Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1371 (4.12.1922)
- Date
- 1922-12-04
- Page
- Seite 3 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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«r. 1371 Wien. Montag Mirnes MsLMUzeiLANg. 4. Dezember 1S2S Getter Me HtmeiMcheu Meifterschafte« im Mgm. 8mpmiere«de krfMe der HMch. — Me HakoMer gewkMM z'r-^ WMrMZffs «ch wlip zwei MeKerKel. In. G.schwaM«vrZ SMckloka-l-itäfeir wurden gsster» vor ^ausverkcmftiem Hauff die Moi-sferschcvsten von Ossferveich im Ringon imd StommE Mtsgetvagen. Doboi Krlcmg es den Hajkacchnem, große Trttran-he M feiern. Die boschvidensLe SeArorr der Ha!o<ch hat wieder oinmail bowieffm, was rmevmM/ichieL Arbeiten und strenge SÄbstHttcht für Erfolge zu 5mit$en vermögen. Die HaGoahner holten sich den M-oisfertttel m .Va-ntamgowicht nrch ÄoichdFÄvicht. Daiboi -ist M be-merfen, Laß sämtliche drei ersten Plätze Än Leichtgewicht voar HcEoohwevn besetzt wurden. Der Mische Vewin gswann den Divebtvr HermvMn- Waröderpveis, der domM-lgen Verein M.M, der die meisten Punkte -in den RingkvnkurveiMN alufwies.. Der erste Kreis wuvde mA drei, der Kveirfe Preis mit zwei und der dritte Preis mit einem Punkt gewertet. Die Hckkvcrh ervsicht« 11 Punkte; dann svkgton Heran (6 PenM«), HerMrS (5 Punkte), Slovan (5 Punkte). Noch größer -ist der Erfolg zu werte«, der •tet Hakoa-h den Franz Hevan-Getdenchreis eintmrg. Diese Trophäe fällt demjemgeu Bevsin p, der fett N-mgen und Stemmen noch der früher zitierten Wertung di« Eisten Punkte erlangt. Obwohl die Hofeahner keine Stiermner besitzen, evlangfen sie m den R-MZwet>tibÄvevbM mn 4 Pimk!« mehr, wie der ttächsttzlaererte Bevern, der ffwvHl daS Ringen als auch daS Stentmen -Losch täte. Die gÄvalÄK« GrsoLge der HaToech lösten unter den Zahlreichen jüdischnabionalM Znischauem großen Enchus'iaKMls aus. Nachstehend die Ergebnisse: Bantamgewicht: 1. Gvu-uffxm (Haüuch, 6 Siege, 0 Medevlagm); 8. ZldonÄ tDlvvcvtr, 3, 1); 3. Luch (Herkules, 2, 2). 8 Konkurrsn-fen. — Federgewicht: 1. Pe-ngik (HemM, 6, 0); 2. Gabriel (HerAicLes, 4, 1); 3. SegÄ (HaKoah, 4, 1); 4. Binchoilz (Hakoah, 2, 2), 5. Grill (W-iener-Nsr-stadt, 2, 2); 8. Svichtemnüller (Linz, 2, 2). 18 — Leich t* gewicht: 1. Markus (HaLo-ah, 4, 0); 2. BcDMvnn (Haferch, 3. 1); 3. Sobastien (Haboah, 2, 2); 4. Moser (Wiener-NarvstM, 1, 3). 18 KoMrroenteu. — M ittelgewich t At 1. Potvaiffk Movan, 4, 0); 3. Uhl (Hovan, 6, 1); 3. K-ohöbevger (Heran, 9, 2); 4. Farkas (Germania, % 2); 8. MufA (Austria, 2, 2). 14Konkurvenfen. — Mittelgewicht B: 1. Sedvch (Wiener- Neustadt, 2, 0); 2. Mach (HerkuLes, 4, 1); 3. Ssitzer (Hakoah, 2, 2). 7 KoMirrervfen. — Schwergewicht: 1. Wiesberg-c« (L'mz. 3, 0); 2. ÄNfeder (Graz, 2, 1); 3. Sachs (Giche, 2, 2). 9 KsnkurvMden. Der große Erfolg ist in erster Linie feer mrevmMvchen; Wt-vgkeit des SektionZleiters Herrn MaM, nud der bädoutcn- ' den Fachkemrtms des Ämatenrtva-NHrs Markus Zn vordanke«. s MßM. M WnlersMe. DaS »mffvsuM'iche Dvtter des gesirbgon DoM Lrückzi« eS Mt ffch, daß die Spiel« W. A. F.—r^wE-uib, R-ap'L—Wacker «ick W. A. C.—Vrenna abgefagt weGsn mußtoit. Die drei restlichen Treffen brachten unentschiedene Ergebnisse. MS Überraschung kann der AuSgang -des Kampfes zwischen Amateure «ab SrmmermZ-n gewertet werden. Nachstehend die Bericht«: HrrtsÄ-Hrrch« 1:1 (Sri). Eine Bravonrleistrmg des Hertha-TorhüterS. -5>ivko>a-l>W'atz. 8000 Zuschaorer. Schiädsrichtar Schmidt. Hertha: Ost-vioek; Novok, SM; MÄousHk, RMberor, Wvpäd; Hollv, Ka-bada, Smidelar, StMster, N-mchoD. . Ha ko.ah: HsPern; Schmer, Poll-ak; M-smar, Guttmmm. Kerr; GvünsÄd, Häusler, ddsuife!!^. Gnvnwakd, Katz. Die nicht allzu Mlrerch erschronmen Zuschauer bekämen einen inWesonder'« in der zweiten SpieW'lfte Äberaus spannen-« den Ka-nr^s ge.l sehen. Vor -der Pause bos-chränkt'e sich die Hertha, die gegen den Mnlich heftiigM Wind spielte, hauptsächlsch aus kl'btve'hrarboit. Das; dm FavVÄtErn trotzdem ein^ Tresfer^in Uljiix VVltUilWiV « }0 W«D UKru-jvyvt UV Unrecht '^fürchteten, k>aß die Favorrttwr nach der Pause, mit dem Winde als Br -- heit 0-eJt‘CKto machen der Kminh-f aber oiu - - — - Man.nisch:aft kämpfte mit Mlener AMopfemmg. Jeder einzeln« schlug sich -mit ein-vm Pflich'bÄvußtsein, das ÄM-^zur Ehre gewichte. Obwohl die Bbau-WÄßen gegen «den noch immer hüfbitzen Wind aMtlämpse-n ihatteu, tvaren sie ferst bwrchtvLgs offenfür. Ein SdurrrvbLuis sr-l-g!e dom anEorn. Schutz aus Schuß sauste aufs -tzerchL-Dor, aber -dort stand ein Mann, der sch^r Uäbörm-enfchliichcs iümsiate. Das der FcDovitvM Tovuvaün Ostvie-vk Mst»cvn Mig!>e, gre-n^tv. ans AkrobstsnthDs-te. (Lut een l>K'5es Dutzend fchemibar UNM.^uwM'.cher Treffer komvt« er vchchuten. Ern einz-iges Mal mußt-r or Lapitiuli-mc.n -uud 'das war ein scharf o.tröb plaoierit a-etEener Ponältp von NeufM. V ' " .. ' ' ' wurde tüchtigem Auf Saison der Hakoah cycüö es wisdor eine Mine U-mstelluirg, da an. Stelle des bevnMch von Wien Mvvs-ende-n Backs auch dem Gegner Anerkonnnng äbr'mgen. Er meisterte flache und hohe Bälle mit Welcher Sicherheit, wivderholt «tvarf er sich dem hevan.stürmenjden Gegner miktrg en-tgsgen. An SÄlil hatte der sympathische Favorrtner Tovlncmn einen würdigen Vordermann. Der lmigDhriye Hertha-Mann tvar für den Hakocch-Ängriff ein schwer zu umgehendes Hindernis. Sein Partner Nowak leistete ihm ioertvoll-e Assißhen-Mlöeit. Die Deckung avbsrwtL aufopfernd, sie vwlegtr allevdings ihr Hccnptangeunrer? mrf die Berteidigungsarbeit. Dadurch, «daß sie. den Angriff nicht entspvechend unterstützte^ fehlte dessen Mionen der Nachdruck. Ein kolossales Arbeitspensum erledigt-e der Mittelläufer Reiter, bm. vasch ibevühm-t gc-vordene SindilÄr das meiste JntEsse aus. Er -konnte den hochgespannten Erwartungen nicht -rpinz gerecht werdsn. Er fiel! gsgen den «alten ÄMtÄNier Gubtmonn zienvAch <Ä. In einigen Zügen zeigte er allerdings sein bedeutendes technisches Können. Von den Flügeln war der alt« N'U-h-old der gefährlichere. Nur dank seinem blonderen Arbeitserfcr fiel <d:r Treffer der Favorit euer. Sylvester fand sich einige Male mit Sindelar zu guter Zusammenarboit. Kabada fiel die Rolle des Danks §u. Er hatt-e aber, ebenso wie sein Nche:mmnn Holly, gegen Pollak einen fchlvvren Stand. Auf Grund «des SpkWerlaufeS hätte die Hakoah eine:: knappen Sieg verdrsnt. Mit eiuem G«Er Vv Hertha die Punkte p teilen, ist «aber sicherlich keine Scha-nde. So konnten schließlich beide Teile mrt dem Restrll-at zufrieden sein. Die Hakoah, die «den Winöd mm Bnn'desiMtnossen hat, getaugt durch einen -cn«evg:schcu Vorsboß von GvmvM sofort vor das gegnerisckie Tor. Der MvgskM'vMLr gibt «den Ball gut zur Mi't-ie und NMrfÄd holt psm verderibenÄvinKMde« Schuß Es. -Ssiricek robMfon!i«ert im letzten WWmenL vm nimurt dem h-vr» ianstürmArden Angreifer den Pall vom Fyrße weg. Nrm greift dk Hertha an, ohne die «ge^nerifche Vert-oidigun^ albfchütteln M können. LaM'An gAvinnt die Hv5Mh die Oberhand. Ein Schach von Gr-ünfeG geht an die Äa>!'!« und Mb fcüwuf ksnn Mvlsufu ehren Freistoß GnAmanns, aws der Tovlinse sbchA'L), Mvshren. \ Ziemlich unverrnAitst Touvmt die Hertha zu ihvcm Treffer. Mvll-! war hat .sich im Stvasrasim in lden B«cfitz des Balles Hefetzt. Er r LLnft gegen das ei»Mne Tor und macht keine M-iene, «den Ball weHZUHeloen, obwechl er von NorchoD Versvl-gt wird. Das voll, kommen umrötirge Kunfioln dringt es mit sich, daß NouhM seineru Gegirver 'dsn Ball aibjapt u»4d von der .Ärnerffniie-aufs Dvr schreßön fiftmt. Hiallihsrn u;-chrt das Leder mit denn Fuß« a>b, wodurch der .Hevjha-FÄüiIsfftiürnder sich wieder in deffvn Besitz ... für den K>rnn«er ci« Genuß waiven.. Scheuer führ^ eine -'.ven'sger elegante K!ild'>e, er war a«ber wieder -der imevrnEiiche, üinevs-chrocke-nie Zerstörer, der reicht form Publikum gum Gefallen, sondern rour der Ma-nüschaft zum Nutzerr spielt. Hslpem im Tore lödtain fast k-oine Arbeit Zu «Modigvn, den Tofffer Hymnte er nicht verhüten. - In der Deck-ung bot dies-mal GuMrann eine rÜöMsaMnoe Leistung. Er erreichte faiue -mn Frühja8>r gezoigt-e HoaKfomr. Gegen l'hn fielen die -beitden Fli'Mlläufcr etwas ab. Kvrr, der ciimg-e Zeit pausiievt hat, kam erst nach der Pause richtig -in Schwung, Mvlnar war schwächer äls in den letzten Sprellen. Der Treffer der Favooitner fällt ihm allein pt Last. In der zw-oiiten Sp-ielhäffte venstaud er eL allerdings, durch ibesMdeven SpieLciifer den Fehler vergessen zu machen. Der Angriff spielt« in derst-lben Zusammenfeyrurg der Vorwoche. Eine evsreirliche Form-Verbesserung zügle Grünff-ld, der auf dom Recht saußenposten bald heimisch sein wird. GrüElb brachte nicht mir seine schon sprichtwörtlrche Treue und Begersteruing mit, sondern er zeigte auch rcfpektaHtes Können. Er 'betrachtet mit Recht als Hauptmifgahe des MÜMlstürmerS. brauchbare Flmffenbälle zur Mitte zu geben. Häusler zeigle m, Felde wieder alle seine -bekannten Vorzüge. Energie vor dem Tore ist nicht ff ine stark Seite. Neufeld war wieder ein umsichtiger Fi'chrer des An-MfeS. Einige FwuMlausvlffe, auf eigene Faust unternommen, endeten nur infolge der hohen Kunst OstrioekS evge-lmislos. Grmuvatd tvar fl'urk und energisch, schlecht war es bei chm diesmal mn das Schttßvermvgen bestellt. Kay. der vor einiger Zeit schon vollkom-men erledigt schion, gewinnt $nfd><Mii»4 seine alte Fornr wieder zurück. Das Schußpech iMdiht ®w alkn^utgs noch immer treu. Ans stttt-n der Herl ha gab es. wie lchon «inggstgs erwähnt, ÜÄ» MeW Gei« WelhafteS GiLl müßt» ätzten Mu-nt« vor 'der Paulse bomm-t es zu ei-n-sm Böimbaride- -inüchon. Nach Soitcutriechffil find die Hskinchmr ictpcfbcr sofort tat Fisnt. doch -fangt Ostvirek dem gegnerischen Siürnvw den vom F<iße weg. BaLd darauf mvistevt d^r Tormann e-iueu Voinbonsch-aß von GriinfÄd. In der 17. Mlluube -bricht das Verhangnis über dir FavorffE herein, da C«oilvl omm RegÄverstoß mn Stvaffaum bogcht. Nvrrfcld verwMldelt dm EtÄrtvir Mfm«ÄeMoß. Die Hakoah z-sigt fetzt lhervora-Ksn^s Können, doch kiffet Ostvieak iDerrncnsch'Iiche. AÄMMrheit. GvistesFeMnwiirtig -läuft «er Nsufold und bann wieder Händler errlgogen, wobei der Hertha-Monn 'Viwmt die Oberhand MM. In der setzten Mniufe gÄingt es ihm, emven Schuß von Neuffckd M Mistern,-wobei die Mwrhrardett direkt^ aus Alrobafenha-ffe mÄNttsck 0:0, HÄoa!h-I^mManuschaft-^rickster-Ju!Ng- RndaMMel—WMm l : 2 (1:1). Schwache Leistungen. Rndolfshügrl-Platz. 2000 Zuschauer. Schiedsrichter Wagner. Admira: Wieser: Bszi, Neidlnrger; Frrrlinger, Koch, Weigl: Siegl, Runge, Klima, Schierl. Skölant, Rudolfshügel: Brazda; Kießling, Wagner: Dworak, Mever, Kohn; Kölbl, Winkler, Morawetz. PaU, Minarik. „Meisierschaftsanwärter" und „Abstiegskandidat" lieferten sich gestern einen recht mittelmäßigen Kamps, bei dem die beiden in der Tabelle so weit auseinander liegenden Mannschaften keinerlei Unterschied im Tiefstand der Leistungen erkennen ließen. DaS El)arakttriftikum dieses Meisterschaftsspiels war vor allein der gänzliche Mattgol an irgend welchen über! den Durchschnitt reichenden Darbietungen, die man wenigstens ' von den Teamkandidaten im AdiwivasturM erwarten zu können glaubte. Schierl und Klima sind wohl recht gute Spieler. «rinMtllS aber «teilt, aeschivsiae denn .LkrüMduüMäten'. Von den übrigen Spielern Mrniras, wäre nur noch Koch dt der Deckung und Siegl im Angriff zuerwähnen, für die dasselbe flüf( wie für dre beiden Vorgenannten. Die Verteidige^ hatten nnt den schwachen gegnerischen Stünnern leichte Arbeit und die übrigen -Leute zeigten überhaupt nichts. Noch schlecht« starld es bei den Favorrtncrn. Bei Rudolfshüge! verdient höchstens das Verteidigungstrio und etwa ein oder zwei Spirler der vorderen Reihen — diesmal der rechte Läufer Kohn unb der Mittelstürmer Movawetz — die Bezeichnung „erstklassig". Brazda im Tore war der einzige Spieler von Extraklasfe, nicht nur in der Favoritner Mannschaft, sondern auch im Felde. Das blutjunge rechte Flügelpaar Pölzl-Minarik ist körperlich viel zu schwach, mn sich durchsetzen zu können, beide scheinen «ifer immerhin talentiert zu sein. In der erstell Spielhälfte hat Rlldolfshügek, vom Winde unterstützt, etwas mehr vom Spiel und erzielt/ bereits in der zehnten Minute durch Winkler die Führung. Gefährliche Vorstöße Lldmiras scheitern an der vorzüglichen Arbeit Brazdas. der Ausgleich fällt aber noch vor der Pause, als Schierl einen wegen Hands diktierten Elfmeter unhaltbar verwandelt. §kilbzeit 1:1. Rach Seitenwechsel hat Admira die bessere Seite für sich und ist nun chrerseits im Felde überlegen. Drei Korner hintereinander werden von der Fovoritner Berteidiglmg abgeloehrt, auch Brazda zeichnet sich wiederholt ans. Ein überraschender Vorstoß bringt Rudolfs- Hügel neuerlich die Führung, allerdings schien der Torschütze Pölzl sich in Offside-Stellung zu befinden. Die Freude dauert freilich nicht lange, denn wenige Minuten später stellt Siegl mit schönem Schuß wieder den Llusgleich her. Schierl kommt mehrmals vor das gegnerische Tor, seine oft recht guten Schüsse meistert aber Brazda und so bleibt es trotz starker Ueberlegen» heit der Floridsdorfer bei dem unentschiedenen Ergebnis. Auffallend undiszipliniert zeigte sich gestern der Anhang Nudolfshügels. Speziell auf der Tribüne, wo die Ordner dom das Publikum ganz besonders in der Hand haben könnten, yrbs fast unu-nt-Nibroche-n Geschvoi uwd IoMvn. Solche Borfällv müssen aber rechtzeitig unterdrückt werden, sollen diese Frie»- densstörer nicht zur Verlegenheit de§ eigenen Bwems werden; nötigenfalls haben die Vereine dazu verhalten $u werden, ei» größeres Polizeiaufgebot bererLZustellen. AM«te«re—M««erüis 8:8 (8: U Ei« rmfähiger Schiedsrichter. Eimmeringer-Platz. 5000 Zuschauer. Schiedsrichter Amateure: Jokl; Hiltl, HeiLenwälder; Geyer, Jens' Konrad, Kurz; Köck, Kalman, Swatosch,^ Hans!, Vecera. Simmering: Aiguer; Ira, Riedl; Ehrlich, Pulpittel, Baumgartner; Hauswirth, Dumser, Horwath, Milositz, Dwerschak. Die Violetten mußten gestern in Simmering einen tot#“ th;en Punkt abgeben, wobei sie noch harte Mühe hatten, daS Spiel unentschieden zu gestalten. Die Amateure hatten sich gestern wieder ihr altes, unfruchtbares System zurechtgelW» vas sie Wohl häufiger und langer in dem Besitze des Balles sah, das ihnen aber keine Erfolge eintragsn konnte. So kam eS. daß sie vor Halbzeit, von dem keineswegs schwachen Windeunterstützt, gegen die Simmeringer mit zwei Toren in beit Nachteil geraten waren. Die Ober-St. Vetter hatten diemal ihre Hauptstützen in der Verteidigung» in der Jokl trotz mancher LeichtsinntgkLLen eine gute Leistung bot; von den.Backs war HeikenwaiÄr der bessere. Die Deckung litt unter dem Versaaen von Jcnö Kon« rad. der erst gegen Mitte der zweiten Spielzeit seine hol)o- Klasse erkennen ließ. Geyer und Kurz hatten durch, düs BersaM des Centerhalfs doppelte Arbeit zu verrichten, doch kamen sie ihr im allgemeinen gnt nach. Der ®tutm bot diesmal keine Mte Leistung. Vor Halbzeit beschränkte sich die Angriffsardeit auf die drei Innenstürmer, was in Anbetracht des starke«^ Windes ein doppelt schwerer taktischer Fehler war, nnt so meA als die Innenstürmer ganz auf das Schießen vergaßen. Nach Halbzeit erhielten dann auch die Flügelstürmer Beschäftigung^' so das; die Violetten gegen den Wind den Vorsprtrng auf» haltert. Die Simmeringer Bote« gestern eine gute, abgerundetem Leistung. Jeder Mann kämpfte mit Feuereifer. Ein BollwerL bildete die Verteidlguna. die taktisch und technisch gattz auf der Höhe war. Aigner ist zu unseren besten Tormännern zu zählen Ira und Riedl war ein robustes, energisches Verteidigungspaar, das auch mit der höheren Kunst, der Off siede-Tattik vertrant ist. In der Halvesreihe bot Baumgartner eine Prachtleistung. Pulpittel hatte durch das Versagen seines ^Partners bei den Amateuren leichtes Spiel und Ehrlich fügte sich Mt ein. Der Sturm betrieb ein flinkes, dvaufgängerisches Spiel. Die flinken Flügelstürmer brachteit den Ball rasch nach vorne, i» der Mitte war Milositz der gefährlichste Sturmer. Die Amateure spielen vor Halbzeit mit dent Wind em Rücken, doch kommen die Simmeringer rasch vor und beherrschen das Feld. Dworscha? kommt öfters Mt vor, doch versucht er allein den Mschluß zu erreichen, was ihm sedoch Hiltl verwehrt« In der 6. Minute bricht Hauswirth durch, Sr überspielt die Verteidigung und sendet scharf ein. Die Amateure kommen 'ebt auf und setzen sich in der Sünnreringer-Hälste fest, ohne jedoch durch ihr unfmchtbares Spiel gefährlich zu werden. Hansl bringt, vor dem leeren Tor stehend, den Ball nicht ins Netz. Horwath gibt den Ball an Dumser ab, der mit schönem Schuß in der 30. Minute das zweite Tor erzielt. Die Amateure versuchen vergeblich zu Erfolgen M -kommen. Aigner meistert alles, was cuss Tor kommt. Die zweite Spielzeit begitmt mit einem Angriff der Smmicringer. bei dem Dumser verletzt wird. Die Not-Schwarzen spielen eine Zeitlang mit 10 Mann. Amateure übernimmt nun das Kommando und drängt Simmering ganz zurück. Kalman, 'Swatosch und wieder Kalman veraebett aunsüge Gelegettheiten. Ein Elfer für Violett wird in der k>. Mnmte von Kurz verschossen. Die Amateure scheinen bereits geschlagen. Da erhält Köck einen guten Vall, geht dmmt auf und davon und sendet an Aigtter vorbei ein. Die Violetten haben jetzt alles vom Spiel. Sintmering sucht sein Herl in derbem Spiel,. das bei dem Nnfähigert Schiedsrichter Nicht die genügende Ahndung findet. Baumgartner trägt Köck ht „sportlicher Weise" eine Ohrfeige an. Der Schiedsrichter hört nichts. Ins der 20. Minute erhält Kalman den Ball, umgeht Riedl lutb sendet scharf ein. Der Schiedsrichter ist dem Spiele gar nichtz ■wmnun»ni Bltatanwnvti wsd der «sWerschast der 1. KWe. JS 3s % I ä g 5 «e © 1 1 4k8.bfcMih^ >■ ■ zitRöivurt 0 a , , , s S s 0 31 11 rs Äopid. . * „ . s 5 s 1 88 IS 18 Adckika . v , . 11 S L 4 81 21 12 Ksrtha. . . 0 . s 4 4 1 17 IS is Kakooh . . , . 11 h S S 36 SS ry Wacker . . , . 3 S 4 1 17 g irr Vienna . . 0 . 7 4 0 3 12 17 S Spvttkwb . , , . . 9 r 2 4 IS LÜ 8 Äudoifshügel , . . 11 3 8 6 18 20 Smiumkriag . . .11 t 4 b 18 19 ' K W.A.C. . . 9 2 2 5 12 n r: W.A.F. . . , . . « S Ä 4 2 25. 5 . . . 8 1 2 s ' 13 SS »