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Wiener Morgenzeitung · 1922-12-31 · Heft 1396 (31.12.1922) · p. Seite 10

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1396 (31.12.1922)
Date
1922-12-31
Page
Seite 10 (sequence 10)
Language
German
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vca, TV ivsden, Voumcksi jBppiMUiWftvftly -L mix dtüsf sogar .. tan'. PEWsta tar^ Pvüflwtz \Wt& r'ftd* . mi G»Mvt-• ftchest. sollte er KuMigerjtaise tan Hncit MrMtatan tzrr P»WlngSge«W'^r sticht Mtz- .re-hevchhen, - Mw 4t MMien dE, M MoÜÄKtz lüWMiis Mv VevrM' G, Mk« « sich ' ÄE den WmMS nicht aWchsuMt HMn,lM«AUrmr, PeiM, Kopfe uck» Rücken, 3>ie Auf Hreti ÄNttn hemiN« ftazieeen, wicht immer richtig:MppWsn, foDr -er tat bei,: ..ÄWeMMnmmH" einMrsen und der der Lr-euNken^ GHn-, , nMtPfe so wird er doch imnrer. ntzch über E VW iil>rr»sterschLimttr-geu «nitncden kömien, taimsie gchbren zur ftÄstvtasiLMrchen Ansrüit nng taS" Gebiltaten. „Mmi" Imti \% ÄE weiß dcchrnr rmd muß da von wisim, sie firtb de vifc tteat; zu deutsch: voMschrisbrn. Da» Bild ändert sich ganz bt* fcctt&mv wenn nMiAvissenschaftliche Fragen Zur D-chaMimy Mangen. Da zeigl sich auch im Kreise- «der GEdeieü «ine ge-- MeZu rühvende Mkenntnls und Ä-nsrsahtenhett. Die grun-dkcgendrn, die vrimikidsten Brgrisfo Wien den ^Gebildettzv." auf mtnn ' «Mm« i'fi'Mn 31. DözeyMd 1932 M. IM bkMich zurück. Staütifiirita — das geht fte nichts an. -flnd cktanso wie dir Frauen, ÄskuO-n die J..Mn allsvHHch ihr völlige? „DsMt-eressMrrnt", ihr grundsätzliches AtWA-iliglftm. ^Jhr Juvenwißt doch Nicht?, als in tan BWkkv. stLU." Weser -hübsche A-ntzsPruch Mos Chrsst-eurrrs M vor dreißig Jichven, «reU dvinnnt kn LuM der iur, in GÄ-izisu, Er trifft noch T;tit!e zu, trifft Ärch sür> »rNftt Irutrüm der BlldttnH Und.taZ WiMs zu. Mwih gibt eS Vkch'dei rrns-D-rschr GelchAo «ife Fövschkr, öle sich mit Mtur> Hef-assen-rmd. ssKar L.üst ^ril hWvormUudL Teisüin- KAt chatan. Me: W Masse -Weift Mrs, was. UtakuMnta heißt, LM cL..W li«gt nicht.in ihre: Interessen- KMr. Wenn der klÄue Dtotttz ans die Frage, woher mou WM, daß der TaustaLsußÄr tansend Füßr- Habs, schlagfertig vsttWAttt: ^Wahrscheinlich haben sie die Koj'rm.geMli", so ist dÄß.-chchr M Äm hübsche Rmkdott. Tie Natür. r-rsd. ihre' Cr- Wchttng, das ist Solche der onidsiM. .ttnfcit Wett O -das Buch, W'Hpckulation, dk^Krmfl, -und' M Zis-rer. ist W;-?Oich -das echW, was uns an ReMat gMio^n ift. . .Malr glaube nicht, daß dieser UUistand nicht die gsistige ^chÄÄrmg- St t Irrgeiid berinfiutzt. Sie jüisische P >f*ri vhrncherein schon für die geistigen Wisse,lschgster: besser che- M, der Zahlensinn, das Sprachgefühl, das lAedächtnis für düs geßpttcheide Wort sind stärker rntwickÄt.- Diese ErrrsenigkoL vich -über durch di« Erziehung «nv geistige Einstellung-jo sehr' rrWt, dah der letzte Rest der natürlichen GeobachjungLgol« »eMMmert. Man kann döit jüdischen Großstadtkindern Fragen Äer die primitivsten technischen MiagSerscheinungen vor-- /«AM.urD wird säst niv eine bSfri^i-Wnde Antwort «vMmr. V^S man ftaK Erwachsene z. ob der Schlüssel im Schlosse '»«GMustPerrrn nach rechts oder «ach links gedreht wind. SÄ nWk;fägt mit schöner Sicherheit: «ach^rechts, der. andetze nicht . «indtzt bestinvtlt: «ach link-, je nach' der Konstrrcklion ihrer ÄchM»g«Sre. Wer nur verschwindend wMge haben ihre Bv- »baMng soweit wach schalten, daß sie wüßten: beim Aufmch -on der Türspockte fort, beim Auspervm in der ftichWng der Türspalte gedreht. Natürlich ist das «ine belanglose AbckniiMt, denn jeder uracht dm HmrdgM ja doch , richtig, rber es ist bezeichnend für das völlige BersaM aller natür-. sichen Dsobachüwg. Die (chsolnte Entfremdung der Juden don der NatirrkemMtis ist heute wohl eine unleugbare Tatsache. Aber schließ-- lich mußes, weil es so ist, ja Nicht so bleiben. Ein Wiener Arzt hat -sich das hohe Z iÄ. gesetzt, die Juden mit den Er- SemÄnsien- und MethoÄm der Natuchorschung vertraut z« -machen, «ich ein Bevem, der inS Leben gerWt wrvdm will, soll der ^DrÄbvoittmg natlMvisse^chüfr sicher Munt- «iss« unter de« Jrldr«^ drewen. ssirmit soll die Crvberüng der Rawc, das gwße Ereignis des letzt«: Jahr- ZchM, für uns vollendet wevden, Auch die Juden sollen dm reiuiMdsn HMch deS WisiNtS vom Wallen der kästle Än All Vorspuren. Nicht nur Äs Gaste, als Aumieure, als schSchsits-ursttge Mnstler sollen sie ^das ftÄe> L<wd durchstreun, Lcht dre Natur ÄS MlissS auffaffm lernen; chlS Forsther und Sammler, dS wissenSgieÄge Sucher, sollen ste Än° in das ReH der stvi-gm Kras-t. , . .Durch Vorkvage Än Krtzist jüdischer Jugerch, durch höriserMg von SüMevsnÄen rttw Forschern, L-ittch Exkursionen und GrWechungm soll das B-«rw wieder geknüpft werden, dös ftchr-' hüMrte altes Anrecht grrrissm. fall der BeMrtd heißsü. Nach außen wird es ein BildtMSvevem fein. Wir Mr Mtchötr wrfly», daß eS'der Traum O, der TEm vom LWbevftrrM der Mutter Crd^ der T«wm don i-e: ^'ckerstehmrg dck üchOm BMS, nichts NrMMMeHMMrb machMÜMM M-f K-iÄe:wn' >BtonÄM den gelWch Ätzt Fanrilie K. rwch HU-tzeHMnAich fi-nDM» '-'s Nemen, wie Menorah ÄsÄ., de:: lat-eWH gesch: ,,F«mW:HMr-in Wr ZinskaMe MM .fnr GigismundUS auMist. ein NM, d'E ..... Mimt Ghettij. Eist^alles^Mts mit.^OnsterÄt 'Flur.'/ Ks,l 'gumanischeii"BcstMst im G-?Wch ^vari' '4>ies K DütwHl'IHWvsGgeÄM schlagsüdem EWvetensßsbe Fall, tmß stch ein MdamschevWme. »n 'Ätjier -SN wMM SÜWgött. EWW'chS«,udtA ich^.M.MLrw ^tznschch't MftM. M« Wischer WchEMÜ stritt die^ äV* ^_ 11 «t. _ __... m!..tuWu >.. Aw. 1 jährig halte, daS .Lbev, wie sich Mter evgibft ztvolf Jahre alt W-Mi/nür deN Mg M eltMchen Wchnüng, HahS- WoigeMoWDtz.Hw WS eine winzigen Küche^ in M HuD-W-WMNPdkW' ÄWk Stttmen muß, und eins« Kammer, die tut Halbdunkel liegt. In dieser Kammer fteysn - zwei Holzbetteri, ein britW, Mrnes, lehntHllsammengeklappt an der Hit, de-m kleinen Tisch-und MasMsch ist Äü^MW,' 'ft Mt-n gerade noch PaWrett kan». Die Feuchtigkeit kriecht »ü« den Wänden «chwr, ip der Mche^ist der Bveitevbsosn durchfauTt nuö brüchig. In der MtMN Kammer schlafen sechs Menschen, immer zwei m einem Betii. Das wäre schon furchtbar, tvenn alle FainilieN-mitgkieder gestnld wären. In. Wirkrichkeit aber ist -er Mam: von schwerer Knochen-- und. L-ung-enMberknlose befallen, die Ausdünstung ans seinen osfenLu Wunden verpsstet di« Änft, sein Husten stört alle anderen im Schlaf. Bon den anderen ist eigentlich mrr der älteste Sohn, der 18jährige Bernhard, gesund. Dieser Be^N-- - hard ist ein ^abgrämter" HaudelöangesMter, von -esse:: geriwxer Arboii r-löstnunter stützung die tzat^e Fannsre lebt. Der zweite ist Tapeziererlehrlntg und vechient bei weitem üveniger als er für die Sträßen-bahn zur weit enllegönen Lehrstelle ansgibt. Die -beiden Jüngsten sind noch schulpflichtig, ein 13jahriges, bildhübsches Mädchen, das an schweren Nerveilünfällerr leidet, und der chächitische,' unterernährte kleine Kar! mii dem granblassen Kiirdergesicht und den waschechten, du-Men Augen, die so klug uUd alt dveinschru, daß man sich schLmt. Dir Ha:ts»mnter, eine kleine, schnelle, Mridürre Frau, leidend auch sie, empsäu-r: mich sthr ntignädig. ,M tvaren schon so viele da, recherchieren," sagt \k zornig, „und keiner hat uns noch geholfen/'' Und da»m sprudelt es hervor, die gaiize Bitterksit, die grenzenlose BrrMislwlg. aller Ia-mnter ihres Kraätenherzens. . Sie hat aMre Zeiten gekannt. Ihr Vater, Äw %uf>. tnamt, hinierlich der Mürber ne-bsi einer Kinderschar auch ein genÄgerch großes jlwrrrrogen, uw in Behagen, ja Üeberfluß, zu Lehen. Die kleine Fmu hat. als Kim Grziv^eiuNLn nnd Lehrer-gehabt, ste Hai den Luxus, die Bequemlichkeit ksMmr gÄeruL. „Meine Mutter hat Wägen und Pfevde' ge-- babt," schluchzt sie, „und ich nmß mit u^inen kranken Händen feit Äs Jahren die Estiagen waschen. Niemand lünnmrt sich um uns. IMn lassen arche« Jrrden nM». sich lhnngern - -rmd dvehenMchtemuml denKvÄ .-. ." D-aS kommt immer -oivder: der BoErf, daß ihre StaulmeZgmosseN sich ihrcS , Lck>rs nicht evbcmnen. „Mein Mann ist ein Prager — don den Wiiemrm will kcirver etwas für uns tun. Mer die $ubm, bk Jiuden müßtzn doch ein Herz haben- Döe Anütkfwnen wiäeln ihre .Ander in . Samt u-nd PelMerk -- meine Aurder hüben zerfetzte Schuhe. Die anderen päppeln sie mit Schokolade mtd Milch nich Torten ich muß z:tfdjen, wie der Bulb jeden Tag schwächer Wird, uchb ktzine, fefe, die ehMal M uns denken würden!" Die TrLmn laufen der Errsgten über die ftüHzeitig wMtt Wangen. Sie ist ja st» bald alt geworden -- auch die Jugend ist in gewissem Sinne efctt Borrrcht der Besitzeiwen. „Gchan'n Sie mich an", sagt die Frau bitter, „ich bin ja iwch nicht so all und ich habe nr-ehr graue Haare als meine selige GwMuter Ui chvrrtt Tod mit 63 Jahren gehabt hat. Das hüb' ich mir auch nicht träumen lasten, danmls wie ich n-nteem Tttmhnnmel, gestatten bin.. * TamM lvar alles gut und schöm Sie hatte ja keine protze Partie" gemacht. Aber der Mann toär brav null tüchtig Und eine behagliche Hatrslichkeit . konnte er ihr immerhin bieten. Dann kam die Krankheit, er verlor seine Stellung als Buchhalter, mußtö tiefer steigen, Inkassant, schließlich Geschaftsdirner WÄen und an: EM. jede Arbeit aufgeoen. Der Krieg und die TAwrung ließ die Verzweiflung jedm Tag höher steigen.- Alles, was Wert btsatz. Schmuck, die MdE Ahr, ein Erbstück, die büntett Glastr auf der Kommode, die entbehrliche Wäsche, alles, alles httutkvte ins Leihaus. Jetzt läßt das ner^ Ausflackern der Ärankhrit beim Mann eine schlimmere Krise befurchten, M alle früheren gewesen. Verzweifelt und derschrt stagt die Frau inuner-von nmvem: „Was soll ich nur Machen, wüsoll ich bcginn-.'n?" Sie kaust jeden Tag einen VtrrMaib Brot für sechs Personen, sie hat -* der ganze Jammer der Mischen Hanssratt schwingt in dieser Mage stütz sie hat auch nicht einen Löffel voll Fett im Hause. Fünf Dekagramm, daß ist ihre Nation und die hat sie türfgebwucht. tm soll da nur werden- Auf meinen: Trest schüttekt die Fwu de» Kopf: hmw lassen die Jüden Auch Juden, die irr der Großstadt anfgswachstn sind, ' ihre Brüder verhungern ... Klara Mautner. F» eisern Wische« KmWüks. thtb ihren Jammer zu kennen glauben, sind meistens der Ansicht, die letzte, die diMrste, die „Strohsackarmut" bliebe chren Stümckesgenoffen erspart. W fände sich doch wtMer noch irgend jemand oder irgend etwas, das die ä-lißersw Äöt vdwehrte, die Jirden vor dem Versinken b» de« Ab» gnmd, aus -Mt es kein GnrpmckliNtMen gibt, bewahrte. Die Griwer, die so denken, sind von Irrtum befangem Das Elend ist leider nicht im Mindesten antisemitisch gasinnt, es rück: den Juden nicht minder nahe wie den Ehvisten, und bk Harte unserer Zeit bringt eS mit sich, daß drS HiNNnwrgleiwn mit furchtbarer, elementarer Schuelligksit vor sich Ächr. G- Mt richtiM, echtes PrölrMMM unter den Juden, EleuÄ, bei Vesten AMick sich das Herz züstttntttStt- Lrmpft, augchchtS destStt sich der UMtiiltzte VerMetfttt sragi: Wie bm mau dieses Men Nur ertragen? Mr 'selbst, wenn man mit dieser Tatsache zu rechi^n gewohnt P, selbst wenn einen: der Einblick in dir HÄsttattm der Ml- Zelt der germanischen Einfälle, in Nvm.geslbtt Umschreibung : deS WMchen Salaman bsMÄen, Wm-NMM deW WaU . nicht eine,gewiss« Tendenz für. exotische. Mänge , ..sthest ' Wlle^Wi SchRM die man an zchltAG'ü'MWstM'-stM Zeit in den vöm-ifchen Kätakonrben sestsiellen kann.. Sv köüneir sich also im Wilktt der -NanlensgeMnq die jüdischen Asstmt» lanien auf die alten Inden Ron:Z als ihre ÄhNhiUE VE» rufen. ^_ . ' We G&oflsterae - UMS KMöMm«. Lw GeschäftSMnng der ^stLmrüchisch^isdgavstchrÄ Ba«E tM «M, daß Äi« Goldparität (Ua:rechlMN>MLrhtiMLiS libetveffond die ZotlzahÄmge« m Gold) für die Periode van: V Järmör bis 7. Jänner 1öW mit I4.M> KroE Mgesttzt worderr ist. M«WM. ZsOMMee M MMsU Die nächsir SitznW tzandeSMckvsS findet M vntag den 8. Jänner um 7 Uhr abends.im ZimWchen Buvökm statt/ HLNi'L an: 16 Uhr vmMiags Sitzung sämEcher kammissäre. . . MMdWoirrr. Ein simger Sport-' und WMM>tK0MM, die nati-onab: Makk<Ma, vsAmsMM Mu .3ß. d. in Äen SvWiiM-- siWn unter tmü EhEpr^dwWcke deS Herrn ObyrraDdimrS Prof.. Dr. H. P. Cha je ö oiive Soiree, die sich za dinmn Simsileröscheu ErsoW und 'W «iittt imitflt iWkraf/i-PMg tag ualwMbm GM:Lk«enS geshMM-e. Der Andrang von BesnckMr des?Lbo,M war so stark, Äaß «der Saal schon r«n MV 9 Uhr polizeilich gesperrt weiden W'-chte. Ms Hett Obeuradbiner Dr. Ehajes in der Feskwge evschbe-N» erscholl bk Hymin: rolch" -rmd das PüNMu' dmch'.tz Dt. - ChajeS. 'straustata Ovat-pmen dar. -Der BeifallKsKwm ulletacholw sich., - als die -feeurdkn Missivu-Lil und erschiorMven Ehreugaste begrüßtwur-' detl. Das üd-ermlS Nüche PMgWNM, WkS«W vött den ÄiuMer« OSlar Beregi, - Prof. -BuchLbäum, Emst Mischer, H. Gallos, Pros. Ai O rünseilld, Frau HrWvürL Kittel, Frl. Er-M Kern, FL Gteie KollMan-U, Prvf. Karl Ü«» -f i t e, Frl. Mirjanr Sch na bei-Hoe fl ü ch, Wtz Sch recke r, Fvl. SchuLdanm, Kmol Zesla -it. <l. öestÄtten Mwde, Lmg tzvAhiMeils die jüdische Nvte Und ftnck allWMtven Boifall. Den Vorträgen schloß sich M Tanz M. Dü§ MiNM des'FeM ist besonders dM <Ä««PraPdMchr Herr» Ggchr Hiehl, dem EhverMnsio«, bestchend aus tau Herren RogremMM Tansslig, GE-nMrm Dr.. JakoH Ehrlich, Direktor der LäMvbcmk Epler, Hofvnt Pröf. Dr. F cctof f«14* t, Präst-dykl,! M S. K.. -HMxch Dr. K'ä r n «e %, Frau AMg N -Ü l l e v- Eohen, FrM Erun Pottak, GemMdeDat Dr. ÄeopoK Plüsch kes. F'mu Fvmrüa Ritt ermann, From Movie Stet «er, Hrrri: .Ing. Rodert Stricker und Frau Machrlde Vogelbaum, ft-Mer der EMkuiWe/an devw Spitze Äür Präf:«dei:t des Bersmrs Herr Leo Schäfer stand, auch trcm gesamtM Festkomitee »M tan samten AervinKmitgl'ttd'tttt Lank ihrer «usopsEmdW Äessümgen zu-uschreitzen. Das floss fand zugunsten des" Vereins Jüdische Kinde»' freunde Ml, wolchqm «in. evgirLigeS ReiMrirLgniS Pch'v M erftr MM? AeMvnd. Die Mische OtttwiM tan'Rom, eine der ältesten in dev gstamten Diaspora, sst bisher Mfach Gegenstand der historislhen Forschung gewesen/ NäMeutlich haben die verschiedenen Fu«de an den «Sten Begräbnisstätten reiches Material dargeboten, Welches in verschiedenen gebchrtsn Werken verarbeitet wurde. Mährend mm die bishseige Erforschung «Oben Hot, daß die'.'Äse: Mische Mnewde tan iftont, wie man MS der sprachlichen Fassung der. a-gtiken jMschen Grabinschriften schl-ießt, unter dem starken chinMß dir gviechiischen und rö-mis«ch«si Emr tzeswnwn^ ist,- hm . eist NenedlMr FnNd einer mWen GrÄbMw zvm .erstest MLke geistige Berührpng tag ärüiken römischen JütemstwS mit' der germa »tscheu DÄt Svwieftrr.' Der ArchSvloge PsMeui hat nämlkch m der Nahe der jüdischen Gnckstätte von Nwntevevde ein FvagMen-t pimr Inschrift entdeckt, welche rvtan dem tabMch M- Raub au rate«. Schon seit Jahr un& Lag waren Gerüchte :m Umlauf daß ans der ssrMitischen Abiettlmg bcS Z«ittväLsriechl>feS nmfanMiche DiMahle an Wäsche, die zur Beisetzung der Töten bestimmt sei. doklämen. Auch der MscheerzeuOr Rudolf Singer erstattete im Wiener Magistrat die Autzeige Wer Äerüchie, denen Zufolge die Wäsche, die tan sonst nirtaKeitaien jüdischen Leichen mitgvgÄen tvevde, gefwhleu werde. Ge gab auch einen Fn^erzeitz für die Zu tarfolgvnde Spur, indem er mitwilte, ldaß schon vor etwa drei Jahren Hm eine 47jährige Ararkthändwvin «in QtMntum Leintücher gum Äanss angeboten und ihm dabei gesagt hätte, sie bekomme sie don einem Bekannten vom Zentralstisdhos. Die Anzeige iv,:ride ,de« israettttschta KultuSgemeinLe Übergeben und diese betraute de» Konto« Moritz Harendor^f mü der Untersuchung. Er «rmitbeltr, daß der gekannt« vom Zentvalftiedho^ der Veicheuwüchter der KuliuSgemeinde Moseö Nagler sst. Die KultuSgemeinde leitete gegen ihn eim DiSKiPliMruntevsuchung ein^ tvoranf Nagler tan Waschchandler Singer wegen Chrsubelerdi^ gung klagte. UM: diese Klage hat schon beim StWstaZirks-. geeicht 1 eine VerhmMnUg stattgefundchr, die aber m Fest" stellung des Tatbestandes vertagt wurde. Bei ein« Hausdurchsuchung, , die das MchprhcitsllureE bei Nagler vornahm, wurden in seinem Besitz , elf . Lelntuchey stesitttden» die dmchwegS verschietane Monogramme aufwieserr. Nagler leugmie lange, sie unrechtmäßig erwoOen zuhaben, gestand aber schließlich, die Leintücher aus dvr ' D e p o tkammer der Kutiüsgemelnde, in d«- dm zur Be- MtMg mitlMys!« 'Mischer Töistr Wäsche itahtt wird, entnommen zu habtm Mi bchällptStik aber,-daß keine. DlÄstähle taÄöM, soudM. Mß taabsichtistt habe, die ÜetntÜchta -nach pe«!ö«lWn G<chrauch.4vwtar - MNckzuerstatte«.-Der Amttaorstand-der Knltuögemeinde bezeichnet dicsö Betantwortüng M unstichhältig. Fähe von Wüschetzietzstählett an tan LelchW seW konsitöN taltt Mstier tt^i ch t n a ch g L-. wiesen wrvdM^ES.wurde auch behauptet,..Htz.Naglex tan ÄelchÄr in WchKM'Hällin nilsttaÄöerttge Wäsche^ ttzAWifo auch vm -WMMschch pt •iwfc daß u sich deH guten Wäsche bemächtigt habe. Hierüber sinh die ErhvbMlM »wch im Luge,

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