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Wiener Morgenzeitung · 1922-11-17 · Heft 1354 (17.11.1922) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1354 (17.11.1922)
Date
1922-11-17
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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■SSBBBeSBRSSBSSSK Xr. 1364 Wien, Freitag ~~~Sesterreich. Sar WiedermfbMgesetz. Der WündeskäMer Hat m»den letztepTageu mit Hsn Führern der Sozialdemokraten VechaMungen begonnen, durch welche die Opposition zu einer entgegenkommenderen Haltung gegenüber der Genfer Konvention und -dem Reform- und Sanierungsprogrämm veranlaßt werden soll. In einer Besprechung der Parteiführer der Mehcheit beim Präsidenten Dr. Wci.skirchner berichtete gestern Abgeordneter Fink über diese Verhandlungen. Die Hmrptschwierigkeit bildet noch immer d.ie Frage der Generalvollmacht. Die allgemeine Ermächtigung an die Regierung will man nun der Opposition dadurch mundgerechter machen, daß ein aus allen Parteien gebildeter Beirat die Durchführung des Resorm- und Sanicrungsprogrammes überwachen soll. Heute findet eine allgemeine. Parteiführerbesprechung statt-' zu der auch die Sozialdemokraten geladen sind. Die MehrheitspcnMen sind hoffnungsfroh und erachten die parlamentarische Erledigung des Genfer Sanierungswerkes noch im Laufe der nächsten vierzehn Tagen für möglich. Der Finanzausschuß setzte gestern die Generaldebatte über das Wiederaufbaugesetz fort. ' Dr. Strafsner referiert« über die Bunde 8 betriebe. Das Tabakmonopol wird, wie er aussi'chrte, Heuer ein Erträgnis; von 170 Milliarden liefern, das Scckz- Monopol 853.000 Goldkronen, beide Betriebe müssen sich durch Intensivierung der Arbeit und Verringerung des Berwaltungsapparates verbilligen. Die staatlichen Forstbetriebe« müßten durch Schaffung einer eigenen Generaldivektion, die nach kaufmännischen Grundsätzen arbeitet, vom Ackerbauministerinm unabhängig gemacht iverden, sollen aber nicht abgestoßen werden. Die Bundesbahnen ließen sich wesentlich rentabler gestalten, doch muffe er vor einer Abstoßung der Eisenbahnwerkstätten toaraen, dagegen könnten die staatlichen Jndustriewerke verpachtet werden. Justizminister Dr. Wabcr gab die Erklärung ab, daß 8ie Regierung die für die Justizverwaltung angesprochene Ermächtigung in. wesentlicher Weise einzuschränken bereit ist. Dr. Eisler besprach nochmals die Judenbur^r Vorfälle. Der GendarmerieobcrinspÄktor Meixner habe die Waffen an die Bauern verteilt. Man habe ihm noch immer nicht das Handwerk gelegt und es ihm vielmehr ermöglicht, daß sich in Judenburg, wo die Erregung der Arbeiterschaft immer größer wurde/ ein Kriegsschauplatz herausgebildet hat, wobei die Stadt von den Arbeitern, die Höhen über dem Bahnhofs von He im wehren besetzt sind. Es hat /der größten Bemühungen der sozialdemokratischen Vertrauensmänner'bedurft, um vorgestern abends eine Art Waffenstillstand zwischen den beiden Lagern zu vereinbaren. Wer Meixner kommandiert noch immer diese aus Gendarmerie und H.eimwchr kombinierte Armee, die in Judenburg etabliert ist. Wir werden einer Verwaltung, deren höchste Leistungen solche Stückchen sind, nicht nur keine Vollmacht geben, sondern tverden verlangen, daß durch entsprechende.. Gesetze der Schutz jedes einzelnen Staatsangehörigen gegen Uebexgriffe. dieser Verwaltung vermehrt wird. Rächst« Sitzung heute, 10 Uhr vormittags. Me Mordnmg desWiener Landtages beim Bnnderkanrler. d Gestern überreichten Landeshauptmann R e u m a n n und die' Mitglieder des" Wiener Landtages" B r e i t n e r und Zirnmerl dem. Bundeskanzler Dr. Seipel in GegenpÄrt desFiyanMmisters Dr. Kienböck die am Dienstag vom Wiener Landtag einstimmig beschlossene Resolution über die Wirkungen des Sanierungs- Programms der Bundesregierung, auf die Finanzlage Wiens. Der Bundeskanzler erwiderte, däß die Regierung die Wünsche Wiens so weit als'möglich berücksichtigen und vor allem dafür sorgen werde, daß die Länder ruck Ge- .meinden während der Uebergangszeit, bis die neuen Steuerertragsanteile wirksam werden: jene Unterstützung finden, die ihnen die Fortführung ihres Haushaltes er--' möglicht. Bo« 8«de« bezahüe Antisemiten. Budapest, 16. November. (U. T. K.'B.) Die Nationalversammlung ist heute nach ihren mehrwöchigen Ferien wieder zusammengetreten. Der -De iitiftcr des Aeußern unterbreitet einen Gesetzentwurf betreffend dir A u fnahme Ungarns in den Völkerbund. Die Reportminister bringen verschiedene Gesetzentwürfe ein. Abg. Graf S igr a y meldet die Verletzung seines Jmnmnrtätswchtes an, da ihm die Polizei die Aussolgung eines Auslandspasses verweigert hat. Er glaube, daß dies damit im Zusammenhang stehe, daß gegen ihn in Verbindung mit der Rückkehr König Karls nach Ungarn ein Strafprozeß im Gange ist, und urgiert die BerhanAung dieses Prozesses. . Der Präsides beantragt, die nächste Sitzung am 21. d. abzuhalten. Demgegenüber fordert Abg. K i ß im Namen der Opposition, daß die nächste Sitzung schon morgen stattsinde und die Regierung ein Normalbudget unterbreite. Wenigstens aber müsse dem Hause rechtzeitig ein Budgetprovisorium vorgelegt werden. Ministerpräsident Graf Bethlen erklärt, daß die Negierung das Budpetprovrsorium rechtzeitig vorlegen werde. In der letzten Zeit sei es leider zur ständigen Gepflogenheit geworden, daß die Opposition mit einer , überflüssig langen Jndemmtätsdebatte die Geduld der Nation mißbraucht. (Großer Lärm auf den Bänken der Opposition.) Mg. R a k o v s z k h .(christlicher Oppositioneller) fordert ebenfalls, daß das .Hans schon morgen seine Verhandlungen fortsetze, und. macht dem Abgeordneten der Regirrungspartei Baron Pronay den Borwurf, er l hätte einen mit jüdischem Geld, vergoldeten Antisemitismus betrieben. (Lebhafter Widerspruch bei der Regierungspartei.) .. Nachdem Abg. Pronay die Anschuldigung zurückgewiesen hatte, ruft Abg. Ra k o v s zky, er tverde noch beweisen, daß für Wahlzwecke große Summen mobilisiert worden seien. (Großer Lärm im ganzen .Haus.) Der Seite 3 nicht dulden!) Abg. Rafsay bringt Wahlmitzbcauche zur Sprache. Es - entsteht ein so g r o ß e r L ä r m,, daß. der Vorsitzende die - Sitzung suspendieren muß. Nächste Silmim Dienstag. Polen. Bier Wische Seaatssitze. Warschau,' 15. November. (Tel. der „Wr. Morgenzeitung".) Die eigenartige Wahlkreiseinteilung für die Senatswahlen hat zur Folge, daß btc genauen und endgültigen Wahlergebnisse, erst gegen Ende der Woche werden festgestellt werden können. Bis zur Stünde erscheinen vier Mandate für die jüdische Liste gesichert. In Warschau entfällt auf die jüdische Liste ein Mandat, da jedoch der Listenführer Dr. T h o n bereits ein Mandat für den Sejm erhielt, tritt an seine Stelle der/Ratmann Ing. Moritz K o ern e %,' der als Senator gewählt erscheint. Im Lodzer Wahlkreis entfällt auf die jüdische Liste gleichfalls ein Mandat, welches Dr. Markus B r a u d e erhält, ebenso ein Mandat in K i c Xc c und Pinsk. In Warschau Stadt, wo'vier Niandate zu besetzen waren, entfielen überdies zwei'Mandate auf die Liste des christlichen Verbandes der nationalen Einheit und ein Mandat auf die Sozialdemokraten, .- Ile Seaatswahlen in Sstgalizien. Lemberg,' 11. November. (Tel. 'b. „Wiener Morgenzeitung".) Das Ergebnis des Skrutinnnus -der Senatswahlrn ist noch nicht bekannt. Bisher liegen nur Emzelresulate vor. In den Städten hat sich die jüdische Bevölkerung sehr stark an der Wahl beteiligt. Im Wahlbezirk der Woiwodschaft Lemberg wurden in 23 Wahlbezirken 426.563 Stinrmen abgegeben, davon 190.300 auf die Liste der.Polnischen Volkspartei, 32.829 auf die Maldemokratische, 118.995 ernf die nätionaldemokrätische und 83.439 auf die jüdischnati-onale, Die Ergebnisse aus süNf Wahlbcrirken sind noch ausständig, t . MMnorlMev. Warschau, 15. November. (I. C. B.) In den kommenden Tagen findet hier die entscheidende Sitzung des Zentralkomitees des Blocks der nationalen Minderheiten -statt, in tvelcher beschlossen werden soll, ob die n a t i o n ä leuMi n d e r h e i t e n ebenso wie sie bei den. Wahlen zusammengegangen sind, auch im Sejm eine Einheit bilden sollen, - M Lage in der TextMndustrie. Warschau» 16. November. Aus Loöz.wird gemeldri D^e Lage in der Terkiliuüüstrie hat sich verschärft. ~ Trotz der Snici» venlion des Mi'isiers für öffenlliche Arbeiten erklären die Textil« industriellen, daß sie höchstens eine 25%tße Lohnerhöhung zugestehen könnten. In per gestrigen Sitzung -der Ataeiterdelegierten wurde deschwsten^ iw gesamten Lodzer Äevier Sen Generalauüstand zu erkläre», falls die Urün'i'ei'inrr auf ihrem Widerstande beharren sollten. rv Mever MorMnzeMmg. 17. Iiovember 1922 Mmisterpräsid^nt ruft: Dissen Toit Nmrden wir EINZIG IN WIEN!!! Chiffon per Meter K 9.800 Damonhemden K 24.800 Herrenhe mden K 49.800 iSchif^mann II., Taborstraße 48 Telephon 47-1-73 Enfjjros En dfelaji Set sechste Abend der .Wilmer". (,,Tag und Nach t", Tragödie in 3 Akten aus dem Nachlaß von Sch. An—ski, bearbeitet und ergänzt von A. K a z y s n e.) Wenn es möglich wäre, alle jüdifäjen Menschen, die entfreurdct oder gar mit heimlichen Gefi'chlen des Widerwillens, des Hasses gegen jn-dische Eigenart belastet sind, zu sanrmeln und zu dieser Vorstellung zu ftrhren —sie gingen gereinigt, beglückt, reicher nach Hause. Keine Ansprache, kein Buch, kein Gemälde kann solche Wirkung üben, wie dieser bis nun geschlossenste stilvollste Abend der Wllnaer Truppe, an lvclchem (nach meinem Empfinden) die Darsteller m söelenvoller Gememschaft mehr Anteil haben, als das vom Dichter hinterlassene, von fremder Hand ergänzte Stück. Niemals noch wurde so bezwingend gezeigt, daß ostjüdische Tmcht wesenhast ist und das ostjüdische Gemüt von wunderbarer Kraft, daß in den engen Bezirken ostjüdischen Lebens, eingeschnjirt von härtester Gewalt, besudelt von Schmutz und Blntorgien, die Blnme der Romantik sich eigenherrlich glich in Pracht entfaltet. V‘ ' . m Wmm der Vorhang anfgcht, schveitet, auf einen Stock gestützt, die Mutter des Krynicer Zaddik über die Bühne. Nur die Bleibtreu im „Coriolan" habe ich so schreiten sehen, grambeladett und in königlicher Würde, wie Judith La res. - Furchtbar heimgesucht ist die Judenstadt, des Zaddiks Haus, verflucht die Gvevsin selbst. Die Kinder des Städtls sterben aus, Leichenzng auf Leichenzng passiert di« Gasse, die Schwiegertochter ist seit Jahren gelähmt, der fromme Sohn vom Fasten mvd KVifteien geschtvächt, von heimlich uage'ndsnr Knnrmer zerstört, Mirjam, die Enkeftn, ihres Sohnes Nichte, schleicht stmnm und verstört durch das Haus, sie selbst, die Patriarchin, die Säule des Hauses, ist das Gefäß/eines schrecklichen Geheimnisses: Vor vierzig Jahren, als man beim Pogrom ihren Platten schlachtete, haben sie die Mörder vergetvalligt — ein Kosak ist der Bagroheu KrYnicer ^Zaddst. Unvergeßlich der erste Austritt des Zaddik, deü Alex , Stern gestaltet. Statt vieler armen Worte der Schilde- ' ruug nur eines, das vielleicht diese Erscheinung kennzeichnet: Weißglut. Und scheue, satte Blicke ans den Augen seiner Nichte Mirjam (majestätisch ist die Schönheit der Frau O rlews ka in dieser Rolle) zeigen deutlicher als die Weigerung des Mädchen, unter den Traichimme l zu treten, daß sündige Mächte sie zu dom^heiligeu Oheim drängen. Die Ehafsidinr sind gekommen — hier ist es sestgestellt, bei den „Wilnaern" wird es erlebt, wie sich verzweifelte. -Familienväter, deren Kinder dahnvsterben, in Liebe, Berchrung, Hoffnung, frommer Einfalt um ihren Zaddik scharen —, die Chassvdnn sind gekommen rmd stehen, daß er die Epidemie vernichte. Der ,Zaddik vertrant ihnen, daß er sichrem mvd uinvein fühle, seine Ehassidim nicht stützen könne. Er vergibt sich nichts mit diesem Geständnis seiner Ohnmacht. Sie glauben nur inniger an den geheiligten Mann und gemahnen an die Mühle drüben, in der teuflischer nächtlicher Spuk sein Unwesen treibt. Er besiege die bösen Geister und tou« also das Unglück. Der Zaddik schrickt zusammen bei Vieser Kunde von der Geiftermühle, als sichle er sich mit den nächtlichen Umtrieben der Ungnteu irgendwie verbunden. Seinen Gehilfen, den „Gabe", beanftrvigt er, eine Nacht in der Mühle zu verbringen. Der junge.Mmntige Joses Bulow gibt den alten „Ga>be". Staunens inert, Nne ihin das Grausen, das im Mter AMschcinsältig ivevdende Grausen gelingt, wenn er mn Morgen mittoilt, ivas er mit eigenen Augen schanen mußte: den heiligen Krynicer Zaddik sah er mit seiner Nichte Mirjam buhlen, mnkreist von der Orgie der bösen Geister. Einen SeMing des Teufels schnupft der keuchende Zaddik seinen „Gabe", der solches -berichtet. Aber da AUrjastr dem Ohm erglühend gestaht, ivie oft er ihr im Traume erscheine, da nian im nächsten AngeMick seine greise Mutter sterbend hereittträgt, und sie -ihm mit ihren letzten Atemzügen gesteht, daß Kosakenblut in seinen Ildern rollt, tut der Zaddik dem „Gabe" Abbitte. Denn nun weiß der Zaddik, t^ß er verstrickt in das Böse und Mirstnn mit ihm. In der Tranerwoche um die tote Mutier erhebt er sich plötzlich vom Scheznel und gibt Befehle, welche seine Getreuen in Schreckerl setzen. Durch Sünde will er die Sünde reinigen. Nicht mehr .Fasten und Kaftetungen, - nicht mehr Gebete und rituelle Bäder: Singen, tanzen, trinken — und in dem unvemcu Treiben,.während.-in des Zaddiks Haus berauschte Männer sich mit Frauen im Tanze drehen, soll Mrjam mit einarn Ungeliebten, verniählt rverdcn. N o e R a ch b u s ch begin-nt chassidischa .Weisen zu singen. Tmuer und Entsetzen, tiefstes Leid und ekstatische Heiligkeit steigt aus ferner Brust auf, strömt gleichsam in die Fingerspitzen seiner ausgereckten Rechten, gleitet über m die anbefohlene sündige .Heiterkeit und teilt sich allmählich den Chassidmr uüd ihren Frauen mit. Es ist der Höhepunkt des Abends, wie ein wundersames Tverben in seiner Geniessercheit, seiner getragenen und doch scharf akzenünerten Rhythmik' die versa,nmelle Gernemde allmählich ergreift^ Das Wanken der tiefge .beugten alten Dienerin (Paula Walter), der erschüt tevnde Tanz einer Mitter, der soeben zwK Kinder starben (L u b a K a d r s o n), bezeichnen Abschnitte in dieser mystischen Symphorrie,- und der^ Feuerschein -der brennenden Geistermt'chle übechmylt den Raum, .wenn, der Krynicer .Zaddik, in Weiße Seide gehüllt, heraMuzelt, di«.bräutlich gekleidete Mirjmn uruschlingt und mit ihr hinäuseilt in die Flcrmnren. Das Par Vevbremrt in der Mihle. mit ihm da» Böse, die Stadt ist ge re ti er. Wir haben die mystische Sage erzählt, ivie sic in dein Drmua fortschreitet, -und von -den -Milnäern" gestalte wird. Der Abend ist schöner und plastischer, .wenn man ihn migddeutet läßt. Das -Ousemble g«b das mystische Märchen einstich, führt« es niir klaren Linien zuv.schauerlich schönen Katastrophe. Folgen wir denr Beispiel der darstellenden Künstler und. belasten wir die Volks sage nicht (und auch nicht den Leser, den.Hörer), mit tieffiunrgen A-nÄeguugen. Mit den Darstellern, die 'ivirktich Großes taten, hmtic der Spielleiter Leib Ka diso u für den stürmischen Beifall. Er stritt als dritter Mitarbeiter zu den zlvei Autoren 'des^Wer^a n-td scheint nn-.-.der verdienteste von den Schöp fern der - >; .e „Tag .und Nacht" zu -fein.' Otto-A^eleS. - mm infjartirarin

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