Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1363 (26.11.1922)
- Date
- 1922-11-26
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 80% known words query
- IRI
…/2979076-2980129-2980443--12969-2999570- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Nr7 1§63 Wien, Sonntag Mnstliches Erdbeben. Ein wissenschaftliches Experiment. Eines der interessantesten wissenschaftlichen Ex^eriffttentc, rm Hinblick auf die Katastrophe in Südamerika von fast aktueller Bedeutung, ist in %t Nächten vom 23. auf den 24. und vom 25. auf den 26. November vorgenommen worden und wird an einem noch'nicht genau bekannten Dezembertag wiederholt werden: ein künstliches Erdbeben. Der Herd dieses Bebens liegt im Gebiet des Heidelsteins, eines Rhönberges, über dessen fast taufend Meter hohen Gipfel die preußisch-bayrische Grenze läuft. Dieses ExPerim-eut soll in erster Linie der Erforschung des Verlaufes der Erdbebenwelle dienen. Bei der bisherigen Erdbebenforschung mußten in >*e Berechnungen immer zwei ziemlich variable Größen, Intensität und genaue Entfernung, eingesetzt werden. Durch dieses neuartige Experiment werden durch die Sprengstoffmenge und die auf den Meter geriebne Ortsbestimmung des Herdes für Stärke und äußerste Entfernung zwei konstante Größen gegeben, die exakte Resultate bei der Beobachtung des Verlaufes der Erdbeben- Welle ermöglichen. Dazu gehören natürlich riesige SPrengruassen. Veranstaltet wurde die Sprengung mit Mitteln der Lllldenberg-Stiftllng und der NobgemeinsHast der deutschen Wissenschaft durch das geophysikalische Institut der Universität Göttingen. . Gleichzeitig werden ähnliche Sprengungen auch auf dem Schießplatz Jütechogk arrsgesührt. Mit diesem künstlichen Erdbeben will nmn aber auch Material zur Klärung einer weiteren wissenschaftlichen , Frage erhalten, die durch die Katastrophe von Oppau ani geschnitten wurde: die ungeklärte Erscheinung der soge-! nannten Zone des Schwöens. Es war bereits seit - längerem bekannt, daß der Schall sich nicht nnuntevbrochen! forftiftattzt, sondern, das; es drei horizontale Schallj regionen gibt. Auf die erste Zone, die sich unmittelbar unt Iben Entstehungsort hevmnlegt, folgt eine zweite Zone, in I der der Schall gewissermaßen wie aufgesogen ist? Das ist jbie Zone des Schweigens. Diese Zone ist etwa fünfzig! Kilonreter tief. Hinter dieser zweiten Zone wird der Schall! wieder hörbar. Nach der Explosion von Oppau konnte auf | Grund von Mitteilungen aus dem Publikum die bayrische , Landeswetterwarte die Grenze zwischen der Zone des l Schweigens uns der dritten Schallzone ziemlich genau! seststellan. Das Material konnte jedoch nicht wissenschaftlich!so ausgenützt werden, wie es erforderlich lvar, weil bei , den Pitteilungen die notwendigen Angaben über die gleichzeitigen Wrtterungsverhältnisse schien (Temperatur, Windrichtung, Windstärke, Bewölkung, und Wolkenzug). Zur Erklärung der Zone des Schweigens sind verschiedene Theorien aufgestellt worden, die man nun'bei Gelegenheit dieses künstlichen Erdbebens nachprüfen will. * Dr. Iwan Bloch gestorben. Dr. Iwan Bloch, der Ilemrenhafte Berliner Arzt und Sexualforscher ist Sonntag kurz nach VolleMmg des 50. Lebensjahres gestorben. Bloch, der aus Delmenhorst in Oldenburg stammte, studierte in Bonn, Heidelberg und Berlin und ließ sich dann hier als Arzt fiir .Hautkrankheiten nieder. Daneben hat er eine ausgedehnte schriftstellerische Tätigkeit entfaltet. Außer verschiedenen Beiträgen zur Dermatologie und Aetjologie der Sexualkrankheiteu hat er eine Reihe von Schriften zur Geschichte der Medizin versaßt, die auch kulturhistorisch wertvoll sind und seinen Rainen weit über die engere» Fachkreise hinaus bolanntgemacht haben. Neben einer gründlichen Untersuchung übnd den Ursprung der Syphilis ist hier namentlich seine eingcheude „Geschichte der Prostitution" (2 Bände 1911-14) zu rannen. Unter dem Pseunym Eugen D ü h r e n veröffentlichte er eine Monographie zur Geschichte der sexuellen Verirrungen liefert' dauern über den Marquis de Sade, die einen lehrreichen Beitrag zur Geschichte der sexuellen Verirrungen, liefert, und daneben über die Sittengeschichte des 18. Jahrhundertes und der Revolutionszeit in Frankreich interessante Ausschlüte gibt. An der Gründung per Aerztlichen Gesellschaft für Sexnalwiffsenschaft nahm er regen Anteil. Auch im'Auslände wurden seine Arbeiten geschätzt; die Londoner Gesellschaft für Sexualforschung ernannte ihn vor zwei Jahren znm Ehrenmitgliede: die erste Ehrung dieser Art, die einem deutschen Gelehrten nach dem Kriege zuteil wurde. Ein eifriges Mitglied der Gesellschaft der Bibliophilen, hat er de VBeröffeutlichung eines ungedeckten Kant-Briefes und die Herausgabe von Heinrich Lautensacks Nachlaß veranlßt. Dr. Iwan Bloch erkrankte vor einigen Monaten an einer schweren Grippeiirfektion, die eine langwierige Nachkrankheit im Gefolge hatte, in deren Verlauf ihm erst das eine, und später auch das andere Bein anrputiert werden mußte, so daß der Tod als Erlösung für ihm zu betrachten ist. * Die erslsn Briettrüker. Die ersten Brieflräqer tauchten inBerIin vor 20 > Fahren auß to leien wir in der „Gartenlaube". Bis zu Anfang des 18. Sahrhunder!s nutzte man roch dem Prflhauie gehen, rm die dort angez.igtm Eingänge von Vriestn fe'bft narlzufet'.en. Cts war nunmehr eine Gr» rungknschait, daß der Postmeister Privaiboten annahm» die für jeden Brief fine Desirttaebülw von drei Pfenningen erhoben haben. Diese Errungewchait sollt in dos Fahr 17i2; die Briefe wurden einmal tilgiick aosgetraoen. an Sonnmb Feiertagen fand keine Bestellung statf. Bis 1770 kam man mit vier Dlietiröaern aus, dann wurden sieben Besiellbezirke emgerichlet. Die Bestellung lief; aber noch sehr viel zu wünschen übrig: erst mit M-führuni der Etadtpost mt Jahre 18127 trat «in wirk! ch geregelter ordnungsmätziger Bestelldienst ein. * Eine eigenartige Steuer. D-r Magistrat der Stadt Waren in Mecklenburg. der in seiner Mehrzahl aus Sozialisten d--fleht, ist aus dcn Einfall gekommen, die Ruhe^len« heit zu besteuern. Jeder Klub'estel n>ii{i mit L00 Mark, jede» zweite Sofa ml Loo Mark und jeder Soroenstuhl mit 10O Mark Lux^ssteuer belegt «erden. Da der Schlaf wenigstens noch nicht für Luxus augeftheu Wird, find die Betten einstweilen unbejleuert gebliebeo. Wiener Morgenzeitung. * Juden und Araber. In einer seiner letzten AnZgaben berichtet „Haarez": Der Direktor der arabischen Schuld von Gen in im Tale Jesreel, einem durchaus arabischen Orte, begab sich mit seinen Schülern und Lehrern nach En Charod, »m derdort arbeitenden jüdischen Avboitergmppe einen Besuch Lkbznstatten. Der Merkleiter, Mitglieder der jüdischen Arbeiterlegion, welche in En Eharod wohnen, nahmen die arabischen ‘ Gäste mit großer Freundlichkeit aus und luden sie ein, am Mahle gemeinsam mit den» 300 jüdischen Arbeitern teilzunehmen. Darauf wurde ein Konzert veran^aliet, welches das . Musikkorps der Arbeitevlegion bestritt. Nach >ber Mahlzeit fand zwischen den jüdischen Arbeitern und dm Arabern ein Fnßballmatch statt. An dem improvisienten Fest nahmen auch Ilssllschkin und Etinger teil, welche zur -Inspizierung der Avbeiten ins Tal Jcsreel gekommen waren. Südafrika für die Einwanderung gesperrt. Die Ioannesbuvger jüdische Tageszeitung „Afrikaner" bespricht in einem Leitartikel die Aussichten der jüdischen Einwanderung nach Südafrika und schreibt: „Es ist ein Faktum, das nicht verborgen, sondern im Gegenteil weit und breit bekannt werden muß: Südafrika ist für-die Einwawberung gesperrt; keiner darf es unternehmen, dahin zu reisen, weil er sicher zurückaeshickt werden wird. Auch jene in Südafrika Wohnenden, die bereits Vorbereitungen getroffen haben, ihre Freunde ins Land zu bringen, seien davor gewarnt, ihren Plan auszuführen, da die Einwanderer sicher zurückaeschickt werden. Ins Land gelassen werden nur Frauen, die zu ihren Männern, und unmündige Kinder, die zu ihren Eltern reisen." Die Zeitung gibt an, daß die Ursache der Einwanderungssperre die ökonomische Lage im Lande. und die Arbeitslosigkeit sind, daß aber hauptsächlich den Juden, die die Masse der Immigranten zu stellen pflegen, die Einwanderung erschwert ist. (I. C. B) * Jointhilfe fiir das Warschauer jüdische Akademikcrheim. Das Warschauer jüdische Akcroeinikerheim erhielt vom Joint 1400 Wäskchegarnitriren fürdie jüdischen Akamemrker. Dieselben werden zu Mimimalpreisen abgegeben mild der Ecklos >dor Akademikerküche, in welcher 150 jüdische Studenten verpfleg werden, zugeführt werden. * Vereinigte hebräische Schulen in Wien. Einschreibunaen in die Anfängeruitß> Vorgeschri)t>Menkuvse (sowohl für Erwachsene wie auch für Kinder) kr-nnen in den Schulen, 2. Bez., Große Mohrengasse 10, und 20. Bez., Qt'hmavgasse 46, cm Wochentagen von.4 bis 8 Uhr nachmittags, an Sonn'agen von 8 bis 12 Uhr vormittags, vor genommen werden. Bei genügender Anzahl von neuen Anmeldungen werden neue Kurse eröffnet. * Wetterbericht. Ueber England liegt hoher Druck. In Mitteleuropa wehen westliche Winde. Die Bewölkung war stark veränderlich. Morgens war es in den westlichen Alpenlandern trüb mit leichten Schneefällen, rm Osten wolkig, nachmittags, im Westen wolkenlos, im-Osten -stärker bewölkt mit zeitweise unbedeutenden Nebeln. Der Morgensvost war allgemein gemildert. Voraussage: Wechselnd wolkig mit Sonnenschein, zeitweise Neigung ju beichten SchnoMen, böige, etwas abflauende weistliche Winde, kalt mit Morgenfrost. Die^d^IächforsenSen^Avbrttl^^^^^zEnere» Dvtizen und ArUkel find entgeltliche Ankündigungen. <8 25 öes Pretzgefehes). * Bttliger Tanzpaar-Mieder-Sonderverkauf verlängert. solange der Vorrat reicht r Modelle aus guiem. ecktem. beltbarem Drill von 75000 K. MwL-ts, nur I.. Kärntnerstrotze 9. III.. Landftmste Kaupistratz« 9, gegenüber Elifabethiner- Kirche, VI, Mariahilferflrotze 47. >' a * Lelkfedern» Einalka, Wien. II., Sckmrlzgafse 5. o * Q»a!i!5!sm5öcl aller Kolz. und Slüor'en bouf-u Sie Srtzerst preiswert im Möbelhaus Max Bergmann, I!., Praierstrstze SS (Weiniraudengaffe 2). o Konkurrenzloses Angebot im Warenhaus Brüder Sckiffmsnn, Wien, II.. Taoorstratze 48. Chiffon, pro Meter.K. 9.800 Damenhem-e« .. 24.800 Serrenhsm-em.. 49.800 Ai»-«Sftoffe, rein Wolle, IM Zlm. Lr.. . . „ 49.000 Prima Aegenmäntel .. „ 168.000 veioure, Leinenwnen, Teppiche. Strick» und Wirkwaren zu de» deutend ermötzigtm Preisen. a * Warerrkrnch« Etaminftores mit Einsätzen und Motiven 58 000 K.. Etaminkiinstiervorl'Lncie 68.000 Stamindovpeldecken mit Einsätzen und Motiven 188.001» K., Madrosvvthänge vurchgewedt 148.000 K.. Steppdecken oute siüllung I58.00>» K., Sl-ppdecken oeblumt 308.000 &. Plü-lkü scl-decken alle §arb-n 188.00.0 Uedcrroörie. Gob Ims 165/SOO 353.000 K. Detailvei kauf zu Snaros-Preifen im Dorhangfpezralhaus, Vl^ Lumpen» dörferstratze 23. a Liese Weise stirechen für sicht K. 265 Tausens Speise?.'.um-rteppiche zirka 3X3 groß * ü , Türvorieger 0 27 * Lisckdecken. Leinen , 15 m Lauste! p'cke. strapattähig * 205 m Bctlgamüuren. 2 Bel - und 1 Lischdecke . 16 w Bettvorleger, hübsch gemustert * 52 „ Felle, echt 0 45 , Flanelldecken. sehr warm x 39 Ä tz-lores Mil reizenden Mottven m 49 „ Fensterfckützer, warm „ 120 , Otiomanüber rürfe w 68 w Künstlervvrh!nge. wa'chbor Leppichhaus Wcitzner» V!., MariahUferstratze 105. a Ilntemcht. (Bavkkurs.) Handelsk rs für Juristen. Techniker, Lehrer. Abitur'enten ulw. Dauer fünf bis neun Wochen. Beginn 1. und 6. Defember. Kandelsfchgle Deutsch. IX., Körigasse!2, Fec>'» mf 14-2-18. a * Weihnachtsoerllauf bei A. Gerngrotz A. G. Lesen Sie die zweite o r och e Okkafionspreisiiste >rck Lnßralenleit. welche nieder eine Fülle besonders ptefexerier Angebote enthält a * Der Weihnüchts- Sonderverbauf im Wodetthaus T-a Netch & BruLer» VI, Mcwahilferstraße 39 (Eingang >m Kauslor), hat begönne l. Diese Woche gelaugen zum Verkaufe: Marquiirliekleider. reizende Fassons, in alten Modefarben 1&0.000 K.. Nachm liags- und Stb^ndtoiletlen aus Eröpe dr Chine oder Crtzpe Gevrcetle. letzte Schaffungen 830.000 K. Woltinmper auedelster Aephy« wolle, in allen Modefarben 98.000 K.. Modellliuic aus feinstem Panne und Seideniamt, wegen Saiwrschluß 250.000 K.. Marquistllebluscn aus bestem Schweiur Mat riai. m t reich r Filetc.nd Kandarbeit 120.000 K., Stoffkleidl-r aus feiststem Serge und Gabardine, nenefte Modelle 5LV0.)0 K. Autzeldem fwd noch -zu billigen Preisen voi rä ig: Wol.n-.ä"tel, Woll acken, EcklasiLü e, LrSpe de Chme-Btuien usw. Lm Salon des Etad'if emenis Vorführung der letzten Pariser Modelle m Nochmntugr» und Abendiolletten aus Brokat und Silberb#* uSma 26. November 1922 Seite 0 Dereme, Sortrilse und Beksammtunge«. , Zionist ijcke Sektion d«-s Hl. Bezirkes Miiiwoch den 29 d. Lifchgefellschaft im Cafe Ilion, Ilt., Lbwe«>t gaste. — Seniorenyerband der Z. M. D. Montag den 27. d.. 7 Uhr abends, S. C. au> der Ilnitenbude. VIII., Auerrpergsiratze 2l. - Zioniftifche Sektion für die westlichen Bezirke. Keuie, 7 llbr abends, im K'einen Mufiknereinssäol. Ernste und beiiere Jüdische Kunfsi Milairk nde: Oskar Beregi, Biktrr Krim. Theodor Weitz^ Fosepha Bursieen und Beda (Dr. sirih Löhner). Am Klavier: Prof. Karl FrUhling. Restliche Korten an der Musik »er einskaffe. Diensiog. 8 Ilbr abends, .VIII., Bennoplah 1. Schriftsteller Dr. Nahum Geldmann: „MeniLheit und Zionismus": Ob rkanlnr Margulres: Iüdifcke Lüder; Am Klavier: Marko Geldw. Anfchlie md Kentert. — Zerre Misrack i, II«: Vraterftraße 48. Tür 11. Wochenplon: Keule. Moniag, Dienstag» Mittcroch, 8 Uhr abends: Talm.idkurs; Donnerstag. '/,8 Ilyr abends: Engl> ch-Aofänaerkurs: Samstag, '/,3Ühr nochniitiags i Taldmudkurs; '/gt Uhr nachmittags, Vortrag III: Im Zyklus „G-fchtchte der Parteienkämpie 'm Iudenkum.' Der für Montag! den 27t d.. angeiazt gewesene Vortrag des Kerrn Dr. ltt. Goldmann entfällt. Urania. Keuke. '/,3 Uhr (Grotzer Saal): Aus der Glanzzeit der heileren Wiener MufiK. '/,3 Uhr «Kleiner Saal):! Fachlehrer Josef Brust mann: Das Saizkommergut,! Ul. Teil. Vom Traunsee nach Salzburg. '/»4 Uhr (Kmsiaai):! Der internaliona!« Schachkvngretz. I. V*& Uhr (kleiner Saat) :j Opernfragments. VI. Der Troubadour. S Uhr (Grotzer Saal» Dcs Atittetmeer. ‘/*6 Uhr (nursfaal): Prof. .Dr. Josef! S ch w e r d f e g « u Die Geschichte der fran öfi'chen Revolutwn, >1. 5 Uhr (Älubsail): Dr. Amandus G r o h m a n »->! Fre'hntsDichtungen. '/,8 Uhr (Grotzer Saal): Neflroy. %8 Uhr! (Kleiner Saal): Slawischer Trio-Abend. Uhr lKursfaal) Vor»! .efun': Kans F r a u n g r u d e r. Uhr <K>ub-! faal): Vorlesung: Eltfabe.h I a n fl e i n. — Morgen, ‘/t3 Uhr (Grosier Saa>): Schülervorirag: Ök\ Niebeiungenfage. SDie Salzgewinnung am Meere und ,m Salz»! kammergut. 5 Uhr (Grosi.er Saal): Seide Uraniafilm). Uhr! (..lewer Saa): Pcof. Dr. Oswald R o f f i: Kaupifünden der! Erziehung. 1U. l/t6 Uhr (Kucs!aa>): Kochfchu'proseffor Dr. Otto! Persch: Das Bestüubungsleben der Blumen. V. »/,6 Uhr! (Kl.ibiaut): Prof. Dr. Wa'lher N e u w i r t h': Die Frau.nt! den Motiven Jbfei s u d Strmdbergs. V. ljt8 Uhr < Großer! Saal): Klavier-Abend Leo B i r k e n f« l d. ‘/s8 Uhr (Klemer! Saal): Meister der vrnezianiichen Malerei. I. Abt. IV. Keg.-i Rat Dr. Strpad Weixlgärtner: Genlile und Giovanni! Bet'ini. Die ivivarine. t. »/,8 Uhr (Kursfaät : Prof. Dr. Wil-i he>m Schmidt: Die Anfänge der menschlichen Gesellschaft. VI.! */*8 Uhr (JUubfavit) Kochßhulp o effor Dr. Kans Frisch:! Dm Politik im Wandel rer Jahrhunderte. IV. Z w e r g st e I l r W i e d e n, IV., M i i t e r st e i g 15. 3 Uhr: Das Wunder des Schneeschuhs. '/,8 Uhr: Unser Alpenvolk rind!eine Lieder. 8 Uhr: Karl Maria von Web.er — Morgen. */*6 Uhr: Beh»r» scher der Lüste. Segeiflug-Wetldewerb in der Rhön, v Uhr: Wiener Walzer. Schach-khronit. Mitteilungen der Schachsefttion Ha ko ah. Wiener FntemiUio«aIer Schachkongreß. Nachstehend bringen wir eme Partie aus dem Kaupi« turnier des Kongreßes. Der Lakoahner Beumm spielt Kier mit bestem Er>o!g. Er gewann in ferner Gruppe mit grotzem Vorsprung und spiell nunmehr in der Siegergrvpxe. Weiß:Beutum — Schwarz: Z 1 mpel. 1. e4 e5 29. b4 LdG r. äL e5X44 30. T el Leb 3. 8 i3 d6 31. «8 Kc8 4. Lc4 Lgl 32. St3 Ld4 5. c3 LXS 33. SfB Lb2 6. DXL vkß 34. Kgl Tc2 7. De2 SefJ 35. eB *6 8. 0-0 Se7 36. e6 k Tel 9. 14 0-0-0 37. TXT LXT 10. c3X<!4 864 38. S e7 f Kd8 11, D 43 Sc6 39. Sc6 f Ke8 12. 8 c3 Sb4 40. a4 a6 13. D 18 f KbS 41. Kf2 a5 14. L eS Sc2 42. bIXao b6Xa& 15. T eft sxl 43. KfS Ld2 16. DXL d5 44. Ke4 KfS 17. LX^o b6 45. gl KeS 18 RI.1 Lc5 46. bS Lei 19. D «2 Te8 47, Kd5 L d2 20. D c4 Dd4 48.' KcB Lei 21. LXI7 Tf8 49. K b& Ld2 22. - 2 Sd3 BO. K a6 Lei 23. T c2 TXLI7 51 K b7 LgS 24. DXT Tf8 52. 8 »3 Ke7 25. p d5 TX*4 53. 8 53 K dß 26. T dl DXO 54. a5 Kc6 27. SXD Sf2 f 55. Sb5 i! aufgegebew 28. TXS TXf2 Vl. Runde.! Weitz: Logoljubow — Schwarz: Aljechin. 1. e2—e4 p7—e5 18. 12—l3 b4Xc3 2. Sgl-fS Sb8—c6 19. t^X«S Tb8-b2 3. LfL—b5 a7—a6 20. D t-2—e3 D 1.4— M 4. Lb5—a4 SP8-f6 21. Sd2-c4 D f4Xe8 5. S bl—c3 Lf8—c& 22. Sc4X«^ 118-68 6. 62-63 b7—b5 - 23. Til-dl Sh6-f7 7.La4—L3 d7~d6 24. K gl—fl S17—d8 8. Lei-«3 L c8 —e6 25. Sg3—e2 Kg8-17 9. Sc3-t2 Sf6-g4 26. Kfl—el T,d8-b8 10. LeSXcB dßXc6 27. Tdl-cl Ki7—©7 11. 8.2-83 0-0 28. S e3—dl T b2—bS 12. 0-0 Ta8-b8 29. S dl—e3 Tb3-b2 13. D dl—f 2 a6—a5 30. SeS-dt Tb2-b3 14., c2-(3 8 g4—h6 81. Sdl-eS Tb3-bS 15. L b3X*6 17Xe7 32. 8 c3-di Tb2-b7 16. a2—a4 bB—b4 33. 8 dl—e3 remis. 17. Sf5-d2 Dd8-b4