Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1922-11-12 · Heft 1349 (12.11.1922) · p. Seite 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1349 (12.11.1922)
Date
1922-11-12
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
84% known words query
IRI
…/2979076-2980129-2980429--12816-2999403
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

3 entity mentions

Seife 4* 'Sielt; Sonttiag iber die .Bowlsring des amerikanischen Finctnzn ü n ti e s Ä o h d c it, der als ein gutev Kenner der mittelrnropärschen VerlMtuisse gilt. Boyden würde die Bemfmlg annehmen, aber es dürsten sich Schwierigkeiten eilens der amerikanischen Negierung ergeben, die, falls sie lnüberbrückbar Wären, dk Entscheidung endgültig auf 9r. Zimmerman lenken würden. - Litauen. Sie Pogromaftitation. Kowno, 10. November. (I. C. B.) Der Direktor des rchutzdepartomeirts beim Innenministerium, Nowakas, ud die jüdischen Journalisten zu einer Besprechung eiat,. •n welcher er auch die Pogromagitation in Litauen «ch die Möglichkeit antijüdifcher Exzesse berührte. Er -vklärte, daß mit Bezug auf die Agitation des „Geheimen Komitees zur Reinigung Litauens von Juden" eine tzrenge Untersuchung geführt wird. Er vericherte, daß die ganze Agitation von polnischen oder ciolonisier-ten Kreisen der litauischen Bevolkem«a ausgeht, und daß die rein litauischen Bolksschichteu vn dieser Judenhetze wenig berührt sind. Deshalb halte er >ie Möglichkeit eines Judenpogroms in Litauen für absoatt ausgeschlossen Ms sich Nowakas über den nervösen Ton der jüdischen presse beklagte, der nach seiner Ansicht nur negative Folgen -aben könne, erwiderten chm die Vertreter der jüdischen presse, daß er sich eigentlich ain die unrichtige Adresse gevcmdt habe. Die Hauptschuldigen seien die litauffchen rechen Presseorgane, die eine systematische Hetz- , o l i k i k gegen die jüdische Bövölkemug treiben, ohne daß. je bis jetzt irgendwie bestraft wurden, während man die kkownoer „Jiddische Stimme" wegen eines harmlosen Ar- Ekels mit einer schweren Geldstrafe belegt hat. Palästina. NuWnde der Wahabften. Jerusalem, 10. November. (I. L. B.) Feldmarschall l o r d Allenby, der Oberkommrsiär für Aegypten, be- ^lb sich nach der Sinai-Halbinsel, um die durch die wieder- )ota Angriffe des Wahabi-Stammes geschaffene Lage zu untersuchen, da die Umtriebe der Wahabi sich zu röterernsten Gefahr für den Snezka nal auszuvachsen drohen. ' Die Wahabi haben in letzter Zeit ihre Angriffe auf Genete Tra ns jordau ie ns verdoppelt und es besteht der Verdacht, daß sie unter den palästvldensischen Mohammedanern Geheimagenten haben. Die christlichen Araber prote- 'tieren gegen die bei gewissen mohammedaniMn Extvenisten zum Ausdrirck konvmende Sympathie mit den Mfioii SUmencemt reift nach Amerika. Le Havre, 11. November. (Havas.) Clemenceau hat ich nach den Vereinigten Staaten.begeben. Sardinien will los von Stollen. Rom, 11. November. (Tel. d. „Wr. Movgenzeitung") Her „Nazione" zufolge kursierten gestern in Rom Gerüchte über eine von der sardinischen Aktionspartei ins Werk gesetzt? j e P a r a t i st i s ch e B e w e g u n g auf der Insel Sardinien. Es soll bereits zu Zusammenstößen mtt Polizeimannschaft gekommen sein. Der Präfekt von C og l i a r i o hält Ueberraschungen für möglich. Eine angebliche NerratsMre. Berlin, 11. Nvvember. (Tel. d. „Wr. Morgenzeitung".) Der zweite Vorsitzende des Bezirtsbetriebsrates der ReichSeisenbahndirektion Berlin, August Bär, ist vorgestern abends von Beamten der politischen Polizei in ferner Wohnung verhaftet worden, und zwar auf Grund eines richterlichen Haftbefehles. Wie die „B. Z. am Mittag" erfahrt, handelt es sich Labet um eine Asischnldigwng w e gen LandesverrateS. Es werde Bär zur Last gelegt, daß er sich mit der Enten»«' in Verbindung gesetzt und dabei Mitteilungen gemacht habe, die chm als Landesverrat ausgelegt wurden. Hausdurchsuchungen in Bayern. München, 11. November. (Wolfs.) Zur Hausdurchsuchimg bei der „Munchner Poft" teilt das Blatt mit, daß nach Erklärungen der Polizeiorgame gegen den verantwortlichen Rodaiktmr Zerfaß ein jS e r f a h r e n w e g e n Landesverrates e'vngeleitet worden sei. Di« Haus-- b urchsuch u v g habe sich auch aus das Bureau des Abgeordneten Auer erstreckt. Wie die „Nürnberger Tagespost" mitteilt, hat gestern int Aufträge des Ersten Staatsanwalts m München eine Hausdurchs-uchnug m ihren Räumen stattgefurrden. Rotzdach verhaftet. Berlin. 11. November. (Wolff.) Gestern ist hier der als Freikorpsführer bekannt gewordene ehemalige Leutnant Aajiiifoftmt üioüid rtetbflfkt worden. Wierver 12. Noyember xM srr. Wie der Amtliche Preußische Presiedielist meldet, hat Roßbach in den letzten Wochen auf preußischem Staatsgebiet eine sehr rege Tätigkeit in der Gründung und Propagierrmg von Gehe rm o r g a n i s a t i o n e n entfaltet. Die deutschen Fasziften. Breslau, 11. November. (Tel. d. „Wr. Morgenzeituug".) Gestern abends fanden in Beuthen im Anschlüsse an eine dmtschsozialistische Versammlung, in der der berüchtigte Knüppel-Kunze sprach, a n t 1s e m itische Ausschreitungen statt, die bis gegen Mitternacht dauerten. In mchrerem Lokalen wurde nach Juden gesucht. Im Zentralcafe wurden Scherben eingeschlagen, im Konzerthaust einige Juden verprügelt, die Treppen hinuntergeworfeir und b e st o h l e n. Die Polizei wurde, als sie verspätet eingriff, mit Johlen und Pfeifen begrüßt, zerftreut'- aber di« Menge. Die antisemitische Bewegung hat hier einen besoitber§ großen Umfa ng angenommen, bedingt durch die ungünstigen Verhältnisse an der Greife und durch die Heranziehung der in Sachsen freigewordenen dlgitatoren für den bevorstehenden Wahlkampf. Ruhe i« München. München, 11. November. Heute tvaven in der Stadt wieder beunruhigende Gerüchte über angeblich bevorstehende Unruhen unh Pogrome durch Nationalsozialisten verbreitet. An maßgebender Stelle werden alle derartigen Gerüchte, die m den letzten Tagen aufgetaucht sind, als jeder Grundlage entbehrend bezeichnet und auf die böswillige Absicht, den Ruf Bayents im Ausland zu schädigen, zurückgefwhrt. In der Stadt herrscht vollkommene Ruhe. Die für morgen ange-kündigte Fahnenweihe der Nationalisten, zu der auch viele Anhänger der Partei aus der Provinz hätten erntveffen sollen, ist verboten worden. Neber Bewnlassung des Staatsantvalts in Landshut ist der Führer der „Freien Bauernschaft", Wiggers, der in, Nredcrbayern und m der Oberpfalz eine aus der Pfalz herübcrverpsianzte Bewegung entfalten wollte, in der die Bauernschaft insbesondere zur Nichtabk-eferung des Getreides aufgefordert wurde, vechaftet worden.. Gegen den Pfarrer Dr. Schwab wurde wegen Beihilfe zum Widerstand c^cu die Staatsgelra'.t eine Untersuchung e.ingeleitei. Innsbruck, 11. November. Zur Einstellung des NahreiseVerkehrs' nach Bayern teilt das bayrische Staatsminrstevmm des Jnnent den „Innsbrucker Nachrichten" folgendes mit: Infolge des sortschreiterrden Verfalles der '-onPhEN' Währung' M SNgcns des österveschischen - Kvorrenkurses haben sich im deutsch-österreichischen Reiseverkehr unhaltbare Zustände herausgebildet. So ungern das Staatsniinistermm zur Einschränkung des Verkehrs der stammesverwandten österreichischen Bevölkerung über die bayrische Grenze schreitet, so sieht es sich doch angesichts dieses öffentlichen 3iotsLa-ndes gezwungen, den Verkehr mit Nahrersesichtvermerk aus den Ländern Oberösterreich, Salzburg, Tirol und Vorarlberg nach Südbayevn mst Wirkung vom Sonntag den 12. d. vorübergehend bis auf weiteres aufzuheben. Das Staatsministermm betont ausdrücklich, datz, es diese Maßnahmen, die es, int Hiirblick auf htzn freundschaftlichen Verkehr außerordentlich bedauert, nur mit Rücksicht auf die Selbsterhalttmg des eigelren Landes ergreift, mn drohende Störrrngen der öffentlichelt Ruhe und Ordmtng zu verhüten. Sobald es die Verhältnisse wieder gestatten, wird das Staatsmmisteriutn diese Verfügung wieoer außer Kraft setzen. Bei der Dringlichkeit der Sache Wat es dem Staatsministeriutn leider umnoglich, mit derr in Frage kvmmeiiden Regierungen ins Benehmen zu treterr. Großes Erdbeben in Südamerika. Santiago de Chile, 11. November. (HavaS.) Durch ein zwei bis vier Minuteti währendes Erdbeben wurderr im ganzen Lande die telegraphischen Verbindungerr unterbrochen. Buenos Aires,, 11. November. (Havas-) Ein starkes Erdbeben brachte die Uhren zum Stillstand und die Beleuchtung zum Verlöschen. Sie Juden Abefslmiens und ein 'Wiener Gelehrter. Ludwig Mahlers Forschungen. — Seine Bemühungen um die Fallaschas. — Kaiser Menelrks Dankvrief. — Hofintrigen und ihre Wirkung. Bon Klothilde Benedikt. Der neuttche Bottrag des Qberrabbiners Dr. Chajes Wer die bekannte Mische MÄitärkolonve in Elepharrtine aus der Perferzeit hat auch das werktätige Interesse kwnldgetan, das er und sein Florentiner Kreis an den Juden Abessymens, den Fallaschäs, nehmem Er glaübl, datz jene Militärkolonisten nach Auflassung der Kolonie sich zu den abessynischen Juden flüchteten, bielleicht gar chren Ursprung bildeten. Bei der Zkirchturmpolittt — wenn dieser Aüsdruck hei einer Knltusgemeittde erhmbt iist .—, die in früheren J«chrzchnt«n m jüdischen KultusvorstoUd und Oberräbbinät getrieben wurde,;, ist leider -von jüdischer Seite das Streben emes jungen jüdischen Gelehrten MllnttGützt und-ungejördert geblieben, seinen'Glauibensgenosfen kulturell und politisch zu .Hilfe zu lomnren, da sich die i ftoimt Judenlcbatt damals iü«r Auwche keineswegs bewußt war, auch geistig der Stapelplatz zwischen Orten» nlnd Okzident zu sein., . y.\ Ludwig SDU^Icr war . der einzige von uuS SMdentech der im Seminar des großen Orientalisten Leo ReinisH dessen Ansforderung nachkun, sich doch der wissenscha>tlichen Er^ forschung der amharijchen Sprache änznnehmen, jener hamitischseinnWen Sprache, welche die Umgangssprache der Abessyutlerj also mich ^r JallaschaS, ist. Mähler tat dies, wie er in der Vorrede seiner" Gramnratik sagt, besonders auch zur;,StecttU sterling nnd Stabilisierung" seiner geliebten hebräischen Sprache, da ja damals niemand voraussetzen konnte, daß dieselbe wieder, wie die amharische Tochtersprache, die lebende Sprache für Millionen werden würde. ' Trotz Hartls Forderung standen Mahlers Studien fast nnübcrwiMiche Hindernisse entgegen; es gab damals weder «ins alnharische Literatur noch eilte Literatur über das Amhcrrischk. Einige Codices der Wiener und Berliner Hofbibliothek, die treffliche Uebeifetzung beider Testanlente aus dem Geez, der Kirchenfp'vache, ins Amharische (London 1885), 16 Seliten einer katholischen Missionärgrammatik, ein noch dünneres Heftlei«, in dem ein italienischer Reisender amharische Sprichworte und Redensarten gesammelt, das war Dlahlers ganzes Materrall zum grammatikalischen Aufbau einer Sprache, die allein dreißig Flexiotten des Berbums zählt. Abessyniens Bismarck, der Schweizer Reichskanzler des dortigen Kaisers, J lg, erkannte aber sofort die Bedeu-tung von Mahlers Studien für Abessynien. Gr gab ihm toertvolle Enlpfehlun-gen an Vseschveden« Destyrahs, di« dortigen Gelehrten, die, wie die jüdischen Rabbbnen von einst, bürgerliche Berufe betreiben, so weit sie Juden sind daS Schmiadehan'dwerk und den Landbau. Zchn Jahve blieb Mahler mit solchen Deftevahs in Briefwechsel; er. erlangte dadurch tiefen Eiintblick in die Kulwr und in die politische Not seiner Glan'b'ensgan.osse>tr. Das Resultat 'seiner Sttldieit war die erste Wissenschaftlliche Grammatik der amharischen Sprach«. (Im Selbstverläge des Verfassers!) Sie fand Hartls, Reinisch', des Orientalisten Guidis (Ronr) ungeteilt« Anerkennung; Kardinal Götti richtet« als Harrpt -der' Propaganda fidei ein langes eigenhändiger Dankschreiben <ui den Verfasser. Belobungen von Mischer Seite würde man (mit Ausnahme des Dr. Reich in Baden) vergebens in Mahlers Briefmappe suchen. Dagegen wußte .Kaiser Menetek — dies die richtige Schreibweise — der nicht nur ein siegreicher Feldherr, sondern ein Gelehrter ans dem Thron war und der 'das Hebräisch« als Kronprinz gelernt hatte wi« ein europäischer Latein und Griechisch, Mahlers Vevdienste um den Ziisnumlenhang der hebräischen und amharischen Sprache wohl zrr würdigen. Er schrieb in 'beut kunstvollen, den demotischen Schriftzeicheu ähnlichen Buchstaben der ancharischen Sprache —wie das Hebräische Von rechts nach lircks geschrieben — mit feinem KalamuS Mahler «inen eigerchändigen Dankbrief, 'den di« Hofbibliothek vergebens zu erwerben trachtete. „Meuelek, der siegreiche König der Könige aus dem Stamme Judas," nennt er sich; sein Reichssiegel ist der springende Löwe von Inda. Nnd hier setzten rmn Blahlers vergebliche Bomühnnyen um die Fallaschas ein; die Kunde, daß ein Jude von Menelek so ausgezoichmt tvovden sei, verbreitete sich blitzartig unter den abessyuischen Juden; sie lvendeteir sich an Mahler mn Rat und Hilfe. Fast gleichzeitig tmf Ilg in Wien ein; er fordert« Mahler, wohl mit Missen Meneleks, auf, diesein eine moderne Schul«-' sorni auszuavboiten. Di« Schulerr follten konfessionell Mschiedvn sein., Mahler söllte'e'ine kleine'Geographie, Vpltgeschichte, oin klech nes Lesebrlch verfassen, das für di« Fallaschaschulsn'sollte hobvaisch und aucharisch zugleich..fein. Dies wäre für sie fetor wertvoll getvefen, da sie durch den gälGichen MaMl än. Düchorn zur Befriedigung ihrer offenbar recht großen religiösen Bedürfnisse meist auf die Tradstion angewieseu sind. Aber Mahler tat unter Zilstmuimug' Jlgs mchr; in einer ztvölf Seiten langen' Bittschrift beschwor er Menelek, untee Berufung darauf, daß dieser auf sein« Mische Abstamnmug so stolz sei, 'daß er im s>oiinem Schreiben die aucharische Sprache sine „königliche" ge, nannt, damit mich die ihm so tvohl vertraut« hebräische Mutter, spräche derselben geehrt habe, doch nicht wviter M diilden, daß seüi« jüdischen Untertanen fast aller Rechte, besonders der Freizügigkeit und Gewevbesreihvit bevmibt seien/ Er hob hervor, wie loyal und kaisertvmt sich gerade die jüdischen Destarahs in ihren Briefen gezeigt hatten. Auch die. Nachricht von diesem Brief verbreitete sich unter den Fallaschas; der Vertreter des Kaisers Menelek itt der HafsenstM Djibauti Joseph Jto, entweder Jude oder jud.msrvundlich, verlangte wiederholt von Mahler Auskunft, ob sein Gesuch erledigt fei; a'ber es erfolgte keine Antwort. Bei feiner dritten Anwesenhsit in Wien löste Jlg dies Rätsel; die Kaiserin Tartu, die mit ihrem Anttsemittsmus und Autimodernism.rs Jlg stets die größten Schwierigksiden bei seiner Kulturarbeit bevsitet halte, hatte ihren ganzen Einfluß gegen beide Eingaber Mahlers geltend genmcht; Jlg riet ihm aber, nicht abzulassen er lverde immer tviedsr die Forderungen bei seinem Monarchen unbevstützen. So ging zrml ziiveiteimnü ein Schulresormentwurf und eine Bitte für die Jtlden zu Menelek; aber bevor sie noä dort eintrafen, starb Jlg vorzoitig ln der Schweiz. Damit lvar jede Hoffnung geschwunden, daß das Wien« Juldeuliun Einfluß aus das Los der Fallaschas nehmen ksuue Mahler nahm im Existenzkampf Mschied von seinen orientale schon Studien, auf die er wie aus einen goldenen Jugendttaim zurnckblickt. Ich nwchte aber glauben, daß das Streben, oer Wien ans nE den Juden AbestynienS Fühlung ^-u geminue- Mid ihre Lage zu erle-ichtenr, nichir so aussichtslos geivesen wärr - wenn di« zionistische Weltorganisation scho» damals bestanden hatte. Nach Mahlers Anssag« war« die Fallaschas schon Zionisten, ehe Wort nnd Begriff in Wie, anftauchten; * als * Sandban« «und .Handwerker, als an das orieiüa lische Klima Gewöhnte sin wertvolles Element zum Aufbau de ' gesicherten Heimstätte^ - Einern jüdischen Sohn der Wiener Um versität bleibt aber daS Verdienst, die erste Brücke zur Dmck fovschMig ihrer Umgangssprache geschlagen zu haben.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.