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Wiener Morgenzeitung · 1922-11-28 · Heft 1365 (28.11.1922) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1365 (28.11.1922)
Date
1922-11-28
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Telle Wien, Dienstag 28. November 1922 Nr. 1365 Tüiftv.Mckr-rMrttÄ 'verfchkmgt, ' a'bcr ' man soll nicht ilcingroße jüdische. .BchMr für-HeDde PaWena-AEeit mternütig werden, eines schonen'Tages wird es anders werden,. : Weren, ist dieser Schaden ,durch gewaltige finäittzielle/ünd md.dann wich das Land auch wirtschaftlich ein positiver Faktor im Leben unserer uätiorralen Wirtschaft geworden din. Aber solange das nicht ist, werden wir an die'hLilMir, SeHko^deS 'ijWfchen. Holkes apPeMeren istüsscu, erst dann vedben^E' die ' jüdischen KaPiwlHen 'ohne Schwierigkeit ' rtobilisieren können. . Keren Hajessod ist, gut, weil er »rägnant pit Ausdruck bringt, fotjj Opfer gebrecht iverden nüffen, daher muß er im BÄvußtsem eines jcheit Zimristen cbeitdig sein, denn feilte Grundlage, sein Jespd, ist die Be- . ^Willigkeit zum Opfer. Wir sind wohl formell eine Parei, eine Parte.: aber anerkennt implicite das Vorhandenem anderer Parteien, wir aber sagen, wir sind derjenige keil des jüdischen Volkstums, welcher bewußt Nation werden will, wir betrachten die anderen als eine ander« Phase erres Seins, in welches wir bereits hineingeraten sind, und nüssen damit rechnen, daß sie einmal unseren Wog gehen verden. Das ist unsere Kraft,'und der reale Sinn des engj Wen Volkes hat dies erkannt. Wir sind nicht nur die oundsoviel hunderttausende Zionisten, sondern wir sind ne lebendige Kraft des jüdischen Volkes, und darum wird msere Zahl immer steigen und darum gehen'wir zum Wischen Weltkongreß, weil wir Vertrauen haben zu der alt:scheu realen Kraft, die uns zu Zionisten gemacht und ne Welt zidnistisch gestimmt tjat. Die Zionistische Organiation aber soll auf. jeden Fall bestehen und der Kongreß ine schone Demonstration für den Zionistischen Gedanken verden. Wir iverden vielleicht ettvas an Jntensivität verliefen, eswird aber ein großer Kreis für den Palästinalufbau gMvonuen werden. Wir nrüsftn erfüllt sein von Km Bewußtsein, Saß wir dreißig Jahve als Träunrer verpottet wurden und vor 15 Jahren kaum den Mut hatten, m Verkehr mit den Völkern als Nation betrachtet Zu werlen, während wir heute-in der Lage eines Volkes sind, dessen lnspruch amf Nationallx.tät nicht wehr disiutiertwerden kann. Und in diesem Smrve spreche ch von einer heiligen Last auf unseren Schultern, welche vir einem innner größeren Kreis Mitausladen müssen. Stürmischer Beifall.) In der Fortsetzung der Generaldebatte (Sonnag nachmittags) bespricht Dr> Löwen herz' die Voränge'auf der Jcchrtzskonferenz bezüglich der Verhandlungen kber den Weltkongreß und weist darauf hin, daß sich heute üc Frage noch in ihren evsten Stadien befin-de und daß iber die Umrisse noch keine Klarheit bestehe. Auf.keinen ^all dürfen.wir auf Kosten, unserer nationalen Gesinnung Kompromisse eingohen. Redner bespricht die Schwierigeiten der Kongreß frage und äußert versch iedene Bedenken >om Standpunkte der nationalen Gesinnung. Oberrabbiner Dr. Chajes ührt in der Kongreßfrage aus: ° Für mich war es lange Äbstverständlich, daß wir zu geeigneter Zeit einen Weltongreß werden einberufen müssen, Man macht verschiedene ^inwürfe gegen den Kongreß, welche ich jetzt widerlegen Zeit aufgehoben. Cs steht der Zionistischen Orga-ni- I" moralische Vorteile in kurzer chchor Zweifel, daß außerlM eine ganze Menge von. Juden vorhanden.ist, die. . tatsächlich, für Pasastina-Arbeit, zustntevessieven sW, Leute wie L v u i s 'Mat sh all inMimrika -gibt es 'eine ganze Reihe;und wenn e8 wahr ist, daß die Agudah die Mehrheit de^ jüdischen Volkes hinter sich hat, wie sie böhaüpttzt, so ' kann sie den Kongreß, majorisieren und ihren Standpunkt vollständig zur Geltung bringen. Aber diese Befürchtung ist für uns grundlos. Die Zionistische Organisation> wird noch lange notweichig, sein, aber wir.müssen das jüdische Volt erobern, / .indom.wrr cs zwingen, mitzuarbeiten. (Stürmischer Beifall.) ^.Dr.^Tartaiower:-Wir dürfen bei der Bohandllrng . des Paläftina-Aufbaues nicht.vom Aufbau des Landes ausgchcn, denn wir wollen in erster Roche, das Äolk aufbaüen. Heyte muß für uns die nationale Arbeit im-Vorder- - gründe, stehen, und bal Pidnierbum der CMüzim ist ein Ansdruck des lebendigen jüdischen Instinkts/ Jüdisches Kapital hat u o ch nicht notwendigertveise i ö b i s ch e A r >beit zur Folge. Die Frage des Privatkapitals ist nicht so einfach zu lösen und der durch die jüdischen Arbeiter realisierte Genossenschaftsgedanke gibt hier wiederum dieAuÄvort.Nach der heutigen Situation werden wir ohne große nationale Kapitalien nicht ausikommen. Weis unsere zionistische Arbeit'anlangt, so haben wir noch nicht gcilernt, den Wert der stillen Kleinarbeit gebührend zu schätzen. Wir werden erst daun mit Erfolg von den anderen Pflichterfüllung verlangen, wenn wir an uns selbst die strengsten' Anforderungen stellen werden. - Zur Frag« des Weltkongresses führt der Vertreter der Keren Hajessod-Zentrale Dr. Nahum Goldmann (Berlin) aus, diese Frage sei in erster Reshe nicht eine solche des politischen Kalküls, sondern gehöre in die Sphäre der Idee, in bvslcher es nur eine leidenschaftliche Bejahung oder Verneinung geben könne. Der Kongreß wird gelingen, wenn wir ihn begeistert machen, aber nicht, wenn wir ihn ans politischen Zweckmäßigkeitsgrunden machen. Die Tatsache, daß ein Kongreß da sein wird, mit Juden aller Parteien, .das ist das Entscheidende. Die Einigung des Judentums im Zionismus ist mißlungen und mußte mißlingen. Ein Volk wird nur geeinigt durch praktische Werke. Palästina ist.heute der c i n z i g e sachliche Inhalt für alle Juden, und es wäre ein historisches Verbrechen am Judentum, dieses Werk zu unterlassen. Der Kongreß wird den Zionismus zu den, imrchen, was er längst sein sollte, zur radikalen Be.rvegüüg des jüdischen Volkes. Ter Zionismus mutz der Wahrer der irrealen Machte im Judentum bleiben. Alle Wirklichkeit logen wir auf die Schultern des Kongreßes, wir wollen uns befreien von dem Aeberschuß an Wirklichkeit und Hn jenen gk.ben, die nur praktische Arbeit lch'ten Vnnen, Unsere Utopie ist Wirklichkeitgeworden; das versteht die' Majorität rächten, möglichst viele Juden in die Zionistische Organs ation einzuziehen und ihnen den Eintritt erleichtern, dann »rauchte nian keinen Weltkongreß, sondern es würde der Zionistenkongreß genügen. Darin sehe ich eine wert größere iöcfahr, als mit Leuten, die uns nicht angchoren wollen, n gewissen Fragen zusanrmenzuge'hen. Der Eintritt in die Zionistische Organisation darf nicht t l l z u leicht werden,' in diesem Punkte darf man lerne Kompromisse machen. Dü Tatsachen liegen b, daß wir auch im Zionmrus Elemente haben, die mit der övcMrisation nicht zufrieden sind, zum Beispiel die 6randeis-GruPPe, der Binjan Haarez und auch der alte freund Palästinas Baron Edmund Rothschild. Auch die llgudah will aus prinzipiellen Gründen nicht mit der Zionistischen Organisation Zusammengehen. Dies ist kein §lrotz, das nmß man begreifen, denn di« ehrlichen Agudisten rnd der Ansicht, das künftige Palästina müsie ein streng »rthodoxos Palästina sein. Ern Einwartd gegen den Weltbngreß ist sewer, daß wir den Weltkongreß nicht brauchen, . MNN es gelingt, möglichst viele, Juden für den Keren : hajessod W inteveflieren. Aber es ist Tatsache, daß man ,ur wirklichen Arbeit BoRsmassen nur dann reif machen -iann, wenn man ihnen einen Teil der Verant- , wortung gibt. Redner verweist auf Beispiele, wie den Kampf um Sa3 allgemeine Wahlrecht und das politische Wahlrecht der Frauen ufw.. hin. Die Nichtzronisien haben' ein größeres Anrecht als bloß das Mitzuzahlen, denn >damit haben sie noch keinen tatsächlichen Einfluß auf die Arbsit int Palästina, erst dadurch, daß sie an der Verantwortung' ietlnehmen und Mitarbeiten können, wird-man sie für wirkliche Arbeit interessieren und erziehen können. Was die 'Frage anlangt, wie sich die mchtjüdische Umwelt zur Tatsache eines jüdischen Weltkongresses stellen würde — ein Problem, welches Dr. Karbach in der „Wiener M orgenz ei tu ng^ angeschnitten habe —, so ist doch nicht zu erwarten, daß diese ungünstig reagieren würde. Man Nküßte es sich wohl überlegen, den Weltkongreß einKubevufen, wenn die unter den IUchtjuden vielfach vorhandene Wahuvovstellung von einer jüdischen Weltverschwömng und ähnlichem Aberglauben dadurch neue Nahrung erhalten sollte. Aber die.Frage des jüdischen Palästina steht, bevoits auf der Tagesordnung, und daher wird auch der Antissmitisntus nicht sagen, können, auf dem Mltkongveß werde ein Novum verhandslt, denn nicht die Judenftage soll bohaichelt werden, sondern nur der Aufbau Palästinas. - Redner ist gegen die Abhaltung von ■ Landesk p ngressen, weil dort auch - Fragen des Landes sÄhst berührt würden, w>che- 'dMi .Spanungen : .hevbeisÄhrm Knnten. Vs.'.P -ft.MMWt -bchattden,,daß; die zionistische Arbeit vorübergehend unter der Borberei-' Hierauf!vivd dem Mreteuden>Landeskontit-ee über.Antrag des PermaneMUisschnsses eimstimm.rg das Absoluta rium erste:iXt und der Dank'ia-nsgespvochen. In dör Nachtsitzung wurde über.den K tz r e n H a je ssod vechandÄt. - Der Parteitag hielt gestern nachts seine Schlußsitzung. (Wir berichten hierüber rn unserer morgigeN'Nummer.) nill. ES gibt viele rmter «ms. welche.sagen, wir müsse« der Fuben, der wir inm diese, Wirklichkeit übergehen, um dann wieder die Vorkämpfer, einer Idee sein zu können. Hierauf wird beschlossen, die, Debatte zu schließen und zwei Generalredner zu wählen. Ornste-!n (Innsbruck) spricht gegen den WMongreß. Dr. Kadi sch erklärt, der Weltkongreß fei im.Prinzip wünschenswert und - werde sich in späterer Zukunft auch nM anderen Fragen befassen als mit Palästirm, äbe« nian muffe damit rechnen,. daß außerhalb deS Zionismus die eine Gruppe erkläre, .sie wolle ein nur religiöses und die andere nur ein soziales' PaWina. - In seinem Schluß-wvrt eriklart Stricker: Die nationale Palästma-Avbeit schließe die Pvivatmitmtive nicht aus; wenn man über Privatinitiative spreche, heiße das nicht, daß man gegen nationale Arbeit fei, denn es ist nicht nötig, das SelöswerstaMiche immer zu unterstreichen. Was den WeltkLvgveß anlaugt, so find sehr viele Juden dafür, daß in - Pailästina ein ,>Asy l fü r un'se re u n- - glücklichen Prüde ^'geschaffen werden Gibt das ein Anrecht auf eine Vertretung in der Jewish Agency? Diese Fratze mutz klar beantwortet werden. Kein Volk'der Welt hat das Recht, von einem' anderen Volk ein'Asyl in dein von ihmvbswvhnten Lande für seine Unglücklichen, Armen und Elenden zu verlangen. Wir »würden auf diese Weise Misere politische Position schädigen. So gibt es noch verschiedene andere Fragen zu erwägen, zum Beispiel, wie wird sich eine alljüdische Organisation zu Verfügungen verhalten, gegen «welche wir so laut protestiert haben, zur Verfügung r» der E i n wa n d e ru ng.s fr ag e? Für mich ist der Kongreß eine Gefahr,-solange wir leine Garantie haben, daß die Zionistische Organisation bl.eibt. Der Kongreß kann nicht das Mittel sein, sondern höchstens ein Mittel. Ferner das folgende Argument: Der wirkliche Zionist muß darauf verzichten, daß PMstina so aufgebaut tverde, wie es seiner Anschauung entspricht. Er muß sagen: erst ist-der Aufb a u, dann kommt alles weitere. Auch die R e ch t e muß sich auf diesen Standpunkt stellen. Es heißt, 28 Jahre gelernt haben, um zu diesem notwendigen Kompromiß Zu kommen. Der bloße Aufruf zum Kongreß wird nicht genügen, daß die Nichtzionisten ihre eigem Weltanschauung Mrückstellen und so rasch das notwendige Kompromiß schließen. Wmn öS .aber nicht göschloffen wird< dann werden wir dasselbe erleben wie im Zionismus, nämlich, die Foderierung. Der Kongreß ist beschlossen, giber wir wollen wiffen, tvas -für^een Kongreß: ein^ demokratischer oder nichtdsnwkvatischer, ein dauernder oder nicht-und die Hauptfrage^ ob die Zionistische Organisation: bestehen bleiben wird^ Es,- gibt Viele Möglichkeiten, und esist zu befürchten, daß nrau. sie versastmt', 'iridern man slch' Kntz! ätij.den KongyeWdanken Aubrnministcr Ir. Grünberger Mer dar SMmmgsweÄ. Die „Prager Presse" veröffentlicht'eine Unter, reduug ihres Wiener Mitarbeiters mit dem Minister des Aeußern Dr. Grünberger über das Sanicrungswepk. Dr. Grünberger erklärte unter/anderem: Das osterveichischL Parlament hat in der Durchberatung der umfangreichen Gesetze, die mit dmr Genfer Sanieruugswerk zusammcnhängcn, eine Leistung voWmcht, die um so höher eingrrschätzen ist, als. wogen der außerordentlichen Wichtigkeit dieser Gesetze rpnd der in der Konstruktion des Werkes vorgesehenen Tevmiine gründlichste Arbeit M verrichten war. Das ausländische FinaitzlSaPital hat eben seit jeh-r, bevor es uns sein Vertrauen schenkte, wissen wollen, wie viel Vertrauen die für die osterrvichische Frage nxitzgebenden ' ausländischen politischen Faktoren in die Schöpfung des Frredensvertrages von St.-Germain und in die Zukunft Oesterreichs besitzen. Ma»r kann sagen, daß der Völkeriöund den Erfolg, den er in der österreichischen Angelegenheit zweifellos errungen hat, nur dadurch zuwege brachte, daß er am die Schöpfer der österreichischen Staates klipp und klar die Frage richtete, ob sie für den Fortbestand Oesterre-ichs Interesse lhaben ober nicht. In dem Augenblicke, da diese Mächte die an sie gestellte Frage im Sinne des Friadensverimges Positivs beantworteten, war auch schon klar, daß es mit der akadsinischen Behandlung dieser Fmge nicht abgetan sei und daß eine Losung d'.s östtrveich'schen Problems nur stattfinden könne, wenn zualeich von diesen Mächten der praktische und materielle Vertrauensbeweis geliefert würde. Es wird gewiß nicht dazu kommen, daß die Garantismächte' zu Zahlungen für Oesterreich werden, schreiten müffen. Zahlen' wird Oesterreich, sMst, der Zin'sendienst wird cht vollkommen normaler sein, und das nicht bloß deshalb, ivell der Gencrcukommissär an Ort mtd Stelle die normale Dttrchsührwrg dieses Dienstes überwachen wird, sondern weil der österreichische Staa^, seine Bevölkerung und seine. PolitischLii! Parteien Ehrgefühl genug besitzen, um übernmumene Verpfttchtuugen restlos durchzusühren. Europa wird sich Überzeugen, daß wir auch in der neuen Epoche unserer Geschichte, die mit. der Erlangung der ausländischen. Kredit beginnt, vertvlmettswüvdig geblichen sind. . Dir Laniermg int Bmidesntt. Nachdem gestern vormittags, wie gemeldet, der R ationalrat die Medevaufbauvorlagen erledigt hatte, vertagte er sich bis zum 6. Dezember. Der Bmldesvat wies die Genfer Vorlagen den Ausschüffen zu. In der Sitzung spmch «der Vorsitzende dem von den Innsbrucker Hakenkrsuzlern ' mißhandelten Tiroler Londeshauptmann-Stellvertveter Dr. G r ü p e r die Syin^ pathie des Hauses aus. , ■ Iie gmsbrucker AttenWer vrrhastet. JnnsbrvS, 27. November. Die an dem Ueiberfall auf Dr. Grüner beteiligten Hakenkveuzler sind heute verhaftet worden. Die Täter sind ein H o ch f ch ü l e r, ein Magazinsauffeher, ein Schmiedgehilfe und ein Kaufmannsgehilfe. Sie sind der Tat bereits überjührt und dem Landesgericht eingeliesert worden. Dev Hochschüler wohnt im selben Hause, wo an dem Abend der Tat Dr. Grüuer zu Besuche war. Er devanlaßte einen Kurzschluß der Lichtleituirg, der Dr. Grünberger bewogen haben dürste, das Haus ftckher zu verlassen, worauf die anderen Mithelfer Dr. Grümr auf der Straße nt ißhandelten. .. . , A-echo°AoWkei. Ir. Kramarsch str dm FasriMW. Prag, 27. November.. Wie die Blätter.melden, sollte Dr. K ra m a r s ch im Redoutensaäl im Ungavifch-Hradisch eine Rede Hallen. Durch anderthalbstündigen Lärm , der Komnutniftert, «der Sozialisten uu«d der Sozialdeinokratert iourdr. er daran gehindert. Schließlich entschloß ntan sich, die Versammlung in die Beseda zu verlegen, wo Dr. Kramarsch unür anderem ausführte, daß er den Faszism u s 1 o l a n g e n i ch t f ü r ch 1 e, als alle Schichten des Volkes für die Encheit der Nation käntpfett. Die Nation sei noch immer einig gewesen, wetm es sich um rhve nationale Existenz gehandelt hübe. - Holen des Kongresses leidM Mute, aber MurK -atz wirwirtt. .(LMaM : M ZusammenschMg de» W«. Warschau, 26. November. (Tel. der ,Mv. Mrorgenzellg.".) .Der gegenwört-igs Sejm zähll nach den 'endgültigen Resultaten der Hauptwahlkommissirm folgende Abgeordnete: Polnische Bolkspavter 70 Äbgeorbnete, pvil^msche SoziMMdokvatelt £L, Wiswoleny 49, Kommunisten 2. . Nationale Arbeiterpartei 1I8, Ehiennä (NattönaldemokvateNt christliche Demokraten, ÄlMkÄwiez-Mchqü)'! 16L,' PolmscheS - Zentrum > 8,, ^KblchLnKi- LOngvlM W.N., 10"

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