Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1379 (12.12.1922)
- Date
- 1922-12-12
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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3 «r. 1879 Wien, Dienstag Wierser Mprgenzertuns« 12. Dezember 1922 Seite 5 Bola n ct-B11Im e (Frei® JOd. Volksbühne) Ensemble-Gastspiel der WJI^NABR TR.TPPE Heute Dienstag den 12. ^Dezember 1922, 7 Ulir abends DER DYBUK Dramatische Legende in 3 Akten von Sch. An-8kl zwei "Wolten) 22f8 Das Wiener Freiwillige Rrttungslnstitut (Wien, 1. Bez., WWprcniarkt 8) hält durch feinen Chefarzt Dr. meb. 5iarl P a u e s ch diese Woche. folgende Borträge: Heute „Kindesmord in meüi-zin'-i'chcr und forensisch.r Hinsicht": Freitag den 15. d.: „Erste Hilfe bei elektrischen Unfällen" Beginn 7 Uhr abends. Eintritt frei ohne Karten für Erwachsene. Die in öen nachfolgenden riubrilren mit o bezeichnelen Aolizen und Lrttkel sin- -nl;r elf liebe tilnfttttidi* gubyeri (Z 26 des Bretzgefehes). W)(aByH88afflSrTOfnWKW>P|BaMMBWWBWl*WWl&l10MBJ<üM.,MWMigigagtt>MMllMIBiMI8ibU8M88ni Ltürrricht (B a n bu n d a n d e l s k u r s) an der Pn'va'-Kavd lsichnle 9. Bz. Förlgosfe 12 Dcr nächste neunaöchi-'e Abendburs Ui»* Abvunenien, siu'isten. Teckn ker. Lehri-r, Beamte beamni <m 14. d. um «r Ili-r abends. Avm Id ng von 8 d'r 12 U r und 3 bis 7 Uhr in der Di eklicnesianz'e». o Gn^unUen noUsidendrr jiiöiHiot Sluüenlen an der Ko^.^.us ti*r We chandet findet: cm 16. d. 'n bcn Sop ientäiPit cn Ä o ft ü m b a l l ftaif. Kaden >m Verel^siotzal der Vers nigung N'dftiLer Hörer an der Kcchschuie für Welch ndel. 2. Bez, Tadoilra e 1- 3. am St al'er der „Wiener M v r a e n z s i t u n g", im Karlenbweau ^Atda" und 20. Bez.. Wallen sirinstratze 24. a Lererrte. YvrtMe ««8 BerfüMMlungen. Z i n n i s i i ch e S e tz i i i r n i ti r den 6. urd ^.Bezirk. F.uie. 8 Udr cdnds, im He'w. 8. Bez..??e> nc» ylah 1. Joe? Rtclftsi: Dezitalione» Fr1. Gilela Sandik: GeftMo. ffrl. d old chm'dt: Am K'avier. A. Körner: Ä rnor'iä cdes. — ZeireMisrachi. 2. Dez., Praisr" roße 48/11. Lniolae der t5bamikal>?eier nurde der De inn rer Kidiäifck'Anfänoer und ffvrlfl.'w rUenen-siur e v>rchrd n. Anmeldung«" lüa'ich von 7 l>-s S Iltr abends. — H r t a ch d u l b. Sarltnadre'! nung drr E onukalt-Feicr heule urd morgen von 6 dis 8 Uhr cbends, 2. Brz.. Tab tsiieße LOs. Nicht ob'erfrfrele Koritn gelten als verdaust. — Z'nnislisch-akademijcherLan.deL-' verband. Litzrna mmgen. 8 Itt abends, im Lrka! der Äordon'o. v. Dez.. Sernitengaffe 4» (mr l 8!. ß c ti p! d e r* fammlunfl des Vereines Volk-Heim Leute, 6 Ui r abends im Errsicri Saale LkS-VclkLhe ms, 16. Bez., Äoflelpark 7. Urania. Feu'e, 5 Uhr (Crcsier Saal): Sed» <Blder aus Japan). Der Mrdezechner. Laib 6 Ulr (<chin«r Saal): Sr Franz Breun l i ch: Die Fer e» Heime des Äiener Iuacndhi fswerkcr. Ha'd 6 Uhr lKui-iaal): Obelrcchnursrrct Roder! Boiler: Lini« hrunn in die ptwlcgropt.i cke Praxis, V. Kalb 6 Uhr (Klndlaal): Dr. 2r ei Zulb: L>ed m-d <öilorre,Ili. Äaih 8 Uhr lLrvßrr Eaa ): Sän derlse'er. D'esse ln G-^ur. Chor der Ctn'en. Lolb 8 Uhr Ce ie'rer^SaüN^ D'e weder e Dererbun^Liei re. II. Ho rat Lvc! schulp'vfeffer Dr. Er>ch Tfchermah-Seyleregg: V-ierbungsiehre und Pflanztnzüch ung. L >b 8U r (Ki rs'oat): Lbeitour t 5ng. Svfef Löwy: Grundlagen der Wechsels rom^Elekirriechuch, 11. Halb 8 Uhr (Lludfaal): Dr. 3o.ef Z u t h: Einiührung ia dar Gila'renspiel, M. __ Mne und Kunst. Raimmd-Theater. (Gastspiel Eugen Klopfer.) Sein Tartüff ist ein Zandgeistlicher auä dem Bayrischen, der vermutlich wegen unpriesterlichen Verhaltens, wegen Völlerei, Unzucht und Geldunterschlaguugen verjagt wurde und nun in Paris Gimpel fängt. Ein Barenlakel mit Bauernpratzen und blauroten Wangen platzt da recht unglaubwürdig in das Pariser Bürgerhaus. Man zweifelt, daß er sich mit den Herrschaften auf französisch verständigen kann. Außerdem: wie paßt die Tonart des Bearbeiters Ludwig Fulda zu diesem Tartüff im ausgewachsenen Bratenrock mit Röllchen und gebeulten Hosenröhren? Man hätte für Klopfer rechtzeitig bei Ludwig Thoma eine Uebersetzung Molieres bestellen müssen. Trotz solcher Unstimmigkeiten ist aber der Tartüff Eugen Klopfers ein ganzer Kerl, freilich, grundverschieden von der Vorlage. Dieser klobige Spitzbub hat nur ausnahmsweise närrisches Glück gehabt. Man findet es selbstverständlich, daß es schließlich schief geht. Zum Schießen sind die Handgreiflichkeiten des vierschrötigen Frömmlers und Fressers in den beiden Verführungsszenen. Neben ihm ganz hervorragend, ja, selbst den illustren Gast in einigen Augenblicken überragend, Herr L o i b n e r, von schalkhafter Anmut Fräulein Karsten und sehr angenehm, vielleicht nur um eine Nuance zu beloeg- Äj, Frau Gut mann.-— Man lachte abgrundtief über KBPsers modernisierten Tartüff, kam aber doch weit mehr auf seine Rechnung, als er hierauf in Wildgaus' Einakter „In Ewigkeit Amen" den Angeklagten spielte. Sein unvergleichlicher Woyzek gibt die Charakterzüge für den un- Mcklichen. unverderbten, in die Schlingen einer verruchten Justiz geratenen „Verbrecher". Auch die übrigen Rollen dieses in seinem Kerne echten, in seiner Aufmachung aber ein wenig kitschigen Gerichtsstückes sind vortrefflich besetzt. Außerordentlich Herr Neubauer, erschreckend-echt Fräulein Hammer, voll Verdienst die Herren Homolka und Schnitzler. Noch ein Wort: warum soll man nicht in diesen Tagen rüdester antisemitischer Flegeleien darauf Hinweisen, daß hier ein arischer Dichter jüdischem Wesen gerecht wurde? Wie jener jüdische Händler in seinem Drama „Armut", der wohl Sinn für Gewinn und Prozente hat, aber gerührt' ist, da er den. jungen Studenten das teure Möbelstück umarmen sieht, das er kaufen kam, und sofort absteht vom Geschäft und Gewinn —hat hier Wildgans an der Figur des Protokollführers Dr. Sämuel Zw'.rn gezeigt, daß die Verbindung: Ghetto und Herzensgute nicht so ohne ist. In der letzten Szene, da die zur-Strecke gebrachte bedauerns-- werte Kreatur - dem jüdischen Rechtspraktikanten' einen glücklichen Blick der Dankbarkeit für bekundete Menschlichkeit schenkt, war das Haus erschüttert. Eugen Klopfer mußte immer wieder für den begeisterten Beifall danken. Er leitefe ihn mit Handbewegungm an den anwesenden Dich^ ter weiter und brachte Wildgans schließlich auf die Bühne mit. O. A. A«r de« Mater«. B w r fl f h e '! e r: Momm, 7 u r abends, das Stat’* rpiel .lloieBernd". Akad«»miöiheater: Morgen, halb 8 Uhr. das Lullip el „35 o ft f o v & I a ü s*. Vvlbsoper: Howe „A i r> o l e l t v*. -- Herr Dir klar felir Wem^arlrer ho? m>k Frau Ted cka e'n f n - abe liches Gcisi p.el lür-die Zrit vcm 19. bis 29. d. abgeschlossen. D e n 1? ch e S V s l K S k b? c,! e r: Som?laa W> deraupr-'sn Arlon Edl ofci's in der?t slrelle von 6 n tzke s CinaK!sr-Zy''lu» ,.A nulnr. Den Max wi'd ^e>r Newa' y, die r-uc''rol>en di. Lamen Hochwald, Steirisicck. Keller und Malkus ipieiln.^ K a m rn s r? p i e l e: He"le, 10 Uhr abends, im Rahmen der Nachlvvrsi'lluni die Premiere des drsi".bsi en 6 '»inftes .®ct H ü b n ö r!) v f° ( -.« j.nulsi!-r von Lnsian 2 e.Nflld. Die Ro"e des Leonard «pielt Herrn inn Tlrimiq c!s G ,?i. .R a > m u n d - T k e a 1 e r: Eua n KILp'er fn elf Donnftfia", siret'fl''. Sams'aq u-'d Sonn aa den Tart ff und Sen. W4-m idler n <S ai i ß H e 11 >lf nt e n“ je ng sie ^) u'- fühni! g vcn C h r i st a, d i e T a n t eisi fßr MitlLvch den 2ö. d. a>'g- M. Theater in der Iosefsiadt: Heu!' in Etrindberg-Znk'us „G! ä u d i g e r > und »Mit d r m '"euer p i c 1 c it*. ill sx Larng spie en a e «n d>m beiden S ü' en Beschäil *>fn in »hren ollen mm eist n Male. >u.itlwoch 'etzt Lda Roland ihr Sasisp.el in der Korn.die »Die Zarin" fort. L u sl s p i e l t b e a t e r: §inma'l^e? Galllpiel Re>nho!d, S ch ü n * e 1 s am Connt g den 17. t>. i.m 3 Uhr narvmiikais. 4 Muia a it wurde iür öNiSs Gasispül gewonnen. Ler Kaiienverlmrs hot bereils bogonn«'n. Der fünfzigste Geburtstag Ch. N. Bialiks. Berlin, 16. Dezember. (I. C. B.) Eine Singel;! indischer ses-ellschasi^cher und Lnlktreller Or^nnisaki-omur in Berlin trifft Bo^bereitnn'-en, um den^50. Göbur:slag des gsAnwaptiZ in dÄser DtM lÄeuden großen mittomfcn Dichters feievlich zu bv^vhen. Kamenew im hebräischen Theater „Hab im ah". Me ans jüdischen Künstlerlr^sen übernrü-elt -wird, hrt der stellvertretende Borsrstende des Rc> es der Bolkskomnrissäre L. Kame«ew vor kurzem eine Vorstellung des Moskauer h ebrä-ischeu Theat-ers „Hab-imah" besucht und nach Schluß ^derselben seine Eindrücke mir fv^ende-n Worten im BesnchechnMn des Theaiers verzeichnet: „Das Ensemble rernmochte es, die Seele des großen Volkes, seine Leiden und st in Streben in BMern Mlszudrücken. Dvr Name Habimcch wich in der Kulturgeschichie. fovtleben." Auch der Volkskommissar Lun atscharski und der Volkskommissär für nationale Ans-sl'c^euheiten Sieihl'!^ die eine Vorstell-nnq des „Habimah" besuchten, sprachen sich tu hockst labendcn Ausdrücken über die Leisümgen des EnsemAes aus. Zu Ehanui kah emvsthlen wir avs unserem r-ichhakiiaen Lager nachs.'ehend ame-iidrie Sstschenkwerbe: P ot. Dr. S>. G r a e h: Dolk^i'm 'cbe Ees hickte der Juden. 9. Auslage. 3 Bände, Haidleüen 90.V -0 Ganzlem-n 120.000 K. — Cb. N. B \ a I i h: Aus'euainie ©etil K Uebfrlraoen von <^rnil Müll r, Poppband 20.0 0 K. Ean 'einen 27.500 K.. La'bleöer 60.00 K. — G. L e v i: Dcs'Bu-' der jüd'jäien Weisheit. Fabeln. Parabeln unt' Leo«>ndm aus Talmud urd M'dra cb, 2 Vände, gebunden 2S.ü"ü K. —. Dr. Hugo Zuckermann: G-n; je, 3 Au läge. eeb. 12000 K.. Luxusaus ab», Gonzleder 6 .<00 K. — Olto A b e > e S: Genesung. Gedich e. Gebrin en 6000 K. — ff ü r die jüdische Jugend: Srm> Singer: Das o?»fcMolier.e Buä). Iüd lche Märchen, ilinfoitert. Gebunden 15 000 K. — S i p purim: Prager Sammlung i difcker Le enden. Gebunden 21.«00 K. — Das jüdische Jugendbuch: Krrg. v. M. Sleii-bardt. H. Lrewe und E. Z. Kivtzel. JiUislr-ert Cebmiden 24000 H. Mw aus zur.: L»n Khamckkahbuch. Jllui.rieit 13.00) K. — ' ke e Sandler: Jiidn er Bilderbuck,. Unzerreißbar auf Karton 18000 K. — Adele S a n d I r r: Palästin, Quarlelt 12 ono Ä., Pa üsiina Rei ep'e! 50.000 §.. KelNi ckes Lollo 20.0(0 ^. Preise feit bi« 15. d. Alle Blicker bkm kn ohne Ka^nzwüNg in der Jüdischen Buchhandlung, R. Löwit, 1. Bez., Notemurmsirahe 22, eingesehen nerben - o SporlUTuf* ’..Hf koatft'S ‘Wien (Fns^balt-Scktion _- ■ ~ ~ . : ■ PROGRAMM";' zu der am M I 11 w o.c h den 13. Dezember 1922 vm Vt8 Uhr abends im Festsaale des Hotel Continental stab findenden AKADEMIE . MIT TANZ.Ml5 Mitwirfcpnde: Prof. Fritz Wiesenthal, .^Olga. Dress’er (Öpernsäi’perin), Frl Inländer (Klayiervi;tuosin), Frau Fotte Witt (Burptheater). Magiciö (Opernsänger), Her.’ ann Leopo di (KlavierhlnrtoHsl), Erwin Engel, der lustige Plauderer. TANI7 Tanzarranseur Bela Outtmann I/AiMZ-, Monstrelcapdle Domansky . Dr?se!n Brief log ein Zettel mit dem Namen „Maximilian Harden" bei, ferner die Summe von 25.000 3Rar£ unid cm Pettet mit V-erhaltun«"smoßnahmen." Die beiden kamen bald, nach Berlin und führten dort ein lustiges Leben. Ms ihnen das Geld ausging, forderten sie von Grenz weitere Mittel, der aber erst die Ausführung der Tatverlange. Die beiden Attentäter entwarfen noch v o r der Tat einen in geschäftlichen Ausdrücken gehaltenen Brief folgenden Wortlautes: ' „Sehr geehrter Herr! Wir teilen Ihnen hiermit böslitbst nti-,. das; uns trotz ungünstiger Konjunktur der Geschäf^a.bschluß geglückt ist. Wir sehen nunmehr Ihrenr persönlichen schnellmöglichsten Kcmunen hierher entgegen und bitten höslichst und dringendst, alles Nötige zur Aufrecht-- erhalrung d:r einmal eingegange.nen Geschäftsvevbinidungen in die Wege zu leiten und mitzubrinaeu. Nach dem jeweiligen Stand' unserer Valuta halte ich baldrnöalichfteS An- . bahnen der beabsichtigten Geschäftsverbindung mit der pp. F i r m a i m Süden für unbedingt erforderlich. Ich verstehe dar"n!er vorzugsweise die geplante baldigste st an stell ang unserer beiden Herren bei der PP. Firma, die Ihnen ia auch vertragsmäßig in Aussicht gestellt rst. Für Ihrer und Ihrer Familien Nobersielurtg ist naturgenräß Sorge zu tragen. Gleichzeitig bitten wir bei Einlösung der Tevisen dafür Sorge tragen zn wollen, daß die vereinbarte Anzahlung auch die entstandenen Unkosten und Verpflichtungen decken kann, also mindestens 60.000 Mark. Wünschertswert.wäre, wenn unser Chef sich dazu verstehen könnte, die Schuldsumme nt Höhe von 30.000 Mark extra ausznwerfen, so daß die Herren Agenten keine EinÄnßa des ihnen Zull eh:nden erleiden. In der Hoffnung, daß nnstvem Bericht Iyrersnts der genügende Nachdmick verliehen wird, zeichnen wir mit ganz vorzüglicher Hochachtung inuner die . Alten." __ Ae a«MMWe« Weftmr«. Das Oberlandesgericht hat gestern die für Schekst'ng?- lustige wichtige Entscheidung gefällt, daß Eheleute, die noch jung und noch nicht lange verheiratet sind, den Ehetrermungsgrund der unüberwindlichen Abneigung nicht für sich m Anspruch nehmen können. Die Eheleute Ludwtg und Marte G. brachten nach kaum einjähriger Ehe beim Zivillandesgerlcht die einverständliche Klage auf Trennung ihrer nach evangelischem Ritus geschlossenen Ehe wegen unüberwindlicher Abriergung durch Charakterverschiedenheit ein. Die Fran ging mit dem Freunde ihres Gatten, dieser wieder mit der Gattin seines Freundes ein Verhältnis ein, so daß also die beiden Freunde ihre Frauen ousgetauscht. hatten. Das Zivillandesgericht entschied, daß die Elietrennnngskloge derzeit abgewiesen werLc, weil mit 9iücksick)t auf die kurze Dauer der chelichen Gemeinschaft derzeit noch nicht behauptet werden könne, daß die gegenseitige Abneigung eine unüberwindliche sei. Auch das Oberlandesgerrcht unter Vorsitz des Hosrates Dr. Alte wies gestern die Berufung mit der Begründung ab, daß beide Eheleute noch sehr jung, die Ehe viel zu kurzfristig sei, als daß jetzt schon die Unüberwindlichkeit der Abneigung angenommen werden, könnte. Mtettvnsen a«s dm Pabükma. %otverk£ufe I in Stoffen« Reine Schafwollstoife - Serie I. K 16*980 für K I e i d e r und Serie U . K 82*156 Kostüme, doppelsbreü m. |c 26.850 Me MenMrr ans Hmde« vor Gericht. Herrte beginnt in Berlin die HauptverhaMulng wegen des Attenbat-es auf Maximilian Harden. Die Anklage richtet sich gegen den Landwirt Herbert Weichardt und den Buchhändler Albert Grenz aus Oldenburg. Waichardt ist angeklagt, gemeinschaftlich mit dem flüchtigen Oberleutnant Walter Ankermann einen Mordversuch gegen Harden begangen, Grenz, ihn zu dieser Tat angestiftet zu haben. Grenz soll die beiden Wideren als Beauftragtet: einer unbekannten Stelle zur Tat angesifftet haben rtnd berichtete». nachdem. er sie gewonnen hatte, darüber nach München. Er erhielt darüber folgenden Brios: „Haben Sie Dank für die bereitwillige Zurderfügungstelliung. Es handelt sich um die Erledigung der im anliegenden Zettel benannten Pttckönlichkeiten. Zur Ausführung ' liegt eilw-Summe bei, die Sie so verteilen wollen, daß Sie Ihre Reisekosten-decken. Brr lza-ltunoSmaßnahmen einliegend. Nach AüMhrurtg der Tat wird Ihren beiden Leuten eine weitere Summe ausgezahlt werden, die die anliegende er* h'rblich übersteigt. Außerdem wirdbeiden Leuten, fallssie Wert darauf legen, durch Vermittlung Anstellung «n bayrischen Staälsdic>nst"in Aussicht gestMt. TT ' —— lopsr.KleiJtf.Ssliösse Än, tals,Sweater,Blosei etc. dann bitte, ' beehren Sie vna mit Ihrem werten Besuch. ' Wir bieten an Schafwolle und Kunstseide in entzückend schonen Modefarben und eilen Prdsla^en. Sie. Snden bei uns die aufmerksamste und solideste Bedienung Garnhaus Baron, Wien, XV. Ä'Ä W1 Mob Deutscher und Frau XIV., Sechshauserstrasse 49 zeigen hocherfreut die Geburt eines kräftigen Jungen an und laden gleichzeitig alle Verwandten, Bekannten und Kunden zu der am Mittwoch den 13. Dezember um Val’0 Uhr vorm, stattfindenden höfl. ein Vojzögliche Antugstoffe. . K 52*500 MantelvelourSj, reine Wolle K K 79.800 Ul., Unke Wieic zeile 40, in Hofe