Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1353 (16.11.1922)
- Date
- 1922-11-16
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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§tr: 1353 ©lett/ff mmt 16. ÄoSeMb'tt 1922 Seite 5 nreßen, wenn er sie fühlt, auf das Sachverständnis kommt es eigentlich^ nicht Lin. Also benützte ich jede Gelegenheit, die sich mir Lot, das kunsthistorische Museum zu besuchen, und wollte auch kürzlich, als mich der Weg daran vorüber führte, eintreten, froh, eine Stunde lang aller Häßlichkeit des Alltags entrückt zu sein. Aber mit dem Ddnverworte ward die Türe aufgetan, daß der Eintritt 6000 K. koste und, nur am Sonntag um 1000 K. zu erlangen sei. Ich versuchte mit dem Diener zu unterhandeln (muh ohne „unter"), stellte chm vor, daß zwischen Fremden und Einheimischen doch ein Unterschied gemacht werden müsse, und beteuerte eindringlichst sowohl meine Wiener HeimatszugehörigkeiL als auch die Tatsache, daß ich am Kriegsgewinn so unbeteiligt wie nur möglich sei. Ter Diener glaubte mir bereitwillig und durch den Angrnscheiu überzeugt sowohl das eine als namentlich das zweite — aber er blieb fest. Ich trollte mich betrübt. Daß wir in Oesterreich an allem und jedem sparen müssen, daß die ErhaltungZkosten der Sammlungen ins Ungemessene gestiegen sind, äch, Nur ein Tor. konnte es bezweifeln! Dennoch ist es ein bitteres Gefühl, daß in einer großen Stadt, in einer großen, immer noch von Reichtum bewohnten Stadt für den geistigen Arbeiter nicht der kleinste Visirn vom heiligen Brot der Kunst ohne Geldopfer zu erlangen ist. Gewiß sind 5000 K. heute kein unerschwinglicher Betrag. Aber sie fallen für den geistigen Arbeiter doch immer noch, ins Gewicht. Und was für den Erwachsenen gilt, g'A noch mehr für die halbwüchsige Jugend. Sie lernt überhaupt nicht kennen, tvas uns einstmals die We'che unserer Jugend gewesen, denn fiir den Mittelschüler für das Lehrmädchen, für den Praktikanten' stehen auch die tausend Kronen nicht am Sonntag zur Verfügung, so tvenig wie für den Privatlehrer oder Studenten die 6000 des- Wochentags. Daß wir sparen müssen, wer wollte es bezweifeln? Aber vielleicht ließe sich doch durch „Elnheimischen"-Karten und Karten für-die Heranwachsende Jugend die Eintrittsgebühr gerechter verteilen. Wir müssen sparen, gewiß. Aber vielleicht könnte uns doch ein Stückchen des geistigen Brotes noch vergönnt werden — uns, denen der Krjeg nichts gegeben und alles genommen hast den Arbeitern Wiens. Wiener Fitternatiormler SchaLkoneretz. Men. MssMast. De* Professor an der Ttchntsckcn Kochschule ln Va!baH. Vr. Milan Vidmar, der als offizieller Destegicr'er res jugoslawischen Sckackbundes dem 8nl«-rnat>onakett'STaÄ^opgreß bewohnt, wurde in, das Ehrenkomilee gewühlt und mit der Funkiicn eines Beirat.s detraut. ' Von der zweiten Runde ist noch nachzukrogen dr Vsilust Dr. Tarrasch' gegen Vükovies und die Niederlage Ta k a cs' gegen Dr. T o r t a K d id e r.. Unbeendet ist noch die ParUe D o golj u d o w—K ö nt fl. Ln der dritten Runde eröffneie König seine Parte gegen Dr. T a r r a » ch mn dem Damen bauern und lenkte in die 2ui« binslein-Dariante ein. Die!« Partie ergab für den Lungmerster -ein ehrenvolles Remis. Die' äußerst sein gespiette Partie R u. b i n st e t n—B ogvljubow war von Zusehern umlager. Durch das prächtige A» bot ein-s Dammopfc»s konnte Dubminm schvkstlm L0. Zöge gegen den russischen Grofmeis er einen glanzvollen Sieg erringen. A 1 iey »n gewann über! gen gegen S ö m i s ch in einer fzi ionischen Partie. Ebenso gewann Heinrich Wolf gegen K m o ch, der i.oci) mwer unter seiner Form lpiett. Die Partie S p , e l m a n n-r-Ä < t i er^ab nach lebhos en Verwicklungen in vollkommen symmetrischer S ellung ,emis. V u k o vir s war tpieifrei. Die Partte TartaKower— G r ü n f e t d dürfte unentschieden aus^eben und »st ebenso wie das Spul Marocz y—T a k a c s noch undeenLet. Stand nach der dritten Runde: Dr. Lar akvwst 3 (II), 211]cd)in und Audinstrin 2% Wo'f 2, Gninseid IV,. Maroczy 1V3 (U), Reit ll/„ Kön'g IVs (Hi, Bopolsubow 1 (H), Epie«mann und Bukovies 1, Samttch und Tairatch */„ Tan. cs 0 (*/*)• 3n der vi rt,n llunde spielen: Kmoch—Spietmann, Sämisch—Wolf, Takacs— Aljechin, Grünfelü-Mnrczy, Bogoljubow—TartaKower. Loklor Lattasch—Aubmstein, Vukooics—Könrg, Aeli sre. Samsta» i en 18. d. um 6 Uhr tu nds b^gii nt das Damen» furnier, an welchem sich eine Reihe starker Schachsp'eter'nnen drfälligen wird. Diese werden "gebeten, schon um 5 Ähr im Messepalasl anwesend za sein. 2 m Konc re' furnier, das in vier Gruppen ge'ptelt wird, sind bereits znei Runden beendet. Der Stand hl felgender: 1. Runde; 1. Gruppe: Es gewinnt Z>mpel gegen Kutscha, sicher pegen Szigeli; Ludwig - Bcutum, Lanuichko etz -Dr. Kuschen abgebrochen. — 2. Gruppe: Es siegt Svyka aegen Karrst Schwimmer gegen B'nder, Dr. Mandler-Schenkein, Lyroler-Wolf abgebrochen. — 3. Er»ppe: Landera—Schwär>« nach, Schuster—Äbam remis, Lokvenc -Meller. Sauer—-W-u st wg orochen. — 4. Gruppe: Cs siegt Aiüller gegen Sttertth, Zeiger gepen Bouigust Scyre ber g^geu Eargulak, L^el—Strobl abgebrochen. 2. R p n d e; 1. Gruppe: Es siegt Fischer gegen Zinipel. Szigeti gegen Lanuscs ko.vch. Ludwig g,gen Äui.cha, Beuium- -)r. Kirjüen abgediv cn. — 2. Er.pxe: Es Kegi Wolf gcgen ,-oyka» Lr. Mauiiler g gen Schwimmer. Schenkeln—Tywler. arpi-Binder ab ebrochen. — 3. Gruppe: Adam—S-ywurZ- -ch, Weiß—Land,a rmen! chftden; Metter-S^uer, S huiier-- okvenc abgebrochen. — 4. lörupi e: Essiegt Stivbl gegen schreiben. Spei gegen Cötivqui, SüiU.cl gegen Geiger, StiebitzargulaU abgebrochen. Bel dezu Lhrcn d-r ousii'ärt'gen Gasle in den Zeremon-en- 'ä!en v ranftaiielen Fe. abad^mie werten unter anorren Ärmst ern uch Opern,ünger Maikl und Lovanrwttz und die bekannte Tanzünfi eim 'Annita Berber Mitwirken. jüdischer Rat ralfond«, II., Taborstratze 59. T-.tepl sn 40-tt,lö. usweis Nr. 13/1 vorn 1. bis 9. November 1922 — 6,783.150*— (ronen’ — Im Lahre 1932 msgesawi 78,804 54 l'8o Krön cn. Zentrale: b. Frt. G'sela Glück: Jeboschua Freund-Iach-sLri Oraun Ib.SoO, Moritz u Äenriette .'-reis'et 60.0 y» M. u. E. S.. Zieg'r. Kvbn. Rvber. Gut!mü..n (Prag) anl. Todestag s. Mutier. geb. Fischer S6.X. fe 100(0, Div. ecvO. - 1. Dez'rk: d. Nrse Taiiakower: Ares.in 12.644. Loses Schattner 10.463, Div. 20.403; d. Rittermann: Ädnkhaus Also L Vtankstei» «vldderg L Erber lb.OO -, Dr. Lokcb Ehrlich 11-400» S)r. D.sider Frtedmann» Simon Picker ft 10 OOo, D.d. 17.45!; d. Df. S. Vogetbaum: Dlime Kauplmann 12.000, Kwuzah Chawe im; d: Meilen: 5ul. EilbeWg 23/00, D. K'e.nek 12.750. M. Reir'Kra»! 12.400. Singet u. Ärmmeloank 11.207, Kvrowlh Fischt 10.267, B. Schreiber 10.175, Lu^/Eoldsinger 10.078. SIbr. Presser 10.000, Di». 44.198; Thorasp. Direk'cr Stransky 20.0l.y, 'Dr'on Sp'tzmarn 100.001, Leon Nestel 3^.0.o, Dio. 9000. — 2, Bezirk: Leth-Lsrae!: Rcken, Bergstein je ICO ÖCO Dr. Larry Groß» Schaum je SO.COO. Sr ber 25.0^0, Kreisel, Kammermann je 20.000, Wemreb 16000, BSrschak, Koro ih. Spira, Tetchberg, Käufer, Lust, Ao n. D. Kleiner. Gröbst, Lintner je 10.000, Dia. 52.000, (fsnel lü.000; Lng. R. Stricker statt Aerztehvnoror an Dr. S. P. 150.000, Ttioramende Kot e Conttneiital 50.000. Beruh. N weZ, '»Augarlenbriicke" für Schachpartie Stark 10 OuO; ©io. 24 200 : Ädolf Lütt 10.000, Gisela Kohi 20 0.0, S. Ro'enblatt £0*000, K. Käufer 10 900, Dm. 134.225; Crez Israel W.izmanwKaia: Smtg. 2. Teich u. L. Preminger Lb.cOO, Simon Preminger 50.(00, Simon Potiory es 40.0^0, caod. jvr. 8. Kenilch. Lsak Freud, Samuel Buttermonn, Josef Deutsch je 10.00^, D o. P.OOO, Sm'g. Frl. B. Neubauer 34.000, Div. (OCu; Pra'«tiplen5el: Lwuzah Chawerim- Äi' . Fa. Brüder Sbön 11.200, Div. 56.276; d. Roth-Gerstt: C.,a»m Rubin IS.OVO, Dmrkus Lei'ner 10.000, Div. 12 471. — 3. Dczirk; d. Lei) Ka pern: Sat. Wertheimer il'.OSO, L ön Zimmermänn 24 01Ö, fiio. 01.32Ö; Gold. Luch d Limvn Wechsb rg : Ten prisp. (Sn. solo!) '875 000. — 6..Lezitk: d. Lng. Leo Schön: Tö. Rip'2C.0 o', tzt. N.lO.OOO. Div. 12.000. — 7. Bezirk: Gold. Luch Baifour d. Mvrüko Rosenb?rg 47 0«.ö; Div. 500. — 8. Äez-rk: Tempew. Neudeggergassr 2?b.OOO, Dio. 1(00. — 9. Bezirk! Dr. med. Gerjrn Beuijte'n an!. Gottesdienst d. iüd. amerk. Aertte 50.500, Nathan Tmrukower als Ep eiwetlr im Cas6 Splendid 40.o<.0. 9 Das neue Pretzgefetz. Lm Selkstverw^e der Hellen!- lirftu S cherzeit", Potizei»unoso.au der DiuireicQifcuen rundesimo Gememdepottzei jowre Gendarmerie (Brrwal'ung: 1. Pezük. Schol'cnrmg 1t. PolizeldirekUcn, ctf. - -eint in aen oLchstcn Ta. en eine vrm Potizeid rektor Lr. Keinrich D e h m a l des Präsidiums der Pol»reidirekt'vn in W'en betör, te Liusgadr des ncuen Pießge e^es mit Ertäutcr^chenl aus d-m Ber'chte des Lustizausschusses des Nalienalrates.. den bisker erchienenln Durchiühruugsvorschrisikn der Bvndesmmisler'kn für Lnnereui,d AnKrriivt sowie iür Justiz^ den ewschiäg'Len Bestimmungen der Gewerdeordnung und anoeker Gesetze. * DorfrSge -er Kikkchbuih. Die -wnisiische Lrbeils» parst'i vitactduth Veranstalter in diesem Wstuer eine Reme von Vcrttöl'cki. Lie er! t Gruxpe dieM . D rHäas um aß'.: 18. d>: 21 adler - Weidmann (R' BenjammZi Vizeprüsideiil des Waad Leumß Seruwlem: Jur Amber rage. -?> 2. Dezember: Dr. EiegKied B e r n s r t d: Die Albelkssi' ule. —9. Dezember: Adolf Böhm: Siedlungsiormen .n Erez Lires'. — 16. Dezember: Lr. Nisan Goldstern: Das Ardeitsrecht der ö«.n Lucen^-k--rS.Le^eirbtt: Dr. 2,raet W o t d m a n n : Nationale Autonomie in der -Ealutq. — So. Dez.mver: Radier- Feldmar n (2^'Benjamin): Abbaufragm im. Palasirna-BiiSiet. — Der erste Vortrag findet im zionistuchen LandesKomi ee, I1.,Tavor- -straße!*0a, fcafk. und beginnt um 7 Ahr abends. Anschließend Liskujiicm Gäste willkommen. » * TrircksehlerSerichttgung. Ln unserem g e st r i a e n Feuilleton: e r 1) a r i o u p t m a n nmuü es m Spalte 3. Zeile 1ö richtig he-ß n. V« neGef > chte (»oti Geschichte) Gestatten werdr» »u lasser»"; Zeile 5 vom Schlusje „himmeljernen A b h ä n g t g,k e i t e n" vjlaU Anhängigkriien-. * Esxeran o in Brasilien. Seit mehreren Jahren br» günstigen einzelne M lg ieder der Rep eiung Bratittens die Der* brettui-g des Esperanto. Sbrem Einfluss? ,st er zuzuschrelven, daß bereits teil lOlo il p.ranto an einigen Botkr- und M'I^t ci uten von Rio de Lanesta ols v ahlfre^er Gegenstand gelehrt w!rv. Dar Ge',etz vom St. Vkioter 1918 srhrte es in dcn-Norma'- uno in den Mi teifchulen des Staates Sergippe und das Gesetz vom 11. Jänner 19.9 m den Volksrü ulen, Fcrldlwungschulen und Mt'tettchulcn Scs ganzen DunNkSd'str Kts e n. Lm Oktober 1921 wmde der Liga der E.peranttsten Lras.l'enr von beid«-n Kammern des Bundes Anerkeriung für ihr gemeinnütziges Wirken zuemanni. Ein A imsteria erlaß vom 10. Märtz lr,tb ließ Eixeianto rm T-legrapbendientr zu und em m>n«i.erielles Rund-chreiden vom 4. Februar 1922 Leaujtragte alle Postve - watter eine Lijie der des Giperan o Kuudi en Post^eawlen ar* zuleäen. Dem Völkerbünde wl'rde eine Bilti. rist zu^uni en des Esperanto üb?rrercht, die von 225 drrvorragenden Per öritrchkciten Brasit'ens, unter anderen von einem ehem ligen Präsidei.ten rer Rtpud'ik, von Ministern. Abgerrdi.elen, Senatoren, Mitgiledcrn wisienfchcskltcher Akademien usw. -unterzeichnet war. * Erste Hilfe. DaS Wiener Freiwillige RettungsiUstikrrt hält durch se'.nrn Chrsarzt Dr. mcd. Karl Baues ch und <Mtk}c Demonstratoren in dieser , Woche fo-Igcitbc cheorelischpvamsche Vorträge: Heute Dienstag über erste Hilfe bei vcroh-.re Karten für jeden Erwachsenerr. * T'.'.t tfc russischen Flüchtling?. Einem Bedürfnisse der irr Cc' . reich dauernd oder Vörüb'evgeheud weitenden russischen bund'. .runissariates. in Wien, 1. Bez., Park-N'.ng 4 (Bureau bund tommissariates in Wien, 1. Bez., Park-Ning 4 (Bureau der Wiener Delegation des Internal wnalen Komibces vom Noten'Kreuze) ein Komitee gebildet, welches aus sechs Vertretern d:r in Lesterreich werktätig eingreifenden wichtigsten russischen Organisationen besteht. Zweck dieses Komitees ist die mannigfaltigen unpolitischen Bestrebungen zugunsten d:r russischen Flüchtlinge zu vereinigen und unter dem Schuhe dc§ Völkerbundes zweckdienliche Zusammenarbeiten zu erzielen. Das Komii-oe tritt einmal monatlich unter-dem Vorsitze des Delegierten des Bötterbundkommissariates in den Räumen der Wiener Delegation des Internationalen Komitocs vom Noten Kreuze zusammen. - Eine seuchensrele Woche. Ln der Zeit vom 29. OK' toter bis 4. Ätvoember wurde im VolKsgesundheiisami , weder eine Neuer Kränkung an Cholera, koch än Flecktyphus'und Blutern vngemeldet. ' * Welt rhevicht/ Dos Wetter hat stch verschlechtert. Sn M'tteld-u Mnd undit< Böhmen «gnet und schnell es. Ueher Niedsrösterreich b.'dete stß äesteru morgens e'rtc Woikendecke. die sich tagsüber stark verdichtete. Voraussage: Borwikgend trüb. Neigung za Nreüerschtägen, Tempeiaturabnahme und nordwkftliche Winde. . Die in -en nachsvlgen-en Aud»iKen mit o vezeichneken Notizen und Artikel find errlg ellliche Ankün-i* gringen (8 28 -es Presrgefetzes). * PeüNreks Tee schmeckt vmnderbar. Echt nur w't Schutzmarue Lhincsenbuo. D Crnte, und Versammlunge«. Zeirei M t srach >, W'en. ll.. Pralerstraße 49. Tür 11. Keule, V«8.Uor ab nds. Beginn des Enulisch-Anfänger- Kurses., Ncuanme düngen von l/a7 bis */*8 abends. — J5 ck u tzbundüer B u k o w i n a e r. Sonntag, 4 Uhr nachmittag . im Arkaden - CafS. 1. Stock. ge>ellige Zusammenkunft. — Zio n istifch e Lugen d gruppe lKutrursektivn, XX., Karl. Meißtstraße ß. Lienslag den 21. d., 8 Ilhr abends, tm Kokt «Baynsch-r Kos" ttt rar cs er A>'end mit der Wllnaer Tr. ppe. Karlen m der zionisiischcn Iugendgrupve (Kulluvsektion . XX., Kar' Meißtstraße 5, iägUch von 7 bis 9 llhr abends »nd bei allm Mitgliedern. Urania. Kente. V-3 Uhr (Großer Sach: Dr. D e r g o u e r: Fröhirche Märchen und Lieder fiir Kmder 5 Ukr lEroher Saal): Das Witlelineer. '/-6 Uhr (Kleiner Eaal> Landes'-chuunipektor Ko rat Dr. »nlon Becker: Bau und Bild von Niederosierreich. V, */s6 Uhr (Kurssä,l): Univ..Asiistent Dr. .fattt Ehre n bergt Ti-r« cei Vorwelk. Vilr. y,6 Uh. (Klubsaal): Prof. Richard Wickenhauser: Die Sympyonir Beethoven-. lI.-Abt. V,8 Ukr (Grotzer Saaß: Aft-Wiener Quartett Schrein'er. >/,8 Uhr (Kleiner Saal) , Cyaraklerüilv der Geschichte der Alystik. VII. Prost Dr. Gerilud K e r z v a : Der Kull Lei Mutter hrde. lJtS Uir (Kurc-saal): Ui'iv.°As>isien! Dr. Leonharc Franz: Urge,chichte der Kuttur. tV. */,8 Uhr (Ktubs^al): ^orlefu, g aus Eoeibcs Werken *. X. VcrtrugLmciilettN Lofefinc Wtesdactz: Aus dem Westöltlichen Dlvan. Ln d r Zweigstelle Wieden, 1% Mittersteig 15, veronstattet heule, 8 ll^r abends, Frau Lotte W r t t cihut DoUragsubeud. Sie Mgsts PreWlrrr der „MteW". Die gchtrige Erstausiühr mg des A n - f k i tchen 'Dramas „Tag und Nach i* war wird r ein Etzrenabend der „W inacr" und des toten Dichters. Wir kommen auf das Werk und die Datstellm g noch näher zurück.. K e.utt e re'angt in der R)land-Dühue An - ik'.s „Tag u n d N a ch l" zur ersten W ederholung. Der Rrin-rtrag dieser Borslelstmg ssteßt d e m K e i m der L h o l-u z t m in Kahlen b e r g e r d o r s zu. Der hohe Äunstge»uß und der Zn^eck die'er Beranstattung wird gewiß alle Freunde und Förderer unserer Patäsiun-P onicre veranlassen, an dieiem Abende ieilzunehmen. Wenige, restliche Kartkn an der.Adendkassa. > , \ SurMrvter. Am Vorabend von Gerhard Kaup'manns 60. EebutlStag ging, neu emstudurt, „Rose Bernd" in Szene. Diese Tragödie der Weibes» das surchibar büßen mutz, weit es.gesunde Sü'ne und <m treues Kerz hast erinnert stark an Sr,Hermann, starker, als es ein Stück von Gerhard Kauptmann vcrirägt. Es war ein Ettrenadend Lotte Wedel s.k y s. Endlich, endlich rach beträchtlich langer Zeit der Enttäuschungen, nach mancher Premiere, brr welcher man Lotte Meoelsky nicht wiederttkonnt«>, genoß man die ganz gtofze, er;chütternde Kunst dierer Frau. Den Lebensweg der gesunden, schwerfättlgen, braven Mädchens mitzuschreilen vom ersten Augmbltclst da sie nach genosiener süßer Umarmung von dumpjer Sorge bedrückt rsst bis zur Setbslankiage rm letzten Akt, ist ^ein urOergeßtrches, großes Sr- . tebn's. Auch sonst eine Verzolle Burgihealerarissührung. Dre Kerren T r e ß l e r, K ö d t i n g. P a u l s e'n und St r n d t sewie Fra'r B l' e i b t r e u durchaus auf der Köhe. Mit Vergnügen ist zu verzeichnen, wie sehr Kerr Ködling wächst, .wenn er an richtiger Stelle Verwendung findet. A. iw W-LMMLch. ..D.'- Zöcder". Auch wer „Die Weber" oft genug aus der Bühne gesehen hat, um über die Wucht des ersten Eindruckes hinauf zu sein, wird sich der Erschütterung dieser Ausführung nicht entziehen können. Dieses gewaltige Merk, das nicht die Leiden der schlesischen Handweber anschaulich machst sonder« die Qual, die Hilflosigkeit, die Verzweiflung der Arnrut, dies« Quast di« keine Morte findet und in ratlosem Jammer x.rm Knüppel'greift. Es sind nicht schlesische Handweber, es ist'das arbeitende, ausgebeutete,. geknechtete Volk, das begriffen hat, ein 3decht auf Leben zu besitzen, seine Kinder aufzuziehen, ein Recht, ein Mensch zu sein wie die Neichen 'und Mächtigen. Und.w.nn die Mutter, di« vier Kinder begraben mußte, in 'wilder Wut verlangst einmal eiivcs um den „Kirchhof -hevumzubringen", es aufwachsen zu sehen-wie die reichen Mütter ihr« Kleinen aufwachsen sehen, wenn der alte Ansörge sich von seinem „Häusl" nicht trennen kann, in dem jeder Balken „ein in inen Mo OoepeHt /TUCHHAUS HIRSCHEN