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Wiener Morgenzeitung · 1922-11-12 · Heft 1349 (12.11.1922) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1349 (12.11.1922)
Date
1922-11-12
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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/'Erste 2 '_ Men, Sonntag . M!«d imd Ausel.! »t. W < e n, 12. November.! Die Londoner Zeitungen bringen Photographien aus Kleinasien und Thrazien. Turmhohe Haufen Erschlagener und Verstümmelter, Wagenladungen zerfetzter Frauen- und Kinderlerchen. Die UeberschrifteN sagen, daß es sich um. die christlichen Opfer der vorrückenden türkischen Soldateska handelt. Die Pariser Matter bringen dieselben herzerfveuenden Abbildungen, von den gleichen Platten angenommen, vn den kleinsten Einzelheiten haargenau übereinstimmend. Nur der Text ist verschieden. Die Pariser schreiben, daß diese zerschmetterten Knochen und zermalmten Fleischklmnpen türkisch sind, daß es sich hier um die Arbeit der fanatischen griechischen und armenischen Christen handelt. Lin edler Streit, den da das zivilisierteste Europa führt. Die Genugtuung darüber, den Schützling des politischen Nebenbuhlers als mörderischen Schuren brandmarken zu Lnnen, überwicgt sichtlich das Interesse an den armen Toten, von denen so viel wie gar nicht gesprochen wird. Im französischen Parlament gab's vor wenigen Tagen eine Debatte über den gleichen Gegenstand. Ein Gegner der türkenfvsuudlichen Regreruugspolitik erzählte und verdammte, daß bei «der Einnahme der Stadt Smyrna durch die Türken 5'weütralhuuderttausend wehrlose Christen medergemetzelt wurden. ,Mge! Verleumdung!" brüN's von der Ministerbarck her. Ehr Deputierter springt auf, edler Zorn treibt ihn zur TriÄrne, schmerzliche Entrüstung über die Verleumdung seiner ritterlichen türlrschen Fremche — die Äsrdirrgs noch vor Jahvesfrist in Paris als bestochene Henkersknechte der deutschen Barbaren galten — durchbebt seine Stimme. Er stellt fest, daß bermFalle von Snchrna nur Ztvrnzigtausettd dran glauben mußten. Die Majorität johlt vor Entzücken und zischt den oppositionellen' Verleumder mit seinen lächerlichen zwoimalhunderttausend geschundenen Christen nieder. Nach der Sitzung, im Buffet und in der Garderobe, dürsten sich die Streitenden dahin geeinigt Wen, die Wahrheit in der Mitte zu suchen. Hunderttausend werden es wohl gewesen sein. ' Die Regierung der Vereinigten Staaten will an der Ovienüonferenz terlnchmen, aber nicht -bedingungslos. Sie glaubt zwar, sich damit abfinden zu können, daß am Becatmrgsiisch uniformierte Metzger und Mordbrenner sitzen werden. Die große Politik von heute bringt das nun einmal mit sich. Ader sie will Garantien, daß zumindest wähcend der Konferenz nicht geschlachtet und ausgevauchßrt wird. Sie will nicht, daß in den VerhaMamgSPausen die ÄEschen Generale zum Telegraphen und Telephon eilen itrib durch Ausgabe neuer Moridbesehle die Dringlichkeit hrer Foidevmrgen rmterschveiben. Der Staatssekretär Hughes hat sich aus diesem Anlässe erlaubt, m einer Rede M die EinaschenMg der blühenden SiM Smyrna zu wiunern. Die Rote aus Washington und die Rede Hughes' bringen die Pariser Presse zur Raserei, Schon "wieder wagt uan FränkvorchS edle, ritterliche türkische Frtzundermd Xrmit Frankreich selbst — zu beleidigen. Der ,JÄnps" rat Sen Verernigten Staaten ernstlich, von den Schmähuitgen ^rüaflem Er leugnet nicht, daß Änhrna in Brand gesteckt wurde. Mer nicht die Türken, die Christen haben es getan. In teuflischer Bosheit haben Armenien und Griechen die ttgenen Häuser und Warenlager auMündet, damit der, DHeitt' der 'rüchlosett Tat äüsi die uuschuldigm Eroberer Alle. Zwingende Logik'. Jedenfalls überzeugend für Men-' scheu, welche von der Bezeichnung Mord nichts wissen wollen, wenn nur Zwanzigtausend waffenlose Männer, and Greise, Frauen und Kinder abgeschlach'tet werden. - "j Achttnalhutrderttausend Christen rennen in Klemasiei: and Thrazien nackt und hungrig vor den Mordbrerrneru zu oen-Hasen. Eine Clendskätastrophe, welche nur in der Judengeschichte ein Gleichnis findet. England und Amerrka Protestieren. Die französischen Schützer der Angora-Türken pwtestieren gegen den Protest. Mit den AchchuUderttausend hat es feine Richtigkeit. Uber die humanen Türken haben ihnen ja vierzehn Tage Zeit zur Räumung gewährt. Die Familien dieser Menschen sitzen seit Jahrhunderten als Bauern rmd Handwerker aus der Scholle. Nun gibt man ihnen, die bereits ein gnädiger Zufall vor dem Bauchaust schlitzen gerettet hat, noch überdies vierzehn Tage Zeit zum Woglairfen. Ganze vierzehn Tage! Menschenherz, was begehrst du noch mehr? Die französischen Blätter nennen das in ihrer herrlichen und so schmiegsamen Sprach« eine ordrmngsgemäße Evakwiemring im Zuge einer militärischen Operation, und Europas Zeitungsmenschen drucken das stupid nach. lieber Leichenbevge fliegen Worte hin. und her. Die Mörder morden, die Elenden kxmdern,. die Toten schweigen und Europa diskutiert. - Die Gegenwart ist entsetzlich, aber der Ausblick in die Zukunst noch grauenevregerwer. Das Schicksal wird sich wenden, Angora wird nicht Sieger bleiben. Seine Herrschaft Uüvd heute von der Laune der russischen Bolschewiken und französischen Imperialisten getragen. Das sonderbare Zweigespann «wird 'bald culseina-nderlausen und dann hat der türkische Triumph sein Ende gesunden. Eine Wendung vom Gräßlichen ins Gräßlichere wird sich vollKiehen. Heute rast das Ungewitter von der Wüste Mn Meere, morgen wird der Mord von der .Küste aufsteigeu und den Weg zurück nehmen. Wo gestern christliche Mutter erschlagen wurden, werden morgen türkische Kinder bluten.. Dann wird Paris zunr Himmel schreien, und London wird ableuguen und beschwichtigen. Die mörderische Komödie läuft wstter, nur die Rollen suvd getauschte Die Vorgänge im Orient enthüllen wieder einmal das Elend einer Politik," die in Trutzbündrsisjen und Waffenbrüderschaften ihren Ausdruck findet. Das französische Volk %t' ein Krllttrvvoll. Die. Franzosen sind keine Bestien,' uttd bar der Schilderung von Gräueln erztttert das französische fittia io ffnn ww.das eu2life^„2M. tnLWckvMS SättÜen ssttüfi jwnfRfiriiffnnts* tu. ^croemtnet rtrtp — -—< Set Msche Sieg in Pölert Führer der Varschau, 11. Nyvemver. (Tel. der „Wr. Morgengettnng".) Die Verteilung der Sitze im neuen polnischen Landtag stellt sich folgendermaßen dar: Nationaldemokraten 168, Bolksparbei 71, SozwLdsmokraten 40, Bauernpartei 40, nationale Minderheiten 80. Den größten Mandatszuwachs erhielten die Nationaldomokwten. An zweiter Stelle steht der Block der Minoritäten. Dieser Fraktion wird gemäß ihrer, Stärke die Entscheiduivg. zwischen der Rechten und der Linken zusallen. Zmn Führer dieser Fraktion 'ist der zionistische Abgeordnete I. Grünbaum, der geistige Vater der Blockidee und der Führer des vereinigten Wcchlkomrtees der nationalen Minderheiten, in Aussicht genommen. Seine Autorität ist in allen Politischen Kreisen in hohem Maße gestiegen. Die liberale polnische Presse sicht in dem Wahlsiege des MmderheitMocks eine Erscheinung von großem politischen ErnK die mit nchigen und ausrichttgen Gefühlen zu berrrteilen fff. Die 'liberalen Blätter betonen, daß aus -diesem Siege, eine, politische Lehre zu ziehen sei rmd sie weisen daraufhindaß die bestehende.Wahlordnung automatisch zur Schaffung des Blocks flchrenmußte. - Weitere Resultate. - Warschau ll. N-venO-r. CS. C. B.) StuforSenleTeftS als gewählt gemeldeten jüdischen Kandidaten des Minderl-eitsblock ist mch den letzten Mldungen eine Reiheweiterer jüdischer Abgeordneter auf die Liste öeS MmdechestS- Aocks gewählt worden. Die neuen jüdischen Abgeordneten sind: Rabbiner Brodt (Msrachi) und Dr. I. G o t tlieb (Zionist). Einen peinlichen Eindruck haben in den Wischen Kreisen die Ergebnisse der Wahlen tu Wilna germacht. In Wilna ist nämlich kein einziger jüdischer Abgeordneter gewählt worden; demKoPfkanididatendes MindeoheitSblocks Dr. Wygodzki fchlten nur 80 Stimmen zur endgAtigen Wahl, da dem Minderheitsblock jüdische Stimmen durch die folkistische Listeabgezogen wurden, Dr.. Wyg o d z k i selbst ist jedoch in einem anderen Wahlkreis (Nowogrodek) gelvählt worden. Arlf der antisemitischen Liste ist der Redakteur deS bekannten antisemitischen- Hetzblattcs „Dwa Grosze" Dadzewicz gewählt worden. Wird gelehrt, daß das Lebest Wehrloser heilig ist. Aber der Götze ,^8üttdni§PoliÄ" zwingt die Regierung einer Kulturnatiou, Helfer und Freunde zu suchen, wo sie sie findet, überall und um jeden Preis. Der Grundsatz: „Des Feindes Feind ist mein Freund!" treibt sie.in die Gemeinschaft mit Mordbrennern und zwingt sie, gräßliche Blutschuld zu vertechrgen. MndnisPolW hat.Frankreich zum polittscken Bettgenossen des Pogromzaven, zrmr Schützer der Horthy- Bmdjten und jetzt -um Eideshelfer der konmilistischen Mvrdbreimer gemacht. Solange, die Menschen in. Gritppen vm: Waffenbrüdern geteilt sein werden, wird die widernatürliche Gemenlschast zwischen Ällltur und Barbarei nicht aushöien. Der einzige Weg, der die. Menschen aus dsnr. wahnwitzigen Reigen um's blutige.Schwert herausführt, ist der Weg xwm Völkerbund, zum.verhöhnten und heute so schwachen Völkerbund. Das Faustvecht muß aus dem Leben der Völler verschwinden. Es darf, den Nationen nichts gestattet und sie dürfen nicht dara>us angewiesen sein, ihr.wirMches oder vermeintliches Recht durch Anwendung aller Mittel zu erlangen. Der Patrioffsuvus, die Liebe, ziun ergewu Volke, darf nicht zu-m Verbrechen oder zur Gomeinschgst mit BerbrecheM fsih«m^MS..-Nmß..gMn, das str die schwächste Nation erreichbar ist, und den: Uebevnürt der stärksten begegnen. Streben nach Errichtung dieses höchsten Gerichtes, muß Geineingnt aller Krrlturmeirschen werben. Sonst. wird immer. die Kultur mit der' Barharei gehen und ihre willenlose Magd sein. Wer an der Menschheit nicht Vechtveifeln will, rmrß an den Völkerbund glauben, allen. Zweiflern.. Spöttern und ^strechtsaichetory zrtm Trotz. Von Dr. Oskar Karbach. Wir veröffentlichen den folgenden Aussatz ün Ralimen "der von uns eingeieinlci^ Dtslussiou. <Annr. tz- Red.) Iahrhlurderte der Anteilnahme am öffentlicherr Leben beraubt, «rußten die JMrr hie Fähigkeit eyMßen, AMvirkung und Eindrücke ihrer eigenen Harrd-. luügstpeise auf ihre limgepnug klar und in allen ihren Konsequenzen zu erkennen. Damit fehlt uns aber bis heute noch eine.der wichtigsten VomuSsetzmlgen zu. einer erfolgreichen politischen Tätigkeit, die Existenz, Quelle und Größe der sich uns in den Weg stellenden Sch^vierigkeiten zu erfassen, welche Einsicht dann zweckentsPrecheM: Whllfe cmfzufinden gestatten würde. Auch, die Behandlung der hochbedeutsamen Frage der Einberustmg eines, alljüdischen Weltkongresses macht hier' keine. AusMhme;. während von berufener Seite' die .Umstände gewürdigt werden, die fernen Zusammentritt zu erschweren, die nationälMische Linie der Palästina-Politik zu verändern, sevrren Erfolg für den Aufbau des. Landes zu beeinflussen imstande sind, fragt niemand danach, in welcher Weise die Oeffentlichkeit auf die Nachricht von der Emberustmg dieses Kongreffes reagieren und welche Konsequenzen dieser Schritt für die Zukunft des Palästina-Gedankens überhaupt vmxmssichllich zeitigen dürfte. Betrachten wir das Kongreßproblem von diesem. Stand- Nnkte' aus, so erscheinen besonders die folgenden Fragen ernster UebeÄegung wert: . ... , V w,, 1. Kie Korigreßidee kvcmkt von allem Anfang an daran, d^ß eine tatsächlich von allen Kreisen der jüdischen Bevölkerung beschickte Versammlung ein Ding der Ulsnwgttchkest ist. Man hqt dem .Zioni^nrns! als wirksame Änttthqse den Begriff der. „Affimilatton^ gegerrühergestellt und! dyÄher gairz ver^effen, haß diese nur ein Sammelnamen fche' dich Gesantthett vmr ZersetzWgserschemungen, tenws-! tveitzS aher auch ein«. örgamsiexte, ugch einheiflichen Zielen orientierte Bewegung' ist. Eim Eirckaduüg „an hie Assimilation" vermöchte daher sakttsch mit Nichten die'.Gesamtheit aller außerhalb des Zionismus stehenden Iudeü zur Vertretung aus dem Kongreß veranlassen, sondern wendet sich wvedetz ausschließlich rmr an ettten weiteren BkuchM der l. GMmÄrdenlckat^ dex rwÄ in veliüiöLev. ad« ümmuritärer Beziehitng mit dem Judenttnn in irgendeiner Fü^ lung steht. Wie sehr gering dieser aber in den meisten Ländern ist, lehrt ein Blick, aus unsere Wiener Berhaltnifle. Die Majorität der Juden, die der Affimilattonsidee Folge leisten, haben eben schon im Laufe der Zeit viel weitere. Konsequenzen gezogen und bilden ein nur nomimell jüdisches, von keiner Seite aus als solches erfaßbares Konglomerat isolierter Jndivitnreu, die sich dem jeweils mugebenden Milien nach Kräften auzupaffen, jedweder jüdischen Beeinflussung aber mimosenhaft zu entziehen streben. Daß dieser Teil leider durch seine Anzahl der flir eine historische Würdigung momentan repräsentative ist, steht außer Zweifel. Selbst wenn alle Eingeladeren erscheinen sollten, kann der Kongreß also niemals sattisch vollzählig sein. 2. Nun liegt aber — mw hier kommen wir schon KM Kern des Problems — die große Gefahr nahe, daß diejenigen Elemente, die dem Kongreß auf diese Weises fern* stehen oder ihn ans anderen Ursachen nicht beschicken und billigen wollen, aus der Not eine TngenV machen und die Berweigemug ihrer Mithilfe am Palästina-Aufbau als eine ganz besondere Konzeffion an die nichtjüdische Umgebung darzustellen sich bestreben werden — ein Versuch, dem die gegenwärtige Lage keinestvegs ungünstig erscheint.; Der Gchanke, das Fernbbleiben vom Kongveffe, wie von der Pälästina-Ärbeit überhaarpt, der Umwelt bei dieser Gelegeuhett gleichsam als Wohlverhcvltungszeugnis . zu präsentieren und entsprechende Belohnung zu fordern, wird durch die traurige. Lage innerhalb und außerhalb VeS Judentulns nahegelegt, und die Befiirchtung fft nicht abzuweffen, daß zur BerstäMng dieses Eindruckes eine großangelegte Hetze gegen den Zionismus wie gegen den Palästinagedankerr überhaupt als notwendiges u»Ä. nützliche- Requisit in bisher noch unbekannter Intensität und Ausdauer Bedingung wäre. Nun brauchte unS elletdingS die Wahrscheinlichkeit einer wohl in jeder Beziehung recht ausgiebigen NeMuslage der Fabeln v la Meisen von Zion" an und flir sich nicht ans der Ruhe zu bringen, Äschon die Erirbemfung eines alle Extreme des modernen jüdischen Lebens :mlfassenden Köngveffes unmittelbar nach der wiederholten feierlichen Deklarieruug der- Differenzen zwischen Natioualjudentum und den verschiedenen Spielarten der Assmülation untereinander für naive Gemüter immerhin etwas Verwirrendes an sich haben, anßerdem die Hauptlast des Odiums auf den Zionismus als den MMlpnukt und Träger des KongreßgedankenL falle» müßte. 3. Wir sollen uns nun aber vergegenwärtigen, daß unsere polittsche Lage, die des Palästiunk-Problems urckk die der Nationalbewegung, irr der Diaspora noch keineswegs geklärt ist, daß es dem Zionismus, obschon er allein die innere Kraft besitzt, die unter dein Drucke des verfthlten affimtlatopiischen Lösungsexperimentes seufzende, keineswegs nur jüdische Menschheit zu erlösen, bisher nicht gelungen ist, seine Umgebrurg von der Ueberzeugung seines Wertes zu durchdringen, und so ihre spontane Unterstützung zu gewümeu. Noch wird die Affimilatron — in ihren schärfften Nuancen, nicht nur das kongveßfähige, celigiöShmnanttär orientierte, nichtnationale Judentum — als angeblich geseltschasts näher und -würdiger allem Rassenantffemitismus zum Trotz doch noch eher favorisiert Dann aber ist das Jitdentum vor allem Sündenbock für alle sozialen imd politischen Schrecknisse der Kriegs- und Nachkriegszeit, und in dieser Rolle fiir unzählige Faktoren des öffentlichen Lebens leider allzu wichtig, als daß man es ohne Ersatz entlassen ivürde. Während^ der Mische Nationalismus die Vorzüge, die für beide Teile in einer reinlichen Auseinandersetzuilg liegen, nur aufzuzeigen brauchte, dies aber bisher iwterlassen Hai, würden wette Kreise der Assimilat'on notwendigerweise die Gelegenheit mit Freuden benützen, diese neue Form bewußtjWischer Arbejt aufs Korn zu nehmen. Der Zionismus hat sich durchgesetzt„nud die Welt, ist seit . 26 Jahren daran gewöhnt, seine Anhänger sich versammeln zu sehen. Ganz anders aber Lin Zionismus, der darauf auSgeht, :das kräftige, weil wvhlorganisierte Traggerüst eines immerhin« wenn auch nur. itt eintzur Punkte, politisch einheitlich orientWte« MaMudkNtWNL m föfete Jlfife .sMfi ,ÄJS

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