Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1379 (12.12.1922)
- Date
- 1922-12-12
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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«eite 4 Dien, Dienstag Wiener Morgenze^ttn^. 12. Dezember 1922 Nr. 137g IPI »M-M> »UI»» m Ibr IWM|»b9 B I b!■ J»-imisi I kkli BILLIGER Wiener Pelzvirarenmarkt Breitfeld&Lander,Wien, II. KJ. SpeHg^sse 8(J2jji# .J . LEZm «9c»£&a3A Velepifioia W2LAv«v«'Ä allgemeinem Interesse, da ein großer Teil der türkischen Staatspapstre iin Auslonde Placiert ist. Der Vorschlag der alliierten Machte, der 13 Abschnitte! umfaßt, nnlerfche'chet zwischen den Staaten, die durch die Balkankriege von 1912 und 1913 türkische Gebiete erhielten, untz, >den;eniien, die durch den künftigen Friedensvertrag solche zugeteilt bekonrmen. Der Plan geht dahin, diese Staaten an der Schuld und den jährlich daraus erwachsenden Lasten nach einem bestimmten Schlüssel teilnehmen zu lassen. ' > Die jährlichen Zinsen (Annuitäten) für Anleihen, die vor dem 17. Oktober 1912 ausgenommen wurden, werden unter der Türkei und den Balkanstaaten, zu deren Gunsten Gebietsteile von der Türkei infolge der Balkankriege von 1912 und 1913 abgetrennt worden sind, aurfgeterlt, wobei eventuelle jpärere Gebietsänderunzen in Rechrmrrg gezogen w?vde,r sollen. KioNWsches LmdrÄomAee Kr SesierreW. Die Schekelblocks für das Jahr 5683 sind bereits eingelangt. Die Bezirkssektionen, Sonderverbände werden aufgefordert, die Schekelblocks durch legitimierte Vertrauensmänner abzuholen. Den Ortsgruppen werden die Schekelblocks durch das Provinzkomitee übermittlest werden. ArbritsmöglWekl Kr Mische Studenten. >• Die enorme VertoueMug der Äebenshalt-uNig im letzten Halbjahre hat viele jüdische Studenten in eine äußerst schwie* rige Lage gebracht. Die mirtelloscn jüdischen SMidenten stechen yumech ln der Fürsorge Les Jüdischen Hochschulamsschuffes, der chnen Mensa-Freimarken, Kursbeifräge, PrüfungL-'axen, Jnffripttons-Zel-der ufw., so wert seüre Mittel reichen, gewahrt. Den großen Teil ihrer Bedürfnisse decken diese Stzudenren durch Stunderrgoben, Schreibarbeiten, halbtägige Buroauorbsiien ustv. Im letzten Halbjahre sind diese BerLienstmögl-ich ketten immer seltener, die Not unter Len mittÄlosen Sdudervleu immer größer geworderr. Die Arbeitsvermiitlungsstelle des Jüdischen Hochschulausschmsses wendet sich an die Ouffentlichk-eit mit der Bitte, sie zu unterstützen und den Bedarf an Lehrkräften jeder Art, Brrreau'kräften ufw. bei ihr zu decken, und so den bödiwstig-m jüdischen- Studenten zu einer Verdiensintöglichkeit zu verhelfen. (9. BeZ-, ZAnrnermannvIatz 8.) Fünfzig Zohre AindeniaWtnt auf der Hohen Warte. Am 17. d. vollendet das Israelitische Blinden- Institut auf der Hohen Marte, das ein Muster für die ganze Melt ist, seinen öOjährigm Bestand. Der ui,vergeßliche Direktor. Heller hat «das Institut zu dem gemacht, ioas es jetzt ist. In schwerer Not urrü in Arrest um seinen Weiterbestand begeht tzs ssmen Jubiläumsiag. Die ErhalÄrngskosdcn sind umrischwinglich, und nur 4oerm sich edle Menschenfveunde aus Anjlaß des Jubiläums des Lcses -der armen BliiMn erinnern und mit vollen Händen spe-ndm, ist einige Aussicht vorhanden, daß an eine WeitErführung gedacht werden kann. Was eine not« gedrungene Sperre für die vielen Blinden bedeuten würde, die in dem Institute Unterweisung und Unterricht erhalten, drrmii sie sich fortbringen können, ist so einleuchtend, daß das jüdische Wien dir Anstalt wohl nicht fallen lassen wird. Bom Keren Ha|effo4. Die Arbeit in Amerika. Zahlreiche amerikanische Städte berichten über die Fortsetzung bet Winterkampagne des .Keren Hajessod. In Philadelphia stlüst wie cmch in vielen Philadelphia bsnschibarten Orten werden zurzeit große Vorbereitungen für den Drive getroffen. Der Staat Ohio 'begann ebenfalls vor kurzen! mit der Keren Hajesscd-Avbeit. Für Ende November war eins Konferenz der Keren .hajessod-Orgauisationen von Ohio e!nbc.nlsen, 'die eine, straffe Organisation des Keren -Hajessod durchführen soll. Inzwischen soll die Einzichnnz der Außenstände in Elevrlcmd und in anderen Städten Ohios fortgesetzt werden. — Aus der am 16. Rotz nnber in Philadelphia stattyefund'men ersten Jahreskon- - seren; der Maafferzahler wurde unter anderem beschlossen,!das; eine besondere Liste von Pevsonen oder Organiisationen. die ihre Keren Hajeflod-Pflicht erfüllt haben, aufgelegt werden soll. Wie die Hauptstclle des Keren Hajessod in den Dererjnigten Staaten berichtet, betrugen die Eingänge in der!Wochpvom 10. bis 17. November 26.569 Dollar, so daß der ,G e s a nl t e i n g a n g des Keren Hajessod in Amerika seit iciner Begründung 2,392.605 Doll a r betragt. Alliance und Keren Hajeflod. In dev soeben erschienenen Nummer 4 der holländischen Keren Lajcsiod-Zeitjchrijt «Het Beloope La-nd" schreibt der Präsident der Mianee Dr. B. Ascher in Holland unter anderem: „Bon verschiedenen Seiten wird die Frage an mich gerichtet, wie ich. als leidenschaftlicher Anhänger des von der Alliance verfochtenen Cmanzipationsgedankens, Mitglied -des Kuratoriums des Keren Hajeflod werden konnte. Meine Antwort ist fiirg und bündig: Nach meiner festen Ueberzeugung hat in dieser Zeit jeder Jude die unabweisbare Pflicht, den Aufbau Pa lä still as zu fördern. Ich möchte durch dieses Beispiel alle Gesinnungsgenossen veranlassen, neben der Arbeit für die Alliance an den: Aufblühen Evez Israels milzuhelfcrr." Sie Hausbesitzer und die AM Wie». In den letzten Tagen wurde rn den Wiener Hausern ein Ausruf des Wohnungsamtes der Stadt Wien „An die wohnungsuchenbe B-evöl'kevrrng" angelschlagen, in welchem die Hausbesitzer eine gegen sie gerichtete Spitze erblicken. Die Hcmsüesitzerorganisattonerr verteilen nun an die Hausbesitzer Plaka-tstreifen, die unter das Plakat des Mohn-untzsanttes geklÄt werden sollen.. Sie lauten: „Die denkende Bevölkerunig Wiens hat schon längst die Ursachen der oben geschilderten, zur Katastrophe führerden Wchrrnngsnot. erkannt, und findet, daß diese vorwiegend durch .die .Wohnungspolitik der Gemeinde Wien geschaffen ist." In vielen Häusern ist diese originelle Fortsetzung einer amtlichen Kundmachung bereüs zu lesen. , Sie Billa der Kwigi» Vs» Hanuover. Aus Gmunden wird berichtet: Bor kurzem -haben Metpart-Lien die Billa der Königin von Hannover, die bisher unbewohnt war, besetzt und sich darinnen hänSüch eingerichtet. Da für die Möbel und Nippesge-genstände kein Platz mehr vorhanden war, schritt man cm ihre DersteigLrung. Diese fand' gestern im Kuchause statt. Es hatten sich hierzu auch einige Wiener HäMer emgesuaiLen. Me Nippesgegenstände waren zu schr. mäßigen Preisen angesetzt imd sehr rasch versteigert. .* Personalnachricht. Herr Dr. Gustav Jellineck, Assistent am Rudolssspltal. A. H. Libanoniae, hat sich mit FräuLein Grete Ehrlich vermählt. * Chanüka-Feier im Seitenstettentempel. Donnerstag um viertel 5 Uhr abends findet 'im Seitenstettentrmpöl die Chanmka-Feier statt, bei welcher Herr Oberrahbimr Doktor Chajes die Festrede hält. * Fra« Sophie Grünselb als Jubilarin. Am 17. d. feiert die Präsidentin des Ferienheims und des österreichischen Seehospizes in Grcrido, Frau Sophie Grürrfeld, das Mjjährige Jubilämn ihrer charlMtivur Tätigkeit. Frau Grünfeld hat es durch ihre emsige Tätigkeit Hunderten Kindern ermöglicht, ihre Gssundyeit in orn Ferienheimen und in dem Seehospiz von Grado wiederzuerlangen, wohin insbesondere rachitische Kinder entsendet wurden. In der Kriegsszeit Hat Frau Grunfcld die Schnhversoraung der Armen Mens geleitet und eine äußerst wirkungsvolle Aktion ■ zur Auslösung versetzter Kleider und Wäsche eingeleilet. In der allerletzten Zeit hat Frau Grünfrld zahlreiche Aktionen zur Bekleidung des geistigen Mittelstandes mit großem Erfolg ourchgesührt. * Generalstabsarzt Dr. Käst gestorben. Am 8. d. ist hier der Generalstabsarzt a. D. Dr. Isidor Käst im 75. Lebnlsjahre gfftorben. Die Beisetzung erfolgte am 10. d. auf dem Zentralfriedhof. 0 Fürsorgeabgabe von Naturalbezügen. Der Magistrat hat, wie das Gremium der Wiener Kaufmannschaft mitteilt, die Bewertung der Naturalbezüge zwecks Abstattung der Für-- sorgeabgabe wie folgt festgesetzt: 1. Für die ganze Berpffegung pro Kopf und Tag bei SeWterzeugern ^Landwirte und Gärtner) mit 6000 K., bei allen anderen Betrieben mit 8600 K. 8. Für eine Schale weißen Kaffee mit 550 K. Falls in den Kollckttvverträgen der einzelnen Gewerbe höhere Beträge für die Bswertung der Naturalbezüge singeftellt sind als die ooen angofuhrten Minimalbetrage/ so sind selbstverständlich die in den Kollektivverträgen festgesetzten Beträge als Be-messungsgvunblage anzunehmen. * Die Lohnbewegung im Wiener Buchhandel beendet. Die 'letzite Vollversammlung der Angestellten des W-iener Buch-, Kunst- und MusiMielnhaudols hat das Präsidium der Kammer für Arbeiter und Attzgastellbe ersucht, in den Kämpf um den KolleÄtlvvertrag bevmitelnd einzugreispn. Die Kamurer hat diesem Ansuchen enisprochcin und fanden gestern die VechanÄungen ywischsn den Uitterne'hmern und den An^stelltenvevivetern statt. Nach fünsstündi-^er Beratung wurde ^zwischen den beiden Parteien ein 'beide Teile defriedigendes Einvernehmen erzielt. Der im 'lausenden Monat zu <£itfoe gchenL« Kollektivvertrag bleibt dis zum 31. Jänner 1928 aufrecht. Die Unternchmer verpflichten sich jedoch, den im Februar fälligen Anschaffuugsbertrag zur Auszahlung zu bringen. Bezüglich der Gruppeneiuteiluny, Regelung der Bezüge und Einführung des ' Dienstzettels im Simve des Angestelttengesetzes sollen bis zürn 20. Jänner neue Verhandlungen geführt werden. Diese Beschlüsse werden einer heute stattsindcnoen Vollversammlung der Ange'ellleu zur.Ge-- nehnrigung vorgelegt. Dar drohende Streik erscheint demnach beigÄvgt. Billigstes Kaufhaus rden Sfadt Wien Tepplchhaus ^KBllnspho^ Q Wien, I.« KöHnerheigasse ■ rt3 Viiiubhiiiii .. ui.mm i. m ... .. . , Letzte KachrWen. SÄwrre Unmhen ln Warschau. Nationaltzemokraten als Arrangeure. Warschau, 11. Dezencker. Die a ^»wLenwnstr-ationeu dauerten am Abend noch an und ln schtvere Unruhen aus. In einigen Straßen entwicirlKu s'.cy Kämpfe zwischen der nat io naldemokrat isch e \i Studentanschuft und den Arbeitern, woüei S ch ü s f e ^ewechM wurden. Beiden vovmidtägW« n:u versuchten rnonstvantm, sich an den Wagen, i-n dcu» Präsid-c-nt Narutowicz zur Nationalversammlung fuhr, heran zu drängen, und wurden nur mit Mühe von Polizei und Militär zurückgodrängt. - Abends wurde der Straßenverkehr von Trup-pembtei'lungen und Palizei. gesperrt. Ser Prss« EpisnaMMKß. Prag, 11. Dezem'ber. Vor dem Prager DivisionLgericht begann heute di« Verhandlung ge.Ml die des Hochverrates und der Spionage beschuldigten Stabskapitän Jrhann Wurm, Kapitän Gustav Wolf und Leutnant Georg Novakovsky. Die Anklageschrift umfaßt 24 Seiten. Die Auklageschrist schlägt die 'Vorladung von 13 Zeugen vor. , Nach Verlesung der Angklagefchrift wurde mit dem Verhör begonrwn, Stabskapitän Johann W-nrm gab zu» teilweise schuldig zu sein. Er gestand, dem ehemaligen Oberleutnant Jaroslaw Philipp das Dienstbuch Org. 5 und den Reservaterlaß des Ministeriums für nationale Verteidigung betreffend die N'uhteinrücknng von Militärpersonen während der Oktobermvbilisievung und einige wichtige Neservotbefehle ausgesolgt zu habelr, wofür er von Philipp nn ganzen AX)0 K. erhalten habe. Kapitän Gustav Wolf antwortete auf die Frage, ob er sich schuldig fühle, bejahend. Als dritter Angeklagter lvurde Georg Novakovsky vevhön, der auf die Frage, ob er sich schuldig fühle, antwortete, daß er zwar militärische Befehle an Schwabe ausgefolgt habe, jedoch bis zu seiner Berhaftiurg rncht gewußt habe, zu welchem Zweck sie verwsn'det werd-e-n. Von Bsz'lohungen Schwades zu' den». Abg. Dr.'Baeran und dieses zur ungarischen Gesandtschaft habe er von Schwabe erfahren. Im ganzen habe er 13 wichtige, die Organisation der Mobilisierung betreffende Neservatbefehle Schwabe zur Verfügung gestellt. * Die Arbeitslosen. Gestern vormittags fand ein Dämonstrationszug der Arbeitslosen statt. An dem Umzug 'beteiligten sich etwa 6000 Arbeitslos«!, darunter etwa 700 bis 800 Frauen. Wahrend der ganzen Dauer der Demonstration kam es z-u keinen A u s s ch r e i t u n gen. Um die MittagGnude bot die Stadt wieder das gewohnte Bild. * Gin. wohUistiger Schneemann. Vor dem Sinsahrlswre der F^ueiwehrzenlrale Am Los erhebt sitz seit Samslag <»n zwei Atel r ko"er Schneemann. Er nnlericheidet sich von Arlgenossen daturch. Last er Auaen hat. die nacht« e'eklrjlch beleuchtet sind und ei t Sammelbüchst für die sire w läge Rellungsgesellschalt Irägt. Em Täfelchen, der dos zertg»mötze Wert ^Ab-« gebaut!" zeigt, wird wohl Io bald roch! Las Los des Schneri marms, der io schön dsilen kann, whfinüen. Seine Erbauer, dir Fruerwehrieu'e baden mit Fug und Recht d e Kossnun diß die Vielen, die ihr Weg vord.'sü rl, es sich nicht nehmen lassen werden, das gelungene Werk zu bestaunen und ihr 6 torflctn zu entrichten. 9!ui wie fruchtbaren Boden der Gedantze schon gefallen ist, kann ma»> daraus entnehmen, daß breite 800;COO Kronen gesammelt sind. Der Schneemann der Fruerweklr Ist un'er sitze enh Schuhe: d-nn Tag und Nacht ^ibt der Posten br'm Tor «uf i^n acht. Dw einmal wieder Tnuwetter kommt: wird der Schneemann sich riv schon viel« Millionen gesgm nel^ hainn, vntz die Millwi en sind wirklich gut ongewendel. Denn« keiner weiß, ob er nicht die Lage kommt, die Aetlungsgesellfchafij brauchen zu müssen. * Fortsetzung des MoWäiigkcitsverkaufes für die Nettungsgesellschaft-.Di:e Meihnachtsmarkt zugunsten der Sletiunasgesellschaft in d:n Berkaufshallen am Karlsplatz wird über den GotdeN'M Sonn'ag hinaus fortgesetzt. Der Ertrag für die Gesellschaft ist jetzt schon hoch. * Jiibische Kinderfreuude. Morgen wird im Pr ul er, 2. Bog., Kleine Zufahrtstraße 160, ein hebräischer Kindergarren eröffnet. Ebenso werd:n im habräischen Kindergarten, 16. Bez., Wurlitzevgasse 11, noch einige Minder ausgenommen. Einschreibungen werben täglich in der Zeit von 3 bis 6 Uhr imchmit« tags en'gegrngenommen. * Die Wiederaufnahme der Strafuntersuchung gegen dru Bankier Harry Bachmann. Wie s-ciuerzeit ber:ehtet, wurde der Tei haber des Wiener Bankhauses Dr. Natter u. Komp., Harri) Bachmann. wegen Betruges und Witchers zuin Nachteil einer Wiener MLschinenveririebsgesellschaft, der er für ein Darleh.uc von . 16,5 Millionen Kroii'n rund hundert Millionen'^ Kronen berechnete, vom Sicherhcilsbureau verhaftet. Die 'Untersuchung iourde in der ersten Instanz mangels eines strafbaren Tatbestandes eingestellt. Nunmehr hat jedoch das Wiener Oberlauoesgericht die Wiederaufnahme der Untersuchung wegen Be-- trugeS und Wuchers gegen Bachmann angeordnet und in der Entscheidung unter anoerem ansgespro5)en, daß die Einstellung der Voruntersuchung keinesfalls durch den Hinweis darauf gerechtfertigt erscheine, daß die sinkende Valuta des österreichischen. Staates das angeblich nur scheinbare Mißverhältnis zwischen Leistung und Geaenleistttng rech'fertige, zumal die sogenannte Balorif'iewuäsklausel den Gläutbiiger gegen Verlust mifolge Siwk.'ns der österreichischen Krone stchersteme. * Wetittberlcht. In Oesterreich herrscht trübes Wetter mit Schnecfällen und Frost. Uober Westeuropa fällt der Lust.- druck. BoygAKsoge: Vorwiegend trüb, zeitweise Neigung zu Schneekällew. Arolt anballend, astwachsende westliche .Winde-