Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1415 (21.1.1923)
- Date
- 1923-01-21
- Page
- Seite 13 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 72% known words query
- IRI
…/2979076-2980477-2980496--13542-3000194- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Hr. 1418 ■ ■; , Wien, Sckmckg A, JLimer 1923 €fette 19 > " 7'ia.igja ■■h|...i. i^'y^ff!"!.figgB=ggg Rudolfshflgel- Platz, X. Laxeoburgerstrasse Endstation ckt» LSer-Va««!» _ Heute s Uhr nachm. Herauaiordeiriixigtelic^mpl 97S2 tischer Hafer atli 2?00 K. aufwärts bezahlt. Zn Mais sind nur erlüge Ankünse zu verzeichne«, hie Nachfrage tritt wesentlich ccuMrcher hervor und erzielt Ältmais 31L0 vis 3300 K.,Neu-> naiS wird mit 2600 -dis 2800 K. bewertet.. Zn Brotgetreide frt sich der Geschäftsumsatz verringert, nachdem genügende Vieh osferte mr Markte sind. Die Preise zeigen sowohl in Meiisn wie in Roggen keine Aenderung, und Abschlüsse können nur sollpreisig perseuuiert werden^ Das Bohnengeschüst. ruht weiter tänzlich. von keiner Seite zeigt sich Nachfrage. Für Reis hat sich fex Begehr kräftiger akzentuiert, es wurden auch für tschechische Rechnung über Wien große' Umsätze in.rolleuoer oder per Lanner-Abladung getätigt. Die Preise für Burma stellen sich jus 14 Schillina waggonstei Hamburg, -bezw. SHOO bis 6800 K. »rckn^t Wien. Italienischer Peis ist zu mwerandw en Preisen jfferiert. Rauhfutter liegt im EiMange mit" der Höhere«' Bevertm a des Hafers fest bei vollst behaupteten Preisen, zuck Oerkauf gelangen vornehmlich oberösterreichische und steirische Provenienzen, wahrend der Begehr in Burgenländerware ge-- tinger -ft. Sehr fest liegen Kleesaaten, zumal die meisten Lanier' Ausfuhrverbote erlassen und ein ziemlich großer Bedarf um Vorschein - kommt. Ro klee Naturell erzielte 67 M Wien, sLeißklee ist ohne Offert, prima Esparsette wird bis 8000 K. tnd mlätvdische Luzerne mit 18.000 bis 24.000 K. bewertet, dqs Mehlgeschäft Liegt im allgMeinen ziemlich fest, wenn auch ter Hauptabnehmer für Mehle dev Handel blewt. Die Situaüon der heimischen Mühlen ist eine sehr prekäre, da das aus eurem, inläudkschem Getreide erzeugt« Mehl teurer ist als die «sicher gravitierenden fremden Mehle. Dennoch muß von einem Schutzzoll dringendst avgevaten werden, da ein solcher der Auspngspunkt einer vehementen Teuerungswelle wäret Zn unga- Mchen Mehlen erfolgen Abschlüsse zu vollst behaupteten Preiien, die" Budapester Notierungen wurden gestern um 4 ung. K. -ro Kilogramm herabgesetzt. Mnerikanische Mehle sind ausiiMg offeriert, First Glsar zn 6 Dollar, Patent zu 6.90 bis sL0 Dollar waMönfvei Hamburg, ' doppelgriffiges Semalina.. wmvt zu 6100 ÄS 6600 K./französisches Spezialnuller 102 : ranke» Parttat Kehl. In Mer« fanden große Umsätze statt, den Artikel hettscht ja bekanntlich alljährlich bis zur Grünzeit güeS Jnevesse. Es rmrierm vre «iloarommck Wien: Weizen 4l50 b'» 1260 Nogpen 8iC0 bis 4<;60Ä., G'sieslowakische L00) M 8200 ft, ISß bis 1.60 ticke*. K. ab MLrckLsa. Ma s 8150 -iß SL V.K^ Hai r LS50 b 8 2800 ft, Ättsi B« ma 14 Sch lling vagtzonfiei b'mburg» >10 em'cher LA) bisOlO L«re ab D"viS, diMWWä^tiche avt.0 b'S vll.0 büleanuhekLLOo dS3S0Vft.,. WehrNN ssoo biä 6600 ft» Mohps ar «pMi'rbe unr mläst-: Wfaei&jOOP bii 17 Oi O K , Mokfacken M0MlL000ft. We>ßlöhnen rumänische 3^00 b § 31 0 2., SchMkbsen 8800 b S 11,000 K.. (%oiilinfen 14500 bi, 160.0 it.. Kartoff ttt 600 »iS'650 K» slowal»-che 4f.O b s 620 K.» Zwirbeln U« ako r oder itWnckche S400 bis SS 0 ft.. hollänsi che. ISA? b s 16« 0 K.. Küffe inlanbischk LLvO d s 7L00 ft.. untzar fche 200 dis LLO #8., jegoftawifche 19 bis 81 jugost K., vimänische 16 bis 18 L»i. Pt rrb u öst rreichlsrdks 260^ bis 8650 K. Lthisi 60, Sh# $00 K., Rmsiroh 1 00 bis 1550 K.. Schau Oroh 16 .0 bis 1650 K.. It6n engr rk IOüO K, Weizenniehl Null r inländisch £ ItOO.big 6g 0 K.. üaMischc# dov elgr ffig 67tO b # 6$Oo K.. griffig 6.00 dis 6600 K.. Kvchinbl 2er tnläitbifchfa 6100 bis 5&0 St, Biotmkht ina di'rtes v)i>na 5<i0Q bU 6tC0 K. Nog- Mitmtll inländisches vriwa b# 5600 K , 1ichecho»ll « - sch # MckrozenligeS S 20 biS S.80 zschech. Kliir 16S0 StS llOJ it, Sie Seüifenhttfc. Zürich. SO. SSmier. (Devisenkurse vor. 18 Ähr 20 Mich A Witgefti» von -er Schweizerischen Hreditonsloll.» Berlin 0/L^/. (0.02'/,). «olland klS.—lA8.L0». Nrw-Vork 585.26 (537.75), London 31.91 (55 01). Paris 35.40 (35.70), Ma'iand LS.L5 (25.63), Brüliel 32.6n (3260), Kopendoaen (1C8.26 (1 5.75), S'ockbolm 14325 (14475), Christians 03?l0 —Mudrd S8.60 (8? Sv),. Buenos Alpes 19-.— (ISS SO». Präg 14.85 ,14.dv). Budapest 0.2. '/. (070 }t\ Bukarest 2.80 <2>0), Belarod S.7S (8.60), Sofia 3;60 (3.50). Warschau 0.01*/« (Q.01V.K Dien «eis» «-.0075 (-.0075). -esteir. M Kronen Geld —.c076 (--.V07S).? / Berlin» ro. Dünner. lDevilenkursr.l» c AmHerdäm -505.68 (7755.56), BelMl 187.17 (118702), Ckrislionrä 3481.27 (8740.62), Köpenhaaen 345681 (38(5.43-, (lochholm 4837.8? (5261.81), Sialienische 80775 (04768), London 85.785.- (01024.87), slleL.York 18.703.12 (19.7(0 62), Paris 123».01 (1816.70), Schnei; 5566.06 (3690.76). 6p men 2952.60 3077.28). Ann 26.vS t26.08). Prag 538.65 ($42.64), Bod rest 7.28 (7X8), Sofia 120.69 (10972), Be!arad l37.65 (119.70).; ■ - . i- ■■ . . Bern«. 20. Zönner. (Noienkurse.) . RoteN: Dvllir 19.251.75 (10551.-^ Pfund «Ü780.- (OimeO), Sta'ientsche «0770 01770).^ Polnische 74.- (78.-). Lschech2»siowakische 532.65 (531.65), veslerr. gestempelte 26.20 (25.40). f Bnhapesk, §0. Sännet. (Kurse der Devisenzeähale.) '! /?. Amsterdam 1i-15.— bis' 1 OSO.—, Bukarest 14;— dis 17.LH» Kopenhagen S11.-7 bis 536.—. Lhristian'a 4SI.— dir $16.—, London 12.600.— bis 12.800.—, ^Berlin 0.1s dis V.1S, Statten %- bis 132.—, P..NS 175.— bis 185.—, Prag 74.50 dis 78.50. Siockho'm 7l1'50 bis 711.L0. Zürich hch.- dj< 515.—, Wien. O O^O dis OMOz Sofia 1775 biß 7S-7ch« Belgrad 18.ro bis 20.60. New'Vork 26LO.- bis 2750.-. Wglschau 0.8'/, bis M/,. >}.. . . > . Amsierosm, 20. Jänner. (Devisenkurse.) ’ “ : *" LondonÄ.7$i/. (11.75), Berlin. 0.0132)/» ^^)*;l6i^.* (16.85), SchmsiZ 1720 (47.10). Wien i.0036',(0.00365),» tochhogeu 40.— * (49 —), ' Stockholm ($ - s6-<>»)/' Wania 4770 * <Tt7Mr§W8^p I fiv-W MLMj m MS'/, (15.35); *mmrslm "DiaiM IW ,1205 . Budapest (-.-). so. s^»?r. piMfi yl|| Olli rm»'.'JiL‘ klW »andsa» 10. YSnnsr. <Schlußkurse.) .anaaBi « fflAin — Die Welt ist groß und zahllos sind ihre Bewohner. Letztere lrebrn eS nun, in Är großrn Wett Heine zu machen, auf die sich ihr Hauptinteresse Lmzentrkrt. Diese Kecken Welten drücken sich geogickphiisch ' ck Sickrten» Regionen, Provinzen, Kveisen, Städten, und Dörfern aus, in „ gesellschafMHer Beziehung genügt chnen selbst die FamMe; alle Grenzen, die die geographischen und gssellschcvfMchen Verhältnisse schaffen, verschwÄden.sofort, wenn Menschen der glichen SinMsart zusammenkouünen. Gleiche Ansichten, Liobhcckersien unld -GeischmacksvichAttgen brckgrn die DswohNor nnf-E -Men Grde einander Zimmer naher» bis sie em festgefi^gten GckMs, eine Necke Welt in der gwßen bilden. Diese . Grsche'mung s^n wir ck der Politik, Wissenschaft, Kunst und im Sport. Die Anhänger der gleichen Ansichten scheren sich mdft nur wenig um die LandeSgwnzen und um die Fami'ljentzngehörjgkeit. Zeder, der dsmseWsn- Gedan>kengantz folgt, ist ihr Prüder. Eine solche Keine Welt -für sich dil^tt die Fußballerge- - meckde alb:r» Länder. Wenn die Angchörigen der «Änzelnen Staaten nicht durch die PokriÄ. der Gaffe, in der die größten Schreier und Phvasendvofcher - den Ton - angeben, während dve tiefen Denker, .ur^ eigentttchrn Mlinröewsger nicht zn Mort« kommen, aulf>gapei>'.scht sind, wenn die Leiidenschoft nicht aste geiistigen FÄhigkeiten toset, darm werden die Kecken Welte», die von.dcm gleichen GedanKen gchcha-ffen sind, plastisch hervortredew . >' . ..' ■■j , Die Fußballer Europas, kaffen sich von pMischen Wwmentrn nur wenig beeinflussen, was Äbenso/b.dcmevl'ich wöe er--' freuAch ist. Was Sümmerls die sußbalÜbeLsistrÄen fvanzösifchen GvenzorMne, daß ihre staaMchen Autoritäten die Joches" als Bardaven hinstellen, die. SpÄer des 1. F. C. Nftrnjb:>rg sind ihve> Brüder und so. werden ihnen dei der, GLeWWerfchvöittmg Socke SchwierigKv'üwn . .bn^siet;. diese-Franzosen dömühen sich , sogar, den. Deutschen ck ftder Weise b.hÄjflich zu sein. Dem Sport muß also selibst die PolüÄ ck gewUer Hinsicht Kvn° Mssionen mache».. Der Sport b'ckdet Äste WÄt, deren Zugehörige nicht ckkmw über die sekbstgegogeKen Grenzen scheu. Die Spocki-gnoranten wieder, die den weitaus grvßc.ren' Teil der Menschhett umfassen» lassen tvcchl die Sportler mchr unfveiwrllvg wie fvorwillig gewähren, doch, bringen sie der HäMurD!wtzis^.,döx. Anhänger der' Lerbesüdüngennur., stihr wenig. ZyterM Mt- Igegen. Alls dkofem Grunde ist der Satz.^Bälkerversöhnung durch den Sport" zumindest haute noch «ne Phrase, da der Sport nur einen BruchM der Menschheit erfaßt hat. In manchen Fachblättem wird das heutige Aufbreten der Wiener Fußballer aus MÄschschweizer Boden als pMffcher Borstoß gegen Frarckvchch gewertet. Man stellt ß.jst, daß ck Genf <wSMckßEFLjiWck..MhEr-. die zum^ Mckst Hcke feit Kriegsbeginn ck die Lage kommen, offiziell mit Deuffchösterreich.M in Fühlung zu treten, und will daraus Schlüsse zichen, dje polWHer Nabur sind, Diöse Optimisten vevgeffen.über,,daß die gastgobeni^n französischen Schtvtz^er FutzbÄler sind, 'De sich durch den. mnden Lüdeoball uwlöÄar'ckit uns votbittcken - fühlest.) Die große Masse dar Weffchschweizer stcht desickereffiert asisÄts, lchne vecht zur Kennckis' zu gelarchest, 'büß Oesterreichs Rsprüsentatcke ck ihren Mauern" wellen. Hoffen-Üich wckden nufere- Pevtretores zckpege Mingen, Sympathien zu evwecken, Ä»ch darf dieser ErDtz nur in sportlicher ''HWcht gswcktöt wEst^Mn'wÄckryckt^ttlS lMh.-bckfm ällgerpeck erläuckrndM Worten der/vom' sportlichen GÄls des hs^igem,Ländev!cMpftS 'zuwenden.. '' - Die E^erzet werden im Fußballspövt «licht sostdeMh" hoch eingeschätzt, was damulf zuvnchHühren ist, daß chre Berein-e M bifytii; im.Mttmattvnalen MWbewM Noch -«W.. volls. kockmen behaupten Sonsten. West« astchMg^ehstr wewsst'soll, daß di« Schweizer jkkM noch nicht die SpiMMior besitzest wir die Wiener, Budapester, Pvagcr und Mdmitschen Vereine, so dauf doch nicht vergessen werden, daß unsere Vertreter es hsuie mit den elf Besten dÄr Mgenoffenschast zu tun brikommen. Die. alte Evfahrüng, daß (Me> schwache,Pereine zusimnGMÄs gute Spieler besitzen Unsere wMchen kämpfen bemerkenswert gut aibgeschnitten, wir vstwoffen nur auf den 6:0-Sl-sg Wer Holland und auf das uuentschiedsne Spiel gegen Italien. Gagen die Oosteckelicher hingegen, haben die Schweizer immer schwer gakänipsi». woraus oder nicht der Schluß zu ziehen ist, daß unsere Bertrater auch heute luichtes MiÄzh(cken^wechen.->''7' tz.H. Arr MechK ha^ solgM« HiesK: mck^stM: .itzsWS 5 (Hercha); HeÄenwäVder (stckaiestre), BckM (Bienna);. Kury (Amateure), BrandMtter -W^^^'L'aWckHckstMne); Won- 'dreck (Rapid), Swatosch (AmatEe), Kwthan (RapD), FLschera (W. A. F.), WeMy.(Repid). Dar-staÄsts Dell der Elf dürste die Deckung der, glÄchew Sufammensetznng ckr letzten Länderspiel -gegen Ungarn Hervorragendes geleistet hat. Jq gt VeWAgchL stcht eck stcker Manch. der>M » : hck. " ' ' ,Mlde^ b^ckdck sich ' -ck Atters tvonst" ^UmgMtMHHüß^ Mw esiM eckvjfim- MsiWamS. scheu Mr dqn astt HÄencnW«; ‘. ' -' ■ SBÄiö Hü üJK SlQH-uelsse nie wohl gefühlt, so daß rS nicht ausgeschloffen «Wecks, dH'- Fischers nicht einmal seine DurchschnittSsorm evrvicht. Trrff dckse Befürchckng zu, dann könnte das feste Gefüge unfcses ganzen Angriffes ck Brüche, gehen, selbst wenn der rechte . Fluges allen Anforderung entspricht. Als Ganzes gewertet stellt die Wj ein technisch und taktisch hochklaffWS Ensemble. dar, , doch ist. es fraglich, ob die CpleLer auch KämpsvttMlitLten aHbviwgen.^ Die Schweiger treten ck folgender Ausstellung an: Berger! (Zoung Boys); Bouvier, Fchllman» (Servette); Schchurpp (Zürich), SchnüM-ck (SBem), Mßler (Zoung DoyS); Martenet j (Lausanne), Pache (S.-wette), Leiber (Joung Fellows), Abogg-j len 2 (Lausanne), Ramseher'i (Joustg BoyL). Die Schwexzvr l halben ihre HimpWaffe ck der VevtoidigiMy, ck der Fchlman« ExbraLlaffe darstellt. In diesem MannschaftsbeA bQvsten sie den \ Oesterreichern zumindest gleichwert sein. In der Deckung ist dar > MÄtellänfer eine Hewichvie- Kmft, die WügeMlfer reichen hin-; gegen an ihn nicht' ganz heran. Wir ftLllen unssre Laufer wvk .' über di« der Schweitzer. Der Angriff wr-ist eckige KostMnationa-: spielcr und einige Durchgched auf. Zur elfteren Mtegavie'j hören Le-l-'Ser, AbeWenS und auch Mawenei, zur Zweiten Gruppe' zahlen der fchußgÄvall'itze Pache und Ramfeyw 1. -Lauft die! Aa^iffsmafchckMie der Osftervcicher nur einigermaßen ck: Ordnung, dann werden die Schweitzer Stiimner vistl lernen Wune». Aus den obige» Vergleichen -ist zu «fchen, daß die' O.'sterwicher unter gswchnten VechLltn-iffen sichere Sieger bleilbrn müßten. .Ss, dürfen aber bei der BestrtÄlmrg der!. Siegeschancen zwei Umstände nicht vergMn werden, and zwar der Äoden und der Schiedsrichter. Bei uns -.-deckt Gla-tteiK die! Spieff-eDer. Wenn in Genf die Witterung eine Ehrrliche P,: dorm ««schockt jüdes Resiultctt möglich. Uns«:« Repräserttattven hüben ck Prag auf, LhUbichem Terrain versagt, so daß nicht zu: erwarten ist, daß sie sich heute ans Glatteis deffyr bswoge»: können. Ganz gewaltig dürste sich auch der Umstand gciltckds machen, daß sin. Italiener, Herr -Mamv, das Treffen leitet. Die; Italiener sind am FuHbalffpiel nicht zimperlich, sie rMpel«, sie. gchen wr« die Drger an den Mann, Lurz gesägt, sie Pflegen ecke s SpivAveffe, die unseren Leuten cck-solur nicht dchägt. Herr: Mauro^ wird affo vvvausfichEch .Äe -HoM-Shyä ck eck« für - uns rmgewchnten Weffe^ auslegen. Die Schwrizer Nackv»': hrwscheisE^ .die .oihttchi'es recht.HWg zu fpcklest pflegen, 'wechea- .sich«mslÄben"köttnen. Wie - es/untor-'diesen WvchAtnGe« «rtt der Kunst unserer. Sprelor Vestelli fern wird, ist ecke offene Frage. Wenn hke' O.sterveicher heute auch sichevl-ich beffeven Futzball fpckle» wexq.. den, so ist damit noch lange nicht gesagt, daß sie den Sieg ck der-, Tasche Haffen. ..'yi5;y' Der Sektionsleiter der HÄoah, Herr Artur Back, der sich derzeit in Genf aufhAt, hat in Kedenswürdiger Awffe dm richterstattung über den Länderkampf für unser Blatt Mev» ' nommen A??Wlsche. S(u>rüettWMg i« Polej». '' . D0n E. Mücke«brunn. Hasaw»ea(Lewberg). Der S. C. Hasmonea (Leinberg), einer de« ältesten Pkck niere des jüdischen Sportes und einer der. rührWe« jüdische»! Vereine, erbrachte im vergangenen Jahre den Beweis, vaßs dort, wo Sisgeswille und Brgeisterung herrscht, auch unter ved*i. günstigen Verhältnissen sich der Erfolge Ächtellt. Hasmonea fft: dek einzige jüdische Verein Polens, dem es geilangs im Vorgang genen Jahr die' SrstKajsigkett zu erkämpfen. Da MaKM' (Krakau) in der zweiten Klasse spielen wird, so sällt der Leck« herger HUsmönea die ehrenvolle Ausgabe zu, dm jüdische» Sport in der Meisterschaft der ersten Klasse würdigzn wertckwn. . . : ■ ■ .. ■ Obwohl HaSmoneu keine gleich hohe Spickstarke SeM wie die in dies« Folge bereits gewürdigte« Vereine, si». verstanden es die Lemberger Spieler deinwch, durch Aufopsenrng die ihnen noch anhaftenden Mängel wettzumachen; sie erwckvden sich insbesondere durch ihre faire Spielweise und ihr sportliches Auftreten die'Sympathien der jückschen : und auch nichtjüdischen SportLeute. Im Gegensatz zu manchem anderen jüdischen Verein betrachte « es.der S. C. Hasmoena als seine Hcntptausgaüe^ 6en jüdifchnattönKen Gcharcken bei seinen zahl» veichen AnharDern zu propagiere^ ünd «8 ist zuck guten TeA - ein Verdienst ÄS jachen'BemineSi daß die asiimälierte Lsm- .Levger jüdische Jugend den Weg zu unserem Volke, zurückfckck, Hasmonea ncchm im vergangenen Jahve an der Meiste^!? fchcfft der zweiten Klaffe teil. Zeitung und Spieles deren sesieff> Bestreben es war, die Erstklaffigkeit zu erkämpfen, waren üttb r Ernst und Bagersterung bei der Sache, und «8 hatts den ÄNq. schein, als ob Hasmonea leichter Sieger würde. Der Mische .ein. rechtfertigte^nicht.Lanz die anfangs, gehegten Erwartungen Unter Aufgebot aller Kräfte könn e er den zwellen Platz? ck «^dev..MBe:he^tz«e. ^^weckG .nmßck er. sich.dem Efferen Kön? neu der Mtzrni-Eserve . beugen, der vuch Meffter der zwesten ' Klasse WÜM. Da CzäM L ftir die MstkWAeiWcht in Br^ ' kr<icht?kam, wurde der Meister des Stryjer KrttfeS, Pogon, deck' jMDn Bzevein als Walitätsgegner entgWngestellt. In diis M Vorzüge :ster Hasmonea-Ä^. Unbeugsamer Sisgeswille und ungeheure Mvgeffterung " halfen itzr zmn Triumph Wer den svvEckrkE Gegner.. Als die ^ff^nffHdtt^PeAbnMWaiches. den. schast sahen, versuchten sie, durch tätliche Insulte-die jüdischi LKMnlchaLt einzuWuchtexn, M Hasmouor LeuM M Ws