Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1422 (28.1.1923)
- Date
- 1923-01-28
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 81% known words query
- IRI
…/2979076-2980477-2980503--13613-3000272- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Nr, 1*22 Wiener MorMnzeitsm^ Söett JeHMr.' Ben.Jehuda, der nnHedanken aufwnchs, daß die Tora üms auch im Golus erhalten könne, bis d^r Messias könmieü Werde, riß sich mit Getvalt aus diesem heistigen GoluS-Maus und schuf drn Wfchen politischen iÄedanken. Er.Hatte wenig in sich von der Romantik der nationalen Kultur, die MosesH e ß, wenig von der Ro-- mantik der landwirtschaftlichen. Urbeit, die L i l i e n- 'brunn ustd seinesgleichen zu Zichnften gemacht hat. Ben 'Muda 'war von Natur aus Politiker in des Wortes Wahrster Bedeutung. „Kolonisieret Paläftirla, werdet dort Auf irgend tzme Weife eine Majorität, dann werdet ihr eine ^.i,tische Macht werden, daun weMt ihr an der Scholle Hben, darin -werdet ihr eine Nation sein — eine bloß ListigeNatron ist keine Natimr."' .Das war die große Nsuerung in jerrek Tagen, den Tagen 'der Vertreter des' MMonSgodäukens.'. einerseits' und des' Listigen Nationalismus ian-Golus Smölenskis andrersÄts. Nicht -er Gorst fei die -Hauptsache, sorrderu das Leben, die Lai. Und deslvegsn begnügte sich Ben Jehuda nicht mit Mckeln und Redeln, sondern setzte , die Tat: Man muß im Mdc.wohnen und hebräisch sprechen. . / Aber. auch, dje Sprache war für ihn nicht eine Sache dM Geistes: mW , ^der Romantik, sie .war für ihn eine tz p a k L i s.ch zr noch richtiger eine p o l i tische Sache. 8)ank der Wioderbelvbung der Sprache Iverden wir ein Volk, ein. politisches Volk iverben.' /U)ch 'so war ihm die hebräische Literatur bloß ein Mittel zur Schaffung einer hchrärschen nationalen Politik. Niemals hat Ben, Jehuda Aaß einen literarischen Artikel geschrieben. Jeder Artikel von ihm hatte eine politische Richtung. Alle Mängel, die ych in seirrer Schreibweise hie urrd da zeigen und über dir wir alle entrüstet' waren, hatten ihre Quelle in seiner Zröße, in seiner^Bollendimg, einer. BollerÄ>ung, dir wie stde einseitig ist, inr Sinne des lebertdigerr und reinen Strebens. Seirrr natürlichen herrlichen Eigenschaften hatten Wohl eine Quelle,'die Verneinung des Golus. . Seine Golusverneirmng hatte zur Folge, daß' er der Bazter der; hebräischen Sprache wurde. Er haßte aus tiefster Seele die Golussprache, den Jargon", und zwar alle- Abürten, den deutschen, spaniolischen und arabischen. Den 'Kölns verlasson/ war siir ihn dir Sprache des Golus ver- ZZ.'Februar 192S Seitr 7 Durch, die hebräische Sprache verneinte er. den Golus. über auch in der hebräischen Sprache, selbst verneint er Äles, was nicht lebeMg und praktisch war. Ihn interrssterteN in der Sprache nur die lebendigen und aktuellen Dinge. Ihn rütetesiierten in unserer alten Literatur nur jene Teile, rn-delwn von den allereinsachsten, Mtürlichen Leherrsbcdürfnlsschr die Rede. ist. Vom.Wen und Trinken, dom Wohnen mid Kleidung, vom Harrdwerk. und Arbeilen. Und wenn 1 et in seinem Worte r b n ch' alles umfaßte^ so geschahes uur, weil er den großen Reichtum .imserer Sprache - vyr aller Welt zeigen.wollte und weil -itiu* avßeryrt'entliche Dinge sein H^rz fesseln konnten. . MatsbSWeMaft «d Ws. '-Di.e -heimatlosFm«. s Durch das neue anrexikanische, Gesetz, durch welches eine ausländische Frau durch-die Ehe' mit einem amerikanischen Bürger nicht die amerikanische Bürgerschaft er-, wirbt,, sondern nach wie vor Ausländerin bleibt und zur. Erlairgung der amerikanischen ' Staatsbürgerschaft die ganze Prozedur der Heimaisrechterwrrbung drrrchznmachen hat, ist für einH ungeheure Zahl vonnichtamerikanüschen Frauen, die amerikanische Bürger heiraten, -in in vieler Hinsicht unerträglicher Zustand' erluachseu. In den nveisten europäischen Staaten besteht das Gesetze daß die Frau durch die Ehe mit. einem Ausländer ihre ursprüngliche Staatsbürgerschaft verliert. Auch ün Amerika -bestand diese Rechtsanschauungt Nunrnehr werden aber alle europäischen Frauen, die mit einem amerAamschen Staatsbürger die Ehe. schließen, heimatlös. Davains ergeben , sich frir die betreffende Frau Mannigfache Rechtsschwierigkeiten, vor allem hei Erwerbung eines Passes. Bonr ursprünglichen Heimatslande kann sie keinen Paß erlangen, well sie ihre Staatsbürgerschaft verloren, hat, und von Amerika, dessen Staatsbürger ihr Gatte ist, erhält sie keinen Reisepaß, weil sie trotz der Ehe nicht amerikanische Staatsbürgerin geworden ist. Dieser * unhaltbare Zustand muß die-, europäischen Rettungen zur Stellungnahme veranlassen. Als erste hat die französische Negierung die Konsequenz gezogen, indem sie einen Gesetzentwurf ansarbeitet, demzufolge eine französische Bürgerin auch dann ‘ ihr Bürgerrecht beibehält, tvenn sie eilten Ausländer heiratet, und nicht ausdrücklich aus ihr französisches Bürgerrecht verzichtet. Besonders in Frankreich wurden die unangenehmen Folgen der amerikanischen Gesetzesbestimmung starck empfunden, weil, wie der Motivenbericht zu dem Gesetzentwurf besagt, die Zahl der Französinnen, die afrikanische Staatsbürger geheiratet haben, sehr ^roß ist. - ' . Aber die Stellungnahme der französischen Regierung zu dieser Frage ist nur geeignet, die ganze Angelegenheit noch weiter zu verwirre:;, denn die Gesetze anderer europäischer Staaten betrachten die. Gattin ihres eigenen Staatsbürgers gleichfalls als Staatsbürgerin, die ihr Bürgerrecht durch die Ehe erworben hat. In Oesterreich zum Beispiel §geht das, wie erst vor einigen Tagen ein Gerichtsfall gezeigt hat, so weit, daß eine aus Oesterreich aüsgewvestne Ausländerin durch eine Ehe, wenn auch Scheinehe, mit einem Oesterreicher, sich vor weiteren Ausweisungen zu schützen vermag,' da ein österreichischer Staatsbürger aus Oesterrich nicht ausgewi-eseu wnhen darf. Diese Verwirrung kann nur durch ^gemeine, auf Reziprozität aufgebaute mternationale Gesetzgebung aus der Welt tverdru. ... ZW MeLsrerWae« SÄ . Nach eine/- längeren Unl rrbrechMg besitzt die 'Zionistisch- ' Weltorganisation wieder ihr Zentrcklvrgarr -7-e-dqshebräische. Wochenblatt ^.Haolam", -das nunmehr..in Berlin erscheint.'Die kfreitS vorliegende -..Nummer erinnert durch ihren gelben - Umschlag an die „Wett",- unterscheidet sich jedoch, was Format, Umfang und speziell.'-Inhalt. betrifft,' vor't'eilPst -sowohl "VW dieser als auch vom „Haylam" der Londoner' Periode.' ' In einem stattlichen Hefte wird dem hebräisch lesenden Publikum nach einer pvogrämmattschen Erklärung der Schriftleitung ein», allgemeine Nmschrur vermittelt»- die den -Vorzug hat, von verschiedenen Autoren herzurühren. ES folgen dann Aufsätze von Eh. Grünberg (über Jdelsohn), N. Sokolow, (Beginn ein« Artikelserie),^ Dr. J. Klausner (über die hebräische Universität), Sch. Perl m.a-n n '(über.' - Ben 'Jehuda^ M. Hsnisch (die Wahlen in Galizien). Im literarischen Teil verösfentticht B i a-l i?.'ein- ^irereS Kapitel/ seiner unter dem Titel „Nachwuchs", im.',Koschllväch^Wchlizierten Biograph!?, Tscherürchowski ist mit einem>16 Sonette nrnfassender' Gedicht, Sch. Ben-Zion mü einem Romansrachnent, I. F i chmann mit einer'literarischen Uebersicht und Sch. G-vrelik mit. einem Feuisieton vertreten. Ueberdies enthält diese Nummer eine Fülle von Berichten und Mchrichten ziöttistisch-LN sowi» allgsmeimn jüdischen. Jühatts. (Der 7 Mpunementpreis für Oesterreich-, beträgt vierteljährig 2500 - Mk. chüd kann 'bei dem. ^«ren KaMreth' -I'.Fsrae-l,' 3. Bez., Taborstraße' -59, etnaszahll' wesiöen. •' - -'' 7 . " ' - hi. RMer ZisaMchÄ WEHiier. Sitzungsbericht vom 2b.-Iänurr..--. Der Vorsitzende Herr Oberrabbiner Weiner widmeir htzm dahingeschiedenen Führer Dr.' Max'Nordaul)erzlichs Worte des Gedenkens. - / * ES wird der Beschluß gefaßt, in sämtlichen Bezirke»'im> Rahmen der.Schrwlakt-ion Aichtbi'-ldervo.rträgeüber „Das neue Palästina" z-n veranstalten/, und zwar: -für. <dr2 Be» zirkssekt-'wn 2'am'1. Ftzbrüar, Bezirksst-ktiOn 3 am 3. Februar, Makkabr -2 am 15. Februar, Bezi^sseksion 9 und 19 am. 18. Fo brrrar, 1b und Landesverband -im ’25. Fednmr, Bezirkssektion 6 bis 8^' am 27. Februar,'Best-rkssek ion Brigittenau am 29. ^Februar, Be'rer» Jehuda Halewi am-6.' Marz, -BezirkssLktion'12 bis 15 am 8. März, Bezirkssektion.- 4'-«nd.' 6 am 13.. März,' BezirkdseWö»' 18. am 15. Marz,-^ BezirkDktion 8-1 am 22. März. \ Lir Memoimr AWMr. Luigi Luzatt i, der große itqlienisch-e' Politiker und UMtsmayn,. avbojtet gegenwärtig an seinen .Lshenserinnerun- Aeri. Wie der röittische Korespontzent des. „Temps" berichtet, dürsten' diese Echoiren bereits binnen^ kurzem erscheinen.' Luzattr hätte es sich dmn ersten Tage seines. Eintrittes in das politische >LMn zur. ^lewohnheit gemacht, 'tteden Tag Aufzeichnungen darüber vorzunchmen, was er. gesehen -und gehört hattet BedeE nmn nun, daß Luzaitst. wie man in Rom sagt, sei: -nndenMchen Zei.en im politischen Lehen sicht, so Lan-n man sich ausntalen, toelche Fülle von intevessantein Material diese Mnn'oirenbände — es handelt sich um mehrere Bünde — enthalten werde::. Nimin-t man noch hinzu, daß Lügciii eine, scharf« .Beobachtungsgabe.'besitzt mid nicht nur- 'für. . Kdli ik, sondern auch für Poesie und schone Literatur In- ...Dresse 'hegt, daß er mit den bedeutendsten Echrifistellern und Gelehrten seiner Zeit regen Berkchr uütechält Und selbst eine glänzende Feder >führt, so fajm man sich darauf gefaßt machen, daß'diese Lsb'ensermnerungen auch vi?l Anregendes und Arnü-; for-t-cö bieten werden. Ab und zu. erscheint in der „Nuova Antologia" ein.-Fragment aus diesen Äu-fßeichnungen, so eine recht pirante Geschichte a.-.L' den letzten Tagen vor dem wssisch-japamschen Krieg. Auf d^n 'Kongreß zu NiW,. der einige Wochen vor Ausbruch des Kriegs Kvrschen -Rüßländ Und Japan stai^fänd, hatte Delcasse ein Telegramm aus Petersburg erhältest, in welchen: die Redliche Beilegung'.,>de8 Konfliktes zwischen den beid-n Staaten as-i'sicher hingestellt wurde. „Nach Rom heimgekohrt, fand ich ein Telegramm ' des. Chefs des Hauses Rothschild vor, in. welchem -deS Ausbruch des Krieges als unmittelbar bevorsteheüd avisiert wurde.'Äran sieht also, daß der große Bankier vesser inf^rmierh.-wär als der wachsäme Minister." Luzatti ist, wie erwähnt, mit 'den größten Dichtern seiner.Zeit surfönlich hesreündet' gewefeüi..Zwischen ihm und Carducei bestand ebenso ein frmndschaftlich.es Verhältnis, .wie mit Viktor Hugo, der er bei seinen Pariser Reisen, zu besuchen nie der--, äbsaumt«,'.und Lord Tennyson» den er häufig in London aufsuchte. Aber fein LiMingsdichter war nnd blieb b'is zmn heu igen(Tage Alfred de'Müsset, -er Dichter der „Nachte". Vor brrzen erschien in Rom ein BÄh''Mrr' Müsset. Luzatti erfuhr, daß Müsset, darin schlecht.obschneiden sollte. Er schrieb sofort an den ihn bekannten Autor: „Mein lieöer Freund! Ich werde Ihr Buch gewiß mit großer Aufmerksamkeit lesen. Wr ich' bitte Sie, retten Sie mir -Mkimn'-Musset,- einen jener Drch- Ht, die ich in -meiner Ougend vergöttertes Der Bref kam 'j». spat, wa^ allerdings dem Rühm Musiets keinen besonderen .Mbrllch'ttot, - ._ -. in unsere P L. Abonnenten! Aw 1. Februar 1923 beginn! ein neues Abonnement am dis „Wiine'r Morgenzeiiu'nq". W>r ersuchen, die Bezupsgcbübren rechizeiig einzuzabken. be.siebüngswei'e das Trsfißabonnemsnk r-chizeiltg zu erneuern, damü die ZujleÜung drs Blattes keine Unlerhrechung erleid«. Berugsgrbühren ab I. Febmtzr L8SI : AhoynemenS für Wie« <ZAm ASHoleH Sm ExpeM Oder in . de« DerMeMette«) mvnuttich ............... .K. 2S.SSS.— So««- »nö Wochenkagsnümmsk . . . . . . K. 1.800.— MoaßassnDmmer . . . . - . . . . -. . K. 908.— 1 Das Abtinnement wolle gesälliasi rechtMg in der nöchp- -kieaenden Vrrichkeitzslelle erneue?! unddie Bezugögebiiär gleich-- fallß dvrlfelbsi erlegi werden. Amerika msnsMch. DoNao 1.- Oesterreich monatlich . . . ........ Si. rs.Ms.- Tlchechs-GlgWsbsi «»««ttich .... ttchech. K. 17«-— Pollen mss^Mch.. . . . poln. Mark «.so».- 9»sollawie« ckonaMch. . . ...... Dinar 80.- Devttchwnd «vnaMch . . . ..... , Mark 2.888,- ÄvmSvie« monaMch . < . . . . .. . . . . Lei 80.-7 Avllanö mvnaMch. . . . . .... hott» ff« 1.89 Mali«« AonaMch . . . . . . . . . . Lire 18.-r Schweis mvnaMch , ... . schweiz« Franken S.- Frankreich monattich ... . . . . . Franes; s.- Belgien monatlich . . . . . . . belg. Fea«r« 8.- E«glo«8 msnsllich. . . - . . . . . Schitti«« 8.— SchlsteAe«: Sesterseichischro PoMp«rKaffe«Kv»!o 1LS.M. rschechv-slowakisches Poflsparkassrnkonlo <Pra«) 88,Nl. P»l»ischesPvflsparkaffenkon!o (Warfchan) 180.227 Denifched PostscherNkont» (AerUn « 7) 188.722. «««Laien ««tz LkksVina: Ostb,«» A. G. «,» ümn SUialcR.c Schmotz t Schweizee B»lks8«r»k i« Sk.. Gatte«, ^«oollawie« : PoslsparKaffenKv«!» (Jagred) 48.0«, Tßatte« t Soziri« öt Sredtk» «ommereialr Xtltfli, «ia «azzini 88. M m Jt '; -; die 2Stc«MmN«s Itvt „Wirmr M»kgr»zeitu«g" ' Wie». II., Lt/borstraßi 1—3 St1t80»« 44,83S) 48#S19.‘ ziaMUsches SaÄsfmtfte. . Morgen um 7 Uhr ahends,, öMeutlichL. um 10 Uhr vormittagH^ SchekeWnmn^ign. . ,. Dtt» ..neue Srndurrg Schekalim ist eingetrofseu. i Mlef Sektionen rrnd Organisatiorwn, die noch Schekalim benötigen, wollen' dieselben in . unserem Bureau zwischen 1. Februar. Die verSaufien Schekelhefte .srrch-mit»/ täglich, mst AüÄwihme ' von SamStag^'rmh Sonntag nachmittags, beheben. '! . Erste Schekelabrechnung bis späiestenS 1.1. Febrnar. Die .verkauften Schekelhefte sind mir- Mbringen. . ' ' GrsamwerbM MM« HochschA« Seste» . k:W >,8«döil" Mey. . Der Verband hchraisch sprecherrder' Studenten . „Tavhuth" veranstaltet Mittwoch den 31. d., 7 Uhr ü-beMh im Zeremoniensaale der Hofburg eine Jubilattms-Feier ' , zir Ehren des Dich^er^ Ch. N. V i a l x t: i , . . Die Begrirßüngsan^Prache. hält -Herr. OberraMne» Dr. Z. P. C ha je s, die Festrede Herr Professot Z. Die send ruck. Ferner wirken - mit Herr Professor J-ulius Wolfs-ohn, Herr Konzertmeister Joses ZrmbLer x. a. .. ' Ja« Mener PMUm-AMt. ' Wir rrlMien d« folg-.nde Zuichrist: Das.Jüdisch» Korrespondeuzbureau in London versucht in seiner AuS-> yabe vom 22. Dezember die C rkläru ug des .Wiener! Palästina-Amtes über die in den Monaten April bis November vorn Wiener Palästina-Amt hHarchelten- PaläHnq- Fghrer durch die Feststellung der Tatsache abzüschtvächen, daß von diese» 23M Personen nur HS^.'däS. englffchs Pijumiü Wien -erhalten.haben.: .:-v , Dem Wisner Berichterstatter des. I. E- B. ist abep sehr genau bekannt, daß das Wiener.-Palästina-Amt-^als -das zentrale Du rchtna nderungsnr t fiir die. ans dery Osten kommenden, vür Trirst nach Palästina Weisenden Emigranten .gerade die Aufgabe hatte, diesen;in-Wien in.jedei Weise behilflich zu fein, das,heißt,.sie.am Bahnhof, zu er-> > warten, .sie zur Desinfektion..zu führen, 'fiir die U-ber-> fühvung ihres Gepäcks Sorge, zu tragen, sie . während ihres durch das italienisch«'.:Gesetzvorgeschriebenen zehntägigen QuavaMneanfenthalt?s. in Wien tn; seinen Heimen unterzubrrngen, bip. in Wä e n vorzunehmenden Wrechnungen jedes einzelnen mit dev Schiffahrtsgesellschaft^ zu erledigen, ihnen überhaupt tagtäglich . und stündlich, brs zu 'ihvry Weiterreise - nach Triest mit Rat mnd^ Tgt beizuftrhen. . Es M daher wieder unrichtig^ wenn es in dev neue« Beröffentlichuntz'des- I- -C. B/ heißt:- ^DaS Wiener Pa» . lästina-Amt. beschäftigtsich also nicht mit d i e s e n Wr- ..ruzim^''«^^h«W'-.es-Mtia.-!sichwit Änen zu befchästigE