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Wiener Morgenzeitung · 1922-11-23 · Heft 1360 (23.11.1922) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1360 (23.11.1922)
Date
1922-11-23
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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' ' I '• ' '* V* *’ .' ’ ( fkfif ir^fr^^jr^v^Tf ,' -qv?f vt< t Sfr. 1360 mBaiaM». Wien, DonneMag -»Eil»»» Wem man nach Seutfchland reise» MM. Wie es auf der deutschen Patzstelle zugeht? „Die Deutschen sind gescheiter älswir", hörtrnan setzt allenthalben sagen. -,Dialasseirsich nicht auskaufen, so.wie es Oesterreich getan hat. in den Tagen -es wähusinnigen Vkertev MorMzetkuns..23. Novemvee vgL*****7"'-' Seite 5 — — '■■'■" .■—. -- 1 -—---' - ..m+ttiWirXMI.ki. — . , ■ - -. .. -.. : Es scheint, daß diese Ansicht die richtige' ist/ denn wer ominal in letzter Zeit den Leidensweg zur dsutschen Paßstelle in die RotentUrmstraße unternehmen mutzte, wich einen Vorgeschmack davonbekommen, wdeesdie Deutschen ittaichen, um den» Ausverkauf zu entgehen. : Bor einigen Tagen schon hatte, ein deutscher Größkauftiumnim Rahmen im'seres' Blattes eine Aeutzerung wiod-ovgegeben, wonach Deutschland alles, vovgekchrt hat, um die uneUbetenen ®o*' lutareichen fernzuhalten oder chre Tätigkeit wenigstens auf ein Minimum emguschränken. ,Ausfuhrbewilligungen für größere Waggonladungen werden, so hört man, sehr schwer ertellt und mit allen möglichen und unmöglichen Aufschlägen bedacht, aber auch dem eftrzelnen wird es in Deutschland immer schwerer gemacht, für die billige Mark einzukaufen. Der KäuserveUkanf ist ja für Ausländer bereits Wert. Die deutsche Paßstelle in Men bietet in diesen Tagen das Bild eines KriogÄagers. Bon den frühesten Morgenstunden stellen sich Hunderte von Menschen in der Rothgasse an, um frierend und schimpfend den erschnten Augenblick zu erwarten, "da sie das Hans und dann schließlich die viel zn engen Mumeim zweiten Stock betreten diirfen. Oben herrscht ein beängstigendes Gedränge, eine Nervosität und ein Wirrwarr, wie man sich ihn nicht ärger Vorsteven känn. Bisa werden nur in den allerseltensten Fällen erteilt. Und wenn, dann auch nur durch unsäAiche Martern des Wartens, Versprechens, Bogenausfüllens, Ausgeftagttveödens ustv. Es gibt Leute, die tatsächlich e i n e g a n z % Woche 'lang und noch länger Tag für Tag aus die Paßstelle gehen, dort viele Stunden verbringen, man endlich zu einem Visum zu kommen, oder auch 777was sehr häufig vorkommt —- abgowiosen zu weiden. Der Weg ins gelobte Land der billigen Mavk wird einem wahrlich nicht leicht gemacht. Jeder, der ein Visum ausgestellt bÄommt, muß zum Konsul kommen oder zumindest zu dessen SekvetLrin, einer energischen jungen Dame, die aber trotz aller Tüchtig-' keil doch dieser unerhörten Arbeitslast nicht gewachseri ist. In dem Getöse der aufsie einstürmeNden Parteien weiß sie sich /marrchmcck nicht mehr anders zu helfen, als einen Wachurann zu holen, der im Wartezimmer^ hr dem außerdem eine Temperatur wie in der Hölle herrscht, Ordnung schaffen.muß. Leider geht die deutsche Gründlichkeit hiev nicht so weit, das Personal der Paßstelle entsprecherw zu erweitern. Es istgeradezu unmöglich, daß diese Arbeitsleistung von den wenigen Beamten und Beamtinnen, die letzt tätig sind, bewältigt werden kann. Das Resultat ist dann allseitige Nervosität, Streitigkeiten, Schimpsduelle und Chrenbelewämvgsklagen. Interessant ist, daß sich auch an die Not der Visumsüchtigen bereits der Menrr Geschäftssinn hevangenracht' hat. Wenn man in der Rothgasse stundenlang wartend mißmutig steht, wird man von ,einem Mann angesprochen, der unter listigem Augenzwinkern die MöAichikeit verrät, -r«^n ohne weiteres Warten „nach oben" zu bringen! Wenn man dem Verführer in den Flur eines Nvberchanses folgt, Und 20.000 oder 30.000 K. spendiert, zaubert er aus seiner BrieftaMe einen Passierschein hervor oder auch zwei, den man bei den postierten Wachleuten vovweist und auch anstandslos durchgelassen wird. Oben m den Bureaus der Paßstelle muß man dom Schlaumeier den Passierschein Wiede^ ausfolgen, der findige Mann verschwindet, wieder, uw den nächsten Mann oder Frau aus ta«; Angestelltenrnhe für Geld und gute Worte nüt einem Passierschein zu beglücken. Ein höherer Beamter der deutschen Paßstelle äußerte, sich einem unserer Mitarbeiter gegenüber, daß die Paßstelle angesichts der Situation nichts anderes tun könne, als mit dem Erteilen von Visen äußerst sparsam umzugehen. Es sind der Paßstelle eine ganze Reihe von Personen tte könnt, die immerzu zwischen Wien und Berlin hin und her reisen und dabei natürlich nichts weniger als im Interesse Deutschlands tätig sind. Diesen Leuten werden weitere Visums einfach verweigert. Selbst Familienangelegenheiten, und mögen sie noch so dringend sein, können für die deutsche Paßstelle augenblicklich kein Grund sein, einen Sichtvermerk auszustellen. Es , wird in allen Fallen eine Einreisebewilligung der betreffenden Stadt verlangt, in die der Reisende zn fahren wünscht. Erst wenst der Reisende in: Besitz dieser Bewillig»mg ist, kann das Bi?" fuitt gegeben werden. Wir sind uns bewußt, daß durch diese strengen Maßnahmen auch jene Personen in Mitleidenschaft gezogen werden, die keine „schieberischen" Absichten haben, aber es bleibt efce« leider kein anderer Ausweg als äußerste Strenge. Uebrigens wird soweit es möglich ist, individualisiert, damit Härten »»ach Tunlichkeit vermieden iverden. >-ner. ' TenemilWftawÄe in MnniWweis. Braunfchweig, 22. November. (Wolff.) Heute kam es hier abern'äls zu Unruhen. In später Nachmittagsstunde zogen wieder größere Trupps durch die Stadt, ohne daß es zunächst zu Ausschreitungen gekommen wäre. Um 6 Uhr abends, kam es auf dem Sbeinwog zur Plünderung der Schaufensterläden eines Geschäftes. Bedrohlich wurde auch die Lage auf dem Hagemnarkt. 9M<? die ..BranusHwoiger Landeszeibung" meldet, mußten auch .. utc|wn die Schlltzabteilangen teilweise wieder mir blanker Waffe gegen die Menge vorgehe»». Ein Beamter und mehrere Zivilisten erlittet» Verwundungen. Sie Mafsenverhaftungeu in Meto. Aus MoSkÄü meldel daZI.C. Bl: Die etwa 800! m verschiedenen Städten in der Ukraine, hauptsächlich im ' Kiew er Gouvernement, verhafteten Zionisten befinden sich gegenwärtig zum größten Teil auf freiem Fuß, aher unter der Aussicht derTscheka, und Wärter» darauf, daß ihre Wtgelegenhert vor dem Revolut'wnstrMM zur Entscheidung kommt. Die «»eisten, wurden aus Gm»id eines Sondsv-efehls am 20. September in Haft genommen, mehrere wurden, nachdem sie mehrere Wochen im Gefängnis zugebvacht hatten, unter der Beengung fveigelaffen, daß sie sich dme zio nistis che n Be tä tig un g enthalte n. Gleichzeitig mit den Verhaftungen wurden DMmenle und Gelder . der Organisation konfisziert. Die Anklage gegen die Verhafteten lautet auf konteriMolutionäW Propaganda und Zugehörigkeit zu autisowjetistischen Pavteien. Die in Kiew und in der Provmz verhafteten Zionisten brachten zunächst 18 Tage im Gefängnis zu, bevor die Untersuchung ihren Anfang nahm. Sämtliche Verhafteten erklärten offen, daß sie keine Minute ihre Arbeit unterbr ochen haben uuid sie auch in Zukunft fortsetzen werden. Hhve Tätigkeit sei in keiner Weife gssgen die Rätemacht geachtet und kann ihr auch keinerlei Schaden bringen. Sämtliche Verhafteten wuchen über ihre Beziehungen zu den Verhandlungen IabotinskyS nüt Pettjura fovche DL, KsS.NSMZkS. zu. SerreM. Denifin befragt, ».. Gegen einige Gruppen der arrÄievten Ziornsten hat der TWka-Becunte Rachlis, der gut hebräisch perstoht, die Untersuchung geführt, da die Verhafteten sich de-. monstrativ weigerten, in »Liner anderen SPrÄche zu. antworten. Am Versöhmmgstage wurde den Verhafteten die Erlaubnis gegeben, gemänsim» die Andachten zu verrichten. . > Ae «kaWche« Pogrome. Die Moskauer judisch-konnnMistische. Zeitung „Emes" wirst in einem Leitartikel die Frage auf, wer <mr meistewunter den Pogromen gelitten hat, mck kommt zu denr Schlüsse, daP obwohl die Pogrornarrangeure besonders gegen den jüdischen Bmrrgeois gchetzt haben, die Pogvoniwaffe doch hauptsächlich auf die armen Juden und die Wischen Proletarier nisdergesaust ist. Rach genauer PMfung der Pogrommaterialien erweist es sich klar, daß von den dmch die Pogrome Geschädigten 90 Prozent auf.dje arme Mische Bovölkerung fallen. Der bemittelie Teil der Mischen Bevölkerung hafte die Möglichkeft, sich durch Loska-uf oder durch Flucht in die große SMt zu retten, Dagegen tvaven der arMe jüdische Klemstädter, der Sivplev tmd Kolonist der» Bestialitäten der Pogrornbanden erbarmungslos ausgeliefert. So wu-che in Weißrußland die gesamte jüdische Dorfbevölkerüug ausgerottet; in den weißrussischen kleinen Städten haben die Balachowitsch-Bandett die Mischen-Ha n dw erke r ihrer sämtlichen Werkzeuge beraubt. (I. C. B.) Das Mische KolonisMomyrojett ln Mexiko. Das New-Aorker I. C. B. wandte sich an die Regierung der RepMü Mexiko mit dem Ersuchen, ein für allemal zu erklären, welche Konzessionen die Regierung einer jüdischen Kolonisation zu geben bereit sei. Das Bureau erhielt darauf vom Sekretär, des Präsidenten der Republik, die folgende afttoritatwe Antwort: ^Der Präsident der Republik Mexiko beauftragt mich, Jhrren zu erklären, daß von einer Gewährung von S o nderrechten mit Bezug auf. Kolomsation in M^tto ausschlretzkch an Juden feine Rede sei karin. Solche Privilegien sind tmrch die KonstitutM abgeschasst worden- Die Regierurzg Mexikos wünscht. jedoch, daß - große. Strech-n. Landesdie sich für Landwirtschaft eignen, kolonisierr werden sollen. Sie ist deHallb genest, jeden, der kolorristeverr will, allerlei Erleichterungen zu gewähre,». Wenn die Juden darauf emgchen wollen, mögen sie chre Vertreter hierher senden, die die ganze Angelegewstt dcchin nr»tersu^n sollen, ob die herrschende» Bedingungen für sie paffen ot^r nicht." Mener Zntemationaler SchaOongretz. In -er achten Runde des großen Meiste»kürniers waren wichtige, für die Asihung der voraussichtlichen Preis- KSger enlicheidende Ereignisse zu verzeichnen., In dieser Runde traf der noch unbestegte russische Großmerster R ubin si e i n mit Dr. T a r t«t» o w e r zusammen, der in unaufhaltsamen Stegeslaüs L'/, Punkte aus sieben Partien erzielte. Die Partie ßestältest sich autzerordcntl'ich lebhaft. Aubinslein war anfSnglch .um Angriff übergegangen. -er an Dr. Tartakower unübertrefflichen Derteidigungsmaßnahmen zerjchellte. Dieser ging dann bald selbst zum Angriff über. Die Parlie ist zur Stunde noch unbeendet und in einer Stellung abgebrochen worden, m -er Rubin» stei» noch starke Reckis-Ausstchten besitzt. Die Partie Grün f e l d—R e! i endete mit einem Knalleffekt. Grknseld hatie durch gediegenes Stellungsspiel etwas Terrain gewonnen. Im 26. Zuge stellte ihm Aeti eine außerordentlich haimtückische Falle, in die Grünst!- ahnungrtos hinetnfiel. Da Lurmoerlust unvermeidlich war, gab Grüafeld auf. - ' Das Domengamdit Dr. Tarrasch-Wolf endete im 82. Zuge mit remis. Gleichfalls unentschieden ist die Partie Km o ch-T a k a es. A l t e ch t n hatte einen bösen Tag. Wenn nicht V u k i er -egen ihn wieder so sorglos weiterpielt wie in seiner Partie gegen Dr. Tartakower, wird er mit dieser Partie, eine Leistung vollbringen, die ihm nicht so leicht »vird uachgemacht werden könnm. Dem in diesem Tumier recht wechselvoll, spielenden S o» g b l j u b o w gelang heute e'ne Glanzleistung. Er konnte die Stellung S p i« l m a n n r gänzlich zertrümmern. Das Damebgambit i g—M a r o c z y wurde in annähernd ausgeglichener Stellung abgebrochen. S t o n d v o r d e r P a u s e: Tartakower 6'/, (&),. Wolf 6, Alstchin, RupinsteiN 5 (£.), Grünfeld 5, Marop;y 4% (S5., Reti SV, (K.), Spielmann 3% Samisch 3, Vükovics 2'/, (H.). Tarraich 2'/„ König 1 (L.). Takacs % (K ). Kmoch l/*. * ' Paarung fö r heut e. Mareczy—Nubinflein, Aljechm-König, Wolf- Vükovics, Spielmann—Tarrasch. Aetl- Bogolsubvw. Kmoch—Gn'mseld, Sämtsch-Takacs. Tartakower frei.' 4M , Gestern wurden die Vör»^ des Äongretzturnierr zum Siegestumier beendet. Sn der eril'en Gruppe siegte Beuium bl/a von stebirn Splelern. Dun,» folgt Iuirpel mit 6 Punkten. Ebenfalls 5 Punkte erreichte Fischer unü Dr. Kirschen, welche aber zum Estsesturnier laut rumierbe^immung nicht zvge'asfen werden. In der zweiten Gruppe erreichte Dr. Mandter stV, und Alfred Wolf 4V, Punkte. In der dritten Grupp« haben Lokvanc und Sauer (Graz) «U je b Punkten die Spitze erreicht. In der vielten Gruppe wurde Müller» -er als einrelner sämtliche Partim in überlegene« SpiA gewann, vor Stiebitz der gleichsatlin die Siegergruppe ko«»t, Erstes SöziÄe Fürsorge im gndenbezirk.' Der Fürsorgefouds des Kl«bs der jüdischen Manbaiarc der Leopoldstabt^ - Bclld rmch dem Anftsäntrrtte der MsichnattoMen Fürsorgeräle der LeoPol-i'Mts dve 'in stattlicher Zahl a.nläßttch der jüngsten Ge»neinlhe»)atswHlen in Vas - Armen- Lnstktut des Bezirckes auf Gmnd des Proporzes entsendet .wmL«r, entstainb im H«ise dieser,böjvußt-jü-ischen Fürs sorgeräft das Bedürfnis, «üre mov er tte H ilfsäcktior» für jüdische Arme des Bezirkes Ws Leben pt rufen. : •>'; 11.^*'''"- » . Diese FÜLforgerate haben.ja Fühlung mit. .der bedrängten, notleideMir.Bevölkerung,, uyd stoßen immer wieder mif d er s ch am.te jüdifche,Arm«, die Ait s« lander sind, und .daher von der.Gemeinde Wien nicht unterstützt werden. So entstarch'.Var etwa zwei Jahren der „Fürsoxge.fonds.des Klubs dei jüdischnationalc.rt .Mand.a.tqre^ der Leopol d st a d t", der in aller Stille sein -vircklich fe-gensreiches Werk begann und mit. Hingabe, weitepführt. / Rach zweijähriger Tätigkeit ist.es wohl an der Zeit, der OeffentlichLe.it über diese Mrsorgeaktiou zn berichtet». Der Klub der jüdischnatwlralen Fnrsovgeräft hctt eine»» Kataster über sämtliche jüdische Arrnesbes Bezirkes angelegt, und trat »nit allen wirklich Bedürfligen in MWng, sd daß eine Förderun g -.erchL^ftflichen Bettelet von v o rn Herei n aus geschloffen ist. Als Grundsatz wurde ausgesMt: Rasche, wirkt»ch/förderliche Hilfe für. Unglücklichedie sonst in der.' Großstadt völlig untergehen, wen»» ihnen nicht EÄverbslyvglichkeit. geschaffen oder über die schwierigste Zeit bis zur Gründung tfner Existenz hintveggeholfen wich. So hat »nan einer armen Frau eine NaHmaschme verschafft, einen zngvmrpegegangenen Hausiever m den Stand gesetzt, Ware zu känfen und sein Gewerbe rre»»erbich zn begümen, und in ährllichen Fällen erfolgreich Existenzer» aufgerichtet. Wir errtnehiMN als , Beispiel der Tätigkeit dieser Fürsorgeaktion äus Wen Akte»», die uns vorliegen, folgende»», Fall: ein Mekoyvaläzent, der nach schrvever Kmnkheft nüch Wien verschlagen wuvde, völlig hilflos ivar, n»»d von dem mit der-Erhebmg betrauten Fürsorgerat dem Ple»nm» des Klubs als besmrders würdig empfohlen wurde, hat der Klub unsechr jüdisch-, nationalen Mandatare durch einen g ckn z e n M o n a t erhalt e n, bis er wieder «rbeitstüchtig war. Zux.Frettbe des-Klubs ist dieser Mann jetzt in seinem 'Gewerbe erfolgreich tätig und h a t b e r e i t s s e l b st S p.e n d.e n -e-M Füx sorgefands des Klnbs zugewendet., Es erübrigt sich/ dava»»f hinzchvevsen, daß. , nnsere jirdischnatiorlalen Fürsorgeräte in ihrem K^chise Kreise ihnen, zugänglicher Wohltäter in di>esen wittschästlich so Überairs schwierigen Jtrhren nur durch grM eigßrw OpftrsverküigKert ulch^Anwerrdung allerevde»ftlictze»i MHe die Mittel a»»fbvmgen kor»nten, unr das öogöttssej»e Werk gedeihlich forftuführs)', besondp^ in den letztesteMnnen«,'», als -der Wert des Geldes fortgesetzt sank. Eme Theatervotstellungin. der Freien jüdischen Volksbühire^ ilrefche dxr Klub.aui eigenes Risiko veranstaltete, und dia Dank der

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