Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1380 (13.12.1922)
- Date
- 1922-12-13
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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Seife 4 Wien, Miitwpch Wiener Mvrgenzeltuns, t$.!L)ezenr6er Nr. tfssO ijOSCKlriaMI mimmm tmimm frische Musikalität. Sein süßer, schlanker Ton MN leicht den #09$en Saal, feine gute Phrasierung und seim sichere Griffltechnik such KundgeLuarge«» echsbtichen Könnens. Durch warmes, Mares Geigenspie! erfreut Ermny Born; sie spielt« im Verein Mit dem Pvanisten Franz Wagner, der auch als Solist seinen iMmm stellt, Paul Hindemiths Biolürsono-be, derm ErstÄ-g wir nicht mchr abwarten konnten. Bon dem sachlichen, nicht durchwegs kurZveiliHM Beechoven-Spiel 88mard C h taris und dem -steißigen, mädchenhaft«» Klaviorspiel des begaüten FräErin -Lilly GutowSky hob sich das reif« Können von Dr. Rodert Fr red mann <&, der als Pianist noch nicht die verdiisnte Wertschätzung findet. Volles Erfassen des musikalischen Gedankens, sein veger Kla-ngsinn und Mine unmcmirierte Ansdrucksweise verdienen die gleiche Anerkemrimg wir sein technisches Können. Arm« Bock-Walters fügte sich in DvorakS Dumty-Trio m das ZufammrnspiÄ mit Mairtcker und Buxvaumr gut ein, Lridwig Frrnchetti veiswht sich auf Aingervdr Mwievtechnik. 9 ' ' Bezüglich einer Reche künstlerischer TanMende ist die BeerchrerstattAng im Rückstände. Die Schwester« Elsa, Bertha und Martha Wiefrnthal vchräforrtieve» aufs Beste di« Att- Wiener-TLn^unst in zeitgemäßem Gewände. Noch ein zweites Dreigoftivn leuchtet hell am Wiener Tcmzhirmnsl: Die Damen Losch, Mindszenty und Pfundmayr stntbrn von der Schrcke «des Wiener OperndallettS weg nach neuen AuSdrückS- Mitteln, die sie noch nicht gefunden haben. Minor TordiS ha: in der rüssischsn Schule gelernt, die anmüttge Bewegung der Form mit der Charakteristck des Inhalts im Tanze , zu Vermählend Amvie Lieser devteidigt mit anmutiMi Lächeln de«' Lefitz der rwlienrschen Schule in ihren Pas und Fußspitzrn- Lrnsten. Sie bleibt stets Dame aus gutem Hause und ist durch eine 2M-t von jenen unkünstLeeisch lasziven Rackttäu-eir ^deS Grauens, des Lasters und der Ekstase" gotrennt» die noch immer zu yächtücher Sümdr ihr. kchaulüsternes PMdkmu finden. - Erwin Fel^ex. PMVrNs Nachfolger. Präsident Narutowiez. iFngenreur Gabriel Rar ntö wie z ist 1863 in Mauen geboren, studierte anfangs in Petersburg» dann der Schweiz, rvo er am Züricher Polytechnikum das -Ditzlour eines Bauingenieurs erwarb. In einer 30jährigen lTätigkeit als Techniker, der auf dein Gebiete der Wasser-!kräfwevw?rtnna in wissenschaftlichen Kreisen wachsenden ^Ruf gewann, wurde er 1908 zum'Professor an. der Pvlytechnik in Zürich ernannt und mit der technischen Leitung der Wasserkraftanlagen der Stadt Zürich betraut. Zwei Jahre nach dem Waffenstillstände 'verließ Ing. ^Narutowiez Zürich, nachdem er schon wahrend des Weltkrieges der Sache seines Vaterlandes Dienste geleistet hatte, und wurde im Kabinett Ponikowski Minister für öffentliche Arbeiten, hierauf in dem kurzbesrifteten Minist-ermM Slibinski Minister des .Amßern. Am 81. Juli d. I. wurde er als Mitglied des Beamten- Äbinetts Nowak wieder Minister des Aeußcrri. Als Mit- 1 acheiter des Außenministers Skirmunt hätte er Polen | im der Konferenz von Genua vertreten Nqruto.wiez gilt als VerrvauensnrarM des Staatschefs Pilsudski, mit dessen Bruder er unmittelbar vor den Wahlen eine Yotnifche Partei in den Ostbezirken gegründet hat. Sein EnSvickiimMaug, seine langjährige wissenschaftliche und Mckt'.sch-technische Betätigung bis zum Ende des Weltkrieges stellen ihn außerhalb des Parteiengezänkes, ^verm ihr» auch Neigung zur Linken nachgesagt werden kann. Präsiden! Narutowiez hat den größten Teil seines Gebens in der Emigration vebbrucht, er beherrscht die ffranzüsische und deutsche Sprache. Der bischerige Staarschef Piksudski Ä«ibt als Marschall im Stande der polnischen Armee und soll dem Vernehmen Mch fiir die nächste Zukmrft auf jede össenlliche Betäti- 'zvmg verzichtet haben. .. Me AffeMerungen ia MMiea. Lemberg, 11. Dezember. (Tel. der „Wiener Morgen- Deiürug^.) Die Ausschreibung, der allgerneinen Rekrutenaushebmrg, ohne Rücksicht auf Kcmfession und Nationalität, ist bisher nur für die Woiwodschaft Lemberg erfolgt, deren!Amtsbereich auch einen namhaften Teil des ehemaligen Westgalizien, einschließlich der Siadte Rzeszow und T arnobr§eg> umfaßt. In den Woiwodschaften Starüslau und Tarnopol sind die Assenüemngen noch nicht angeordnet worden.' Einx gestern erfolgte Verlautbarung der Polizeidirektion Lemberg untersagt jede Agitation gegen die Verkündeton Musterrmgen durch Druckschriften, Abbildungen und Reden. i .. Palüstina. Ser arabische Wahlbotzkott. Jerusalem, 7. Dezember. (I.. T. B.) Die SffenKche Agitation unter den palästinensischen Araber» für den Boykott der Wahlen in den palästinensischen gesetzgebenden Rat schreitet ^fort. An dieser Agitation beteilige» sich auch eme AnzcHl offizieller arabischer Persönlichkeiten, so einige Büvgennerster, Muftis ustv. V . Der Sekketar der paläftinensisch-avabrschett Exekutive Djemaf el Hussein veröffentticht in der palastinenstschvrabischen Prcsie ein« Mitteilung, daß in Haifa ein spezielles Komitee zur Organisierung eines Wahlboykottes in ganz Palästina gegründet wurde. In einer Sitzung der nurfelmanische» christlichen Gesellschaft, an welcher bekannte mohamnwdanischc ' und chriftliche Notabeln. teil« nahmen, lvurde die.Entsendung von Agitatoren mch allen Dörfern beschlossen, um auch die Dorfbewohner für den Wahlboykott zu gewinnen. Den gl-ei^n, Beschluß faßte die Iernsalem-er mohammedanische, Gesellschaft, die auch schon die Propagada in den Dörfern der Jerusalemer Umgegerw organisiert hat. Wie Djemal el Husiein. weiter meldet, ist zu erwarten,- baß in vielen Orten der Wahlboykott vollständig sein wird. So hat unter anderer» der Gouverneur vo» Nablus (Schechsnl) der Regierung nritgeteilt, daß in feinem Rayon die Durchführung der Wählen unmöglich fei. Die Arretierung einer Anzashl Beduinenscheichs wegen deS Verbotes der Volkszählmrg bei den ihiren unterstehenden Stämmen blieb ohne Erfolg, indem die Beduinenstäurme in der Gegend von Beerscheha den Boykott der Bolkszühlungslisten fortsttzten. Große Spende für die Mischen Schälen. Der bekannte Philanthrop Katt.wrie, der vor mehreren Monaten in Schanghai gestorben ist, hat testämeutarisch 125.000 Pfund für das jüdische Schulwese n in P a l ä st i n a vrnuacht. Das Geld soll für die Errichtung von Neubauten für die jüdischen Schnlen verwendet werden. Die Zionistische Exekutive hat nunmehr einen Plan unterbreitet, wonach demnächst an de» Bau von 22 jüdischen Schulen in den vevschirdeuen Städten herangetreten werden soll, darunter auch das jüdische Gymnasium in Jerusalern. Die Regierung, der die. Verwaltung dieses Vernmchtnisses obliegt, hat bereits ihre Zustimmung dazu erteilt, daß dieses Jahr mit dem Bau des jüdischen Gymnasiums in Jerustäer» sowie auch weiterer acht jMscher Volksschulen in Jeuchrlem, Haifa, Jaffa und Liberias begonnen wird. Sin neuer Dtrelltoe Se§ Ierukolemsr GymnofiumS. Dr. SalonronSchNter, -er zwölf Lahre -as ftrbrSischr Gymnasium in Serusa'sm gelelltt hak. ill von feinem Posten zmückgsmen. An sein«/Stelle ist nmmedr Moses C.al» vory. der früher Lehrer an einem preutz'fchen Cymnafium und später Direktor -er Tüdt ckieu Gymnasiums in Poniewtesy war, zum Direktor der hedrAsche» Gymnafiums m Jeru.slem ernannt «erden. ' Konfermr der amerikanische« Jude«. Solidarität mll de« europäisch«» Judentum. ( ' Aus Rew-Aork wich uns berichtet: Bor emtgen Tage« fand hier «in- Konsevenz von Juden aller Rrchtungon statt, di« den Zweck hatte, den New-Dorker Rat deS jüLffchru Kon-gvess-A in Amerika auf domokvatischer Grundlage' zU ovgcvnrsjenen und die Rew-Uorker Jude» zur Arbeit für das Gchamtjudentum auszuvustu. Do« Borsitz führt« Richter A. Aaron I. Le vy, der in feiner EröfftmngSrede dre Ziel«, der Konfsveuz dävkgte, worauf Josef Baründeß in längeran Ausführimgen sich gegen di« Feinde der uneingeschränkt'SN Einwa-ndevung v» Sknrrika «endete. Der Hauptt-dner der Konferenz war der Präsident deS Exekutivkomitees deS amerikanisch Missen Kongresses Doktor Stephen S. Wis«, der urtter anderem mlsführt«: Wes mich wahreiw meiner letzten Cuwparei.se am meisten entmutige, war nicht nur das, was ich in allen Orten in Europa sah oder fühlte, ßonder» die mir erst in Europa zum Bewußtsein gekommene Trägheit und Willenlosigkeit des Mischen osfentlühen Geistes in Amerika. Es gibt heut« Mi tief bedauerliche PrMsme im - LeLen des Judontums. DaS eine ist die völlige Dettvrrrung in Mitteleuwpa, das andere ist die rnerkwürdige Tatsache, daß das amerikanische Jivdenttmr völlig unvovbereil«t H, diestr Be^rwirvung zu Hilf« zu kommen, um «ine richtige Lösung der Probleme des l^auttjudontums herbeizusühren. Die jüdische Frage war niemals so dringend, so kritisch und in urancher Hmsicht so schrecklich wie heute. Diese Frage oder, richtiger gesagt, alle diese Fragen können weder von -einem Juden noch von zwar,zig oder fünfzig Inden in Amerika gelöst werden, mögen ffie tvelchen Namear immer tragen, welche Stellung immer «mnehmen oder von den besten JnleutiEN beseelttstin, die Antwort auf diese Fragen können nur d i e v i e r Millionen selbstbewußter Juden Amerikas, die noch SciDstächtunz besitzen, beantworten. Dieses Selbstbewußtstin ist der Geist, von dem der amerikanisch-jüdische Kongreß getragen wird und getragen Werden muß. Dr. Wis« wendet sich mm der Gefahr zu, welche durch das Aeberhandnchmen dar K u -/K l u x - Kl a n - B « w e g u n g für Amerika gÄömmen sei. Es sei dies nicht der erste Fall i» Amerrka. und so wi« damals hänge die Frage, ob d« Gefahr -bsseittgt werden könne, auch diesmal davon ab, in welchem Maß« das amerikanische Gefühl für das osftne, ehrliche Kämpfen für eine Idee, für die Freiheit -des Gedankens und der Meinungen noch in dem amärikanischen Volke lebt. Die GeheiMorgcmisalion der Äu-Kiux-Klan richtet sich gegan alles, was nicht protestantisch und nicht amerikanisch ist, also gsgen Ka-chotikon, Juden und Angehörige einer anderen Raffe. Ich als Amerikaner Lehne, jede Stellungnahme in dieser Frage ad, die die Gefahr dieser geheimen Menschen und s-eebonmörüerischM Bewegung nur von dem Gesichtspunkte MS beurteilt und sie sogar zu verteidigen fucht, sofern« sie sich uicht gegen das Juden>!um richtet. Ist Ku-Klux-Klan gegen irgenk«ine Grupp< von Amerikanern, ffo bin Äh ihr geschworener Gegner.-Es ist sür die Juden in Amerika der große Mmwent gekommen, da wir eintreten nrüsse« nicht nur für die Rech!« det Juden, sondern für daS Recht aller in diesem'Lande lebenden Völker. ' Zum Schlüsse behandelt« Dr. Wi se dir Frage des jüdische« Weltkongresses zmn Aukbou Palästinas. Der jüdische Weltlmigveß für Pccl^sttna sei-nothoendig, davon habe re sich in Europa überzeugt. Es sei, diese Einpf induug' habe - man auch in Enrop,, bereits die Zeit gekomnüm, da alle omerikcmi-- sche.n Juden sowohl wie die Juden in West-, Zentral- und Osteuropa und in Palästi;te endlich miteinander 'darüber de-! raten müssen, wie sie die große Bürde, die sie vor der Geschichte.' übernommen haben,.aus sich nehmen und unter einander ver-i tevlen sollen. '' Di« Konferenz beschloß die BWmrg des New-Vörker, Rates für den amerikanisch-jüdischen Kongreß/ ferner eine Mäo,n unter den New^Dorker Juden -behufs TeUuahine an >dem jüdischen WMkongveß zrun' Aufbau Palästinas -uirb nahm MieWch eine Resolut ton gegen die Ku- Klux-Klan-Bewegung an- In dieser Resolution wird gesagt: „Als-Amerikaner sind, wir unabünderLiche Gegner der Ku-Klux-Klan-Bewegung. sowie jeder ähnlichen Bewegung, welche es unternimmt, das amerikanische Volk in feindselig Grupen und Parteiungen zu teilen. Ku-Klux-Klan ist geg''''. Amerika, wir sind für Amerika und deshalb gegen den Klat Mit -der Wahl des Vovstandes für den Ncw-Novker ll deZ amer ika n-isch-jüdischen Kongvesses schloß die Konferenz. Der BatSan mV die PalWna-Frage. 1 Rom, 11. Dezember. (Stefani.) Der Papst hielt heutS ein geheimes Konsistorium ab, wobei er eine Ansprache hielt, in der er unterMdevem d!« Frage von Palästina berührt« und an die Ansprache Papst Pened'üts im Konsistorium brnn .iS. Juni 1921 erinnerte, worin dieser Proteft erhoben und Vorschläge gemacht habe, damit bei der demnächst zu erwartenden Losung d-er Fragen des heiligen Badens die Rechte der'Katholiken undallerChristen gewahrt werden. Südamr erinnerte der. Papst an die Ermahnungen, die an di« Delegationen der iu Genua versammelten Mächte gerichtet worden seien, si« mögen auf die traurigen Bedingungen Rücksicht nehmen, pnter denen sich die Völker abmuhen und dsm schweren Unglück abhelfen. Er. erneuere für seine Person diese Ermahnungen an die Vertreter der Mächte, die' demnächst in Brüsiel zu einer Konferenz zusammentveten werden. Hieraus ernannte der Papst acht Kardinale und ein« Anzahl von italienffchen und ausländ! scheu Bischöfen. Nahem will einen Präfideuten. Münch««» 12. Dezemrer. (Südvmitsch-S Korr.-Dur.? Der Versassungsausfchuß des Landtages brschaftigte sich «am Dienstag mit dörn Antrag der Bayrischen Volkspartei.aus Schaffung eines Staatspräsidenten. Der Antrag lautet: Die Staatsregievung wird ersucht, baldmöglichst einen Gesetzentwurf vorzulegen, der einen Staats^ Präsidenten an der Spitze der Staatsreglerung Vorsicht, dem tt-s Recht zusteh«, im Rahmen der Bestimmmuge» der Reichsverstrflung Bayern »ach aüßen hin zu vertreten, gemeinsam mit dem Präsidenten des Landtages Staatsverträge und Landesgesetze auszustrtigen und zu verkünden, dem Landtage die Vorfchlagslist« der Minister zu rmterbveitrn und dessen Einverständnis mit dem Landtage zu prüfen, Beamte zu ernennen mär Straferlässe ergehen zu lassen. Nach eingehender Aussprache wurde bei der Abstimmung der Antrag der Bayrischen Bolkspartei mit einer Ergänzung des Mg. Hilpert, womch der Staatspräsident vom Volke zu wählen sei, mit 15 Stimmen der Bayrischen Volksj^rtei und der Bayrischen Mittelpartü gegen 13 Stimmen der übrigen Parteien angenommen. ... Jas italienische SanlemnschrogramM. Rom, 12. Dezember. (Tel. der ,J)iemr Movgenzeittmg.^ Um di« Finanzlage Italiens-, zu bessern, beabsichtlZt die Regierung einen erheblichen Prozentsatz der Staatsoeamten zu entlassen. Von den 240.000 Eisenbcchnern sollen 60.000, von 60.000 Postaygestellten 10.000 und von 80.000 Arbeitern 30.000 entlassen werden. Auch im Sicherheitsdienst werden große Refovnwn durchgeführt werden. So soll die Guardia Regia abgoschafft werden, es soll ein einheitliches Sicherheitskorps gegegründet werden, das nur 60.000 Mann zahlen würde. Schatzminister Tangerra erklärte, die Lage Italiens werde sich besiern können, wenn «man ausländisches Kapital dein italienischen Wirtschaftsleben zuführen könnte. Mit dem ausländischen Kapital würden auch die Industrien ins Gleichgewicht kommen und die Arbeitslosigkeit ' vermindert werden. Minder wichtige Bezirks-, Landes- und OLerlandesgerichte sollen aufgelasin werden. . Eine Kulturschande. / Berlin. 12. Dezember. (Pnl's.) Bei der heutigen Bs» vattcng des NachtragSeiates des NeichsministeriumS des Innern im Haushaltsausschuß des Reichstages wurde folgend: Eutschlichung des Abg. Dr. Mumm (deutschnational) mit den Stimmen aller Parteien angenommen: Im bösesten Gebiet sind durch die B-ffatzungsbchörden Frankreichs öffentliche Häuser zwangsweise eingerichtet worden. Bor der ganzen Welt erheben wir Einspruch gegen V'.ese Krüturschande, der die Bevölkerung der besetzten Gebiete wehrlos peeisgegeben ist und die gegen den Himmel schreit. 1 > Nach Erledigung, der Nachtragsgesetzes ks Reichsministeriums des Innern wurde der NachtragSetat ifß ArbeitSministerlüms Leckten und erhebliche Stimmen für soziale Fürsprge bewilligt« i: ■" ■ ■