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Wiener Morgenzeitung · 1922-12-07 · Heft 1374 (7.12.1922) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1374 (7.12.1922)
Date
1922-12-07
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Seite 6 Men, Donnerstag Wiener MorgenzerLung. 7. Dezember 1922 Rr. 1374 ,-er Villcnwohnungcn üfrocijim nur, daß diese int Winter nur mit großen Unbequemlichkeiten bewohnbar sind, aber unbewohnbar seien sie deshalb nicht. Bei der grotzon Wohnungsnot ' müsse die Gemeinde auch ans solche Obsekte greifen. Der Berwaltungsgerichtshof (Vorsitzender Senatspräsident Hock) schloß sich dieser Anschauung an und wies die Beschwerbe ab. Jas Urteil gegen Ns Attentäter auf Echeive- MMN. , Leipzig, 6. Dezember. (Wolfs.) Irr dem Prozeß wegen 0eZ Attentats auf Scheidemann wurden die Llngeklagten wegen gcmeins'uuen Mordversuches, Ochlschlägcr auch wegen unerlaubten WasseinragenS, wie folgt verurteilt: Oehlschläger zu zehn Jahren und einen Monat Zuchthaus, Hustert zu zehn Jahren Zuchthaus. Beiden Angeklagten winden die bürgerlichen Ehrenrechte aberkannt und die Kosten des Verfahrens cmserlcgr. Volkswirt Ech'MMe Kr« ArtszMrmg Men —.8878 ZSNttMS. —.8878 ßentimrs. Ln ZlinÄ notierte ' ^ie österreichische Krone . . . 0.0075 ( 0.0076 am 5. Dez.) die österr. gestempelte Krone. 0.0076 ( 0.0076 am 5. Dez.) die tschechische Krone .... 16.82 (1685 am 5. Dez.) die Mark. .. 0.067& ( 0.06*/, am 5 Dez.) Agram.. 1.80 ( 1.80 am 6 Dez.) Bukarest. 3.35 ( 8.35 am 5. Dez.) @o{i(z 3.8& ( 4.- am 5. Dez.) Budapest.. . 0.23 ( 0.23 am 5 Dez.) Warschau. .. 0 037* ( 0.03*/, am 5. De^) Zinsfuß Kars v. 4.Dezemb. Geld Ware Geld War« 4 235CO.— 28600.- 28270.- 28379. - 6 237.75 233.25 242.75 213.25 6 i)5l.— 953.— 971.— 973.- S 8.50 8.80 8.85 9.15 4*1, 4509.- 4621. - 4619.- 4631. - fi 31.15 31.25 30.95 31.05 5 13285!- 13315!- 13185!- 13215- 5 14635.- 14665.— 14585.- 14615. - 3 325450. - 32u050. -321700. - 3223O0.- 57, 10885.- 0 915.- 10925.- 10935.— 6 3526.- 3534.— 3496- 3504.— 4 7152 ). - 7)675.- 71375.— 71525.- 5 4969.— 493!.- 1994.— 50 6.- 5 22)2.— 22 3.— 2272.- 2278.- 6V, 539.50 540,50 534.50 535.5J 47: 19305. - 19345.- 19180. - 1922C.- 7 4.10 4,20 4.10 4.20 3 13460.- 134S4),- 13485.- 13515.- Ire Drüisenprrise. Au-zahlung Wien ging gestern in Z ü r i ch von 0.0076 quf 0.0075 zmück. Die Reichsmark schwichir sich von <U 65 aus 0.0-)37, der französische Franken von 27.10 auf 26.95, Lire von 26.65 auf Ü6.25, die tschechisch« Lrone von 16.85 auf 16.82 ad. Zn B e r I i n ießlen die Devisen ihre 2'mwarksbeweaung fort, wobei sich der D o l l a r von 7905 auf 8154.37 erhöhte. ZahlungWien stieg von 11.72 aus 11.77, der s r a n z ösischeFranken flieg um 7.50 Mark aus 531.04. Sn 23 i e n oer euerie sich der D o l t a r um 150 K. auf 71.150 K., P f u n ö e um 3750 K. auf 324.950 K. Dagegen ist Lie R e i ch L m a r k weiter von 9.00 auf S 65 K! z u r 6 ckgegangen. Auch f r a n z 5 f t s ch e und S ch w e i z e r Fransten, Dinare und tschechische Kronen waren ll ier eihälllich. Na . stehend die osfi-iellen Notierungen: VeröLkentlieliunZ der Devisenzentrale vom 6. Dezember 1922. Devisen (Schecks und Aus- 7in. zahlungen) Amsterdam i. 3 hol!. Gulden , Agram 1 jug. Kronen , Belgrad 3 Dinar ...... Berlin I deutsche Reichsmark , Brüssel 1 belgische Francs . , Budapest 1 ungarische Kronen , Bukarest 1 Lei. , Christiania 1 nonveg. Kronen , Kopenhagen 1 dänische Kronor . London 1 Pfund Sterling . . , .Madrid 1 Pesetas ...... Mailand 1 Lire KewYork 1 Dollar. ..... 4 Paris 1 Francs. Prag I tschecho-slow. Kronen , Sofia 1 Lewa . Stockholm 1 schwedischeKroncr . Varschau 1 polnische Mark . . Zürich 1 schweizerische Francs , Noten Amerikan. Noten v. 5 Dollar aufw. * „ kleinere , , . Belgische Noten 100 Francs . , Bulgarische Noten zu 1000 Leva . . . » m . . » „ kleinere. , , Dänische Noten 100 Kroncr , , Deutsche Noten zu 1000 Mark. , 0 . 500 , . , » , kleinere. . . . Engl. Noten von 5 Livre3t. aufw. » „ kleinere ..... Französische Noten 100 Francs . Holländische Noten 100 Gulden . Italienische Noten v. 100 Lire autw, „ „ kleinere . . . lugosl.Noten ungest. zu 1000 Dinar o . a d » 100 a na* kleinere . , Norwegische Noten 100 Kroner , Polnische Noten v. 500 Mark auiw, „ , kleinere .... Rumänische Noten zu 1001u.500Lei , » kleinere . . . Buss. Noten (Roman.) zu 500 Rubel 0 . . . 100 » „ „ , kleinere . , Schwedische Noten ICO Kronor , Schweizerische Noten 100 Francs Spanische Noten ICO Pesetas . . Tschecho-slow, Not. v.lGOOaufw, „ „ ' kleinere . . Ungar. Noten (neue Em.) zu 1000 Kr, . . zu 10.000 Kr. . . . » , kleinere ..... SairfnstsHifinfsttf 8‘4 BMone». Zunahme um 284,5 Milliarden. In der vierten Noveinbcrwoche hat der Banknoten- Mnlauj um 284,5 Milliarden Zugenommen und erreichte 30. November die Höhe von 3,4 Billionen Kronen. Diese Stcigerung ist um so bemerkenswerter, als der Wech s e l e s ko mp t e um 105,2 auf 721,2 Milliarden zurück g c g a n g e n ist. Der Abnahme des Wechseleskompres steht jedoch ein Ausströmen von Noten durch Abhebung von 134,2 Milliarden bom Girokonto gegenüber; ferner haben die anderen Aktiven um 420,2 Milliarden zugenommen, während die sonstigen Passiven um 174,1 gestiegen sind, so daß sich per Saldo die erwähnten Steigerung des Banknotenumlanses ergibst 71150.- 71450.- 71000.- 71300— 71053.— 71350.- 70900.- 712)0. - 455::.- 4580.- 4560.— 45W— 512.- 522.- 513— 517— 49ö! - 502!- 493!- 407!- 14470. - 14530. 14120.- 14480.- 8.65 9,65 9— 10— 32495o! - 325950.— 321200— 32220»!- 324752.— 32575. >— 321G0O.— 32»OCO.- 4910.— 4910.- 4935— 4965— 2835 ).- 28550.- 28120. - 28320— 3422.50 35’.7.50 3462.50 3477.50 3472.50 3487.50 3442.50 3457.50 9-10. - 944.- 958— 962. - 92o!— 93o!— vis!- 9.50— 13130.— 131 BO.- 13030— 13W.- 3.90 4.2-9 3.90 4.20 3^5 4.15 3.85 4.15 440.— 442. - 447— 449. - 420.- 422.— 427— 429— -!- 1909o!- 191701— 18960*— 19040— 13370.— 1343C.- 13400— 13160— 10750.— 10810.- li 800.— 1086».— 2-45.- 2253.— 2255— 2265. - 2240. - •2250.- 2250— 225 .— 30.40 30.60 30.20 30.40 30!35 30!ö5 30,15 &3ft 81>ige österreichische GoldanWe 1922 Gegen die Besteuerung der Aktionäre ans dem Titel der Aufwertung. Auf Grund des § 15 des Zwangsanleihegesetzes sind die Aktiengesellschaften bekanntlich berechtigt, ihre Mtien steuerfrei «uszMverten. Zahlreiche Gesellschaften haben von dieser Begünstigung bereits Gebrauch gemacht, diele andere -beeilen sich, Gemralversammlungen auszuschveiben, um noch vor Ende dieses Jahres der erwähnten Bogunst-gung teilhaftig zu. werden. Die Aufwertrmg beinhaltet für den einzelnen Aktionär gar kernen Vevmogensznwachs, ivas schon daraus hervovgeht, das; die Börse auf die bereits vollzogenen oder beschlossenen An'ftverrwugen in keiner Weise mit einer Steigerung des Kurses reagiert hat. Nun hat das Finanzministermm vor einiger Zeit ein Cmnmnnigue verlautbart, das die durch das ZNxmgsamechegcsetz bei Aufwertungen gewährleistete Steuerfreiheit auf den infolge der Austvertnug entstamdenen Zuwachs an Remvermögen bei der cenfweri-enden Unterneihnnimg beschränkt, wogegen die aus diesen Auswertungen mittelbar für den Aktionär entstandenen st-mterrechtlichen Folgen ausschließlich auf Grund der Bestimmungen des Personalstenergefetzes zu beurteilen feien. Die in dem Conrmmnque zum Ausdruck konimende amtliche Interpretation, die ettvas sagt, was nicht aus dem Gesetz selbst hervorgeht, spricht wohl hiermit nicht schon die Einkomimnsteuerpslicht des Aktionärs aus, kann aber kaum anders als in diesem Sinne gedeutet werden. Gegen diese. Auffassung hat nun vor kurzem di« Wie n er Börsekammer «ine Eingabe an das Finvuzminrfteriu.m gerichtet, ohne daß man jedoch bisher davon etwas verkommen hätte, daß das Finanzministerium seinen Plan, die einzelnen Aktionäre zu besteuern, fallen gelassen hätte; es hieß vielmehr, daß das Finanzministerium dem Verwaltwn.gsgerichtshose die endgültige Entscheiduing hinsichtlich der Interpretation des ZwangscmLe'chegesetzes überlassen wolle. Das erwähnte Communique hat nun in Len weitesten Kreisen Beunruhigung hervorgerufen, die sich auch schon in Angriffen gegen di« die Auswertung beschließenden Gesellschaften Lundgegeben hat. Einerseits legt der Staat besonderes Gewicht ans die Aufwertung, da dies eine wahrheitsgetreue Bilanzierung ermöglicht, was für den Fiskus von Bedeutung ist, andererseits würde eine Besteuerung des einzelnen Aktionärs lediglich ans dun Titel der Auswertung in WirAichk-e.it die B esteuerung eines fiktiven Gewinnes darstellen, wogegen sich die Aktionäre nrit Recht zur Wehre setzen; sie verweisen daraus, daß ein etwaiges künftiges Mehrerträgnis weder «bei der Gesellschaft noch beim Aktionär der Steuer entgehen «würde, sodaff kein Grund vorl'a'gt, ihnen schon jetzt eine SonLersteuer anfzuevlegen. Die Belvegung gegen die Answi'rtMgsbestrobungen hat infolg^vesien in den Kreisen der Mionäcc bereits größeren Umfang angenommen. Die Aktiengesellschaften wieder befinden sich in einer Zwangslage, da sie nicht so bald Gelegenheit haben würden, die Aktiven steuerfrei aüszustverten; sie müssen sich! beeilen, die Answertnug noch in diesem Jahre vorzninehi men, da ihnen der Vorteil der Steuerfreiheit lÄüglich bis zunr 31. Dezember zugute kommen kann, i Um Litern Zwiespalt zu entgehen, sahen mm die führenden Kooperationen von Ha-udel, Industrie und Banken sich vevcmlaßt, einen gemeinsanten Schritt beivr Bundes- [ minister fic Zinanzen zn rmtsrnchrneg, Eisve Abochmmg der Kamnier für Handel, Geivevbe und Industrie, des Verbandes österreichischer Banken und Bankiers und deS HauPtvcrbandeS der Industrie unter Führung des Direktors Dr. Paul H a m m e r s ch l a g sprach am 6. d. b-chuss Unterstützung einer von dieser Körperschaften gvmemschastlich überreichten Eingabe beim Bimdesminister für Finanzen vor und legte diesem die Wirkungen des oberwähnien Communiqnes dar. Minister Dr. Kienböck liiß 'ich in etwa einstÜudcger Konsr-enz, itn der außer Direktor Hammerschlag die .Herren Kommerzialrat Doktor Ge iring er, Vizepräsident ^.estranek und Direktor Dr. Widmer das Wort ergriffen, eingehend über dre gegen die in der amtlichen Publikation vertretene Ansfassung sprechenden Argmnente, insbesondere auch über den im Schiußabsatz des Lomnmniques agedentetm Aufwertunasznang informieren ud gab die Versichert,-»g, daß er sich eine schleunige Klarstellung der vMiegenden Frage angelegen sein lassen werde. Me AtisteMmq der VtzM-aMnUe«. Paris, 6. Dezember. (Tel. der ^Wiener M-vvgenztg.^ Das Sachverständigenkom tfee, das von der ReparationSkomission bsaustvagt wovden ist, den Plan der Austeilung der Schulden des früheren österreich-ungamschen Staates unter die verschiedenen Nachfolgestaaten aufzustellen, hat dem „Petit Pari» sien" zufolge seine Arbeiten böonldst. Die Reparatiionskoinmif. sion dürste «an Frortvg ans den Bericht des Komitees zuvückkvmmen und über den vorgolegten Entwurf Beschluß faffen. Die tschrche-flowatisch'Ungarischen Berhaadlmgen. Budapest, 6. DeMtber. (Del. der ,Mr. Movgenzertung".) Ueber das Wesen der in Budapest gvgomvärtig ebgehaltenie« handelspolitischen Derhandluugon Kvischen der Tschscho-Slowakei und Ungarn äußerte sich der Präisident der tschecho-stowakischen Delegation, bevollmächtigter Minister Dworaczek, einem Journalisten gegenüber wie folgt: Die gegenwärtigen Verhandlungen beziehen sich hauptsächlich aus den Warenaustausch uud die Regelung des ge-genMigon Warenverkchrs. Der wesentliche Unterschied zwischen den soeben bogonnenen Derhandlungn und dem bereits durch die Uarterschrist 'der beiden Parteien abgeschlossenen Handelsvertrag besteht darin, daß, während dieser mit seimien Zlrmexon den gegenseitigen Han-' dolsverkehr nach hanidelspolitischM Prinzipien regelt, die begonnenen Belastungen ^berufen sind, den administrativvn T«Ä auszuarboiiten. Die Bcstinmiungen des beveits abgeschlossenen Vertrages sind m allen 'ihren Teilen von großer Wichtigkeit für beide Länder. Besonders hervorgehoben zu lwerden verdion-en jene Büstimnumgen, tvelch« auch das große Publikum «besonders intevessiewn. Hierzu gehört vor allem das Ab kommen über die Erleichterimg inn Bahntransport und im Wavenvevkchr, ferner das Uebeveiukomim-en über den Grenz Verkehr, durch «welches der GrenzverLchr innerhM omer Zone von 10 KAometer für die Bewohner beider Länder erleichtert wird. Diese Erleichtevungsn werden durchaus nicht unbedeutend sein. Die GrenKewohner und die wirtschastlichon Jntereffentem aus beidon Seiten weiden PermEnzlegitrmastionLn für den Gvenzübertrrtt erhMon, we^lch« für die Dauer von 3 Monaten ausgestellt, jedoch automatisch von den zustä>ndigsn Gremzbehövde» verlängert worden. Minister Dwovaczckk hofft, daß die Derhaudilungen in Budapest tu längstens 14 Tagen einen Mistigen Ab-, schluß finden werden. Abba« der Bankkonvillone«. Mit Vücksicht auf die; Stagnation im Dörsengeschäfle baden die W i e n e r B a n b e beschlossen, die für den Esfektenankouf und-Deri kauf einachobenen Provisionen von 1*/« aus den frü«i Heren, im Oktober v. 3. bestandenen Satz von 8*/* herab» zusetzen. Kapitalsvermehrung der Alpine Montan-Gesellschast. Da Berwabtuilgsrat der Alpine Mmrtan-GesMchast hat von der «ihm in der Generailversanimlung vom 4. Dez-emlber erteilten Ermächtigurrg, das MieirläpitÄ von 200 auf 300 Millionen j Kronen zu erhöhen, rasch Gebrauch gemacht. Von den zur Ausgabe gelan-sienden 500.000 Stück wird deni alten Aktionären die Halste zum Kurse von 185.000 Kwnen, und zwar im Vechältuisfe von vier alten Aktien auf eine neue znm Bezüge angeboten. Die Bezugssvist läuft am 21. Dezontber aib. Die Besserung des Lire-Kurses. Aus Rom wird gemeldet: „Giorrvaile di Noma" stellt fest, daß die Besserung des Lire-Kurses gegenüber dem Dollar seitdem die Regierung Mussolini im Mute sei, vievciinhalb Prozent ibetrage. Ein neu organisiertes Syndikat italienischer Kapitalisten hat der Negierung eine AMiairde Lire zur Elektrifizierung der Balhurn und für Meliovatwucn auf fünf Jahre angcdoten, wodurch die Hälfte der Arbeitslosen Beschäftigung finden würde. Außerdem ist die Erwerbung von 20 Danrpfern aus dom Eigentum des Staates beabsichtigt, die für den Schifsahrtsdienst wach Bvasrliöu imd für Küstensuhrten verwendet werden sollen. Expansion des Wiener Bankvereines in Deutschland. Aus Berlin wird uns Mnuldet: Der Wiomr Bankvorein und das Bankhaus C. A. Cheßmar halben beschlossen, gomeinsaan die C. Schlesiuger KommanditgeseUchast aus Wlicu aus eine lbroitere Grundlage W stellen. Zu diesem Zwecke wird om-or für den 28. d. oinbevufenen außerordentlichen Generalversammlung die Erhöhung des Gruudvapiiols der gmcmnten Gesellschaft um 350 auf 425 Millionen Mark vovgaschlagen werden. Die Aktien sollen von dom Baukhails C. A. Cheßmar übernommen und den alten Aktionären mit dem BeMgsrecht 1:1 zum Kurse dort 210 Prozent angoboten werden. Von den verbleibenden Antollen, die <mf längere Zait blockiert werden, übernimmt dvr Wiener Bankverein einen erheblichen Posten, während der Nest Mr Verstärkung des bisherigen Bösihes der Firma C. A. Cheßmar und ihrer Freunde dienen wird. Die GeschäftsleÄnng wiö) durch zwei Vertreter .deS Wiener Bankvereines und ein Mitglied des Bawkhaiuses C. A. Cheßmar ergänzt. Dividendennachricht. Hauser u. Echvtka 200 Kronen. Mitteilungen des Creditoren-Vcreines von 1870. DaS gerlichtlich.e Ausgleichsverfahren wurde einge lei tot: Desterreich: Alois ZwuNk» Schichmvcher» Wiew 17. Bez., Hevnakser Hauptstraße 130. — Tschecho-Slowakei: Ed. Klarner, Kaufmann, Aitrohlan; Anton Kohut, Kaustnarm, BanSka BWvica; Bvarja 5vchnt <Ia» «. Milan), KcmML^

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