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Wiener Morgenzeitung · 1922-11-08 · Heft 1345 (8.11.1922) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1345 (8.11.1922)
Date
1922-11-08
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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‘■- ,MV";rtv' •* ''% ^“'^(}’ W, ' srr. mW Wien, Murwocy Wiener Morgerrzerrrrng. 1; s. November 1922 K aa ti o s* * tt <* »* a* fl fl o a® t m A e a V «* s« l ja §-ML <e> am aa t @i ® sa : Seite 5 famstag den 11. JfoVcm&tr 7 Uhr abends n grossen Honzertiiaussaal Einzelne Lasten an der Konzerfcbanekasse, hei Gntmann und in der Baohhandlung Szelinski _V CM»»MflW«»VAUTV sprüht Mwirtjchaffs'atie in der Verd« »btt di« gangtnlirit, Gegenwart «.ZttKanft Verfasser der berühmten Werke: »DasWirtschafta- Icben und die Juden«, »Zukunft i It'Ü feibeutet eine Revision der von der Londoner Jahreskon» jevenz festgesetzten Bestimnningen. Nach dem neuen Abkomnen anerkennt der Keren Hajessod das ausschließliche Recht »e8 jüdischen Nationalfonds ans seine bisher angewandten Vammelmethodeu, wie Blumen- und Flaggentage, Basars, ^sstsammlungen, Tellersammlugen, Sammelbüchsen und »ergleichen. Nur der S e. l b st b e st e u e rnng hat sich der Mische Nottonalfonds zu enthalten. Gewisse Klauseln sehen »or, daß alle Zeichnungen für den Keren Hajessod, die enter dem für die einzelnen Länder festgesetzten Minunalwtvag bleiben, dem jüdischen Nationalfonds zusallen, insofern sie nicht innerhalb von vier Monaten entsprechend uchöht werden. Im gleicher Weist sind auch bereits geieistete Spenden für den Keren Hajessod, insofern sie nach 18 Monaten die als Minimum festgesetzte Höhe nicht erreichen, ohne Rücksicht ans den ursprünglich gezeichneten velrag ebenfalls an den jüdischen Nationalfonds abzu- Ühven. Am Schlüsse erklären die Vertreter der Hanpt- »ureaus dieser beiden Fonds, daß ein erfolgreicher Fortschritt des Wiederaufbaues der jüdischen nationalen Heimstätte nur möglich ist, wenn die Interessen des.Keren Lajemekh, dieses finanziellen Instruments unserer Landeslwlittt, und des Keren Hajessod, unseres Kolonisarionsend Jmmigmtionsfonds, gleichzeitig gewahrt und sichergestellt sind. Diese Fonds dürstn nicht als Konkurrcnzjnstitutionen, sondern als gemeinsame Ergänjnngsin st r umente des allgemeinen Zweckes für den Wiederaufbau unserer Heimstätte betrachtet werden. Las Gastgewerbe in Rot. Leere Wirtshäuser, mehr frequentiert. Selbst die Weinhallen sind nicht Trübe Aussichten für die Zukunft. Wien beginnt zu sparen! Man sehe, Hove und staune, aber es muß doch so sein, denn die Geschäftsleute und alle jene, die es wissen müssen, behaupten es immer wieder: Wien beginnt solid zu werden; Wien spart. Freilich gilt »iese sensationelle Wendung zum Bessern mit Violen Einschränkungen, aber sie gilt. Daß schon seit einigen Wochen, stitdem die Preise, des achtjährigen Sbvigens endlich müde, sich ein wenig zur Ruhe gesetzt haben, eine allgemeine' Stagnation eingetreten ist, ist ja bekannt; weniger bekannt bürste sein, daß der Wiener jetzt schon bei den sogenannten öebenswotwendigkeiten etwas haushälterischer zu Werke geht: beim Essen. Ein Vorstandsmitglied der Gastwiriegenossenschast, den wir dieser Tage zu sprechen Gelegenheit hatten, äußerte sich über die momentane Situation des Gast- und Schankgowerbes sehr pessimistisch. „Es ist mir ein Rätsel," erklärte er, „wo die Leute jetzt ihre Mahlzeiten emnehmenl Der Abstrvm" der Fremden erklärt die Leere der Gasthäuser doch nur zu einem gewissen Grade, die Bevölkcrnugszahl in Wien hat doch nicht so wesentlich Äbgenom« men, dgß es so deutlich fühlbar werden müßte. In einer besonders schlechten Lage sind gegenwärtig jene Gastwirtschaften, deren Kundschaft sich aus dem M i t t e l st a n d rekrutiert. Die Gäste dieser Wirtshäuser sind offenbar enttäuscht. daß die Preise der Speisen in den Wirtshäusern nicht auch zurückgegangen sind, was aber, wir ich Ihnen als Fachmann erklären kann, derzeit absolut unmöglich ist. Auch Nanu die Fleischpreise an manchen Tagen etwas zurück ge gangen sind, so war diese Rednzievmrg keinesfalls so groß, daß sie ins Gewicht fallen könnte, da doch alle übrigen Reg!» n. wie Löhne usw., gleichgeblieben sind. UobrigeuS wurden in vielen Gastwirtschaften kleine Herabsetzungen vorgenommen, dcch vermochten auch diese nicht das Publikum in die Lokale zu locken. Der Wiener behilft sich jwt scheinbar auf jede mögliche aridere Weies, nur um das Gasthaus zu ersparen. Eine ganze Anzahl von kleinen Wirten ist in einer recht bedrohlichen Situiati-on. Nur an Samstagen und Sonntagen sind die Lokale halbwegs gefüllt, an den übrigen Tagen der Woche ist es meistens sehr „stier" und die Wird» Krumen kaum auf ihre Spesen. Den feineren Lokalen in der Inneren Stadt geht eS cht dW besser. Wiewohl sie auf ein kapitalkräftigeres Puikckum rechnen können, ist auch hier ein deutlicher Fr:- quD zrückgang zu verzeichnen. Hier fällt die Abwanderung der ^hli-.ngskräftigen Ausländer stark ins Gewicht." Besitzer emiglr Weinhallen, die, wir gleichfalls über \ « Geschäftsgang befragten, gaben ähnliche Gut« achten i \ Es scheint, Mb bet Kampf der Polizei gegen den A'koholis ms doch langsam zu wirken beginnt. Die Wein hallervwü t. sind über diese Wendung der Dinge begreiflicherweise seni-g erbeut und erklärten uns, daß ihr G: schüft fast g nzlich auf Samstag abend- und den ganzen Sonntag bes> wankt ist. Aus iveiteven Erklärungen eines der Gefragtem ging auch hervor, daß der Sonntag Vormitiag rnnner' m'ch großer bieschäftstag ist und viele Wiener nch „Gerstel" genug, haben, um schon in aller Herrgottsftüh am Sonntag einige Flaschen hinter die Binde z»l gießen. Sbeu üblich di» Situation vom Standpunkt der Wirk aus fern mag so ist aus der momentanen Situatim die Hoffnung zu schöpfen, daß die Preise vielleicht doch etivaS heruutergchen und es endlich nicht mehr zu einem ausgesprochenen LrznS gehören wird, einmal ein Wirtshaus oder em Restaurant zu betreten. —«er. Nie französische Budgetdebatte. Paris, 7. November. (Havas.) Die Kammer setzte heilte die Debatte über das Budget fort. Abg. Angel (Demokratische Entente) wies darauf hin, daß alle Redner zugegeben halben, daß die finanzielle Lage Frankreichs zur Gänze durch die Nichterfüllung seitens Deutschlands verschuldet sei, uNd gab der Meinung Ausdruck, dciß Frankreich m feinem Kolonialreich die, Möglichkeit einer Besserung «des Wechselkurses und einer Erhöhung der nationalen Produktion finden werde. Redner trat schließlich dafür ein, daß Frankreich von Deutschland Hypotheken und Pfänder zu erhalten suchen sollte. Abg. Loucheur sprach die Ansicht Ws, Deutschland müsse vor allem seine Finanzen wieder in Ordnung und das BlvbgÄ ins Gleichgewicht bringen. Eine GesamtWsung sei geboten. Einige alliierte Länder, wie Polen, sollten zur Stabül-isünmg ihrer Währung gelangen. Es sei ein großer Irrtum, das Problem bloß vom Gesichtspunkte Deutschlands in Betracht zu ziehen. Loucheur verlangte Maßnahmen gegen die Hinterziehung von Erbschaftsgobühren und betonte die Notwendigkeit, die Zinsen der Schatzscheine auf 3 Prozent hevabzufttzeu, damit sich das flüssige Geld dem Nentenmarfte und den künftigen Anleihen zuwende. Redner werde einen Abändermrgsautrag unterbreiten, wodurch die für die Zinsen der Schatzscheim vorgesehene Summe um 600 Millionen vermindert wird. Das Frauenwahlrecht i« Frankreich. Paris, 7. November. Der Senat beginnt heute die Beratung. der Gesetzesvorloge ibetreffend das Frcmenstimmrecht, die von der Kammer am 20. Mai 1918 mit 347 gegen 97 Stimmen angenommen worden war. Die Borlage war sodann der vom. Senat eingesetzten Sonderkommission, zu deren Berichterstatter Alexander Berard bestimmt wurde, überwiesen worden. Die Blätter glauben, daß die Debatte mehrere Mtzu-ngen in Anspruch nehmen dürste, und treten für die Annahme der Vorlage ein, indem sie gütend machen, daß bereits 22 Staaten den Frauen das Stimmrecht eingeräaunt haben. Der ,Matin" verzeichnet das Gerücht, daß eine Anzahl von Senatoren beabsichtigt, das. Eingehen in die Spezialdebatte über die Vorlage zu verhindern. , versehen.) * Massenpsychose im Wohnungsamt. Eine der Massenpsychosen, wie ne , in der letzten Zeit tn, Fabriken vorgekommen Jahre altes Kind am Arme hätte, die ArzenSgattin Jsabella Zimler. die Private Karoline Janka, die Private Marie Peschier, die von Nervenkrämpfen befallen war. * Das Neueste ist. .. Das Neueste ist nämlich, daß alles billiger wird. Wenn wochenlang die Preise hartnäckig auf demselben Flecke verhaittten, so ist jetzt Bewegung in die Massen gekommen. Daß kleine Jrttümer in der Richtung dieser Bewegung "unterlaufen, ist unwesentlich. Das Brot ist um 300 Kronen teurer geworden, die Postgebühren haben sich verdoppelt, der Viertel- Telephonanschluß llettert langsam aber beharrlich der Million entgegen und die Hausherren verlangen gebieterisch das rote Gold des Märchens, den hundertfachen Friedenszins. Man nennt diese Erscheinungen mit einem krirzen .Wort den Preisabbau. Er blüht wie eine Rose. Die verheißene Verbilligung der Straßenbahn konnte leider noch nicht durchgeführt werden, weil man bekanntlich zur Berechnung. des billigeren Strompreises immer bedeutend langer braucht, als zur Berechnung des teureren. Da die Zündbölzchen täglich schlechter werden, könnte man ftlglich nicht auch noch fordern, daß sie im Preise steigen, Sie tun. es aber doch in schöner Freiwilligkeit, die anderen Lebensmittel folgen auf dem Wege zur Höhe. Das Mehl bereut seinen Fehltritt auf die Stufe unter „10" aufs schmerzlichste und ist entschlossen, das Versäumte wieder einzubringen. Der Zucker erinnert M mit tiefer Beschämung seiner Erniedrigung. Im Hause des gebildeten Mittelstäudlers sind alle Hände in Bewegung, um Synonyme für „Hungertuch" aus dem Lexikon herauszusinden. Der Herr Regierungsvat hat Haferslocken-Bisionen und der Polenta- Alp raubt ihm den Schlaf. Kochrezepte tauchen wieder auf, die man im Frieden des Bodenkrams begraben glaubte, bleich und stier starrt das Bohnen-Gespenst aus den öden Winkeln des Speisekastels. Der Kalbsbraten ist zu einer Sage der Vergangenheit geworden, ein neuer Anzug gehört inS' Reich der Fabel. Er kostet „drei bis vier" man weiß schon, welche Einheit gemeint ist. .Wer Verwandte in der Tscheckw 'Slowakei hat, muß für einen eingeschriebenen Brief 4000 Kronen bezahlen — wir bauen ab, fürwahr, wie bauen ab. Kater Murr. * Englische Wahlpropaganda. Die Konserpaittve Partei bedient sich bei den Wahlen folgender Propaganda: Sie läßt zahllose russische Banknoten verteilen, ans deren Ruckftite die Worte ansgedmckt sind.: „Das wird euer Geld wert sein, wenn Ihr für die Arbeiterpavtei stimmt!" — (In Osstervsich müßte man in Webern Falle zmn Hakenkreuz seine Zuflucht nehmen und die Noten mit einem anttsemittschen Motto * Kundgebung der gemeinnützigen Bauvereinigung Oesterreichs bei der Völkerknlndkommission. Wie wir erfahren, hat der Reichsverbarrd der gemeinnützigen BauvereinMngen Oesterreichs eine Eingabe an.Vie Mitglieder der Völkerbundkommission gerichtet, in welcher er nachwesst, daß die Fortführung der gemeinnütz igrn Bautätigkeit ein unbedingtes Staaisinteresse bedeute, weil sie die öffentliche Ruhe und Ordnung vor Erschütterungen zu bewahren geeignet erscheine. Das Wobnungsproblem bedarf, einer raschen Lösung in dem Sinne, daß ein ErgänzungSkredit von rund 100 Milliarden schnell Mr Verfügung gestellt wird, um die von den Wohnungssuchenden^ und Obdachlosen sehnsüchtig erwarteten Bauten zu vollenden. Der Reichsverband wird in allernächster Zeit in einer großen Tagungssich an die Oeffenttichkeit wenden. Auflösung des Vereines Jrbit-Omsk. Bei der letzten Vorstandssitzung wurde beschlossen, den Verein der Angehörigen Kriegsgefangener in Jrbit-Omsk infolge Erreichung des gestellten Zieles aufzulösen. sind, yat gestern im Wohnungsamt etttigeS Aufsehen hervovgerufen. Im Wohnungsamt in der Bartenstsingasse war. wie gewöhnlich, e-ine große Anzahl Parteien versammelt. Plötzlich wurde eine Parier von Unwohlsein befallen. Das hattt zur Folge, daß, wie von eine Psyche ergriffen, auch da und dort mitten im Publikum Schmerzensruse, von Männern und Frauen ertönten.. Schließlich wyrde die Rettungsgesellschast berufen. Sie behandelte den Kriegsinvaliden Leopold Hala, der Nervenkrämpse hatte, seine Frau Eäzilie. die ihr oineiuhalb * Universitatsprofessor Dr. Albert Bing gestorben. Am 6. d. sst nach -langem Leiden 'der bekannte Ohrenarzt Professor Dr. Mbert Bing im 78. Lelbonsiahre gostoriben. Geboren in Mkolsburg, studierte er an der Wiener Universität Medizin und wurde im Jahre 1873 zum Assistenten in der damals neuerrichteten Klinik für Ohrenkranke ernannt. Im Jahre 1881 habilitierte er sich als.Privatdozent für Ohrenheilkunde an der Wiener Universität, an der er später die Professur erreichte. * Legationssekretar Dr. ParneS. Der bisherige Presser der Wiener polnischen Gesandtschaft Herr Dr. ParneS zum Legationssekretär erster Klasse unter Belaffung auf seinem Wiener Dttnstposten ernannt worden. Die Rangserhöhung dieses verdienstvollen Beamten wird insbesondere in den Kressen der Journalisten mit Genugtuung ausgenommen, die in Herrn Dr. ParneS einen verständnisvollen Freund der Presse schätzen. * Der internationale Schachkongretz in Wien. Am Samstag fand im Messepalasl eine Generalprobe statt, in der ftstgesttllt werden sollte, ob die getroffenen Maßnahmen sich äuch vom ersten K-onareßLa^e cm bewähren werden. Nachdem diese dank der Vorarbeit zahlreicher Funktionäre aller Vereine des Oesterreichsschen Schachverbandes zur völligen Zufriedercheit ausgefallen war, wurde unter Vorsitz des Protektors Präsidenten Kola sine Sitzung des Hauptkomitees abgchalten. Die Sensation des Abends bildete dos erste große offizielle Blitzturnier Wiens, an-dem sich 64 Meister und Amateure beteiligten. Infolge der tadellosen Turnierleitung war daS Rissenturnier in anderthalb Stunden beendigt. In der Schlußrunde hatten Vater und Sohn, zwei bekannte Messter, um die Siegespalme zu ringen. Die Kreiste Erfahrung siegte. Schlußresultat: Erster Preis: S. R. Wolf (Landstraßer Schachbund); zweiter Preis: Alfted Wolf (desgleichen): dritter und vierter Preis gewillt: Baron Ehrhardt (Schlechter) und Ingenieur Teller; fünfter bis achter Preis geteilt: Eisenberg (H a k o a h), Dr. Krejcik, Großmeister Dr. Dartakower, Takacs (Haloah). » Frankierung von Brieffendungen. Wie das Gremium ber Wiener Kcmsmannschaft mit teilt, können -bei den Aufgaibepostämtevn in Wien folgende Arien von Briefsendun-gen. mtter Barzahlung der Postgebühren ohne Auskleben von Marren aufgegsben werden: 1. Ortsbriefe bis 40 Gramur, 2. Fernbriese nach dein Inland und nach Deutschland (Danzig und Menwlgebi-ot) bis 20 Gramm. 3. Drucksachen nach dem Inland und nach Deutschland (Danzig und MemÄgebvet) bis ßO Gramm und Wer M Gramm bis 260 Gramm. 4. Drucksachen nach dem übrigen AuSlande bis 60 Gramm. Zur Barsvcmöierung sind jedoch nur jene Sendungen zugslassen, die sich zur Abstempelung mit -der Frei st empel moschine eignen. Daher sind insbesondere Dnrcksachen unter Schleife oder'bloß gefaltet, ferner Sendungen, auf denen die Anbringung deutlicher Steinpolalbdrucke wogen übermäßig großer oder mehrzoil-iger Firmen- oder Naklamevordrucke auf dem oberen Teile des Umschlages nicht möglich ist, nicht zur Frvistempelung zugelassen. Ob sich die Sendungen zimr Ausdruck des Postfreistempels eignen, entscheidet -das Postamt. Ferner müssen wenigstens 60 dem gleichen Gebührensatz unterliegende Sendungen der betreffenden Gattung auf einmal auifgeliesevt werden. Der Aufgeber hat -die Sendungen mit einem oerm Postam-te erhältlichen, von ihm entsprechend aurszusiill-enden Anmeldeschein bei dem Mr Annahme der froizustempelnden Sendungen bestimmten Schalter aufzugsben. Die Sendungen werden zum Postamt Wien 1 geleitet und dort mit dem' Postfresstempel (ttr roter Farbe) versehen. . * Wetterbericht. In Oesterreich bat sich der Himmel teil» wosse mit Wolken bedeckt. Früh herrschte me ist leichter Frost, tagsüber erhob sich die Temperatur auf 6 bis 9 Grad. In Westeuropa sst die Temperatur 'bei westlichen Winden messt auf 10 bis 13 Grad gesttegen. Voraussage: Meist bewölkter Himmel, geringe Niaeerschläge nicht ausgeschlossen. Temperatur wenig verändert. Die in -e» nachtolgcntzen Rubriken mit □' f>e3eid)nefctt Aoiizen unö Arlmei find eniseitliche Ankündigungen (tz rs Ses Prstzgesetzes). »> * Anieerichi. (Bankkurs, Handelskurs.) Nächster neunwöchiger Abendkurs für Juristen, Techniker, Beamte, Offiziere Lehrer usw., beginnt an der Kandelsschule Deussch, IX., KSrlgasse 12, am 13. November. Telephon 14-2-12. a * Warenkrach. Etaminstores mH Einsätzen und Moliven 58 000 K., Eiaminkttnstlervottzänge 68.000 k., - Etamind'oppeb decken mit Einsätzen und Motiven 138.000 Ä., Madrasvvrhäng( tzurchgewebt 148.000 A., Steppdecken oute Füllung 158.000 K. Steppdecken peblumt 208.- 00 K.. P>üickt'schdecken alle Farbey 198.0 0 A., Üeberwurse, Gobckin 16S/3Ü0 868.000 K. Detail« vetkous zu Enaros-Preiseu lm Dorhangjpeztalhaus, VI., Sumperv dvrferpratzr S8. o Verelve. Bortröge und Bersammlungen. Der Berein Likwath Sebuda veranstalte beule, präzise 8 Uhr abends, in feinen Äwbröumen, VIIL, Bennoplatz 1. feine diesjährige Generalveriammlung mit nach stehender Ta-erorrnun«: 1. Lätiikeitsbericht. L Kassenbericht 3. Neuwahl des Vorstandes. 4. Eventuelles. Anschließend Vor( trag von Prof. Dr. Wilhelm Stein: Die ersten Anstedlunger der Luden in Wten. Verein für südliche ® 41

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