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Wiener Morgenzeitung · 1923-01-18 · Heft 1412 (18.1.1923) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1412 (18.1.1923)
Date
1923-01-18
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Wien, Donnerstag Wiener Mprgenzeitnns. 8uvttfichtlichr VWmnM des GenerallommMs Sr. Simmmann M muß feststÄyi, M jn^üet """ -er etn-H'ßMÄ^ Der vom Völkerbund -u« MnezealtommissLr für Oesterreich ernannte Bürgermeister vvn Rotterdam Herr Dr. Alfred KinrmerGann empfinggestern nachmittags ckden"Räumendes ehemaligen RerchsfinvüznfiNjstermms die. Bcrtreter der Wiener Presse. Er hielt hierbei eine Ansprache, deren hauptsächlichsten Inhalt wir hier folgen lasse«: - .. ILach. einer vierwöchigen Tätigkeit glaube ich ., heuie «sohl einen Ueberblick über die Verhältnisse gewonnen zu haben. Das Ergebnis meiner Untersuchungen konzentriert sich iy der Uchäzeugung, daß, obzwar noch ungeheure Hindernisse zu überwinden sind, für Oesterreich die Möglichkeit besteht, sich aus den gegenwärtigen Schwierigkeiten X - zu einer glücklichere» Znvwst . rWwMarbsiten. \ , Der Versuch des Völkerbundes besteht darin, eiue Zusammenarbeit der in Oesterreich vorhandenen Energien mit den stabrftn politischen und finan* ztellen Elementen Europas zu organisieren, «oll diese Zusammenarbeit gelingen, so, müssen diese Elemente Europas Oesterreich unterstützen, aber auch Oesterreich muß sich feiner schwierigm Aufgabe gewachsen zeigen. Allerdings darf dabei die allgemeine europäische Situation Nicht außer Betracht bleiben. Oesterreich könnte., nicht das einzige gesunde Land in einem sonst kränken Europa sein. Findet aber Europa eine Lösung . für die gegenwärtige Krise, Md eine solche muß gefunden werden, soll es nicht untergehen, dann wird. gewiß auch Oesterreich mit den andren Staaten der großen Völkerfamilie einer Wiederaus- Lichtung und Gesundung entgegenschreitvn. ' - Die, VRterz^ichner des Genfer Protokolls Hatz«», die von ihnen übernommene Verpflichtung, die Garantie für eine b t sti m m t« Q u o t e des an Oesterreich zu gewährenden Kredits zu übernehmen, erfüllt. Achtzig Prozent dieser Garantien sind schon gesichert. Inzwischen haben auch Belgien und Spanien versprochen, sich an dem internationalen Werk des Wieder- «Nfbäues zu beteiligen; au ch d ie Sch w r i z trifft .'.die Notwendigen Maßnahmen, um an Oesterreich einen dioek-- ken Vorschuß von 20 Mlliotten Goldkronen zu gewähret. Den Rest werden hoffentlichMRiede-rlande Und die *'if chan Sä ndieP überckhckM) Alles,'r wäs in meiner Macht steht, habe ich getan, um die N e gierungimHaag zum Anschluß zu bewegen. Verhandlungen mit den internationalen Finanzkressen zur Gewährung her notwendigen Kredite an Oesterreich sind seitens der Regierung emgeleiftt und verheißen. Erfolg. Bei allen Transaktionen solcher Art sind immer große Schwierigkeiftn technischer Ra tu r zu" .überwinden. Die. G a r a n t i e k o n st r uk t iy n, die ihresgleichen in der FinanrAeschichte nicht hat, vergrößert diese Schwierigkeiten. Nitzllkdestoweniger nehme ich. als ganz unzweifelhaft an, daß die notwendigen Kredite,-seien es provisorische oder langfristige Anleihen, Oesterreich in dem Zeitpunkt zur Verfügung stehen werden, an dem. seine Finanzlage ihrer benötigt. lnmöglrch ist es mir, das Gegenwll anzuttehmest. Alle MäW anerkennen die Sanierung Oesterreichs als ein Politisches Problem ersten Ranges; dies schließt aber auch in sich,- daß alle Faktoren, die durch Antexfertigung der Genfer Protokolle von dieser Erkenntnis ausgegangen sind, auch weiterhin alletu« werden, um die Kredi^aktion zu sichern. Ich selbst betrachte es als eine meiner P flichten, alle Anstrentzungen zur Erlangung dieser Kredite f* unterstützen. Die.Stellung deS Auslandes wirlt ermutigen d. A^ie bekannt, ist armßß Genfer Protokollen der Rest des französischen, Miemschen nnd tschecho-fkowakischen Kredits nur frei, um als Unterpfand für provisorische, Anleiheoperationen zu dienen. - / Die französische Reglernngqt nun H« Zustimmung zur unmittÄbaren Verwendung her Sumrneg, d» atz zeitweilige Garantie diene« sollen, gegeben. Es ist dies das erste . Geld, dys seit Unterzeichnung ' der Genfer Protokoll für die Bedürfnisse der Staatsver- Wallung Ms dem Ausländ nach Oesterreich kommt. Poch rm Lauft d«ftr Woche erhoffen wir,, auch - das tschecho-flowarrfche Reliqaat oerwerwn z» können. Wie werden dann das Ergebnis der schwebenden Kreditverhandluttgen und der zukünftige« Anleihe leichter abwarien könne«. Die zweite Kraftquelle für das Sanierungswerk ist Oestet reich selbst. Die Aufgabe; die die Republik auf sich genommen hat, ist uuendlich schwer. Ich bin der erste/ der dies Voll und ganz anerkennt. Mtzine vollste Teilnahme und mem ganzes Verständnis gilt der Bebölstrung Oesterreichs. die unter den Auswirkungen des WiederaüfbauprograttLus v i e l e S zu lei den haben w i r d. Bis zu einem gewissen Grad kann ich sogar den Gedankengangen jener folgen,.die da glauben, & sei u n.mogli ch, Oesterpeich auf Smnd des Bolkerbundprogrammszu saniere«. Zenen. Oesterchichern gbzr, die. diese MewurD. v-stMten^ pchchte O zwei FraK« vörlegen: F st e i it e an siege Jh-/ sAüg möglich.? llnd zum zweitzn: Welche u.rl ai|i: l i ch e n F ö l g L n ,'fle (e« eift,io t NS ittt b Lud tz lick nfyitti je ' r iMrstW''daLNMw8^^stüÜsch durchführbar .ist-Hid Ani^ ivort auf jene zweite Frage, welche Folgen Lintveten würden, wenn der Bölstrenndplan scheitern sollte, ist einfach . genug. Ohne alle Jlebertreibung, muß gesagt werden, daß in diesem Falle jeder ausländischeKredit Vollköm m en äsi Sble ih^n w ü rde, qlso auchW Unterstützungen jener Art, wie! sie rn den ketten Hahren an Oesterreich gewahrt wur!>e.m' "E)hne ausländische Kredite würde aber die österreichische'Regierrrng mit de» zu ihrer Berfützung stehendenHilstmsttrln nie Msi nimmer imstande sein, die Defizite der«ächsten Iahre zu deckest. Dann Lleibe'wohl nichtz anderes SbrMals die Rotenpresse.neuerlich in Tätigkeit zu setzen. Die.österreichssche Währung wurde dann neuerlich noch weiter sinken; die Einfuhr von' Whrungsmitteln, Kohle und, Rohstoffen' würde täglich schwwriber, wönn Nicht soWr . unmöglich; dir Stimmung der Bevölkerung würde sich zur Berztveiflung »eigen, und schließlich wäre auch eine chaotssche, die Ruhe und den Friede« Zentraleuropas gefährdende.Ent^ Wicklung u n aus wei ch li ch. Deshalb wird, nach Miner Meinung, jeder Oesterreichrr, der sich seiner Verantwortlichkeit feine/t Bakerlande gegenüber bewußt ist, nicht umhin können, die Durchführung des Genfer Programms zu unterstützen und alle. Folgen dieser Aktion, so schwer sie auch Namentlich tm Anfang sein chögen, zu tragen. - Ich' nehme, an. daß die B u n d e L r e g i e' r N n y ernstlich bestrebt ist, das Genfer Progranrm restlos durchzu- Mverr. Ich bin überzeugt, daß sie da-ber nicht brrrch Zidern anch nur einen Au^nblick der kostbaren Zeit verlieren N>ill. Ich weiß cmch, daß die ü b e r w regende Mehrheit der Bevölkerung dabei hinter der Regierung Pchti Ueber- %uog und der. gesunde MenschenversMd führerr in diese Richtung, die auch. m. .alle« anderen Staaten in der Linie dev hrsiorischey Ey.tzvicklun'g der. Pachkriegsperiode gelegen ist. Die EvinnekU-nZ qn W große dernokralischr Pevgangen- . heit meines, Vaterlandes, sagt mir ckuch, daß der währe. Inhalt der Demokryfie pyr allchn in einer alle ^rtermäßigen Gegensätze' überbruckeudest . ' . Pflichterfiillung gegen das StaatSganze . besteht. Meine Aufzabeist es, dje Regierungi brr ihrer schwepen'Arbeit «rit aktzm - Minem Köm«n urrd Bevpü^en M untevsthtzen. Ich werdemrmr Aufgabe erfüllen nieman- Rölle. im oder gar, M-zü 'lesen stand,' eine ^FremdherMast emzuMreN. Mein Pftichtettist i'n sim Gerber ProtoköWt genmr uNdschrivbe«, er gibt mir . Arbeit'tmd Sorgen tzenutz;-. ich böäbfichüae nickt, mein Wirkungsfeld zu vevgtößettr oder. mtz Fu n t> tjönen anzumaßen, die mir nicht znstehcni Wenn es aber gelten wird, jene Reformen und Ersparnnge» durchzusuhte-n, die unbedingt notwendig sind, um Oesterreich wieder auszurichien, dann-werde ich auf meinem Posten sein. ■ * .. •■■■/' i .M diese Melogungetr schloß sich eine , - - Aussprache, inHerien^Verruss der Gener-Llkommissär verschieden« an ihn ger'chiete Änfrc^en beantwortete. Eine Fväge Nach,seinem GeHä'lH lehnte et mit dem Hinrufüge.« ab, daß d!L Oefsenflichkeit. demnächst alle,ste interessierenden Auskünfte erhalten werde. Der Vertreter, der Wiener Morgenpost" fragte, ob Oesterreich noch im vollen Besitze sedner außerpolitischen HaMungssveiheit fei. D»;r Genewlkommissär antwortete Positiv und verwies auf die im Genfer Protokoll, enthaltene .Anerkennung^ der U n a bh.angigkei't /Oeste'rre^d' siu rch die Sitz näbar'mä ch tDies schließe auch dir aüHNpMischr Bowegüngssrerhelk in' stch. Einest' ürchünstigen Erttstutz der Vorhänge' zwischen DeUMländ und ’ Frankreich Wlf: die KiMtaktüm für Oesterreich, tzlärchtL der GenerNlkchnmissAr «icht be-sürchttzst, zu müssen.'Die Saniettmtz, ObsterreichS -^' nvelnt et in Äntwort äuf eine ander«' FMe könnt auch o h n «Re vis i o « des Saittt-GerrnMr ^Uetirages erreicht werden. Zu der Ansfuhürng^ Rests Nrtväges sind Ottdemngen eiWStrewn, so zück Beispiel die Sck'S p eckdierüng.der Repü'rati öne« für.20 Jahre- W eS sind-Maßnahmen gekeosstn," E d'w FriMnsderttvgsde»' stimmungen und die' Genfer Hilfsaktion, die keinen chckkitative» Charakter trägt, Hand in Hand zu erfüll««, k " Das S st e r t e i ch ts H e P r o b l'«M' sagt bet Generalkomntissät —^ hat chrei Seiten: ein« politische, eine fnümzielle unr/ erE Wirtschaftliche.' Es ist die AnftraHe der Regierung, die Saniemug. auf dstfeü Gebieten durchzu-' führen. Ach' .WW^-nM^siatz.,d!e jetzigen wirtschaftlichen.' Berhättnifl« sehr schwer isindaber «s ist keine Ursache zur- Herzweiflnntz. Die wirtschaftliche Krise ist «me Erscheinüng, die sich m allen Ländern zeigt, deren Wahrung nach einem tiefen Stürz sich/ zu staMsieren beginnt Ich hoge Äe feste Uesierzeugung,' daß mit Hilft des Genfer PbrNes und bet Mitarbeit der Ztogierung und aller Kreist der KsWirichischen AevölkerüM Luch. hiet die Krift über- - '' ' -*■ ■' "'s ''DtzisidstMe- WtfeiöMtoEollen vovgrstH^nen GcksiM! sind zum Teil« -schon MchstWeich io. Lanner ivzs * 2WfT* , ___ , L r - r .' ch ' waltung stehen derzeit an Kreditresten 48 MillwMtzi franzosij'ch« Franken zur BerftMing. Die tsche scheu Kredfte, 8^Million«n tschechische Kronen, find-tw Scha tz scheinen eiW'und Werde«, jetzt von der österreichr» scheu FrnarDftlWMOmM gemacht. Dazu komme»! «och die i t i V-EMM' ^Kvoditvest» und der österreichst W Anteil an-! Mr Golds ch a tz, der . OesterreiMch.! «GbrMen 'Ät'nk)'Mn^Brsucht jetzt BerhandlmMn^über^ eine Ämerhe, fti Je provisorisch oder langfristig. Ach zweifle nicht aNdeck g-uZe n Er g e b n iS $ ies er B t i> i handlnnge«, das sich in der« Augenblick zeigen wirA», eine Anleihe,, sti sie ckiwisorisch oderkangfristig- Ach! mache mir darüber keine Sorgen. ' - > . - Die Eitzmg des zionistischen MionsloMessin Berlin. ■i'..'"'? T ' ‘ B er li«, 13. JämvvL , Dir Tagung begann um 5 Uhr nachmittags in- Be» ltn, Sächsische Straße 8. Anwesend waren: Die - Mitglieder: bet Exekutive: N. Sokolow,' Mchard Lichtheim, L. Motzkin, Dr. Sotowertschik; die Mitglieder des Finanz- und Wirtschaftsrates: Dr. Ferwel, Dr. A. Barth, S. KaplamSky- G' Schocken; ferner dft. Mitglieder des A. C.: Dr. ChajeS, Dr.. Hantke, Oberingenieur Stricker, Dr. Iacübfon, .Dp. Reich, A. Povlischewski/ Abgeordneter Grünbaum, L. .Levin-Epstem, Abgeordneter H. Fatbsteick Elieftr Kaplan, S. Rubaschow, I. Meremmskh,.. Dökto^ Kaznelson. Dr., R. Mtsch. an Stellr von R./Tickrskhi (Jaffa), W. TeMin an. Stelle von D. Iellin (Jerusalems Rabbiner RuMnstein für N. Berlin (New-Aory, Dr. Rappaport für Rabbiner Fifchnumn (Jerutfalom), Rabbiner! Brodh für Hecknänn . Struck. ' / Die Herren Dr. Weizmoinn, Dr. Halperu und $Ä»: ' tinsky trafen erst um .7) Ahr abends ein. Der Präsident,.dxs A. C., ®r.; C h a j e s, eröffnet die - Sitzung mit einer kurzen hebräischen Begrüßung und WM! mrt sovann einige Worte des Gedenkens den VerstorLeüen Elieser Ben Fehn da,sowie dem Mitgliede ^des Finairz- und Wirlschafisrates Pe!«r S ch w e i tz e r, die die Ber-! sammlung stehend anhort. An die Familien, der Verstorbe-! neu wird das Präsidium des A. C. Kondolenzschreiben rich--! ten. Sodann Wird über.die »^Beschlußfassung über den Ort! und die Zeit deS nächsten Kongresses" verhandelt. . 7 i Herr 'S i ch t hei m berichte^ daß dir Exekutive, .m- Amerika angefÄgt hat» zu welchem frühesten Termin7d« i Amerikaner äw einen, Kongreß terlnehmen -konnten. Dip' Antwort wird Noch während der A. C.-Sitzung erwarte^! Die Wahl des Orfts stt vorwiegend wach Zweckmaßigkeits-- gründen zu entscheiden. In der folgenden. Debatte werdet vor allem die Vorschläge evörtcvt. Schlftßlichwerdtzn tue beWen MzepräsidLNbM. ^S! A. C.,'^dr. Hantle und Stricker, beauftvagt, die ^n-! zelnen BoMätze zu prüfen und im Einvernehmen mit djiti . Exekutive den Ört definitiv sestzusttzen. BezügNch derZ'rrt! des Kongresses, wjch bestimmt, daß der Kongreß jedenfalls! nicht spater als am 1s. August enden/oll, damit die! Arbeit der Herbstsaisön nicht wieder gestört wiÄ. - Atz nächster Punkt der Tagesordnung folgt die Beratung des R e gk.e-m e n t s f ü r d i e Kongreß w ä h l, Wofür die Exekutive einen Entwurf vorgelegt hat. Rach! kurzer.-Debatte? wird die Kommission, bestehend aus -den. Herren Dr.- Hantke. Dp. Barth und Dr. A. Kazurlson einge° - setzt, um daS. Wahlpeglemenf definitiv ftftzufetzen. Hierauf Wird die Frage der Einsetzung einer R e pst! sionsrommissiou beraten (Antrag Iean Fischer hri der JahveSkoyferenz). Rach längerer Deoatte werden die! Herren PoÄLfcheWW, Schocke», .Barch und.KubaschochM- Nom'mierungskoinmission eingesetzt. - RachdM-Dr. W e i z m a n ck inzwischen eingetroffen war, geht die Sitzung zur Erledigung der ursprüng-! lich ftstgesetzlen Tagesordnung über. :; Dr. Werzman» erstattet ein Rrfemt über die Ergebnisse seiner letzten Pa«: - lästtnareise. Dabei i erörtert er Machst die Frage der B eziehungem zu den Arabern. fchrsdert die Lage im Lande als ruhig und betont, wß nicht nur in den alte« Kolonien» sondern besonders auch in den neuen Siedlungs- Punkten, z. B. in N u r und Ra hala l, sich a u s g ez.erchnete nachbarliche Beziehungen herausgeblldet haben« DrrS muß sich , notwendig entwickeln aus der Erkenntnis der ökonomischen So.lidaritätder-Leiden Völker. Weizmann geht dann über zu den Verhandlungen, die. er wegen einzelner Frage« mit drr Regierung geführt hat «ntz rryart insbesondere, .daß in der C i.nwandern N)g ^.gewisst, Erlichterungen zü Erwarten sind. Allerdings hängt dft EiMvanderurm von unseren ökonom i s che n Lei stu n gem ab, da bei einer größeren RmeinpmrWerung.Hrhri.Mosigkeit eintrpte». müßte, wenn r wir nicht für neue Arbeit sorgen. Die Chaluzim im Emek Jesreel leisten geradezu U e b e r n a t u r l i ch e s. An der LeistunBsähMst. npstrer Menschen ist nicht mehr zu zweifeln,' aber bfo Erfolge sind nicht st, wie sie sein müßten, weil hie außeM Bedingungen, insbesondere der G»l dmü n g«Sg'li ch ifi«d...Meizmann betont zum Schluß, daß PWMN,a« die^lrebit der Organisation mdikal geändert wy;de« mime, denn ps gehe, nicht an, daß hie Hrganisätton-i« Hver.Austabe versagt,, während die'Moniere an der Front m den größte« Schwierigkeiten ntrs- - tzieMs tzeWM' ' - ' '.r^-Herr SoLckow , . . über die PolifisDe stage. undBer^andstmo-m^ in Eng, land. Er betontezunächst.. WMMlich, daß. ist brr h'eütö»

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