Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1353 (16.11.1922)
- Date
- 1922-11-16
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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- > ' \\ .. v,^vi * '' v s*»,",pr;Vi•' 'r^* Geite 6 Wien, Donnerstag Wiener Vlorgenzeitnns. Bo l a n d-Biihn e Svomalttne ' I (Fceie jfld.Volksbühne) Ensemble-Gastspiel der WILNAER TRUPPE Heute Donnerstag, 16. Növember 1923, 7 Ulir abends Tag und Macht Tragödie ln 3- Akjtenvon Sch-Aißki. Jahr trocken Broles".bedeutct,<dann sind das alles Variationen über das große Themas das am Ende des dritten Aktes angeschlagen wird: es hat. eben jeder Mensch eine Sehnsucht. In den Webern klingt diese Sehnsucht zusammen, es ist der große Aufschrei des geknechteten, ausgebeuteten, entwürdigten Volkes, der uns erbeben und.xrschauern macht, nicht das Leiden des einzelnen. Aus der Tiefe der Volksseele ist dieses Werk geschöpft, und das arbeitende Volk ist sein Held, der Träger seiner Handlung. Darum sind die Weber der Schlüssel des sozialen Dranras, und darum ist die Ausführung, im Geiste des Verfassers eine künstlerische Tat ersten Ranges. Ein paar Künstler auf die Buhne zu bringen, die ihve Rolle erfassen, ist unvergleichlich leichter als Massenszenen zu gestalten, sie so gestalten zu können, wie es gestern im Raimund-Theater geschehen. Wollte man die hervorragenden Leistungen besonders vermerken, so müßte man die ganze Reihe der Mitwirkenden aufzählen. Jeder einzelne wrrkte im Geiste des Werkes, .fvder einzelne vertiefte den Eindruck. Fräulein Karolh als junge Hilfe, Herr Reiner als Jäger, Herr Stärk als alter Hil^e seien besonders erwähnt. Aber nicht» in der. Einzel-, sonderft-in der Gesamtleistung liegt die Bedeutung der Ausführung. Win hat Wien, außer bei Monfteraufsührungen von Reinhardt,, «och keine Massenszenen gesehen, nnt denen das Auge nicht fertig werden konnte, in denen man die Zulle der Eindrücke nickt bewältigen konnte. Das Raimund- Theater und sein Direktor hüben hier eine Aufführung geboten, die uneingeschränktes Lob verdient. Leider kann es dem Publikum nicht gespendet^ werden, denn es gab Zuhörer, die den Abmarsch der drei alten Weher zu den Rebellen, diesen erschütte nden Aktschluß, ebenso heiler fanden wie die Plünderungsszene. Daß sich manche der Anwesenden von der dumpfen Drohung'des Volkserwachens durch Lachen losmachen wollten, ist übrigens mch' unbegreiflich. Hoffentlich hat das Behagen dieser Hörer durch die „Internationale", di«, von derr Galerie herab gesungen, den Abschluß, des Abends bildete, nicht noch wvider. gelitten. K. M. «. 9JL Stehrer. In aller Bescheidenheit uMZuvückgezogenheit, wie er gelebt, ist der ehemalige Hofballmu-frkdirektor C. M. Ziehrer im Mer von fast 80 Jahren geftorben. Er, der Tausenden in der Jugend mit seinbn Walzern Freude,, ja Seligkeit geschenkt hat, hat es nicht verstanden, die Konjunktur für sich zu nützen, und so umschattete die materielle Sorge seinen Lebensabend. Mit ihm ist der letzte Zeit- und Zunftgniosse von Johann Strauß dahingrgcnrgen, gleich chm ein Urwtzner vom alten Schlage, derer« den weitesten Schichten echte .Popularität genoß Sein Name ist ebenso, populär wie die Äeutschmeisterkapelle, die er begründete, aus der die besten Wiener Musiker, wie Meister Lehar, hervorgingen, und die vor ihm dahinstarb. Seine Walzer und Tänze, wie der „Wiener Bürgerwatzer", die „Blumenpolka", der^,Kiebeswalzer", werden chn noch gevaume Zeit überleben, auch manche Operette, ' wie der .Landstreicher" oder ,Mnig Jerome", sind noch heute wirksam und „Das dumme Herz", einst ein Prunkstück Girardis, hat erst vor wenigen Monaten in Johann Strauß-Theater eine frohe Auferstehung gefeiert. In der Geschichte Wiens und der wienerischen Musik ist dom liebenswürdigen, vornchmen Musiket und Menschen ein ehrenvolles Andenken gewiß. . AusdrvAeaterll. Sn btt 33 o l ft s o p t r verabschiedet sich in -er heutigen »Aid a«-AusfDrunp Lerr Leone Zwoviesf als Radomer vom Wiener Publikum. Die Aida .singt Frl. Rantzau, die Amnerir Frl. Solinger, den Amonasrr Herr Brand. Musikalisch« Leitung fierr Maisini. Fm Deuts ch e n Bolkstheotrr wurde für Sonntag. »/,3 Uhr nachmittags, Schönherrs „Glaube und Keimst" angesetzt. ÄtzlksILwtiche Pn ise ohne Dormerkgebühr. In der Ren a i s saneebühne spte>t Sonntag Paul Wegen« den Rasckihosf in Sudermanns „D i e R a i «h h o f f s" und Montag als Abichiedsvorstellung den O t h e l I o. Zn der Neu e n Wiener Bühne mußte die remiere von Schnitzlers Tragikomödie „Das weite and" auf Samstag verschoben werden. Die bereits gelösten Karlrri beha ten jür den neuen Termm ihre Gültigkeit, (JDte lür Samstag im Vorverkauf gelösten Karten werden an den beiden Tageskassen ftr eine andere Vorstellung vngetauschi.) — Morgen spielt Arnold Kvrss zum letzten Male den Teddy in dem Lustspiel „MeinF r e u n ö T e ü o y". Fm L u jt s p i e l t h r a t e r findet Samstag den 18. d.,? Ilhr abends, die Premiere der Operette „D i r blonde Engel" von Keßler und Redner, Musik von Rodert Winterbng statt. 2n den Kqüpirvüen Mi-zr Zrverenz als Go>»7 Ostr Führer. Kauft Viktor-Zich, Oskar Sachs als Gast, Dir. Paul Olmüht. Edi Kolm, Brunno- <>euberlh. Regte Dir. Otto Rueft. nmfikalljche Leitung Kapellmeister Fritz Theimer, TanMranaement Franz Bauer von der Staa.soper, Bühnenbilder von August Michalek. ' _ Verhart Lauptmanns Geburtstag. Unter zahlreiche, Teilnahme von Vertretern der Behörden, oer findenlischen Fugend, zahlreicher Persönlichkeiten der Kunst und Wissenschaft und eines aus allen Kreisen der Bevölkerung Herd'igeströmten Publikums murre gestern nachmittags in Ge-enwart des Deichsprästdrnten in der Berliner Unverfität zu Ehren des 60. Geburtstages Gerhart Kauptmanns eine Feie» veranstaltet, bei der dieier mit seiner Gattin anwesend war. Im Verlaufe der Feier und beim Verlassen des Unive-sitälsgedaudes wurden dem Dlchler begeisterte Ovationen bereitet. The» Jaiche» dev antisemiiiiche Sarrikaturisi, nt gestern nachls geworben. Von lewem Genre bleiben jetzt noch Leuihe und Schdnpflug. , Das Begrübnis Ziehrers. Der Bürgermeister der Stadt Wien hat die Anordnung geuoften. datz die Lerche L. M. Ziehrers, hergestestt a«S frisch n Eie,«, Milch. Ka äo und Malzextrakt, ist ein glän en. beu teUres Nah, Präparat für Gesunoe und Kraule. der in ärmlichen VerhSlinissen vorgestern nächmitlogs im 80. Lebensjahre plötzlich gestorben ist. auf Kosten der Stad I Wie n in würdiger We'se zur Ruhe bestattet wirb. Das. Leichenbegängnis Ziehrers findet, morgen um 3 Uhr nachmittags statt. Keine AusNeiiung des diesfiihrige« Aobelpreifes. — Profeffor Siusteiu als AnrvSrier. Wir »>e .Münchener »edizintich« Wochenfrift" mitteilt. hat da- Karolin'iche In ttut der Stockholmer Lochichüle b. schlossen, den diesjährigen Nobelpreis für M-dizln nicht erzustellen. Als Kandidat für den Nobe'preis für Physik wird unter anderen Professor Dr. Einstein genannt. Dir erste Ehrung eines österreichischen Delehrte« aus dem ehemalige» jetnöltchen Auslaude. Der östene'- chi che Professor Dr. Oskar Frank! in Wien wurde von der Royal of Mevizin in Fre.anü zum Ebrenmitg'iede ernannt. Der Gelehrte ist der erste öfterretchtsch« Ar^t. der ,m ehemaligen feindlichen Auslanbe von einer wissenjchaststchen Gesellschaft zum Lhren- «ttgliede ernanni wurde. - Bollsioirt. SestemheÜe Krone —.0073 Senlimes. Auszahlung Wien —.0073 Senttmes. Zn Zürich notierte die österreichische Kronr. . . 0.0073 (0.0074 am 14. Nrv.) die vsterr. gestempelle Kröne. 0.007Ü l0.0076 am 14 Nvv.) die tschechische Krone .... 17.30 117.40 am tä Nov.) die Mark. . ..0.07V4 < 0.07% am 14 Nvv.) Agram .......... 2.22V* (2.25 am 14 Nvv.) Dukorrst. 3.55 ( 3.50 am 14. Nvv.) Sofia . . . ... 3.90 ( 3.85 am 14. Nvv.) Budapest ... 0.22 (0.22»/, am 14. Nvv.) Warschau. . . ..0.03'/, (0.03'/, am 14. Nvv.) Reformen im Haudelsvertretergewerbe. Der Reichsschutzbund der Harrdelsvertveter Oesterreichs hiekt gestern unter Vorsitz des Herrn A. M. Ehrlich in der Handelskammer eine Vollversammlung ab, in welcher Rechtsanwalt Dr. M. Reiß über di« angcstrebte Reform des Hlrndelsagentengesetzes Bericht erstattete. Das Handclsangestelltengesetz, wie es derzeit gilt, ist, obwohl erst seit 1921 in Kraft, angepaßt den rechtlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen und Ideen, wie sie vor'dem Kriege herrschten, da Text und Inhalt des Gesetzes bereits lange vor Kriegsausbruch fertig waren. Es kann daher nicht wundernehmen, daß das Gesetz in manchen Punkten überlebt ist, in anderen Punkten rückständigen Ansichten huldigt und merkbare Lücken cmfweist. Ein wesentlicher Mangel ist, daß es keine Vorschriften darüber enthalt, welches Gerücht für den Anspruch des Vermittlers auf seine Gebühren örtlich zuständig ist. Es wäre allgemein der Grundsatz aufzustellen, das Entgelt für geleistete Arbeit dort fordern und einklagen zu können, wo >ie Arbeit geleistet wurde, das heißt seine Ansprüche ,beim Orte der Handelsniederlassung des Geschäftsvermittlers geltend zu machen. Es muß bei geleisteter Arbeit der Mgemeine Grundsatz gelten, daß als Entgeld jener Betrag vom Schuldner zu erhalten ist, der am Zahlungstag nach dem Gesetz und der getroffenen Vereinbarung der Leistung angemessen ist. Weim dieser Grundsatz sich in der Gesetzgebung durchsetzt, so wird damit auch eine Entlastung der Gerichte von jenen Rechlsstreitigkeiten ftattfinden, die vom Schuldner nur deshalb geführt werden, damit er in eimm geringwertigeren Gvlde zahlen kann als er schuldig ist. Eine wesentliche Schädigung des Geschäftsvermittlers bedeutet die Bestimmung des geltenden Handelsagentengesetzes, daß der Geschäftsinhaber berechtigt ist, das chm gebrachte Geschäft ohne Angabe von Gründen abzulehnen. Der Geschäftsinhaber muß' verpflichtet werden, für die wirklich geleistete Tätigkeit des Vermittlers,, wenn sie nux über lein.n Auftrag e-folgte ein an.remessem.s Entgelt zu zad^n. Der Geschäftsherr soll ferner verpflichtet sein, dem Vermittler gleich bei Auftragerteilung bekanntzugeben, in welchem Umfange die Dermittlertätigkeit zn entfalten sei. Innerhalb dieses Umfanges muß aber der Geschäftsinhaber verhalten werden, die ihm gebrachten Offerte anzunehmen, wenn nicht wichtige Gründe zur Ablehnung vorhanden sind. Der Kundenkreis stelle für "den Vermittler nebst seiner Arbeitskraft im wesentlichen das vorhandene Betriebskapital dar. Dieses Kundenkreises kann er durch Verschulden des Geschäftsinhabers, wenn, dieser dm Kunden nicht rechtzeitig oder mangelhaft liefert, verlustig werden, ohne den hierdurch erlittenen Schäden vom Geschäftsherrn ersetzt zu erhalten. In diesen Fällen muß auch dem Vermittler ein Schadenersatzanspruch gegen den Geschäftsinhaber zugebilligt werden. Dies bedeutet für den Stand der Vermittler eine Lebensfrage. « Sie „Timer" Wer die deutsche« FinaujvorschlSge. Louvsn, 15. November. (Wolff.) Der finanzielle Redakteur der «Times" schreibt : Der Pl>n der deutschen Regierung für die StahtlisiMMg der Mark enthält gewisse Vorschläge, die ihn watzricheinllch in seiner jetzigen Gestalt jür die Alliierten unannehmbar machen werden. Er bedeutet jedoch einen beträcht, lichen Fortschritt gegenüger den anderen Schritten, die von der denlichen Regierung zur Lösung der Währungsfrage gelan worden sivd. Sr ist d e erste prakti che Anstrengung Deutichlgods, die Wiederherstellung seiner Finanzen. z»r fördern. Dem Ptane dürften zwei Kaupteinwände entgegengrstell! werden - l. Cr hängt von einem Moratorium für einen festen Zeitraum von drei bis vier Fahren av. Die Sklchoerständigcn haben em Moratorium von mindestens zwei Jahren vorgefchtagen. Wern die Alliierten ün solches Morqloriuin gewähren, w e l cd e G a u° ti e'hiben fit dann, daß Deutschland leinen Stabttisteriingsplan 16. November 1922 -R*« 1353 .. I I ..I . —II '»>.. l " .. wirksam" durchführen wird? Der Zeitraum dez MorÄvriums muß dem Belieben der internätionaien IleberwächungSkommission überlassen werden, die ihren Sitz i n B e r l bn haben und d i e -deutschen F in an zen unter da uernder Beo d a ch tun g ha l t e n muß. Die Macht.! das Moratorium zu beenden, wird für die Alliierten die einz'ge Garantie der Erfüllung sein. 2. Es wird sicher ein Smwanö erhoben werden gegen . den Vorschlag, nur die Kälte des Ertrages innerer Anleihen für ' Reparationsrlvecke zu verwenden. Der Bstrag, der für diese Z-vecke verwendet werden soll, muß dem Uiteil der Kommission üderlassen werden. Berliner Börse. Berlin, IS. November. Mogerr der Uivsrcherheft. über diie weitere Entavicklmdg 'des MarRurses und d«r Gostcvttnng der PoMschen Lagoinfolge des Rücktviitches der Regierung tvat an 'ver ysutigen Börse die Neigung zu Berkä-ufen stärker hervor, so daß sich Kursrückgänge von 100. bis 500 Prozent uw für Montanititi) Jndustriewerte solche von 1060 bis 2000 Prvzem ergaben. Auch Valutapapiere und die zu Einhoitsburf-en gehandelten Jttdllstviewertie lagen schwach. Das Geschäft war im allgemeinen vu-higer als an den Bovtage-n. «chlutzkurser Luruiscye Lose 38.000.—, Oesleir. Staatsbahn 19.000.—, Nordd. Lloyd —. Ver. Elbeschistfah»t?0 0.—, BerUKondelsgejellschoft 6100.—, Kommerz. Pr,valbank 1475.—, Dormstüdter Bank l iOa.—, Deutsche«Bank 3130. . Diskonjo-Kommandit —, Dresdner Bank 1750.—, Nationaldank für Deutschland —. Oesterr. Kredit 1170.-, Oeslerr, Ländeibank 24u4.—, Reichsbank 1200.—, Wiener Bankverein —.—, Wiener Uniondonk 760.—. Allg. Elekiriziiäts-Gesellichast ' 4150.-, Bochumer-Gußstahl 9500.—, Daimler-Motorm 1500.—, Deut!ch-Lux«niburger1l.800, Deutsche Waffen u. Munition —, Dynannt Siobel 3600.—, Felten & Guilleaume 4600.—, Gelsenkirchener Berg. 1«025.-, Th. Goidschmidt 4102.—. Karpener Berg. 46.0L0.—, Kirsch Kgpser 6300.—, Köchster Farben 4760.—, Lphenlohe-We,de 5500.—, Laurahütte 7906.—, Mannesman»- röhren^ 6650.—, Puön'x Bergbau 12.000 —. Schuckert & Co. 46oO.—, Siemens & Kaiske 950o.—, Telephon Berliner 2050.—. Prager Börse. Prag, 15. November. Die feste Tendem der gestrigen Börse übertrug sich auch auf 'den yeutiaen Bevve-Hr. (Ävte Papiere waren lebhaft gesucht. .Im Devlauft stellten sich vevarnHÄt RoalvsationM' ein, die jedoch cmf die KurMLdüng «irvon <ömfluß ausüblan. Amlagowevte zeigten eine feste Haltung, wobch PrämieNWl«ihen und KasserrschaMe gesucht waren. Bawkpäpivre S durchwegs im Kurse an. Bon VerLchrswnüen waren beide tiehvader-Mien bevorzugt. Bon Jnidmstr-ewerten standen Böhmische Zuckerallien im BovdergruniÄ des Interesses. Arbitvagewerte haben sich gleichfalls befqtpgt. Besonders reger Nachfrage erfreu-ten sich Bulgaven, die 35 Krawen gewannen. Die Schll-ußte-ndenz war fest. Der DevisenmaÄt zvigbe im PrivatvcpLehr oiue schwache, im offiziellen Verkehr eine ruhige Haltung. Die wösÄichen Devsen gaben i>m Kurse nach, während sonst die KürsbÄdung Lome gleichmäßige war. Schlnßkurse: Türk. Eisenbahn-Anleihe400Franken 265.—, <3öl)nt. Unionbank 389.—, Böhm. Eskomptebank 378.—, Böhm. Zudustrialbank 450.—, Zivnostenska Banka 387L0, Angiodank 46.—. Oesterr. Kredit 15.25, Oesterr.-Ungar. Bank —.-, W'ener Unionbank 29.—. Wiener Bankverein 12.—, Buschtiehrader Eisenbahn Lit. A 1395.—, Sit L 355.—, FerdinandS'Noröbahn 5500.-7-, Prag-Duxer 173.—, Ausftg-Teplltzer Eisenbahn 11 Sö.—. Neslvmiher Zuckerinduslrie 990.—. Verem. Elektrizität LdienBrosche 775.—. Kvlmer Spiritus 765.—, Königshofer Zement 810.—, Breitfeld-Danek 388 —, Ringhoffer 690.—, Simmeringer 52.-, Aothkosteletzer Textil 253.—, Alpine Montan 215.—, Poldihütte 328.-. Prager Eisen.572.—. Skoda 385.—, Oesterr. Berg u. Kütten 1090.—, Invvalü 765.—. Ae Devisenpreise. Zürich, 15. November. (Devuenkurje von 12 Uhr 37 Min. — Mugeteilt von der Schweizerischen Äreditanstall.) . Berlin 0.07»/, (0.(.7-/,). Lolland 213.70k214.25). Rrw-Rork 544.50 (545.b0j, London 24.35 (24.40), Paris 3E20 (36.70) Mailand kS.10 (25.80), Brüstet 33.75 (3S.—), Kopenhagen 110.10 (110L5). Stockholm 146.30 (146.75), Christiana 100.10 (1C0.75), Madrid 83.— (83.20), Buenos Aires 196:26 (197L0) . rag 17.30 ,17.40). Budapest 0.22 (0.22'/,), Bukarest 3.55 (3.50). ^grom 2.22% (2.25), Sofia 3.00 (3B5). Warschau 0.03'/, (0.0S'/,). Wien Geld—.0073 (—.0074). Oesterr. gest. Kronen Geld -.0075 (-.0076). ' w Scrlin, 15. November. (Devisenkurse^) Ami erdam 2952.6u (2763.07), Belgien —(426.93) Chrijtiania 1371.56 (1306.72), Kopenhagen 1506.32 (1406.47)! Stockholm 2009.95 (2194-50). Italienische 343.14 (364.08) London 33.565.85 (30.922.50), New°VorK 7496.21 (7032.37)! Pans 491.26 (458.85), Schweiz 1360.57 (1289.26). Spunten 1129.66 ^1089.76). Wien 9.77 (9.57), Prag 238.40 (222.44) Budupest 2.99 (2.84), Sofia 52.n (48.87). Belgrad 116.70 (111.72). Berlin, 15. November. (Aotenkurse.) Noten: Dollar 7466.25^6982.50), Pfund L3.590.80 (80.922.50' Italienische 839.15 , 337.15), Polnische 46.50 (46.-), Tschechoslowakische 235.40 (221.40), Oesterr. gestempelte 9.45 (9.30). Prag, 15. November. (Devisenkurse. — MitgetM vom Bankamie des t,checho-s owakifchen Fmanzinlnisleriums.) Berlin 0.38^ (0.34). Zürich 575.—. (576.—), Belgrad 49.25 (50—), Bukarest —Wien 0.0375 (0.037). Warschau 0.15 (0.14%), Agram —.— (—.—), Budapest 122.50 (1.23%), Jugoslawische —(—.—), Oeslerrelchische gestempelte mone^ 0.037b (0.037). Polnische (-.-), Ungarische Budarrfl, 15. November. (Kurse der Devisenzenttale.) AmsterHam 970.— bis 983.-. Bukarest 15.25 bis 16.25 Kopenhagen 50o.~ bis 510.—. Ehristimna 455.— bis 465 — London 11.100.— bis H.400.-, Berlin V.S5 dis 0.40. Ftaliei! Ii2.— bis 117.—, Paris 161.— bis 167.—, Prag 77.— bis 81.—, Stockholm 665.— bis 680.—, Zürich 452.50 dis 467.50, Wien 0.033 bis 0.034, Sofia 18 —bis 19 — Agtam bis 9.40, Ntzw-Pork 2490.— bis 2565^—' Warschau 0.15 bis 0.16. * Amflardam» 15. November. (Deoifendupse.) London U.38V11.38'/,), Berlin0.0315 <0.0337» ,). Parts 16.75 (10.40), Schweiz 46.70 (46.65), Wien 0.0035 (o.0032»A) Kopenhagen 51.35 (51.35), Stockholm 68140(68.^0), Chnttiania 46.60 (47.25), New-Yo.. 254.50 (254.50 . BrMset ISS?./ (15,35). Madrid 38.70 (88.23). Italien 11.75 (12.05) Budapest 0.10V2 (O.lO'/a). * Agram, \ November. (Devisen.) JBieit O.C86, Berlin 0.805, Budapest 2.2V, Mao 200.— New-Aork 61,50. ' * " ' w‘ 1