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Wiener Morgenzeitung · 1922-12-13 · Heft 1380 (13.12.1922) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1380 (13.12.1922)
Date
1922-12-13
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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m. 1380 Men, Mittwochs Wiener Mppgenzettuns. willigen. Deshalb trifft das Gesetz 'die Neuerung, daß der - Vermieter 'nicht verpflichtet istden Dollzug eine r rechtskräftigen Kündigung Hei sonstigem Ausschluß der Vollstreckbarkeit binnen 14 Tagen nach rechtskräftiger Kündigung zu beantragen, sondern & ist diese Frist mir sechs Mynate verlängert. Es ist zu^ hoffen, daß diese Bestimmungen, die dem Richter die Möglichkeit geben, die zwangsweise Räumung hinauszuschreLen, zusammen mit den angeführten Verschärfungen . der geltenden Mndiguntzsgründe bewirken werden, daß die zwangsweisen Wohlmrrgsräumrmgen der Zahl nach zurückgehen. Sesterreich. Las Gararitiegesetz für Sesterrerch. In der Prager Nationalversammlung. Prag, 12. Dezember. (Dschecho-slow. P.-B.) Zn Beginn der heut igen Sitzung der Nationalver anunlung wurden unter anderem gedruckt verteilt: Der Regievungsenv- Wurf, durch den der Nationalversammlung die Protokolle titit den Beilagen über die Sanierung Oesterreichs zur Genehmigung vorgelegt werden, und das Gesetz, durch das der Finan-minister ermächtigt wird, die Garantien für.-die österreichische Sanrerungsanlrihe rrach dem Genfer Protokoll vmn 4. Oktober 1922 zu übernehmen. In der Nächmittagssitzung wurde die Regierungsvorlage betreffend das Garantiogesetz zur Sanierung Oesterreichs dsm Budgetausschuß und gleichzeitig dem auswär- Ägen Msschutz zugewiesen. Im englischen Oberhaus. Wien, 12. Dezember. Das englische Oberhaus Hai' heute die zweite Lesung des Gesetzes betreffend die Garantie für Oesterreich vorgenonmmr. Neuwahlen. Mieterschutz «atz Wrfenkopffteuer. Der Plan, die Neuwahlen für den Natkonalrat noch tlnter dem unmittelbaren Eindruck der Genfer Sanierungsgesetze durchzuführen, stößt auf erhebliche S chwierigkeiten. Bundeskanzler Dr. Seipel hatte, einer Anregung.der Linzer' Vorkonferenz des christlichsozialeis Reichsparteitages folgend, die Führer der Mehrheitsparteien gestern zu einer Konferenz in Parlament geladen, in der. die Frage der Neuwahlen zur Erörterung stand. Ein Antrag der Christlichsozialen geht u. a. dahin, daß die Mehrheitsparteien im Wahlkampf den Sozialdemo-; treten mit gemeinsamen Kandidatenlisten entgegentreten sollen. Bei einem Teil der Großdeutschen besteht zedoch die Befürchtung, daß der großdeutsche Anhang nicht programmfest genug sei und, wenn einmal" die bürgerlichantisemitische Einheitsfront sich bei den Wahlen bewahrt hat, für rtmner sich unter der großen Masse der christlichsozialen Parteigänger verlaufen wird. Äebrigens sväre mit der Verbesserung des Stimmenverhältnisses im Nationalrat zugunsten des antisozialistischesi Blocks nicht allzu viel erreicht, weil im Bundesrat die Sozialdemokraten jederzeit die Möglichkeit haben, dem Nationalrat in d?n Arm zu fallen. Es müßten also auch einige Landtage' aufgelöst werden, um eine für den Mehrheitsblock günstigere Beschickung der Länderkammer zu erreichen. Die endgültige Entscheidung über die Frage der Neuwahlen scheint nunmehr beim christlich sozialen Parteitag zu liegen. Die Ankündigung von Neuwahlen hat natürlich rechts und links die Kampfstimmung verschärft. Das zeigte sich gestern' wiäder im Brrydesrat,. wo die Novelle zum Mieterschutz ge setz und das Wohnnngsanforderungsgesetz verhandelt werden soll. Die Sozialdemokraten brauchen' die. Erledigung des Wohnnngsanforderungsgesetzes schon itt den allernächsten Tagen, weil der Verfassnngsgerichtshof bekanntlich am Montag die Wohnungsanforderungsverordnung der Gemeinde Wien als ungesetzlich, aufgehoben hat. Es würde sohin ein Vakuum eintreten, so daß 'eine ganze Flut von Prozessen die Gemeinde Wien eventuell sogar zur materiellen Schadloshaltung der durch die Wohnungsanforderungen Betroffenen verhalten könnte. Die Christlichsozialen haben nun gestern durch ihre bundesrätliche Gruppe einen Vorstoß machen lasten. Die steiermärkischen Ehristlichs.'zialen und die übrigen Landervertreter lehnten im Bundesratsausschuß die-Beratung über die beiden Gesetze mit der Begründung abdaß sie unerträgliche E i n g r i f f e i n s P r i v a t e i g e u t u m beinhalten und über ihren eigentlichen Zweck, den Schutz der Schwachen, weit hiyausgehen. Die Sozialdemokraten drohten nun mit einer R e v a u ch e i m N a t i o n a l r a t bei Verhandlung des Budgetprovisoriums. Sowohl die Bundesratsals auch die Budgetausschußsitzung mußten bis zum - Abend verschoben werden, um Zeit zu Verhandlungen zwischen den Parteien zu gewinnen. Endlich enffchtosten sich die Wiener Ehristlichsozialen, den beiden Wohnungsgesetzen zuzustimmen, wobei sie sich darauf ausredeten, daß das vorliegende Mieterschutzgesetz immerhin bester sei als gar keines und daß schließlich beide Gesetze Imr Provisorien seien. Um halb 6 Uhr abends trat dann der Bundesrat zusammen und-'genehmigte die vom Nationalrat in seinen letzten Sitzungen beschlossenen Gesetze. Mieterschutz- und Wohnungsansorderungsgesetz wurden vom Bundesratsansschuß gegen die Stimmen der christlichsozialen Oppositionellen a ngenommen und werden heute in der Vollsitzung genehmigt werden. Zur gleichen Zeit mit dem Bundesrat versammelte' sich auch der Budgetausschuß. Vor Eingang in die Tagesordnung erkundigte sich Abg. Dr. E i s l e r nach den Folgen der jüngst von der Reparationskommission beschlostenen Aufteilu.ng der Vorkriegsschulden für Oesterreich. Fmanzmimster Dr. Kienböck erwiderte, die Konsequenzen ließen sich noch nicht absehen, denn wichtiger als der Aufteilungsschlüssel sei die Währung, m der die Schulden zu erfüllen stich, und darüber liege» noch keine M"i t 1 e i l u n g < n vor. Die Sozialdemokraten wendeten sich dann gegen einen Antrag des Abg. Steinegger, der verlangte, man möge statt des Budgets das viermonatige Budgetprovisotiüm beraten. Abg. Seitz regte an, wenigstens den Versuch mit dem ordentlichen Budget zu machen, übrigens sei eine viennonatige Indemnität viel zu lang. Abg. Dr. Gü rtlev entgegnete, daß man' den ordentlichen Bnndesvoranschläg erst beraten solle, bis die Nachträge zum Budget vorliegen, die ein wesentlich günstigeres Bild der staatsfmanziellen Verhältnisse bieten werden, als sie ans dem Regiemngsentwnrf aufscheinen. ' Der Ausschuß wies dann das Verzeichnis der bei E n 1richtung der Börsenbesucherabgabe begünstigtenPersonen — .es enthält etwa 730 Namen — dem Mg. Schiegl zur Berichterstattung zu. Schließlich wurde noch eine Reihe von kleineren Regierungs-. Vorlagen angenommen. 13. Dezember 1922 Seite 9 kiu Flugblatt des Alitisemiterlbund«. In den Straßen Wiens.'wurde gestern ein Flugblatt bei: Antisemitenbundes verbreitet, welches an das ,Qesterreichische Volk" gerichtet ist, und die Aufforderung zmn Weiter- - geben enthüll. Das Flugblatt stellt sich als ein Auszug aus der bekannten Fälschung «der Geheimni s s« d e r W e i s e n v o u Zion dar und es bogimtt mit der -dummen Lüge: „Unser Unglück wurde von den Juden bereits im Herbst des Jahres 1897 aus der ersten Zionistentagung in Basel beschlossen." Es folgt dann die ebenso dumme Lüge, daß die Sitzungsberichte dieser Tagung in jüngster Zeit vmn Britischen Mus «um in London offiziellverösferMcht worden seien. Nach einer Widergabe des haarsträubendsten Unsinns alldeutscher Marke folgt dann die^ Erklärung: „Der Antisemi ti § mus ist ei ne sittliche Notwendigkeit." Verlegt ist das Flugblatt von der Ortsgruppe Wien 31, Strebersdovf, des Antisemitenbundes, Wien, 21. Bez., Lang-Enze-rsdovferstraße 60. MS verantwortlich zeichnet Dr. L. Neko witsch, Wien, 21. Bez., Stwbersdors. Gedruckt ist das Blatt bei Ri-, dolf Stanzell, Wien, StMmnersdorf. UNgam. Fcke-rkch reist r« Muffolink md KemÄ. Budapest, 11. Dezember. (Tel. der „Wiener Morgen» zeitung".) Nach einer Meldung des Buidapester Faszistenorgans wird sich Abgeordneter Friedrich demnächst zu mehrtägigem Aufenthalt nach Rom begeben, um mit den dortigen Führern der Faszisten zu konferieren. Er Plant von dort aus eine Reise nach Konstantiwopel und Angora, um auch mit den Kemalrsten Fühlung zu nehmen. Die ungarischen Reparatime«. Budapest, 11. Dezember: (Tel. der ,Miener Morgen? zeitung".) Das Pariser Schiedsgericht hat seinerzeit entschieden, daß einige ungarische Doncmdainpfer, die von der Tscheche-Slowakei beschlagnahmt wurden, an Ungarn zurückzugeben seien. Die tschecho-stowalische Regierung stellte den Antrag, die Schiffe in Schweizer Franken zu «bezahlen, was auch von Ungarn angenommen wurde. Jetzt hat die Reparationskommission entschieden, jbajj die Summe n i ch t an Ungarn zu begleichen, sondern auf das Reparationskonto in Paris einzuZcihlen sei, wo sie Ungarn gutgeschrreben werden wird. Ser Prozeß gegen Karachi. . Budapest, 12. Dezember., In der heutigen Berhand* lung des Bermögenskonsiskationsprozestes gegen dm Grasen Michael Karolyi legte der Vertreter des klagen- - scheu Aevars die Rechtsgrundlagen dar, <mf denen er die Konstskatiön des Vermögens' fordere. Graf Michael Karolyi sei ein Ho ch- und Vaterlandverräter nicht nur nach dem Gesetze, sondern auch im gewöhnlichen Sinnen des Wortes, denn er habe im Hevbst 1917 französtschö» Unterhändlern seine Mitwirkung dazu angeboten, einedeutschfeindliche Agitation zu enffalten und 1918 die Appwvi.swnierungsschwierigkeit^n an. der Fwnt verursacht. Verteidiger Vinzenz NacchL erwiderte in längerer Rede aus die Ausführungen des Ktagevertveters und erklärten. a., wenn Karolyi schuldig wäre, dann müßten auch die in Ungarn befindlichen Mitglieder. seiner Regierung, aber auch Graf AndrassyL und Friedrich zur' Veranttvorlung gezogen werden. BILLIGKEiTSREKOBD Ansugsfolf e, rein Wolle, 140 cm dr K 49.000 Double-Raglans, rein Wolle . . K 59 9.000 Regenmgnte», la K 168.000 [Schiff mann II., TaborstraBe 48 TelenHon 47-1-79 En i^ros En delal i Konzerte. Ein Gastspiel de.s Prager Phicharmomschen Orchesters Erachte wMmnene Abwechslung in das ewige Einerlei unseres Konzertlobrns. Die etwa 70 Atann starke jugendliche Vereinigung verfügt'auch über den Schwung und «das Kvastgesühl der Jrigemid, «dazu über ansehnliche Präzision und den oft ibÄvähr.ten slawischen Stveicherglanz, der namentlich die Cellisten cmszeichnat. Mffikalisches Ungestüm und ursprüngliches Musikan«j«e>ntempevament besitzt auch Vaclav Tal ich, der Dirigent des Orchost-e-rs, der die Mrsik in seltsamen Zuckun>gen und Verzückungen, gleich Oskar N«cdba«l, miterlebt «und dieses Erlebnis stiHgchw seinen Mlsikern mlszwingt. Als Novität brachte er die sü-nfsätzige, übermäßig lange Synrphowie „Asri-el" von Joses S n k. Irren -wir nicht, so ist Asrwl der Todesenge-l, denn in dem Merke setzt Suk seinem Lehrer und Gchwiegervaber Anton Dvorak «und dessen Tochter, seiner unve^ßlichen Gattin Ottilie, die ihm 'beide in rascher Folge eurtristen wurden, ein tönendes 2>en»knall. So beherrscht Tcd und Trauer das Werk, sMst im pha-ntaistischen Scherzo führt der - Tod den Reigen -an und die Klage mx zwei lieibe Tote bietet ohne stärkere Kontraste fast zu vi-crl von der Schattenseite «des Leibens. Bon der modernen Tonspräche mit ihren modernen nervös«on. Ausdrucksmitteln schnt man sich biSloeilen «nach anderen Tönen, nach frischer Lu«ft nnd liebem Hiinelslicht aus Böhmens Ha in und Flur, auch nach den lieben Tanz- und Volksweisen des Böhnrevlandes, die man im AsriÄ bergech-ens sucht. Internationaler Zuschiütt und deutsche Gründlichkeit, die sich bis zu den einsamen Höhen von Strauß' Zarathustra verirrt, lähmt mit ihrem Schwergewicht die Flügel des sonst so inspirierten nationalen. Musikers, der immerhin auch hier sein k«mrstlerischLS Niveau wahrt, . /' „Wer vieles bringt, wird manchem etwas bringen," mag das Dettmotiv des ersten philhavmonffchen Kammerkonzertes gewesen sein, «das der rührige Dirigent Rudolf N i liuS leitete. Am Beginn «des VrogrammS stand sin ^Conoevta qwsso" des alten Arean«ge-lo Corelli aus dem Jahre 1713, das Nrlius mit « kundiger Hand neu.bearbeitet hat. Es folgte, gewissermaßen als Gegenpol, Schöndevgs Kammersymphonie in originallamme-rmusikalischer Besetzung von 16 Justrume-nten. Daß das v Philharmoni'sche Kammerorchester dieses diffonanzsu-sÄige' und Hwch so klare,, m der thematischen Durcharbeitung durchsichtige Werk,, dessen Höhe von kem«em Nachtoner - erreicht wurde, mit Erfolg zur AuMhvung brachte, verdien-t besondere Erwähnung, da die Wicharmouiker die Werke Schöndevgs noch «immer von ihren Konzerten geflisientlüh sern-halivn. Nach zwei minder bekarmt-M Mozart-Arien, in denen die junge Sopranistin Marjorie Per lins ihre noch junge, unfertige Stimme im Großen BLusikveveinss-aale versuchte, hörte mau die Uraufführung einer „MeihrvachtSmusik für Kaaninerorchester und Sopvarffolo" von H. E. Heller. Der Komponist besitzt TheateMut, einen ganz besonderen Saft, mtt dem er seine Aiusik Ul speisen vermag. In der Farbenmischung des Orchesters hat er von E. W. Kovn-gold gelernt, er evfrsrtt durch Humor «und behagliche Meistevsingerbreite und sindst in seiner naiven fast Hmuperdiuckschen MusiziersreudigDeit ^>en rechten voAs-tümlichen Torr für em WeihnachtSspiel. . . '' Das schnmngpolle musterhafte ZusamimanspiÄ des Amor HindemUh - Quartetts haben wir gele-geMich des Salzburger Kamimierrmtsikfesies ebensowohl gerühmt .wie das Stveichguarbvtt senres BiolaspielerS Paul Hindem.it h, das mit feiner frisch quellenden Ersindumg und seinem unq«uf«haltsamen jU'gvMichen Vorwartsdvange nnnmehr «auch -in Wien für die ganz starke originelle Begabung semos Komponisten Zeugnis alblegte. Eine Ballade für Streichqmrtzeht von WPHeLm Groß, die im gleichen Konzerte gespielt wurde, ersronte durch ihren kmmn«ermusikmäbigc-n Einfall rmd ihre grüMiche svtzwchnische Arbeit. . M . ...... Adolf Busch hat seine Wiener Woche'beendet^ MS So- «atenspioler im' Verein mL -«»» vvö«^i-gsn Rudolf Serkin^ an einem Trioabend mtt Serkin und dem gediegenen Cellisten Paul G r ü m -m e r, au QuartÄtabenden, an denen er. B-eothovm Es. glä-Mgevem Herzen spiÄte als Mozart, hat er die Zuhörer zu Bewundenrng -und Ergriffenhett hingeriffen. Sa groß un«d innig, so ernst -und schwerblütig mag der junge Joachim seinen Beethoven gespielt haben. Ein. AlischichA-kbend, an dem er gemeinsam mit. Arnold Ros e Duette von Bwtti und Spohr vorsichrte, brachte dem jungen wie dem alten Meister rauschende Ovationen. — Als s«Ltvner Gast stellt« sich der Berliner Meitstereellist Heinrich Gr«ünse«ld «nach langer Mwestnheit in Wien, «sin und spielte mtt seinem Brüder Alfred «Bwloncellsonoteu von Beethoven und Richard Strallß. Wie Affvcd auf dem Klavier, so plaudert Heinrich ans das liebenswürdigste Alf dem Cello, Reicht und frei stießt die Geläufigkett dohisr und die melodische Linie kommt stets zu chrem Recht. En Littdevabelld J-ella Schmeidel-Br«aun. hiuterlvetz sympathische Eindrücke. Die schöne, dunkle Stimme schöpft «aus dem Gem«üt', in Liebem von Strmch und Hugo Wolf fand die Sängerin den vecht«en, liedmäßigen Ausdruck. Das «Konzert von Frau Grete Druck«er überrascht« durch die sensationelle Aufmachung. Ern elegant Publikum füllte den^ Große»: «Musik-« verernssaal^ FÄix WeinMrtuer — sonst nur an der Spitze der Phtthatzmoniker —. dirigierte das bsgleit-ende SyMphdnieorche-« ster. Dem gffellschaftlich«M Erei«gnis gesellte sich leider k«ein künstlerisches zu: Die M.sich hübsche Stiarrme der Elizza-Schülerttr bedarf noch sorgfäWger Schu«km«g, die scharfe Höhe und die ffacktzrnde/Tongebung berechtigen die Sän«germ nicht, darr Ari-jwne-Monoliog im Groß«ou Musikveremssaal zu singen. Mitbescheidenem Sopran und liebenAvürdigon Vortrag stellt« sich Elfe.Rainer ein» «mtt dvmnattsch^ ^theatralischer Bstoegung der stimmlbegabt«' Bariton Giorgio de La ns ko Y vom römischst Constaueithoater. . . .. Bon .den Gebern derletzten Woche erwähnen wir vor allem Francis E. Ara nyi. Er nimmt dtlrch sein ernstes Pro« graimm und «cwstes Wollen «ebenso für sich ein wie durch seine

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