Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1377 (10.12.1922)
- Date
- 1922-12-10
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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fecite 6 Wien, Sonntag Wiener Morgenzeitnng. 10. Dezember 1923 -M\ im ein Meten llt m Sb. 1S77 Ifffllip Genre WisnEi» Fels Warenmarkt Breitfeld & Lander, Wien,II. Kl. SperBgasse 8 (JÄJ Kutjros Ein detatil Telephon Urö doch ift dl-e B'-'irachl'ung de» Schicksals der griechischen t ^udon Rahmvrr «der heutigen weltpolÄischon WirischasissicÜMZ tzi-oses Landes notwendig, da «dort das Judentum, dank isenres Wohistemdes, dessen Aus-sichtm, durch di« weltpolitische Situation stark beemfliißr find, ewt Machl-faktor ist: wobei Griechenland hvute.sowie Serbien im J-ahre 1914 den Anstoß ' -zu de-rr bodeu!end''-en Wel'ereftn.iss«n geben konnte. ' Dadurch aber, daß die Zionistische Föderation in Griechenland mit ibrem Sitz in Saloniki nach Grüirdanrg einer gviechifchen Palästina- Bank große wirtschastLiche Beziehungen §u Erez Israel fördert, gewimtt dieses Thema eine allgemiaveve Bodendung. So wie TrM stit der Besetzung durch die JMiener,' wurde Saloniki seit der Besitzergvcisung durch die Griechen ein toter Hasen. Im Jahre 1917 verübten die Franzosen einen Racheakt mr Griechcmlmvd, das gegeri Deutschland nicht in den Krieg ziehen wollte, und legten EalmM in einer stürrmschen Nacht mh Petroleum und Bomben in Brand. ■ In zwei Tagen und zwei Nächten war die halbe Stadt, darunter das ganze Iudendievtol, in Schutt und Trümmer ge-Men. Doch nach der erlittenen Katastrophe haben dir Juden es durch mrermüMchen Fleiß und große Gewandtheit heute so wert tzlbrccht, daß sie wieder die Ersten in Saloniki sind. Die Niederlagen der griechischen Politik. Al- Wilson mÄ den Italienern mrs der Pariser Konferenz wegen Fiume m Zank geriet, bot er statt Idalien dem Veniselos das Danaeogeschenk der. OKupeetion von - Smyrna. Dieser trmMphverte m Athen mit seinem politft'chon Erfolg und wagte es, nach den Erstchrungen der. Wettkrdsgskatastwphe sein Land in jenes Kriegsabcnteuer zu stürtzen, dessen tragischen Ausgang jetzt gercde diejenitzen Staatsmänner, wÄche on 4^n ersten Ursachen schuDloser «sind als chre Zöichter, mit chrem Tode beg.chlen mußten. So wurde Griechenland aus den Dorposten , nn Kampf gegen dir Türkei geschoben. Aber Anatolien ist ein rtiches Land mid die Türkei ein guter Kunde. Frankreich suchte die Freundschaft de» Kemal Pascher und ließ m Griechenland die Propaganda für Körrig Konstantin groß werden. -Als dgS - griechisch.: Bol: st inan König'nach DeriöeGung veS Deniff-oloS . 4:u Jabel nach GriechenilanL zirruDvachte,- hatte Fvmckveuh durch die ehemals deutlschsteandliche RsutvaMAKpokttik des'Könige- Konstantin den gesuchten Vorwand und die Hände frei, mi die erträglichere BÄ!öimdung intt der gegen 'ihre Niederlage 'rclxlliereudan Türkei anZnknüpfen. ' JtaUen rmternohm vvn A-Mich es. So sing KsrnÄl <m, Mchöig zu -werden. König Kan- - st autln tr-ar durch die Derbaltnisse gezwungen, „im Vertrauen o.-ns.-'nc großen D-erbünLcten", den von DenHekoS begonnenen Krüa gram Kanal fortzusetzen. In diesem Krieg, in dem .Griochuafta^ds „Verbündete", Frankreich und Htalivn, die Derbün- Le t rn Kam als waren, blöab wir England — neutral, Indem es Gricch-urland macht unterstützte, sondern, mn «8 zu o-vftrn, vor» schr-b, da Kcnwl dir Gefahr.deS Bo4;chewiZnuiS u-nd der Revolu» tirn in Iiidirn und Asgypten auSfpiel-tt. , . N >ur hat sich in diesem ztr^ioinhalbjährigen klernasiakischm 5tri:zsalaMteuer. Griechenland an Menschen und Geld voWommeu verblutet «md befürdet sich augenblicklich -m einem Hofsr'ungMen und wiDm Chaos. Dieses kleine Land mtt stinem K-rrrürtt'.rn WirtschastSbebieu «ist nun überdies von «mer Million Flüchr-lin^sn <arS Kleürssren und Kvnstant'mopol überschwemtztt. Für dis J'.lden in Saloniki ergeben sich ouS der hier entwickelten Situation zwei Betr acht u n g« n: 1. Saloniki ist heute überfüllt, nicht so stchr von den hilflosen Flüchtlingen aus Smyrna, die stch ja hauptsächlich nach Piräus urtt> Athen gewandt haben, als von denjenigen Griechen, die aus Konstantmopel vor der entgülligen Dssttzergverftvntz durch.die Türken übersievelt sind. So wird daS abgebrannte Saloniki ir.«t wieder aufgeboui. Es gibt Arbeit. And abseits der staatspolitischen Begebenheit zeigt das große, speziell kommerzielle Interest« den Dalkanvöllern «m der mazedonischtt'riz'schen Ecke, daß, wer immer in Saloniki herrschen würde, die politischen Ereignisse dürften sich dort in nächster Zeit Überstürzen, diese Stadt binnen kurzem wieder zu chrer früheren De- Lrutüng anfstrigen wird. 2..Die verjüngte Türkei stützt sich nach dem militärischen Zusammenbruch Griechenlands ruf eine vollkommen entlastete nnÄ schlagfertige Armee, .mit den Blicken nach Syrien und Palästina, nachdem England in seiner GriechenlandSpolitik bereits feine erste empfiMiche Niederlage erlitten hat. Tagesbericht. Wien im Schnee. ' In der Nacht cnrf gestern war 'stMer Frost eingetragen. -Die Straßen, die der Sturm dicht mit Schnee besagt hatte, über- '/,?gen. sich -ba<A) init emer glatten- Eisdecke./die -sich-sehr ünangc-nchm fühlbar macht«. Die Remiigung der GchMge durch die LanDcsörgtzr stlnkttomevt« sehr sckMH-t. Dagegen zeigte sich, die Gemeinde der Sachlage gewachsen. Es wurden,4500 Arbeitslose als Schneeschauster kn den Dienst gestellt, denen die Dewülti-- -gung der Schneemassen übertragen wurde. Idnabhängig davon Lot die Straßenbahn chvsn ganM verfügbaren Apparüt auf. Sie «Mtsa-lEt« 8106 Schnseschanflor zur Reinigung der-Grteise »md fetzt« 287. Schnsepslüge mit 181 Wagen irn BÄviL-b. Ir^olge dieser Anstrengungen Ginnten die DerkehrSftöm-irgen rasch bekämpft 'werdmr, so daß am Mrigen Abend der Verkehr. sich beraits nonnrcrl abwiMte. Nur' di« Linien nach PötzlemSborf, SienLüxrldegg rnid zur Hevbeckstvaß« litten weiter unter störten Pettvvhu-ng-en. - Aus den Ländern werden starke Dchmderungen des Derkchrs gemel'Let. Die Fewzüge treffen in Wien mit großen Derspättrngcn ein. Der Zugsverkchr über den Arlberg ist unmöglich geworden, so daß die Verbindung mÄ Vorarlberg unterbrochen ist Auf ider Strecke Klösterle-—Bludmz mußte em Schlrttenverkehr für den notdürftii-gsten Bedarf nnprodisiert werden. . In Wien zeigen sich bei den Züg«: der Verbindungsbahn Stockungen. Die Trains verkehren sehr unvcgelmaßig urrd mit- Lücken. Amtlich wird berichtet: Der gestrige Schneefall war vor allenr in Innsbruck, Ischl und Wien von größerer Ergiebigkeit. Heute NlM es isu größten Teile Oesterreichs trübe. Vielfach sch-uette es noch morgens, in Linz auch mittags. Am Dstrande der Mpen war es morgens auf schmalem Streifen'wolkenlos.' Auch tagsüber blieb es hier vorwiegend heiter. Die Temperatur hält sich auch tagsüber sinige Grade rmter Null "(Wien — 8 Grad). Im allgemsinen hält in MittÄouropa die Luft- -zufuhr aus Morden an. In der Douaun-iederMg wehen westliche Winde. Voraussage: Veränderlich« Bewölkung, zeitweise zu Schneedöen nei-gen'd, westliche bis nordwestliche Winde, morgens Frost, mittags vielleicht schwaches Taarwatter. Rener vom Mchha«Äel. Vor dem Ende des Valutaaufschlages für Desierreich. — Eiq Protest -er Schweizer. — Lohudifferenze« im Wiener BuchhandlungSzewerbe. Der Verband der deutschen Duchhändler hat bekanntlich vor einigen Wochen dem Beschluß gefaßt, Bücher nach Oesterreich nur mit einem 10l>progentigen Valutaauffchlag zu liefern^ eine Maßimhme, die begreiflicherweise in den Kreisen der österreichischen, vor allem der Wiener BitchhäMer, mit. großen..Verdruß ausgenommen wurde. Nun scheint es, als solle dieser horrende Aufschlag, der es unmÜFlich macht, in Wien billige Bücher ein^ukarrfen wnd der.sich Mdernd..Woiy Prersabbau 'auf dem Wiener Eüchevmarkt in An Weg^AstöÄ hat, endlich wieder fallen. ' ' Ein Wiener Buchhändler macht ans hierüber folgende Mitteilungen: Die schlimmen DefürchtunAn, die bei der Einführung des -Valutoguschlages von-einem großen Teil der Wiener Sortimenter aus gesprochen wurden, scheinen sich vollauf bewahrheiten zu wollen. Allgemein wird von den Ladenbuchhändlern Wer eine schon seit MonatSfrfft eingetreterre Stagnation Klage geführt, die auch nur zu begreiflich ist, da das Publikum setzt überall schon mit Preisrückgängen zu rechnen gewohnt ist und einen sehr nnangemehmen Eindruck davon gewinnen nmß, wenn dies nn Buchhandel-nicht nur nicht der Fall ist, sondern vielmehr sogar noch Verteuerungen eintwten. Die allgomö'me Situation in Oesterreich hat die Devdlkerung in eminentem Maße wieAr zur Sparsamkeit erzogen und man entschließt sich nur schwer zum Ankauf eines Buches, wenn für dieses ein ungewöhnlich hoher Preis verlangt wird. Die deutschen DerlagsfirmeN müssen aus der rapid zurückgehenden ÄngM von Bestellungen auS Oesterreich auch schon die Folgen deS von ihnen ftBcr uns verMngten DalntaaufschlageS an ihrem eigenen Leib erfahren. Unter dem Eindruck dieser Momente scheint man ln Denttfchla-nd doch wieder bereit, diese unsinnige Derordnm^g abzusetzen, ivm so mehr als sich in letzter Zeit die Bücher in Derüschland gewaltig verteuert haben und. die Preis« — den Iwvrozentigen Aufschlag für uns dazugegerechnet — einfach unerschwinglich geworden sind. Es ist, wie ich glaube, in allernächster Zeit damit zu rechnen, daß dieser Airfschlag wieder verschwinden wird, was im Interesse aller BeteArglen, vor allem aber auch im Interesie de? lesenden PuAikmnS «ur dringendst zu wünschen wäre. In diesem Zttsammenhange Sst es nicht uninteresiani zn hören, baß sich selbst die valutastarke Schweiz dieser Tage an die dmtschen -BerlagSanstalten mit einem Pro. t e st gewendet ha-t, in dem gegen die - hohen Balutaaufschläge Einftmlch erhoben wird. Die Schweizer' Nniversi'täisprofefforen schlossm sich diesem Protest an und machten geltend, daß die Preise der deutschen BücAr in letzter Zeit ohnehin schon die WellParitLt überschritten haben und daher weitere Valutaauffchlüge ungerechtfertigt sind. Man darf die Antwort der Deutschen auf diesen Protest, mit Interesse erwarten. Es zeigt sich, daß die -deiltsche Gründlichkeit, die sich vor dem Ausverkauf bewahren will, hier zu weit gegangen ist und daS Gegenteil erzielt. Gewiß sind sich die deutschen DerlagSanstalten, insbesondere jene, die wisienschastlicA Werke publizieren, ihrer IX ne n t b e hrlichkeitz Atvutzt, dennoch sollten sie den Bogew nicht zlk straff spannen. ' '''" Während diese Wagen den VekrtscheN Buchhandel in ' '-im Hause der' Wiener Pmuchegenossen zn bereinigen und das ist die seit einigen Tagen verstärkt fühlbare Lo hnbe. wegung unter den Buchhandlungsang?- 'stellte n, die jetzt gerade vor We'rhMchten den Bnchhand- ' lern recht uttgelogen kommt. Es heißt, daß die Angestelltenschaft zu energischen Maßnahmen entschlössen ist, uim ihr« kemeZlwegs übernüißigen Fordpru-ngen auch > durchzusetzen. Die BuchhaMungsaiMstellten sind bei.Heu , verschiedenen Jndexberechnungen immer sehr schlecht.weg- I gekonlmen und können, wie uns aus ihren Kreisen deri-sichert wird, derzeit mit ihrem Lohn keineswegs auskommen. Eine monatliche Bezahlung von 900.000 K. nmsie äm Buch < Handel schon zu den höheren gerechnet werden, woraus.wyh! i ersichtlich ist, daß die neue Lohnbewegung berechtigte . Grundlagen hat. Schon in den nächsten Tagen sollen, vie Delegierten der Buchhändler- und Angestellten-Organisa-! tionen zu VevhaMungen zilsammentvcten, um die schw?«! Lenden Fragen noch vor Weihnachten ins Reine zu bringen. --w?. zünWche Arbeit km 3. Bezirk. Die letzte Generalvers-amnllnng der Dezirkssektion Landstraße-hat dargetan, daß die zionistische Arbeit des af>» gel-aufenen Jahres eine Reche alter und - junger Froünt« unserer Bewegring ffrc die Mitarbeit in der Sektton gewonnen Hai, die, an die richtige Stelle gestellt, sowohl der internen Sek« -tionsarbovt wie anch der allgemeinen zionististhM Pdopa-ganda große Dienste leisten können. Die seit zwei Jahren bestchende Tischgesel-lfchafk, die stets eine Institution der zionististifchen Sektion war und dliclb, bot dem Ausschuß Gelegenheit, den Mi-tglieLern der Sek-- tion allwöchentlich einen genußreichen Abend zu verschaffen, und zwar mit den ernstesten Mitteln. Die Leitung der Tischgesellschaft hat die Abende so gestaltet, daß für Unterhaltung und BÄehvung gesorgt war. Das zahlreiche Publttum,. dcrs vsgelmäßig diese Abende besuchte, folgte den Intentionen »er>Lei-> tung und hat' dann an den Erzichungs- und AnfllämngSarbeitcn regen Anteil genommen. Auch in diesem Jahre ist. die jeden Mittwoch Kusammentrotende Tischgesellschaft der Mittol-- Punkt der zionistischen und jMschen -EB^bSScrcheL.-. .««lrft.si^tzx-i winnt imnwr vickdcr neue Freunde und Mitarbeiter.:. Letzten Mittwoch abends fand eine Mitglftderdersamm-- luny zwecks Berichterstattung über den Parteitag statt, die Mrßerovdentlich gut besucht war. Herr Dato berichtete -über di-e. K o n g r e ß f r a g r und bekannte sich unter dem Emdrnck der Tagung vollkommen als Anhänger der Kougveßidev.! Hieraus erstattete Herr Rabinowitz Bericht über die übrigen Arbeiten de? Parteitages. Ec betonte, daß zwar die organisatorischen Fragen der österreichischen Partei fast unerörtert bkioben, daß man aber ans Grund der großen Keren Hajessod-Debatte doch y.tt all-gc-moiinien UoberMrgrmg kam, daß' die ganze künftige Arbeit auf den Keren H a j e s s o d. eingestellt sein müsse und verlangt« auch von der Sektion eine in dieser Richtung, gehende- Tätigkeit. Es folgte eine rege Debatte, an-der die Herren Dr. Dnldig, Dr. Ornstein, Marki/s rmd die-Referenten teilnahmen. -! Am .7. d,, 10. Uhr abend», veranstaltete die. Saison im Lowenkino einen großen Kinoabend, der ein voller-.Er-« folg war. Zur Aufführung gelangte der gute ameri-kinisck - Wiche Film „Der Geiger de8 Ghetto", .in allgemeinen Beifall fand. Vorher wurden die neuestes. P a sä ft i n a- Lich tb ilder vorgieWhrt. Di« mnsik-rlische Leitung lag in Lon Händen von Mitgliedern des H'a k o o h. O r ck> e ft e r 9r dem mich von dieser Stelle der Dcmk airSgesProchen f-ri Dar Besitzer des Löwenkino» hat durch die unentgeltliche Beift7ll.wg de? SaaleS wie des FilmeS . in verdienstlicher Weift midgebost-?n. Der Wert einesolchen Abend? liegt nicht im materiellen Erfolg, sondern darin, daß die Juden de? Bezirk?« sich an jüdisch-? Veranstaltungen gewöhnen, mit denen unentwegt Auft'lämngk!-, arbeiten für unsere Sache verbunden werden. - Die Sektion rechnet darauf, daß die Organisation?- arbeite«, die Heranziehung möglichst vieler Wischrr Kraft? in dm fol-gmdeu WintVom-onaten rüstig sortfchreiten n?'-? daß - es gelingen wird, die Wische B-dolk?rri-ng des Bezirk-?? für dis Mischen Fragen im allgemeinen und für zvomstWru und palästinensischen Fragen im besonderen zn gewinnen. - - .' B?n Ssi. -- ' *■ Wndrr ßirsf«. Zu den Meldungen einzelner Blä tier, der' „Bereift ' Erhaltung der Universität" habe den demonstrativen Be- Wllß gefaßt, seine Sammlungen emznstellen, liegt eine AuSsendung der Korr. Wilhelm vor, die besagt, daß em solcher Beschluß nicht vorljege, richtig sei nur, daß im Schoße .deS Dereinsvorstandes die Frage einer vorläufigen Sistierung der Auszählung von Geldern an die Nniversitäs aufgeworfen wurde. Seither geht durch die ganze Einheitsfront der Nntft semiten hörbar ein befreites Aufatmen. Die „Reichsppst", deren panischen Schrecken wir gestern geschildert haben, . . ... .. kreischt'vorwurfsvoll: „Und darmls wurde in dev jüdischen Sl«tzn:uch nehmen. M es Mch ein« Lehr wichM Wge z Presse dieser Lärm gemacht!" ES war .wirklich rücksichtS-