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Wiener Morgenzeitung · 1922-12-03 · Heft 1370 (3.12.1922) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1370 (3.12.1922)
Date
1922-12-03
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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1376 _ __Wen, im MM ünWr Hoffnung selbst ssatiomert WieneE MorseWeitung. ö. ÄezembeL 1622 Äeite:7 hat. Die Zionistische OrtzMifatiön ist verantwortlich für Aufstellung rM DurchfirhrMtg des Palästina-Budgets, i/er bedeutsamsten Aufgabe unserer jüdischen Finanzpolitik. Die Gelder für dieserr Palastina^Etat selbst gibt ztvar der Keren Ha-jessod^Wrorganisatorischen Slpparat aber, namentlich die Kosten der .Hauptkassen und Rechtmngsslellen mnerhalb der Londoner Zentrale, trägt dir Zionistische Organisation. Deshalb' bedarf, sie, soll das Paläst'nvr-Werk nicht von heute auf morgen finarrzirNen und organisatorischen Stömngen perMen, mit höchster Dringlichkeit des Schekels. ' Wer den Schekel zahlt, der zeigt sich seiner Verarrtwortrurg für die Organisation bewußt. Und.mehr als das: Wer den Schekelzählt, der trägt treu und redlich mit bei zum weltpolitischen Ansehen des zionistischen Gedankens. Zionist, Archanger der zionistischen Bewegung kann sich ein jeder nennem Politisch wirkt jedoch ein solche Sympathiebeweis, der Mr ein Wort, eine Geste ist, nur wenig. Die glrederstand. Wodurch aber erhöht man die MitglievLMhl der Organisation? Indem nran für sich selbst und - die Seinen den Schekel zahlt und auch andere für das Baseler Programm gewinnt und zur Entrichtung ds Schekels veranlaßt. Denn „Mitglied der Zionistischen Organisation ist, wer auf den Boden des Baseler Programms steht und den Die Anzahl der Schekelzahler, der Kongreßwähler ■— denn ein jeder Schekelzcchler über 18 Jahre ist wahlberechtigt zum Kongreß —> ist die reale Macht, auf die sich dir Exekutive uebeu' der moralischen ÄLacht des unvergänglichen Mischen Volks- und Hemmtsrechtes -den Mächtigen der Erde gegenüber berufen -kann. Wer den Schekel zahlt, der erweitert den Wirkungskreis der Zionistischen Organisation, vergrößert ihre Kompetenz, erhöht die Geltung ihres - ’m Mästina-Maudat durch den Völkrrburrd bestätigten - Anspmches, „Jetvish. Agency," die rechtmäßige Vertretung des jüdischen Volkes beim Aufbau 'Arlästinas zu sein, .' Wie stehen am Beginn eines neuen Schekeljahres, zuglvlch eines Jahres ernster politischer und praktischer Arbeit. So küßt unsdenn den Schekel zahlen zur Erhaltung und zur V-erstärktmg der Organisation! Ein Opfer ist er nicht — *-iL- 1TL °'lj- - * ----- aber die Israels. Wieder einmal gehe ich durch die Straßen und lasse mich forttragen vonr Strome des Geberts. NrÄeachtet ziehe ich nisines Weges und achte auch nicht der Dinge um mich — 'bis mein Blick än oüvsm Namen hasten blvibt, der ittehfe Gedanken mitder- Gewalt einer Jdeenassogiatknr in eine bestimmte Bahn lerrkt. Es ist dev Name Ka n ötz. Sofortersteht vor meinem geistigen Auge das BMudeS kleinen nrähr'iischsn Städtchens mit seiner noch kleineren Judrngeuveinde. Dort standen auf dem „Ring" - vor oimiger Zeit zwei Juden zusammen und unterhielten sich m deutscher Sprache. Ein ZuMig 'des Weges kommender tschechischer Soldat hörte d^s und versetzte einem der Juden eine Ohrfeige. Der Richter, vor den die Sache kam, sprach den Soldaten mit der BegrmiduW frei, in Kanjtz bedeute der Gebrauch der deutschen Sprache auf. offener Straße eine. Provokation .der tschechischen Bevölkerung. Der Mchlagens: Jude ist Märtyrer für ftinDoutschtmn, Märtyverfür die-, selbe Sache sind aber auch die zarten Kinder der Kanitzer Juden, dir «ach der Schließung der von den Achen.unter?, haltenen hsutschen Schule jetzt in ein.deutsche Dorf der Untgsbumg zur Schule geschickt werden. Statt ihre deutsche Schule in eine - Mische ^MMüvanldeln und HE für sie zu suchen am Miswchten Ju-Lentmn oder, werm dies unntvglich sein sMbe, sie die tschechische Schule besuchen zu lassen, wofür zahlwiche praktische Erwäg-rnMn spreche^ lassen: sie ihre Kinder einen weiten Weg zuvücklegen aus purer Anhanglichöeit -an «lue Nation, deren Mibe erst jüngst <nt -der Prager UwivevMt Treue um Treue vergolten hat. Und was in.Kaivitz geschieht, fcumt man in ganz Mitteleuropa suchen, denn Kanitz ist ein Typus. Auch im B u r-- genlande wäre vor einigen Monaten ein. jüdischer.. Bolksschullehrer in einem Eisenbahnwagen fast verPrüMlt. worden, da er dsur Revisionsorgan zumutete, den Text ferner noch tat ungarischer Sprache gehaltEN Legitimation zu verstehen. Der gute Mann konnte nicht begreifen, daß Eisenbahrtorgane. m Oöfterveich nicht Ungarisch können, müssen, und iväve HM Kt. einem Märtyrer für das Ungar- '1CHJ Orient- Teppicheaitecflrt Möbel, ■ Decken/ ,, Vorhänge BaurrupotK und feinenroarMU. Beleuchfungsgegenstlnd^t L*MM TELEFON H» 3r«-* Jet Swttnefe MtneiatDetitv; des stck. He. Är Erfahr«,, haben W LfsHWchnMr und MK Eitzen angesichts des Aü«g<lWs. v. W'ei-mm^^ixsta entschlossen, die VerLausspretst sür das WeME ab £ b> her-b-nsttzen. Der weiße Wiche.« soll.von diesem Tage, an «4ö Ä.» iwo K l e i« g e p lSf L M Ä. KGen. Der Brotpreis bleibt, wie schön herichstt, LyvrrSndeÜ,.. da isie Äroimehte sich nicht ja «eit. verbilligt habch. daß derzeit ÄWiL eine WiMsung pr» ArMrisch emkriteü bSpyte... tmn gHordetr, das .WiHDKWKHoMm^WH. und.den NmnerüS cl-ausus zur -MchWitskultur. -beGkmgen -hä-t. v - Asten diesen, Erscheinungen liegt.eine gewisse kouserchDi/ Wie';i«n MWA VWschamkber zugMche, die es verschuldet. Laß der Jude sich oft' schlvever mit PeränderuNgen tn der politischLu Konstellation ckbstn-det als. der Mchtjude, mch Werall >sür ssremde -Interessen lchdet. Gerade die Natiorvm .absr, für welche -Inden-MfÜoS ernteten, zwingen uns zu einem alle Kräfte übersteigenden Kampf Edre^ sAbstverstä,chllchsten''PHtioMN^ -Und doch würde die Hälfte der Energien, die Mische Studenten.und Arbeiter, Kaufläute mD HandwerZer für die.Echaltung-'ihrer Stslluirgen in der Diaspora aufwenden müssen, genügen, unr; neue ArbeiitsseldeL für sie im Lande unserer ZÄmrst zu erschließen. DM gehörte bloß etwas -mehr nationaler LMnswillc. , Aber nicht nur Nichtjuden gegenüber känrpfen! Juden für' ihre -vermeintliche deutsche oder ungarische Nationalität, - sondern sogar gegen jüdische Stammesgenossen. Saßen, da einst hei der „Blauen .'Flasche" in OWkr-ing-zwei Juden beisaimtnen (sie werden I doch nicht ins Beth Ham-idrafch gehen-l) und kamen als echte ' „Weaua" auf die polnischen. Juden zu spreche», die ja bekannMch an allem Unglück schuld sind. Als aber einer der beiden auch aus die üngärisch-Wbfcheu Schieber anspielen - wollte, dg bäumte sich in deur anderen das ungarssche NatwnN'lgefühl aus mtd entlud'sich-in einer Maulschelle. Sie . Hüben ein ftchr seines Ehrgefühl, disst - B'Ldenstäudigen von gestern/ daö aber manchmal- Mosen ging und sie -bei Äcn ,,B^PestÄ!n"/uu!sellÄe» Anderckens am lautesten -wleMst; ließ,, wenn''Mische -EinrichkMgeu- oder 'Namen' verspottüt; wurdetr. .-- | Zu den jüdischen - Familiennamen, die am häufigsten und geschmaälesechnverspottet - tverden, gehört zweifellos der verbreitete Name Eckstein. Und doch - ist- - gerade ' dieser - - Nante , u.ns und alven, die gleich uns nicht im- ,/Rate der Spötter" - sitzen, uns, 'deren JuLen-truu sich nicht in „LozMch" er- > schöpft unV die wir nichtbei -jedetn- Juden «ach dem Mhir - int Ghetto so beliebt gewesenen „Woher?" fragen, sondern bloß nach dem „Wohin?" — und doch ist uns Mst dieser Name ein heiliges Symbol. Wir dnckeu bei Hm wor allen: l an das trostreiche Psalnrwort:' „Der Stein, den die M_ Bauleute der,warfe.n, er wurde zum Grund- - denn sehr bescheiden ist sein Betrag bemessen, wohl I ft e i n (rder Eckstein)." In AtM)nung an diesen Vers er-! ie Kundgebung für Mische Einheit im Zeichen Erez hrelp eine unserer schönsten Kolonien stn Eriz Israel den? * Nanren R o s ch P i n a h, d. h. Eckpfeiler, und der perachtete Eckstein ist uns zum stolzen MWstein uttserer Bes fteiurrgSgeMchte geworden.. Die KrnsMenden, die sich 1 noch nicht zum Bewußtsein Mischer Einhirt dirvchgevuugen i haben ürch Mische' Nämen noch rrtcht' mit jüdischen Augen! ansthen und/mit Mischem'Herzen deuten, gehören einer j absterbenden Generation an, -ÄkHjekVen^'.Genirätioch -Eue' ü£; verschuldet^ hat, da ß!^ h.i^ ÜH^Jah re 1826 g e- 1 g r u n d e i: t - fB it n e^ /S t a d"k s h n » g o g t noch imnrer Mr für dSn MndiM. DrffiUdho« ist und daß .nicht schon längst vom.verlängeren Fleischntarkt her (da, wo jetzt eine -häßliche.MauerbruchMe durch Plakate verschönert wird, über denen die Kuppel. Hs Gotteshaus, sichtbgr ist) eftp würdige Front errichieL wurde fürdiesen architÄtonischen .Schatz,, den „Tolerierte" rm Häuserkonrplex des DenMingerhofes verstecken mrtßM. Man suchte stmge nach Bauplatzen für sine neue repMenbaittve Synagoge und fand nicht das Gutedas so wche fliegt. Dreselbm Urwiener Juden nmmen ihre Zentralsynagoge, da, sie, 'gevaibe '.'in-, der SeitenstetterdMrsfe liegt, den'„Sefike.nste.ttenle.mpel", ohne zu bedenken, düß sieHr GosiiHM LamÄ nach eiueM geisÄichen Stift Lvnennen; und em konsevvatwes BeÄMs im Latzenhr^ nennin sie „Dre rsalLrgkei<Kschul" (»vahvschernlich nach der DreifMgkctks-sLule auf dem mchen Hoherr ME). Anderswo nannte man Synagogen etwa „Altueuschtch" oder besser „Al-Lnai^-Schull, d. h. provisorische Schuke,'.eme Synagoge, die. mrr M WM/WiMilAnfbm des HeAMtms m Jerusälean benützt werden soll, ober ^laus- Synagoge"; Äerr.Wiener'AfliwMnsH.E aüiedtlwar es Vovbe-. kalten, jüdische. Bechcmser nach Insütutionett per kachol-r-- schen Kirche Zu benennen mid damit Hoe gmizi'GedaUkettrntd <msKr§er-gen. IG kehre heim, um die^ BÄbachtmrgen Md HchwrÄeu,' die ich auf.: MMm Spaziergangs gesiUÜmelh zu Vevcvrbeiten. Gm FMdanrerMfatz der jüdischen EW lehrt: „Alles ist büHevbeistiimmL, rmr und Streben des Merrfchen.^ Mit' dHvtt/Sktzp.stM ^Ue Ethik, des JudsMvns hen- -Ausgleich hür^ Kvifchtn der Di» wttttftmLionslehve .und^r.Lchvr'' 'vom"'fveien 'WWeir, ohne dm eine BeranttvovÜichkeit des Menschen^ für' siin Dmr' nicht gsdacht wevdlen konnte^' Und diesen Ätz. mochte. ich variieren, - üwsm ich sage: Wchm Me Äs EiMlMividusn gehen, ist rmavänderlich im Buche 'des Schicksals - vorgr-; schriebe^ ckb wir aber als Volk in üttzäWge Atome, zerstrerrt Llechen sollen „zum BeWeL «nd -zMr Gespö^ oder' oh wir endlich nach strst zweitaujerldjähr^em trattenreichen SpüKergang durch alle Länder der Erde heinÄckhren Men, rnn. die göwönmeuen' EvfatzvunM zu veowerben gu .Nutz Mkd FriMn«jv der 'M«zen MensiHe-it -^- dnfür stüd wir alle sW Gefchkchiie vechrOvorstich.' '; ß.- M oMs,. In einer G -ö.r r ch t s v e r h a n d l u n g Mrdi fe-stgestellt, daß die Beamtin des Ueberland-Fernsprech amtes von einem' - Kaufmann Geschenke^ äuge« nomm-en und ihn, so gut sie konnte, im Fernsprechvep lehr begünstigt hatte. -Die Pflichtvergessene wird Zu einer längeren .Haststrafe verurteilt, und alle Welt entrüstet sich darüber, daß eine Beamtin sich von PÄVatpersotren Geldgeschenke machen ließ, statt sich mit dem. Trinkgeld R-erttnneration genannt, zu LegniWrn,. das die Ministsrienmit großem SPrschverkehr plljähÄich sellden. - Me Welt errtrüstet sich wie gesagt, Mer die-Beamtin «nd sicherlich ist ihr Vorgehen suss Vntschiederiste zu tadeln. Freilich müßte bei diesem Tadel doch auch-beacht werden, Laß schließlich auch zum Austeileir von Geschrnketr zwei gehören: -Nicht- «ur der 'eine, der socheM. «rch^de: andere, der gibt. Der Kaufmann konnte nachweifeu, daß er mt: eine von ihm. für selbstverftäuMch gehaltene Gepflogenheit erMte, enrv Auftnerksamkert erweisen, aber keine Bestechung verüben wollte. Er durfte sich dabei aus verläßliche Wegweiser Leriksen: mrs die höchsten staaKcheu Armier. - Denn über der Empörung , gegen, jene .Angesteme,- die sicherlich nicht auf Rosen gebettet war,..wird die Tatsache vollstäMg übersehen, daßein staatliches Amt dem mtdere-r für die ErMluug seiner OblisgercheiLen eim Sondewep .gütung angedeihen läßt« Anderwärts fände-man das dich leicht haarsträubend, würde man feie, groteske Komik.tw Situation versteherr. -Bei uns kräht kern Hahn-danach.. F'.'.r die Durchführung der vorgeschriebenen Arbeit-—denn »nau will doch wohl nicht armchmen, daß die MimfLerien für ihre Diersttgesprache ein über das Maß des Berechtigten hinausge^ndes EntgeMkommen beanspruchen und .fände» —, für die EMllnng ihrer smrplen sMtvrrstLndK'chen Pflichten erhielten die Brmwlen vmr staatlichen Aemterm eine Soirdervergükung. Das ist alles in schönster Ordnung.' Ob man dieselbe Nemmreratisn oder, volkstümliche-.', Trinkgeld benennt, ist schließlich nur emo -Frage-des Geschmackes. Im Wesen bleibt die Sache doch dieselbe. Und daß jedermann mit dieser trefflichen Einrichtung syntpaihisiert und findet, daß „nichts dabei ist", ist ein sehr bezeichnender Zug. Die Jcchrhmcherte alte Wiener Trinkgeld-- Wirtschaft mit der daraus erwachsenden Gesinnung hat das Denken dermaßen verseucht, daß die UngeheneMchkeiL.des staatlichen Trinkgeldes ganz einfach nicht verstartdett wich. Man sage nicht, Laß diese Kleinigkett Me beftndcre Beachtung vechiene. Diese Klernigkeit darf alsWhwptotn gewertet werden, als Symptom dafür, was Lei uns möglich P, welche SinnwidrWeiten begangen werden ' können, rchue aus WDerstatw zu stoßen. Das StvatstrinkgeG kaUrr Lei uns auf Beifall und Zustirmmuvg rechnen. Denn wir sind zwar mit der Monarchie rmd dem Gottesgrtadentum fertig -geworden, aber das Trinkgeld. o, das Trinkgeld ist unsterblich in Wien. r;! MWrm Die einfachsten Fälle sind in der Fürsorge Mrdist die allerschwersten, denn.es.sind die typischen, die Merwelrs^ Me. Für die Ausnahmen, -für Las überwäLiigend. große Unglück finden sich Mfreiche Hände,. der Massenjammer klopft an verschlossene Türen und verschlossene Herzen.. Es geht anderen gerade so — das ist die Formel, mit dev Gleichgültigkeit. und Brrstädnislosigkeit achselzuckend auc Elend der anderen vorüber geht. Zwar wird keinem davon, warm, daß auch anbeife frieren, zwar wird nieuMnd dadurch satt, daß auch andere hungern. Aber die AußensLeheitden.. die UnöetrLden können viel veqrremer alle die unerfrett - lichen Vorstellungen, die unbehaglichen Gedankenverbir^ düngen wegfchie^n durch Len Hinweis auf &k Leidensgefährten. Andere htcken das gleiche Schicksal, also ist es zu erwägen, also kann man damit fertig werden — also dürfen wir. an Angenehmeres denken und von Unangenehmerem sprechen. Bor wenigen Tagen.eMM ich auf enäg-en Unwegen eiuen Brief, den Brief eines Arbeitslosen. Das richtige DlrtzendsMLsal, t^rs richtige, jammervolle, grauenhafte DmchschnLtVschiüfÄ des Wischen geistige»' Arbeiters. Der Mann ist 38 Jahve alt^ ^.t eine Frau und ebenso niedliche wie gefräßig ZwMngskinder", stand rwer vier Jahre ipr Feld nrw wurde nach feiner Heimkehr in einem staaMcheu AugeMicklsvmt angestellt. Ms die Arbeit vor einem halben Jahr M Ende ging, begann vre Suche nach einer SiellunZ. Dir Msisichten schienen nicht schlecht, der lernt beherrscht Mehrere ftmrde Sprachen, stenographiert, versteht die Brrchfiihrung und besitzt allgemebw und konrmerOelle Bildung. Freunde und Vertvandte bemühten sich, ihm Weit zu verschaffen, l«ftn dahin und dorchitt— imrsotrft. Es gab schon im Mai viel zu Viel gefftige Arbeiter, es gab zu Viole, die ihr Bvot mit der FÄrer ürw nicht mit Pflugschar urü» Spaten verjürnen wollten. In öffentlichen Aemtern war jch«r Versuch vcm vornherein zwecklos. M<nr stellte über- M.) 8-strlxgL»»v 28 Tel. 585 Hl, Heumarkt 7 eT*WcIa38lger igunkjE und ^nsftihnnig bei ■ 10 JL :■ i lrarnv wiiwwBgviatn .mm ^SWöLEWM

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