Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1359 (22.11.1922)
- Date
- 1922-11-22
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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I ' ' '- , ' / ^Sene L' Menj -Mittwoch Irr Prager —y. Wien, S2. November. DaS Mewer großdeurschs Organ ist natürlich — ivre denn nicht -— mit dm Prager KratvaMu-denten dollkom- «e» eüwerstauden. Die Wahl einesHMn zum Rektor sei ein Faustschlag gewesen und die deutschen Studenten hatten zur Notwehr georiffen-Damit — someintchieGemcinde des Hakenkreug-Ritus «küßten eigenftichauch diev Zkmifien einderstandsn fein, aber sie, erheben Airspru ch. auf deutsches. Gut. Das ist etwas, was--«kau in antijüdischeu Krersen gewöhnlich einen jüdischen Dreh nennt. lleberdi^ prinzipielle Seite der Sache ließe sich immerhin .reden.Wir. anerkermen zwar in der Wissenschaft und Forschung deinen «ationalpolittschen Gesichtspunkt als maßgebend und nreinen, daß ein Jude, wenn er die wissenschaftliche Qualiftbrtion zürn. akademischen Lehrer besitzt, ebenso gut die RektoratZwürde bekleiden kann, witz-einDeutschereine amebi< Manische Universität leiten kann, was sich ja auch schm ereignet hat, ohne daß AmevikaMrmrde gegangen ist. Wiener Morgenzeitung. 22. November 1922 •4 sie alle sonst notwendigen Vorbedingungen erfüllen. Jn- Europa Mt man noch nicht so weit, und es ist eine Angelegenheit deS poMschen Taktes» ob eirt Jude, wenn er zum Rektor gewählt wird, die Wurde annehmen füll oder nicht. Vir gebsr auch zu, daß Herr Steircherz keine imponierende ' Rolle spielt. Ware er eincvufrechter jüdischer kMuchda-mi hatte er den Mr^nisizenztttel do.nkenda^elehnt.Erist aber sm kriechender Assimilant,- der, wie Äle Leutt dieser Art,, wehmütig den Kopf Aüttelt und die Welt nicht dersfcht. Er ist ja ein Deutscher und-als deutscher Ptofeflor gewählt. Rein, schreit der akademische IarchNgel,mNd der.Herr Rektor führt nicht den Kamps, wie es allenfalls verftäichlich tväre, auf das Gebiet der Gleichberechtigung — auf dem auch chir Nationaljuden kein Kompromiß machen —, sondern er anerkennt selbst die Berechtigung der ihm gewordenen Behandlung. Sr wirst nicht das Rektorat, sondern^ se i-n J u dentum hin. Welches Nrteil ist aber k bezug auf seine d^ikschnatiowcken Kollegen zu Men, die ihn Wahlen und Mm! gegen ihn hetzen? Natürlich so, daß man sie nicht erwischen ftum^ Ohne ihre Moralische Unterstützung wäre ja der '. ganze Swett der nsttonalistischen Sttödemen gür nicht möglich' gewesen. In Aussig haben die EouleurS .feierlich geschworen; , der Herr Raegele war dabei. DaS warM Junu Vom Hmü- M November ist gehetzt worden, tst die Wahl, eines Juden als. ein Attentat auf die heiligsten Kulturgüter des.'deuhk. schen PoLke§ gebrandmartt worden. Wer hat denn dkiesesAttenjat begangen, der jüdische Rek-. tar"bder die echt dentfHen Professorem-, dstz ihn gewählt haben?^Fü^jeden, der das Leben der Prager -Deutschen tznnt, ist . «S. PcheMch, anznmhMen, der HerrSieiicherz hätte nach dee^ goldenen Kette' und deM> PürpurmanteL gestrebt. Die^dsu-tschenJudLn inPragzahlen Wr das Deußschtmn, "sie opfern sich, fstr,die Erhaltung dep: deutschen '^rlturinstitütion aus, aber sie wagen keines Ätzstzruch aus die äußeren Ehyerr, schon deshalb nicht, jveil si< den Terrorismus, der demschen Jugerch kennen. S)eut>*. schen zahlen, gar nichts, sie opfern sich .nicht auf und. sie^ haben siir ihre Kultur in Pvag we auch nur einen Helstr -hergegeben. Aber sie nehmen die Repräsentanz für sich ‘m: Anspruch. Wenn sie also einen. I uden^ gewählt haben, so, kann kein Mensch im Emst von einem Ausdruck jüdischer Machtgier sprechen. Sie haben den Juden gewählt, weil sie in ihrer Mitte, niemanden Haben, .der der. tschechischen. Regierung.gegenüber die nun einmal notwendigen-Bentzmchlungen mit der erforderlichen Sachennttzis utzd -Festig-' kert führen tomtte. Denn deutsche ProHsoren sind'ftl, rrekuester Mt. dort, wo es iviRich' j^vaüf.,Mk-mmt,.-.N^e.' Bekenner des.MAmerstöltzes' 'vor.' KötzWHeönen, '.W'^Äe Monarchie, noch bestand, da war es. ettväs anderes. Da-, -wählte mau den Juden, wemr er an der Tour-war, aber nur ge^en seine Erklärung, er werde nicht annehyren. Man Wollte sich bei dem k. u. k..AnttMitiswus in Wien keinen Püfsel holen. Man anerka-nnte das Recht,,wechselte es aber gegen MLkgen Opportunismus ein...,'' ~ W<w dem Prager^Krll seine Marke gibt, ist ober garnicht das Prinzip,. sondern die Art/. iN derber Aeherfall ins Werk gesetzt und ausgestchrt wurde.' Daß Jugend an-i de« Formen wählt, ist seWverstäiMch, und man Migt ihr gerne das Recht unüberlegter Hitze zu. Wen« sie wirklich ihr BoMiurn. in Gefahr geglaubt hätte, so wäre ekle rasche Explosion des Gefühls verständlich und zu rechtfertigen gewesen. Aber die SntrüsLurrg waf fortzfältig boibereitet/ undorganisiert. Es liegt uns ein Bericht des tschechisch-- sozialrftischen „Eeske Slovo" vor, der die ganze SüchL doch, in einem anderen Lichte zeigt. Das Blatt schreibt nämliche Die 'Dattache, daß den Streik am Mvttwoch acht:St«- . deuten aus München^ Mitgli-rder der Ehrhavdt^B'rigade, 'M*j Amüsiert haben, daß jub m int Aktion Emissäre der' deüM- «atwnalen Student-nWift in BrÜmi> der Wirkungsstat« Dr. BaevcmS, Meiligk haben und die militärische Durch- Mrung^der ganzen Mion zeigen, daß in diesem Streik die.' . erste grötzenr Prol»e der Smrre der 'de-ntschrvaiioua!l>m Re-- 'aktiv« und ein Ausdruck der Existenz -der hlesigtzn OrMch zu. Ön ist. Die nationalen Studenten Waren in Rotte« ° und' -pen geteilt, die Offiziere lvaren durch Federn an^dyt - s^rppen kerrMich, bk Machpostsn wurden hx Militamschrr 'Am i beschickt und unter! Msivlavischem Grüß ^wechselt, es wurde em Lösungswort ansgegeberr. in der Menfa taa' ssin. Man aller. Wachposten aus und vörr dort aus wurden astch.Äe'. Wachen gelsltet und auch mti. Menage per. WMu 'bachM. In der Universität wurde'auch das SenatStelephvn besetzt'^ nM> di« Wachen wurden im Gebäüde. äiich> in. de« NaM« ' stunden belassen, hettien und brannte». Acht auf ärarische - Kosten. Der Uoberfäll veK K-emischeÄ Instituts war müstsr-' guttia organisiert, und hier wät auch ein« „Stupmkompagnie" « AMon. Dies« Tatsachen werden vielleicht geNützeu, um ' den Manövevu der deuttchUabüttvasen Studentenschaft wu&* Wnahmeder;■ ."-.)Der-. gestrige Lqg -hat - die. parlamentarisch« 'HWMng - dsxMit den! Genfer Sanievungswedk - zlcisämnvonhäugendey BoriloM:wi«dvr um,«.in guta'8HtÜH dert. BovyH- W- «rkditzte -bie - lungernd. BMriedSvtrwÄÜnntz des? WebemusbaugesetzeS.- Das 'Kapikr Sinnahmen Md AWbenMMtz 'Mischen Mnv'nO Ländern. wird in einem Subkonritee vorhemten. Die strittigen Pnükte^ des AlWtp WichiMWgesetzeS wurden der «tterlpartaillich«« Konferenz die vormittags gleichzeitig - Mit dem Finatt-e--Und BUdMMSschuß tagte und in den späten 3Abeyhftzmde«.-äßermails.zusammMtyat. Strittig.ist^- noch t ' ,md die'Frage-der!Z ö^ le.. Die ^zialdernoikattzn wostyr HM nicht'n-achgebeir, dä"O '-f!ch bei dies-e-rr rmr Dinge hcmdwlt, ble^ in der i KMrzMaruM 'der^von 'G^'.vWalteien Stadt.W l e« lief - ^eWhmideN. ' ' v rv.: Bechändlungen -et/DSttttbiuchMeKertrü mit den Soziakdenwkratür. -D« - Brief. der Vö^rbür^chchgtMn .hvt .Ms.die Äppö- ^A.di^>e8l«^'uoch -nW, ,such?., 1«üM^-.PöÜeMrtddck^tten. gestern in e.«^vp e p s ö » bi.che n ÄüSspttiche mit den soziaLd.emokratssch«n. t^.if 4h.-rer n,idie.stch.ü^r. has-/"gaM ^Reform- ^«8$* MnievuntzsprogrcülM erstreckte,-, diesen den Ernst der Stunde vor - Augen Irr suhren. Di« Hespvschung farw. in,- der. Mohünug. des ' Prasebenitett S e i tz statt und,tvährle über -zMeieinhqsb Stnnhenl ' 8^ - fich^t^e- Wrt«!.'.rverhyMuigen MärdasMeneraldoIlm ach tges« tz an! Die SHialpärvkwten fordern Mt. Wllschtvpi^Nder . ÜMM <Mö.' ÄÄüs der ChystliWzialen, W die 'in den auheÄdent- ' lichM'-'MMeüsrät.- zu «BsÄi^dM 'MÄ'atZrKe. «Owrder -dein Nabivucrlrat oder -e->n-BWchesr<tt. siMhoren wWli. ^Z bchrven die Gvoßdeutscheel. mchchsngt äh,, weil sie ihren Pcrriei-!' obmaun, den -HandelÄammerrat K a n d l, Mchedingt in dies« Äächerschäst oitrschMirgDst' tvolleit/ ' ' .Der.^ BoVpLudigWMÄber' sei -evwcchut, daß der großdeutsche Dr. Angerer' sin FinauMsschuß gelMMich. dsr V-erhäWnig des.' tkkSpMs NntMicht' in das' WiederM-sbaugesetz Vy] den Numerus clausus silr die Miitelschtzlen, Pie AufWhmi^Pe««Mr. D«. Sorrdorausschuß zur Berattrng der Genfer Künven--- s?tiou hat gestern die drei Gercher 'Protowkle.gkge«,.dsit. Dmün« .der SoMdernökvs^r «tügMAMM «^-^.-kU-KsbcW.Hatm ''ausgerechrret W Herren Hr. .Ell« nb og.e n ..und, Tuster- > 1% 'als BLrsnhäüt^' maMeÜ aus. Dr.' M^ribogttl bDagte sich .diMk'Wrübür, daß hnrch'ldres«. MötÄöve der^'U ü s ch!u.ß a-n Deutsch lau d .ne^rdsilgs .mch nachdiAcklichst verboten. 4oerÄ ölik. geioesch^. mrd ii\ >düsi«ren Zeiten nnjerK. einzM -Hoffnüng -gAldsM /P' «Ln-llch.'ÄmMm Mdauk-en -der,. PeMtdung der ' gcm^sn d.LvckMn Nätfoü/zu' EM UnMM' SiäätMvesew Wir -alle'siverden. öüll'.BMußMU^HLbeck,' däß wir »ns üin diese;520 Millionen kaufen Wen," üm den gr ößeuHeHrtzÜ'G'le-- 'dauk-en der Eitzheit...de^tz«'«t.sch«« Nation auf- <r«tz.'r'b'e«. DE''kqtsbe-er.sichV-si)jg«Ae-- ' - Anttmpelmtg der Tschecho-SlowaMr - - . : . - Die -virr ^rorMstaaben' Machen E uüö ritt fchr gutes HeHast und das morMjch Ä^ste Geschäft macht die Dfchecho- Slöwakei. Die Tschecho-Slowaksi HÄ «nS <m ■ dem F.viedrn^, vertrage a-lles erpreßt, was sie wollte; «nd^die Beveitzbarung mit ihr ist die moralischs Bi 1 räflagung dex B e u t e, die sie sich im den Fvi-edenwerträgen - an deutschÄtz Gebiet von uns geholt hat. Hie nobel ist fr B.Hdie seievl-ich« Mlörung >dvr - Mächte -daß sie nicht--tun werde«, .was - unser« Gläubiger schädigen könnt«. Mas unsere Gläubiger schädigen könnte, kötznie. MnS>tzkÜeicht "«Ätze».'' - - : ' Zu Protokoll 8 brachten die Mehrhettspavtsien das Generalvollmachtsgesetz älS Jnttiattvantvag tzin. Die wichtigsten BestimmunKs^- -der selbe» läutdn: Zum Zweck der Ausübung der .mtßevoMntl-ichLw Vollmacht««; die gemäß dsm Gen-sir Protokolle dttrch dieses. BundeSverfässu-ngSgesetz der Bundesregievung «ingerärmtt werden, wird für di« Zeit bis zum St. DeMwber 1S24, mrb«-- scheidet des versassungsinäßMn Wirkungsbereiches ün-d der- -ausschließlichen vevfassungsmäßigen . Verantwortlichkeit der Vundesvegievüng, ei« „außerorden-tl-icher Ka.b.inst-tS--. rat" eüigesetzt, der die in diesem BumdeSvevsasstrngsges-etz bezeichneten besonderen RegievungS-beschNsse zu fass-en hat. Dev außerordentliche.KaÄwettsvat -besteht aus dem Bundeskanzler, -dem Vizekanzler und den übrigen B-lmdesministern. sowie siüufundzwanzig vom. Natioualvat nach dem Grundsatz der BevhättniSzahl gewählten StaatSräten. Zum Staatsvat Laim nur gewählt werden, wer das Wahlvecht zum Nütiona-lrat hat. . Der HundesDegientUlg werden sv-bgend« Bollmacht-er erteilt: ’■ ------ а) Maßnahmen,, die zur Durchführung des Är«-BeLü^! des Wiederausbaugesetzes bildenden R e f o r mundsF! n a n zti p r o g r a m m s erforderlich sind, im D e r o r d n « jt g.s w egle. auch dann zu tvefssn, wenn sie -durch die. Bestimmungen.deserwähnten Bimdesges-rtzes nicht geregckt sind. - б) Falls eS sich erweist» sollte, daß die dorgeseh«Wu Mäß>- nahmen nicht genügen, um innerhalb zweier Jahve tzin' ständiges Gleichgewicht Än Budget herzustellen, Hkawn di« Re-' gierung im Sintl« des Genfer Protokolls Nr.' 3 stm Ergäu^- zungeu oder ÄÄrdevürcheu vornehmen, die durch CHLHung der Einahme»r oder Einschränkung der A-usgaben Oesterreich 4#* ftanb -setzen, seinen Vetpsiichtungen nachzukomMm. - ' Die devi Hc^tWLschn^ .deß. Nationalräbes^^ eingsraumÄl' .. Bssiigmsstn töevLD - HÄHtättd deic ÄÜttksauMldes! vvuliegÄdeE^ BuMÄe^afsünHs^setzes Pom! atzdr-vrv»<ntEDchL«''- KabinettsrätaMgeübt. . Der außerordentliche Kabinettsrat hat über di« von der . BundeSregiemng vortzeschlage-nen Entwürfe jeweils bin netz acht Tagen, von de»rr dom Bu-ndeSkanzler für die erste Beratung dsS Gegenstandes bestimm-ten Tag an gerechnet, z» -beschließen. Der Bundeskanzler kam: jedoch ein« Verkürzung^die»' ser Frist bis auf drei Tage verlangen.M-rd mnerhaW dev nach, diesen' Bestimmungen ge-gebonM Frist weder oin MstinEettder! noch ein die Zustsimmmg ablehnender Beschluß gefaßt, ist M' BundeSr-Lyieruug nicht verhalten, den Beschluß! de 8 äuß-ea^ ordentlicheu KabmettörateS abKuwarken. ' - Abg. Austerlitz meinte, daß das Protokoll 3 «ine Berfassungsänßerung bemhatte und. daher su desiek "Annahme si-m qualifiziert« M-chchebt.nötig sti.- Die Bemttmg des GeneralvollmachtgesetzLZ wurdr schließ lichMs heute vertagt. , Anßner^amksll Alt , widme«,- denn sie ist die Bochut nicht r bloß.des ärgsten,nati-nalen.Vhauviyis-mus,.sonder« durch! . ihre Mzieburigen. M der vÄ' auch dw. Vorhut dev -so- ' .äfefeil Äm: - ' . '-'Y V \ Alüchtigall, ich hör' dir kaufen!,DW SchiÜ^W,-hid: sich such mit bQi' unB> zugeMtgenesi' deckt, läßt darauf schsir- ^ßen/daß, wie hei'-tz-pMtt.aHerm.Miotzetz'^eS deutschen; Nütwnalismus, der Jude mr-r ein mbensäHlicheS "OWt iwar.- ..Y, . . :.... ' , ... . , "; , , ,Kr der parlamerttarifchen^'OrggnisatiM dev deutschem ÄPstschtSt in der Tschechoslowakei, stehen gegenwärtig zwei Stwmmtgen. im Acnnps: die- Richtung. 8Ä>gma», die ^mit den HorWAbgeochsteterr' iDeyt und - mdikal, > tzNtifei misisch und reaktionär. orietttjert ist, und die Richtung RMtWerMina, die den Anschluß! W die SosialdemofMn - - uH 'diß MlnahM.. an hex OesilsvML anstveht. As-Mmpst d!<UachePhvase gegen ddeLügÄ, und in. diesem KaitM ist chiDr eimnql öle. Jugend .porgeschickt tvotden/ nin bt^i tschecho-slotvaLische OesfeMchkett.zu provozieren. M, sollte erreicht werden,, daß die Mechische Rogierung sich, eininischt und die Universität durch chre Polizisten besetzen laßt. Der Mn ist gescheitert und die Studerrten, die bereits mit sich - yäMln lassen — sie bitten »ur/ -ihnen das Semester nicht 'M.'flrekcheK^M betrögen sind.-? Dw' i dieMntstellung des Wiener größdeUtschen Organs, das das!Wort des Ucheütfchesi 'Tschüpptt -,Die' jllacbo des- Trottels" ' foft»L als jüdische Frechheit dettunziert,- aber selbst die RatiMrlttat des mit den Pxagtzr BSrhältnifien wohl vertrauten' ^Autzors einwandfrei Mtellt. Es handelt sich um denvon' ' ungestern zitierte» Artikel-Dschüppiks übet die Präget - Borsälle in der Wiener ,,Svmr* m« MontagSzettung^j der - auch «lech her dmtscheP Studentenschaft' Mens Gelegenhett Ldtzßh. d«n Prüdem H Zllwa deuttck- Treue zu geloben» Prag, 21. November. (Tel. d. „Wr. Morgmzeitnng".) Der akademische Senat der deutschen Üniversttßt hat endlich einen Beschluß gefaßt. Er mi tzbilligt <ntfs schärfste „den Streik eines Teiles der Studentenschaft" als u n zu-- lässige Anflehnüng gegen die akademische A-utovY tat und beauftragt die Disziplinarkommission, das Ber*! fahr^ü gegen die Schuldtragenden einzuleiten.-Der Senat bedauert gleichzeitig auch das Verhalten aller Richtungen der Studentenschaft, ^dk entgegen den akadenlischen Gebrauchen die Unterstützung außenstehender Faktoren angerufen haben,, und verivcchrt sich gegeu den M-- gthSrigen Ton' verschiedener än den Senat gerichteter'Mu --' gaben. Dieser Beschluß dürfte hauptsächlich auf die Iuitiai Y des Germanisten Professor Dr."August Sauer und. detz. Pharmakologen Dr. W.iecho-wski zurückgehm-, dst siäY in enkfchiedäner Weise für das Verbleiben des RÄtox? Stesicherz eingesetzt haben. , Me GW»Mste« vo« Hohemks. In dem deutschböhmifchen Stadtchm Hohen e l-d.t sind gestern die Gymnasiasten in Streik getreten. Sie ve^. laugen den Rücktritt dos D itz.e k t ö r s, Mil er eirr.J^! ist, und woflen^l-eichzettD den Prager Krawalliften ihn. , SyMpatßie auLdrücken. Heut '