Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1383 (16.12.1922)
- Date
- 1922-12-16
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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Seite Z Wien, Saruskag WLenier MovgenzeiLurrg. 16. Dezember '1022 '■* Nr.1383 AesLerrelch. fttiKt Nmvmhlen. 33k die Korrespondenz Herzog aus parlamentarischen Kreisen erfährt, muß unter den gegenwärtigen Verhältnissen die Absicht,' den Natronaftat voHo:t^> anfzulösen und die* Neuwahlen für März 19^3 a-nguberamnsn, als gescheitert bezeichnet werden. Lv» Ksmßromrß r« der ArbUtÄssenfW^e. Einer raschen Beendigung der diesjährigen Tagung des Parlaments stehen nun keine Hinderniffe mehr entgegen, da in der Frage der Arbe-itslosenhovsickchrung gestern ci» Kompromiß zwischen dm Parteien zustande Zam, so daß für die Sezia-ldemokraten nunmehr auch der letzte Grund entfiel, der Erlcd'.gu-ng des viermonatigen Budgetprovisör'ums Schw^v^g leiten zu bereiten. Der Ausschuß für soziale Verwaltung formulierte das Kompromiß wie folgt: Die ausgesteuerten Arbeitslosen erhalten bis 30. April die Arbei rs losenunderstützüng in der - bisherigen Höhe; ferner wird die Karenzfrrst für die Kurzarbeiter beseitigt und die Beltragsleistung in der W-eise geregelt, daß ^Arbeitgeber und ArbÄtnshmer je 40 Prozent (bisher fe ein Drittel), der Bund 20 Prozent zur Arbeitslosenunterstützung LeizuLrage-n haben. Ueber die Art und Hohe der Beitrags-- ■ leistung der Gemeinden wivd in o'.nem späteren Gesetze crrtschÄen werden. Weiter wurde eine Bestimmung auf-- garrommen, wonach zu den Kosten der Arbeitsnachweise fünf NormtÄ vom Staat so wie bisher geleistet. die restlichen vier Neutel durch einen Zuschlag zum B'Urag der Arbeilnehmer und Arbeitgeber für Äroe'.wlo.er-oersichcruny aufgebracht werden. ^as novellierte S.ocitsiosen i.rstcherungsgesey wurde in dieser Fassung noch gestern naLmillagr auch vom Nationulrat angenommen. In der Sitzung wurden ferner eine Reihe kleinerer Vorlagen erledigt, wie z. B. das Gesetz über die gehobenen Posten der Richter, das Staatsdarlehen - zur Ausgestaltung des Gold- und. Silberbergöaues in den Hohen Tauern und einige Zuschußkredite, deren Geringfügigieit schon daraus hervorgeht, daß die Drucklegung der bezüglichen Regiemngsvorlagen und Ausschußberichte wahrscheinlich einen größeren Geldaufwand verursacht, als ihn der Znschußkredit selbst darftellt. Für die Fortführung der kaufmännischen Fortbllimugsschule des Wiener Handelstandes «wurde, ein Darlehen von 100 Millionen Kronen bewilligt. . Trr Nationalrat hält st-me. nächste Sitzung Dienstag den 19. d. um 3 Uhr nachmittags ab. Es dürfte dies die letzte im heurigen Jahre sein. Die Frage der Neuivahlen wind sohin Heuer nicht mehr zur parlamentarischen Erörterung gelangen, eventuell wird man im Jänner sich damit befassen, wenn man ¥.% dahry nicht vielleicht überhaupt dm Plan vorzeitiger Neuwahlen fallen zu lassen. ■' ' Das Brrdgetprovisoriurrr. Nach der Nationalvatssitzung trat der Budgetausschuß zusammen und nahm zunächst eine Evzautzung zum Swuerbegümsligungsgesetz vom Jahre 1922 cm. Hierauf, wurde das viermonatige Budgetprovisorium gegen die Stimmen der Sozialdemokraten beschlossen. Ein Antrag der Opposition, das BndgstProvisormM mit zwei Monate zu befristen, wurde abgelehnt. Dr. Bauer bemängelte in der Debatte, daß die Regierung die Höhe der in diesen vier Monaten zulässigen Ausgaben mit' 209 Millionen Geld- Lronen begrenze. Während nach dom BuriöeZvoranschlag 3328 Milliarden' Papierkronen zur Deckung der Ausgaben notwendig wären, seien 200 Millionen Goldkronen nur 2999 Milliarden Papierkro-mn, es ergäbe sich also hier ein Ausfall von 4M Milliarden Kronen, den die Regierung sich weniger bewilligen läßt, als sie nach dem Voranschläge zur Bestreitung der Ausgaben brauchen würde. - , Schließlich erledigte der Ausschuß noch die Novelle zum Zwarrgsanlechegesetz. km Vorschlag zur Gründung Mer Mischen Hochschule in Amkrika. Aüs^New-Nork Wird rms berichtet: Die Vorgänge ay den Hochschulen in Europa, die, wie die ganze antisemitische Bewegung, ih« Schatten auch auf die Bereinigten Staaten Amerikas wirft, hat hier die Anregung gezeitigt, daß die Juden die Pflicht hätten, für alle Fälle vorzusorgen' und in Amerika eine ömf höchstem Niveau stehende jüdische Universität mit sämtlichen Fakultäten zu errichten. Der erste, der diesen Gedanken ausspwch und zur. Diskussion, stellte, war der Rabbiner Loüis I. Newman. Er war seinerzeit Präsident des großen jüdischen Stirdent-enverbandes „Me n o ra h",- welcher sämtliche jüdischen Studentenverein igu'ngen Amerikas unrfatzk. Seine Studien absolvierte er in Kalifornien und an der Columbüt-Umhersitäk.. Netvman ist sich dessen bewußt, daß gegen st in Projekt siD gerade von jüdischer Seite viele Stimmen erheben werden. Man lverde ihm entgegenhalten, daß die Errichtung einer jüdischen Universität als ein resigniertes Zurückweichen angesehen werden würde. Nichtsdestoweniger fei er davon-überzeugt, daß die Errichtung einer mdrschen'Universität sich bald als .u nerläßlich erweisen werde. Gegenwärtig gebe es in den verschiedenen Hochschulen in Amerika 15.009 jüdische Studenten, deren Zahl sicherlich von Jahr zu Jahr steigen werde. „Wird diese jüdische Universität errichtet werden" — sagt Raöi Newman — „so mögen die nichtjüdischen Amerikaner daran denken, daß sie kommen mußte nicht wegen des S-eParaLionsgedankcirs brr Juden, sondern weil ihnen dieser Schritt aufgÄrängt wurde. Wir beklagen die Umstande, die dazu geführt haben. Aber die Juden werden nicht zugeben, daß sie ifolge ihres Ausschlusses von den Universitäten und höheren technischen Schulen aus diesen Berufen nrit Gewalt ausgeschlossen und" verdrängt werden. Sie werdm gerade im Wege dieser ihrer Institution zu jenem höheren B'ldungsniveau gelangen», zu dem man ihnen die Wege offenbar legen will. Sie werden aus eigenen Kräften das Mittel finden, lmrch welches sie ihren Fähigkeiten freien Ausdruck geben und ihre .Energie in den Dienst der Kultur stellen können. Die Svene Universität soll jedoch nur in dem Sinne jüdisch sein, daß sie vonJudeli mit jüdischen Mitteln gegründet wurde, daß.sie nicht den Antisemitismus als akademisches Programm und daß sie ihre Tore alen Studierenden ohne Unterschied der Raffe, des Glaubens oder der Klaffe offen, hält, i NM alle jüdischen Studenten werden den Wü-tesch oder die Möglichkeit haben, diese neue HochsHirlezu besuchen, aber die Konzentrierung eines Teils des jüdischen Intellekts und jüdischer Gefftesorbert wurde diese jüdische Universität znm Mittelpunkt kultureller Arbeit in Amerikg gestalten." Die Diskussion über dieses aus verschiedenen Gründen intereflan-te Projekt hat. bereits begonnen und, wie der Autor cS vsraussaD, zustimmende und gegnerische Stimmen lau-i 'werden lassen. Die Freunde des Planes weisen auf die Vorgänge cm den von antisemitischen Schlagworten beherrschten Hochschulen in Mitteleuropa hin und sind der M-mung, daß sich aus den an diesen Hochschulen wirkenden indischen Professoren dieser Hochschulen ein vortrefflicher Kern' eines auf höchstem Niveau stehenden Lehrkörpers für eine jüdische Hochschule bilden würde. 8« Miemffche Ssrmt der Me«« AniverM. Mau schreibt Ms: Angesichts des Umstandes, daß sich der Rektor der Wiener Universität Herr Diener auf die ausdrückliche Zustimmung des akademischen Senats berufen hat. dev sich auch beeilt hat, dem Rektor für seine Haltung gegenüber den jüdischen Studenten sein Vertrauen auszusprechen Md de« Beschluß gefaßt hat, die Eingabe der Hakelckreuzlw gls GmMage'für,'woftere Verhandlungen zu akzeptieren, wird es nicht unangebracht sein, die gegenivärtigr Zusammensetzung desakadem'schen Senats festzu halten. Dieser besteht äußer dem Rektor Diener aus den ^Prorektor Prof. Niehl (Dermatologie),, /den Dekaster. Zehentbauer (Theologie), Wlassak (Jus), Alfred F i s ch l (Medizin) und Junker (Philosophie) ferner der Prodekanen Döller, Schwind, Durrg und Molisch, ferner Prof. Beth für die evangelische Fakultät. Als Senatoren.fungieren derzeitig für Theologie H o h einlohe, für Jus Voltelini, der Mediziner Schaffer ' und für die philösophifthen' Fakultät Pros. W e t t st e i N. Es wäre nicht nnintereffant zu erfahren, ob alle die genannten, Professoren bei jener Beschlußfassung zugegcr. waren und, wer von ihnen dringend verhindert war. Besonders müßte man auf eine Erklärung der Professoren Fisch! und B e t h begierig sei, von denen der erste jüdischer Abstammung, der zweite als Philosemit belaünt ist.. Professor Nolisch tee'it gegenwärtig in Japan, ein vielsagendes Kriterium. Seitens der antisemitischen Wiener Blatter war der Wnnsch geäußtzert worden, die vom' Rektor der Universität gebrandmarkte Eingabe des jüdischen Hochschulausschuffes im Wortlaut kennen zu lernen. Nun hat die Judäa diese Eingabe schon am 2. Dezember allen Blättern übermittelt. Der Entrüstnngsausbruch, der nach der Einsichtnahme der Antisemiten in „dieses Originaldokument jüdischer Unverschämtheit" erwartet wurde, ist aber n'erkwürdigerwvise ausgeblieben. Die „Reichs- Post" drückt sich um eine eigene Kritik vorsichtig hernni und begnügt sich mit der bescheidenen Feststellung: „Wenn der akademische Senat sich veranlaßt gefunden hat, von einer Behandlung und meritörischen Erledigung der Eingabe abzusehen, so liegt darin ein Urteil, das doch gewiß als k o m.P e t f n t gelten darf." Daß in einem Aniistmitenblatt die jüdische Studentenschaft zur Rolle deS „schwarzen Peters" verurtrilt ist, begreift sich am Rande. Was aber einigermaßen Verblüffend wirkt, ist die löbliche Unterwerfung des streitbaren Kirchenorgans unter die Autorität der akademischen Behörden. Man braucht nicht erst in der Geschichte des Kulturkampfes zu blättern oder auch unr' an die Wahrrmmd-Asfäre zurckzudenken, uw fte vorbehaltlose Anerkennung der aöademischen Kompetenz durch ein. Kampforgan , des katholischen Klerikalismus als eine zwerchfellerschütternde Ueberraschung zu empfinden. Es genügt hiezu rm Blick unter den Strich derselben „Reichs- Post"-Nummer, in der oberhalb des Strichs die zitierte Be> merkung steht. Im Feuilleton dieser Nummer — es ist die von Mttwoch — Polemisiert nämlich ein Jesuitenpater gegen die naturwissenschaftlichen Theorien über den Ursprrrrig des Lebens, die er unter anderem „Fiktionen einer lebhaften Phantasie" nennt. Schließlich zitiert er den heiligen Augusttn, der vom „großen Wahnsinn großer Gelehrter" spricht. Wir wollen hier nicht dir Frage aufwersen,' ob der Diener ein großer Gelehrter ist, sondern konstatieren nur befriedigt, daß der heilige Funder ihm und seinem Senat das harte Attribut des heiligen Augustin nicht zubilligt. Denn wir können doch nicht glauben, daß die „Nteichspost" den Verkündern eines großen Wahnsinns irgendein konspetentes Urteil zntraut. Jedenfalls gibt es zur Würdigung von Rektor und Senat der Wiener Universität anno 1922 kein besseres Kriterium, als. die Tatsache, daß diese Repräsentanten der „freien Fvr'chn Kg" sich des Wohlgefallens des katholisch-klerikaletr Erchenblattes rühmen können . ., Dis Regierunzvorlage Mögt unter anderm vor: Das Verhäbtrris, nach «welchem Zahlungsrückstände in Goldkronen einPiza-hlen sind, wird mit je zehntaustich Kronen für eine Golidkrom festgesetzt. Die Verpflichtung, allfällige Zahlungsrückstände in Goldkronen e'nHuzahlen,'trifft auch die zur. Ue bernahme, von Zwangsanleihe verpflicht-rten GebäudeL'si'^r, die ihrer Anleihererpflichtung bis 16. Dezember/1922 nicht zur Ganze nachgekommen sind. Artikel 4 soll die im Zlvangsmrl« iheges: tzr fehlenden Skraffaktionen auf Uebevtvetungen des Zwangsanlechegesttzes schaffen, die Strafbestimmungen sind jenen des Per- MalsteuergesLtzes nachgebichet. Das Straferkenntnis ha'ben die Steuerbchorden, ^eziehrrngsweise wenn die. Verhän- Wng/von.Arroststrasen m Frage kmilmt, die StemvbehLrden im Spruchstnat zu fällen. Das Strafausmaß kann die Hohe der verkürzten Anlerheschuldigkett erreichm. Ser AM«. 7 ' Ein^Dorlrrg Dr. Ho-rniks. In der Politischen Gesellschaft hiel^ vcrgest.rn der Echparurrg-klmrmlffär Dr. Hornik einen Bortvag über seine bisherige Tätigkeit. Er b^kl gte sich zunächst darüber, d«ß r zu geringe.Vollmachten habe« Er sei nur Ersdarr n g s a n g e st e l l t e r aber - niH^- Erspanrngsdiktator. dem, was Dr. Hom'ck erzählte, sind besonders wichtig seine Aussühmnaen über den .Abbau der Staatsan ge stelltet? Dem Abbauplan fft l^kannllich die An- . yahms zugrUtchegelstzt,' das wir nur LL0.090 Bund.sartgestellte habere. In üüahrheit sind es 272 000. Dazu kommen ttpch 91.035 AtWstelltz deK tztz , binnen kurzem ebenfalls ln den Bundesdienst übernommen werden dürften. Bis Ende dieses Jahres hätten 25.000 abgebaut fein sollen. In Wirklichkeit wurden bisher im Bereiche der Hoheitsverwaltung etwas über 4000 Angestellte abgebaut. Bei der Südbahn*kommen 1200 Abgebaute hinzu,, so daß insgesamt ungefähr 8000 Angestellte abgebaut worden sind. Das. bleibt weit hinter dem zurück, was der Völkerbund verengte und es sei zu befürchten, daß die Kreditgrb.er.damit nicht einverstanden sein werden. Es werde nichts anderes übrig bleiben, als das 2lb- ,baugesetz a.bzuändern. . Einen breiten Raum an den Ausführungen Doktor Horniks nahmen seine Schilderungen über die widerrechtliche Entziehung von staatlichen Möbeln und EinrichtungsgegLnständr innch höhere Bundesangestellte in Anspruch. Es sei ihm ' gelungen, eines großen Teiles dieser Möbeln wieder habhaft zu werden. Dr. Hornik schilderte dann sei m Kamps gegen die ü3e•;fIüffigen Dienstautos. Er habe festgestellt, d^ß es 30 Dienstautos gebe, die vollkommen ungerecytfertigt bsnützt werden,7M sei ihm gelu"gen, davon '.9 »hreu Besitzern ab'unehmen. Die Kosten, fw-. der Betrieb ein s dy -iS machen allein mehr als Milliotter. monasich a»rs. Nichts kennzeichnet, abr^r den ^'erreich-schen Amtsschimmel so trisfend a^- die Mitteilung Dr. Horniks,, daß er im Verlaus von fü tf Mosten M den l»e-schr.detteu >%ntecn «V weniger als 60 o.ns Ma ula- .turpap i^ r ernzie^an kspnje, das er für L90/Mllionen Kronen v^ckrnste.' "'vV! / „• ■ '-V-' \ ... . ' .' Ein halbes Jahr Ersparungslommissär. In einem Festem abends im Niederösterreichischen Gewerbeverein abgehaltenm Vortrag besprach EnsparungskmnmiffLv Dr. Fritz Hornik die Geschichte der Ersparungsbestrebungen in Oesterreich, die auf Jahrzehnte z u r ü ck r e i ch e n.. Schon in der Kaiserzeit wurden „Refvrnckommissionen" eingesetzt, die aus Männern von'europäischem Rup zusammengesetzt warerr. Ein praktischer Erfolg war ihnen nicht Leschleden, wenigstens kekn sichtbarer; eine tvirktiche Reform, die Verainfachnng &§ gesamten Berwaltun()sapparates, ist nicht eingetreten. Wir sind also mit unserem schwerfälligen ÄPPamt in die Republik herübergekomman. Als dann noch durch Hinzufügung einer großen Anzahl von Verwalttmgsstellen ans den Randstaaten, durch Beibehaltung der großen Verwaltungsstellen und durch Uebermhme von Angestellten aus den Standstaaten die Ueberlastung zu groß geworden war, hat die Regierung vor zwei Jahren die Erspanlngskom- Mission berufen, um Vorschläge zu erstatten, wie die Hypertrophie deS Apparates entgegengetreten werden konnte. Von dieser Erfparungskommission strnn nicht behauptet werden, daß sie spur- und ergebnislos herlaufen ist. Wenn sie auch mit ihren Vorschlägen nicht einen praltisch"N Erfolg hot, wa". ihr der große Erfolg bfchi.'- dml' daß die ganztz Oefsentüchleit vorbereitet' wurde ans Nie Lösung, der Sankerungsfrage Oesierrcichs,» wodurch auch hie GÄNage geschafsin Würde für das Sanierungspro-- gramm. Nebst diesen VovHlagen der Erspaxungskommiffioü sind der Regierung noch Vorschläge der Ressortfowijiönen in dm Ministerien und zahlreicher Privater