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Wiener Morgenzeitung · 1922-12-06 · Heft 1373 (6.12.1922) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1373 (6.12.1922)
Date
1922-12-06
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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«r. 1L7Z Mm/ Mittwoch Miene« Movgerrzettrms. 6. Dezember 1922 Seite 3 Merreich. . Der PrMmtder BSIlerbkrudvelegiertün Wer dir SaniuMgrftM. < Präsident 'W^en-ol empfing gestern Äe-Pertveterder Meyer Md MMndischen PMe,. um chirÄ I esnen ÄL-- schlreßenden Beriet über die Genfer Beveinbarungen W eMILen.' PrvstdMt Avenol teilte Mt: Durch die .Genfer Protokolle chrt sich eine gewisse Zahl.. dvN RegierunMnLverpflichtet, Oesterreich die Grundlage von- Krediten, hie ihm bisher in schmerzlicher Weise gefehlt haben,zubietem wenn es seinerseits. dükch eigene Be-- mühung an. het Wirderherstelümg seines Kredits mitarbeite. i - Das österreichische Parlament hat soeben das Programm dieser Bemühungen entworfen ut&. erteilt der Negierung die Ermächtigung zu ihrer Verwirklichung. Dieses Programm hart znttr Hauptzwecke, m zwei Jirhren Mr Herstellung dtzs Gleichgewichtes der Einnahmen und Ausgaben zn gelangen, die Verminderrmg der MHMben' durch Berwaltungsrefovmen, die Erhöhung der Einnahmen durch die Einführung, von Steuern. . Eine der wichtigsten Ursachen des Vertrauens wird die demnächst erfolgende Errichtung einer Emistionsbank sein, deren. UnaWnrgigLeit den Zeichnryr der Bankaktien die. Bürgschaft bitten wird, dstß das Kapital, das sie leihen, nicht der Gefahr ausgesetzt ist, durch neue Emrsiionen von Papiergeld entwertet zu werden.: Es ist nicht illusorisch, zu hoffen, daß dieses Vertrauen ivasche Fortschritte machen wird. Schon seit drei Monaten schreitet di-sses Vertrauen vorwärts. Die Anzeichen dafür sind: die SkMitLt der Krone, die Zunahme der Einlagen in tteit Spachaffen, das Darlehen von 30 Millionen in Gold, das die Banken der Regierung gelvahrt haben. Es ist tzir hoffen, daß dieses Vertrauen sich , ganz besonders bei der nahe bevorstehenden Zeichnung, ver österreichischest Schatz-- scheine und der^BanÄktien durch das Publikum bekunden wind. Das Vertrauen, welches das österreichische Publikum durch diese erste reelle Kräütoperation seit , dem Jahre 1918 beweisen wird, wild das Vertrauen der aMändischen Deldtzeber beleben und entwickeln. Re r»Mche Kredttgamutie. ' London, 5. Dezember. (Reuter.) DaS Unterhaus hat bkLdEntfchliesiung betreffend die Garantien für die österreichische ArNleihe nach längerer BechaMuug an-- gerwmmen. Im: Taufe der Debatte erklärte Scha-tzkaMer Bald Win, Oesterreich bemühe sich ehEch und anhaltend, die AnleihebedinguMn zu erfüll««, und gab der Hoffnung Ausdruck, daß die 2,25 Millionen. Pfund SteMng, die von England vörgeschössen worden sind, aus dem Ertmgr der Anleihe Mr Rückzahlung gelangen werderr, Re«»ahlen Kr den Ratkmalrat? Für heute sind sämtliche Klubs des NationalMtes emberufen, um ihre Liften für die Wahl des a u ß e r-- vrdentlichen KaLinet 1srat..;s, die am Freitag nachmittags erfo^eu soll,. fertiMusiellen. Sodann soll eine Stellungnahme zu den Dechanbkmgen über das Met- und Wohnrecht erfolgen. In allen Klubs wird seit zwei Tagen die Frage der Vornahme von Neuwahlen eifrig ventiliert. Das treibende Element ist hierbei der gewesene Minister. des Aeußern Cz 11 nin. Es heißt, daß die Regierung Seipe l Zionistische *1» K>A8 e n fyonnyr.siag ^enM^Mmbör. M vMß^dh findet im Q,etjt f l u;>,‘ ' "süsssUM, Sne ji$| bä attäMls, Referenten: Ing Robert Stricker und Dr. OttoAbelejT gebene Situatiion für die beste, ^ie. WÄ^en würben, falls die Sozialdemokraten der Mflösmrg.deI Hauses, die Mr vom Haus selbst ausgesprochen werden kann, .zu.stim.mech im. M ä r z stattfinben. Es verlautet, baß . die Parteien noch im Laufe dieser Woche Me entscheidenden Beschlüsse fassen werden. Mkbmger Lrmdwg. . SplKffrg,, 5. D^Mber. Der Landtag «rledpstte heute die LaWMWevuügKvMagen betreffend die LehreAienstpragmatik, das Lchverbesoldirngs- und das LehrerPensioNsgefch. Der Antrag, die Ver'ehel-ichungemer Lchverm als Grund für den Austritt •' aus dom Lehrstaud^ zu streichen, wurde abzelehnt.' s'Die beidert anderen Anträge, die B-esoMngs-. und Ruhogertußfragtn betreffend, -wurden durch WLnderuing der bezüglMn Bestimmungen in Berücksichtigung gezogen. Die Dienstleistunsi Dr Erteilung des R ebr-g.i o n s u n t e r r i ch t e s? an den nnt Oeffenklichkeitsrecht ausgestatteten P r i v a t s ch u l e n ist der an einer öffentlichen Volks- oder BÜWerschule .voMrachtLrl Dienst-- leistung bei AniwenÄung des gogeMändlichen Gesetzes gleichWhalten. - .vV> ‘ Mbemfumg der ram8nischea Gesmdten. Ter bishevige Aimmvische auß>vrorde.Ntliche Ges-aitdte u-nd büMlmächtigte Minister in Wie-n, Hevr Meolas B. Cantacuzerre, hat fsin -MbevustrngsifchrerLsn überreicht und wird dernnächst einen anderen DienWostm a<ntret>M. Er. hat Wien bereits Verlasien. - Ws Geschäststräger suMiert der Äegrtionsfekveirrr Eugeur PapinÄ. Mmljminifter Sr. Aesta Äer die Lage. Prag, S. Dezember (Dsch.-fiM.-PreMr.) Im Lausender GenersVdebMe über das Budget'für das Jahr 1W3 «Marte Finanzmrnister Dr. Rasch in im Wgevrdneten^ns, b-rzüglich der Z ah ln ng von Z in s^ n; v on V p r k r. r t g s r.ent« n haLe.Lr .sera^. Mstern sine :Ji^1^^e1cfec;tbgt7:^&xu1cd^ dir diese' Sage gsregekt werde.. Die Berochn^ng werde «och Vor Wechyachten in der Sammlung der Gcsetzö Mrd der Drrordnunge.« ttscheinon. In der OesfenMchkE hört. 0va«, fuhr der Miniu strr foch trat nichts ^ber. -K?L,s^..^b8. der vffi^iellr« Em- und.MsführstatDA für de« Monat Mgust ist git «rkeintLn, daß die kritische Svtuation der Industrie sich zu bessern dsgmnt. Ein Mick ^die H'a,n.hel§bila zeigt, daß die Ausfuhr in der Zeit tont Jarmvr bis -Sept-embrr 1922 feiner vom Ich« 1921 fast glevchLoäunt, die Cmfuhr hmgogon M devselben Zeü um 5 Millimmr. Zentner «Ädriger 'ist. Ich bin der Ansicht, daß die Krise am Wendepunkt ang e l a « g t ist mch nach Ne-rrschr. emr. MrKermig erfahour dürste. PezMich der Personalans.gabt« fft,der,M.«chster der AchWtjMstM dm«VÄMtgen-en Jahren Leine: richtige PolitÄ!. verfoltzt worden^sei. Die Ausgaben für die Staats- Angestellten betragen mr ganzen acht .Milliarden'. 96s.MM^onM^We« vom' Staat-''Misyt, ,,DsSpi mJtiii-dxganzen shsksMfierts« es Ressorts die %}\ Wünsch des Ge-mrErichtchcstat1ers> nach Herabsetzung der Steuern, 'bemerkte der Finchrz-- Minister, e8' sei:fHviVrjger, besiechvnde ^suepn/herabzusetz«r 'S« emMfführe«'. Die; RogieÄvüg swhL ■ auf 'dem "Standpurckh .Haß: die K o h le n a b gä be nur daun : i^erabgesetzi werden Mme, wetvn dl-ese- Maßnahme den KoichmMen zugnte Um. fWHvrs^Lam'der Minister aus die.Stabilisierung^ dH K r.oH' W^D«chM,,rmd^erklärde: Sehr viel hängt bei die-»' str Frage davon ckb, wie sich die Sachlage, um, uns herum ewt-- wickelt. Heute hört-Deutschland n'ach nnd nach auf, ei«, gefährlicher Konkurrent vnserer Industrie zu fei«, und Oester reLch mutzte den Weg der tatsächlichen DefeitiM-ng der Inflation betveten. Dazu wiöd eS auch m Nn-.arn kommen, so daß wir im Laufe einiger Zeit in Mt-tvleurch>a. Mstrebungen nach Stab-ilffhemmg der Währung der einMen Staaten schon werden. BeMlich der V e rmSgensäbg.abe und der BermogeuLMwachffteuer sowie . ihrer eventuellen Nenregelüng «Märte per Minffter, diese Frage sei mchr eme politische. Er werde sich -nicht dagegen fdemmen, wenn eine Einig««g der politischen Parte ien Mtan^ bomme. Die'Regivr-nng feiMoch durch das Ge« setz überdie vierte KviogScmlokhe gebunden. Sie würde es gernefehM, toenn dem Fonds und vielleicht auch den Sparkassen, gewiss« Erleichterungen gewährt werden konnte«^ dies wäreaber nur im Rahmen der viertsn Staatsanleche möglich. Mgam. SeWm dlm« ÄtuffsM. Budapest, 5. Dezstnber. (U. T, K. B.) AbgeorSmter Stephan Friedrich (chriftilichr Opposition) unterbreitet eine rkrinAiche Intrrpellation bezüglich der Konferenz von Lausanne uird der Orientfrage. Mimsterpvasidem Gmf Bethlen Mt fest, daß die ungansche Regierung kein-r Ei^nladung zur Konferenz evhÄten habe. Er gedachte der Fimnaner Foage und zollte Vem. italienischen Ministerpräsidenten Mufsolini warme Worte der Anerkenmwg für die Zuvorkommenhsst, die er in einer diese Frage betreffenden Erklärung bekimrdet habe. Es werden diesbezüglich Brrhandlungen stattfickwn. Wir sind, erklärte er, aus einer Großmacht em besiegt e s Volk geworden. Dies bedeutet rüber nicht,!vß die rmgarische HHstmng nicht mit dem - größten Nachdrucke die ungarischen Jntereff-rn vertreten wich. Wir dürfen aber -ein e >G r otzma cht spie l e rr, da: dies Neu nrMri^ schett'^^ JnievefsÄr' mchr ^Schadw voll-' ständige UMtML-. ui- - .v ■■■■ I Budapest tvüd ttnS berichtet: In dnffeVben Sitzung der NatioMversammlüng, in welcher, wie bereits berichtÄ, dwÄibvMtion an die Akademie der Wissen-»- sch aften gtcr BechaMnng kam, wiesen sämtliche oppositio-! neÜen Rchütt a^ di«. Kalturfchmlde hm, die Ungam durch bk Einfühvmch des. Nnm errrS el a v f» S bchangen Hobe. Im Berlavfe der Debatte, bekannt« sich auch Stephan Friedrich Vl8 Anhänger des 9htmemS elaufus, de« «t dS em Gebot -becf vatioMen' S^WPeGS^mg,ßsewachi>k. /. \ Abgeordneter P ick ler: Warum heben Sie sich dann ans dwzWUKr<MaijtznMteW7.. - / , j EINZIG IN WIEN!!! Chiffon per Meter K m m m' ll»nmGnh0«O0h IC SI.#®® " ■ ■ Hnrronhnmdon K «1.8®®. IU TaborstraBe 48 TalsplMn 47-f-79 : iros En detat» msmmuam L Nnier S chalk s Ächmtz fjchchbe B « sch Bsethovens BrolirÄonFevi. In seiner oft geMNÄigten Auffassung lebt die TEtian Bevthovens und de? großen BeLihovLn-» Spieler nüid obenso ist der .Mtt. Musck förmlich, ttnprägikierbe Geiger ein glänzender Jnterpvet für Bach Md Brahms. Immer w^der hört man von ihtzn die dre» gwßen „B" mch freut sich seines evlksteü, fchaveMAigen ^Goigenspieles. Emst, gründlich und MoeMsttig geigt er sich auch als Komponiist einer Klaviersonache, der große Zug ist ihr versagt, aber sie veÄegt sich weder aÄ Kawprvmisie noch auf EMMwnfe, sondern legt ein ehrliches. Glaubensbekenntnis für Busch' konservative Gesimmng ab:. In Beethovens C-Moll Nogter von schnenr ^chuwrz 7 mrd seinein Sehnen, die TheÄratik erzählt vo»n seiner-Bärehrung für Brahms, in gewandten Variationen, die von einer wöhl^ gebMen Do-PPelfuge gekrönt werden und in ihrem über-- lademn Satze deinaihe nrshr 9iotenLöPfe als Musik ent- Wien, setzt er Max Reger ei« tmrendes DenknE Der sirngs genW Rudolf S e-r k i n, der na-mensirch als Bach-Spielch höchstes Lob derdiervt, spielte die schwierige Sonate mit allem Schwung deS berufenen Pr-cvvfften und mit der hmgebenden Liebe des Mnchmenden Fvemides. Jur Fitzner-Q-rmrbett erlebt« erste Biolmsmiate vom Heinrich K n ö d t durch Prinrarvus F i tz n e r und DoKor Ernst B a chw ichHre.UranfWriM. SiL M ein JahHchyt alt und will nur. als msteü gÄvevtet wetven/ der noch täsöenb^seimn Wetz zur MilMnoderue hin sucht, dabei.nur lawgsaiu. irird schnürfällig vörtvartS kommt, aber doch durch nrelobifchen Einfall zu upeMMiche/.BhMMpi-' 'ferin für moldere Musik D^a^DFche.«son- Än'ner, dir 1..* . v_• <. _ . v* _e* r*./sYf4*.% Konzerte. Da§ zweite philharmonische Konzert brachte drei stets willkommene Paradestücke: Aus Tschaiköwskys „^Zachetiqiue" mit -ihrem schnreryvollen Epilog auf deir Tod eines Hvkden folgte Strauß' Erlösungsnrufik „Tod und Ber-- klävung- und Mt drr namenlosen Freude von Beethovens großer.LemmMmOuveMve -fand -^.Konzert seinen frchslnden AMlamg. Die „Pathetique", nach der sich stürmische OvaRmAn über Weingartner und die Philhavmoniker enAtden, tmrcde prächtig gespielt, HMegen nörgelte es Strauß' shMchouffcher Dichtüng, in der des Todes Eisenhammer dröhnend medergcht, an der rechten Wucht. — Auch der Kapellmeister $itltu3 , Prüwe^ dem wir vor laugen Jahren die. erste Wiener ArrffWH- Umg von. Strauß' Salome" verdankten, führte sich , mit Tschaikowsky ein. Er brachte die E-Moll-Shmphonie, das Lekmmte M^tevstück Artur Nikffch', watin der verstorbene Magier astatische Wildheit rmd französische Megamz so mrderglaichLrch zu mischen Vevstcpnd. Dom Breslauer Dirigenten kommt es vor allem auf 5kmst und Bewegtheit an, unaushalffam sLvmt er'vorwärts, ohüe jemals die klaren Linien des Werkes gu verwischen J,r einer Nossmi-Oudertüve wußte er das Orchester «mf leichstüfsigen Paickandotvn eingnstimmen.«ach.s-o. fi'chlte man die VeÄvarchtfchaft der lustsPiÄMaWrrt ^Italienerin in^Algie^mit'der «chü^ievesiden -Musik de^ „Nrrbier von Sevilla" mw > feiiter „Berlemn- Lungsarie". —. In Megewr. WnsÄerischer Arbeit setzt Franz Schal k seinen KonzertMÜS fo^Mid fem JrMllgsims erhält einen.Zug ms Große. .In Beetzovenschrr Feierlichkeit wußte er.'.das Starke rutd das Milde der Eorw-lan- Ouvert!üre ., zu Wpen und in BvahmS'' ,Mte^ erkannte man das'WMtW Ritttzw des' M^ StzüWML-ers mn Inhalt nmd Form, B ü'vWa E^e' rMM' ps M Mhve #969 MtoM Caüons M Ltvch Violinen^ deren itzomatiMe ^Mnanz und kontra^ purcktische Gewandtheit wir ftststellen. Wir vernahmen noch sine „Wchche" von Szymano wski, die Mt eiMm derart dichten Stacholdvccht von Diffonanzen «mgchen D, daß sie vom Höher im ersten Anlalff nicht genommen werden konnte. > . '. Freundlichere Novitäten bescherte an ihrem LiÄ^vobend Stesia Eisner, die mit ihrem lieben, hellen, movulations-, fahigen Soubrettensopran die rechte Mttlerm für Volks- und.Kinderlieder ist. Wllhetrn Groß hat nach Lrstigen Texten von'Christian Morgenstenl mit Humor u^> raffinierter Einfachheit KinderÄietzer. gestaltet, deren PlauÄrrto-n heitere' Erinnerungen an die Kinderstube :md an Kncherreum wachrnft. U-mso schwermütiger sind seme PolÄiedbOlttvbeittNrgen nach Mischen Mächten, die dem jüdischen PMikum teilweise — etwa „Jom, Jouü" oder das tvcMe ^BiegeMed" Mt seiner gleichmäßigen SchcmkelbewegMg — lchrgst brkaiwt such. Gwß spart nach MöglichLeit Mt weslmropäischen Zutaten, unr-das Eygenarctige der Melodik und Ornamentik scharf hervyrtreten zu lasten,, gleichwohl könten die Gesänge durch noch weitere Einschränkung der Harmonik nnd Kadenzierung an Echtheit gewimren, wie denn.auch der Bortmy des Fräuleirr Eisrrer mehr UrivüchsigkeiL, schärfere Kmtvaste urck einen Tropfen Fveüde in. ihrem.Wehmutsbecher vertragen hätbe^. Kmrmiersänger Richard Tauber, der als Dirigent! letzthin den Befähigungsnachweis erbvacht hat, ist mm auch, mit ErfM mrterdie Liettrrkompomsten gegangen. Willkommener ist er uns als Interpret der Schmnaimschen MichMiede", in der er sich auf die zarte Lyrik des ,Mü«d«vschonM Dronat' Mai" ebenso wohl versteht wie oufl diL ' heldesthafle Tön« des „ich grollte nicht". Von d^r Oper tomM Mch' Joses M a now a r da, der gewaltige Wotander ,,W«Eüve", der als Sänger Loeweschee B>äl<chen eine gleich geweütig« Äirkung erzielt, Seine Gattin^

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