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Wiener Morgenzeitung · 1923-01-06 · Heft 1401 (6.1.1923) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1401 (6.1.1923)
Date
1923-01-06
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Gerte 4 *• Wien, Samstag illllllllllllllllllllillllll KLEIDER / KOSTÜME / MANTEL PELZE VKÄRNTNER5TRfl55E 34 WASfCDEROASSC 9) A- 1 - Sie HuLavesterReise. Erklärungen des Kanzlers im Antzen-vSschrch des NatiovalrateS. Gestenr vormittags hielt der über Betlangen der fs- KÄkmnÄratischen Opposition «unberufene Ausschuß für Äeußeres seine Satzung ab. Der Bundeskanzler Doktor Seipel gab dir angekündigten Erklärungen Mer die Budapester Reift, die er heute früh antritt, ab-und wird arn. 11. d. nach seiner RüÄehr dem Ausschuß nochmals berichten. Die Wsicht der Reise ist, wie der Kanzler sagte, nicht nur die Höflichkett. Es soll in Budapest ein S ch i e d sge r ichLsver t ra g «nb ein Handelsvertrag besprochen werden. Bei dieser Gelegenheit sollen auch alle Zwischen LeDen Staaten schwebenden Streitfragen und Beschwerden aus der Welt geschafft und auch die Anbahnung 'einer größere« Verkehrs-- und Wirtschaftsfreiheit und der Abbau der Ein- und Ausfuhrve r b ote diskuttert werden.' Zn der Debatte erklärten die sozialdemokratischen Rednet, daß sie gegen die Sache selbst nichts einzuwenden hatten, aber den Zeitpunkt für dtt Reise als unglücklich gewühlt erachten -müßten. > « Der Kanzler Dr. Seipel soll heute um i Ahr 46 Min. in Budapest eintrefftn. Er wird mtt seiner Begleitung, dem Minister Dr. Grünberger mW den Sektionschefs Dr. Sch ü! l e r, Pe t e r, I« u? e r, Sekretär H oti r 8 k h und Regierungsrat O tt o, Gast der ungarischen Regierung sein.. %üt die österreichische Delegation hat die ungarische Regierung den ersten Stock des Hotels Hnngaria, insgesamt elf APPartAuents, zur Verfügung gestellt. Es find dies, wie die magyarische Presse hervorhebt, jene Raume, -iss fMer füx gÄrchrte Gaste urw Mrftsichkeiten, wie den Schah pön Persien, den König vr» Siam, dir gewesene Königin .von Portugals, reserviert worden sind. In diesen Appartements wohnte auch Erzherzog Franz Ferdinand als %äu%mt, wenn er zum Besuch der Gräfin Chotek nach Budapest, kam. . M myche UnivafiMsMo». Dis „Deutschen Nachrichten" mckltzen: Der HpPM Los Bechandes der großdsutschsn Mgeochnoftn «m NaM- -nÄrate beschloß m \wxzt letzten Sitzung, das HilfMyck für hie deutschösterveichvschon Hochschulen auf das nachhalMte ^WWMWMW^W^>W»MMWWWWiWV»WMW>O»WB»«WW>WW«>WMWW>W^»»«»^»»»»">-^»W irmäQ, daß -s fast allen Intellektuellen,, denen Italien etwas bedeutet unv die sich von diesem Lande, wie die deutschen Könige im MtteSatter, immer Imeber angezogen füh- Ln, für längere Zeit die Möglichkeit benommen bleibt, dem lZnge ihrer Seele zu folgen. Inzwischen wird es dnrckel. Mr verlassen Mestre, die jl.chte Mtlsndvstatton und dröhnend rollt der Zug über die s-Mos lange Seebrücke der Zauberstadt Venedig zu. In der Mrne durch frn müden Abend blinken die Lichter der Tiadt. Em Ruck und wir sind am Ziel« angelaugt. In «inhn 9Kirnten siche ich vor denr Bahnhöfe, am Uftr des Canale Grande. » Im Hotel finde ich ehre Eirckaduug M einer CharirrMch-Feier für die Tettnehmer an einem hebräischen ÄinderLurse vor. Ich.kleide mich rasch um und fahr? mit dem Vaporetw über den Cauale Grande nach dem Stadtteil Mn Feliee,-wo sich das Gebäude der jüdischen Gemeinde, der Fraterna Jsraelittea, befindet. Bei meiner Ankunft ist die Feier schon zu Ende, ich genieße aber noch die Freude, Hi-e Kinder, dieses UuterpfMrd unserer Zukunft, beisammen Zu seh^rr. Fast durchwegs schöne, zum Tell blonde Kinder sind die Äeineu Venezianer, die Buben alle in italienischen MatroserMzügen. In dem großen, ungewöhnlich hohen Saale, dessen Decke von geschnitzten.Holzbalken getragen wird und der durch amen langen Alt Venezianer Tisch und ein herrliches altes Gemälde von Riesendimensionen, die Opfewng Isaaks darstellend, geschmückt ist, brennen lichterloh die Oellämpchen in einer wundervollen Menonch auL 17. Jahrhundert, die der italiemsche Tempel zur Verfügung gestellt hatte. Beim Anblick der Lichter wird mir warm ums Herz: gestern abetcks wohnte ich noch in Men einer ChrnuAa-Feier an und jrtzt» wert entfernt von der jüdischen Welt, erfteut sich mein Auge am Glanze desselben Festes. Wie Mir dann erzählt wird, daß der hebräische Unterricht der Kinder aus dein Lehrbuch« eines Przemysler Lehrers erfolgt^ habe ich das Gefühl, daß es kein andepeS Volk auf Erden gäbe, dessen'chiMe Teile sich gegenseitig so ergänzen und befruchten wie unser Volk. Die jüdische Gemeinde Venedig war einst eine- Stätte jüdischer GÄehr- WMkeit, die mit ihren prachtvollen deutlichen Drucken die zu unterstützen 'mch^byaufiPHe^ den Wbgeochnetvn Doktor U r s i n, in den Kreisen großdeutschen Abgeordneten und Bun-deSräte. mit den MMmvgen zu beginnen. In Wien und in den BuNÄesläudern sindn^ m nächster Zeit groß «Wer bevcrs am m lü n g e statt. Auch wurde eine gemeiusameAkkron mit den Chr i st l l chs ozial«n in d'e Wege gslertet. Das HilfAverk entbehrt jedes einseitigen partripoMscherr ChaMters und. ist lediglich ein UnternehmM „von. DmtschvN für Deutsche". . Dom Hochschuttage in' Wien, der am 21. d. stattfindet und der sich gleichfalls minder- Frage einer wirtschaftlichen Hilft für die Hochschulen Beftssen wird, wird mjt großem Interesse erttMM^eheti. Die Tätigkeit deS Rektors Dimer. . Die ,Mrft^ teilt mit: Der Rektor der M^iener Nniversi» tat Dr. Karl Die ne-r ist Proftflor der Geologie.und Paläonto-. gie, und man hätte annehmen müssen, daß.er,'wenn er sich schon « ein Geschäft ewlaßt, seine speziellen Kenntnisse in dm Dienst einer Gesellschaft stellt, deren Betrieb in irgendoin-em Znfanunenhang mü Msn - FachwissMschafte'n steht. Wett - geschst: der Rektor gründet in Gemeirrschast mit dem gewesenen Gouverneur der Bodenkreditanstalt und der Postsparkasse Mmster a. D. Dr. KaÄ 8eth rmd der Firma GlogowsN u. Komp. eine Ele11vizitäts-Aktiengefellschaft in Preßbanm, die sich die Ausnützung d?r infolge des Ausbaues der Masssckräfte im WttnerwLckdgebret zu tzewärtigenden Konjunktur für SMrlsche Montage- und Jnstallationsarbeitm Zum Ziele fetzt«. Diäter,, wenn die elektrische Stromfühpung gänzlich ausgebrmt sein wird, werden der Rektor und Konsorten auch. auf' induswielle Gründungm.. ihr Augenmerk richten. Es handelt sich hier um ein ganz - getvohnliches Geschäft, das weder mit Geologie noch mit Paläontologie irgorch ettvas zu schaffen haü Dir Behändlrmg der Volkshochschulkurse. , Am 3. d. sollte!m'Horftale des deütschnattonalen Pvoftssors Ho ch si e 11 e r im Anatomischen Institut ein Vortrag des Kunsthistorikers Dr. Swob'oda im Rahmen der Volksschulhochkurse stattfinden. Zu dem AberL hatte sich ein zahlreiches Auditorium versammelt, das geduldig eine Stunde lang auf den Beginn des Vortrages wartete. EMich erschien der Vortragende und erklärte, Professor Hoch ste t't e r entziehe den Hochschulkursen den Höchral, well ihm die Regierung drei Beamte a H g e baut habe. Am selben Tage wurde mitgetellt, daß der Hörsaal von Proftssor Hochstetjer dem dentschnaLionalen Fugendbuud/fur»das ganze Wintorftmesstr zur Verfügung gestellt wordeü fei. Wäs sagt dex 'akademische Senat und das Unterdichtsamt za diesem Vorgehen? FriÄrlch» Propagaqdareffe. Vudüpefi» 4. Jänner. M. der „Wiener MovMngeitzmg".) Der neue Faszrstenhäupttmg Stephan Fviidrich äußerte sich Äer feine Reisepvöjekke m ftlgender Wvft: Ich «weM meme Reise Ende Jauner oder spätestens anftmgs Februar antreten. Meine erste Station P Rom, wo ich mtt rnchveven Pylittkevn, unter anders «r chmit dem Ministerpräsidenten Mussolini, Bell. Jänner LWS M..1LL soam Mäntel Füchse r HC' zu tief reduzierten Preisei» PeSzhauS Cebr. BRAININ Wien,II.eiöokenst S. Werkstätten: N.^ueppg.3F ■; «tz'ch.eA. " . v M sprechungen pflegen werde. Ich möchte die MeHodeft stw dieven,. mit deren. Hilft'der Aushau enger it.a-, l ie n i s ch - u y gar if ch e n .F r e un d s ch a-f t s be z i c h» yngen ermöglicht werden könnft.^^Auch^ hoffe ich dsp itakttnischen Standpunkt in der, Repavationsfrüge keimev zu fernen, obwohl ick'auch jetzt schon wahrzunehry^n Uauhe» daß Italien, -viswohl eä seinen TM an den Reparatiorwn zu'erhalten wünscht,'der ungarischen Natimr' gegenüber' das größte Wohlwollen tebundet. Ich möchte hierauf bezüglich nur an die Dienst« erinnern, die uns Italien in der westu.ngarischen Frage geleistet hat. Bon Rom reise ich in Boglrilung eines italienischen Herrn über Brindisi nach K 0 n sta n t i n ö P e l» wo ich. mit oinigvn tüvkschrn Politikern zusammentvefftn werde, um .dann in deren Gesellschaft nach Angora Luszubvechsn. Auch dort wünsche ich übev die türkischen Berhaltnisse Studien zu machen und ich hoffe bet Sache der türkisch-ungarischen Freundschaft Dienste leisten zu können. Auch über Italiens Rolle in der Ovientstage möchte ich mich ar; Ort und Stelle, unterrichten, . / AntisemWches Attentvt auf Staatssekretär a. D. Dr. Badasz. Budapest, 4. Jänner. (Tel. der ,Mener Morgentzeittmg".) Vorige Woche, ftnd in Nyiregyhcqa die EnthAkrng eines für den Festsaal des Komitachauses bestimmtest Porträts des exmorÄeten G-wfen Stephan Tisza statt. Festredner sollte der ehemalige Statssekvetär Tiszas, Doktor L e o p o l d V'a d a s z, ein intimer Freund Tiszas, sein. Die Nyivegyhazaer Filiale des Verbandes der Erwachenden Ungarn wollte es jedoch nicht zugeben, daß bieft Feier durch den Jude« Dr. Badasz .verunglimpft werde. Sie bewog daher das .Dienstpersonal des Hotels, in tvelcherü Dr. Badasz abgestiegen war, während dieser, schlief, in seinem Zimmer.den Gashahn zu öffnen und das Gas ausstroman. zu lassen. Zum Glück erwachst Dr. Badasz infolge Brvchre^es, so daß das Attentat verhütet werden konnte. Der Zweck dieses Bubenstreiches war, erreicht, VvdaSz komttc die Fest«-« nicht halten, nmßte vielusthr mehrereTage. ,hchd»W in Nyireghhaza das Bett Mstu, jwtfo ä^tlich behandät werden. In geschwächtem' Zustande wurde Dr. Badqs^ det schon in hohem Mer stcht, vor zw« Lägen nach Budapest Kbvacht. Badasz ist Präsident des ungavisch-tfvaelitsschen Landeskulturvereines, Polen. MDG des yesandte« in Prag. VchefchW i(/.AS««er. (Pobt. Delegraphen-Ageubur.) polyifche Gesandte ju Prag Dr. Pilos hat, um die ffuHehung. von seinem Posten ängefucht. Das Gesuch würde gönchmigt. ha§be Diaspora versorgte und aus deren Lagunen die populärste aller jüdischen Poesien, die Sabbat-Hymne: „Lscha dodi" des Don Schelomv Alkabez, die Reife -um dir Wett antrat. Nun ist sie. von einstiger Größe — ähnlich wie hie Sereniffima — herabgesunken und empfängt die Lehre ans der Hand der Brüder 5m fernen Norden, die sie vor Jahrhunderten mit Mssen gespeist hatte. Mtt Freuden vernehme ich, daß auch die sogenannten „besseren". Familien ihre Kinder am Unterrichte tellnehmen lassen. . Ich besichtige nach längerer Zeit, wieder einmal die Gemeindestuve. Da hängen im Nebenvaume vier schöne Venezianer Landschaften des großen Canaletto und ein über-: aus schönes, von einer jüdischen Künstlerhand entworfenes Bild, die Vorbereitung zu einer Beschneidungsftier in der' vornehmen Familst Malta in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundert darstellend. Reizende Venezianer Kostüme sind auf dem Bilde zu sehen, die klar und deutlich veranschaulichen, daß die Juden der Lagunenstadt genau so viel Sinn für tadellose, elegante Kleidung hatten, wie ihre „tolerierten^ Volksgenossen im damaligen Wienvon denen einer in einem Bericht der nstderösterreichischen Regierung vom Jahre 1778. wie folgt schildert wird:^ welcher sich sogar ünmaßtt, Degen zu tragen und da er nicht nur in der Hoftrauer gekleidet ist, so ist er auch ansonsten in seinem Anzüge von einem Cavalier nicht zu unterscheiden". Nach der Feier wandere ich mit einem F^unde drrrch die hellorleuchstten Straßen. Sin an den Orient erinnerndes Treiben wögt in den engen, hellbeleuchteten Straßen-, r— man ist fast geblendet, wenn man aus denr finstern Wien kommt — Safes und Restaurants gesteckt doll, die Lichtspieltheater umlagert. Wir plaudern über dieses und jenes, über das jüdische Leben, über. Mussolini, über FüSzismuS,. ich exfahve vietts, ft manche- Vermutete wird bestätigt. Wir speisen in dem kleinen, schmucken jüdischen Restaurant in Calle San Gallo, wo einem sogar der heimatliche Strudel angetragen wird, und nachher geht eS hinaus aus die feenhafte Piazza und auf di« Piazzetta. Am '$008' haU Penevis "<Hte groß« Sensation. Der stvmreiche Bvvon Gftvgio Fvanchstti ist ln der ftüh tot Msgeftrudeü wottren, Nachdem er sich in der Nacht ,Pas Leben genommen hatte. Man wußte gar nicht, daß der Baron, dessen Mutter eine Baronin Rothschilds die Schwester des Edmund Rothschild in Paris ist, nach dem Judentum angehörte. Tatsache ist aber, daß dis Familie kurz nach dem Tode nach dem Rabbiner sandte und ihn ersuchte, das für die jüdische Bestattung der Leiche Nötige vorzuk "'ren. Interessant ist das Schicksal, dieses reichen Juden. Er .cnh stammt« einer der vowehmsten jüdischen Familien in Italien sein Bruder ist der berühmte Komponist Albert Franchetti - und war mit einer Nichtjüdin verhLiratet. Die Ehe scheint unglücklich gewesen zu sein, denn er. ließ sich scheiden und lebte von da ab allein. Was tut ein reicher Jude? Er. kaufte für 400.000 Goldlire das bekannte mittelalterliche Venezianer Palais „Ca d'ovo" urrd schenkte es dem^-italienischen Staate. Mit der Restaurierung dieses Pallais, auf die er über 10 Millionen Lire verwendet haben soll, verbmchte er sein übriges Leben. Mag aber ein Alt-Benezianer Palais noch ft schön sein, ein Menschenlsben kann es doch nicht austtrllen. Und so beschloß Giorgio Franchetti, diesem zivecklosen Leben Wdio grr sagen, wobei er in seiner letztwilligen Verfügung den Wunsch aarösprach, in der „Ca d'orö" bestattet zu werden. Der Rabbiner erklärte, daß vom Standpunkte des jüdk^ . schon Ritus nichts dagegeen vorliege, es werde jchoch durch die staattichen Gesetze verboten. Wie ich dann später erfuhr, hatte die italienische Regierung ihre Zustimmung erteilt, daß de Aschr des Verstorbenen in einer Urne in dem von ihm hochherzig gespendeten Paläste niedergelegt werde. Wie Wehmütig stimmb einem dqs Schicksal eines kmrstsinnigen, edlen Juden, der für das eigene Volk so unendlich segensveich hätte wirken können! , Vor der Heimkehr ins Hotel stehe ich noch eine Weile. \n Gedanken versunken vor der Eisenbahnstation. Plötzlich höre ich Gesang. Von der Brücke kommen vier ange-. heiterte junge Burschen, das FaSzistenadzeichm im Knopflochs Sie singen Mit Begeisterung ein Faszistenliod, das damit begiimt: ' „Wir sind FaSMen, Tch ttrn Kommunisten!" >'.' - Mein Blick gleißt auf hie Gesichter der Umstehenden« Nirgends eine zustimmende Miene. Im Gegenteil. Ubev jedep hütet sich wchlf auch nur 'die geringste Prmechtng zu machen. Der FaSzistentövror lastet ftie ein Alpdruck dem Lande. Und es alimmt dock imtex der Nicke . 00014853234853534848235323

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