Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1392 (27.12.1922)
- Date
- 1922-12-27
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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A«.'1SSS Wie», Mittwoch MMkuuui SSKlIti 27. Dezember 1922 Seite -j Uugaru. Re Srwachmden Mndigen den drwWreteu an. / Aus Budapest wird uns berichtet: ^naPP vor Weihnachten hielt der hiesige Verband /der Erwachenden Ungarn ttnc Mitgliederversammlung ab, uw, das Vorgehen des, Verbandes gegendieJuden im kommenden Jahre festzusetzen. Der Hanptrchner der Versainmiung» Josef Tasnadh-Kovaes,'erklärte, daß der Verbal» die jüdische Religion nicht anerkenne. Entweder gehöre bas Land den Juden oder den Maghaven. Beide können, unmöglich int Lande bleiben. Die Erwachenden werden nunmehr z u r T ä t ü b e r g e h e n. Am ersten Jänner beginnt der Kampf, und dieser Karnpf werde di§ wahre Befreiung der Nation bringen. Der Redner erinnert d«: Erwachenden an ihren Eid und schließt unter donnernttem Beifall der Anwesenden: ■' . „Wer den Eid der Erwachenden geleistet hat, ist Eider Kampf«'und Sturmsoldat geworden. Von' «mr an werden wir die jüdischen Angriffe nicht mehr mit Interpellationen, sondern mit der Faust und, tveun es «otlllt, auch mit den Waffen in der Hand abtvehreu!" Diese Kanipftnsage wurde hauptsächlich durch das schärfere Auftreten der Soziald emokra ten im Par- Mment und durch die Drohung der Vereinigten Opposttion, gegen die Regierung mit den schärfsten Mitteln dorzugchen, hervorgerufen. Die Regiermcge schickt, ' wr schon oft, ihre Erwachenden-Garde vor, um die Opposition sinzuschuchtern. Die Kosten dieser, Auseinandersetzung Zwischen Regierung und Opposition sogen wieder die Jufcn bestreiten. Die Forderung der-Opposition nach Auflösung der Erwachenden Ungarn dürfte auch diesmal fruchtlos bleiben. SSmbös fordert dir« Numerus clausus für die Mittelschulen. In einer Unterredchig mit einem Journalisten erwarte Julius Gombös, daß die nächste Aufgabe der christlichen Politik die Verdrängung der, Inden aus den Mittelschulen fein müsie. Er werde dccher nicht ruhen, öis der Numerus elaüsus auch für die Mittelschulen zum Gesetze erhoben sein wird. Allerdings.bin Ech der Meinung sagte er unter anderem — daß es zur nicht zu einem Gesetz zü kommen brauche. Die nn-- sarrsch-christliche Gesellsck)aft tverde im Wege der Tat den Anmems clausus auch für die Mittelschulen durchsetzen.; Hol«. . ■ NM am Lemberg. ÄewaltM« der Rozwoj-Organisallon. — Arte jüdische Lranerseier für den erinordeten Prösidenten,)!arutowiez. — Zionistische Tagungen. — Das Lemberger Defizit. Lemberg, 23. Dezember. Dar Rozivoj-Berband organisierte einige Tage vor den Wechrp^chtsfeiertagtzn Bauden>' halbwüchsjgrr Jünglinge, enter denen sich auch viele Hochschüler befanden, die »or viner Reihe von jüdischen Geschäften Posten faßten smd das christliche Publikum vor dem Betreten dieser Kauf- Aden warnten. Wo sie auf Widerstand stießen, tvurben die Käufer durch beleidigerrde Zurufe eingeschüchtert.' Die jüdifchen Karvfleute stauben diesem wüsten Treiben anfangs rat- -os gegenüber und sahen sich schließlich genötigt, polizeiliche Assistenz , in Anspruch zu nehmen, worauf die meisten'der Ruhestörer das Werte suchten. Die jüdische OefferMchkeit ist infolge dieser Vorkommnisse auf das äußerste erregt. Seitens «der berufenen Faktoren umrdeir Schritte ringele riet, nur, dem Tveiben der ,Fiozwoj- Teute" bereiten Einhalt zu tun. * ' ■' Der Nachricht voar -der Ermordung 'des Staatspväsidenteu Narutowicz, dem der Ruf eines vorurteilsfreien, gerechten und mcdern denkenden Staatsmannes voranging, hat unter der hiesigen jüdischen Bevölkerung aufrichtige, Trauer hevvcwgerusen. Dieselbe kam ganz besonders 'bei dein am 22. Dezember im gvoßen Tempel stattgesuuiderieu T r a u e r g o t t e s d i < n st zuni Ausdruck, wahrend dessen über Aufforberimg des Kultusvovstandes die jüdischen Kaufläden geschlossen,waren. In den ersten Bmckreihen sah man eine Reihe hoher Würdenträger, darunter als Vertreter des >Woiwcwen den Rat Bä) ul t iS, ferner den Obevpolizeimt Kreine r, den Stadtprästdenten Reumann und den Pizebürgvrmeister Dr. Schilei cher, eine größere Offrziersabordnung des GeneralkommAndoZ, den Senator Dr. Ringel, die Sejmdeputierten E i f e n st ein, Frostig, Heller, Doktor Schreiber und Dr. Sommerstein, KuttuZvovsteher Dr. D iawaud, die AniversitatsprofefsorenDr. B eck und Dr. S ch v r r, Delegierte der Finanz-, Post- und EisenbahMrektrion, die Vertreter aller jüdischen, Organisationen, darunter auch der zionistischen Landesexekutive. Rabbiner Dr. G uttryann hielt eine die Persönlichkeit des evmoridetew Präsidenten trefflich zeichnende Trauerrede, die in «inen warmen Friedensappell an die einander befehdenden .Parteien im Jutereffe des Staatsgänzen <üsÜang.- Infolge der vor kurzem erfolgten Wahl einer Reche von hervüttageMn zionistischen Mitarbeitern zu HejmdepMerten und Senatoren' hat sich hie. Notwendigkeit erwivsen, verschiedene zwniftischL Aeanter n»n zu bchtzyt, da- Lioui»t DsLlrlL»»okt^oi» leppolflgtadt Denatratao den 28 Dezember, 8 Uhr abanüs, im Theater» «aal de» Cafe Reichshof, Praterstraasa Grösse der Judenschaft gegen die : antisemitischenU ebergriffe: Indiens Es ist Eure Pfiloht, an dieser Kundgebung teUznnebmen. Es gilt zu verhüten, dass die von Upiver aitftfcsrektor und den HakenluretiZ-Studenten eingeloitete Hetze in Oesterreich.' ein Horthy-Regime zur Folge hat. Referenten: Oberbamt Robert STRICKER; Gomeinderäfe Dr. Leopold PUSCHKE and Dr Jakob EHRLICH, Ktiltee-Vfeeprfieident Dr. Deslder FRI6DMAKM. mit die ovganifatorische Arbeit keim Unterbrechung, erfahre. Zu diesem Zwecke hat die Exekutive für den 7. Januar eine Sitzung des Parteirates emberufen, der sich mit dieser und anderen aktuellen Zionistischen Fragen ' besas.en soll. Zu dieser Angslogenheit dürfte auch h't für den 25. und 26. Dezember anberaumt; Landeskonferenz der Hitachduthorganisatron, allerdings unter dem' Gesichtswinkel ihrer eigenen Parteitaktik, Steilung nehmen. * ' ’ - - Kmrpp vor Jahvesschluß legte in der gestrigen Sismng des hiesigen Gemeüiderates Dr. Sawczhnski .das Budget für das Jahr 1922 vor, das die Ausgaben mit 1 Milliarde 718 MMonen Mark beziffert, wobei der Betrag von 347 Milliorten Mark u n b e d e ck t erscheint. Der Referent beantragt zwecks Bedeckung des > Fehlbetrags die Emission einer Anleihe. Es fei bemerkt, daß die umnittellEn und ntittelbcire» Steuerzuschläge der Gemeinde, ferner die Gebühren für Waffer, Gas miw Elektrizität dn Lause des zur Neige gehenden Jahres fast allmonatlich erhöht wurden und bereits ein bedeutendes Vielfaches der vorjährigen Positionen ausinachen. IieLWidremnz der LsstetrerchM'MSarrsche« ,^ . HM.- WaiffHsn, 21? Dezember.,?(Tel. der „Wr. WurgenKeitANg). Heute ist in Warschau von der ishsmaligen Oesterreichisch-un- -garischen, Bank ein Gold t r a n s p y r t in der Höhe von 7,300.060 Goldkronen, welche Summe einem Werte von vier MMiard:'-.- "' ln i schon Mark entspricht, eingetroff-M. f - MM8N. > ' ' M BsrMge A Mmen Urteile der ftmizösischen Presie. Die öffentliche Meiwnrg .Fvcnckveich» x U ewi Mhaftes Jnteresie dem entgegeiMbracht, der >i>n Litauen anläßlich der Mahlen' Mn. Sejm Avischan der l-idanischen -Mehrheit, und den Mindcirheitsvölkemr ausgebrochs nist. Einflußreich: po- . kitische Zeitungen/ wie „Le TempS", „L'Jnfonncüchn", „Sc Journal des Debats", „Poslednia Novosti", haben über, die Wahl- «vgÄmisfe mchvwe Noitzen veröfsintlicht. sotoie längerr Artikel der Frage gewidniet. ' In einom «m 12. d. ün' „Journal des Debats" evschiLnenen Artikel Heißt es 'Unter anderem:, „ . . . Die kleine' 'MEsche Republik wußte ansänyl'ch imrch ihve vernünftige PoliLik gegewicher den nationalen M-mderheiten, die einen bedcirtsndeu Dell der /Bevölkerui?g mrsmachen, die Sympachiie des Dötkertbundes — des obersterr Richters in den polfti-schen AngelaZeNheichr Lrkmen-8 — zu gewinnen. ' > UnglücklicherwKise scheint aber diese Mckliche Pvviode eurer WScsen Politik bei ter ersten ernsten, FvsvM des politischen Lebens der jungan Rchuchlik sm^rwartet Mt'Ende genommen Kr haben. . - Die Wählen Mn ersten vrderUlichen litauischen Pcwlmnent haben die Havinonie, -die i>i§ jetzt zwtfchen der Regiorung und den nationalen MmderhÄ-ian. herrschte, zerstört. - Ms unparteiische Beobachter müffen wir LnchaMren, daß dieser BMch keineswegs, dem Verhalten der MÄderhesien <Polcn, Weiß-- vussen, Julvn) zuzuschreiben fft. - Seia-'onrer geSvrsien Zeit wnd' die litauische -Regievung stets mehr und mehr den Prinzipien urüvou, die für sie.in der ersten -Periode der Existenz der Repubtck von so günstigem' Einfluß waren Im Laufe der letztzm Monate hckbew neue Deudsutzen die Obechand bekwMn-sn! und die Minderheit«n find pnt Objekt -einer, Reihe von Gewalttaten gölvorden. Me letzten Wahlen'zum neue«'Sejm, der an Stelle der Grün-- dimgsvers-ammlung tritt, hat-m ein 'frappantes Beispiel dieser nerven PoltzÄ geliefert. In flagranter Derletzurrg ÄeL <ÄesetzvS hat -die «berste Wahlkommiffion 10 Manda-te do,r Minderheiten chnnnllier-t und diese unter 'den-.Mir' hetrschenden" polii tischen Parteien verteilt. Diese ungesetzliche Maßnahme beraubt die -Minderheiten fastvollständig ihrer Vertretung im Sojm. Diktiert von vnmn eng chmvinistsichen Geist, -kan« sie «räfo anders erklärt werden, als durch foeu Wunsch, die MÄHonalw»! Minderheiten von der gesetzgckbenischm ArbÄt auSKafchNeh«! Änd ihre Situaton Än Lände zu sch-vächen ..." , Der Artikel schließt mit folgenden Warfen:. Me ansvich.' tigen Freunde des Friedens unter den Völkern hoffen, daß der' ©ejtu ans dun Boden dör McichlM aller Bürger vor Hanl Gesetz bftiben und die von Litamrn dom Bölberbnnd gegLN-über - übevnomuiemn Verpflichtungen achten wwd. AuflSsung .des litauischen Sejms? Kowno, M. Dezevvber. (I, C. B.)"-Allmählich sHe-ülen sich! auch die Mehrheit Spa rteien mit der Frage der Auf--! lvsnng des Sejms zn. be-sreundc-n, dä'die Aussichten -eiM.r engen! Koalition tzwischtzn chr-istli^en DKnokra-t-en und' BoBssoZicklisten.! W^vrr der starken innerpolitischen- Gegensti-tze ' mrnrer mchri schwinden. Die Organe der christlichen Dem-Ävattn greisen die- BollSsozial-isten svegeu ihrer Forde.vuug der , Tren-nimrg -dpr'- Kirche vom St^at sehr hoft-ig an und r-lsieu' -nach einer «mhvit- \ licheu chriMch-rdenwk-rat-ischen Rsgiermeg. Das .ist aber nur eine- Donronstvativn,'da die christ-licheu Demokyaben- -derzeit ' eme.- Miuherheit im "Parl-mnent sind. In Wahrheit erarkrn auch sie die Frage der Sejmaiuflösung. J-n diesem Sinne hat sich auch der Kvwnoer Bürgerirweister B-ertret-ern der Presse gegerm-ber ausgesprochen. Für. diesen Fall wird den nationolen: Minderhevben nichts anderes übrig AM>m,'-Äs' einen einheitlichen Wen Block zu bi-lden. - Das litauische Regiernngsorgml über den AntikLmiiismus. Kowno, 20. 'Dezember., (I. C. B.) Das offizielle Bstus der lrt«uischcw Regierung „L-iettlwa" veröffentlicht einen Ar»- t-ckol über den Ä n t i j e m i t i s nt -u s, in «welchern ansgesichrt Wird,, die Behauptungen der ausländnschen Presse, über anMblich antisonntische Tendenzen der litamsckM Regierung seien falsch.; Die Inden boimchen s ich, Zeichen -des AntisänritiÄnus in^den ' HandlunFen der Minister zu erblicken, die . lediglich der M«nv-s- PvHerrschasi der Großkauftenbe ein Ende rnächen wollten. HMAm. Ae Lme in PalMm, Wie der Londoner „Jewish Chronicle" irteK det, hati der neue politische Vertreter der Zionistischen Or-! gänisatwn in Palästina, Oberst Kifch, welcher gemein-! . sam ntit Dr. W e i z m a u xt irr Palästina, amgelangt ist,! dem Oberkommissär Herbert Samuel die jüdischen For-- deruugen nach Erleichterung der Einwarcherungsbeschrän--: kungrn und nach einem Beitrag der Regierung zu den! ' Gemeindeausgaben offiziell vorgetragen. Es wich gefor-! dert, daß die genannten'Ausgaben von der Regierung und! . dem jüdischen Jischuw zu gleichen TeAen getragen " werden./ Sijc Herbert Samuel erklärte sich bereit, die^ Beiträges der Regierrrng zum jüdischen Erziehmr-gswerk jr erhöhen,' falls dies die Finanzlage des Landes erlaubnri werde, und gab seine Zustimmung, daß die Ern wände--' -r'u n gs m östlich keilen bis zur enKgulügen' Rege«- lungder Bestimmungen v 2 r g r ö ß e r,t wärden sollen.! Schließlich erklärte die Regierung ihr Einverstä-ndtris, mit! der Jewijh Ageneh in jüdischen 'Angelegenheiten zrrsaw-- menzmvrbeitdn. Unter den jüdischen Führern werden gegen -s wartig die Aussichten der palästinensischen Anleihe; lebhaft erörtert. Von jüdischer Seite ist der Regierung er-s klärt worden, daß dir Teilnahme von Inden an der Zeich»! nung der Anleihe davon abhänge, wie weit das palästinen-! sische Budget die Mischen Bedürfmffe berücksichtigen! werde. Für Las Jahr 1923'hat der Oberkomwissär errre.witz! beratender Stinnne ausgestattete Budgetkvmmrssion 'er-:' Nannt,'welche arts Jellin, Eisenberg, Hnsseni,! Nassis und Tukan besteht. Der Korrespondent weiß ferner! zu melden, es habe sich bestätigt, daß mehrere Palästinenfische Delegierte zmn a r a b i's ch e n K o n g r e.ß, welcher! bereits in Kairo eröffnet' werpen sollte, jedoch bis nach; Abschluß der Konferenz von Lausanne aufgeschoben wurde, sich bestreben, zu einem E i n v e r n t h m e n mit den Zi-- onisten ^u gelangen. Dr. Weiztmin» -soll Palästina 'arn- 22. d. verlasset!. Jtn „Hcarc f richtet B0rucho'w-einen offener^ Brief an den, „Waad Äeumi" (Jüdischer Nationalrat), in; welchent auf die Berufung eines neuen politischen Ber-' treters der Zionistischen Eiekutive hingewiesen wirb, den. may noch nicht kenne und der mit den .Verhältnissen des Landes unbekannt fei. Solange dies der Fall sei, müßte -er der Zionistischen Exekrttivevon Palästina unierstellt werden. Matt muffe Klarheit erhalten, tvelche Vollmachten Oberst K i .s ch erhalten habe inrd ob die Zionistische! Exeknüve in Palästina auch toeiterhin politisch verantwortlich bleibe. Zunr Schluffe wird die Frage gestM,. ob den: neuen Mann vielleicht Berater aus jenein Kveffe bei« gezogen werden sollen, die der Iäschuw nicht brauchen könne. .(Dieser- Pasius enthalt einen Hinweis auf die, Gruppe des „Doar Hajonr", welche Beziehungen zu Doktor Weizmann angekrvüpft hat und aus der ihtn für die Dauer seines Palästinensischen Aufenthaltes ein Sekretär beigestellt wurde.) Die.Zionlsilsche Exekutive i» PaLäjtina bereitete' Mr.. Kisch einen Ernpfartg, pobei Ussifchkin Nie Be-, grüßüngsredehiEin der er die Freude ausdrückte, daß eine neue Kraft hinztlgekotnnren sei, um an der Arbest teilzunchmen, die jetzt sehr schwer sei. Wenn er auch nach den geltenden Vorschriften der Zionistischen Organisation nicht Wtglied der Exekutive sein könne,; weil enre; solch« Wahl mn durch dr» Kongreß allein geschehen kann, ft Mlvni im ei <**■ l!.,TaborstraBe4a Telephon 47«1*78 : Ei» groi Bn dalall