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Wiener Morgenzeitung · 1923-01-28 · Heft 1422 (28.1.1923) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1422 (28.1.1923)
Date
1923-01-28
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Wien, Sonntag WrenexMorSknzettunü» M. tm «ien erbetenen Finanzbeirates, nnd den Bericht des Völker- LundfekretariatZ über die Wirtschaftslage Rußlands in Er-- örterung ziehen. Gemäß den Entschließungen den letzten Tagung werde vielleicht eine internationale Konferenz für die Abrüstung «nd für die Frage der Unterseeboote und der Verwendung von Giftgasen einberüsen werden» Schließlich.soll auch die Frage von Danzig hehast-. Lelt werden. Endlich soll. Nansen über die Maßnahmen für die r u s fischen F l N ch t l i n g e und für die 'Flüchb- Üngr aus dem. Orr<v^kr1i"eg^richten. 'Das frimMW ' Paris, 26. Jänner. (Havas.) Die Kamrner hat'das Gesamtbudget für das Jahr 1923 mit Dv gegen 81 Stimmen angenmnmen. Worte Rax Rordims. Diese Kernworte deS verewigten zü ' Whrers entnehmen wir stimn .zionistischen Schriften.. ' Die ne-uen Marannen scheidm aus demJ-udemum mit Ingrimm mch Erbitterung, aber im innersten Herzen, wenngleich -von ihnen selbst uneingcstanden, tragen sie. ihre eigene Erniedrigung, chre eigene Unchrlichkeit, den Haß, der ste^-zu ihrer Lüge gezwungen, auch dem' Christentmn nach. Mir graust -vlw- ' zü^nftMy. Entwicklung dieses Geschlechtes der neuen MÄannen; d8s'sttMch-s nicht gehalten wird don irgendeiner U-bevliefer-ung, bestell Genrüt vergiftet ist durch Feindlichkeit gegen, das . eigene wie -das fremde Blut, dessen.Selbstachtung zerstört -ist durch das immer gegs«w5«ige- Bewußtsein einer fundamentalen Lüge. .... *. . ■ Cr gibt' keinen empfindlicheren Seismographen als das Mische Doll Wo immer die Erbe wankt, wo immer etwas znsammernnicht und einstzürzt, dieJirden irr den-dom Schauplatz der Umwälzung am weitesten enlegenen Gegenden fühlen >es sofort. Im -nvusn Deutschen Reich regt sich der freie Sinn, das feudale Jmikertum sWt sich m stinM Alleinherrschaft chedvvh^ es laß den ^wiffenschasttichen^, den ^Mtchwpologrfchen"? Anti« ftrnitik'mus los, .und die Flu welle des Rassen-Judenhasses voltt Wer die ganze Erde. Die Rußen erheben sich gegen den Absolu-LiÄruS, die Reaktion antwortet mit Pogromen, die mit'Fol» brr nr^d Mord bedrohten Juden ergreifen m Massen die Flucht, und England gibt das.Fremdengesetz, Amerika erläßt grausame Emwanderür^sverbv'e, die britischen und norbamerisanMen Jude« sehen-irr den A^M ihrer angelsächsischen Nachbarn einen Judenhaß aufflarwnen, den das lebende Geschlecht in dd'fem Volke nicht gekanstt hat. Jn Frankveich spielp dst Kirche mit dem höchsten EmsaH apf..-M Hichfs'DrMftlS', ste ver- LetzteRachrichten. s" WW Wtt neüttal. London, 27. Jänner-. (Tel., der „Wr. Mortzenztg.^ Dst Frage der Zurückzsthrmgder britischen Truppen «ms dem Rheinla'!- wurde äm g^ügMMbinettsrat.Ähandelt; es. wu^pe Leschlofsslh-vvrMfÄ^die- Truppen, in» Rheinland zu belassen. Der Regierung ist -nicht geneigt, die. Truppen aus Köln zurückzuziePn, solange , sich keine werteren Kom«! Plikationen ergeben.Und solange keine weiterenBerhaftungey von -deutschen.Beamten /durch frarrzosische Soldaten erfolgen. Es bseibl also.vorlaustg die wohlwollende Neutralität Großbritanniens unverändert. In Downing Street ist man der Ansicht, daß jeder-Versuch einer Intervention der . vor dem richtigen Augenblick erfolge, unnütz sei. Ter Boykott in kffen. , Merlin, 27. Jänner.' 'Die Vertreter Ler^Kausmann-' schast,. des Handwerks, der Gastwirte und der Gewerkschasterr E ss e. n s geben der Oefsentlichkei't bekannt, daß von heute', ab die Veräbf^lgung von Waren, Speisen und.' Getränken an französische und. belgische Militär- und. Zivilpersonen ' verw« igertwerde, - weil der Wareneinkauf des Besatznngsheeres die Warenbestände in erheblichen Umfang verringere und ditz^Preise: in die Höhe getrieben habe» ' M ßntMekümmOsn r» MemÄ. 1 ..- Memel, 26 Jaüner. (Wolsf.)Dievon der Botschafterkonfevenz am 17. Jänner ernanrüe außerordentliche Kommission, die gestern h'vereingetroffen ist, hat einen Aufruf erlassen, in dem sie mittellt, daß es ihre Aufgabe sei, die Ordnung wiederherzustellen und nach. Anhörung der verschiedenen Parteien emd provisorische Regierung einzufetzen, m her die verschiedenen Gruppe der Bevölkerung vertretest seien. . Ferner habe sie die Botschafterkonftvenz, die -Aber die Zukunft .des Memelgebrotes. zum.besten der Interessen,aller, entscheiden; solle, zu unterrichten. , Medkra«k»chme der Arbeit im BahWk von Mer.. Düsseldorf, 27. Jannrr. (Havas.) Im Bahnhof von Trier ist die Arbeit. wieder ausgenommen worden. Verschriene Brrsüchc, rollendes Diaterial, basouders Lokomotiven, nach DeÄsWDM vei§rr»PN,''tvMh«l' verhindert. ' Die französischest'' Eisenbahner werden im' Falle des Versagens der Mrtfcheü Eisenbahnangestellten lediglich den Verkehr von Militärzützenund der internationale Züge sichern. : . > Das ist unser Los. Wir Essen vor der Reaktion zittern «Nd dürfen Uns über^dvn Trichnph des For schritts nicht freuen. Usto vrenst dm MckschrrttSgewÄtm' noch so hart zugesetzt wird, so stäek bleiben sie immer noch, daß sie sich an uns rächen Änüer. Und da leugnen die'Juden-'die Gsmeinbürgschaft'stlller durch dir Länder der Welt verstreuten Bruchstücke des jüdischen BokkH *. Die englischen Juden müssen fühlen, daß sie mit den russischen zn-sammenhängen, die ungaMchen. lverden zu spüren ibclommrn, daß sie mit dm franzos-ifchsn eins sind.' (Geschrieben, 1908.) % .Der. Jichei des Westms. hat. hie, Gnanzipatioy Äs fiche ^'esremng gedeutet und sich beeilt, aus -ihr. die letzten. Fdl- Ferungen zu ziehen. Die Völker Meuten' chm, daß er unrecht habe, so nnbesargm logisch zu sein. Das Gesetz richtetgroßmütig die Theorie der Meichberechtigung auf. Regierung und Gesellschaft Wen eine Praxis der Glelchberechtigung, die aus dieser einen Hohn wachen, wie die Ernemtung Sanchö Pcmsas znm Mnzsn'der Posten eines Dizekönigs der Jrstel Barätaria. Der. Jude sagt 'vliv: ,^Jch bin ein Mensch und nichts Menschliches erachte ich M mir fremd." Ihm tönt die Antwort entgegen: ,-Gemach, dein Krenschenium ist mit Vorsicht zu gebra>uchm..Dir sehlcht der richtige Ehrbegriff, das Pflichtgefühl, die Sittlichkeit, die BateSirndsl-iebe, --er JdyÄismus, unh -svir.'müssm dich deshalb fcan; fffen Verrichtungen fern halten, dir diese Eigenschaften hpraBsetzen ., ' Ä > Mir müssen mehr wissen.. Wir «töfftn Mverkaffig 'erfahrenwie das BpKsmateriÄ beschaffen ist, womit wir ‘ zu ar- Leit«tt haben werden. Wir bremchrn . eine genaue astchpypolögiiche, biologische, ökonomische, und.intellektuelle Stat-W - Les stSnschen Volles. Wir müssen, zahlenmäßig Antworirn. aus die Frage haben: ,Me ist das jüd^'che^Volk körpevlich beschaffen? WÄches sind feine anatomischen Eigentümlichkeiten? Welches ist feine - Evkranbungsziffer? Welches sein« ' S'eMich-?di? Wie viele Krankhertstoge hat der' Jude jährlich im Durchschnitt? Welches ist sein-e' Lebensdauer? An welchett 'lcoanklkiwn stirbt er? Welche M seine MvschUßmtgszisfer? Welches seine KiMrztchl? Wie »diele Verbrecher, Jrvsinnige, TMibst^mrme, Krüppel, Blinde, Gpflepsiker zählt das jüdische Volk? Hat «S feE «^tümtiche KrrMWM? -Und-welcher Art ist sie? W« vre! Juden- Stadt-, wie viele -AandbewtchkKr^ Melchs«^ BeschSMMgyr,gcht das BPÄ. yach? Me arüzii-'ä, was besitzt ss? WasUßt und trMes?-Die wichN es? WSe hMerdtt es sich?^Me viel gllst es Von' st'inM Einkommen' ßür-ErnährWK PeKewung, Wohnüng,- geistige'. BMvfnisie-Äns- Ml das! Mßman wiM, wenn Wan.-.-tön'ykk wdcKiH kennen will. Sv bange man es nicht wetiß-, M alles, was man jüt das Volk kun will, ein Tappen im Dunik-eln,-ist alles/ was vMv .Äer das. Voll sagt, besteHülls 'Lhri?,- MimmstenMS lieeMGchhwLtztz. \ '' M unsere EnttvüvDüng,. Md' aufs tieffte verletzt ünd Änpö^ daß jeder BM' .Misses Wesen und. Mische siisitlÜhW. Hs sttdÄlrt darf.' M ergeht' un§,' wiz eS". jeneni" Mnglln'g''' ist An—skis ,^dhhuk"- erging^ Das JuMtüm kannnich^' leher^ und nicht. stevbech'^ell''Nrtst' .ihm,M Krone vom Häüp'it gxs nournten hat",' tve-st' rstsst es e n.t w' ü r h'i g tAlle n. Jüdenj muß. ferner 'jetzt. bet Hettungstzvban^ .gepleinsaim' sein, Oest^ . Da^M .JrKeMwt, fei« hi'tevex H, als ^''feK^/..'tW^^ßWW^W8chTiÄ^rHW^'HWör-.'j^ rende Wünschen heimsucht. Der-emanzipiert« Jude ist haWos, mGchdr in seinenden Nebestm-enschen,. ängsKich in-seiner ^vHvüÄg'E^'UtKekaMr««, 'nü^rauW 'gvgÄ» döe geheimen Gefühle seW der Freunde. - Sein« bcsten Kräfte verhrrnicht ör m der llniervrückung und Ausrottung oder mindestens in der mühsamen. Verhüllung fsines .eigensten. Wesens, denn er besorgt, datz-'dieses Wesen als Misch erkannt werden mochte, und er hat nie dös Lustgefühl, sich ganz zu geben, wie er ist, er scGst' zu sein, -wie in jedem Gedanken und Gefühle, so in jstbsm Don; der-Stimme, in jedem- Hugenlidsch^ag, in jedeur FingSrspiel. ' ' Innerlich - wird er verkrüppelt,' äußerlich ° wird er ÄNecht und da'durch immer' lächevsich'un»d für den höher gestimmten asthenischen Menschen Mtoßerch wie alles unwahre, WWWeNrMgMhs-BeNaEMmlfder .,v'- Landstraße. ' Die Zionis-ische Bezrrkssek iort- Landstraße - VeränstaW« tm Saale des magistratischen BezirksamteswM: Propäganbavenschmitlung für!-best Schekel Ed Ven-R^r-etl- HäjHssod '(PaIchstina-Aüfbaufonds)i Der Vizepräsident des Zionistischen Lavdeskormtees, Herr Dr. Josef Löwenherz,"behandelte in 'großzügiger, fesselnder Rede di« Entwicklung'-des ziomstischen '-Gedankens und^ die brennende« GegenwaMfragen des' jüdischen Volkes. Er kam auf die Vevlogenheit der antisemitischen-Dchnägoge« zurück,-welche die Massen-mit bellten Machwerken von der; Gattung -des Buchet „Die Weifen von:So»" da8 wdhrlich oin« Kulturschande ist, und mit-unflätigen Riesinplakatech welche -di« deutsche Schwerindustrie zahlt, in den rüdesten»--arbarischLsten» Judenhaß hineinzuhetzen trachten^ Die Forderung der Hakenkrsüzler nach den Numerus clanstls' jeüer Wribersität, hn deren Säulenhallen die Büsten so vieler wertvoller jüdischer Denker, Forscher und'Tchrer Müden, sei'ebenfalls eine Kulturschande, nicht nrinider der überaus'. schädliche -Versuch «i.yes verblendeten nvtioMMch-chcrutoiuist'ischen Klüngels, dem Grundsatz „Freie Bahn dem Tüchtigsien!".entgegenzuwirken und also,das. Pchf schwex schädigen^ ... .. Aber auch gegen diejenigen Juden MenS, welche fich an ihre ,^Sodenständjgkest" klammern, und gegen die Ostjuden Felonie begehen, .wendet...sich"der ^Rchnch>,'i« temperamentvoller und überzeugender WW».^q«Wt<Pk^Hryße«.' Kttll^en und «yd„Whist.,insbespn- - W»5mii Henug!uWg; yaMst hin^'däß M'-giHW 'ÄbegwÄser und Führer der Mischen Äenaiffance» von Kvsischex. Wh Pins- Ser bis Sokolop, Preizmayn und^Achad Haam, ^Mden seien. Mit. eiM^ Appell, ..M,/pi^.^zioyMKe Wvegung/ einzutrete», und nach' altMischer Sitte de« Vcheköl z« leistey, schloß er st ine -wirtungsvollen^üsfuhLungen» Ws Kveistx .PchstSv bxsp^ch.-Herr Dr. Otto Abele8 die F^age; ,Hasverbindet die. -iorystjschen . Juden, mit. dcht" {- jchMn MchtzWstest,-} MW MnWjsischast i ■Wm}? mti Men Wm W schon als bvernmide Schmach 'Opfer brintzen^Hn-'hüch nur em.en germgep Prozentsatz öttser^ den furch tbären Pogifonien äusgelieferte» Judentums', zp.er-i retten. Und ein Mltep Gedanfe,' der alle« Anden gom-einfam sein muß, der, herzlichste,', -den.' Herz! in seinem ^ü-denstagt"! mederschrieb, .' ist der Gxdgnke' der. Versöhnung ''von. Volk' zst Volk.. D iej'e'^'re i-.. seel i sch e n Be-durf‘«tTffc,'. M . Sehnsucht Mach Wi-ederaufrichtüng Unserer, Würde,.der Rettü.ngsgeda'nke ü-nd der Pe.rsöhnun.gSgedanke finden jetzt'"ihre Pefrie'digung in dem Aufbau des jüdj'schen Palasttnäs.'. WaS auch sonst die nichizionistische Judenschaft' von der zionistischen trennen mag — am .Attsbau Palästinas ist sie milinteressiert^ und'deshalb "Miß eine ^großzügige Werbeurbe%t f ur den, äkeren Häjessod jeden Juden erreichen und'erfasste dem "noch ein Mnkcheü Liebe und Verantwortungsgefühlwohyt, . . , "■ ■■■/•,:■ . . * - - - - ' Eine Ä n za hl von Hakenkreuz lern hatte sich Petl dieser Versammlung ewgefundvn.. Es ist. bezeichnendfür den, Geist und für. die Mhik. der Verführer dieser jungen Menschen^ daß die Hakenkreuzl-er keine Juden in ihre' Versautmlungen^ lassen, hingegen selbst ein«'jüdische. Versammlung aussuchen»! sich vielmehr auf recht .ftagwürdige Art e ins ch M p g ge l n. Cs war ganz gut^. daß die Schar von Hakenkreuzlern auch ein-- mal jüdische' Referate anhörte. Ihr Sprecher allerdings führte, gegen all« Gründe, welche die beiden Referenten zn'r Bekämpfung der Fövdevung -des Sdmnems elausus und des .^nationalsozialen Programms" der Hakenkreuzlet ins Treffen ge-, führt hatten, bloß »frisch und unbekümmert an:? „Wir werdenden Numerus 'clausus durchsetzen, ob Sie. wollen oder nicht!"' Er gab übrigens namens seiner Partei die Erklärung ab; -däßi die Halenkreuzler Wiens sich - niemals zu- Gewalttätigkeiten 'würdenhm^eitzen lassen. '' ‘ Diese Versammlung war gleichzeitig einq Gedenkfeier! fürunseren große» Führer Max.N o rdau. DerlVorsitzende^ Herr! Dr. Felix - O rüste i n, stiertedaS AUdetcke» des zionistischÄri Altmeisters, und auch die beiden Referenten, insbesondere aber - Herr Dr; 2öw enherz, käme» auf Nvchmrs zianistjsches Wir-i ke»zurück. . -. . . '- -- HWyrkMM m Bm ZchÄL I« ««mpf um dl« WkSitch« Sprach«. Best Jehudü, desinr Tstd vow-allcht JMst-PälastittM imd in der GaLüth <rls ein Mtwstale^ BeMft'chnpstLrÄM wird, hatte wegm seiner Liebe uttd' srimS 'mkeischüttetlichen Vertrauens zmn endlichen Sieg der hebräischen Sprache als Nationalfprache während seines ganzen Lebens viel zu leiden. In PctWinA .selbst, wohinvor 49 Jahren kam, wurde er von del^ Galuthjuden, . denen er aufklärend zu wirken versucht, wegen feiner Hartnäckigkeit, sich.keiner andeven als Her hebrärschen Sprache W bedienen/ mit der gleichen Hartnäckigkeit verfolgt, und gelegentlich auch . Mi den türkischen Machthabern d e n u y z i e r t. Dieser Haß, gegen de« HehrPsch sprechenven Eliestr Ben Jchuda ging so weit, daß als feine erste Frau,, .die erste jüdisch«: Frau in Palästina, deren Umgangssprache.die he braüs ch e -war, starb» sich die offiziellen Funttionäre weigertest, Hit Frau nach jüdischem Ritus zu begrstbr», Ben Jehudst trug mit Hilfe einiger Lastträger den Leichnam stuf den. Friedhof und bestattete ihn dort. Dasselbe ereignete, sich, als st me Tocht.er starb. Die Folge dieser Haltung der: GaluWnden, die idamwls nahezu die einzige 'jüdische .M volkerunq bildete, war, daß.Bsn Jehu-da und seine Fanrrlie bittere Rot.litten. Mit welchem Fanatismus Ben Jehuhst. stin Fdeal'verfolgte, .beweist der. folgende Vorfall. Als seine und srimep Familie Not asifs'..Höchst? gestiegen' war, yn Haufe sich buchstäAich nicht nur kein Bisiest Vpok, sondern auch Lein Tropfen Master fand, weil m. Jerusalem das Master gekauft werden muß, erhielt er von einem seiner Pariser Freunde, eine Postanweisung auf 100 Fräste Len. Hundert WnzosiM 'Franken waren zu jener Zeit eist großes Vermögen und,Han kann sich deMn, welche Freude in der Familst Ben Je§üdäs hprfchte, als dieser plötzliche Segen heveinstrDKtel.,Hftn. Hefpräch'.fchhn. PwtkLufe für die'Kinder .Mch^Mch.'Dr ^sterm«Ml sollte ein .jWk, Ende nehmend Ben 'Jehuda rannte zur Post, untetschrübt rasch die Empfangsbeftät-jgn.n>g, wie . gewöhnlich hebräisch'. Da kommt die 'KqfsstryHv." Der Döstbeamte' fordert außer der hebräischen, auch .äM. am'd e it: MtersKrift' x\\ 'Mer «uropAschen Sprache, weil er ihm-' das . Geld'sonst nicht auLfolgm konnte. An.Ben .Jehu-da erwacht trotz aller Not im Hmfe der nationale Sivlz des Hebräisienj verlveigierl!: die gefordertUnterschrift,- rennt "davon, "öhnL/'M Geld zu beheben. Ar. hat e§ Vis an sein 'LMnsen^ nicht Lchobey. ' ' - ”, ' .o ' ' ■■■'■ ■ ' ■; Dr.. JoftfMan «?»,« r vervffeMcht sin „H u (Nr. 1015) eine Würdigung des btzvstörhMen K l i e j'e r Ben Jehuda; , die' wir M"ünSylgspreise> veröfsesttp liche«: Mit einem Worte kann das ganze LebenSw.erk.BM> Iehudas zusammengefaßt werdeni^Ev war der.erste Golus« Verneiner.. Es erstmck>unter den hebrÄrschest Schriftstellern»- die an der Hantz-.M^lvnck-'eHotzen-'Mchen,- kejn-Mqst.n» der so fähig gewesen wäre, dem GoluS einen Scheidehvjef zu überreichen, wl« Eliessr Ben Jehnda. P i n S k e r. und! Herzl hatten eiye ganz andere Erziehung genosten, sie:! waven mtkkÄem. Leine. afcMjfiteat. .GolÄSVerneiMr wie.!

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