Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1371 (4.12.1922)
- Date
- 1922-12-04
- Page
- Seite 2 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 84% known words query
- IRI
…/2979076-2980129-2980451--13058-2999667- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
ISktv Montag Wiener Morsenzettung. «eite S 4. Dezember 1922 Nr. 1371 Re Brrhastimg Wchardts. Berlin, 3. Dezember. Nach einem Drobtbericht '3eL „Berliner TageblatlsE ans Leipzig war die lieberiWrung deS verhafteten Korvettenkapitäns Ebrbardt van München nach Leipzig van der NeichSanwaltschaft so gut vorbereitet, daß auch an mo*',.wenden Stellen nichts davon bekannt wurde. Selbst der Gefängnisdiiell-vr erfuhr erst später, daß der bei ihm eilige! ieserte Ken'mann iEhrhardt aus München der gesuchte Korvetten- Kapitän Ehrhardt sei. Wie die „Voisische ZeitnngE ans Mnnchtn meldet, wollen die vaterländischen Verbände beim Ministerpräsi- Genien von Knilling in der Angelegenheit Ehrhardt^ vorstellig werden. Es verlaute, daß die Tätigkeit de« Untersuchungsrichters m dieser Angelegenheit als ein Eingriff in die bayerische Justizhoheit bezeichnet werden soll. Anklage wegen Hochverrat. Leipzrg, 3. Darüber. Wie verlautet, wird der Keicßsamvalt gegen Korvettenkapitän Ehrhardt die Anklage wegen Hochverrat erheben. Basic MK WM. 'Belgrad, '3. Dezember. (Avala.) In Parlamentärs- Hen Kreisen rechnet man je'rt gestern mit der Ähnlichkeit einer.Kabinettskrise. Ministerpräsident Pasie erschien gestern abends beim König, um den Rücktritt des Kabinetts amzirbieten. Der König bat ihn jedoch, die Demission wsni^'lcns bis Mittwoch a u f z u s ch r e h e n. um die Parlamentarische Erledigung der in Beratung stehenden zwei Gese!?entwürfe nicht zu erschweren. Das Matt „Breme" schreibt in s-ttner heutigen Ausgabe: Die Deimssion des Kabinetts ist wahrscheinlich die Folge der menen Orientierung im Schoße der demokratischen Partei wegcnder kroatischen Frage. Der Tinfc Flünel der Demokraten hat sich nämlich mit der vom Parteiprasidenten Davidovie seit seiner Teilnahme am Agram er Kongreß inaugurierten Nich-- trung solidarisch erklärt, wodurch das numerische und smoröfH'dje Gleichgewicht dm Koalition bedroht erscheint. Die Demission des Kabinetts Paste eröffnet eine neue Periode der parlamentarischen Kampfe, indem durch sie zwei Fronten geschaffen würden, eine konstichrticmelle und eine rsvisioniftische. Kebre FensZWAsaSgaSs fit der SKvrtz. Bern, 3. Dezember. (Schweizerische Telegrcrpben- Agentur.) Der sozialistisch-kommunistische Antrag auf Erhebung einer einmaligen Vermögensabgabe ist durch Volksabstimmung mit großer Mehrheit verworfen worden. Die Abstimmung ging unter ««gewöhnlich starker B-teiliaung vvn Stadt und Land vor sich; sie erreichte über 86 Prozent. Die $nfjl der ablehnenden Stimmen - betrug rund 730.600 geaen 110.000 annehmende Stimmen. Das Ergebnis der Abstimmung wurde 'n den großen Städten durch Anschlag «der auch durch Transparente bekanntgegeben. Som&ima der Srsiber aus dem Meser zruttslfriedhof. Selbst Grabsteine werden gestohlen. Seit Mcmaten w-hmen die Klagen über Diebstähle am Fentralfriedhos überhand. Die Zustände sind derart, daß sie Abhilfe heischen. Auf dem Friedhof gibt es bloß zwei Torwachter„da das Wächterpersonal wdrlziert ist. Sicherheits- Wache ist aus denn weiten Gelände nicht stationiert. Der Poligeibezirksleiter von Simmering, Hofrat Dr. Reimer, hat schon seit langer Zeit eure Aktion eingebettet, um den Diebstählen gu steuern. Es wurden Wohl im Laufe der Zeit Mehrere Pcvsouen wegen der Diebstähle verhaftet, doch Eonule auch dadrrrch keine Abnahme der Diebstähle erzielt werden. Die wertvolleren Brongebe-standteile der Grüfte und Monumente werden abgeno-mmen. Ja ganz-e Grabsteine werden gestohlen, die Schrift abgeschliffen, worauf di« Steine wieder verkauft und in anderen Grabgruppen aufgestellt werden. Die bronzenen Aufschriftstafeln werden nicht mit roher Gewalt, sondern mit fachmännischer Vorsicht I'.^gelöst und ent-vevdet. Zuttgrabaufschriststasekn werden zerbrochen und iveM-schleppt. Bronze und Zink sowie anderes Metall findet bei gewissenlosen Altmetall- Händlern, die als notorische Hehler die Diebstähle hauptsächlich fördern, willige Abnahme. Je dt will inan dorn Unfug energisch steuern. Mitteilungen, die zur Ermittlung der Täter fuhren können, sind an das Sicherheitsbureau, 9. Bez., Nußanerläude 7 (Zimmer 98, Oberkommissär Maurer), cubelen._ Grsßs SiawmSfeafionea in der Srrgsffe. Gestent sollte im Hotel Continental oinerr große Kassei'.protestorriLNimlung der Judenschaft Wiens gegen die Tätigkeit der schwedischen Mission stattfinden, dis «wer im letzten Augenblick abgesagt wurde. Ein Teil der Erschienenen, zirka 300 Mann, begab sich in die Ceegasie zur Mission. Die Demonstranten verlangten stürrnisch Ci-rlaß. Der Portier kam zum Haustor und schinrpfte auf die Menge. Er hatte gerade noch Zeit. R o 1 sl n d-Büh n e (Freie jüd Vollcsböhne) Ensemble-Gastspiel der W äLNAER TKXTPFE Heute Montag den 4. Dezember 1922, 7 Ular atoends (Zwiocben zwei Weiter») DER DY3ÜK Dramatische Leerende In 3 Akten von Sch. An-aH 2298 das Tor zu schließen, denn schon begann der Sturm auf das Haus. Eine Abordnung der Demonstranten fuhr zum Leiter des Polizeiwmmissa?iats Alsergrund und machte dort die Anzeige, daß vermutlich jüdische Kinder in der Mission fcstgehalteu wer an. Der Leiter des Polizeikommisiaüats nahm in Begleitung des Polizeioberkommisslrs. mehrerer Inspektoren und Detektivs sowie der Abordnung zur Beruhigung der anges'ammelten Menge eine Besichtigung des Hauses vor, die kein Resultat ergab. Der dort anwesende Leiter der Mission, Günsberg, wurde befragt, was er mit den LNndewn mache. Er erwiderte, die jüdischen Kinder würden hier erzogen und unterrichtet. „Also für die Taufe vor« bereitet?" meinte der Leiber des P.llizeikommissariats. ..Absolut nicht, nicht einmal Erwachsene wollen wiv tau en!" Da auf sra 1e der Poli'eibezirk-°lel!er: „Wozu haben Sie denn eigentlich eine Mission?", eine Frage, die unbeantwortet blieb. Die Abordnung erschien dann ruf der Straße, beruhigte die angesammelte Menge. Unten Pfuirufen a"f die Mission zerstreute sich die Menge, nachdem die behördlichen Organe versichert hatten, Last eine-energische Unter'uchung emgelelket würde. Große Empörung r'ef unter den Versammelten die Nachricht Herder, daß Hunderte von Wai-'enkindern. die nach gesalzenen äste rekchischen SrDaten zurüLgeblieben sind, kein Heim haben und hier drei tZtockwe'.cke in verschwenderischer Meise „Mrsftonszwecke" dienen. , Wie verlautet, hat der Kriegswaisenfond-3 für 50 Kriegswaisenkinder die S le. und Wohnungen deÄ Hauses durch die Behörden: anfordern lassen. SchMMkrME d» Wir»? Gestern waren in Wien Gerüchte über einen uit* mittelbar bevorstehenden Schauspielersiveik in Wien verbreitet. Diese Gerüchte wurden offenbar dadurch veranlagt, daß zwischen Direktorenverband und Bübnenvrrern ein Konflikt in der Eagensmge besteht und bei ifen diesbezüglichen Verhandlungen ansche'meird unüberbrückbare Gegensätze zutage traten. Möglicherweise hat die Velvegung in Berlin «auch bei einer kleinen radikalen Gruppe der Wiener Schauspieler ein gewisses Streiksieber erzeugt, doch sind die überwiegenö'e Mehrheit und auch die Leitung des Bühnenvere-ins für eine friedliche Austragung der Angelegenheit. Ucbereinstinmttnd damit ist folgende Information von unterrichteter Seite: Die gestern zwischen den Direktoren und den Vertretern der Sclrauspieler sowie Arbeitern geführten Verhandlungen endeten nach fünfstündiger Dauer als völlig ergebnislos. Die Schauspieler beharren auf ihrer Forderung nach einem langfristigen Vertrag, gegen den die Direktoren prinzipiell nichts einzuwenden litten. Indessen erscheint die Basis, die der Direktorenverband für einen solchen Vertrag verlangt, den Schauspielern als nicht annehmbar. Die Direktoren wünschen nämlich volle Berücksichtigung des negativen Index. Da die Schauspieler hiervon nichts wissen wollen, so wurden die Verhandlungen vorläufig vertagt. Es ist daher bis auf weiteres mit einer ruhigen Wetterführung des B-etviebes in sämtlichen Theatern zu rechnen, wenn nicht ein Uebergreifen der Berliner Streikbewegung auf die hiesigen Unternehmungen dem vorläufigen Friedenszustand ein Ende bereitet. N««d MdKrMA gmstfHtm. Im Saale des Wiener Gsmsrndchanfts fand aesttrn die gründeurde Brrs.',nkm-llmz des Bum-des kinderreicher Familien statt, zu der sich wchreve hrmdert Teilnshmer, Frauen und Mann.er, eingc.su.nden hatten. Namens des vorbereitenden Ausschusses legte Herr Heinrich D i ezel die Ziele des V'.rndes dar. Der Bund strebe unter mchevom an: Eine den Verhältnissen der Kinderreichen bester als bisher angepaßte Steuera^etzgebung, geeignete Wohnungen für kinderreiche Fanrilien, Zuweisung von Arbeiten durch die Genreiuden, Bereitstellimg von Gartenuwd Ackerland, vorplgsweise Berücksichtigung bei Unlerlbriivgung von Kmdem a-ns dem Lande, bei Vergebmu-z von Freistellen an höheren Schulen und Fachschulen usw. MAAe» der Sietisito. den Erkenntnis, wie gefährdet unfeve Kinder durch ^die Zahntrankleiten sind. Kaum fünf Prozent der Kinder dürften gesund Zahne aufweisen, auch diese Zahl scheint ZU hoch gegriffen. Wan findet bei den Älladchen oder Knabe» im Durchschnitte nicht etwa bloß eilwn oder zwei kranke Zähne, sondern man steht größtenteils einem ganz verwahrlosten Gebiß gegenüber, Vielen dreizehn- bis vierzehnjährigen Kindern fehlen' schon rirehvere Zähne vom bleibenden Grbiste. daS in diesem Älter den eigentlichen ZabnweckZel vollendet hat und 24 dis 28 Zähne aufweisen sollte, denn von den 32 Zähnen kommen die ztveiten Mahlzähne nreist erst zwischen dein dreizrhnten und fechs- Kehnten Lebensjahre und die letzten Mahlzahne, die sogenannten Weishritszähne, oft erst im Zwanzigsten bis fünfnndztvanz'lgsten Lebensjahre zum Sorschein. Außerdem trifft man auch steckengebliebuie Ä'nrwlstücke. zerstörte Zahnkronen und zahlreiche kariöse (schadhafte) Zähne. Das ganze Gebiß erscheint somit ungepflegt, die noch gesunden Zähne sind mißsarvig uni?. mit bedeckt. Die schon vor dem Kriege auf breiter Basis borgenommenen Untersuchungen der schulpflichtigen Kinder ans den Zustand des Gebisses hin ergaben schon damals ein klägliches Resultat. Seither ist es aber^ noch schlimmer geworden. Dieser Verschlinunerung hat ihre Ursache Jit Ufa Verschlechterung der allgemeinen hygienischen Verhältniste^ in der nlangckhaften Pflege und Sorgfalt und in dew ungünstigen Ernährungszustände, in dem sich die Kinder auch jetzt noch, trotz scheinbarer, leichter Srsterung nach de« Kriege befinden. Sicher ist, daß eine große Zahl konstitutioneller Kinderkrankheiten Zahlrkrankheiten zirr Folg2 haben, daß Unterenlährimg, Blutarmut, NhachitiS, vielleicht auch bk durch Uen Nahrungsmangel verursachte, lartge durchgeführte ernfritige Kost, an' der Zunahme der Zohnfäulnis Mitschuldig sind, aber ebenso festgestellt ist, daß biele krankhafte Zustände auf dem Boden kranker Zähne entstehen. Wir wissen, daß Kvankheitskeime durch den faulenden Zahn in di« Blub- und Lhnrphbahnen emwondcrir und so sich die Folgezustande, wie Zahrcbriuentzündungen, Drüsenschwellungrn, ja, Nierenwaß Blülddarrmmtzüudungen, auft klären. Zur Erhalttrng der Gesundheit «nd zur FördenrnH der Kräftigung des Heranwachsenden Kindes ist ein gutes, gesundes Gebiß nokivendig. Zum sorgfältigen toten und Zerkleinern der Speisen bedarf es guter Zähne. Diese Vorarbeit und Verrntschung der Nabruug mit dem Mimdspeichel ist wesentliche Vorbedingimg für eine normale Verdarmug, ohrre welche die richtige Ernährung des Körpers leidet. J Die aus der Zunahme der Zahnfäulnis für dis Menschheit drohende Gefahr hwt auch in Oesterreich ^rnd insbesondere in Wien zur Gründung der Orsterreichischov Gesellschaft für Zahnpflege geführt, die mit der Errichtung der Schnl-ahnkliniken ein großes Werk in Angriff genommen hat. Leider können die bisher im ganzen arbeitenden ein bis zwei Schrtlzahnkliniken ihren Attfgeben nicht gewachsen sein, denn hunderttausende Schulkinder wollen bctreut sein. Da die öffentliche Fürsorge mangels der Geldmittel versagen muß, müssen dir Eltern ml ihre Pflicht für die Erhaltung der Gesundheit ihrer Kinder erinnert werden. Denn die Zähne gesund erhalten, heißt die Kinder gesund erhalten. Wovonf es in erster Linie ankonE, ist die Sorge für die regelmäßige Untersuchung der Zahne der Kiltdcr. Sie ntuß mehrnials im Jahve durch einen Zahnarzt erfolgen, der die notwendige Behandlung durchMfiihren hat. Ge-wiß, diese pflege kostet Gelb. Aber diese Aus gäbe fft gut angelegt und erspart größere Heilungskosten in späterer Zeit. Verwendeten die Eltern nur einen Teil tee Ausgaben für die den Kindern schädlichen Näschereien auf die zahnärztlichen Eingvisft, ttk Zahnfänlms wäre nicht eine so verhoerendr VolkskMnkheit. Aber stllstt Kinder bennttelter Ellern weisen oft genug einen traurigen Zustand ihrer Zähne auf, weil ihnen das nöttge Verständnis für die Notwendigkeit der Erhaltung der gesunken ZähUe fehlt, wobei vom ästhetischen Standpunkte ganz abgesehetr werden soll. In zweiter Linie tut eine Aufflärung der Kinder selbst über die Zahnpflege not. Von emigert Schulen ist geradezu ein Zahnputzdrill eingeführt worden, der den Kindern den Gebrauch der Zahnbürste lehrt. Die. Kinder müssen verhalten werden, sich nicht nur des Morgens, sondern nach jeder Mahlzeit, insbesondere vor dein Schlafengehen, die Zähne und den Mund zu reinigen. Es genügt reines Master, alle Zahnwäster und -Pulver sind überflüssig. 055 kommt ja nur auf die Entfernung der Speisereste und %U Hartung des Zahnfleisches an. Eine chemische Desirtfekria« des Mundes oder ein Abtöten der KrankheiiSkeinto v-rselbst ist bis heute unmöglich. SloMvlm. Von der ^nannten Perttn'ichkeil ist,mr nichls b?konnt. — Zlqnatz W. 6-e mkisien sich in di-ser Anr*Ierent>eU an das J^inl-Bmean in Warschau wenden. Die Adresse er>atzren Eie dur-», irnentein Warschaner iiidis «'es Blalt. — Äoberk, Wies, 8. Bezirk. Beilen Danv. letder imo e met. — Lrler» 2!gram. Dcrs k'nftmdie der Fr«ien südlichen Volksbühne gastiert zurzttt in Vnmäniem Nebigiert von Sanel Beer. - Ueber Zshnpflege. Wenn man Gelegenheit hat, tom Zustand bc8 kindlichen Gebisses int schulpflichtigen Aller an vielen Tausenden von Schülern zu untrrsuchen, so kommt man zu der erschrecken¬ Asrztlicher Fragekasie«. M. K-, Nußdorferftraßc. Na sieben der Ivan' Waschen mit Srtblimatspintus werden Sie von Leiden befreien. — Leser. Solche (föcfüdje ft lb', si<h He« weilen beim Einnchmcn von Arsen ein. — Noch XttamPPaftern bei Schtmngeren treten insolg« Druck d^r sich vecgrößcrnderi Gebärmutter ans die gnstzcn» Bluigomtz» auf und lästert sich fla„m verhüten. Man Mndn* di- Biikkv va» unten mit Trikotschlauchbiriden und vermeid« voll Stc!^r« auf den Füßen. — K. G. iOO. Di, li <u--rsche,rk heilen rmie bei längerer Bettruhe und L»ochlagennrg to>i Beine rasch, sonst langsam. Besurgi. Wenrt daö Kind trvtz häufigen ErbreclienS art Gewicht urn'mnü, so kaum nmr dieses „Speideln" als hannloü ausbrst'ur. fp Mms IN WIEN 0 9 9 Chitfon per Mete? K D.LTD Damanhomden K 24.ETV Herrenhemden K 49. IM Schiff mann Taborsiraße 43 Telephon 4M*W Cn '5!P©s $\n