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Wiener Morgenzeitung · 1922-11-29 · Heft 1366 (29.11.1922) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1366 (29.11.1922)
Date
1922-11-29
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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,miS86 Mm, l-,.-..— — . ... ■ ..W^,,, III .11--- fco« Frettchen zu entblößen, und 'da dies nun erreicht ist, sucht mqrr sich den PrüMknäben, und die Wabersche Art in den Optionen hat den Unterschied .Zwischen Bodenständigennmd Ostjnden zieenlich verwischt., Dasselbe sehen wir in der Gewerbe« und KonMionsverleihuu-g. Die Juden herben um so mehr M leiden, als die.Fremden anderer Staaten durch Verträge Md äußere Notwendigkeiten «geschützt sind. .So sind wir leider nicht einmal in der -Lage, , eine produktive jüdisch--- natioual-e Politik zu ftihren, wir müssen inmrer mit der Abwehr entsetzen, \m eine Grrrpp« von Jü'den bedroht «erscheint. Was unsere Stellmignahine zur Frage des österreichischen Wivd «e t <t tt f 'b a m <c § -ankangt, so haben wir Juden das dringende Interesse, alle Mvge zu gehen, welche zur Gesunduu-g «des Staates führen können. Alle ^bisherigen Scyriernngsplälle sind völlig wirkungslos gMieben. Der einzige, der einen Schirumer von Hoffnung, «b-rimgt, ist der.Plan.Seipels, und in diesem Zu«sannneichan«ge ist «es uns gleich, ob er Prälat «ist oder nicht. Aber es ist wichtig, daß es eine B-ewogun-g ist, die in der Richtung des Völkerbundes Liegt, und diese Bewegung müssen wir unterstützen. Die. Diktatur eines ZimmermMn ist uns lieber als-irgend eure aitder-e schwarze Diktatur. Der bisherige Schemparla>nent>arisnrus ist 'durch «den nebelhaften Kabiiriettsrat unrgebvachi worden. Der Vorwurf Balsours wegen des Beamtenüberschusses ist richtig. Hätte inan vor drei Jahren Strickers Ratschläge im Parlament bescilgt, dann stünde es besser. Mer gegen ein «gewisses ibeamtoies Berussariertunr vorgeht, hat von vornherein unsere vrh«cr.stützu«ng. Aber die Rechtssvi'Lchttlvg darf nicht an den B>rrordmm«gsweg «abgetreten tverden. ' ' Das Um und Alts n-nstver Tätigkeit «ist die Bevteidigrmg der jüdischen Liechte. "Alles was nröglich tvar, ha«ven tvar treulich getan. lins-err Intervention auch stir ParteiangeHegenheiteu wie «für unsere Sportverein, für mvser Schullverk «ustv., toaren vielfach von «Erfolg begleitet und eine Mzcchl von Ungerechtigkeiten «auf denr Gebiete des Gchverbewefens mußte abgewehrt -iverdrir. Gemeinderat D. Ehrlich hat «es durchgesctzt, daß «die Gemeinde «die Arierparagraphenvereme nicht mehr su-bverrtioniert. Wir haben gegen die infame Auffassung gekämpft,.die alle Rechisenchscheiduugen «ans den 1. Augn.st 1914. znrncksühren will. In dieser Frage haben wir/eine wesentliche.-Bessern n«g erzielt. Die Schikanen der Polizei tvuvden redigiert und haben bei den Heilnat«sche«nOctzv«wöern ganz anfgehört: Durch unsere HLimk«chrewktionen wnmen wir «in Einvernehmen in der Deilogicruugsfrage erzielen. Der Kampf gegeir «die Wa'bersche Op- 'tionspraxis war «bisher erfolglos und die Ee.haupt«urrg von gewissen Erfolgen der „Union" sind nichts als Bluff. Es gibt hier nur einen Weg, das Heimats rocht. Redner «bespricht die Haüuntz de- Gdeckwoakes R ich-rer in dieser Frage «und er-- wir lverden den Kanrpf ge.gen diese antisemitische «sozialdcnnokratische Tendenz unMässig weitersühren. Für eine erfolgreiche Tätigkeit der Mandai-ave ist die Schaffung «des polittt «scheu- S«e«krrtaria i Z «absoluis Voraussetzung. (ÄÄyaster Beifall.) « . Vizepräsident der KustuZge-meinde Dr. Friedmann friert über die Kultusgememdefragen. Die letzten Zeiten «ivaren stir die KultnsWmemde «eine Zeit schwerer -Sorge nnd es drohte die «Gefahr des Zusammenbruches. Di«e Agenden der Gemeinde sind gewachsen «rmd auch ihre Bedüvfniffe, während «ihre Freiheit in St-euersachen «eingeengt «ist. Als wir «in die Gemeinde eintraten, «bestand schon einte große Schuldenlast und «das heurige Erfordernis betrügt 6,5 Milliarden. Die Emmchmender Genwi-nde fließen aus Stiftungen, Taxen und «der St-cn-er. Diese «letztere -ist für 1922 mit 1050 Millionen veranlagt. Die Steigerung der Agenden erklärt sich dadurch, daß die Anzahl der indischen Seelen feit -1914 beträchtlich gewachsen ist. Ost starvden wir in verzweifetten Si-t-rmiionÄN und die Auslösung «schien nahe. Die Majorität hatte schon die Demission beschlossen «und nur,, unserer Energie ist v-s zu danken, daß dis W iener Juden noch «dieses einzige -Stück Autoinomie besitzen. Wir haben die Gem-omde HU ei-rmn üssen-tlichen Aufruf Vevmllaßt nnd sind «s«Äbft «in. die OefsmÄi-chkeit gegangen, und ziva-r nrit Ersvlo. Die Be amtenfrag-e-hat im Juli d. I. die Sitamrion verschärft. Bei «uns-ewm Eintritt waren die Gehälter menschemruwürdig, seither, hat sich diese Sittration vorwiegend, «dank unserer Fraktion, geändert und es b-cstchr die AnKeichung der Gehälter an die der Gemeinde Wien. Trotzdem «tvollen «die Lohn-;in,pfe nicht zur Ruhe «komineu nnd es gibt «büständig Streikdrohungcn, «welche unsere Arbeit fchr «erschweren. Im d-item «kritischen Blonrent ermöglichte >irns eine amerikairische: 10.000 Dollar-Spende die «Weiterftchramgen der Geschäfte. In «letzter Zeit wurde dir Eingebung rines läOProzenligen Zuschlages Für Kulttirsten-er. beschlossen, wodurch wir die De-rlvailtung bis ansÄUgs des nächsten Jahves führen 8»m«en. Die Resormiwung des W-aih-lr«echte s und «des St«euer w es «e ns ist. infolge «der Umstände in den Hintergrund gerrneu, «toir aber haben immer erklärt, daß wir die Frage nicht ruh-en lasf«en, Mid hsuje «ist >b«ei der Ma.jörvtüt der aktive Widerstand gÄv-ichen und «es lbcstcht «bloß die Mneigrlng, an die Frage hevcttlMwten vor der Kv «Wenden «Not«tvendigkeÄ. Di«efe aber wird sich von «salbst «ergeben, «demr bei der Erhvhirug der Zahl der «Steu-erträger amd «üpfol-ge der Erhöhung des St-cu«ermtuiim«uiu§ bvstcht die. Gefahr, daß «gevLde «solche aibsallen, die zu «den verläßlichen Elsurelrterr «der Maijovität gehören, und das wird «diese nichtrnitmachen wollen. Es bst Schuld der Drahtzieher aus außenstxchenden Kreisen, daß bisher «keine Enrigung >«>rziel-t «tourde., nud wir tyevden die Frage der Wahlrechtsreform -in: gegebenen «Mo-tnent ganz entschieden ausgoeisen. Unserem' letzten Ziel, «der Schaffung «der «Bo l k sgeme i nde, haben wir in den Angelegeuhciieu -des Unterrichtes, der Fürsorge durch Systein chevung dw Lehrer bei dev Ge- «reinds und -dem Staat, «durch tzie Förderung «der modernen R«e- LMenetr Movgrnzeitung. 29. Novetnber 1922 —-- > Paris, 27. Nvvember. (I. C. B.) Wie bereits berichtet, ist mn 23. d. in Laufanwe «die vereinigte sh rischpalästinensische Delegation - eingetros . pälästineinsische Delegation -wird bekamMch von Kasim Pascha geführt und zählt außer ihn zu Mitgli«edern: Emin Bei Ta mini und^ Shibli D je mal. Shri-m ist Vertveten durch den früheren Abgeordrreten des türtischsn Parlaments un«d B-orisitzendeu des Berliner Orientkl.ü«bs Sch-etib Arslan Bei, dLr a«ls das .Haupt der Gesamtdelegatiou za betrachten ist; «die andere-n «lyrischen Delegiertensind: Ter Bürgerm«eister von Äl«eppo, früher Privatfelretär .des Sulta«us, Jhsau Bei Djabr-i und das frühere Miiglied des L i b a n o n- P a r l a «m e n t s Soleinrain Bei Ka«u'an. Sofort nach «dem Eintvefftn in Lausanne gab die vereinigte syrisch-PalLstinenstsche DolegMion nochnmls die Forderungen bekamrr, die sie gegerrüber der Ovreni-Konserenz vertreten will. Diese.Fovdeumgen sind: Völlige Unabhängigkeit für Syrien<->den Libanon und P a l ä -st i-n a, Abzug 'der enKischeu und frauzösischsn Truppen, freie Staatenb«rld-ung-für Syrien und den Libanon einerseits und Palästina andererseits und Zulassung zunr Völkerbunde. Für dm Fall, daß die Kouserenz nrit diesen Fovderungerr rricht überernstimrnen sollte, werden die Araber irr. «den. von der Delegation vertretenen Ländern keinen der Beschlüsse der Konferenz als für sich verbindlich anerkenrren. London, 27. Nor«erubcr. (I. C. B.) „Bcorning Post" nwldet, daß die französische Delegation sehr daran interessiert i st, daß England a n s-eiuem Mandate in Mesopotamien festhält, weil°sonst"die sranzöstschen Jnieresi-eu in Syrien nicht g-estchtzrt^ wären. -Die' Frage Palästina wird in di-esem ganzen Znsa-mnierchang gar nicht evwähnt. — Das Blair veröffentlicht ein Interview mit Muss-olin.i, der erklärt hat, Italien werde in allen die Türkei betveffrudeu Fragen mit -den Enten-te-Mächtcn solidarisch Vorgehen. Aus «die Frage, ob Mussolini glaubt/ daß die Mandate in Palästina und Mesopoia>inien vorr Dauer sein werden/ nachdem der Sevrcs-Vevrrag annulliert werden wird, antwortete Mussolini: „Ich weiß es nicht, es «besteht aber jedenfalls die Möglichkeit, daß die Mandate «später nM mehr «existierc«n werden." Z Molow mch in Landüll. London, 27. November. (I. CT. B.) In informier utn Krei«s«en ist man nach wie vor «der Ausicht, daß auf der Nahm'Osten-Konferenz in'LawsMme «die Frage Pal ästinas überhaupt nicht zur Sprache Lornmen wird. Der 'Pvasvdent der Zionistischen EMitive Na hum Svkolow, der «nach La«usan«ne hätte fahren sollen, befiindet sich auch jetzt rwch in L o n Ä m. Wie «die Mtizionisiische ,M o r n r n g - P o st" meHek, hat die pa-lä-sünensifch-ci-rabische Delegation während ihrer Anstveisenheit in Konstantmopel eine Konfeve-nz mH Refa t Pascha abgehalten, ivobei «dieser, die 'Bersichemug äbgäb, die'k-omaliftische Delegation «ivevde in Lawscmnrk ein?- Bolksa-bP^mnrung in allen arabischen Länder;;, d«: früher unter türkischer Herrschaft waren, fordern. Rom, .28. November. Wie der Pariser Korrespande-r. des „M-essagero" berichtet, herrsche in Frankreich Ben.-nruhrg-ung,. da map die K ü n d i g -n u g d e s B e r t r a g c § v o u San R e m o d rc r ch E n g l a «n Ä befürchte. Tgs Blatt erfährt, daß man irr römischen Kreisen von -den; Abschluß eines A'bkmnmens . betreffend, «die Petro l r rr nrselber «von Mossul' zwischen England.und Anwri-ia unterrichtet sei. . . ... - . . . . Rom, 28. November. „Giornale di Roma" snel-det, daß d-er päpstliche Nuntius Magli-one in Lausanne eiugetroff-err fei und - mir «dem anrerffÄuischen Bertreter eine Besprechung-hatte. «Sein Äusenthakt in Lausanne' Zwecke di-e Wahrung «der Ju«ttrcsseu der ch r r -st I i ch e % M r nd erheiten in der Türkei. li-gi-orrs-lchrerbikdungsanstM, «durch «dir Verbesserung des Archivs, Sub-venrioui-er-uu-g -von Bib-ÄschrÄen und Eirfführung «der -hebräischen Spr-achÄrrse vorgsarbeit-L-t. Der Be-lo-g im Ber- «sorguirgshaus wur-de erhöht, «der Spi-talsÄstvi-eH uielsach ver- «bessert, .eine «bessere V«erfor.guu«g der verlassouerr Kirrder, ei-ne Stärkung der Zemvrlsteü'e für Fürsorge arigchahwt. So haben wir «nrauches getan, um auch «dem.U-eberM-ug zur;Bol«ksWrreinde trotz; der Schwere der Zeiten vorzuarb-^ren. - ^Lebhafter Beifall.) .> In der Dc-b-aiie «erhebt für dis Srudeniensch-aft. Erwin Schwarz eutfchiedeusten Protest gegen «die an «den Hochs ch u l e n b e g i n u e m k e a n t i s «e in i -t i «s ch e H e tz e. «und l-egt die folgende?Resolu«t.«io-n vor, welche einhellig « ang-«en-om-'.nen wird:. . Der Parteitag «der »st-rrwichifcheu Zionisten verninnut nrit Empörung von dem Versuch -der «de-utsch-nationalen Stu- - denten-scha's-t, «die Lern- «und .Lrhrifrechell' jüdischer Hochschu-llchrer und «ZindeniLn. einZnschräuwn ruvv unter mmi Mr- «. «mevtts ol-aufus stellen zu wollen. Der Parteitog erhobt gegen dieses sowohl gegen die Gr- - fotze des Staates als auch gegen «den Grundsatz «der Gwichbe- -vech'tigung gerichtete Borgchen schärfsten Protest. Er« bc«au.ftvagt die PanLerlettung, olle rw-ttveudigen «Schritte, zur.Mwchr diesrs. Atteittats zu.«wn-iLruchmen.. Der Partettag versichert die' jüdische Studentenschaft jeder 1tuterst-ritzun«g. « - - - Dr.> Georg W-r in er besprüht die Her-matsrech-tsprax'is in «den Bez'Hsvert-re-i«un>gen, gegen welche man aukämpfen müsse. Das muß tz; den ösftMichrir Sitzungen des Gome-iuderä-tes und :n öffentlichen Bcrsammluwgen WgeißÄt werden. Die S o zi a > d -r in o k i n! c n llwmn in der Oeffentlichkrit nicht «den Grundsatz verirrten, daß der 1. A-ugnst 1914 auch für produktive Elemente omicheidend sein soll. DelTg-ievder Schwert sing er bespricht «die Lage der Beamten in der 'Kultusgem-e-inde, welche sich-, mit der größten Rnstren-gU-ng se!nerz«eit für «Ke Jus^schuatibnalen eingesetzt haben. Er.kMsterr «di«e-Haltung'«der jü:-i«chno:ienalen MauLatar-e gegettÄb-er den Be-Mtt-en «und öe>pricht oe-rschr«:-deue Vöü'stäude und Män«gel in der Gemeinde. Dr. Fried m rw:: widerlegt die Angrnsc des Vorredners, der 'Äreik.der Lehrer wurde :rri.ch uns zu Ende ge- Ao«tti?rede 8eÄr»rreW-n Äer IX. Bcgirm* Sonntag den. 3. Dezember 1822,. 10 Uhr vorm., findet eine im Komödimhaiw, 9. Be^., Nußdorsersiraftr Nr. 4, statt LaLeSordüung: 1. Die brennendsten Fragen des Judcnlums 2. Vt'kz J rdcl und Mir ' Mtfsrente« die Hsni» Dr, Nachttm Soldnianv, Vcrlio, Otzer->Pmnat-Ao»e»t Virickr? ch e i.-u.e y. .i.st' ..P-f l .r ch. t! '-führt und «die 'Lchrer -h,ben'-mir persörrlich Dank und Ancrkennu-ng votiert. Bei-dem Streik ging-es n'ch^n-nrs'Brst, fom «dem sryr die uubchingie Gl'eichjtellnng «rit'd«.n G-uneürdeRrg:-. stellten, -mn müsse zahlen, auch, wenn die Mrttel nicht vo-.-- banden'find. Die Beamten häb.ui grdrolit, sie wunden die Tvttu nicht begvabrn und «die Bornahure «der Hochzeiten an:' Lag Boenr«er 'vereiteln, wenn ihre Forde-MN-gen nicht tt: «befristtt-rr Zeit «erfüllt tocrbcu. Wenn die Herren auch Bearute find, so stehen sie der Gemeinde auch als Juden. «gegLNÄdor, wenn-' gleich sie natürlich M Gewerffchist'. alles Streik-recht Ha-öen. -(ÄsbhÄstrr Beifall.) Dr. F inkelstein rMärte, wir müssen ein «usgcka».:es Programm «haben mS> dessen Schafsu-wg anuß möglich -Mn-. Die Akandatar-e haberr gu«te Arbeit .geleistet «und sie waren -die einzige Schntzst«el«le, «an -welche sich die b-e>nachioKigtttt Juden wenden -konnten. - - Dr. K-iwe «bespricht das Serpelsche Sa>riemngs!verk, das die städtische Bevöi-kerinig Mr-geh-mer «belaste-«. Man muß sich uichr au die jüdischen DÄeigatwnen in Paris halten. In fenMN Schlußwort erMvt Dr. Plasch le?, dus -nnechött freche Attentat der Hochschüler -gegen Lernnnd .v,-!k freche tt muß energisch abgewchrt werden. Wir werden die Herren Professoren von der Universität, die zu uns winseln -gekornnren .stick, «daß «wir ihre Ncmren aus <bent st-Mo«graphischen Protokoll des GemLinjdera-t.es streichen, zwingen, diesem Treiben Einha'i; zu tun. Man nMmtt j-üd«i«sches Ge«ld ams «dem Ausland und wir werden dafür «sorgen, daß r>w»r -in Änr-erila wisse, wohin diese Gelder Kommen amd m aller Ochseartl-ichLeit aus dies« Umstände hüllveisen. Gegen Stadtrirt Richter -«werden wir solange «känlpfen, vis di-ese -Hemmt-s-rechtspraxis .verschwücke:. (Beifall.) «Spiegle-r «erklärt n«a«nc-ens des jüdischen Turn- und S-Por-ttre-ists, daß «er in dem «Kamps gegen «die Be-rgewaltignn-p durch die >dMttschn«tioM.len Studenten völlig an der Sette der Mischen Studenten stehen werde. (Beifall.) Ein Antrag, den Aiaudatceren Dank und Vertrauen zu vo-tieren, üw mit \ii* Kama-twn an genommen. Hierauf wird «nach einer Debatte, «cm welcher sich die Des «l-LMvten Dr. Löwen herz, Si tzma-nn, Dr. Schallt. Feldschre-iber, Se-ndrowicz, Ornstein, Schwertfinger, Dato «ruck L r«sschrtz' «beteiligen,' eine Reihe von Märckerungen des Parteiftatttts vorgemmmren, lvelche im wesentlichen den Wahlmcckus znm Pcrrteimt «und Parteitag bctrefstm (M«r werden die ^änderten PawMüphen im Wooi--?mtt na5)trälgen.) Die Resol-uiionskomrnisfivn .legt enttge Rffo« bu-tivnen vor, welche Mvnr Beschluß erhoben werden. Darin wird «das LaickeAlomitee - aufgef-ordert, das politische Sckr-etaria-t ehestens zu aktivieren. Den MMdcttaren wird zur Pflicht ge « macht, den Kampf gegen die Entrecht«un«g in -der Hvi-- niatsvechtszuerlestniwngeitevgifch wei-terzufühven. Dern Komitt-e der jüdischen Del«ogatstm. tvird für seine Tätigt «der Dank aus-gesprochcrt. Der Beschluß zur Schaffung des jüdischen Molt - kongvesses wird «betzvüßt, Mich wird «MefProchLn, -daß der B-sstand «der'OrgMffa-tivn in keiner Wai'se gefährdet « tverden -darf. Eine Resolution bezüglich -des oster-veichischeu Sa - Chiffon per Meter k Damenhomden K 24.800 Htrranhonuifln K 49.800 li Schiff mann Telephon 47-1-79 En gres En deteSl

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