Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1384 (17.12.1922)
- Date
- 1922-12-17
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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Kr. 1384 Wie», Sonntag ♦ . V. Ren renoviert LMDrlaurant de fr ante wir«. 7. Zcl>M«r!ng r Kenttnle y«kdj««»»s «ntd stt n stiehinng«») fiodMteiwn;* Dinert « U«ran$fsliungen Oontglicftcltficft'. Claette Kottdltorel u.R« «reu» RlKbilmwer, PracfeWilc Zivile FM«! DirtftifM: Btitiy # ßo. rogung, niemorrb ist so MduDftm wie ein reuiger Sünder. Und weil ihm jede Nachsicht fremd ist, wird er von allen gemieden, und niemand will mit chm etwas zu tun Hatzen? „Es wurde sich aber gar nicht lohnen," fahr Schmuel fort, ,4ene Ohrfeigs zu erwachsen, wenn sie in mir nicht die große Berändevung verursacht und mich aus neue Gedanken gebracht hätte." „L-aßt doch euren Streit für ein anderes Mal," mischten stch die anderen Gäste ch\; ,/.md erzählt die Geschichte schneller Ku Ende." ,Lmrz, die Ohrfeige, die ich damals vom Vater bekam, blieb nicht ohne Wirkung. Das ganze Gespräch über ChanuWaih, der 3om des Vaters und die unevivartete Ohrfeige, — alles Prägte sich tief iü nveitteiu Gsdächtn-isse ein, und machte es, daßich mich feit nrein-er frühesten Kindheit -uma-usgesetzt mit der Frage beschäftigte: „Was ist Chanutkah?" Anfangs wußte ich tsur, wie alle Jungen, daß man am Chatmkkah ins Morgengetzet den Absatz „Al hamsftm" einfügt und daß darin folgendes steht: ,^Jn den Do-gon -des Malachias, des Sohnes Jochanaays, des HaSunmäers und seiner Sohne, der Priester, erl-vtz sich -das Lose Reich Jowvn gegen das Volk Israel, um es zu zwingen, der heiligen Thora stntvo« zu tverden. lind der Heilige, gepriesen sei Gr, tat ein Wunder und übe-rstes-erte. die Starken in die Hände der Schwachen, die Bösen in die Hände der Frommen, die Mutwilligen in die Hände der Thoratreuen. Dany säuberte man den Tempel, zündete Lichter an und führte die acht Tage tarn ChanuLbah em." Dieses legte ich mir so aus: die Starken sind die Jewonim, die Schwachen aber — Mattachias mit seinen Söhnen und die übrigen fronmren Juden, die Bet- und Zemvbrüder, wie die heutigen Melamdim und Raübkrer, die den Mnzen Tag im Bejßnredresch hocken und die Thora studieren. Die Gegenpartei zog m den Kampf Wohl mit Waffen und Stveitrofsen, wir aber nrli Buße, Tobet und wilden Wevken. Daß es aber einen Judas MaWatzaer und seine Brüder gegeben hat, und daß sie tapfere Helden gewesen, das hatte ich damals natürlich noch nicht, gewußt, denn mein Melamed, erzählte mir davon niemals ein Wort. Und als ich später hörte, wie Lei uns zu Haufe wieder einmal die Frage, ,-Was ist AhamMch?" erörtert wurde, sagte ich mir, daß die Geschichte, die im Gebet „SU hamssmn" erzählt wird, nicht ganz Dar ist «nd die Frage jedenfalls nicht erschöpft. Die Geschichte von dem Kvug Oel, das nur für einen Dag reichen konnte und doch für acht Lage reichte, konnte ich unmöglich gelten lassen: toemt es sich wirklich so verhielt, so dauerte das Wunder doch nur sieben Ätge und nicht acht; — warum feiern wir äb-cr acht Tage? And ich zerbrach mir so lange den Kopf, bis nach der böse Trieb «vf den Gedanken brachte, in Bücher über jüdische Geschichte hinemzuschauen. Da gingen mir erst die Augen cmf, und ich Hand'Antwort auf mein« Frage. Jetzt, möme Herren, jetzt weiß «h, was LhomMah istl" WMg nahe; ein prachtvoll «Lsganter Sprung über einen breiten . Grckben, dcmn reißt der Reiter frta Tier in euvem so kurzen ‘S&ogßn herum, daß mir mein Hery im Leibe lacht, und sitzt dn Sprunge ab: barhaupt, barfuß, -m Kniehosen wnd offener,« Hemd; ein Arbeiter aus Hulda, de« Post pt Zug bringen Zollte. » - Ich weiß: die Tatsache, daß wir unter unseren Skalim -^»llSuhne ZdÄder haben, hat gar nichts mit der Frage der wirtschastlUchm Schwäche.unseres Jifchuws zu tun. Ebensowenig wie die hebräischen StationLname« auf der Strecke Artvf— Gaza... UM» doch Ware» «rrr diese klsinen Zeichen des -neuen Mi-, schon Lebens etzensovickle umwidevleKiche Beweise für unseren Erftlg. Wir find erst am Anfang stnferes Baues, und hä6en doch schon s« viel erreicht! So viel m unserem Volk geändert! Wir müssen Geduld Hatzen ... Jur Zeit E s r a s und Ne hem ias bauten unsere Pater ' 160 Jahre lang, bis Jewchllem jüdisch war. Und -wir bauen jetzt — nicht nur in Jerusalem, sondern im ganzen Lande .Israel — erst 4Ü Jahre. Im garrzen Land! Bon Met«5tah bis Versetz« nnd Gaza... Der Zug hatte schon Gaza, die südlichste Stadt Paia-* stinas, hinter sich gelassen. Ich war säst der einzige jüdische Passagier rrn Waggon. Nur noch eine junge Jüdin mit einem kleinen Kind an der Bmst faß -woben mir. Eine Ghaluzah. Ich t»ar übermscht, sie so weit nach Süden fahren zu sehen, und fragte nach ihrem ZrÄ. Und hörte von einer nou-en Sirdkurg, . die ich nicht einmal dem Namen nach Lcvmrte: „Del Ketvaroth" — ein Meines Avb-sitsrlager. das bei den Gräbern der an der ehsmalvgvn Gaza-Fwnt gefallanon Engländer «nitstvnden ist.. Es ist die «fiidlichfte jüdische SiMuny in Evez JswaÄ , . . Wieder ein Schritt vorwärts! . . . Der Zug hiebt an der Grenze. Ein strngsr Arbeiter stand am Getleis-e ustd - erwartete Weib -und Mwd. Mit unendlichst Schüchternhsit küßte er dir junge Frau, -hob das »Kind auf senke SchaÄtevn und schritt mit seinem Weib zusammen langsam durch den heißen Wüstensand -dmn eiyfamen ZÄllagor §u, wo Mischen Gräbern neues jüdisches Leben wächst ,. , langsam, geheimnisvoll und mibezwinglich. Utrd die Bahn Mir weiter drrvch die Miste Sinm wach Woghptem Wiener: Mo«s«n-ettuns» 17. Dezember 1822 4 Sie Menorah. I y Von Dr. S. Klein (Nove Zmnkh). ,'Jn der im vorigen Jahve, ebschienorven erstan Publikation der „Hebräischen Gesellschaft für die Erforschma-g Erez-Israels und-feiner Altertümer -in Jerufalem" lieft -mau-einen ailsführlichän Rechenschaftsbericht über die dop Prof. Dr. Nahum Sloufch geleitsten Ausg-rabünigvy in Tkbevias. Da heißt es auf Seite 32: , 1 „Der 7te Jjjar (5681), Smmtag . ... Dieser Dag war reich an Ueberraschungen . . . Unter ixn Pfiastersteiuen (befc Ruin«, in der wir standen) beinwritcu wir einen steinernen GegenstLnd, der aus der Pflasterung -hervorragtx . . . Wir brauchten den Schutt nur ein wenig zu eattferE, da erschien vor uns eine große Menorah, genau in der Form der Meilorah Heiligtums, wie sie im zweiten Buche Mosis, Kap. 25 und 37, beschrieben wird. Doch war diese Menorah ganz aus. Kalkstein. Ihr Fuß, ihr Schaft. Hve KnöpL, ihre Blumen aus dem gileichen Material; und die sechs Avine — allvrdi-ngs hier ans Stein -mvd Äerbuniden mrt - dem Stvin — wachsen aus den Seiten heraus, drei -von -der einen, drei von der anderen Seite. Dvei -MÄ-nd-Äsounriig verzierte Kelche an jed-vm Arm, ein Knopf und eine Mume gleichmäßig au allen sechs A-rmen, die aus der Menorah her-» vorgchen. Und an dem Leuchter selbst (das 'heißt an dem wiiifeeu Schaft) vier mandelförmige Kelche mit 5bnöpsen und Blumen. . . Ihre Lampen sind sieben iurö» — wenn sie mit OÄ gefüllt werL-Ns — so leuchten sie gegenüber der VondersLit«. Ich konnte mich üLerMgen — er^äl>li Weiter Dr. Slonsch —, daß vor mir eine in Gestalt >der heiligen Men-ovaih angesertigtL Menorah steht, die einst in der urMen Synagoge (von Tiborias) verwendet tmrM, die -aber aus gewissen Gründen später, verborgen -worden ist. Diche wertvolle En-deck-ung brachte mir « Hofstmüg für die weitere Arbeit. Und auch die Avbeitor waren tief bewogt, als dieser wirAiche Uob-enesi unserer Schätze aus .uralter Zeit entdeckt wurde, den'sie hier in Wirklichkeit sÄ>m konnten, nacht in Beschreibung oder Bildnis. Wer die feierliche Fronde der sephardischen Ard-erter nicht mit angesehen, da sie dir Menorah' aushoben, der hat noch rrie dir reine F-wude von frommen Gefichlen durchdrungener Menschen gesthrn." Ich selbst las diesen Bericht des gelehrten Entdeckers mit einer gewissen Rührung und mußte mich fragen, was wohl eigentlich einen so tiefen Eindruck auf dr^se einfachen jüdischen Arbeiter gemacht haben nrag. Die- Entdeckung eines bedeut-- samen archäologischen Fuydes pflegt nur den gelchrten Forsä)er in freudige Erregung zu versetzen, keinesfalls aber die Arbeit-r, die ihm boi der Entdeckung behilflich sind. Und Dr. Slousch bat eine ähnliche Freudigkeitauch bei anderer Gelegenheit wrhrgenommeu, ql§ z.'B. die bei den Ausgrabungen mithelfenden Chaluzim ihm mehrere Tage Arbeit ohne -BesoW>u-ng anbotvü» nur u«i die Ausgrabungen zu einem guten Ende zu führen! Es nmß diesen Ehalu-im, e8 muß diesen s^ephardischen Arbeitern geschienen sein, als sie an jener Stelle verweilten, als hätte sich ein Stück altjüdifches Leben vor ihnen aufgetan, als wurde der Zeitraum von zwei Jahrtausenden, plötzlich verschwenden sein, und sie würden hier den Altvordern begegnen, die einst an diesen Stellen gebetet und gelernt haben. Die Menorah selbst aber war ihnen ein besonders beredtes Zeugnis jener alteü Zeiten,' Und sie hatter: vecht, wenn sie derartiges emp-- fanden. Denn es gab tat Altertum kern so beliebtes, kein so oft angewandtes und mit so viel Liebe unchegtes Symbol wie daS -BW der Menorah. Wir finden Hr BWnis nicht nur an den Symrgog-emmmen. Galiläas und des Ostj-orda-rckcm-des;') es rrschondt ebenso häufig Nordafrika — in H-arnmau-Lif^ ittaveit Karthagos*») —, wie -in den iMterrüdilschen GnvLstätten — ’tm KadakomÄen —- Roms,***) aber auch in der fernen römischen Provinz Paimroniaitz) in Mbe-rti-Jrsa und in Arigonmm (EsMvgom). Uetzerall will das Ml!d der sietzenormigen Menorah bald mehr, bald weniger künMrisch ausgeführt, daran erinnern: hier wohnten, hier, beteten,, hier wirkten Juden; hier fand seine letzte Rlchcstätte ein Glicch -des zerstrem. lebenden jüdischen Volkes. Die besondere Bedeutung der Menorah wird «ns durch eine tolmudische Diskussion noch -deutlicher vor Augen geführt, welche man im Traktat Menachot (Folio Na) sinder und dir der Frage gilt, aus welchen Materien man den siebenarmi-gen Lsirchter m Form der heiligen Menorah des jerusalrmischsn Tempels anferkigen dürfe. &a§ Rösultat der Diskussion (die hauptsächlich von dem Patriarchen R. JchM» ha-Nassi und einem Zeitgenossen, R. Josse ben Jehuda, gegen Ende des zweiten Jahrhunderts geführt wird) ist, daß man eine Meno-rnh im Ebenbild« der heiligen Menorah aus Gold oder an derrm Metall nicht arnfertigen dürfe (da man im Laufe der Zeilen außer Gold auch SrDer und auch andere Metalle Lei ihrer Verfertigung getzraucht hatte; so Hatzen zum Beispiel die siegreichen Markäbäer nurngels an Gold die erste Menorah aus Blei verfertigt); jckoch ist die Verwendung einer Mnorah selbst in Form des fiebenavmigen Leuchters des Tempels aus allen anderen Materie (Holz, Stein, Bern) erlaubt. Wir waren beinahe bereit, dieganze Diskussion rein aMennsch anzusehen oder gar für eine „talmndische Haar» fpalterei" zu, deklariererr, wenn nicht der Überraschente Fund in DitzeÄaS uns darüber beilchrte, daß es eine Frage war, die die Gemüter bewegte, aus welcher Materie man eine Menorah anfertigm dürfe, und pm eine solche, H» ganz genau so wie die des Tempels in Jerusalem aussichtl Denn eine solche, nur ebive folche wollten die Gonvetaden in ihren Spnagogett besitzen, wie denn auf Gebäuden mw DenPeinen gewöhnlich das Bild des siebenarmi-gen Leuchters verwendet würde. Untd nach all dem dürfen wir wohl mit Recht fragen, woher ^es kommt, daß die überall zerstreut lebenden Diafpora- *) S. mein „Iütz.-PaLast. Goch. Juseripttmrmn* ün Re« von Kleidsm, Kostümen, Mänteln, Abendtoiletten GOTTLIEB HORAK III. Salesianernasse 2S# Ecke Rennweg Beginn des Verkaufes Monteg den lä. Des. juden, aber auch jene, die rm Lande der Väter geblieben sind» gerade an diesem Gegenstand des Tcnrpels so zäh festhielten; warum gerade dieser Gegenstand oder mindestens sein Bildnis den in die Synagoge Eintretenden begrüßen mußte: warum auch hauptsächlich das BW der Menorah über der.Ruhestätte des jüdischen Mannes oder der jüdischen Frau angH-racht wor-- . den sei? Man kennt die verschiedensten Antworten! Es wurde gesagt, die römischen Juden wurden durch das an der» Triumphbogen des Titus sichtbare Menorahbild veranlaßt, dieses Symbol, zu gebrauchen. Es -wurde hierbei vergessen, daß dieses Symbol nicht nur in Rom, sondern überall in der weilen Diaspora zur Verwendung kam. Man wies auch darauf hist, die Menorah, beziehungsweise das Licht wolle die unsterblühe Seele symbolisieren, die im Spruchbuch mit kern Licht verglichen wird („Gottes Licht ist des Menschen Seele." 20, V. 27). Dem aber steht entgegen, daß ja die Menorah sticht gerade in Katakomben und auf Grabsteinen zu. sinden ist. Die Älenovah war ein Symbol unter den Lebenden genau so wie unter den Verstorbenen. Die richtig^ Erklärung dieses Symbols scheint' aber eine bisher wenig beachtete Mudr-aschstelle z-u eiüha-lten. Da liest mau in Pesikta rabtzati Kap. 8 (ed. Friedmann 296): „Die golden-' Menorah — sie ist ein Sinnbild -der „Kenesfeth Israel", der Gemeinde Israels. Der „Fuß" — ist der Patriarch (Nassi); der „Schaft" — der zweite.Präsident (der „Ab-bet-Din"); dis ^Kelche" — die Golchrten; die „Knöpfe" — die Schüler; die ,Dlu-men"'— die Schulkinder. Alles soll aus ein-er^ Materis' an-gbfertigt worden". — so wird Israel schön, so wird Israel lieblich (vor Gott) fein." , Man. st-cht also Aar: die Menorah wuvde als Symbol ' de«r ganzen, eine Ei-nh-eit bil-dLntzen ^Kenesfe-th Israel" aufHefaßt; jenes Mischen Volkes, welches sänwliche Glieder Israels vom Patriarchen und den Gelehrten bis zu 'teit ftetaen zarten Schnltindorn zu einer großen wundervollen Einheit geftailtet. Getviß gaib es große Unterschiede zwischen Juden urck Juden auch im Altertum. Wahrlich, -man -könnte sich kaum größere Gegensätze vorftelle-n, als z. B. den in Wexandvie« lebenden, an griechischer Wissenschaft erzogenen jüdischen PHTs-« sosthen, -und den einfachen galWischen Bauer, der seine gesamtvn Kenntnisse über weMiche und Mische Dings aus den Bor-- trägen in der Synagoge schöpfte. Und -döch ist das Symbol der Menorah sowohl bei den hellenistischer wie'bei -den -galiläischkn Jutwn zu finden, -jenes Symbol, das die Einheit des Juden-- tums verkündöt, well es zeigt, daß die aus. vielen D-estandt-silen. bestehende Menorah trotz ihve-r verschiedenen Teile und Bsx- Sievrmgen demwch aus einer einzigen Materie, a«H einem Stück Go-ld h-eaE-sgeaMitet wurde. So fühlte sich jeder Jude beim Anblick dieses Symbols: oms mit allen Mi-tgli-cdern ddr -ganzen jüdischen Diaspora; mau fühlte sich eins rm Glauben anden einig einzigen Gott, itwat' fühlte sich «ins infolge der gleichntätzig anerkannten, hochgchal- . Lenen Thova; man fühlt« sich eins durch ^>re gleichen Loido» - lund durch die Keichon Hoffnungen. Und dvös-e Hoffnungen bezogen sich nicht nur auf einen Dell des Volkes, nicht auf dies«, oder jenen. Es wurde vi-elmshr gelehrt: ,-Ganz Israel har Anteil an de« zukünftigen Welt", mvd davuniber verstand rrrmr keinesfalls nur ein übrvweltliches Letzen der Seelen, sondern auch die Zukunft des jüdische« Volkes in s-sinem Lande, wie es heißt: „Ewig werden sie das Land besitzen."*) Solche Gefühle und Gedanken in den Seele« und Herzen M «wecken, die Einheit des jüdische« Volkes z« verkünden, war die Bestimmung des alten Monovah-Symbols, da§ rn divfon Tagen wieder i« unfeven Synagoge» rrrrd Wohmmgvn Lchendig in Erscheinung -tritt. gislsr. ^) Kaustnöntt, Gef. Schriften, 3, 167$, Müller, MonteverLe. Menorah. Die du aus bitt'rer Leidensnacht Hast aufgsstrahlt voll SregeSpvacht — Mr^ grüßen dich aufs neue, Msnovah, schlanker SilLerbamr^ Dm Bild der Tempelweihe! D« zauberst — gleich der Märchenfte —- Daß wir Vevgeffen Leid und Wch, Uns über Zeiten, Räume,- Menorah, schlanker Silberbaum, Du BÄ> der Zionsiräu-me. Tönt auch des Mnters Melodei,. Du spiegeilst «ms den ros'gen Mai, Nie welken deine Triebe, Menorah, schlanker Sllberbaum, Du Bild von Judas Liebe. Es kündet deime Herrlichkeit DaS Fvührvt einer befftrn Zeit In jungen Frühlingstönen, Menorah, schlarcker Silbertzaum, Du WL von Judas Schnem Siegfried Alima««» n &Mm 10, 1».