Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1340 (3.11.1922)
- Date
- 1922-11-03
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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MfJH VTT--A-,*ct¥c«pr<*ssiv.»a«»'»win «wn.rwt JgStt 4 Sn Proklm Wien, Freitag Proklanration spricht —, behandelt Paul Miljukoff, der bekannte russische Historiker und Führer der einstigen »kadetten-Partei, welcher in der provisorischen russischen Legierung das Amt eines Außenministers versah, in denr von ihm in Paris heraüsgegebenenBlatsx „Les Dernieres Nouvelles". Alexander Michailowitsch, der Inspirator des jfilt Rußland so unglückseligen mandschurischen/lbenteuers, welches so viele Menschenopfer gekostet und die Reihe der Rationalen Katastrophen in Rußland eingeleitet habe und der sonst alles mögliche Unheil über'Rußland gebracht habe, dieser selbe Alexander Michailowitsch gefalle sich gegenwärtig in der Rolle eines religiösen Schwärmers und veröffetttliche 9lppelle im Stile Rasputins. Man könnte, soweit es sich nm scheinbar unschuldige Prophezeihnngeu bandelt, mit Stillschweigen über diese literarischen Uebungen hinweggehen, aber diese Rhetorik entbülle die wahren Aspirationen des Milieus, aus welchem die Prätendenten iund die „Hüter der Krone" hervorgehen. — Das Machwerk gibt sich als fromme Traktätchenliteratur und prophezeit den Sündern, welche dem Satanswerk der Revolution Dienen» nach dem Tode die Torturen der Hölle, während genS, die ihre Seele gerettet haben, den Sündern verzeihen iund Gott um Rettung ihrer Seelen anflehen; aber die!ganze fromme Einkleidung dient bloß dem Zweck, die Instinkte zur Entladung zu bringen, indem mit Beharrlichkeit ES« den Feinden Ehristi und sonst in Ausdrücken gesprochen ird, welche den durchsichtigen Zweck verfolgen, den »^ampf gegen den Bolschewismus und um die Zareukrone!mtt Juden-Pogromen zu eröffnen. ras Programm des russischen „Mischen gesellschEliche» Komitees". Der Sonderberichterstatter des I. C. B. in Rußland berichtet: Am 19. Oktober' wurde die jüngste Konferenz des Jdgeskom (Jüdisches gesellschaftliches Komitee) nach drettägiger Dauer geschloffen. Die Konferenz hielt es für icmgemessen„die Ausgaben des Jdgeskom für das kommende Jahr mit einer Million Dollar zu veranschlagen. Die Konferenz war sich darüber klar, daß kaum 10 Prozent dieser Summe von den Ortsgruppen aufgebracht werden Dunen, und daß das Budget hauptsächlich <ntf die Unterstützung anderer Organisationen, in erster Reihe des ^,Joint", „Ort" und der sogenannten amerikanischen. Landsmannschaften angewiesen ist, wie überhaupt >das ganze* System der Hilfsavbeü in Rußland in weitem Maße von der Mitarbeit der amerikanischen Landsmannschaften ab- Kängig ist.! Die künftige Tätigkett will das Jdgeskom hauptsächlich auf die Kittderhilfe und auf das bevufstechnische PiÜmngswesen konzentrieren. Die Konferenz beschloß ferner, eine^öank für landwirtschaftlichen und industriellen Kredit ins Leben zu rufen, um dem Wucher der gewerbsmäßigen Gekdverleiher entgegen zu arbeiten. j Das Mttglied des Präsidmurs, Ostrowsky, der die linken Poale Zion repräsentiert, schlug vor, das Tätigkeitsgebiet des Jdgeskom so zu erweitern, daß eS in der Zukunft eine Basis für die jüdischmttionale, proletarische Autonomie sein sollte. Andere Redner traten auf das entschiedenste diesem Vorschlag entgegen und wiesen darauf hin, daß das Jdgeskom nur eine zeitwellige Institution und dazu berufen sei, die Regierung zu unterstützen, hrs in Rußland soweit normale Bedingungen eingetreten 'sind, daß die Regierung selbständig die Situatton beherrschen kann. Die Uebergcvngsperiode werde zumindest zehn Wiener' Morsettgeitüng. Jahre dauern und nach Ablauf dieser Zeit wird mit der /Auflösung des Jdgeskom zu rechnen sein. Mehrere Redner wiesen darauf hin, daß die Existenz des Jdgeskom auf dem Wunsche beruht, die jüdisch-afrikanischen Arbeiter -zur Hilfeleistung zu veranlassen. Es wurde dabei der Hoffnung Ausdruck gegeben, daß sich die jüdisch-amerikanischen Arbeiter in.btc nächsten Zukunft nach dem. Beispiel der amerikanischen Schneider-Vereinigung, die Herr H ilma n gegenwärtig in Rußland, repräsentiert, her wirtschaftlichen Erneuerung Rußlands widmen werden. Die Konferenz stellte als Hauptprinzip die Ausdehnung der Jdgrslom-Tätigkett auf terrttor'ale Gebrr.» und nicht auf nationale Bevölkerungsgruppen auf. Es kämen aber dabei hauptsächüch Gebiete in Bctrachr, di« eine dichte jüdische Bevölkerung aufweisen. IieWM-RewM? .Sultan Mohammed Wahideddin abgesetzt. Paris, 2. November. Nach einer Meldung der „Chicago Tr'bm.e" aus Konstantinopel ' hat aus Vorschlag Risa Muri .Be's die Nationalversammlung in Angora am Samstag nach eijtn bis Mitternacht währenden Debatte die Absetzung des S.ütanZ proklamiert. Paris, 2. Nnvmiber. Die Nationalversammlung hat nach dem Beschluß, den Sultan abzusetzen, Kia.zim Kara Beirr- Pascha zum Gouverneur von Konstantmopsl ernannt, sich die Dahl eines Staatsoberhauptes ohne dynastische R e -h t e Vorbehalten, das Volk für souverän erklärt und die Bezeichnung „Ottowonisches Kaiserreich" durch „Türkischen Stach." ersetzt. * , Die Nachricht von der Absetzung des Sultans durch die Naiior.alversammlnng in Angova wurde, schon seit einiger Ze-tt crwairet und man glaubt in hiesigen türkischen Kreisen, daß dieser Teil der Meldung richtig sein dürfte. Ms unzutreffend w'rt aber bezeichn?:, daß die Nattonalverscrmmlung sich Vorbehalt?: habe, einen „Staatschef ohne dynastische Rechte" zu wählen, da die Thronfolge konstitutionell sestgelegt Dst. Die angebliche Aenderun^. der offiziellen Bezeichnung des Türkiichen Reiches, die. vollkommen irrel-evant'wMe, könnte auf die R rarer ungssorm fcmerlet Einfluß ausüben. Ein Uebergang von drr monarchischen zur vepMikamschen Regievuntzssorm in . der Türkei Wwd derzeit für höchst unwahrscheinlich, ja für unmöglich gehalten; im Oitomanischen Reich könne wegen der religiösen Grundlage des Sultanats von einer vepublikamschen Bewegung keine Rede sein. ' Der neue GeneraLgr uverne-ur von KonftantüwPÄ, Kiazim Karo. Bekir - Pascha, ist einer der wichtigstenMharbetter Krmal Paschas. Er war ftüher Kommandant der Ostarmer und sührte dü? Kanrpagne gegen die Armem« siegreich durch. Vor zwei Jahren schloß er den Frieden von KarS ab und erwarb sich später durch seine hervorragenden Leistungen m der Ziviladminfftvgtion große Verdienste. In bemevkensweittr Weise versuchte Krazim Karc^ Bekir-Pascha für die zchl-' losen-männlichen Kriegsweisen Sorge zu tragen. Cr begründete , eine Reihe von Gewerbe? und Handwerkevschulen, damnder auch eir e großangelegte llnterrichtsanstalt für die gvaphffchen Gewerbe mit spezieller Berücksichtigung des Buch- und ZettungSdruckes. ' Riza Nuri Bei, der den Antrag auf Wf-etzunA des Sultans in der Nationalversammlung gestellt haben soll, ist * Geordneter von Sinope, von Beruf Arzt; er wurde kürzlich d* Stelle Fnad Paschas zum Gesandten de^ Ottomanffchen Reiches in Moskau ernennt. Gan-Schmuel wurde dem Jüdischen Nationalfonds im Jahre 1902 geschenkt und konnte sich lange nicht entwickeln. Arst seit der Nationalfonds neue Terrains dazukaufte, um ^ich Getreidebau zu ermöglichen» gedeiht die Siedlung. * Die Hauptnnnahmsquellie der Kolonie sind die Omngenpflanzungen. Im Jahre 1921 wurden 750.000 Orangen verkauft. Die Arbeiter halten Vieh und Geflügel und treiben Bienenzucht. Die heute dort arbeitende Kwuzah wird als Erbpächter des Jüdischen Natioualfonds auf diesem Termin angesiedelt werden. So ungefähr wüvde der Reiseführer berichten. Aber dieser Bericht würde sich zur- Wirklichkeit so Verhalten, wie eine Blume in einem Herbarium zu einer anderen, die auf gvÄvender Wiese blüht. Gan-Schmuel kann nicht geschildert, es kann nur gezeigt werden. Es ist nicht allein die unbeschreibliche Schönheit seiner Orangengärten, die jeden' berückt, der in Gan- Schmuel weilt. Das Prachtvoll dunkle Grün der Orangenbäume, der Mandarinen und Zittonen findet man in allen jüdischen Kolonien längs der Küste des Mittelmeeres. Das sanfte Vergnügen, ttt dem dichten Schatten dieser forgsam gepflegten Bäume zu wandern» kann man sich in Palästina oft bereiten. Das, ' was Gan-Schmuel zu einem einzigartigen Ergebnis ma ch t, sind seine Menschen. Nirgend anderswo in Palästina ftMd ich Leute von »solchem Frohsinn, von solcher Lebensfreude'wie hier. Ich sprach mit einem Ehabuz, sinenrBurrschen aus der Bukowina, der-erst zwei Monate im LcvM war und glücklicherweise gleich Arbeit in Gan-Schmuel gefunden hatte: ^,,Wie gehtts" — ,Mie kann eL V Palästina jemandem anders als gut gehw?" war die Antwort, die er mir mtt Mücklichem Lachen gab. Und die anderen Chaverim, die ischon jahrelange PiomemÄett in Palästina hinter sich. hatten, von denen kern einziger ohne Malaria war, die 'den Hunger und die Verzweiflung.kennen gelernt hatten, D laM»r rMffcü Mer im AMÜKaSüM des iw*»* Rekruten und darnr sagten sie ernst: „Er hat nicht unrecht; Gan-Schmuel istein Paradies und hier muß es einen! gut gehen... wenn man sich erst an die Malaria gewöhnt hat, die noch nicht.ganz geschwunden fft". Ich glaube, es ist die schöne Arbeit rm Pavdeß, die die Leute so fwh erhält. Die Orangenbäume fordern zwar ununterbrochene Pflege! Tag um Tag imvd hier bewässert, dort Unkraut gejätet, hier werden Morsche Zweige und dürre Blätter von den Bäumen genommen, dort neue Gräben für die Zuleitung von Wasser angelangt. Aber all diese Arbeit fordert lveuiger körperliche Anstrengung als Liebe zu den Pflanzen, Sorgfalt und Genauigkeit. Die Mädchen zum Beispiel schneiden ttie verdorrten Aeste ab, soweit sie vom Boden aus, erlangen können. Oben in den Wipfeln der Bäume arbeiten, auf Leitern stehend chie Burschen. Die Arbeit ist so eingeteilt, daß sie keinem zu viel wich. Das erhält die Leute froh, jung, lebenslustig. Und so ist es auch kein Zufall, wenn ich in dieser Farm mehr Bücher und beffere Micher gefunden habe als in irgend einer anderen ArbeitersiMung Palästinas. 0' Glaubt nicht, daß ich 'jetzt eine Beschreibung Gan- Schmuels gegeben habe. Ich sagte, daß kein Mensch , Gau- Schmuel beschreiben kann. Kommt und seht euch seine düsteren Cypreffenalleen und. seine in der Sonne fünkeln- Uen und glänzenden Orangengävten selbst an. Setzt euch unter den riesigen Eukalyptusbaum vor dem Hauptgebäude der Farm undseht hinüber zu dem schimmernden blauen Teich, aus dem das Wasser zu den einzelnen Bäumen geleitet dvird.. Durchschreitet die düfteschweren, dunklen Akazienhecken, die den Weg nach Hedeva einsäumen; und atmet den Zauber der palästinensischen Nacht in dem Winde,' der vom nahen Meer her «urschend über die hohen Wälder der Küstene'bene streicht. .. Und dann werdet ihr keine Schilderung von Gcm-Schmuel Verlangen. Dann werdet ihr wie jener junge Arbeitet, sagen: „Gan Schmuel ist schön, wir.kann man hier anders <M.glücklich sein" lFortfetzung folgt.> - ' W; 3. November 1922 Rn 1846 '♦ Air Me jüdische NattomEMiothrk m genialem. Die Baufrage der jüdischen Nattonalbibliothek steht setz im Vordergründe des Jntereffes. Das jetzige Gebäude, in dom die Bibliothek üntergebvacht ist, gehört der Bne-Brrth- Loge Jerusalem, die seiner auch zu ihren eigenen Zwecken benötigt. Das Haus kann allenfalls für eine kleine BolkSbiLliothek genügen, aebr niemals für eine wissenschaMche Institution, die den Anspruch darauf erhebt, Universitätsuud Nattonalbibliothek fein zu wollen. So wenig Raum ist in ihm, daß vom unteren zum oberen Geschosse keine Treppe Platz gefunden hat und daß man früher aus einer Leiter durch ein Loch in der Decke hinaufftieg. Später hat ein Wohltäter von außen eine Treppe anbauen lassen. Aber nun muß man immer das . Haus erst verlassen, wem: mau den oberen Raum aufsuchen will. Das Gebäude fft langst überfüllt und es schreit nach einem würdigen Neubau. Die Erkenntnis dieser Notwendigkeit hat die Wolf ft sohn-Stiftung dazu bestimmt, ihr ganzes Kapital dem Neubau eines Bibliotheksgebäudes zu widmen. Dieses „Beth-David Wolfffohn" soll für 49 Jahre der National- und Universitätsbibliothek zur Verfügung gestellt werden. Es soll außer den Verwaltungs-, Lese- und AvbeitSräumen, Atagazinen und Archiven eine Reihe von Höffäleu enthalten, in denen wissenschaftliche Lehrgänge nach den Erfordernissen des Landes abgehalten werden. Damit wird das David Wolffsohn-Haus dem zionistischen und jüdisch-- hfftorischen Archiv und vor allem auch der g e i st c swrssenschaftlrchen Fakultät der entstehenden Universität das erste Heim gewähren. Dem Andenken David Wolfffohns soll das Haus wiämret werden. In dem au stattlichen Monuulentalbauten so reichen Jerusalem, in dem jede Nation und jede Religionsgemeinschaft durch solche den sichtbaren Beweis ihrer Kultur und-ihres Einflusses erbringen will, hat das jüdische Volk, deffeil ewige Haupfftadt es doch fft, nicht eiunral auf sehenswürdige Shnagogenbauten hinzuweisen. Ta wird das Bibliotheksgebaude das erste, auf ^weithin sichtbarer Hohe errichtete Bauwerk sein, das einem jüdischen Profanzwecke gewidmet fft. Das hat zugleich kulturelle und sogar politische Bsdeuttmg. Das Wolfffohn-Haus wird der Ausgangspunkt nicht bloß für die Bibliothek,^sondern für die Universität und die mit ihr iu Zusammenhang stehenden Institute sein müssen. Aber die Wolfffohn-Stistung, die schon sehr bald an. den Bau selbst hevantreten will, muß zuerst einen passenden Baugrund erwerben, der in einen: bestimmten Verhältnis zur jüdischen Stadt und zu dem Platze steht, auf dem die Üniversttat ihren Ausgang haben spll. Zu diesem Zwecke hat st' Profeffor Heinrich Loewe nach Jerusalem entsandt. Ein Bauplatz fft ausgesucht worden, und er muß erworben werden. Auch dieses GÄd muß beschafft werden. Die Jahrzett David Wolfffohns (24. Elul) wird alljährlich der -gegebene Anlaß dazu sein, in diesem Sinne weiter zu. wirken. Es werden jetzt in allen Ländern Landeskomitees für dke Wolfffohn-Strftung ins Leben gerufen, i^n ihr noch mehr die Mittel an die Hand zu geben, ihr großes Ziel zu erreichen, Kulturinstitute ersten Ranges in Erez Israel zu schaffen. Bor allem muß das Geld aufgebracht toata, imt einen genügend großen Platz an der für geeignet erkannten Stelle zu erwerben, damit hier das David Wolffsohn.Haus den Bedürfniffen enffprechend enffteht und dem natürlichen Wachstume gemäß jederzeit erweitert werden kann. * •' lim auch das laufende Budget der Bibliothek dauernd zu sichern, sowie die Bücherspenden in notwendigem Maße zusammenzubringen, ist es notwendig, die Freunde der Brblrcthek fest zusammenzuschließen. So darf es nicht mehr Vorkommen, daß die in vorzüglicher Weise gesannnelteu: und bereits katalogfertig gemachten Bände -in den emzelneu Landesfammelstellen liegen bleiben, weil es an den Geld- .mitteln für den Transport fehlt. Augenblicklich schwe'ben wichtige Verhandlungen um den Wiedererwerb der ver-z loren gegangenen B a r o n G ü n z b u r g s ch e n B i b l r o-? th e k, deren Bestand geradezu so fft, als wäre er auf die! Bedürfnisse yner National- und namentlich Universitätsbibliothek zu Jerusalem zugeschnitten. Aber auch dabei ergeben sich eigentlich nur stnanzielle Hindernisse. Dasselbe gilt vonr Erwerb solcher Bibliotheken, die wir erhalten können und die für Palästina lebenswichtige Bibliocheksteile eüthalten. Auch da mangelt es an den Geldern. Es fft daher höchste Zeit, daß in allen Ländern „Gesellschaften von Freunden der Jerusalem-Bibliothek" entstehen, die durch ihre Jahresbeiträge das Budget der Bibliothek sichern und außerdem die Büchersammlung organisieren. Alle Zuschrfften sind zu richten an Prof. Är. H. Lowe, Berlin NW. 52, Flemingstraße 12. Sar amerllanische Kntaanderungsgesetz. Unerwünschte Folgen. AuS New-Dork wird uns berichtet: Die in der letzten Aet» emlmffenden Devichte der EinwanderungSbeamten kaffen er- Lnmn, daß die EinwauderunObchörden mtt den bisherigru Anfängen des geltenden EmwanidemngsgffetzeS durchaus nicht zufrieden sind. In diesen Berichten wird der Befürchtung Au§- dmck gegeben, daß infolge dieses Gesetzes sich in AmovikL in abschbarer Zett ein Mangel an Ar beitskräften fühlbar maü'kv werde. Im abgeloufenen Jahve wurden 809:900 «eae Einivonderer zur Landung zugelassen. Diese Zahl bleibt sehr M unter der Zahl der neuen Arbeiter, welche AmerNa U* .. .." --— —.— '■■■-:- .1__ DBUBSffifiaUBHUHiaui