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Wiener Morgenzeitung · 1922-10-30 · Heft 1336 (30.10.1922) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1336 (30.10.1922)
Date
1922-10-30
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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sKJistiCt wtwi vV^vs^fi, i50.. 5jSo'uc^ri1^S* Der Admirrs auf -e« Ferse' M«ira geschlage«. — Ei« Zusammenbruch der Hakoah. — Der RAchgaug der Wiener Klasse. . Der gestrige -MePerschaftSsonntag brachte zum Teil unerwartete Resultate, wodurch die Tabelle ein ganz verändertes Aussehen bekam. Fast auf allen Sportplätzen würden «mderwertige Leistungen geboten. Da Amateure ui& Sportklub die von uns erwarteten Prügel im Ausland bÄamen, kann man mit Recht von einem Tiefstand der Wiener Klasse sprechen. Nachstehend die Berichte: Wackrer-Hakoah 4:1 (1:1). Die körperlich überlegene Mannschaft erringt den Sieg. Hakooh-Platz, 10.000 Zuschauer, Schiedsrichter Retschury. Wacker: Fwgl; Kohlndovfer, Huber; Pellet, Resch, Liebhardt; Jelinek, Wana, Kowanda, Röscher, Stach. Hakoah: Holpern; Scheuer, Potlak; Molnar, Guttmamr, Sliudsky; NeusÄd, Häusler. Hetz, Grünwaid, Katz. Die Hakoah ist keine Kampfmannschaft mehr. Die Spieler halben keine Energie. Es fehlt der Wille, das Glück zu zwingen. Bis zum zweiten Tor der Meidlinger waren die Hausherren zumindest gleichwert, dann steckten sie aber auf und ließen sich aeduldig cchschlachten. Der Angriff spielte derart, als ^vonn die Mannschaft mit mchveren Toren m der Führung gewesen wäre. Die Vert-eidwer begingen Schnitzer und die Läufer trugen effr Gehaben zur Schau, das die Unfähigkeit der andern M-annlchaststeile demonstrieren sollte. Noch vor einem Jahre hätte vin Vorsprung der Gegner die Hakoah zu einer besonderen Kraftleistung augespornt. Heute geht der innere Zusammenhalt m der Elf sofort flöten, wenn der Widersacher in die Führung gelangt. Worauf dieser Mangel an Moral zurückzuführen ist, entzieht sich unserer Kenntnis. Bis zum zweiten Treffer der VterdUnger spielten die Hakoahaner wohl nicht hervorragend, iber immerhin zufriedenstellend. Von diesem Moment an bekundete nur mehr Katz einigen Angriffsgeist. Wackers Stärke liegt in der Kraft seiner Aktionen, wobei aber vermerkt zu werden verdient, daß die Mannschaft fair ipielte. Hervorragend ist das VerteidigungStvio, in dem Kotzlnwrfer die beste Leistung bot. Feigl -bekam nur wenig Llrheit, »inmal beging er einen groben Schnitzer, dem auch die Gegner ihren einzigen Treffer verdankten. In «der Deckung war Resch »er beste Mann. Die Flügelläuser traten weniger hervor. Der Angriff kombinierte recht gut, wobei die Stürmer bedeutendes Lchußvennögen und viel Durchschlagskraft bewiesen. Als rechmsch vollendeter Spieler zeigte sich Kowanda. Die Führung »es Angriffes besorgte wieder Röscher, während die restlichen Stürmer als tüchtige Mitarbeiter ihr bestes gaben. Da das tatsächliche Können der Mannschaft mit großem Kampfgeist gepaart ist, dürfte Wacker derzeit einer unserer berufensten ftepräsentanten sein. Die Hakoah ist hprzstt außer Form und überdies hat sie siel Pech. Bor allem beweist der Angriff nicht einmal mehr >en Schatten einstigen Könnens. Der Ersatzmann für GanSl »er junge Stürcker Heß, ist noch yu ängstlich. Er sieht sich Kbenso wre sein Vorgänger immer hrlfesucyend um und trachtet Io rasch wie möglich, den Ball loszuwerden. Neufeld bekrmdete auffallend wenig Kampfgeist und Grünwall) ist außer Form und eigensinnig. Nur Katz und^ Häusler kamen ihren irüheren Leistungen emigermaßen nahe. Als Ganzes gewertet, jat der Angriff nicht dageringste Durchschlags- und Schutzs vermögen. Die Deckung war der beste Mannschaststeil. All« drei Spieler waren gut, ohne aber Glanzleistungen zu bieten. Ernst ihrer Lage erkannte. Der Hauptanteil an dem Erfolg gebührr der Hintermannschaft, in der sich Janczik oster auszeichnete. Allerdings unterlief ih>n ein Kunstfehler. der auch zum Erfolg der Admira führte. Der suspendierte Gold wurde durch Matausthek hinreichend ersetzt, allerdings nahm ihm Horeys die Hauptarbeit ab. In der Deckung konnte nur Acbatzy befriedigen, doch läßt er sich immer zu Derbheiten hinreißen. Von den Seitenhalves war Roy der bessere. Der Sturm hat durch die Wiedereinstellung Fialas viel an Zusammenhalt gewonnen, Kreuzer war gut' disponiert, ebenso Klein und Haist. „Ra" begnügte sich vor Halozeit damit, unaufhörlich seine Partner zu kritisieren, ohne jedoch Besseres zu leisten. Erst in der zweiten, Spielzeit ließ er feine hohen Qualitäten erkennen. Es wäre verfehlt, Admira nach ihrem gestrigen Umfall für abgetan zu erklarerl. Die Schwarz-Weißen machten einen müden Eindruck, und besonders der Angriff ließ den Kampfgeist,, der die stärkste Waffe der Floridsdorfer darstellt, völlig vermissen; außerdem hatten die Floridsdorfer großes Pech, da viele schöne Schüsse knapp ihr Ziel verfehlten oder eine Beute JancsikS wurden. Die Hauptstärke' Admiras lag diesmal in der Deckung, die bot Angriff immer wieder nach vorn warf. Koch mar der beste Mann, die beiden Flügelläuser etwas schwächer. Der Sturrr beschränkte sich auf vereinzelte Durchbrüche, die meist von den Flügelstürmern vorgetragen wurden, er konnte sich jedoch selten zu einer einheitlichen Aktion zusammensinden. Klima und Schierl hatten mir ihren Schüßen diel, Pech., Die eigentliche Verteidigerarbeit besorgte diesmal Vozi, oa sichNeidlinger immer im Sturm herumtrieb; dadurch kamen die W. A. F.-Stürmer oft in Absettpositionen. Wies« trägt an der Niederlage kein Verschulden. Der W. A. F. dringt gleich vom Abstoß ab mit flachen Kombinationen vor das Admira-Tor, doch kann Vozi befreien. Auch in der Folgezeit, sind die Roten mehr «rm Vorteil, doch sind die selteneren Angriffe,der Admira viel'gefährlicher. Die Admira schickt ihre Außenstürmer fleißig ins Feuer, die Janczik harte Arbeit geben. Eine gefährliche Situation klärt Janczik, bald darauf auf >der Gegenseite Neidlinger. Fischera erhält den Ball, zieht die Verteidiger auf sich und gibt den Ball an Haist, der an, dem yerauslaufenden Tormann vorbei einsendet. Der Admira-Ltunn ist in fünf einzelne Teile zerrissen, und es gelingt Koch nicht, seine Vorderleute zusammenzuhalten. Haist wird oster, beschäftigt, doch sind seine Flanken nicht zu verwenden. Frala zeichnet sich mehrmals durch gutes Vorlagen aus, doch verdvibbelt Fischera alle Chancen. Einen Bombenschuß Klimas meistert Janczik bravourös, ebenso einen darauffolgenden Schuß Schierls. Neidlinger ist zur Verstärkung in den Sturm vorgerückt, doch alles vergebens. . W. A. F. werden durch off side aufgHalteu. je ein Eckstoß vergeben, dann Halbzeit, ic Angriffe des Beiderseits wird Erste Klaffe. Torr r c>m dann könnte et wieder mt alten Form auflausen. Seine ganz unerslärlrchen Strertanfalle trugen der Hakocch zwei Tore emv Pollak, der technisch vorzüglich fft, spielt leichtsinnig, wodurch das eigene Tor oft in Gefahr gerät. Halpern hatte einen schwarzen Tag. Zwei Tore fallen aus sein Schuldkonto. Wacker greift vorerst an, wobei die Hakoah zwei Freistöße abwehren muß. Ein Freistoß gegen Wacker bringt dann ebenfolls reinen Erfolg. Bal.ddarauf unterläuft Sludskh ein Fehler, doch rettet Halpern. Der rechte Hakoah-Flügel dringt einigemale schön vor, doch bringt kein Stürmer einen richtigen Torschuß cm. Die Hakoah erzwingt die erste Ecke, die ergebnislos verläuft. Ganz unvermutet schießt Häusler aus größerer Entfernung, Fergl hält aber -den Ball sicher. Ein scharf getretener Freistoß von Gnttmcum verfehlt knapp daS Ziel. Die Hakoah bekundet eine leichte Nebevlegercheit im Fewe. Sie erMngt wieder einen Eckstoß, der abgewehrt wird. In der 24. Minute lenkt Molnar einen Ball hoch vor das Wacker-Tor, FeUl will das Leder mit dem Fuß erreichen, er verfehlt es aber, so daß Hakoah zum einzigen Tor kommt. DaS Spiel fft vollkommen offen, da.die Deckung deS jüdischen Vereines ganze Arbeit vevruhtet. Ganz unvermutet fallt der Ausgleich, da Halpern sme» Schuß von Röscher unter den Händen passieren läßt. A7. MvWte.) Bis zur Pause erzwingt die Hakoah «och «inen Eckstcktz, der aber von Katz ins Out getreten wird. Gleich nach Seitenwechsel ergibt sich für Häusler ea*e Mnj'tige Torchance, er läßt aber die Gelegenheit ungenützt vornberslreichen. Gleich darauf verschießt Heß knapp. Halpern wehrt dann einen Ball ohne Ursache zur Ecke ab. Ein Schutz von Grünwald wird bald darauf von Feig! gehalten. In der -5. Minute verschuldet die Hakoah einen Freistoß. Halpern laßt den von Huber getretenen Ball passieren. Das feste Gefüge der jüdischen Mannschcfft geht Mn verloren und sie fft berertä jetzt aussichtslos geschlagen. Rach einem Gedränge erzielt Rescy mit dem Kopf daS dritte Tor. Neustld und Äeft tauschen dre Platze, doch können die Hakocchner nur einen Wbstoß erzwingen. Knapp vor Schluß bucht Liebhardt daS' viöse Tor. Nerven Ich Kr Hakoah. ( W. Ä. F.-AÄMra 2 :1 AV H. Verdienter Sieg. — Schierl ausgefchkotze«. Admiva-Platz. 6600 Zlffchcmer. Sch iÄ>svichtev Wsmer. W. A. F.: Janczik: Horeys, Matauschek; Reimüter, Achatzy, Roy; Kreuzer, Klein, Fiala, Fischera. ©Ä: Me,«; SSoji, ÄKna«; Weigl; Sigl, Runge, Klima, Schiert, Kr Nun hat sich doch die länast erwartete Mederlage der' Floridsdorfer «rnaestM, aber nicht einer der Führende» war'!«§, der sie zur KaMtlatio» zwang, sondern die Hüttetdorfer,! denen man m diesem SM nur AuhMseiterchanven zugedMgt; hatte. Nach ihrem vorwöchwen Debatte gegen Awateme kvrmm .Mer Sieg doppelt übewWend, doch gL^ edm«Ä 'k» Fvtz< ball -rin« toLsicheren GewitzheitM. Dir Rot« haben chren Sky «Mch Me ga»-« fett «Mrcu, .:>i4\ Amateure . .;.. . e Wacker . Sertha. 6 Hakoch Biemm - SpoMub?.im SmnnM»g^I.§. 7 m si C. "■ MudolfshÜgÄ m A. F. . MA. L . . i . , 9?7 9 ■ >)*?•. . f*" 1 lv 5 4 5 2 8 S 8 8 8 2 8 S t « 1 0 1 1 s ■M 1 3 4 5 4 4 3 L SS SS w 11 18 S so 18 5 IS 6 S 8 9 13, M 17;22 n 19 u io 7 7 6 6 S;5 1* L r 4 4 18 $20 Admira wie auKgewechfelt. Nach Sertentöechfel erscheint _ _ Die Florrdsdorfer gehen energisch laß, Koch schickt die Flügel umncr wieder nach vorn. Das Spiel wird zusehends derber. Horeys begeht ein derbes Foul, den Freistoß verwertet Koch Hnm Ausgleich. Janczik -drehte oen Ball selbst ins Tor. Ein weiteres Tor der Admira hätte Mn das SM entschieden. Da .sich jedoch lein Erfolg trotz großer Ueberlegenhert einstellt, >'Men die Schwarz-Weißen entmutigt immer mehr zurück. Fächern kommt jetzt in Schwung und bringt!den Angriff immer ^wieder nach vorn. Admira fällt dem Tempo zum Opfer. Vorläufig kann die Berteidigung mit AufbieMng aller Kräfte und Mittel ihr Tor noch reirchalten. Ein derbes Foul Schierls trägt ihm bert Ausschluß ein. Frala schickt Kreuzer, der durchgeht -urü» an Fischera abgDt. „Ra" überspielt die Verwieger und sendet wohlplaeiect ein. Admiw strengt sich vergeblich an, do» VlwspvWg aufzuholen. Gegen Schluß ist wreder der F. in Front, Reserven-: 1r0 Kr Admira. Rapid—Hertha 3 : 3 (0: 2). ÄWltP| pIWlCv’ RxMd-Watz. 16.000 Ziufchauer. Schiedsrichter Gvünhlmm. Rapid: PaBer; Popovich, Schwffer; Mache!, Bmndstäüvr. Mötsch; WaLvak, NMA, Kuchm. Wittka, Wcheilh. Hertha: Ostrioek; Nowak, SM; MaLouisik, RMevar, Mstopad; Holly, Kabada, GÜndevar, Sylvester, Neuhold. Obwohl Rapid wieder auf hömÄschem Boden spiebbe — der Platz wurde «mer ahemvabltzen Rvuvvrswmg undsrzogon und «mH UviÄA Wm offtsn MÄe in der Mvfftevschaift mitwmLte, war das Spiel depmoch nicht darnach, einen verdienten Sieg zu «LKvingm. Der Mannschaft fMte der richtige Zu- -stmmvächaü und gerade dieifm Uimistanv benützt-en die rmetig vavanf wiffMendm FovoMener aus, um vor HMM den noid durch UÄWMMVÄM« Mch darauf den Müden «Men. Gmq im Gegensatz dciW kamen die Hüttel- . recht LsnHsam in Schwung und konnten erst nach der Pause den AuMeich «Ävingen. Bei dm HüMdvvfsrn bot «is«e aGMleM>Hyw«y!e LöistWg, ec vckckbe gewÄhMchcrlS Bremser. Auch Mran konnte erst nach SeiienwechsÄ gefallen, während die beiden FWgcklstÄvmer gute Ar^rt üteffksten. UvidL. der fein DMrt M Mer Saison stievte, befriedigt« vollkommen, «ich kanylbe unter anderen auch den ausylerchenden TvüKör «Men , ffckiem fein Kopf mit dem Ball so ztemilich zur gleichen Krt Äm Tor -cmkamen. In der Deckung M die Hauptavbaü dem «UvomÜMchmr Brmrdstütiter zu, der vr sich auch ndstei «nübedigte. Reden ihm wurde Mach« vechM, der wohl M Effer Köiate, dem eZ a» dem nö-tigen SvUvevständmS mangelt. iü«c we entzpvechende B«vaulagUlNg besitzt, nach mehvmaliHem Spiel in der ersten Mannschaft einen vollwertigen Hals Ibi-ldert. In der Äerteidigungi bot Popovilh eine Glan-Aeiftlmg, dagegen arbeitete Panier im« Tore ziemlich unsicher'. Die Favoriter.er führten zeit weise ein recht gudss 5kom-: d.!.ruonssMl vor, wobei insbesondere die Flügel deschAtttzt, wurden; sie waren flink und ausodfevnd. Gut spielte der Wügel! Sylvcfter-Kcvbada. Tie Hulvesreihe siel weder im guten noch« im schlechten Sinne ans, hingegen -bildete der VerteiilmMir SoM' für die Rapid-'Stüvmer ein nur schwer zu bezwingendes Hm--i devnis. Der Hauptanteil am Resultat gebührt wohl dem Tor-> mann Ostrioek, der einige Bälle >u. vorbildlicher Manier hielt.! Hertha eröffnet den .Kampf, Loch bald übernehmen die! Hülke-Idorfer dm Ball und vcrinclM, unter lebhaften Kämpfen.! das Tor «der Gegner zn erv.nchen, müssen jedoch bi«M die Kunst Soliils amrkonnLU. Ein Korner gegen Rapilo bleibt ebeaffo! erfolglos wie die zwei daraus -^olgouden gegen Hertha. Bald! davarff gibt Wondrak euren BnU zur Mitte, lden jedoch Nnidilj in cmsslchtsvcichcr Posirwu verpaßt. Ein schöner und scharfers Schuß Branbstf! *u;b mt§ 20 Dieter Entfernung verfehlt nur; lidapp fein Zu'l. yi-uit kommt >Hertha mächlrg auf und eö ge--! lingt auch Lyrvejtor in der 8). Minute/rrotz der RobinsonädL! Panlers, Len führend-on Treffer. zu erzielen. Eine Minute später sendet Neu hold nach, einem schön geschossenen Korner ein,! wobei allerdings Las Haupwevdvenft an diese»» Dreffor dem un-; sicher -cobwehrmden Pauler zttsällt. Diiv einzige Äilsbonte des^ darauf folgenden Gegenangriff cs von Rapid sind Zwei Kortrer, die j-edoch erfolglos bleiben. Nach Seitenwechsel hält Ostrioek einen scharf geschossenen Ball Wmrdraks, bald daraus verschuldet ein Ver.tmdvger hart an der Strafra-umgrenze ein Hands. Den da,rauf folgen'dsn- Freistoß verwandelt Seppl (7. Minute). Ostricek hält den -von Kuthan Placiert und scharf geischossenen Ball recht sicher, NtUs; ckber in der 19. Minette^ einen Äopjstos; Uridils passieren lassen.! Rapid bedrängt nnn heftig und bietet auch Ostötotzk GtzEtt-; heit zu glänzen. In der 26. Mnnte, bringt UvvdÄ den Ball abcum-alS im Netz unter. Hertha gibt trotz ider drei -in dieser Halbzeit von lllapid erzielten Treffer nicht auf, und es gelingt auch Kabnda,, in der 36. Minute den Ausgleich zu er», zwingen. Mit einem erfolglosen Korner gegen Hsrcha wind das Spiel beendigt. Reserven 1:2 für Rapid. W. A. C.-FLorLLsdsrf 2 : 2 (2:0. Sehr schwache Leistungen. W. A. C.-Platz. 3000 Zuschauer. Schiedsrichter Putzendoppler. W. A. C.: Fviedl; Wessely, Sudvich; Patzeilt, Puschnec,f sohn; Bressany, Wallner, Adler, Neuinann, Etchber. f Floridsdorf: Neugebauer; CZihak, Amon: Berger«; Kraus, Wostvak; Seidl, Jszda, Wiesar, Zika, Pamadeifer. Mit sehr viel Glück gslaug es den FlovidsdorfeMt mich; eiwmr von beiden Mannschaften in dvilt- As vvertAastigeur Stil geführten Spiel einen Pumlt Ml reiten, denn der W. A.! C. Haie, alles in lallem, nicht mvr etwas mehr vom SpiÄ, son-i dern er vermochte auch die iveit lbesseren Torchancen hermlszuarbeiten, und wunde überdies tomt dem Kwar völlig objektiven,; äber keineswegs vegeHesten Schiedsvichter beMchteisigt. Die; Prevterlcute hätten dem Spielverlauf nach einen knappen Sieg verdient, obwohl sie kaum besser, sondern lediglich rvvnigor! schlecht als ihre Gegner waren. Die W. A. C.-Mannschaft ist noch immer unausgMichen; ncksn Spielern von gcmtz anM^nibareur DurchschMttsWnnen stehen Leute, die kaum für «wie Juugmannschcuft taugen würden. Fast das gcmFe 'Um «und Auf; dsr Eff ist der MiGMiussr Pufchner, der aber auch noch nichb ■ m ExivMlasse zählt. Fviedl im Tor, der femfla Lauser Wolf- . ohn und das Junewtrio, fpeMl Adler und auch Neumaiun, Msriedigten im allgemeinen, die übrigen Leute -omren aber- 'höchstens mit einem kaum genügend quäl-vsiWert weirdv». ~ 2>ie Wlovidsdorfsr hatten im Gegensatz gum W. A. C. die besseren Kräfte m der HiMMmrannlschaft, in der Czchak und -Kraus di« Hauptarbeit verrichteten, während im Angriff selbst JSzda und Se-ml nicht gefallen koamton. Nur der nach der Panse im den Angriff geMgeue Amon bemühte sich wenigstens^ Änon fvischevsn Zug in den UchvidSdorfe-r Sturm zu bringen.; DaS SM ergibt anfangs eine leichte, ober deumcha Mberilvgsnheit der MorDSdövfer, deren Offsmive jedoch mchr -gefährlicher fft M die seltsniön AavgrDe der SchwmZ-Roten. Jeein Korner wird vvWWvn mck «in Bomborffchutz Jfehas von Frbedl gehalten. Der W. A. C.-Dovmamr «ttistevt in der Folge; eine Reche schwerer Schüsse von FeÄch und Freund, da auch; Wolffohn sich einmal des Balles nicht ackxrs zu entlMgerc weiß, als durch einen fcharfm und placierten,Mickpaß". Äang- £i befreit, - sich der W. A. C. und hält nun den Kamps offems erste Treffer fällt aber erst in der 40. Minute aus einem Elftnsterftoß, den Wolffohn verwandelt. Amon, der iufohge eine«' Verletzung für mehrere Müimten das Feld berlafferv hät^ kommt zurück, bann ober nicht verhindemr, daß Nvumänn den Stand auf 2:0 -erhöht. Noch SnieMvechseL greifen vovertß die Floridsdorfer hestm an, während im weitevon Verkauf d<K Spiels der W. A. C. dsutlich die Oberhand «iwidavt. Infolge eines Fehlers von Sudvich und WM evvoicht Amon in der 20. Mmute da» ersten TveWer für Floridsdorf und aus Winvr Waren QWdepoMom, die auf dem ganzen Platz wohl «tue dem SWdsrichier entgangen war, erMt Js^da «ins Münte spater de« AuSMch. Die W. A. C.-Stnomer veMen. immer wieder die besten GÄegschM««, st»'daß vS bei dom MMüfGchervrn ReSsMat bM>t. K«iki«>ttn>1-L'Oe WL. '> Bicn«a—Sim«eri«g 1:0 (1:0). Hohe Wart«. 4000 ZuschW«. _ Vienna: Pazistce; Blum, Rainer'» Hosbauer, Chvttüa, 5te«gk: Fischer, Bulla, Svffftrt, Schiffmann, Hsinlein. > Simmering: dligner; Iva, Rieol: Bamngävtmr» Rofcher, Lukesch, Dworak, Horvach, Pulpittl, Swoboda, Geiger. , Biemyr konnte gestern yach einem schr mäßigen Kamps «neu knappen Sieg gegen die Simmevmger erringen. Dre Ueberlegercheit der Döblinger war weit größer, als es das Resirltat cmSdrückt, aber das Goaffchießen Wuwe chnen durch das glänzende Spiel des Smmrevruger Tormannes fchr schwer gemacht. Erwähnenswert fft die Sicherheit, mtt der der junge Schiedsrichter Braun den Kaurpf leitete. Die DertvidwMg deL rischen Stürmer a Chrenka ein gwßa. ---^ bis Mvn Tor sehr gut, dann versagte er ab«. Am best«, versteht sich noch Bulla rntfS Torschi^m. . .. Die Simmerinaer hatten ihren v^ten Mamr in Argner, der zahlreiche schwere Balle sicher fing. Auch der Äbvige Teü der Mmmschast fft nicht schlecht. R-ur sind d« L«rt« ^waS -langsam und außerdem verstehen sie nicht, zu kämpfen. .|S)w Stürmer hatten auch diel Schußpech. Simmering greift mevst an. Ein Korn«: .ruck ei» Freri stoß sind die Ausbeute. Dann finixm sich die HauSh«ren mü ubernchEn d^ Kommando. Mehrere SchMe ve«Me» LnapL 'das ZiÄ oder Werden eine Beute AffmerS, vir ttr der 1L. Mn mute Bulla nach einem Fehler der Mmmevinger Berteckiguns daß einzige Tor erziett. Bei einem Gegenarmrfff d» Sirmne, rmger verschuldet Ho^mer-einen Frefftoß; WW Wcht DW au die Stange. ' . Nach ^He;t dauert^ werter-ay. Einige Ichöne AMoUn.jitzME'iMr

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