Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1415 (21.1.1923)
- Date
- 1923-01-21
- Page
- Seite 12 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 12 Wien, Sonntag / AK, Hiobspost aus Zürich ist. bisher aNsgebliebcn, wird sie sich doch noch eines rkttschönen Tctzes einstellen? Das ist die bange.Frage,-.die am Vorabend her.,Genfer,Tagung alle 'Gemüter'beherrscht,/ - eine Frage, von deren Beani» Wortung. die DMvMon, übermaterielle Interessen Hunde'rttausendex von Fanülienerhalienr abhängt. Ast e§ ein Zufall) haß' m: den zehn Tagender Rührbesetzung bex Nuslandskurs der Krone sich behauptet hat? Oder sind zehn sEage ein genügender . Zeitraum, um daraus, das Urteil zu stützen, daß was än dem ersten und zweiten Tage, vielleicht, Poch als Zufall gelten konnte, es am zehnten Tage nicht mehr ist, weil sich ein Zufall, nicht^ m.it..solcher Regelmäßig-, keit wiederholen kann, die Regelmäßigkeit' des ' gleichen Krvnenkurses also, der . Ausdruck einer inneren Gesetzmäßigkeit gewesen sein muß? ' - Wir haben in den zehn Tagen gesehen, daß sich das Verhältnis der Krone zum Pfund und Dollar zwar verschlechterte, in demselben. Maße aber bellen wurde zu .tzen romanischen und schwachen osteuropäischen Valuten, dkd auf die Markverheerungen so empfindlich reagierten, An dem Tage,-an dem der Dollar in Wien nach langer Zeit den-Stand von 71.000 überschritt, ist beispielsweise der Dinar-um 168 Kronen billiger geworden, ist die österreichische'Krone, gegenüber der Wiark in. eine Relation getreten, wie-sie zu Beginn des zweiten Prozessesder Kronenentwertung im Jahre 1920 bestand, als die Mark auf einmal: drei österreichische Kronen wertgeworben war. Seither haben wir uns mit noch gewaltigeren Sensationen befreunden müssen und wir hatten es erlebt, ' daß für eine f eichsmark-gar siebzig Kronen gezahlt werden mußten.. ebenfalls'geht aus den letzten Bewegungen der Devisenmärktehervor, daß die österreichische Krone bisher die einzige Papierwährung istderen Auslandskurs im Ver- . Venrältnis zum Schweizer Franken unverändert geblieben rst,während er allerdings gegenüber Pfund- und Dollar schlechter, gegenüber den anderen Papierwährungen, besser g-rvorden ist. Würde' die Steigerung des Dollar Und Pfund eine Abbröckelüng des' Anslandskurses der Krone anküvdigen, so wärt es'unverständlich, und' unnatürlich, daß er sich gegen-' über dem Schweizer Franken behauptet.' Müßte man die. Ltäbllltät der Krone m Zürich als gefährdet ansehen und sie lediglich auf das. Konto einer Schwerfälligkeit des sonst sthr ftinen Instrumentes des Devisenmarktes setzen (einer SchlverfalligW, die'wohl befremdlich fein Mag, die rnan aber vielleicht mit dem Aufhören der internationalen Spekulation' in der uninteressanten und allerbilligsten Devise Wien erklären wollte,' so - müßte doch schon früher das Berhälinis der Kröne Päm> Schtveizer Franken in Wien erschüttert kiochirr sein, zümal in der gleichen Periode die . Goldparität doch schon wieder leifi» angesttegen ist. Aber ein Blick auf die Züricher Notierungen lehrt, daß New-dork und London in den letzten zehn Tagen in ZÜrich anzogen; wenn sich nun Wien nach dem Schwerer Kurs orientiert, so ist es Wnz natürlich^ daß Wien MW" Menüher'der Schweiz kern» Veränderung, wohl aber eine solche gegenüber New- . Fort" Und' London answeist. ' Man mag die psychologischen Momente, die in der Der ser Sanierungsaktton gelegensind, je mrch der eigenen- MchiHen Disposition unteröder überschätzery sie kommen;<tzt'bei der Beantwortung der Frage, .ob die Steigerung der Psunde und Dollar und 'der inländischen Preise der wichtigsten Lcbensartilel eine neue-Entwertungsphase der österreichischen Valuta ankündigen,!gar-nicht in Betracht. Denn für diii Stabilrtat des' Auslandskurses. der-, österreichischen Krone ist zunächst -der-Umstand maßgebend, daß im Inland ein Wrderstandsfonds - an - Golddevisen angesamriielt ist, der di? Oesterreichische Nationalbantz in Stand setzen würde, im Bedarfsfälle den Kurs der Krone zu regulieren. Sie braucht vorläufig. deviseytechnische Mittel nicht nnzuwcnden, weil.sich der Kurs von selbst durch die HchgKe.'d?r MidWandsfondS, .behauptet^ mch er dürfte sich auch msolange Lehaüpten, als der Wwerstandssonds nicht wesentlich geschwächt ist. Ob er geschwächt wird, das hängt allÄmgl von -den' kriditpokitrschen - .AnSsichtm' Oester-.' reiche, hängt, von den Genfer Verhandlungen ab. . Da EtzN Umrisse sich zurzeit noch nicht zeichnen lassen, darum -ist für fciA Bewertung der csterreichrschen Krone noch kern neues Moment vorhanden, liegt , keine ungünstige Tatsache vor, die eine Heb,sion des Züricher KursNrteiles und einen allsalligen — üdtigens aussichtslosen. —^ Kampf der Nationalbank. gegen eine solche Revision auslösen würde. - Fr-nlicy Muß - der österreichische Clearingkurs des Dollar und des Pfund den Schwankungen aus dem Züricher Markte Rechnung tragirn, und das ist auch in den letzten Tagen rn ans^rchendem Maße geschehen. Aenderun- MN d-r WecksÄturft. die einen bestimmten Platz betreffen, Md auch in normalen Zeiten vorgekommen, und in solchen Fällen, sind auch dwPvcrukte des Landes, dessen Devise nngeMen hat, trurev geworben. Es ist beoeits hervorgehoben wor^n, daß die Stergerung des Köhlenpveises nicht in der Kröne, sondern in denBerhältnissen ans dom internationalen Kohlenmarkte begründet ist,—man hat es hier mit einem Moment zu tun, das von der Warensette her. die Preise be- E^nmt. Nun'war es in Zeiten, in denen die Geldentwertung Wiener Morgenzeitnng. Bdrs«n»KomralS3loitsg<esch8Vt und Wechselstube HAGID & (o. ' Wi«n, l., Holi«nstauf«ngasse 11 mi' die Preisrichtung öestisitmie/ ein rnneresGesetz,^daß,die Verteuernng d-Z eine» Andels auf? alle anderen Artikel, Waten und L<-;sinngen. preissterg'ernd wirkte. Jetzt aber ist lvohl.einv S?tg?r.'Ug des Kohlcnpreises und auch eine Verteuerung. voll Mehl und Fleischzu verzeichnet: und trotzdem .ist. Ml Handel eine Belebung nicht zu benterken, sieht man Nichts von eitler-Käuserpastik, sind die Äbsützverhält- , aiff»' der tzndüstrrc'' nicht bejstr geworden, so daß sie sogar es wagen darf, im Hinblick aus. die ungeschwächt fortwirkende Krise einen. Vorstoß gegen die Löhne zu einer Zeit zu unternehmen, in der die wichtigsten Lebensartikel neuerlich die aufsteigende Kurve emschlagen. Wenn nun die wichtigsten Lebensmittel teurer werden, die Jndustriekris« abec weiter Anhalt,- so daß vo^t einer Besserung des Exportes nichts zu merken .ist, so.liegt, jedenfalls eine Verteuerung aus Gründen her Valutaentwertung nicht vor. Wenn Dollar und Pfund-allein steigen uni/mit ihnen Mehl und Fleisch, so bedeutet dasdaß in. den Produktionsländern diese Artikel durch die internationalen Marktverhältnisse, teuerer werden, so bedeutet das vor allem für uns eine Verteuerung dieser Artikel, so lange wir infolge, der handelspolitischen Verhältnisse im Osten und Süden Europas auf unsere natürlichen Bezugsquellen nicht zurückgreifeu können. Wäre nicht das System der Einmrd Ausfuhrverbote und der Beschränkungen des Dedisenverkehres in den rnitte'ieuropäischen Ländern, so würde sich trotz der Dollarsteige vmg Fleisch und Mehl für uns verbilligen, da gleichzeitig, (post, hoc, nicht propter hoc) eine Besserung der Krone gegenüber ben Valuten dieser Länder eingetreten ist. So aber sind wir aus den Bezug von Mehl auf. die überseeischen Länder angewiesen und hier geben die markttechnischen Verh iltüisse den Ausschlag. Natürlich müssen dabei Dollar und Pfunb steigen, sie steigen aber von der Warenseite aus, nicht aber von der vülutarischen Säite, nicht durch eine Verschlechterung und Entwertung der Krone. —ll. . SekereichWe Siayonalbank. , aturbt bet Ausweis der velternichischrn Ralivnal. bank nach dem Stande vom 15. d. verössenMcht: Terftaderanxea «eit iktira. •dem Stande ▼'-» . 7. Jänner 1993. . Bdrschats: Bold xewSnrt IL k k - ». - anxsmTnat . ■ ■ ' >, ■ (S^kron-s. 2,990.138.18) . ÖO,110,617.51" - - - . - - - Naeh Art. 85 der * 1 Satsnngen eia-; ■ reohenbarelje* . vieea u. Valn-» tea (Gold^r. 91,812.014.18) 1,178^115.889.927 " * 1,«8.488,007 4 804.1» AvaslSadlre Lnaablnh^sa »vt das Aktienkapital (Goldkronen 7M.-10.SS) . . . . . . - . ... ' IM SSS,411.990 Eskomptierte. Weehs«l, Warraats . oad Etfaktea .......... #70.784,196.916 — L4.5SS.»4S.0»I Darlehen gogfn Handpfand .... 5S6,7I9.ff00 + 61,093.000 Oesterreiehiaebe Staatsaehatmlieiaft S,»S6.ttS,»49-014 — 1.100,400.090 Fordenmy gegen die Siterreiehische OefOhlitefShrant 0« Oester-. ■ reietiiseh-nngariaohen Baak (ent. epreehend der Fordetang der Österreichischen Geschäft!tühraeg der- OesterreichIßch-mgaHBchea Bmk gegea die OesierreiehiaebnagwriBehe Baak, Liqnidahom- TUMse’l ........... « 7.487,784.100 Andoje Aktiva ..... . . . . . 75S.83S.5f8.809 -j- «0,000,050,164 ' ' &.317.480,892,987 , Passiva. , Aktlenkapifai (Goldkroa. 30,000.000) 38i.O*0,COO.OOO Bankitoienmnlaaf. . ' 0,078.910,888^40 -j- 90^30^30.791 Terbiadlicbkeiten aas dem Girorer- ’ kehr nnd andere sofort fähige . t , - Verbladllchkeiten/. ....... 872.009,905.38$ — 44.299 #80.0!« Soaati|e paesiva . . . » ... . . 490.449,618.800 -J. 00.114,848.476 . ' 6.1»? 488.892.028 '' Die ia Goldkronen ermiitelten Beiträge sind anf Grandlaf» eines , Korse« T09 einer Goldkrone ---- 12.884 Papicrkroaen (Donebaekaitt des ha 2. Semester' 1922 De ZoMmhlaaighn wfiebeatdeh tesigeeetstea Wertes) berechnet. - ' Baakslasfosa 4rU 4. September 1023 für, Eskoibpte xpa Wechseln, . Warrants nad. Effekten 0 P/orent, für Darlehen anf Staatsreaten und Staatraehatsscheine 9l/t Protest und für Darlehen anf andere Wertpapiere 10 Prötentj Mr begünstigte Darlehen besondere zinssätse. /Der Bäicknotznuirtlaus ist in der Berichtswoche mt rund 26,2 aus' 4078,9 Milliarden Krönen gestiegen, wobei Giroschuld und sofort fällige BerbiMichleiten nicht ein-- gerechMt sind. BerücksichM m-Är diese, so kamt man eme Ber» minderung des NownumlMtfes gegenAwr dem Ausweise vom 7. d. errechnen, wie aus folgsMm von der BanÄsitüng zur Erläu-terung des dorlSe-Mde« Ausweises aüSgsgebenvn Cönmmmqu« hervorgeht: Der öwtennmlanf zuzMich der BeMMichkotten aus ldöm Giroderkchr und'der andere», sofort fälligen Verpslich- _21. Jänner 1928 Nr. 1415 tungen ergibt im zweiten Ausw bist einen Gesamtbetrag'von rund 4452 Milliar-den .Kronen, der gegenüber der «Mögen Ziffer des ersten Ausweises/vom 7.. d. eine Verminderung -«nt rund 19 Milliqrden.Kronen ausweist. Dieser Betrag findet feine Deckung mit rund- 27Z ' Prozent int Brrrschatz, mit 15,2 Prozent im Eskonchte- und ' Lombärdportcseuillestlnd mit 57, 8 Prozent in.der Schatzschem-', . schuld -des Bundes. Der zifsernn-läßigen' Steigerung' des Wertes der Barschatzbestände -um rnjnd 33 Milliarden -entspricht auch eine Erhöhung des Decku^gsvechältnisses' um etwa . 6,8 Prozent. J.m Esko'mpte tt'rberstieg auch während der - zweit««- Bantwoche"das tznkass«' recht wöse-ntlich die Einreichungen, während in d«Wfnr 4>a8 Gesamtbild nicht wesentlichen Stande der -Darll.eheg - geg m; Handpsand' eine; Steigerung zu verzeichnen ist. Die Verminderung des. Besitzes der Bank an österr-eichischen^ Staats sch a tz sch.« i n« n um etwas über eine Milliarde ist auf Rücklösungen aus lieft. Eingängen auf die Vermögensabgabe zurückzusichren.' Nach den inzwischen erfolgten endgülti gen Feststellungen bezüglichdes Gesanttumlaufts au 5- -unÄ 8 prozentige-n Staatsschatz-- scheinen ergibt sich, daß die inö siiche Erhöhung dieser Post' mit Rücksicht aus Art. 53 der LanksatzungÄt nicht, wie an-, läßlich der Publikation des -ersten Ausweises angegeben.. 25,75 Milliarden, sondern Mr e twa 9 Milliarden betragen kantt. , ,~r . ....... . . Das jüdische Kreditwesen in Beßarämen. Ans Kl sch 4« : n,ew meldet I. C. B.: Der ZenircrH'evbattd der jüdischen ' Kreditgenossenschaften,, detn 25 Ei NKelgenossenschasten unterst-chen, verLffentlicht seinen Berichs über das Jahr 19W, Ms' welchonr hervorgHt, daß der Zenit.-alrerband in diesem Jahre , an 20L06 Personen Darlehen cicieAt hat. An KlemhaindÄsweibende wurden 9112 Darlehen, atn HandiverZer 6018, an Ar- - beiter, dve sich der. Landwirtschaft ' tzÄsdmet hoben, 3112 Darlehen erteilt. Die Gesamch'umme dieser Darl-chen -beträgt 38 -M i l l >i o n e n. L e i. 18,5 Milliomn wupden von den Darlehensnehmern bereits zurückgo^-chlt. Bloß boi 3 Prozent der Darlehensnehmer handelt es sich -um unpitniktbiche Zcchber. Ein Freihafen in Wien. In der letzten VolloersamnMWg des Niederösterretchischen GÄverbewereines. tieW der Bor»! sitzende. Präsident Kommerzialrat Ernst K ra m tze. mit, daß der Verein sich auf Anregung des Nizepräfl-denten- Kommerzialrates Karl Fritz und ans Grund eines ReserMs des Divek-' tors Ludwig Weiß mit der Errichtung eines FreihasengebieteS > an der Donau in Wien beschäftige. Die Erfahrungen der letzte» Jahve haben gelehrt, daß Wien hauptsächlich als bedeutender Handels- und Tvansitplatz eine Zukunft habe.-Die Dorbedin- .gnngen sind durch die natürliche Lage Wiens gegeben. Sie; müssen aber rasch u«d großzügig anAgenützt werden, wenn nicht - der schon boginnenpe Mz»g des Tvanfrchandels von Wie» , weitere Forssch^ite fltachen soll und wen« nicht ander«, an der Donau gelegene Städte, wo schon mit bedeutenden Mitteln an der Ausgestaltung des Hafens gearbeitet wird, - Wien überstügeln sollen. Für! die Ausgestaltung des Wien« Umschlätz-' veikchrs kömmt nicht bloß das schon jetzt mit Anlagen der-; schone rechte Donannser, sondern auch daS linkes Ufer in Bo.- iräch^, namenttich von dem Gesichtspunkte aus, daß die durch; de)i'zollfreien Hafen ermöglichte größere Bewegungsfrechert auchi Zahlreichen Industrie« die Möglichkeit bieten, soll,, sich in der " Freizone anMsivdeln. Dieses Werk ist somit nicht bloß für dm- Handel und Verkchr, .sondern auch für die Industrie von groß -, ter Bedeutung, ebenso wie die Durchführung des Werkes zahlreichen Personen die sehr notwendige Gelegenheit zur Arbeit bieten würde. Der neue Gewerbe-ZentraNnsPettor. Der BundesPrSsi< dent hat. die durch die Pensionierung des Hofrates Tauß er-i Ledigte Stelle des Zentral-GewerbeinfpeLtors dem Gewerbe-« Inspektor Hofrat Ing. Karl Hauck verliehe«. Hoftat Hauck isteine KapaMt auf dem Gebiete der UnfallvecWt-ungStechmk! »nd Gewerbchygien«, und nicht nur m Anternchmer- und Arbetteüveisen, sondern auch in dsr breitere« OeffeMichkeit durch seine umsangreiche schriftstellerische und Vortragstätigkeit, bekannt. ' . Insolvenzen in der Wiener Textilbranche. Der „Abend*! meldet die Zahlungseinstellung des Geschäftshauses S. L. B e rdrczower, dcks ein Tuchgeschäft ttn Trattnorhos 2 und ein, Wirkwareiumternehmen in der Adlergaffe 3 unterhält. Nach ' d«° Jnförmatiön des Mattes soll die Firma nahezu 800 Millionen österreichische Kronen schulden. Man nennt als Geldgeber die ^)est«rvetchische Pereinsbank, die angeblich für ihre Forderungen gedeckt sein soll. Die Firma hat um da§ gerichtliche Ausgleichsverfahren angefncht.. Herr Mfted Spitzer wurde als Auffichtsperson bestellt. . Nörse ffr lMdwiEaftliche Proimüe. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung".) Die Geschäfts'endenz des Wiener Marktes bleibt fest, doch ist insoferne eine Aenderung Zu verzeichnen, als Artikel, dre noch in der Vorwoche vernachlässigt wären, jetzt favorisiert werden. . DieS bezieht sich vor allem auf Futterstoffe, aber auch Gerste hat merklich im Preise angezogen. In Braugerste -besorgen dis Brauereien fortgesetzt Anschaffungen in slowakischer Brauware, Mevkanttlgerste erzielt« 1.35. 1.3^, 1.40 tschech. K. md prima Herrschastsgerste bis 1.60 tschech. > K. ab Marchegg. In Hafer , hat sich das Offert in waagonftehender Ware nrerÄich verringert, die eingelagerten Warenmengen haben infolge de« Logerspeftn «ine Verteuerung erfahren und wird heut« run^*