartet und mit Gchuld tesn Liebäuaelu mit der Christlich-

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