Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1360 (23.11.1922)
- Date
- 1922-11-23
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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ftr. I960 Mni, DonneÄaA Irr Llnrüau-Prozeß. Aus-Budapest Wird uns berichtet: . V Der Prozeß gegen die Mörder deS Budapester Wein- Großhändlers Landau wird, seit einer Woche vor dem Budapest er Militärgericht verhandelt, ohne daß- bis heute eine Anklage wegen Mord erhoben worden wäre. Die Mörder werden auch diesmal, wie vom Zivilgericht nur wegen Erpressung, zur Verantwortung gezogen, obwohl' sie die Zeugen einstimmig als MörKr bezeichnen. Gestern wurde der Adjutant deS ehemaligen Honvedwinisters Kreter, Hanptmann Ladislaus Berczy, vernommen, der auSsagte, daß der Minister zwar ausführlich von. den Folterungen in der Kelensölder Hejjas-Kaserne, verständigt wurde, daß er aber nicht die Macht hatte, diesen ein Ende zu machen. Seine Befehle wurden von den Befehlshabern der Kaserne und den Mördern DanZzsky, Sipos, und Dobe unter Hohn- ' gelachter zurückgewiesen. Polizeirat Paul Cgry erklärte, daß, er,, als er den Mörder Nandor Dobe verhaftete, von den Oberleutnants Danszky und' Baron Babarezy lebensgefährlich bedroht würde. Die beiden Offiziere erklärten, sie würden mit der Artillerie der Hejjas-Kaserne ausrücken und das Gebäude der Polizeidirekt io n mit Kanonen in Haufen schießen. Ein anderer Polizeibeamter, der einen Befehl des Ministers den Offizieren aussolgte, sagte aus, diese hätten, nachdem, sie den Brief gelesen hätten, erklärt: „Die beiden Juden werden doch krepieren!" «- Infolge der neuen belastenden Aussagen wurde der von der Staatsanwaltschaft freigelassene Mörder Dobe gestern nachts neuerlich verhaftet« Lolkswirt. Hesteuchrlte Krone Auszahlung Wien ‘ Sn Zürich notierte —.0075 kentimer. —.0073 keatime«. Hie österreichische Krons. . . 0.0073 . (0.0078 am 21. Nvv.) Lie österr. gesiemprtte Krone. 0.0076 <0.0075 am 2i. Nov.) die tschechische Krone . . . . 17.— (16.75 am 219100.) die Mark......... 0.08h, ( 0.03% am 21 Nvv.) Slpram \ ... 2.05 (2.10 am 21 Növ.) D. korest .. 2.45 ( 8.45 atz, 21. Nov.) Sösta. . . , . » » 1 8.95 ( 3.90 am 21. Nov.) Budapest ......... 0.22*/, (0,221/4 am 21. Nov.) Marschau ....... 0.03«/, (0.081/, am 21. Nov.) Ae Devisenpreise. Während dieReichsmärk gestern in Zük ich eine kleine SröolunA um V* aus 0.0z% )u verzeichnen hakte, waren spa n i f ch e § i and en und L i r e schwäcker. Deviie Ppri* fiel, üm 'eiren vollen Franken auf 38.70^ Ärat'antz von Lff.l^'ouf 2480. Tie t f ch e ch i f ch e K r o n e hat ihre vor» Miigtz Einbuße zum größten Teil hereingebracht. Sn Berlin unterblieb infolge des Fe'rriager der Deytsenverkehr. ■ ' Sn Prag ermüßigte pch der franzSfifche Frankenvon 334.25 auf 22425, dageaen erholte sich die e i ch s m a r k von 0.47'/, ou> o.ro. die österreichische Krone erfuhr eine mäßige Avfchwüchung. Zn Wie n i legkN Neichs,ma r d v-n 10.78 auf Ij.öa her jra n zö f i f ch e Franken vcn 5065 auf 5145, ,L i re von' 3287.50 auf 3302 50. DägegeN ekmäßigle sich Dollar um 550 Kronen auf 72.0CO, Pfunde um 1150 ,«u{ 324700, tschechische Kronen um 45 Kronen «tu! 2260. Nachstehend die offizillen Notierungen : VerVifentlicsiunß «len Vev^enrentr-Lle vom 22. btovswber 1922. Devisen (bekecks unck ^us- ^inu. rslitunxea) ^m»ttzr6am!. t holl. Gulden Agram 1 jug. Kronen , . , Belgrad 1 Dinar ..... Berlin 1 deutsche Reichsmark Brüssel 1 belgische Francs . Budapest 1 Ungarische Kronen Bukarest 1 Lei. Chrlstlanln! norweg. Kronen Kopenhagen '1. dliflische Kronor London 1 Pfund Sterling , .' Madrid 1 Pesetas . , . » . Mailand I Lire . . , . . . view York I Dollar..... (Paris I Francs. Erag 1 tschecho-slow. Kronen dflfl I Lewa ...... Stockholm 1 schwedlsclieKronor Warschau 1 polnische Mark . ailrich 1 schweizerische Francs Noten »Itnerlkan. Noten v. S Dollar aufw. V . kleinere . . . Belgische Noten 100 Frincs . , Bulgarische Noten zu 1000 Leva . » » 100 . . ft . -. . . kleinere., , DB n Ische Noten 100 Kronor , . deutsche Noten zu 1000 Mark. . » ** » IW H > » „ „ kleinere . . . Engl. Noten von S Livrest. auiw. „ . kleinere . . . . . Französische Noten IGO Francs . Hol ändlsche Noten ICO Gulden . Italienische Noten v. ICO Lire auiw. » kleinere . . . lugosl. Noten ungest. zu 1000 Dinar * ■ ’ »■ » . ' 100 , kleiner« . . Norwegische Noten 100 Kfoner . Polnische Noten v. 500Mark auiw. „ . kleinert .... Rumänische Noten zu loöOu.BOOLel . „ , kleinere . . . Rüss. Noten (Roman.) zu 500 Rubel » •» Ido u W M Kleinere Schwedische Noten im Kronor . Schweizerische Noten 100 Francs 'Spanische Noten 100 Peseta!» '. Taclieclio-slow. Not, v.lOQO auiw. . „ ' » kleinere . . Ungar. Noten (neue Ent.) zu 1000 Kr. , „ ca lO.fft. Kr, ... t.» . Ideiotrs . . . . » fuß Geld Ware 4 28450.- 28550.- 6 271.75 272.25 5 1087.- 1089.- 8 11.75 12.05 4% 4844. 4856. - 6 30,55 30.65 6 5 13110.- 13140.- 6 14 60,- I469J.- 3 32520t). 325800.- 5*/, 11035.- 11035.- 6 WS.- 3344.- 4 72425.- 72575.*- 5 5204.— 5216.- 8 2277.- 2283.- 6V, 541,50 542.50 4*/. 19320. - 19360.- 7 4.55 4.65 3 13315.- 13535. — Kurt v,20.Novetnb. Geld Ware 28600.- 28700. 284.75 285,25 1139.- 1141.- 10.60 D.99 4724.- 4736.- 30.70 '30.80 13366*.- 13390*.- 14785.- 14815.- 32635').-326950.- 11160.- 11190.- 3321.- 3329.- 72975.- 73125. - 5124.— 5136.- 2322.- 2328.- 539.50 540.5^ 19705. - 19745.- 4.55 4.65 13505.- 13535.- 720C0.— 71900.— 4785.- 520.- 500?— 1449,).- 11,90 72300.- 7220..- 4815.- 624.- , m.~ 14550. 12.90 72350.- 72450.- 4665,- 518,- 498Ü- 1462). - 10.75 324700.- 325700.- 325850.- 324500.- 325500.- 325650, 5145.- 5175.- -5,65.*- 28300.— 28500.- 2845lj; - 33.2.50 3317.50 3287.50 3282.SU 3297.50 .3267,50 1073.- 1177.- 1124,- 1058.- 1294«.- 4.35 4.3g 467,- 447,- 19100.- 13420,- 10870.- .. 2*60.r 2255.- 31.10 - 10*05 72850;- 72750.- 4695.- 522. ■ 502.' 14680. 11.75 326650.- 32695». 5095. 28650. 33 2.5(1 3282.50 1128. 1062.- 1I1P.- 1114.- izoro.- 13195.- 13255.- 4.65 4.35' 4,65 4.69 4.30 4.60 m- 46&- 464.- 449.- 442.- 444.7 lu*-...’- ' 19431C- 19565.’- 1348t'. - 13420.- 13480.- 10930.- 11; 20.- 111*7.- . 2270.- 23U5.- 2315; 2265.- 2300,- 2310.- 30,30 3-.25 30.45 «US 3f*|Q R.49 Msener M^gen^Ws. ..; ’ ÄwelterMg ller Wrfevertehrs. ■; In där unher .dem ÄoHtz. d«s Wäsiidenten Btzt-It''< hard Popper-Artberg aibgeMtenHn Pleüarsihüng der Wiener Borsekänimer wurde beschlossen^ ab nächster-Woche a u.ch am chittwoch Börsev.er'sämmtungen Muhalter^. . Cs wurde ferner üher Antrag des Herrn Pörferates La ttge r die Frage bergiE,. auch Anlagewevt« gleich den Aktien ohne Z,i n se nz u. h a.n de ln; diese Angelegenheit wurde einein Sonderausschuß zur DurchbevLiung der Einzelheiten übertragen., ,1 . . Endlich. wurde eine Reiche laufender' NoÄerunasHl'suche und Berwaltiungsangeiegen'heiten erMiigt. Die outzerordentiiche Generalversammlung der Union-Bant. Gestern vormittags fand unter dem Vorsitz des Präsidenten Eugen Minkus die arrgMnditzte a-ußerobdenttiche-Gchveralvecsmnmlnng >der Union-Bank statt, deren Bechändlungsgegenstände die Anträge'^des Verwültungsrates auf Aufwer- -tung des Aktienkapitals Md die gesetzlich vorgdschriebem Widmung des Bewieibs'Lapitais für die Lemderger Filiale bildeten. Zu 'der Gonetalversammilung wabeu 65 Aktionäre erschienen, die 66.624 DtmMeN' repräsentierten. Die Anträge des Verwattungsraies wurden ohne Debatte einstimmig üngenoinmen. * - Der Generalversammiiiuug der Union-Bank sah man ry Finanzkreisen' mit großer Sprunung e-ntgogen, da sich seit Monaten. an der Börse ein Majorrtätskamps in Aktien, der Union«* Bank «bspielte, der darauf zurückzuführen war, daß ein Groß-- aktionar seinen Aktienbesitz zu vermehren beftvobt war, um in den. B erwaltungsvat ausgenommen zu werden. Die einstimmig^ Annahme der Anträge der Verwaltung zeigt, daß diese 'das volle Vertrauen der Aktionäre genießt, die Zwischenfalle, ans die 'man gefaßt sein zu müssen glaubte, find ausgeÄioben. Wie in der Generalvirsammtung vom Präsidenten Mn-- kus Mtsgefllhvt wurde, ist infolge der Bervvdnnng des polnischen Handels und Finanzminister imns vom 23. Juli d. I. für di-e Fortführung des Betriebes der Lemderger Filiale eine Konzesfion Mr polnischen RdMerüng'erforderlich: Die -Bewilligung' ist an die Dovaussetzung geknüpft^ daß dieser ^FMabe ein ausschließlich ihrem Geschäftsgang gewidmetes Kapital» in polnischen Mark zur Berfügrmggestellt werde, Und ^-daß die Dotation der Filiale durch' vim-on Beschluß der GeNenÄverfamm-* lung erfolge, der in dem Konzessionsgestlch nachzuweisen ist. Die Hohe bieses a-nsschließlich äm Geschäftsbetriebe der Lemberger Filiale gelmdnteten Kapitals würde mit 200 Millionen polnischen Mark fest. 2$ NkMmber T922 ewe^f' ' Verwertung jugoslawischer Jnlandsariszahlungen. Nach der geltenden provisorischen Verordnung ' konnten, die meisten Warenlieftrungcu ngch JugoslawiLn'-nur ckn.cr l:i O-'-ins.. ng getätigt werden, daß sich der Lieferant Mit'der Bezahlung in Jnlatldsdinaren (5kronen) begnügte. Derlei JnlarvdsanszcchlungeN waren bisher sehr schwer verwertbar Wie die Wiener Handelskammer erfährt, dürfte, noch im Laufe dieser Woche'von der mgoslawischen Regierung eine Verfügung getroffen , werden, die Me Sanrmlung' oWr''^WchsMa)M.'.',MNnstäwde' .am Konti' der Oefterreichisch-unxiariichen Bank und dadurch auch ihren Ankauf durch die österve ichische Devisenzentrale ermöglicht. Ämwechsümq untzrauchLarer und Teilvergutrmg beschädigter Banknoten. Der Generalrat der Oesterveichisch-ungarischen Bank hat für' die Umwechslung unbrauchbarer und die Leilvergütung beschädigter Banknoten aller Kategorien neue Grundsätze fest gelegt. Danach verlieren Banknoten, die mit texlichen Zusätzen versehen, überdvuckt, übermalt, stampigliert, mit oder ohne Schristzeichen perforiert oder sonstwie ' in ihrer äußeren Form abgeändert wurden, auf Grund der Bollzugsanwersung des Slaatsamtes für Finanzen vom . 18. Juli 1920 die gesetzliche Zahlkraft und dürfen von der Oesterreichisch-ungarischen Bank nicht eingewechselt oder umgetauscht werden. Ansuchen'um ausnahmsweise Einwechslung solcher Banknoten sind an >tzas Bundes» Ministerium für Finanzen zu richten. Wenn die Einwechslung bewilligt wird um». bezüglich. der Echtheit "der Banknoten kein Zweifel bcsteht, findet der Umtausch nur gegen Vergütung der. ijeweils festgesetzten - H^rstellungs- und Umwcchslu»gskosten statt. Für beschädigte^ (unvollständige)'Noten wird nur jener Betrag vergütet, welcher auf die unversehrt vorhandenen Teile der Banknote entfällt. Dabei -gelten folgende Grundsätze: Für Banknoten teile der 500.000, 100.000 und 60.000 Kronen-Noten wird - keinerlei Vergütung geleistet, wenn sie. weniger als zehn Hundertstel der Zrotengroße ■ betragen. Banknoten zu 10.000 und 5000 müssen mindestens ein zusammenhängendes Viertel umfassen, so Banknoten zu.1000, 100,60, 20,10 und 2 Kronen Mindestens eine zusammenhängende Hälfte umfassen» wenn der darauf entfallende Teil vergütet werden soll. Abschluß des tschecho-flowakisch-ungartscheit Handelsvertrages. Aus B u d a p e st wird gemeldet:^ Die wirtschaftlichen Verhandlungen zwischen Ungarn. und der Tschecho-Slowakei haben zum Abschluß eines auf unbestimmte Zeit lautenden Handelsvertrages geführt,.der aus drei 'Monate gekündigt werden Ecutp. Der Vertrag regelt die allgemeinen hanvelspontischen Fragen, wobei die Frage Sw* Ausübung von Handel und Getverbe durch Private und Gesellschaften im Sinne der MListbegünstigung, der Verkehr mit Einschluß des Transilverkehres und der Schiffahrt poritätisch geregelt wurde. Der Vertrag-besaßt sich auch mit den Fragen des unlauteren Wettbewerbes, der Konsularvertreiüngen, der Handelsreisenden und mit soziakpolitischen Fragen. Ferner wurden Abkommen geschlossen Über, die vchtiickie Bchandlnng von Produicions- und Traysportunternehmungen, über Erleichterungen im kleinen Grenzverkehr^und bei der Zollabfertigung, bezüglich der Tierseuchen sowie wegen Erleichterungen des Eisenbahnverkehres und Vereinbarung von gemeinsamen Grenzstationen. Die Verhandlungen über ein Warenauslauschübeveinkonrmen werden, noch fortgesührt. : . . . ’ Reue direkte Frachttarife zwischen Triest und der Tschecho- Slowakei. Unlängst fand in Bozen eine internationale Eise« bahnberatUng statt, in dtzr über die künftige Form ider direkten Eisenbahntarise für den Verkehr Oesterreichs und der. Tschecho-Slowakei mit Triest beschlossen werden sollt". Der rapide Sturz der Mark beveUete große SchwierigLeüen^ da die Triester Tarife, Um- Wechsaipt eiste» Ä«iit zu besitzen,. Heu GharaLter von KönkurvenzlLLÄftn guftversen müssen. Dank dem Emgegenllnnnmt der beteiligten Berwinttuichen wurde« die . Grundlagen - für den neuen, mit 1. Jänner 192Z itt i tretenden Tarif, in den' Einzelheiten sestgchelbt, hierfür, rove bisher, die Lirewährung be'ibehalten und die automatische Anpassung der Eisenibahnfrachtsätze von österreichische« oder tMecho-stowakischen.Stationen nach Triest an die Sätze für Mo Verkehr von denselben Statwnen nach Hamburg beschloffc-n. Da' die Triester Schiffahrtsgesellschaflen sich bereit erklärt - haben, insbesondere für die Ausfuhr die weitesten Opfer zu bringen,; wird italienischers-eits erlvartet, da^ die, in letzter Zeit ohnehin/ stark gestiegene Ausfuhr über Triest sich nächstens noch weiter heb^n Wird. Börse für landwirtschastliche Produkte. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung".) Die übri'gens wenig amegen'^n Auslandsberichte VleMewf hier gänzlich unbeachie-t. Der Wiruvr Getreide- und MehlmarÄ' steht vollkommen unter dem Druck «der herrschenden Kaufunlust.. Es ist ln allen Artikeln ein Käuferstreik zu beobachten rmd wenn! ein solcher mit Bvvdeidacht or-gauis ie-rt worden wäre, -wurde - er, nicht besser zur-Auswirkung bo-mmen, als es gegenwärtig der; Fall ist. Dabei ist >das Angebot in -den einzelnen Artikeln keines^' Wegs als vLlchl'ich zu bezeichnen, die Mühle« -klagen über sich» siet lg yevschlechlie'rniden Atehlabiatz, da sie der Konkurrenz M»! hLremslutenden aus'Ändischen Älahlprodu-kle nicht gchonchseM sind. Sie vermviLen es -deshalb, Anschaffungen in Rohgetreidei zu machen, da sie durchtvegs dvr Meinung find, daß die Preis-! läge eine weilM Bortiefung erfahren wird. Weizen iottirte öel'i wenig belan-greichsm Angebot in Nemeren Partien. zum Um-" jatze gebmcht werden, wobei der Preis von 4200 K. kaum > über-! sw' >■'.{ - - >'- undin Piawweizert la^ech Offerte zn 4-M ott 4700 K. vor, doch fanden ^oes: «MrgsnM le>.. . l 0;.u^vll .vl); bis 4050 K. bezahlt. Das Angebot tritt auch in diesem ArMeli! freundlicher heiwor, ahne daß dieses aber reichlich zu bezeichnen! wäre. Das Jnlamdsgeschäft in Geost-e bleibt belanglos und hati hie. Äaufunlust der > heimischen Etablissements Mlleicht auch dadurch eine Verschärfung erfahren.- daß aus -bet Siowtüöi sehr; staue Berichte vorlivgen. Slowakische Gerste, die noch vn dev- Borwoche zu 3bv0 K. Unterkunft fand, konnte in dcn letzten^ Tagen leicht P 100 K. billiMr-en Preisen erstanden werden, otwch gleichpvers'itz ist das Heilnische ErAougnis ausgeboten, wogege»^ r-umanische PwvenienM, die allerdings quaiitatii-v gegen dis^ erstgenannten Produkte zurückstehen, zu 3300 bis 3400 K.' pit* lich vergebens offeriert waren. Mais ist nur in rumänische»! Provenienzen offeriert und findet bescheidenen. KbnsninMatz m der Preislage von 3400 bis. 3600 -K. Hafers dev reichlich zumi Ausgebote golangt, speziell in Waggons stehender Ware, dai Eigner die teueren lla-Mspesen evspaven wollen, liogt sehr flaüi und'findet selbst bei stark gedrückten Pvei-sen nur -MichsÄrig Auf» nähme. Die Hirsepreife hüben in den letzten Tagen etwas angezogen, da sich das A-nMbot in de-n für die Vevsovgunig in Betracht kommenden bulgarischen un-d rumänischen Prövenien^M rung» das klein« Lokogeschäft fällt kaum in die Wage und de« Exporweröchr stockt aus bekannten' Gründen. Zufoige reicheq Offerte in rtaliMschem Veis haben sich auch die Bu-rma-Preis«! berwohlfM-, her.Konsum zeigt.nur geringe KanfneMing. Ge-- radezu unanbriu'gbar sind Kartoffeln, die sozusagen m jodsm? Preise erhältlich sind. Rau-hfutl>e-r zeigt behauptete Preislage,- sowhl für pEösterveichifche,' Wie für burgettlänidische EMug-i nisse^ da dsr BMrf das AngeÄot übersteM. Bon dem -M-chl*! Mckgange -begriffen, ttöjMn dir Vudape'jt'sr Noiievuna>eü aller-! dings nominell an chvLn' 'Not«rurHen 'f«schMen,-^dmn auch iH Budapest stockt der Mehlabsah gänzlich. Die Marktlage wiM Wohl am besten dadurch charak.'eris'ivrit, daß auMatib gute Et< Zeugnisse bereits zu 6700 bis 6800 K. erhältlich sind, ein Preis, den man noch vor 14 Tagen für unmöglich gehalten halte. Auch die Roggenmehspr-oise zeigen Einbußen, gleichwie diüs bei Futterm-chl und Kleie-der Fall ist. Es l-oiMtN mo iiüo-'iomm ab Wien: Weizen stK.« Roggen 385" bis 4050 K Gert e rnlänktsch' 8i50 b;8 8300 Kq fbnvifiicfye 3500 $t., umamictie 3300 b s 3l0 > ^.„ Ftiitergerlle i?8fO j?.. Di« s rumm tsck'rr 3400 K., Hm r 2800 K.. lliloim 18<00 b:s '0 00 K. <580 bis bS0 ung. K:, 8 bis 8.50 .l chech. K-, Eibe.'Lr00 bs 80>0 K.. Bvhn n neu 140 bis 1'0j «na. K-. tumämiche -45 0 bis 4l>00 K-, Etbien neu 8 75 bist 9.25 Linien' IStz bis 140 »mg. K., Reis Burma 5600 t-is 5 00 K., tmlierniäer 200 bis *l-> Lire ab Ta v s. .Hon xeb ßtj 600 iic- 2S 0 K, bürgenla di ches 2^00 bis. 28t»0 Ä, <2nof* »550 bis itM A., Bun-stroh grpr ßt l60.) /b s 11ÖG M abj Ctai oncn, Wn engues 7St.0 K.. ,'^e z ume.,l mlaudiimes N» llev 000 K, niifäl-ches 7^1-0 bis 73-0 K. lS15 bis 225 «na. K->,> Wcizeobiokmehl ö .< 0 K,, Äkogoe' Niehl Eii'str 5S00 st., Roa'g nmr»l 15® 4b!)» d-s 4100 K., Futt.ruühl 220- K., Wr>z n- oder 0»0ggenklerc 1700 b s 180a K. Wiener HoMrse. (EigeMericht der „Wiemr Morgenzeitung") Die tzeulige Holzbörse nies gu^en Besuch aus Und besser Kauflust ve> and für B r e n n h v l z. da sich KSuier v; ll'n em fänden, um zu gediüikten Preisen einige Quanlen aus den Marine zu mimen. Bon den »r,oMn Abschtüfsen sind he v»r zuheden Kart.» Scheiter trocken zu 3.8L0.000 K. ad Wim, halte Biennnvl' trocken zu 3,500.^00 K. ab Wien und wei l es irra ei zu 3,45o,0oo K. ab Wien. Für gemiicktes fctberl« mai 3,60C.OuO K. ad Wien. Des feu eren bezahlte man für Blbch. ot aus lliaoeiho.z-A'nd olz (16 Zentimeter auro.j 250.000 K. a! uieü'röiler etck.iich.»r S a»ön pro Kubikmeter. Sonst D.»r noc Onidresse vorhanden'lür ÄIwrn.- Birnenhrlz, Vichenrunülrolz tmi für tz.rubs»,ho,z. Ausreboten wuröen vrn Nadeliwiz-E ch n lll t mater ''a l 40 unb‘4ti /'llimeter-Bretler von 25 Zeitli,, .re au w. ju.OCOOCO S. äd Wien, äar.lhnz dezimmert zu 4di).000 it K'eier ,Föhre) 'psoslln 52 M'l!'Meier von 18 Zen!meier au r äU 5 t.000 §. ob ntedeiüst rreickifcher Station und von Laub Ivo l z«S d> it *■i'»in ä i e t i ö l, inländische Eiche 26 uui 33 Millimeter 311 1,(00.00) K. ob meteröfterreichischer Etalion. Wiener ÄmMbSrfe. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung".) ZM vif^n-t'Ä.n..Be.K-mse ^tau^en um 24. 0.. 11 Uh vormittags, 21! Meter 45 Zentimeter Tuch und um H»1 Uh 2' bis S Äesselmgen P^iroleuin rumüntichLi- Provenienz, mi zirka S0.t.00 bis 40.000 Kuvgr >mm trasit Nordhahnhof. . Prager Mrse. , Prag. 22. November. Noch bet gestrigen Mschwachum stellte sich im Zusammenhänge mit den Rückgängm an d« Wiener Börse ome weitere Reailion ein. ivelche sehr unguUstn ruf den Stand der Kurse einwirkre.. Die. führenden Jnd. st iaoäpieve verloren 80'bis 66 Kroneäi. wobei fmvvlvi die ' ank«N' alS auch die Knlisseniverl'e uitiei 3i^t!imtw„en litlen Xm m&tKq» Mich not 41m* tzKMich Mg