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Wiener Morgenzeitung · 1922-12-18 · Heft 1385 (18.12.1922) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1385 (18.12.1922)
Date
1922-12-18
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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I JgrHe 9 Men, Montag Wlener Morgenzettnntz. tb. Dezenwer ma bk krMung des Wiener Krematorium. In feierlicher Werse hat gestern Bormittag die Äöffnung des von der Geme nde Wien erbauten Krematoriumgegenüber dem Haupterngange de- ZemralfriedbofeS stattgefunden. Infolge des Awi'chen der Gemeinde Wien und der Negierung ausgebrochenen Konfliktes war die Beteiligung der Ocfftntlichkeit an dem Festakte reger ausgefallen, als eS wohl sonst der Fall gewesen wäre. Neben dem Bürgermeister waren fast alle sozialistischen Stadt-' und Gemeinderäte erschienen, ferner sozialistische Abgeordnete und Mitglieder der Vezirksvertretnngcn. Sehr zahlreich hatten sich auch die Anhänger der Leichenverbrennuug eingesunden. Bürg rmeister Neu mann hielt an die. Dersammelten eine Ansprache, in der er darauf verwies, daß sich Minister Schmitz bei seinem Anstrag, die Inbetriebsetzung des Krematoriums nt verhindern, in einem grundsätzlichen Irrtum befinde. Der Bürgermeister führte sodann «lle Gründe an, welche die Gemeinde bestimmen, an ihrem Beschlüsse, das Krematorium seiner Bestimmung zuzufi'chren, sestz uh alten. Allerdings könne die Inbetriebsetzung rrst erfolgen, wenn die NcchlSsrage endgültig entschieden sei« werde. Nach' der Rede des Bürgermeistergab der Geylemdereferent Stadtrat Sieg! eine kurze Geschichte des Baues des Wiener Krematoriums. Damit war die Feier- ^chkeit zu Ende. O Wie wir erfahren, harren bereits mehrere L.jchen der Einäscherung. Es ist jedoch wahrscheinlich, daß sie provisorisch der Erde übergeben werden, bis es möglich sein wird, sie zu verbrennen. Hreßbrrrg Kr dm Krrr« isMsä. : Die .Repräsentanz der israelitischen (Kongreß-) Religiomsaemeiude in Pveßburg beschäftigte sich in ihrer Montag den 11. d. abgehaltenen und von dem größten Teil der Reprästntaiizmitglieder -besuchten ordentlichen Sitzung auf Anregung des Präsidenten Dr. Eugen L i ch t n e r mit der Frage des Keren Hajessod. Auf Einladung der Repräsentanz erstattete -in dieser Sitzung Herr Dr. Hugo Herrmann, Generalsekretär der Zentvalknnmission des Keren hajessod für die tschecho-flcavakische Republik, einen ausführlichen Bericht über die Palästina-Frage, di« bisherige Arbeit, die Ziele und die Organisation des Keren Hajessod. Der Bericht wurde mi-t lebhaftem allseitigen Beifall ausgenommen. Präsident Dr. Lichtner unterbreitete sodann im Namen des Vorstandes der Repräsentanz folgenden Nesolu- Konsantrag: > „Die israelitische (Kongreß-) Neligionsgemeinde in Preßbnrg erklärt ihre Sympathie für die Ziele des Keren Hajesiod und empfiehlt ihren Mitgliedern, den Keren Hajesiod nach Kräften zu fördern." Dies« Resolution wurde unter lebhafter Akklamation leinstimmig angenommen, Damit hat sich die bedeutende Prcßburger Gemeinde, deren Repräsentanz, wie bemerkt werden soll, kein einziges zionistisches Mitglied an-gehort, auf den Boden des alljüdischen Keren jhajesiod gestellt und es ist zu hoffen, daß eine möglichst große Anzahl von Mitgliedern der Gemeinde dem in der Resolution enthaltenen Appell Folge leisten wird. Die Konxreßgememde Pveßbuvg reiht sich mit diesem Beschluß den'großen Juidengomeiinden an, welche sich bereits für den Aeren Hajessod erklärt haben. / ' Für die jüdischen Pfleglinge in Lainz. In den letzten Vogen hat sich unier dom Vorsitz des Herrn Gemeindeva>!es und Kuttusvvrft-ehers Dr. Leopold PlaschkeS sin „Furtovge- Eomätse für die Miischen Pfleglinge des Versorgungsbecrns Laing" konstitinert. Disses Kvm.itee bat die Ausgabe, das twurrj>e LoS der fern vom jüdischen Zentrum uutergebmchren jüdM-en Jnsasien dadurch ein wenig jpl lindern, daß diesen zu-m-md-est emmcsl.in der Woche, und Uvar am Sabbath sowie an den jüdischen FeiertNiPn, Kosrzubußen geboten wertdem Um -dieses Ziel zu erreichen, ist es notwendig, daß jeder mitftchlen/de bernitt-crte Jude in Wien regelmäßig oder mindestens einmalige größere Spci^den, sei es in barem Gelbe oder in Form' von Natnraüen. lsiste. Die Redaktion der „Wiener Margeivzeitnng" ist lbrreit. Spenden entgegenKunehmen und cnrszuweisen. Di« Adresse des Komit..-es ist: Wien. 1. Baz.. Seitenstettengaste 4, 8. Stock. Tel. 67-0-72, wose.ldst auch Spendensammelbogen anfliegen — Nachsdechen.de Spenden sind bereits e'ingvlaufen: Tvmpelveroin 12—15 (Te-inpelspenden) 352.000 K.; Frau Mari« Rudolf«, 110.000 K.. Frau Charlotte Ne-nmann 200.000 St., Brüder Heimowiy, durch Frau Neu-mann, 1 Kilogramm Zucker wöchentlich: Frau Treßler. durch Frmt Rndolser. 16 .Kilogramm Fleisch wöchentlich: Frau Irma Rosenberg (Sammlung) «687.000 K. und 10,000 Mark. * Die jüdische Durchwanderung durch Litauen. Im Zu- -lammenchang mit den Meldungen, daß die litguifche Negierung Die Durchwanderung jüdischer Emigranten durch litauisches «Gebiet nicht gestattet, erfährt das I. C. B. aus guter Quelle folgendes: Von der litauischen Regierung sind kein« Maßnahmen gegen die russischen Durchwanderer unternommen worden. Jedoch ist bi« Loge der jüdischen Durchwanderer deshalb eine schlecht«, weil der a m e r i k a n i s ch e K o n s uh mit- Seteilt Hai, er werde nur denjenigen Emigranten das Amevbkattfnm gaben, für die die Affidavits direkt aus Washington lübermittalt wurden. Infolgedessen weilen jetzt ln Kowno «eine Anzahl jüdischer DurüManderer, denen die Weiterreise abgeschnitten ist. Die Emigr-arionsorgeMisation ,,Hias" hat Maßnahmen ergriffen, um diesen Emigranten di« nötigen Kapier« aus Washington zu beschaffen. Rolan d-Bü hne Ensemble-Oastspiel der WLL.'NAER TÄUPPJß Heute Montag, 18. Dezember 1922, 7 Uhr abends Schauspiel ta 4 Akten von Leonld Andrejstf * Worüber man weint und worüber man lacht. Bor kurzem hielt der ungarisch-israelitische Landesknlturverband einen Vortrags-a'benid. zu welchem di« Leitung auch den jüdischen Schriftsteller Isidor Kal not t einlud. Kalnoti entledigte sich bcr Aufgabe mit folgenden Worten: „Gerne habe ich der Einladung, hier oiiren Vortrag zu halten, Folg? geleistet. Allerdings wurden mir auch Bedingungen gestellt. Der Bortrag solle humoristisch sein und jüdischen Stoff behandeln. lieber dies« Bedingungur schüttelte ich verlegen den Kopf. Arbeiten über jüdische Themen besitze ich überhaupt nicht und nvit dam Humor stehen wir heut« recht eigentü milch. Wir' Alten waren gemütlich, verstanden eS, fröhlich zu leben, zu lachen und uns -zu unterhalten, Unsere' heutige Jugend hat aber keine Gelegenheit zum Humor. Ich geh; noch weiter. Dir Alten verstehen nicht mehr den Humor unserer Tage. Wir hören z-um Beispiel, daß irgendwo ein Unglück geschehen ist und das; sofort darmrs die toeitrstgehenden Erhebungen in Angriff genommen worden seien. Davcmfhiu lacht die ganze Welt. Nun bitte ich, mein« Herren, wo ist da der.Humor, UxaS ist daran zu lachen? Oder zum Beispiel: Wir losen ly einer Zeitung, daß in Berlin, Leipzig aber in einer anderen deutschen Stadt *80 jüdische Hochschüler ihr« Prüfungen mit Auszeichnung bestanden haben. Wer dies« Zeitungsnotiz■ liest, muß wvinen und Tränen rollen über di« Wangen. Ja, was ist da zu meinen? Umsonst, ich verstehe dis heutige Gemüt nicht mehr und weiß wirklich nicht, welchen Humor di>? heutig« Jugend braucht. Run zur zweiten Bedingung. Zch I>a.be wohl bisher in meinen Schriften jüdische Fragen nicht behandelt. Aber ich glcmbe, daß ich jede Zelle, die ich bisher niederschri'.b, mit jüdischem Herzen schrieb, wie Um all«, die wir nngarisch-jüdische S chris-stellar und Dichter in diesem Land« warett, mtmer mit Mischom, von Li-sbe erfülltem Hcrzengeschvic>ben haben." *.. . .'s ist mal bei «ns so Sitte. Gin Leser schreibt dem „Prager TaM-at-t": „Mein Sehn, der die Absicht hat, ein Semester an der Münchner UnÄ'.rsttät zu studiercu. mußt« sich, nach den für Fremde in München gelienlden B^kinmiumgm, rrm eine Ansenchaltsbewillung Mwirfjcit, welche ihm denn mich gegen eine Gebühr von 25.000 Mark Msaostell« wind«. Er wies gegenüber diefer hoben „Bestem'«rung" darauf hin, d-citz 'er ja nicht zu Uaend welchen aeschäftlichen, sondern nachweisbar zu Stndicmjwetten nach München gekom'n-rn sei, nintd betont« bestnsders, daß man doch D.ut-schen ans der Tschecho-«Ss.owaöül entge-genkommen sollte. Die leütere Bmncrknng niachte Eindruck ttnd man forderte von ihm «inen Nachweis sein'.r Vobkszntgrhövii^kvit. Ein von der 'deutschen Gcscmdt'chaft in Prag deglcmbigter Nachweis über die Stellung' seines Vabcrs, wölch« das Dou-ti'chtnm der' Familie mtßer Zweifel stellte, wurde erbvacht, gcnüa:>.' g.ber der Münchner Polizeib-ehörde nicht, wckche vielmehr eine Besche'inMl'Ng der doutschar-isch-rn Äbstamm-ung und Gesinnung etwa -deirch den Bund der Deutschen in Böhmen als erforderlich bezeichnet«. Erst nachdem auch dieses „Dokument" beiavbracht worden war, erhielt morn Sahn eine Ermäßligtmg der Aufer-thaltsg-ebühc auf 5000 Mark zugefprochen. Wenwglcich mein Sohn, wie ersichtlich, die Bbntprolbe bestantden hat, so finde ich doch das Vorgehen -der Münchner Polizcibchörde eig-euar'.ig genug, um es der öffentlichen Älufmevksamkeiit zu unterbreiten." * Ermäßigter Tarif im Wiener Lohnfuhrwerk. In einer Konferenz der vereinigte-n Genossenschaften der Wiener Löhnfuhrwerker mit dem Verbanide der Aniotaxibesitzer wurde 'beschlosien, ab Montag den Fahrpreis im W-ienor Lohrlsuhrwerk wie spl-gt zu ermäßigen: Die Autotaxi fahren mit der 7000fachen Taxe, di« Pserde-Einspänner mi-t der kOOEfache-n Tax«, während di« Fiaker ihre -bisherig« Zeittaxe von 46.000 St. auf 40.000 K. pro Stunde hera-bsetzen, st» daß die ersten zehn Minuten 10.000 St. und jede weiteren zehn MiMeten 6000 St. kosten. Der Gepäckszuschlag wurde mit 4000 K. festgesetzt. Um das Publikum -vor Uebervorteilunsxn zu schützen, werden die Fahrzeuge, welche mit der «nnaßigten Taxe fahren, durch Weiße Tafeln mit der Aufschrift „7600fache Taxe 2" gekennzeichnet stm. Nur ein verschwindm-d kleiner Teil von Lohnftihrwerkorn erklärt« a»lch weiterhin mit der OOOOfachen Taxe fahren zu wollen und sich an den -houtzigen Beschluß der Organisation nicht zu halten. * Urania^Bücherstube. Die Meiner Urania hat chv« Tätig, fest «uch auf das Düchereiwesen mrsgedehnt. Im NMme chrei Kartenalusgah« wurde eine Büch/ustube eröffnet, in der gu.de und wohlfeile Bücher erhältlich sind. VolkSbildnevischer Leider ist Prof. Dr. Alfred L a ß m an n. Geschäf'sführer Rudolf Braumült<r. Brieflasten der Redaktion. Anfragen und ZustyrNken, denen Kein Rörbporlo betliegt» Können nicht zur Beantwortung -elange«. Anonyme Juschriften bleiben «nerledtgt» Nedigiert von Sanel Leer. Ueber Schmerzen bei Frauenlcidm. Bott Kreuz- und Leibschmerzn werden besonders bleke Frauen^ lange Zeit, oft das ganze Leben hindurch, geplagt. Ein Teil nimmt diesen unangenehmen Zustand schon als etwas SelbstserständlicheS hin, mit dem man sich abzufinden hat, zumal die Belästigten von vornherein besürchten, sich einer , langwierigm BehartdlungSmethode untere zeihen zu muffen, die sie anS Mangel an Zeit oder Geldmitteln nicht würden durchführen können. Desl)alb suchen sie gar nicht den Arzt auf, sie wollen von dem etwa bestehenden Leiden nichtwisien, welch leichtsinnniger Vorgang sich im späteren Leben oft bitter rächt. Im Gegensatz zu dieser großen Gruppe der auf ihre Beschwerden nicht achtenden'Frauen kennt der Arzt auS seiner Sprechstunde Patientinnen, die ihn, mehr als ihm genehm ist, wegen ihrer im Uuterleib oder im Kreuz fühlenden Schmerzen immer wieder konsultieren, ohne daß eö ihm möglich ist, selbst bei. der genauesten und wiederholten Untersuchung einen den geschilderten Beschwerden der Frau entsprechenden Grund anfzudecken. Häufig genug entdeckt der Arzt hinwiederum gelegentlich oiner nebensächlichen Konsultation bei der Frvnk eine schwere Veränderung in den Unterleibs- und Geschlechtsorganen, die der Trägerin infolge der völligen Schmerzlosigkeit gar nicht zum Bewußtsein gekommen ist, so daß eine ärztliche Untersuchung nicht gefordert wurde. Es ist überhaupt interesfpnt, wie Patienten, die den Arzt zwecks Behandlung anfsilchen, diesem den Gang und die Art der Untersuchung vorschreiben wollen und dessen Gründlichkeit oft genug übelnehmen, well der Kranke nicht einzusehen vermag, daß etwa bei Klagen über Halsschmerzen sich bisweilen zum Beispiel eine Herzuntersuchung als notwendig erweist. Gerade Fwuen geben bei Konsultationen oft an, auf ein genaue Untersuchung nicht vorbereitet zu sein. Das sollte nicht Vorkommen. Der Arzt hat aber die Aufgabe, Ursachen und Folgen einer Krankheit aufzudecken und zu diesem Zwecke bedarf eS der eingehendsten Erkennung ihres Zustandes, in dem sich alle menschlichen Organe und Funktionen befinden. Gerads scheinbar überflüssige Untersuchungen zu Zeiten einer örtlichen, harmlosen Erkrankung bei sonstigem gesunden Alb» gemeinbefinden haben den Arzt schon oft den Beginn eineS schlelchenden, bösartigen Leidens erkennen laffe«, dessen Befreiung der Patient nur der Zufallsuntersuchunzu danken hat. Eine genaue Analyse der Schmerzempfindlichkeit de« Unterleibsorgane, wie sie Dr. Albrecht vorgenommen hat» hat nun eine Aufklärung der oben geschilderten, scheinbar widersprechenden Erscheinnuaen gebracht. Rur Erkrankungen des GenitalapparateS, die mit ein« entzündlichen Veränderung des BauchfellnberzugeS einhevgehen, verursachen Schmerzen, ebenso heftig empfunden werden alle krampfartigen Zusammenziehungen der Gebärmutter und der Blase. Besonders empfindlich sind Berührungen des inneren Muttermundes und jeder Druck auf die Eierftöcke. So erllört sich denn, daß fortgeschrittene Erkrankungen am Geschlechlsapparale, selbst kopfgroße Geschwülste der Gebärmutter, Veränderungen am Eileiter, Cysten der Eierstöcke, ohne stärkere Schmerzempfindungen arcszulösen, bestehen können. Auch die rückwärts gelagerte Gebärmutter kommt vielen Frauen nicht zum Bewußtsein, wenn Blase und Darm durch die Knickung nicht in Mitleidenschaft gezogen werden. Erst wenn die Frauen gelegentlich einer Untersuchung von dieser abnormen Lage erfahren, wollen sie hinterdrein alle möglichen Beschwerden daraufhin zurückführen und bringen in Zukunft alle Schmerzempfindungen damit in Zusammenhang. Die so häufig genrachte Erfahrung der Schmerzunemvf'indl'chkelt bei sck.weren Unterleibsveranderungen beweist, daß die Klagen über Schmerzen im Kreuze und im Bauche nicht immer durch Organerkrankungen bedingt sind, sondern ihre Ursache sehr oft in der nervösen Konstitution der Patientin finden. Seelische Faktoren, unbefriedigter Verlauf des ehelichen Löbens, sMen bei der Frau die Sexualorgane häufig in den Mittelpunkt ihrer beständigen Beobachtung und Betreuung, so daß jede körperliche oder seelische Anstrengung diese Organe stets im Sinne der Schmerzempsindlichkeit beeinflußt. Diese geänderte Anschauung über die Schmerzaußerungen der Frauen hat auch die Behandlungsweise insofern modifiziert, als heutzutage der Arzt nicht mehr bei jeder kleinen Vorgefundenen Veränderung an den Geschlechtsorganen gleich zum Mesier greift und operative Maßnahmen empfiehlt. Es wird nicht mehr jede Geschwulst an der Gebärmutter, jede LageveränderMg derselben gleich operiert, insofern diese Zustande nicht bedrohliche Erscheinungen aufweisen. Der Arzt versucht, durch Befferung deS Allgemeinzustandes, des Blutbildes, möglichste Ausschaltung der seeelischen Crschüttewngen und konservative Maßnahmen eine Beeinflussung des Leidens, waS in, vielen Fälle« gelingt. Ueberzeuoen Sie sich Aerztlichee Kragtzkarrrn. SlSeal. Als Enkhaaluna-mikl-l wird Ä sma Tlickomm broflfct, d«s Im KondnerKatil obqegeb-n wird. Das srffv beteitele Pulver wird mh warmem Aksi-r zu einer Paste verrieben, diin« aulaelraaen mH S WmiieN beiisiev. Gemach Aeini ung Mit Col^rream. Bester ist eießtwwli'che Enifern ma d'irch einen Arft. Sophie Orvft. 1. Krampfadern «Annen sich bestem, wrnn für flu e Blut'lrßniaiion peiö-gi wird. E-nv tkeln mit LrlßMnden oder GttMmistrkmpje sind empfeßlevstve.t. S. Der Zukiand der Brust lößf sich nft't deeinstfffeft. UatekernShrk. 1. vd iue Brust gcnügend Milch sük daS Alnd abaeben Kam. i'eße sich nur durch nenaves Wägen des und näch d-m Tr nK n feststellett. 2. 3m Allgemeinen fit bi? Mlikl-rmilch vor uzietzen Frostbeulen, llchlhyo - o^er llorlinkturpin^lungen, ober befragen Sie jedenfalls einen Arzt.? 2", von unserer besonderen Billiakeit II., TaborstraBe 48 „ tttlöuHUn Bbi Vir«» d«i«ui

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