Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1922-11-12 · Heft 1349 (12.11.1922) · p. Seite 5

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1349 (12.11.1922)
Date
1922-11-12
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
86% known words query
IRI
…/2979076-2980129-2980429--12817-2999404
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

§fc. 1349 Wien, Sonntag ZTKlCt SPPVBR^niPüB« LB. ircoüciTtm PELZ“ PELZ ... NI» «»- lacluitn -Wz u,ki«» -WWW Wiener Pelz Warenmarkt Breitfeld & Lander, Wien, II. Kl. Sperigasse 8( (IS-Hll 1 »IHüWIIM Kn detnil Teletpbon 43.1.40 Tagesbericht. Jas Hakenke«. Der deutsche Schriftsteller Wilhelm Michel, der vor üniger Zeit bei Stegemonn in Hannover eine ausgezetch- «ete „Stveitschvift für Judenfrage" voll Form und Haltung erscheinen ließ, veröffentlicht in der Berliner „W e l isühnc" die. folgende humorvolle'Glosse: Das Hakenkreuz — eine semitische Erfindung. Seit einiger 'Zeit -ehe ich die völkischen Heldenbrüste and Schwamenbufen, ans denen Hakenkreuze baumeln, mit besonderem Vergnügen mr. Es ist immer etwas kmnisch, lvenn dem Menschen s.iue 8esmmm>g zum Halse heraushängt. Das Hakenkreuz aber ist ein ungewöhnlich gelungener Witz. Diese Pogromkokarde, diese Beurkundung teutonischer Mstesbefchnittenheit, dieses Ztdgestä-ndnjs, daß es mit dem üreuz seinen Haken hat, diese Utnwertung des Fr'reoens-- tzmbols in eine Metzgerinedaille, dieses Vereinscvbzeichen anrien schon 1700 Jahve lang von semitischen Stämmen Sicht besetzt. Vorher kommt es nicht vor; sanft würden es alldeutsche Rassenwütige sicher den Sumeriern in die Schuhe schieben, die keine Semiten worein And das Hakenkreuz hat in der Tat etwas Mauichelndes. Diese Erkemvtms kam mir, als ich mein Raffet! zafühl durch Lektüre einer Nummer der „Deutschen Tagrs-;eitnng" frisch gewetzt hatte. Wenn ich mir das Ding ans che, ivie es den linken Arm fassungslos in die Höhe wirft, )en rechten argumentierend ausstveckt, -wie es das ome Bein krumm vorstellt und . gar das andere plattfüßig aus den Loden stemmt — dann befestigt" sich mir zur Gewißheit, rvas ich schon lange dunkel geahnt: Das Hakenkreuz ähne-il rrnem mesopotamifchen Bankier, der -im Eifer wahrheitkkvidvlger Beteuerungen die Herrschaft über feine Extremitäten verloren hat. Im Verfolg ähnlicher Gedankengänge haben schon andere Gelehrte auf das Analogon der Hakennase verwiesen oder das deutlich ausgesprochene Plattfußmotiv betont. HöchstwahrscheiMch hat auch Oswald Spengler. gewiß em unverdächtiger Zeuge, an das Hakenkreuz gedacht, als er (nn „Untergang des Abendlandes" 2, 46) schrieb: „Manche babylonische Fabriksmarke an cin-nu Werkzeug mag von germanischen Wilden als Zcmberzctchen verehr» und zum Ursprung eines „urgermanischen" O c« immenlZ geworden, sein." Das Hakenkreuz ist also semitischer Herkunft. Ich will hier gleich das Gegenargument vorwrgnehmen, das alsbald im „Hammer" stehen wird: jerus stolzallmächtige ArgumeM, mit Hessen Hilfe Chamberlan-. Dinier und andere Wotan-Aubeterbewiesen haben, daß ÄdrseS ein Obevbayer und.^snftihms ein Sachse war. Es lautet: Jeder anständige Kerl in. der Weltgeschichte wrr tx Okmncme; der Erfinder des Hakenkreuzes war ein am ßäKi>?äct Kerl, also war er ein Germane. Ich bemerke vorneweg, "daß ich mich mit diesem Arzuntent. nicht abspeisen lasse. Ich habe auf dem Altar des Vaterlandes zwar das Opfer zweier kostbarer LobensMhtt. nicht aoer das Sacrificirun rntellectus gebracht. Ich verlange sicher datierte Töpfe, Scherben, Keckschriftlaftlln, altsumerische Notariatsakte, ehe ich glaube, daß das Hakenkreuz rncht von einem Semiten geschafft^ worden ist. Den alldeutschen Forschern, die. sich nun auf diesen S> genstand Kürzen werden, verrate ich zum Schlüsse m:un huctfr A.fted Jer-rnias. Harrdbuch der babylonischen Ge'.- steskMcr, Verlag Hmrichs, Leipzig, 1913. Ich bl-nurle, daß dieser Jeremias mchf der bekaunft Prophet, sondern ein protestantisch« Pastor aus Sachsen ist. Zinn Ankaufgetrageuer Hakenkvottz-e empföhle ich die ^bekannte Fimw Isidor Treppengeländer, Darmstadt, Bachgasfc 177. Wilhelm Michel. «- Die Wiener Haknkrenzl-er sind «tch mcht müßig. Zugunsten des H a k e n k r e u z s ch a h e s — welchen Zwecken der wohl dienen mag? — veranstalteten sie jüngst, wie wir der „Dentschösterveichischen Tageszeitung" entnehnren, im Saale der Bätkergenossenscha-ft einen Vortrag des „bekannten Antrsemitenschriftsteilers" Karl H<rller (Qberösterreich) über „Der jüdische Dreh in Lesjings Na than dem Weisen". Der ztveifellos sehr originelle Vortrag war von der nationalsozialistischen Arbeitervartei veranstaltet, Karten konnte inan cm der Abendkasse „gegen völkischen Ausweis" erstehen; der wohl in diesem Falle 'nicht vonnöten war, denn man muß schon sehr ausgesprochen „völkisch" sein, um sich zu solchen Vorträgen einzufmden. Im übrigen aber wäre «den hakenkreuzlerischen „Antisemitenschriftstellern" eine Fortsetzung dieser literatnrkritischen Methode dringend zu empfehlen. Es wäre in der Tat hoch an der Zeit, die verjudete deutsche Literatur in hakenkreuzlerischem Geiste zu reinigen. Hoffentlich bekommen die „Völkischen" bald Vorträge über den jüdischen Dreh in Goethes „Faust", Schillers „Räubern", Shakespeares „Kaufmann von Venedig" usw. zu hören'. Sabtzetaurzailg im Lainzer PeriorgMgsheim. Es ist nicht gar so einfach, zu -den Mischen Pfleglingen im Lainzer Versorgunaehaus zu gelangen. Der Auss-cher, mit dem . man sich telephonisch über das Problem unterhält, teilt einem sorgungsheims befindet. Da aber die Fahrt nach Larnz bekanntlich an und für sich eme kleitre Reise ist, hört man beim Hanptior mit innigem Vergnügen, daß der gesuchte Pavillon „ganz, gatrz wo anders" stcht, welcher angenchmen Botschaft noch der Rat hinzugefügt wird, sich zu „tum-meln", denn wenn der Wagen dort' durch das Tor gefahren sei, dann werde es geschlossen und dann könnte rnan mcht mehr hinein. Da es überhaupt nicht allzu oft vorkoinmt, daß Fußgänger einen Wagen einholen, am wenigsten, ivenn ein rasender Novsmbersturw sich dem- Wanderer - eiügegeaistemmt, so wird es toahvschemlich niemanden wundern, zü erfahren, daß ich nach fünfzig Schritten den Kampf ausgab, lvehmütig den fern in der Du-tckelheit eMschwtndeüden. Wagen grüßte und über Wiesen, Felder mw aufgeweichte Wege füvbaß trabte, so schnell ich konnte mtd so schnell der Sturm wollte. Als ich tnich etwa ztyanzig Minuteiv vorwärts gekämpft hatte und ryir auch ,-das -halbe Herzogtum Bückeburg" -an den Schuhen hängen geblieben war, klingelte mir fröhlich die Stvatzenbahn entgegen. Bis dahiu hätte ich nämlich. fahren können.. Nachdem ich, biß zu den-Bäumen des Tiergartens vorgerückt war, traf ich einen Bkann, der nnch auf den Weg des Rechtes zurückbrachte und mich, nicht ohne mir jn bedeuten, daß ich ein hosfmnrgsloscr Idiot sei, tueil ich in einem winzigen Parterrehäuscheu nicht den Eingang zmn Pavillon 19 gewittert hatte, den er so genau kannte, auch wirklich zmn Tor geleitete. Im. Haus rannte ich treppauf, treppab- und erftchr schließlich, -daß der Rabbiner sich im Pavillon 5 bei -der Abendandacht befiM, worauf ich den ganzen Wog spornstreichs wieder zurücklief. Diesmal jagte mich ider Sturin vor sich her wie die Hunde den Hasen, der Regen durchweichte meine Kleider, aufgeregt, zevnig, durchfroren, verzweifelt langte ich an. Wenig andächtig-gestimmt riß ich die Türe des.Betsacches auf . . . Ein hellerlenchtelcs Ziuvmer. Vorne die kleine Estrade, ans der der Rabbiner betet. Fünfzig graue un-d weiße Köpfe, über die Gebetbücher gebeugt, Abendfrioden auf den gefurchten, verwitterten Gesichtern, das stille, sanfte Leuchten des Feiertagsglanzes. Sie konnnen aus oin«N harten Leben, die Not der Zeit Hot sie in dies^ Zufluchtsstätte/getrieben — aber wenn man sie ansieht, fühl? man etwas, was sie vor -uns voraushabeu, tva-s s in der Hast unserer Tage, nt der Hetzjagd nach Gennß rmd Vergnügen, uns fremd geworden ist: die Weihe, die Seligkeit des Sabbats. Eine Würde umkloidot diese «Men Greife, die der Ällevweltgroßstädter verloren hat, die Würde eines starken, geschaffenen Bolkstuuls. Vielleicht sind sie sonst nicht mutter einig, nicht immer verträglich, vielleicht gibt es Zank und Hader unter ihnen. Jetzt sitzen sie m stiller Seligkeit nebeneinander, dcuftlben Ausdruck tveichen Glückes entf den alten Gesichtern. Bitieves haben sie erfahren, Kränkung, Haß, Anfemduug aller Art uni ihres 'Judentums willen — heute fühlen sie nur den Stolz, Juden zu sein. Neben Violen lehnen die Krücken, <wt denen sie sich in den Bets-aal geschleppt, bleiche, schmerzverzerrte Gesichter sthett unter den Hüten, Kappen und Tüchern hervor.' Das ist alles jetzt vergessen — SÄbbat Zst euch ein Sabbat der Seele. Der Borbeter hebt den Kelch trnd aller Augen leuchtett mtf. Ein zitterndes Greisenhäudchen reicht die Kerze hin. Aber wenn auch die Kerze ausgelüscht wird, der Feiertagsgianz leuchtet weiter.'Langsam, sehr langsam famnwlt ein Mann die Bücher ein, langsam, sehr lcnrgstml erwachen'sie zivm Alltag. Aber dann WitL es doch ganz gemütlich und sie beginnen zu erzählen, von sich, von ihrer Familie, von der Vergangenlieit, nur nicht von der Gegenwart. Auf 'meine unbedachte Frage: „Was sind Sie", schüttelt ein glatzköpfiger Alter lächelnd den Kopfe: Hi>er silkd wir alle nichts mehr als arme, alte Jttben. Alles andere sind wir gewesen . .. Trotz dieser Mlehnung berichtet er aber dann mit vielem V-evWÜgen von setuem Berufsleben. Er war Reisender und hat die halbe Welt gesehen. Em schweres Nervenleiden hat ihn des Gebrauchs seiner Füße beraubt, mühselig schiebt er sich weiter. Der große, schwere Mann int -blauen Schlossevattzug, in dem übrigens kein Mensch--den Juden vermuten würde, ist sein Leidensgefährte. Ueberdies ist er noch fast 'vollständig ertaubt. Mit Tranen in den Augen erzählt er von der Seligkeit seiner Arbeitsjahre — auf den Dächern herumspazieren (er war Spengler, ^Klemperer", sagt er m seinem unverfälschten Wienerisch), das Löteisen handhaben und den „Gojmr" zeigen, was ein Jude kantti. So schön wird die Welt nie wieder werden.' Der große Bursche, der einzige Junge unter den Men, nebo» ihm hat dieses Glück nie kennen gelernt. . Er ist geistig nicht voll entwickelt und durch ente Lähmung des rechten Vorderarmes auch zur Handarbeit untauglich. So mußte er hier unter den Alten feine Zuflucht nehmen. Die Frauen bemtlttern ihn so gut sie nur können. Sie haben ja sonst nicht viel zu tun So lange es geht, beschäftigen sie sich mit Stricken. Aber die Augen sind trübe, die Häwde zittern. Da finkt der Strickstrumpf in den Schoß und der alte Kopf arbeitet allein weiter. Sie sorgen sich da draußen um ihre Lieben, tun die Kinder, die Geschwister, wtt die Verwandten und ent bißchen auch um alle Juden in Mt weiten Welt. Eine Frau mit einem SpiheukoPftuch klagt dem Rabbiner' ihr Leid: Sie hat keine Nachricht von ihrer Tochter, die vor eitt-igon Taigen sin Stellung" getreten ist. Obwohl die Frau die Witwe eines Prrvatbea>m-ten ist, scheint diese „Stellung" doch ein Hausg-rhiilfmnrnposten zu sein und die Alu-tter ist'bLgreiDcherivcise besorgt, wie sich das Kind in die ihm so ungewohnte Lage schickt. Der RaMiner hört viele plcher Geschichten. Bon den 110 jüdischen Pkleglürgen im Lainzer Bebstvgn.ngsheim verlangt ein guter Teil bei jeder Begegn-mttz Trost, Rat, Hilfe in irgDud-eiuer schwierigen Angelegenheit. Sie sind ja so rührend ungeschickt diese, alten Leute dem neuen Leben gegenüber, und sie bekunden, angesichts «der Umschichtttngen - und Umwälzungen unserer Zeit, eitte Hilflosigkeit, die erschütternd wirkt: Es hat viel Mirtelstandselend «da draußen eine letzte Zuflucht gefuniden, Kaufleute.'Angestellte, Fabmksleiter, Erzieherinnen, Privat« lehrer. „Die Ju-dsn-sind der geborene.Mittelstand" sagte mir kürKich eine kluge Frau und wollte -mit diesem hübschen Wort darauf hm-weisett, daß die Juden durch ihre Lebensweise, vielfachauch durch Erzichnug und Gervalucheit zumeist ' dein M ülÄstaud emzuveiheu -sind. Im Kr-mckmtpavillon liegt eine alte Dante, die emsd die „Dianiau-tenstinigm der Praterstvaße" genannl wurde. Sie wtlrde vom Rabbiuer in,beisPiÄlose>m Elend mifgesurtden, in das sie nicht Leichtsinn gebracht hatte, sonderndie absolute blitz-blaue Verständnislosigkeit für Misere Zeit und ihre Struktur. In detr Tagett.öhres Glanzes hat sie Dienerschaft ^beisthliigt -und aller Litxus schien für sie geschaffen. Zuletzt reichten ihre Mittel nicht mshr für das Massewqmart-ier. Nun träumt sie. noch Anmer v«r der Vergangenheit, träitmt in weicher Schwemmt vonden' Praterfahrten, den Soilvers, dett Brillantenketten . . Ihre Nachbar«, ein kteiues sogar im Bett noch bewegliches, -aus de»n Osten stammendes Weiblein, ist von anderem Schrot und Korn. Eiligst bindet sie beim Erscheinen des Rabbiners ein Duck) über ihr -weißes Haar. Aber dann hobt e>M munteres Geplauder an, uüd «ff die Frage nach ihrem Ergehen, sagt sie, übers ganze Gesicht lachend: „Mir geht es -gut, wir geht es ausgezeichnet." Sie ist imnrer zttft-iedon, hat sie das Leben doch wahchaft nicht derwöhnt. Als Hansiererin von Tür zu Dur wandern, von einern W Tag auf den anderen leben, trie wissen, ob man sich morgen satt effen kann, bei diesetn Leben wird man dankbar für das Kctnste bißchen Behagen. Der Krieg hat die Frau nach Wien gejagt, sie und ihren alten Mann. Da haben sie -das Flüchtlingselend kennen gelernt, die mitleidlose Großst-adt, den Haß der Umwelt. Der Me erlag denk Hunger, das Weib aber fand ein Plätzchen, an -dom sie chve Tage in Ruhe verleben kann. Ein dankbares Lächeln verklärt ihr Gesicht, liebckosend gleitet ihre runzlige Hand über das Werdend weiße Linnen des Bettzeuges. Vielleicht ist sie noch nie in chrem / langen Leben in einenr weißen, weichen Bett gelegen, vielleicht hat sie twch nie Pflege erfahren, vielleicht hat noch nie ein Seelsorger daran gedacht, - daß sie.auch ans dem Krankurlager mt Sabbatabend ein Wort der Eroamnrg hören ntöchte. Sie kränkelt, Schnrerzen qatäleit flc4 aber strahlenden Antlitzes sagt sie: es geht mir gut. So. denken nicht nur die Vertreter, des jüdischen Pro-» letaviats, nicht nur die einstige Mavkthelfervn, 'der Handwerke^ der . Kellner,, die Verkäuferm — so denken sie alle und sprechen X 49.000 IbnM »er gerstig Knegsverstümmelten, dieses Eiserne Kreuz des Antffomitismns — ist ein semitisches Pvodukt. Das Hakenkrenz kontmt unt das Jahr 1300 vor Chritus als Steitrmetzzeichen rn Assur vor. Auch a-uf Vasen ms Susa fitrdet es sich als Dekoration (vielleicht tvaren liefe Basen Nachttöpfe). Um diese Zeit aber war Mesopv-- zwar mit, daß der Rabbiner der kleinen Gemeinde, Dr. Fischer, im Pavillon 19 wohnt, unterläßt es aber tvohlweislich, den Fremden darauf aufmerksam zu machen, das besagter Pavillon 19 sich nicht in der großen Gebäudegruppedes städtischen Ver¬ ^217 892791

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.