Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1335 (29.10.1922)
- Date
- 1922-10-29
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Me», Vvnnrag Alljüdischer Weltkongreß. -Ä>n Robert Stricker (Wien). Wir veröffentlichen Len folgenden Aufsatz im Rahmen der von uns eingekikteu Diskussion. (Me mw . . . Y. Ich bin gegen dk Gmbemftvng «ine« alljüdischen. Welt* ümgresieS, weil sie, wie ich Msgsführt habe, die Preisgabe der zionistischen Weliorga-nffatiou zur Vorbedingung haL Jch erblicke in der zionistischen Ovganrsation keine geheiligte- Form, an welcher nie und ninuner gerüttelt werden darf. Sie ist, wk ftde andere, nur Mittel zum Ztveck und wird stcheÄich eines Tages verschwinden. Wenn es sich erwarfen wk^, daß oiese OrgMiftrtKnfür den Zweck, den Ausbau des nationalen HetoneS in - Palästina, nicht mchr taugt und Laß eine andere Form zweckdienlich ist, tarnt darf es kam Schwanken gebemALer MgenMckliche Stimmungen, Gefühl der Abspannung und Verzagtheit, welche sich ja erfahrungsgemäß nach Eintritt eines langersehnten und unter schweren Michen erkämpften Erfolges bemerkbar machen, dürfen nicht dm Aus schlag dahin geben, daß eine bewährte und den härtesten Proben gewachsene Organisation gegen cm« neue auSgetauscht wird, über deren tonten und LN-ßeS'. Gestalt mg ftiue klare Vovstellung herrscht. Es ist notwendig, allen jetten, die im Vertrauen auf die Macht der zionistischen OrMmisation schwankend geworden sind, vor Augen zu führen, wie sehr ihreHaltung gerade jetzt den' Tatsachm widerspricht. Die OlMnisatton, deren Stärke str rmzuroichend Märt wird, hat soeben ein« Leistung vollbracht, die intar Geschichte der pomischen OrganisatioNen einzig tastcht. SK hat -dm Kcmchft gogm Übergroße, steggewohltte Gewalten das Palästina-Mandaterrungen. Und es muß daran evttmert wertan, daß'ay der Kraft der Organisation vor dieser grandiosen Leistung ehmso gezweifen wurde wk jetzt. Nach der Friedenskonferenz von San Remo t ton April IW, welche uns das Palästina-Mandat in Aussicht gestellt, aber nicht gegeben hat, wurdm in zionistischen Kreisen Stimmen laut, daß für dk nun zu leifieplde Arbeit die Kräfte dev Organisation nicht ansreichen, daß man aus dk straffe Oygamsation Verzichten und Hilfe in nichtzionrstischen Kreisen strchen müsse, sonst seivdie Sache Verloren. Unter Führung des damaligen Präsidenten der amevrkamschen Föderation, Brandeis, haben die Zweifler auf der. Londoner Jahveskonfereng 1920 und nachher für die Umgestaltung der Organisation gestritten. Sie sind lange nicht so weit gegangen, einen Kongreß außerhalb der Organisation zu verlangen, sk haben nur dk Verbreiterung der zionistischen Organisation durch Ausscheidung einiger natiomcker Pofiulate aus tarn Programm gefordert. Dk Majorität hat sich instinktiv gegen dieses Unternehnren gewehrt Und kkber das Ausscheiden der Branders-Gruppe M erne grohe KyästviMtße in den Kauf genommen. DK Zionisten haben Kor taut' Erfolge alle Zweifel überwunden und an der Organisation festgehalten. Wawm sollen sie n a ch dem Erfolgs der ohne diese Organisation rrk errungen worden wäre, dk Folgerung ziehen, taß - dk Organisation untauglich, und v überflüssig geworden ist? . v Der Wutrsch nach möglichst rascher Zustttmnerrfassung alter jüdischen Kräfte nach den: Weltkongreß ist bei den meisten Zionisftn unstr dem Eindruck entstanden, die gewärtige Große der für den Ausbau Palästinas erforüerlichen makrieskn Mittel heroovgeruftn hat. DK Difsercn; - zwischen dom Erfordernis und den bisher durch die OWc* nisation beschafften Mitteln^ ist ziemlich enovm. Der. Pa-. lästina-AufbanfoudS (Keren Haftffod) bringt augenblicklich lange nicht so viel, als für manche wichtige Arbeit in Palästina dr'urgend benötigt wird. Dieses scheinbare Verjagen des Keren Hajessod hat zu dem Trugschluß geführt, daß die Mittel der Organisation Md die. ncktwkllen Kräfte der organisierten Zionisten erschoßt sind, daß der Kreis der Interessenten sofort und um jeden Kreis, gewaltig erlvsitert werden muß, weil smst die Katastrophe e'mtritt. Der Keren Hajessod erscheint dem» alS Versager, dk glaubten, daß lediglich dk Ausgabe der Parole, der Appell cm dk Opferwilligkett und UM^eugungStrsm der Orga» uisierkn genügen wird, um Milliarden herzuzaubevu. und die' übersehen haben, daß dk Erziehung zum Opfer einr niühselvge und larrgwier^e Arbeit ist, in dk Lieft gehen und Las Individuum-erfassen muß. Wer das erkennt und sich von der Uebertreibung ftvnhält, dem Keren Hajessod auch solche Aufgahxn in Palästina auszuhurden, welche von rein wirtschaftlichen FnsMtionen nach wirtschaftlichen Prinzipien gelöst -werden wüsten, hat keinen Grund/ den Keren Haftstod als verloren anzufthen und den Glauben m dk EnLwicklungSfäWkikndev Organisation in fiuanZkller Hinsicht aufzugeben. Die Arbeit für den Kcren Hajessod schreitet fort; der bretmendste Wunsch kann nicht darüber htortveghelsen, daß ihre volle Erttfaltnug erfordert.'Der Kreis der opMiftevkn. Zionisten und der vielen aufrichtigen, aus vevsPetanen Gründen Nichtorganisierten Peklästttw-Frsunde ist ein Zkefervoir, taS auSz.rjchöpfen beareiflicherwe-ift nicht von herrte . auf morgen möglich ist.' Boowsg zu behaupten, daß sein Inhalt nicht ausreicht und' dk Palästlua^ache tamttstcht und fällt, das; ein Meltkongrrj; auL Kettchen mrd Gleichgültigen sörmLich über Nacht opferbereite Frettttdc macht, heißt dk Palästina-Sache für verloren Mären. Man kann sich auch nicht leicht ermn grelleren Widerspruch vorstellen, als den zwffchen dem Pefstnrmms, den die Kongreßfreunde bezüglich . des Opftrsinnes und der' ^eistilntzsfähigkeit der ovganisierkn Zionisten hegen, und dem OpMrisnms, drr sie an die. tichxchende Wirkung einer Weltkongresses auf dk FeiMichgesinnten und Gleich- M«s Srenrr M»i:g««zey»ng. SS. »sr äc.tm 'S ohne Zeitnngen — Die Sitten der rif 51 .K>:: ' Belzrr Rabbi. Lemberg, W. Ätvber, (Bevicht dev! „Wr^ Morgenzestuttg^.) Nachdem chereits Kchck k au' feit ftipei Wochen infolge des tzetzerstvriks ohne Zeitungen ist, brach gestern abends auch hier em allgemeiner Streu aller Setzer aus, so daß heute keine Zeitlttigeir erschienen sind. Die Streikenden stellen eine Reihe weitgehender finauzkller und br-. trichSLechnischer Fordewlvgm, welche dk Arbeitgeber D Unerfüllbar bezeichnen. FnsbSjaichrrO Mt dk^ F-cherung bötwsts Eiustcllung der Nachtarbeit wie auch wögen MKbeschäftignug von SMlern in den ^ruäevoien auf entschiedenen Widerstand der ZeiduugsherauSgeber, die vorläufig ohne Rücksicht auf dk Pavkkstscha'uung solidarisch Vorgehen. Dk Arbeiter schewen den unmittelbar bevorstehenden Termin der Mahlen fürden Svjm und Smat als besonders geeignet für die Durchsetzung ihrer Forderungen gewählt zuhaben. Es ist selbstverständlich, daß das Nichterscheinen der Zeitirugen die eben in Gurg gekommene Wühlaktion in hohem Grade beeinträchtigt, umr so mehr als die Presse zum großen Teil auch dk heutzutage übermrs kostspielige Propaganda mittels Straßenplakaten zu ersetzen vermöchte. Alle Parkien sind hierdurch in gleichem Maße betroffen worden und sehen der baldigen Beendrgmlg.des StpeikS mit Ungedlckd entgegen. Die Zeituygshervusgeber Plänen übrigens für die nächsten Tage die Hevausgabe.einer gemeiUstmren, unparteiischen Nachrichtenkorrespondenz. in B««disten. - Galecki drnn Machenschaften der BunListen. Die Burckisten woller: ihre schwachen Aussichten auf positive Erfolge tot der laufenden Wahlperiode durch allerlei unlautere Mittel tvettmachen. Da es ihnen dank recht« zoittg ergriffener Gegenmaßregeln noch nicht gelang, me sich eines Massenbesuches erfreuenden PersammluUgen des WaM-onritees der Vevemigten jüdischnationalen Parteien zu sprengen, so eroffneten sk eine Berleumdüngsr am P a g n e gegen die Zionisten und versprechen .sich davorr nrehr Erfolg. So veröffentlichten sie letzthttr ein Plakat, in denr sie gegen die Zionisten den niedrigen Vorwurf erheben, daß sie Keren .ha-jessod-Gelder für die Bestreitung der Wahlkosten verwenden. Erziehungsarbeit nicht ^reichte, soll, ihrer Merrumg nach, ein Kongreß in Tagen schaffen können. Er soll verkrampfte Horzen stnd Hände öffnen. Es ymß erlaubt sein, die Richj tigkeit dieser Rechnung, deren Re-fültat die Preisgabe der zionistisHrn -ÄrganPltÄn ccktznzwelftln.''. '' GevLchter!veise -sic jestzustelseN/ daß -der' Kmtgrcßgedanke nicht nur von solchen ,getragen wird, die von der Angst vor dem Versätzen der zionistischen Organisation im kritischen Augenblick auf den Weg zum ^Weltkongreß getrieben werden. Es gibt eine Gruppe von Zionisten — und emige der wertvollsten Persönlichkeiten der Bewegung gehören ihr au —, welche den aWdischen Kongreß aus überströimndem Kraftgefühl heraus fordern. DK Verzagten rufen: „Juden, helfet uns, sonst ^icht das Werk zusammen!" Sie Mvrufen: jüdische Brüder^ das große Geschehnis ist da! Jeder soll der Gnade^ des Woxischen ÄngeMickes teilhaftig werden,^ jeder darf' m dom Werke nnttmi!" Sie gehen von der AeberzellMtg auS, daß daS Palästiinr-Mandaß die Erreichung des politischen ZKles, die Erfüllung ftckftndjährigm jüdischen SchmnS, Ech die Voraü-setzn.ng fiir die Nckvolut'wuiemng, allerjüdischen Geister geschaffen hat. SK glauben, daß der Palästina-Gedanke fortab eines künstlichen' und bsschränkkn Trägsterüsks, der Organisation, nicht mehr bedarf. SK wollen an deren Stelle die jüdische' Gesamtheit fttzen. SK glauben, daß mir der Rtvf ergehen rnuff, daß er alle Widerstände brechen und alle Hemmungen verwehen wird. Die Tri- Vittie, von welcher dieser Mf erschallen und tot all« jüdi- .scheu He^ett dringen soll, ist den Weltkongreß. ' Ich kann Hven Ideen nicht folgen,.. Wenn vom jüdisch«r Volke gesprochen wich, sehe ich rricht nur AVer Gmp» Pcun Ziomsteu und Juden,, die nur vom Hauche. der Murftffchen Wirklichftlt berührt werden" müffen, um sich ihrer Mmmn-erndstt Paläfttiw-ÜKbe bewußt Ar werden. Efthe dk große Masse, an welcher dk Kmche dom großen Evetznir spurlos voriiberMMkftn ist. Ich sche^ dk Gegner von rechts, ivelche in. der zionistrschen Palästttm-Ärbeit fchvelhastes Tun gegen göttliche Gesetze «Micken und sie ÄrPnchen.-Jch sche dk Fetotde dmt links, für wcklche dk PMstlna-AÄeft ktopitalWW, ttnpchMMcheS Blendwwk ist, mrgelagt zu dem Ztvecke, dk Frönt der prolikkrischen.^Revcklutiion zu sprengen, dk Juden Mr Sache, der Unterdrückten abtvitMig zu nmchen. Ich sehe, dk Asstmilatkw für welche «tot jMschMtiönales Heim das schreckliche GM.ihres StvebetlS 'bedeutet. Ohne sie aber fft der Kongreß Mn alljüdischer WslGmgveß. ES scheint , fmgltch, ob sie kommen werden, und MMUvsftn, taß ihre Mittuelle TeMchme sie zu nnS hemberveißrn wwd/ Das PMsttola-Mandat hat ' festen Pichen nnftr Mftren Füßen geschaffen. Es eröffnet.der Arbeit für Palästtom. mtd der OMNffation.mm gÄvaltige Möglichkeikn. ÄS.beberttet aber nicht, daß nunntehr äntonwtisch an bk Gtelle tav Organffatkn, e-mer Willensstärken mnd überzeugkn Mttro- \ rität, die Gesamtheit tritt. Diese. ErkennwiS ist keilt An-!. laß zum BerMen. Ditz Geschichte aller Völker , lehrt, , daß. dft rtationale Wiedergeburt und dk W.isderaufrichtuug von staatlichen Gemeinwesen tommr das Werk einer vorstür- ÄÄÄ» i&MMMtöfc ®te 29. Oktober. (Tel. der „Wr. Morgenzeitung".) Einige NeglerungSfuMonäre haöen in den.letzten Tagen eine Aktion gegen die jüdischen Listen etotigeleitet. So besuchte der Krakauer Woiwota Galeekt den B e lzer RabH in Gesellschaft von einigen Krakauer Orthoooxeü, u. a. auch des Drohobhezev Rabbiners, um ihn zur MrösfentlichMg. eitles Aufrufs an die polnische Jnden- 'fchaft gegen "dm Mock der nationalen Mrndechoiten zu bewegen und dk Ztzdenschast Mchufochertt, für dk Welt der Staatsuni.on emzutVeten. Er ersuchte ihn auch,/ ihnt einen Brks an den bekannten W u n d er r a b b i von Kalvaria-Gura mit der AiHmÄerung zu geben, sich für die Kandidaturen der StaWunion einzusetzen. Wie verlautet, soll der Beizer Rabbi eine Mehmnde Antwort erteilt haberl. Galecki versucht nun, auf Umwegen , die Judeltschaft für die Staatsuuion zu gewinnen. Auf jeden Fall ist es inkvessant, daß der Woiwode Galecki, der ftimrzelt der WttoS-Partvi beigetreten ist,' auf eimM Versuche unternimmt, die Juden für eine ftine eitzem Partei bekäurpfcnde Gntppe zu gewinnen. In mehreren Städten ha fcu Fmrftionäve der Staatspolizei den Juden mit Schikamlt gedroht, falls sie dk jüdischltattonakn Liskn. ünkvstühelt würden. In einigen Bezirken versuchten Staatsfltnktionore, jüdische Agitatoren zu intermeven. Der bevollmächtigte Vertreter der Wischnattonalen Wahllffk beim Gemmlwahlkomnüssär hat bereits gegen dies« gesetzwidrige teiltlnischmrg von Staa tsfunktimtäven Protest eingelegt mW dio sofortige Abstellung dioser MißMtde verlangt. Die T^hlagitattün unter . lichem Schutz. Lemberg- 28. Oktober. (Tel. der „Wr. Aiovgeltzeitung".) DK HKsrge Woiwodschaft, veröffentlicht eine Knud' machltng, in der dk Agitation gegen dk Teilnahme an den Wahlen^verböten wird. Jsdwsde Agitation gegen di' Wahlen' und NeberschreitlMg der otarwahnien Kundmachung sollen durch dk BeziMhauPtutaltMschafKn ntir A r r e st. bis zu 14 Tagen bestraft werden. . i Mkrbeit des galten Volkes ist ein Ziel, tarn man zu- > strebt, sk darf aber nicht als Vovaussetzung betrachtet \ wevdert, von tvelcher daö Geltotgen des- Werkes alleinahhängk. Das hieße, am Werke verzweiftln. Oesterreich. ''■‘a »C -Belauge Ä. öt WoLss.-; Rach einer längeren Pause nk^et sich K. H. Wolf, einer der Gründe« der österreichischen und tschechischen Rcpltbük, wieder au. M war seit dem Umsturz sehr still gtworden und führk 'irgendwo ein nrchr minder bequentes Lehen, wobei er der Veränderlichkeit alles Irdischen nachsinmtt konnte. Dk beutschradikale Politik hatk ja ihr Ziel erreicht: Der Krieg war verloren, die Monarchie zvrspreltgt, Derttschlaud irr schwerste Krisen geworfen. Die delttscheit Minderheiten in tar' Tschechoslowakei Awaren voll den radikalen Eisenfetzffem im Stich gelassen und die Führer saßen tu Wi«t, voll Hoffnung, mm an sich vergessen;>t tr'mchnt.' Aber eS fchemt, als ob sie ihr Werk für noch nicht ganz vollendet anfthen. Oesterreich ist noch nicht bon der Landkarte vevschlvmdeu, es biek sich ihm sogar dk Altssicht, durch KrediMft mnd Gankvimg. seines HauShalks u»iedw in die Höhe zst kommen. UttKr deck Zwang der Lt g-Ik hat sogar die bockigste aller Parteien, dk Großdetttsche Partei, die parlamentarische Unkvstützung des Nesorin- Werkes beschlkßen untssen. Aber dk tolt Deutschnationalelt Verein versanunelkn AuSgedtotgler tmd Gnttgranten sind damit nicht einvevstanden. Am Donnerstag abends kamen sk zustmunen. . . - Der erste Redner war der ftsige Burgtheatevdirekwr Hofrak -Max Mille nkovich, deffm arisch-gern mit isches Kunstideal gleichzeitig mit dem Geidlerschett Rückgratkttrs all« Siegftiedler zu volltönenden Leitartikeln begeistert hatte. Er wi'mschk volles Maß in der ^Politik. Was darltnter int politischen Sinne zu-verstehen tväve, erlaukrtc K. H. Wolf in einer Rede, in der für die deutschitati^--- nalr Arbeit zwei Kevnsätze eckwickelk: Anschluß an Deutfchiknd und-Befreiung von der „Post deß Judetttmns". (Wir folgen hkr einem Bericht der „Deutschösterreichischen Tageszeitomg".) DaS Genftr Abkomlnen erklärte er für schmachvoll 'MÄ fttvchtbar, ckn schließlich eilte .Htzmm aus Kemal Pascha auWstimmett. Man kann nun tarauf neugkrig sein, ab vielleicht der Natiottälvcr-- band der deutschen Offlzkre an die Gvöherititg von Znaiirt schreiten wird. -7 Auf Antrag des' De-giMMgsrates Str au SU) (> lvar eckmck AbgeordNekr mm Asch) wurde eine Entschlkßmtg aygetrommen,' tvelche dk Lchensfähigkeit Oesterreichs bestreikt' und ein PkbiLzit fordert. Worüber? . . Für die Zlikunft in so gestthvvoller Lage." Das Berkttgen einer BolMrftagung über das Gertftr Protokoll Mt* jckht gar nicht so Mvsinckg. Wer da man tas NesiMt uichk so ganz tzonau vorher Miß und möglicherweise der roa'lpölmsche Stirn' des Volkes zu Mer Bejahltng der Kvltveniiol: gckltgen könnte, so zicht nrau eS vor, „für VK Zukunft" die BoMchoagung zu verlangen. DKft Un- WMM Mch.