Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1357 (20.11.1922)
- Date
- 1922-11-20
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 1557 Wien, Msntag SVImRC Sh vH yfllJCiTlillQ« 20, Nöüemver MN w*rri, 'richten und zu «Halten. Die WichtiMt dieser HnstltMon wird l mrr jener einzuschätzen wissen, der die chaotischen Verhältnisse '"teS jüdischen Schulwesens hierzulande kennt. DaS jüdische Kind, 'welches in den letzten Jahren un-ga-rische, rumänische oder i ruthenische Schulen besuchen mutzte, sofem es Überhaupt profanen Unterricht genossen hat, lernt jetzt mit sichtlichem Ber-- : gnügm in der eigenen Schule unter der Leitung von Lehrern, die sich ihrer Sendung vollauf bewußt sind. In der Tat sind Idle Resultate dieser Schulen, von denen es bisher sechs gibt, : sehr befriedigend. Aber dieses hebräische Schulwerk ist der veri knöchernen Orthodoxen ein Dorn mr Auge, und diese Kreis«! scheuen kein Mittel, um die Existenz der vorhandenen Schulen ,zn erschweren und die Gründung neuer zu hindern. Sie halben schon ihre religiösen Bannstrahlen gegen diese „ketzerische" BeteäÄgimg geschleudert, aber auch daS genügt ihnen nicht immer.!So hat zum Beispiel ein Rabbiner m Chust einem Mitglied -der dortigen misrachWschen Ortsgruppe gegenüber es obgelshnt, de Beschweidung seines neugeborene« Sohnes zu vollztehm, falls er rücht früher aus dom Misvachi austrete rmd i seinen älteren Knallten auS der hebräischen Schule hevausnehme, eine Erpressung, in welche der Dbanu notgedrungen willigen Mutzte. In nrisvach'lstischen Kreise« von Kavpathorußland herrscht über die Methodrn der Fni-ftevlinge die größte (§nt* - Porung. * Die Holz- und Kohlenpreise. Die Wiener Holz- und Kohlenverkaufsgefellschaft m. b. H. teilt mit, daß sie den Verkaufspreis für Holz und Kohle neuerlich herabgesetzt hat. Der Preis für Kohle betragt jetzt für 1 Kilogramm am Nordbahuhof 675 K., auf den übrigen Verkanfsplätzen je nach der Lage und den Zufuhrverhältnissen zwischen 619 und 712 K. Verkleinertes Holz kostet auf den Plätzen mit Vollbahnanschluß 500 K., auf den übrigen Plätzen 620 K. pro Kilogramm. SterrerfNMWe«. A- Sirrcker. Zum Ersatz von Maschinen. die Sie erst heuer anschasten, q;bt es keine steuer reien Reserven. Die steuerfreie Erneuen,nasrticklage ist mir zulässig, wenn die auszuwe'lselnde Maschine vor dem 31. Dezember 1990 angeschasst n-urde. — W. K« Wem Ihnen der Zahlunasauslrag fflr 192o schon zugellellt ist. so beträgt die Dvrelnzahlung für 1922 das Dreifach Ser Vorschreibung von 1920, oleichrültig. welkes Einkommen sie damals hallen. Andernfalls haben Sie soviel voreinztt'ahlen, als auf das Einkommen des Jahres 1920, iomit auf 560.000 K. nach der Ska'a für 1Ö20 entfällt, m sikd 123.000 fl. — Sftmerlriiger. Eme Ernerbsleuerroie iit keuer nicht mehr sMig, die nächste ist am 1. Jänner für 1923 zu zahlen. — Zion. Sie müssen bis 18. jeden Monates nicht nur die Füriorgeabgabr zah'en, sondern auch die Abrechnung emchicken. Wenn Sie auch nur eines von beiden Unterlasten, können Sie gestraft werden. — Klans F., 2." Bezirk. Die Einkommensteuer für 1920 ist relativ viel höher als für ins späteren Jahre. E« hat daher keinen Sinn. Ausgaben, die sie schon tm Jahre 1980 gemacht haben, erst 1921 abzubuchen. — Kauskarri. Dis Wevlzüwachrabgabe ist verschieden, je nach dem, wie lange der Verkäufer im Besitz des Kaufes war. Sie schwankt zwischen 10 und 60%. .*«f»uuoftvtwnwitfnQcBeaa3u8n&ss)^iu.ctutxftv».«aBa Re ersten Muterspiele. Die gestrigen Spiele erfreuten sich nicht der Gunst! per Witterung. Enrpsindttche Kälte unÄ ein zeitweise orkan- | artiger Sturm, -er manchnml ein Schneetreiben vemrsachte, i machte den Aufenthalt im Freien recht unangenehm. Die - Spieler hatten mit den widrigen Bo-denvevhältnisien und Lustströmmi-gen schwer zu kännpfen, wobei ihnen diese oft größere Schwierigkeiten bereiteten als die Gegner. Den Spielen kommt große Bedeutung zu, da es den Amateuren gelang, ihre Widersacher abzuschüti-eln. Sie erfochten einen erndrucksdollen Sieg Über Mmira, während ihr hartnäckigster Rival« Rapid überraschenderweise einen Punkt an den W. A. F. abgeben mußte. Die ersten vier Plätze bleiben in gleicher Rangordnung Amateuren, Rapid,' Admira und Hertha gesichert, doch dürften die WorrdZdorfer bald zuvückfallen, da sie zmn'mdest mn zwei Spiele, mehr ausgetragen halben, wie die nächstfolgenden Beveine. Die Vienna, die gsstern feierte, wurde von Wacker überholt, und Nudolfshügel mußte Sportklub und Hakoah passieren lassen, wobei der jüdische Verein, der gegen eine der schwächsten erstklassigen Mannschaften nur ein unentschiedenes Resultat erreichte, wieder denr Sportklub den Vortritt überließ. Den Abschluß in der Tabelle bilden nach wie vor W. A. C., W. A. F. und F. A. C. Nachstehend die Berichte: Stand der MeiSerschaft der 1. «laffr. £ _• Torr Vereine 2 « « Z s? i ä « Z 3» X rr 8» 'Amateure ... . ■-». . 8 S 2 0 29 9 14 Rapid. . 9 5 S 1 28 16 13 Mmira .... . w 5 1 4 29 17 11 Kertha. . 8 4 3 1 16 11 11 Wacker .... . 8 3 4 1 17 9 10 Bienna .... . 7 4 0 3 12 17 8 Sportklub . . . . . s. . s 2 4 1b 20 8 Kakooh . . . . . , . S 1 5 31 18 1 Rudv'sshügel. . . V s 1 5 9 14 7 Simmmering . . .10 2 3 5 V) 17 7 W. A. L« ... . 9 2 2 5 12 22 6 W. A. F. . . . . 8 2 S 4 7 21 «!§. A. L. . . . . . . 8 1 s 5 18 28 4 Wach-MmmerliMr 1:1 (0:0). Die klägliche Schutzuirsicherhett des Hakoah-StnrmS bewährt Simmering vor einer Niederlage. — Hakoah vergibt eine» Elfmeter. Hakoah-Platz. 4000 Zuschauer. Schiedsrichter Mbrecht. Hakoah: Halber«; Scheuer, Trümmer; Kevr, Gutmann, Pollak; N-mrseld, Hausier, GanÄ, Molnar, Katz. Simmering: Baumer; Ira, Riedl; Lukcsch, Pulpittel, Ehrlich; Geiger, Dumser, Milosits, Horvath, Hauswirth. Auch dismal gelang es der favorisierten Hakoah nicht, den schwächereit und überdies mit Ersatz an tretenden Gegner zu schlagen, obwohl der Spielvevlaus und die sich den .Hakoah- Stürmern bietenden Troffer-möglichleüerr her jüdischen Mannschaft Gelegenheit gegeben hätten, sich für s;c letzten Riedenlagen zu rehäbilldtiereit. Die Hakoah lieserie diesmal ei^ntlich kein ausgesprochen schivaches Spiel, hat aber iwfyl noch falten zlvei Punkte -derart vergaben, wie Wern. Die im Felde wenigstens zeitweise' ganz zweckmäßig arbeitenden blau-weißen Sturnwr zeigten vor dem Tore eine geradest klägliche Hilflosigkeit, und auch in Situationen, in denen es förmlich ein Kunststück war, nicht ins Gaal zu treffen, brachten es K>ah, Molnar und auch Häusler zülvege, den Ball naben oder Wer die Mosten zu jagen. Molnar wirkte -übrigens nicht nur im gegnerischen Strafraum für die bedrängte Snnmaringeir Verta-iidigm^ ms Retter rn -der Not, sonidorn er war.auch tm Felde nur ein Bremser, dessen recht gilt verstcmden, 'aber viÄ zu Wenig beschäftigt wurden. Ga-usl war wieder überaus eifrig, es aolang -ihm jedoch fast gar «Vichts. Die Deckung war diesmal schwacher als sonst, mit Pollak Jom seiner Ausgabe ziemlich fehlerlos nach -und hielt den gefürchteten Geiger vollkommen sicher, Körr hmgogen lsatte Müha, mit denr Ersayflügel m Gegners fertig zu worden. In der Bertviüigung zeichnete sich Trirmmer, ans und auch Halpmtn hielt, was zu halten rvar. Scheuer büt sein« alte FoM noch Än- «l«L nicht surüLMwMteu, ec pewksM sich Äbeck zuscherrds. Die Simmeringar mußten, wie schon erwähnt, mit Ersatz für Dworschak, Baumgartne-r und Aigner antveten, und konu-rn von Glück sagen, u-ngefchlagen drvongelontmett zu sein. Ausgezeichnetes bot die Hintermannschaft, besonders NiM als lin-ksr Verteidiger sowie Pulpittel und Dukesch in der Deckung; dar Ersatzmann bekam, dank der Angeschicklichkeit seiner Gegner, wenig Gelegenheit, sein Kcarnen zu zeigen. Im 2ln-gvisf der Schwarz-Roten hingegen wollte es kaum einen Moment klappen; das Stnrmerspi-el dieser blutj'.mgen Leerte veruMg einer ha-'öbwezs entsprechenden Verteidigung wirklich keine Sorgen zu machen. _ Festgcstell't soll auch noch werden, daß die Hakoah durch einige Fehlerrtscheidutlgerk des Schiedsrichters ben-cvchlMigt wurde. Das von den Simuwrin-gern erzielte Tor roch bedenklich nach „off side,„ und in der letzten Minute übersah Herr Albrecht ein Hands eines vollkomnten freistehenden Srmmer-inger Derteidigeirs. Auch das undisziplinierte Benehmen Jvas fand nicht die entsprechende „WürdMng". All dies kann aber die Leichtfertigkeit. mit der sich die Hakoah den sicheren Sieg entgehen ließ, nicht im geringsten etttschuDigen. Das Spiel ist vor HälbM zieMich offen. Dia Simmeringer können trotz Heftigen Rückenwi-ndes keine nachhaltige Offensive durchführen um erzielen bloß einige Korner. Holpern wchrt einigemal recht gut ob und Gegenangriffe der Hakoahnvr bringen wohl SchußgAe-genheiten. aber kamen Erfolg. Knapp vor der Pa-nse bringt ein Vorstoß von Katz den Ball vor das Simnteringe-r Tor, es folgt ein kurzes Bombardoment, -bei -deffen Abwehr sich neben Bcnmier aalch Molnar als unfreiwilliger Holser erweist und schließlich verschuldet Ira ein Hands tm Strafraum; Guttmann placiert den Elfmeierball neben die Stange. Hcvkbzeit 0:0. Nach Seitenwechsel unternimmt zuerst Simmering emige heftige Angriffe, dann aber macht sich eine starke Fekdübe-vlegenheit der Hakoah geltend. Von NÄtseld ideal vorgebrachte Bälle werden' wie schon erlvahnt, ausnahmslos vernebelt, und auch ein Plahtaiffch dieses Spielers mit Gansl ändert nichts am Ka-mpfbi-ld. Erst in der 36. Minute fällt der erste Treffer. Ein von Häusler vorzüglich getretener Korner wird von Molnar mit wahrem .Kopf-„Schuß" A»rr Führung verwertet. Die Freude der Hakoahner dauert aber nicht lange, in der nächsten Minute bereits kann Horwath aus nicht ganz einwandfreier Stellung den Ausgleich erzielen. Der Rest der Spielzeit vergeht unter Angriffen der Blau-Weißen, zwei weitere Konter bleiben aber ebenso unausgenützt wie alle anderen Chancen. Schließlich gibt e8 noch das vom Schiedsrichter übersehene Hands im Simmeringer Torbereiche, dann Schluß. Korner 6:3 für Hakoah. Reserven 2:1 für Simmering. ttorotaiK—fSlmtiw 3:1 (3:0). NeverlegeneS Spiel der Amateure. Bienna-Platz. 7000 Zuschauer. Schiedsrichter Retschrrrh. Amateure: Iokl; Hlltl, Heikenwälder; Kurz, Jen3 Konrad, Geier; Köck, Kalman, Konrad, Swatosch. Hansl, Hirsch. Admira: Wieser; Reidlinger, Vozi; Fürliirger, Koch, Weigl; Siegl, Runge, Klima, Schievl, Skolant 2. Die Amateure setzten gestern ihren Siegeszug fort und schlugen ihren Gegner mit großer Ueberlegouheit, die im Resultat nicht genügend zum Ausdruck kommt. Besonders vor -der Pause opevierten die Violetten im besten Stil, und wohl keiner der verhältnismäßig zahlreichen Zuschauer wird trat' des elenden Wetters den Weg ans die Hohe Warte bedauert haben. Die Mannschaft der Sieger spielte gleichmäßig aut, wobei Iokl besondere Leistungen bot. Hiltl ist bei den Amateuren einer der besten Verteidiger von Wien geworden, besonders zu erwähnen ist sein schnelles Positronsverständnis. Die Läufer sorgten eifrig für den Angriff. Konrad fiel durch überlegtes, genaues Zuspiel angenehnt, Kurz durch verschiedene Derbheiten unangenehm auf. Der Angriff betrieb ein genaues, kurzes Dreiinnenspiel, das Kalman'dirigierte. Nach längerer Zeit war Hansl wieder einmal in ausgegezeichneter Verfassung. Hirsch, der für Cutti einsprang, verdarb nichts. Die Admira ist in ihrer Form stärk zurückgegangen. Einer der wenigen, die nicht von dem allgemeinen Rückgang ergriffen wurden, ist der Tormann Wieser, der ganz augezeichnet spielte und dcuil die Adurira es verdankt; daß die Niederlage nicht weit schwerer wurde. Insbesondere m der zweiten Spielhälfte hielt -CT, oft allein, -dem Ansturm der Gegner stand. Die Verteidiger spielten sehr aufopfernd, waren aber dem raffinierten Zusammenspkel der Violetten taktisch nicht gewachsen. Die Deckung war recht schwach und mutzte zudem fortwährend den bedrängten Backs zu Hilfe kommen, so daß der Angriff gewöhnlich ohne alle Unterstützung durch die Hintermannschaft war. In Lesonderer Form befindet sich Klima, der gegenwärtig zu den besten MitteisturnreLN von Wien zu zählen ist. Schierl und Sregl assistierien ihm recht wirkungsvoll, doch konnte sich der Sturm, da M Mser nie nachrückten. picht durchbcheo. Die Amateure gewinnen das Los und spiele» znnäk,. ( auf der besseren Platzhälfte. Sie beginnen mit 9 Mann,) komplettieren sich aber waid und verlegen das Spiel vor das! Tor der Gegner, wo sie sich auch durch daS glänzende Svickb des Innensturms dauernd behaupten. Dennoch dauert es, fast eine halbe Stunde, bis die St. Beiter den Tormann Wiesels der sich selbst übertrifft und -besonders zwei Freistöße um! vollendeter Siä-erhert hält, zv.r Kapitnlamon Döingen. @bö*t tosch und Konrad überspielen die Dertsidiguna und HaNÄt feuert den Ball mit ntlheimbicher Wucht in die Torecke. SkblMi eine Minute später täuscht Kalmann alle Gegner und erzielt/ ein un-haltb-ares Tor. Die Belageritng hält weiter an, Hanshs Hirsch, Kalman und wieder Hansl verschießen. Schließlich: kommen die Floridsdorser etwas cmf, aber knapp vor derj Pattse wird Svatosch nach einem rasanten Soctif Köcks freigespielt und schießt aus kürzester Entfernung ein. i Nach Wiederbeginn arbsrtet Admira nyt Volldampf, nnv wirklich holl Runge in der 13. Minute auS einem Gedränge: ein Tor auf. Bald darauf hält Iokl einen von Fürlinger scharf geschossenen „Elser". Der abgew-chrte Ball komnrt demselben Schützen nochmals vor die Füße, er schießt aber haushoch! über das Goal. Die Amateure gewinnen nun wieder di» Oberhand, ohne aber weitere zählbare Erfolge zu erreichen,! da jMi Wieser als unüberwindlich erweist und die gegnerislWx Stürmer überdies das Teiupo nicht durchst-ehen. ReseriAA 2:1 für Amateure. Rrchid-W. «. F. 3:8 (3:1). Rapid erzwingt knapp vor Spielende den Ausgleich. Ravid-Platz, 12.000 Zuschauer, Schiedsrichter Komar. Rapid: Pauler; Popovich, Schlosser; Klar, Brandstetter. Nietsch; Wondrak, Uridil, Kuthan, Richter, Wessely. - W. A. F.: Ianczik; Gold, Matauschek; Roi, Achatzy, Stern«/ alter; Klein, Fischera, Hergeth, Horeys. KroUKer. Der W. A. F. trat in neuer Aufftellun-g mit HergeH als Mittelstürmer,rtnd Horeys als rechte Verbindung an unlp lieferte,, folonge,seine Mannschaft intakt war, sem bestes Spiel dieser Saison, was aus dem Stande von 2 :1 zur Pause hervorgeht. Achatzy wurde Mb nach' Spielben-inn verletzt, tat aber -br§ zu,m Seüenivechs-el als Msttechalf mm, mn nachher als linker Flugelstürmer zu statieren. Sem Schicksal teMe m der zweiten Halbzeit Mätauschek, der als rechter Verteidiger! den guten Flügel Richter-Dcssvly iilbevraschend gut hielt, später aber wegen Verletzung an den rechten Uü-gel ging. Hoveys betätigte sich nach der Pause als Verteidiger. Rapid drehte dann den Spieß nm und bedrängte -den W. A, F. ständig, wodurch auch Rapld zum Ausgleich kam. Fischera war gestern bester gm» bei den letzten Spielen, Ianczik im Tore heckte viel ©KhfJ Bei Rapid wollte anfangs nichts recht klappen. In dey Berteidigurtg bildete Schlosser einen schwächst Punkt. Der A»«j griff kam erst nach der Bause in Schwung, während Brandstetter fite feine Arbeit wieder die Note: Eins veMent. Scho«! in der zweiten Minute des von Schiedsrichter Komar geleiteten Spieles war große Aufregung, da ein scharfer Ball anscheinend in das W. A. F.-Tor gedrungen war, doch zeigte di« nähere Untersuchung, daß das Leder durch das zerrissene Netz Eingang gefunden hatte. Der W. A. F. befreite sich bald. Fischera kommt bis in das Bereich Paulers, doch wird der An-t griff abgewchrt. Ein Köpfler Horeys geht knapp über die Latte.' Brandstetter hat viel Arbeit, der er gut nachkommt. Rapid kan». nur veveinzolte Vorstöße unternehmen. Ein Fehler Schlossers führt eine Ecke herbei. Einen scharfen Schutz' Hergerhs droht Pa-nler noch zur Ecke. »In -der 26. Minute! kommt dann der W. A. F. durch Hergeth zur Führung, doch schon vier Minuten später hatte Uvidil den Ausgleich herbeigesichrt. Bei einem Gedränge vor dem Rapid-Tor nützt! Achatzy eine sich bietende Gelegenheit mts und sendet den Ball ein. (89. Minute^ Nach der Pause ändert sich die Situation twllkommeu! zttgunsten Napids. In der 14. Minute verschuldet Gold einen Elfer, der aber von Kuthan verschossen wird. Die Stürmer der Roten wechs-oln nun fortwährend. Rapid ist Herr der Situation^ Die gegnerische Verteidigung ist voll beschäftigt, hÄt sich jedoch sehr^brav. Eine schöne Flanke Wondraks laßt Ktvthan twratft*! genützt..Sechs Minuten vor Schluß mußte jedoch die W. A. F.- Verteidigung kapitulieren; Urrdil schoß den anSglerchetche« Treffer. WMer—RndMMek 3:1 (8: 0). Der bessere Angriff entscheidet das Spiel. Rndolfshügel-Platz. 4000 Zuschauer. Schiedsrichters Wagner. , Wacker: Feigl; Kolndorfer, Huber; Liebhard, Resch.tz Pellet; Jellinek, Kowanda, Wana, Röscher, Stach. Rudvlfshügel: Bvazda; Wagner, Kiesling; Koh«^ Prohaska, Dworschak; Pechar, Morawetz, Wenig, Mnklv^ Minarsik. .; Das diesmalige Zusammentreffen dieser beiden Mann-s schäften endete mit rimm knappen Stege Wackers. Das Wett», spiel zerffck m zwei Teile. Jeweils war die Mannschalt über» legen, die Len Wmd als Bundesgenoffen hatte, nur mit dem Unkerschiede, da>; die Wacker-M.mnschast ihre lleberlegrnbeit in der ersten Hälfte in zwei Treffer «msetzte, während rn der zweitens Hälfte Nudolfsbügel nur durch erneu „Eifer" einen Treffer et* nngen konnte da sein Stürmer von ferner Aufgabe gar keine Idee hatte. Wacker war teiinisch üb-'rlegen, wahrend die Favo» r'tener dre schnelleren toaieir. Bei Wacker spielte in der -erste» Hälfte die ganze Mannschaft gut, spezrcll Kowanda; nach Halbzeit war d'eMannschaft wie nmgcwechselt. nw Fergl bewahrte seine Ruhe.' Rudollshügel in dcr ersten Halste bedrängst wn.de in der zweiten em unangenehm r Belager r des Wacke>-ToreS. Das Verteidr» ''urroSrno wir sehr gm, Vrochaska aufopferungsvoll wie immer, Nich Abstoß verliert Rudolfshügel solort der) Ball an ven> Geaner. Brazdä hält einen Freistoß. In der 16. Minute erzi?lte' Reich für Wacker nach schöner .^owbinat on de» ersten Treffer^ Zwer Mriruten da)a«f brrek>t Wana durch und schieße das zweite- ^.or. Nock e'.lrche Korn-n. dann Paus-. Nach Wiederbeginn greift Äacker roforc an u»d es eirisieht ciu ar<-es Grdräuge vor de»t Rudolfskugellote' Wagner befreit und thm da an belagern die. Rudol'shiigler unurrterbrochen das Wa-ler<or. Wacker macht sich! nur durch «irrzrlne Druchbriiche Lulr. In der 28 Minute ver« schuldet Huker durch ern Foul einen „Etter", dm Wi"ller scharf emsch-ryt. Nun geben K>est ng und Wagner i» den Sturm vor und Rudolshilgel fetzt zum Genelala'.->c.risf au, aber Wacker vertrldrgt sicki verzweifelt und mit vi.4 Glück. Noch ein scharfer Schuß WnilletS, den Feigl glänzend abwchrt, und bald darnach Eckcnverhaltiiis 3:2 sür RudotMig,l. R.'jervcn 3 : i Rudotsshiigel. SyoMub—F. A. 8. 3:0 (1:0). Verdienter Sieg. s. A. C.-Platz 4000 Zuschauer. u• vv ,<• -> v.y.., «ui.«, «whh, Wostvcck, Kvaus^i Funk, Seidl, J8^a,^Amou, Parülderser. \ Ob.ooüt cr Spo E-ub ulchlö B-' anderes zeig e, vermochte! er denno.n >e,yen Gegntt völllommen sicher zu hatten. In deri