Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1922-12-31 · Heft 1396 (31.12.1922) · p. Seite 9

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1396 (31.12.1922)
Date
1922-12-31
Page
Seite 9 (sequence 9)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
80% known words query
IRI
…/2979076-2980129-2980476--13330-2999964
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

"• .r-'V ' Wiener? MApsen-eitvns. Wien, Sonntag Ar. IM 31. Dezember 19; BILLIGER WWW W° KM Wiener Pelzwarenmarki Breitfeld & Lander, Wien, II. Kl.SperigasseB(»r^U Clngros En de|»U ■ V<elei»l&oni 43ala40 Export , ,bj)tt Sa HhersiänldigE« der Vvvschiedis««» BW« ge- ,'s^rffb». werde.! Im Weißen Haars wird erklärt, daß das Schreibe-y Har» ^dings an Lodge und di-e Rade des StaatSsskMärs Hughes in Rewchcvven V«ö Auffassung der Regierrrng bezüglich einer evarr- «tuellen- Hilfe der Vereinigten Staäterr fiir Europa klar kenn» j zsichrverr. Die Bewimglvn StarüM feüeat für dqn Fall des Scher-- i tevns anderer Mittel entschlossen, die Eml-Muvg zur TEiiaHnie!<V einer 'in Europa vbIu^^envsn Konferenz von Sachverständigen, die vorr fern itttereftfetW Regiemugvn ©ffi* izi-ell enwamt würden, «nzrmchmen. Sine Borttagsreise d'Nmuarios ia Amerika. ' ' Aus Ri»«m wird berichtet: ZHlrsiche ttMenifche Kolo- ^'ten Äl Aakttlkka-häbm d'Ann-unzio gebeten, gleich Cle--!weneean «im Bortr-agsvsise durch die DevsMigton Statüvn l'zu uattevwchmM. dWnnunzio «ut-voriÄ-e, haß er diesem Wunsche; -gern antsprochsn wolle, ifo/bckld die Ämeve Oridnung WiAer her-- > gestellt ssm wird. Iie ftaaMsche« Wader. Paris, 30., Dezmrber. Zlach dein ^Pet-öt Pcwisien" hak rmr .-^Lnai d'Orsay , nnter dein Vorsitz von Seydo-ux ome Konferenz?der Sachvesstärtdigön über die Durchführung der P sandln« hure fkütgcsiuchen. Insbesondere sÄ die EinhOung einer!Koh!le«stener durch alliiert« Beamte geplant, wie sie von NTtzuMMwd im Nüchvgebret -bevsits gsschaffe« worden sei. Die jährliche Em-mchrnv werde vus 468 MMcmön GEmurrk geschätzt.! Weiters sei die Pfändung der Zolleinnahmen in den; besetzten Gebieten, der Staotsforft« und gewisser Bergwerke, frtofe die .Besch sag nahms der jAuslandsdePise« ihsÄbflchtcht." AllruMcher AAüoagreß. Berll», 3Y. DeMGer. (Del. dev „Wr. Movgentzig.^ Ast-Expreß" meildet aus Moskau: Der strlldertretenm Vorsitzende.des Rates der Volkskommissare, Käme-!new, Mvte auf den zehnten allruffischen Ratekongveß!aüs, die Moskauer Wrirstungskouferenz habe gezeigt,!daß die Völker Europas gegenwärtig nicht zu. Ab- -rüstung'2n gefisigt seien. Sowj«tm.ßland allein, habe -eine bedeutend Ävnwbilisieruwg tatsächlich durchgefichrt; doch sei die Rote Armee mrch jetzt stark genug, SoiojetiUrßlands. Interessen schützen zu körmen. Die Wirtschaftglichen Brzishmigen Sotvjetvuß'lands rrrit den Weststaaten;ser «in reger EnNvickl-ung begriffen. Die Sowjetvegisyung werde das Anß-erchandelÄnonopoit nicht preisgeben, ungpachtet drs Drucks, den das Auslandskapital' i» diesem -!Sinne ausirbe. Die SowjewegieMUlg, werde in Unbewacht Ihrer gebesserten Lage bei der Genehmigung der zahlreich -vorliegenden Konzesstonsanträgetvahlerisch sein und imr solche Anträge bewilligen, die für Sowjetrußland vortLil-- haft sei««. In dieser Hinsicht sei der Otto Wolfs-Vertrag besonderK zu billigen. Auch der airs politischen Erwägungen abgellrhrtte Urkuhart-Bertrag und mrdeve Verträge könn-- ten einer rreuen Prüfung rrwrrzogen tverden, da der po- ' litksche Horizont sich g^entvärtig auftlüre. Airs der zweften Sitzung des Kongreffes HW der BorsitzeWe des obersten Bokkswittschastsratrs, B okd a n o W, eine Ztede lwriu er hevvorhob, daß in ermgen , Industriezweigen^ eure deutlich und schnelle Befferung festzustellen sei, hierzu gehören die Gummi-, dir Tabak- und die Textilindustrie. Die Schwerindifftrie indessen rnache eine Krise, durch, da sie für Aufträge des Staates arbeite, . dessen Finanzen sich in «inen unbefriedigendenr Zustande' befände!^ Revowüo« d» der .Humanitk". . Paris, 30. Dezember. Nach dem „Matin" habe ftch in der Redaktion' der ,Hmnanite" -ein aus dem GemvaMretär des Blattes Ämedee Dnnois uich derr Mttarbrttorn Rasmer und' Roy naud bsswhenides Komitee tzebitdet. mn die Anordnungen der.Moskauer Internationale durchzuführen. Eine Reihe von Redakteuren und Mitarbeitern, deren Gesinnung mit den von Moskau vovgezoichneten Richtlinien nicht inr Einklang stehe, sei aus der Redakton ausgeschiÄen. Der Theaterkritrker Geoyges Pioch, ferner der politische .Redakteur Paul Lonis und der Zerchrrer Gassier hätten gleichfalls ihre Stellen rrredergelegt. erstklassixer tzualriLs «nä ^usküdrnnx bet SsMMü. Gammlntiatei fabrik, Wien; lll.,BMtrixgi«M 26 Tel. 585 II!,, Heomkrict 7 - Isländer; Exjortenre taufet»anvor teilh aftestan Erinnerungen eines jüdische» Handwerkers. Bon.Heinz Hermann. . ' Nachdruck verdckerr. X. Mein Pariser Meister. Am ersten Dag m-enves Arbeitsantrittes sollte ich nach uvaltem Geselleitbrauch den Kollegen einen Einskand, eine Bewirtung zahlen. Aber derselbe Geselle, der mich beim Eintritt unter ferne Fittiche genommen hatte, ein rlmmni» scher Jude, der ebenso gut vuffisch als deutsch, und fran-- zosisch spmch, schlug weinen Kollegen vor, nicht mvr von dom Brauch Abstand, §u nchmen, sondern diel Bewirünrg für mich zu bezahlen. Und zwar, tveA ich aus dem Ort sdcmrme, wo Napoleon, der Große eineu so herrlichen Sieg erfochten hübe. Dies gorvügte und ich wurde als neues Mitglied bvc AÄeit gefeiert. Äußeren machten sie eine Sammlung für mich, damit ich bis zum ersten Lohn Kost und Quartier bezahlen Mrne. Ich wohnte aber werter bei Professor Rosenfeld, speisen gwg ich aber mit den Gesellen ins Restaurant. Meine Chefs -hatten eine ausgebreitete Klientel. Ich wurde zu Arbeiten außer Haus verwendet. Einmal b^lertete mich Herr BeSueux nur zu denr Zweck gur KuLfchrft, um hemuszubringen, welche Sprache ich eigeutilich spreche. Er zeigte mir emear Bamn des Doule° vavd ud fragte, wie das in meiner Sprache heiße. „Strom" sagte ich. „Nix Baum fragte er zweifelnd?^ Darm zeigte er wir seinen Hut, wie das heiße: „Klobuk", faßte ich. „Nix irt*' (Hut)?" sagte ec wieder. „Nein, new, Klöbuk" ries ich.. Mit diesem Examen verließ er mich, hochbefrvedigt und in der Nebecheugung, daß i ich wiiÄrch kein Deutscher ^r, klopfte er mich auf die Schulter. Werter konnten sich meine Chefs nicht mit mir verständigen, obwohl «sie beide m dsutscher Kriegsgefangenschaft gÄvesen Souren. Dagsgerr konnten sich piele Kunden mit mir verständigen. Zu diesen gehörte auch Herrr Gärtner, ein geborener Püftuer, der fvongösischer Untertan geworden war. Er wwc Bankier und Fadri-' kant, hatte eine sehr elegante Wohnung von neun ZivrNdern urÄ NeHemLumon in der Rt« Mmkbyrge 17. Seine Frau war eine geöorsne Kohu ans Pveßburg^ Dort war ich gerne gesehen, konnte nach Herzensürst deusch reden. Die Gärtners wollten mich als Hcmsmtsndauten gswvunen. Ich Lat sie, sich, an Professor Rosenfeld, der eine Art Bornumdschast über mich übernommen hatte, nnd auch ru meine Chefs zu wenden. Es wurdv beschlossen, daß ich den rrewn Dienst ab 1. Juni 1877 antreten solle. Die Pariser: Dorkarnpser der tschechischen Unabhanzigteit» In, der „Goska Iidslna" ver-ehrke Äh mch wie por, schon rttrs großer DankbaÄert gegen Madame Martin, die mir den guien Platz verschafft hatte. Das Lokal war eim unheimliche Höhle, siarne von Schmutz, war. schwach von Ruß uns Staub. Natten belüsttgten die Gäste am hellichien Tage; rrotzdem wrr diese S; ctUicke arrch von besseren Leuten (natürlich Tschechen: gerne besucht. Da forderte mich einmal ein Herr ans, rmt ihm in die Pilsener Bßerhcrllv irn. Palais Royal in der Rue Rivoli zu gehen. Er stellte mich dem -Vertreter des Msener Bier- Hauses nls ÄaNdsmann vor, der aber bald bemerkte, daß ich nur mangelhast seine Sprache spreche und in die bentschr überging. Kch merkte sofort, baß dri^er Herr einst bessere Zeiten gesehen haben rnüsse, aber durchaus oswrveÄhfeindttch sei. Er schien wir eine geheimnisvolle Persönlichkeit zu sein. Mein Vegleiier führte mich in den tiefen Bierkeller hrnab, tvo mchoeve Tschechen waren. Die Zusammenkunft sah wie eine Berschwöttwg aus, -und ich empfahl mich Law, da ich nicht in politische Umtriebe verwickelt werden wollte. Dev Bertvster des Brauhauses war wirklich ein ehLMvkiget Advokat, der aus polrtkschen Gründen von der österwichöschen Regierung verfolgt tvuide. Der tschechische Verein hatte fern Lokal gleichfalls im ersten Stock unter dem Titel Ces^ko-mmavsko Beftda. EZ nahte der Todestag des Reform mators Johann Hrch, der von den Tschechen festlich begangen wurde. Sie veranstalteten einen Ausftng nach dem Bois des Macemves nnd ein Konzert. Die Teilnehmer des Ausftuges 'waren als Soköliften in der Landestracht erschienen, die nichttschechischen Gäste ün StvaßenkleÄe. Eine mrgeheache Menschenmenge bewunderte den Zug, den eine tschechische Musikkapelle eröffnet«. Fm Walde herrschte fröhliches Leben und Treiben, msmMrd glaubte im Ausland za sein. Jch war aber ein, zu guter Patriot, um nrernem Vaterlande untveu zu werden, 'deswegen verließ ich bald die animierte Gesellschaft, so wohl ich mich dort geftchtt hatte. AttWeg.^ - , Tom war die Zeit gekormnen, in der ich n^i- «renT Posten 'bei GarMrs mrtveten sollte. Die Familie war in ihrer Billa m TroMlle. Rosen-, M Zatt,tz M Mr : Kch-. MM - .Lage . so sehr verbessern konnte, meine Chefs entließen mich ungern, schon kvstt sic dadurch die glänzende Kurrdschaft des Hauses Gärttber-Kohn verloreir. Die Wohnung sollte ganz aveu herger'vchtet werden und ich übernahm diese Arbeit ganz selbständig; das Bankhaus stÄttze mir die Gelder zur Bersügung. Ich Miente mich nur der Hilfeleistung vorr Landsleuien, faxen es damals im Faubourg St. Antoine eine um so größere Menge gab, als sich olles zur WÄtausstellung für das kommende Jaiyr 1878 rüstete. Bei meinett Einkäufen erfuhr ich zufällig beiur Taipetenhandler Prosper Eßlinger, daß die italienische Oper die Jnnenräuilne ganz nerr t«korreven wolle und noch nichtentschlossen 'sei, wem sie diese Arbeit übertragen solle. Ich ging sofort zun» Operndrvektor ^nnd das Geschäft lvar abge-. nracht. Ich hatte mm reichliche Beschäftigung ftrr nnemo Landsleute; die Tapeten ließ ich mrs Dankbarkeit von Herrn Eßlinger lisferrr. In zwei Monaten war sowohl die Oper als die Wohnung Gärtner vollkoenmen fertig und zur "Ueöergabe bereit. i Erst vor den Mischen Feiertagen' kehrte meine We«- schast vom Lande zurück. Ihre uötd ihrer Freunde Bewundevung sür meinen Geschmack hatte keine'Grenzen. Fch wuchs mt' ihr Intendant, halte 200 Franken monatlich Gchalt und volle-Verpflegung. Selbstverständlich Mßte ich mich jetzt sehr elegant kleiden, IbesaNders da ich im Hanse, wie das eigene Kind gehalten ivurde. Gärtners hatten jq kerne eigenen Kinder, a-ber die 17jährige Bvuderstochter der. Frau Gärtner war als Adoptivkind angenommen, danut das Vermögen in der FanEie verbleibe. Fräulein Mmra Svar in Austmlien geboren, woher ihre Mutter siammte^ Sie hatte noch neun Geschwister, die mit den Eltern i» London lebten. Mit diesem schonen Mädchen befreundete ich mich ibatd, um so prchr, da. ich wie sitz der Musik und den Menden Künsten Mrsigte. Ihr zuliebe mußte ich b«l Tische mÄsPeisen, wtt chr Zhevter und Konzerte bchrchen,^ bei den Jours der Gärtners für die NnterhÄtnng sorgen^ «ÄLm ich Qpsvnarien sang, Zn denen mich Fräulein Mama am Klavier beglektete. / Am Vorabend des PassaWstes waren wir alle, '(wem; ältesten Bruder der Frau Gärtner, Herrn Rudoff Kohr^ zum Scher geladen. Er war NrnGnÄtoi^ wohnte m der alten Rue St. Lagaire 25. Seime Frau stammte aus oimm streng rituellen Münchner HMfe. Auch diese Ehe Mr Kn^ derb«. Es' whmen etwa MvnKg Personen an der DrseL, teil. Rede« einem Herrn saß immer eine Dame; auf /&ttj WeingläfMn lagen die Tischkarten; Minna saß Een rM Das TasÄgeschirr war eim SehenswürdigM evstm. Ran-i ges. Herr Kohn M den Seder Än Kittel nnd weißer Mutzes Andächtig trug er den weihevollen Akt vor. Ich nmW Fräulein Mmmr alles erklären, da sie als Ehvsstm rchd! Tochter einer christlichen Mutter nie dem Feste angewohn» hatte. Zwischen dem Schervortrag und dem Abendessen hwlten wir «ns im Salon ans. Gm berühmter Geehrter ansi Budapest, der zleichMs Gisst war, «hielt einen Bortvag iw dslttscher Sprache Über die Bedmdrng des Passahseftrs. Nach Beendigung der Rede führte jeder Herr feine Dame iw den Spe-isestml. Die -gesamte Dienerschaft der -Familien «Kohn-Gärtner, inSgefamt acht Pechmen, die Kammerdveneri in Livre, die Mädchen in schwarzen Kleidern, weißen Schüvzen nnd Häubchen, waren mit Bedienung der Tafel befMtigr, die M10 Uhr abends HeeML war., . -!> Hatewa. Bsn Klara Mautner. ' Es gchört zu den sMatnststt GsgerssäM, nrsserer an-.. Gegensätzlichkeit so reichen Zeit, daß in unserer ,Mwche der. Technik^ daS Interesse für NatMSoisjersschaste« so erstaunlich^ gering ist.. Der Großstädter, heute der Hanptträger der Kultur,! steht ftoilich von vornchersin Per Natur ferner als der Landbewchnsr, er beckommt von allen de» großen Erlebnissen der! Mutter Erde in feine StsiiumMrern imvmer mtr.-omen schwachen! Nachhall zu hören. Inr Wtttter muß man zeitlich die Wannnen' der Lampe entzünden, es gibt FrosttzeEen an dtn Füßpl vorn Schnee, nnd jeden Abend drei Dutzend Konzerte,- «van schleppt; Rodel und Ski m die Grenze der StM, abor von der Majestät , der wimterlichen Scholle, vorr der llrgÄvalt. des ‘ tosenderr! Schueestuvms, lassen wir uns nicht «inmÄ ettvas träumen.! . Inr FrÄhlmg tverde» die Tage länger, die Fvauerr tragen! Deilchen und Schueeglöckchen «ach Haqsse, »non denkt m eine« Landpartie — aber von der §ÄvÄtigeu Auferstehung >in Fewj undi-Flur konmnt uns auch nicht «ae Ahnung. So sind uns! di« Jahreszeiten, Baum, und Strauch, Wiese mrd Wald, M!. Natur selbst, oine Art Kulisse geworden, «deren dewrativer! Wett in letzter Zeit sogar «schr hoch geschätzt wrrÄ, die aberi «ssHchört hat, «mss-er großes,, unser heiliges EvlebmZ zu .Mn.! Wir lind natursremd gÄyorden, irn Whlen, im DenLen, Wissen. Die Ueöorschätzung der Kmssi«, die unsere Zeit kennzeichnet, hat in dieser'Erscheinung ihre Wurzel. Mau kamv jeden den gebildeten Kreisen angchörendeu Städter rväch- Schiller und . Goethe, nach Möller wtd Dickens, ja sogar .nach dem Göttmger Bund. Und Martin Äpitz frage«, man kann . -ch»r über MnbWndt und alle KategoriLy - von

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.