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Wiener Morgenzeitung · 1922-11-16 · Heft 1353 (16.11.1922) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1353 (16.11.1922)
Date
1922-11-16
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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t > ’ ' \ ~ 4 i * 4 . ' ' - > 1 > * r . — “ ' " ..■nrvv^F^-WFr7r -:r—~ Nr 1Äb8 .«rrr Mn, Donnerstag Wiener Mor-enzeUuns. 18. November iS22 Sie »estrige» Spiele. Hakoah—Transvaal Sri (2;0). Hako<rh?Platz.. 1000 Zuschauer. Schiedsrichter Aomar. Hakoah:. Beer; Trümmer, Lewitus; Herlinger, Grünfeld, Kerr;' Katz, Guttmann, Gansl, Sludsky, Heß. . Da.za diesem Pstichtspi-el nur. wenig« Zuschauer erschienen waren, erfüllte es nicht seinen Zweck. Die Driüklassigen dürften kaum einen größeren Reingewinn. nach Hause gebracht haben. Auch die Ausbeute deS Spieles war recht gering, da die^akoahner keine einheitliche Aktion zuwege brachten. Der jugendliche Tormann Beer hatte keine Gelegenheit, sein Können zu beweisen. Ban den beiden Verteidigern war Trümmer der bessere, ft« bec Dickung war Grünfeld fleißig wie immer. Der Ersatzmann Herl inger gefiel vor der Pause recht gut, nach Seitenwechsel ipar er, ckit. seinen Kräften zu Ende. Im Angriff befriedigte nur Hcß am linken Flügel. Katz, der diesmal rechts stürmte, bestätigte seine derzeit schlechte Form. Guttmann stand aus verfehltem Posten. Tranvaal erwies sich als spieleifrige Mannschaft,, deren .Können ihrer Klassenzugehörigkeit entspricht. Sehr gut hielt sich ihr rechter Verteidiger. Bor der Pause waren Gansl und Guttmann erfolgreich. Nach Seitenwechsel holte Transvaal einen Treffer auf, dann stellte Sludsky das Endresultat her. Amateure—Liberias 8:0 (3:0). Listrtas-Platz, 1000 Zuschauer, Schiedsrichter Kürt. Die Amateure traten mit einer kombinierten Mannschaft an, in 'der, nur Hill, Heikenwälder, Fuchs, Kurz, Swatosch, Hans.l und Wecera der ersten Garnitur entnommen waren. Der Sieg der Erstklassigen stand nie in Frage. Die Torschützen Wattn:. HauSl (5). Swatosch (2) und Becera. Meuna—Bewegungsfpleler 3:2 (2:0), Obwohl die Döblinger bis aus Chvmka, Blum und Fischer kc-mplett omtrcvdem hatten sie schwere Mühe, den Vorsprung au halten. Die Vienna gel-i durch Kargt, Schloster unh Por-, tune..Mfer) mit 3:y Toren in die Führirug, dann übernahmen aber die Zweitklassigen das Komnmcho.:Wgen-.Ende-deS.-Spiel«S- War die Vi-enna ganz in die Beriöidigung-WS Zitier. . , ■■ - " "■' ■ Sportklub Himberg,6:1 (3:1). l Die Dornlbacher stellten zu diesem Treffen, das auf dom LchM-Pl.atz. vor 10ll0 Zuschauern stattfand, folgende Mannschaft: Edi; Teufel, llllank; Braunsteiner, ZaM, Patzolt; Bauer, Hans, Karl, Kubin, Giebisch. Die Erstklassigen spielten nachlässig, trotzdem siegten sie mühelos. Die Torschützen waten Hans (3), Karl (2) und Krrbin. Karl befand sich wieder in hervorragender Form. Korueuburg—W. A. F. 011 (4:0). Die Hütteldovfer, die fast mit ihver kompletten Mannschaft antvaten, erlitten eine katastrophale Niederlage. An dem Mißerfolg icc Wiener trägt der Ersatztorwächter Lamprechter einen Teil der Schuld. Im Gegensatz zu den Gästen spielten die Korneuburger sehr gut. Criüeter-Nicholson 110 (0:0). Bor sehr schwachem Besuche boten beide Mannschaften ganz mindevwerlige Leistungen. Der beste Mann auf dem Felde war Schiedsrichter - Werner. Den einzigen Treffer , erzielte Haladh. Das Spiel zählte zur zweitklassigen Meisterschaft. »tiinnet Brief. (Eigenbericht der ,)Diener MovKenzeitung".) - Makkabi besiegle auf eigenem-Platz den S. K. Zidentve vor 15OO Zuschauern -8:2 (1:2). Herr Brynotac (PavdüMtz) von der tfchechvichen Sa)oodsrichterverelnigüng leneie das Spiel sehr gut, Zidenice, der Meister von Mahren, stellte -eine harre, kämpferprodie Elf ins Feld. Makkajü üderraschie feine Anhänger in angenehm,»er rvetse. Dem jüdische-n Bevem gebührt volles Lob, da er in ununterbrochener Reihenfolge sieben Siege und vier.unentschiedene Re-suttare errang. Das Spiel stand auf schr hoher Stufe. - ..... . , Zidenice ist in den ersten 10 - MinutWüberlegen. Langsam kommt Makkabi in Schwung. Nach einem von-Borger gut getretenen Eckstoß übernimmt Schwarz das Lsdvr volley, ,dasGe° schoß verfehlt aber knapp -das Zisl. Gleich darauf errmat Zidenice nach einöm FehlÄc Frieds das erste To.r. Obwohl MÄkabi drängt, kann er erst in der 3L Minude durch Schwarz den Ausgleich erzielen. Zidenice gelangt aber, durch Janhuber wieder m die Fuhruritz. Bis-zur Pause werden beiderseitig Chancen vergeben. Nach Seitenwechsel hat Makkabi die Oberhand. Schwarz führt mit unheimlicher Wucht Ären Freistoß aus, der-, gegnerische Tormann veristag' den Ball zurückzuschlagen, doch lenkt. Obitz den Ball ins Netz. In. der 26, Minute wird Obitz im Strafraum in günstigster Schußsituation zu Fall gebracht. Den diktierten Elfmeterstoß verwandelt Reiner zum sivgbkiügen-den Treffer. Beide Paxteien kämpfen, mit größter Anstrengung, doch wird an dem Resultat nichts geändert. Rado. Äe Meisterschaft. .. Berttas—Hasmouca 1:0. Vevitas gewann diesen Kampf nicht, als bessere, sondern ms glücklichere Mannschaft und es darf festgestellt werden, daß die Unterlegenen, trotzdem sie fünf Ersatzleute in ihren R-sihen hatten, mehr-im Angriff waren, doch konnten die schüßunfähtgen Stürmer der Blau-Weißen gegen die kräftige .Verteidigung der Gegner nichts ausnchten. Das - Veritas-Verteidigungstrw spielte sehr. gm. In der Halvesreihe ragte Hauser durch ausgezeichnetes. Kopsspiel hervor. Der Angriff' fand cm per HllSmottttk-Vetteiid'MnA einen nicht zu über- - windenden'Gegner. Hasmonsa - führte einen viel schöneren Fußball vor, ließ' aber die. vielem Mt' Vorbereiteten Chancen uüausMnützt. Auch her jüdische Verein hatte in der Verteidigung die Stützen. Die Halvesreihe hielt 'byS starte Temva durch urL versorgt« den AnMff-mit.gut pchwendharen Bällen. JmLtn;, griff war 'Süßmann - wieder der-'M^hrlichsie .Marin.' war durch das überflüssige "Dribbeln ein Bremser. Bei etwas mehr Glück hätte Hasm-onea siegen können. Zu oiestm Wettspiel war der nominierte Schiedsrichter wieder nicht erschiene^ so daß Herr Stiaß-ny von Perüas das Wettspiel leitete: er übersah drei klare Hands im Beritas-Strafraum, wodurch die HasMonea benachteiligt war. — Hasmoma: Kohn; Schächter, Wolffohn 1; Schirok, Markstein, Sokal; Wieselmann, Sühmann, Zinaoer, Fromm, Singer. Nach-Abstoß ist eine leichte Ueberlegenheü BerrtzaS bemerkbar, die nach einem Fehler der Hasmonc-t-BerrsidigUHg in der 8. Minute durch ß^rsin den Makoah« Sportplatz, Krioa« der Mfeleral ICrlaan) . . Sonnt a g den 19. November 1922, 2 Uhr: LSi ,C. V o r h e r d i „e Reserv 6 n Vorverkauf ab heute: Stadion, 11., Franucnsbtückehstr.24 u. Mariähilferstr.*179: Nehies u. Singer, X., Favoriten* Strasse 70; Geschäftsstelle der Hakoah,!,Wiesingerstr.il ft WerbetMoumatenfürdie ft I „Wiener Morgenzeitimg"; emzigen Treffer' des Tages erzielt. Bon nun an hat Hüsmonva bedeutend mehr vom Spiel, doch bleiben die günstigsten Chaneen unausgonützt.' Die-A-nsbeute. .sind nur mehrere Eckstöße, die ebenfalls vergeoen werden. Knapp , vor der Pause verschuldet die. Beritas-Hlmerma-nnschaft zwei Hands im Stmfmum, die aber her Schiedsrichter übersteht.' Nach Serienwechsel verlegt Hasmonea das Spiel in die gegnerische Hä-lfie und Böritas hat sHwvr zu kämpfen..In der,12.-.Minute Übersicht der Schiedsrichterabermals ein.Hunds im.Deritas-Strafrxl,Mi. Die erfolglose Belagevung' dauert, zwka.30 Minuten. Veritas unternimmt dann «inen Durchbruch/ wobei Kohn oin-en scharfen Schuß von Zsillovics schön abwchrt. Knapp vor Ende vergeben nach die Hesmorrea-Stürm-er glänzende Chancen. - ' Zoschh, der Trönmer. Von I. ZangwÄl. s „Wir . können nicht länger wartest, Rcchel," sagte Mauasie mit leiser, aber fester Stinrme. „Es ist bald Mitternacht." Rahel unterdrückte ihr Schluchzen und senkte andachrsvoll das. Haupt, als dNanasse die Dailtgebete anstimmte. Aber ihr Herz war nicht mit frommer Freude erfüllt bei der Erinnerung, wie der Gott ihrer Väter sie und ihre Tempel gerettet hatte , vor hettenffcher Schändung. Ihr Herz bebt« vor Angst um das Schicksal ihres-Sohnes, des angehenden Rabbiners, der heute unerklärlicheviveise zu.m ersten' Male fern blieb von der häuslichen Feier des Weihefestes. Was tar er — außerhalb der (Ähettopforten in dieser großrtt, dunklen, engen Stadt Nom, dem päpstlichen Gesetz Trotz dieiend? .Noch dazu m dieser Nacht, der unheilvollsten aller'Nachte, des Jahres, da durch eine Uebereinstimmnug drr.Zeitrechnung die christlichen Widersacher gerade die Ge-btrrt' ihres Erlösers feierten? Tränenden Auges blickte sie zu ihrem Manne aus, der so ernst und trübe gestimmt war. Me ehrwürdig sah er ans mit seinem wallenden, weißen Har und' Bart, als er sich jetzt anschickte, mit dem überzähligen Licht die Wachskerzen in . dem neunapnigen S'll.?rlvuchter auzuzünden. Er. trug einen langen Mantel, der ihn bis zu den Füßen einhnllte. Born fiel er ansei-uand-r ließ einen braunen groben-Rock sehen, von einem Gurt g-hk-ltert. Diese dunkelfarbigen Kleider waren alt gekauft; st verlangte es dst strenge Einfachheit der „Ptagmattka" - Der Mische „Rat der Sechzig" erlaubte seinen Le-tten nicht,'das . Gewand in Fallen zu legen, wie es die Nnmer;»ner Tage mit ihren purpurnen Prachtgeivändern tat'-n Den jungen Leuten von Geblüt,'denen es vout Christentum » erboten war, sich „Signori" zu nennen, war es vom Judentum untersagt, mit den Signori an Luxus zu wetteifern. , . „Gelobt, seist du, Gott, unser Herr," saug der alte Mtaun. „König der Welt, der uns durch seine Gebote geheiligt und uns befohlen hat, das Chanukalicht auzuzünden." Mit zitternder Sttmme - fiel Rahel ein in die alte Hymne, bt« die Feier begleitete. „O Feste, Fels meines Heils," sang die alte Frau. „Dir gebührt Lobpreisung; lasst ntetot Gotteshaus wieder erstehen, und dort will ich Dankgebete zu dir senden; während du den Feind, der dich lästert, vernichtest, werde ich nnt Gesang und Psalnr die Weihe des Altars feiern'." Aber ihr inneres Auge streifte zu den dunklen, ölerlmchteten Straßen der düsteren Stadt, hellsehend geworden durch die Liebe.. Verhaftung durch die „Sbirren" war gewiß, andere ..Gefal-ren drohten. .Banditen und Movdgestllen gab es im Ueberfluß. Wohl war die Stadt Rom sicherer, als viele andere für die Inden diese Juden, die wie durch ein Wunder, das mvleugbarer war als das, welches sie heute stierten, seit der Geburt Christi gerade im Herzen' deß Christentums gewohnt hatten —. das ewige. Volk in der ewigen Stadt. Das Ghetto' Roms war nicht Zeuge solcher Greuel gewesen wie das Barcelonas, Frank-- furts oder Prags. Die blutigen Orgien der Kreuzfahrer hatten tveit ab von der Hauptstadt des Kreuzes gewütet. In England, Frarckreich und Deutschland hatten die Inden, , dieser Sündenhock der Nationen, die Brunnen vergiftet und den „schwarzen Tod" - gebracht, die Hostie durchbohrt, Kinder getötet, um ihr Blut zu nehmen, die Heiligen gelästert, kurz, allesgetan, was nur die Eiubildungskvaft .von Schuldnern,, die abvechnen wollen, ersinnen kann. Doch die römischen Juden galten nur als fluchwürdige Ketzer. Vielleicht war die relative Arnutt dieses Ghetto schuld daran,, däß. seine Tvagödre weniger 'in häufigen Blutbädern als-in' inmterwährenden 'Ernlodriguugen bestand. Indes Blutvergießen kam Wohl auch vor, und der Gesang erstarb bei dem Gedanken daran auf Rahels Lippen, während Manaffe uü«» entwegt wertersaug. „Die Griechen hatten sich gesaMnelt. gegen mich in den. Tagen der, Hasmonäer; sie^ hvachen die ‘ Hauern meiner Türme nieder und entweihten das heilige Oel. Aber mit einem der iidriggebliebenen Krüge geschah ein Wunder zu „ Rapid besiegte gestern im PftichtspA FoMma-BsrWävls Überlegen mit 13:0 (5:0).. Kreis Oesterreich der jüdische« Turn» «nd Sportvereine. Morgen Fvemrg um halb 8 llhr findet vm Hakoah-Klubhei-m eine wicht-^e Kreisleit-nuasfitzung statt. Die Herren Dir. Spieg^ ler, Dr. Schiffmann, Htvowitz, Juhn, Lauser, Thfser. Well-- wavth, Hochftimm, Ernst Weiß und Stengel werden um Atverlässiges Erscheinen ersucht:' Die Kadimah sptelt' kommenden Sonntag mrt zwei Mannschaften Men W. A. C. cnrf dom Pvcvter Sportplatz. Mangelade Erziehung, Zu unserem in der -gestrigen Nummer/ erschienenen Artikel echalten wir vom-Spottklub Hazair eine Zttschrift, itt der die Parteinahme von Hazarr-Mit-- gltedem für Athen rm Wettsplel Athen-.Hechawer in Abrede -gestellt wird. Wir hatten keinen Grund, an der Nichtigkeit der uns vöm S. C. Hechawer zugekommenen Mitteilung zu zweifeln, doch -tzUtuehmenwir ausvr diir-ehrlichen Entrüstung,-' rmt der Hazair.die Beschuldigung Mrückweist, daß dttfer-jüdifche^Verein em das Ansehen des lüdischen Sportes herahsetzendtzs Verhalterl mnzelner Mitg-lie-dsr. nicht drtloen würde. Wenn wir also., den Sonderfall Hazair—'Hechckwb: ettminieven, so geißelt unser gestriger-Artikel im allgemeinen - dennoch bestehende Zustände. ., Der niederösterreichtsche Cup' wivd am kmmnendm Sonntag fortgesetzt. Die V-ichtlgMn--Speele sind: Red Star—OMatt. Ateidling-—L-Wvan, StodErau—Nußdors, -Nicholson—Straßenbahn, Sruvm ISI-t-Germasria,. Donaustwtt—S. 'S,, B. - Presse gegen' Gauverband. Der Prager Gauverban-d har dw Miraroeirer der Blätter „CeSk-e Slvvo" rvrtd' „Spottsmann" von allen Sportplätzen ausgefchloss-cn, .da.ihm^die.SchreWoefst dief-vr^ Zeitungen ntcht genehm war. Dia Spottredatteurv fast säultlicher 'Tagesum Fachzettmtgen-vewfsemlichen nun folgen? den Protest: „Die SportredaklKlre konstatieren, daß' die Zustände^ in unserem, insbssondere aber im Prager Fntzballspor-tt devavt-ige sind, daß eine Kritik g^-aide-zn wü-nZchenswevt erfchein-1, um zu einer Besstrung- M.'gÄsugen; drmt das' Brr bleiben, beim, bisherigen DurchsschrungsWem Und bei -der-bisherigen Leitttng durch.die SredooeÄa zupa mvolviert die Gefahr, daß der^ Fußball)pott aufhört, ein Befta-nÄlcil-der KörperÄultur zu sein, für deren Hebu-irg die. SpottjournaWik durch mchr als 25 Jahre gearboitet hat. Die Kö-iperknttur verdankt untt großen Teil ihren dement Ruhuw, Israel, ' und. die Menschen, die solches sahert, bcstimtuten diese acht Tage yn Geber mW Lobge- - Sie waten woDhabonÄe- Leute. Rähels 'Midung geigte die äußerste Drenze Pes von dev Pragmatcha er- . /äubten Luxus. Sie trug Mar ent altgekaustes KlM abe'.- es war arls Seide und mit eüter Nadel am Halse geschlossen, die mtt einer PcÄe, besetzt foar. Sie. hatte ein ^Arurbaud, eiuen.glatten Ring aptt Kuger und em einr-erhi-ges Halsband; .ihr- Haar.chttvde'pon-,einem entfachen Netz gehalten, Rahel blickte aus dm neiuyamnigett Leuchter und eine «nerttättiche Trauer erfüllte sie. Ach, hätte sie doch neim Sprossen in ihrem Hause 'wie Miriants Mstrer, eine, wahre Mutter.in Israel! .Aber ach!, sie hatte ja nur eine Leuchte — eine vinZkge ein Hauch, sie war erloscken und -dunkel Iv-ürde das Laben sei-n. " Daß sich Joseph nicht iuneryalb der (Hettontäuern . befand, tvar sicher., Mtt Willen imivde er ihr nie solche Augst ' vevursacht!)aben. Ihr Gatte und Mnam härtest ja auch alle Plätze des Viertels cvbgesucht, selbst jene sumpfigen Alleen, in denen je^. Uell.rschwetummv. des.Trb:.: Schiauttn zurückließ, .der Malavia.erzeugte. Dort,.wo ein Haus, zehn Familien behschergbe,. ivö s verkrüppelte Männer und -rmt« zvlige Frauen durch die'Straßen schlichen und mit Kraytheii behaftete, halbnackte Kinder sich an der Erde hevwn- Wälzten. Atanasse und. Rahel Hattert ivahrnch -Sorge genug gehabt nnt ihvent eigenattrgen Sprößling, aber nie solche Sorge wie heute, Jch^ph „der Träumer" — t Spitznaure khres Sohnü r-r dieses hübschen Jünglings, mit deut stiftest opalen Micht/ den zarten,' gekbliHr« -Küger^. ddr aus seinen schwar-M Augen so sorglos dreinschaute nrrd ,lcy ükcyr en.,ch..., ^?l'lldstck'. t'c;a)ra',(tten'Hüm-' "w ge in. Gb-rtt:-' erlaubt Untren, .'sondern, eines.Tages ^atzviuer dee .Gemeinde, werden .wollte. Ein Tmu.»»cv luctr-er, wtt,u er g^^genttich jeme .. w,*:' vürötz seine Gcistesvlitze blendete ftftd- ' «iri-.^äVk-M-Efftzgevubr'bätten. 'Oostsitznug folgt.)

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