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Wiener Morgenzeitung · 1922-10-21 · Heft 1327 (21.10.1922) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1327 (21.10.1922)
Date
1922-10-21
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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•’T Kr.1S27 Me», VamStag . * Srvvrlhau« Willheim» l.» Tvchlauben 8, verkauft öiefe Woche abermals billigen Prima-Chiffon 11.000 K.» Kutflaüell 27.000 K., Duvetine (alle Farben) 72.000 PongiS M.000 Facken- und Manielseideniutter 'glatt und geblümt) 30.000 und (6 600 Crepe Georaette 96.« 00 K., Crepe -e Etzin« 118.000 A. Auch Engros- und Expoitverkaus. -st Vereine, Borträge und Versammlungen. Die jüdiiche Lvynbeehalle wird Sviwlag den 22: d. um 4 Abr nachmittags wieder eröffnet. Vortroa des Kenn Oberrabdiner Prof. Dr. L b a j e s: Line jüdische Militär- Kolonie im alten Aegypten. — Blinden! ebrerforlb tldungs-Lagung im jüdischen Vttnden-Inst'tuls Kobe Warte am 20. und 21. d. um 9 Nhr vorniittaos. Es werden vortragcn: Dr. A. A d l e r: Sndiv'dualpfycholoaie. Direktor A! t m a n n: Experimentelle Arbeitsschule. Ilniv.-Prot. Doktor D. Kämmerling: Blindlfint und Taubheit. Req.-Ral Dr. Silberstern: Gesundheitliche Blindenfürsorne. Blinden- Professor K n e t s. Melhuba. Trapny- Blinden- Methodik. — Zionistische Sektion für die westlichen Bezirke. Dienst^ den 84. d.. 8 'llftr abends, im Dereinsheim. VIII., Benndrlah 1, Vortrag de» Kenn Dr. Viktor Pordes: Das Aiidifche Theater. Anschli-ßmd musikalische Darbietungen und Retttationen —Die Tuben und das Palästina.Mandat. Istber dieses Thema spricht Korr Dr. Joses Lkv> enherz beute. lJfi Ahr abends, im Turnsaale des Makkabl. XV.. K'.klotzsaffe 21. Der Vortraa ist allgemein zugännl'ch. — jüdische Dolksbtbliothek Zion. Keute. 7 Uhr abends. Austchuksitzung. - Kiiachduth. I!.. Glockengüsse SO. Morgen den 22. d.. 11 Uhr vormiilaas. A u s s ch u bl\k 6- "7 D e r w a l t u n g s g e m e i n s ck o s t. VHI., Bennoploh 1. Keule 8 Ubr abends. GeselschaftSabend unter Mitwirkung hervorragender üunslkrc'isls. — 8? l e-..u n dRedeha 1 le jÜdt 1 cherKoch schiiler. IX.. Turkensiraße S. Keute. 7 Uhr abends. General- Konvent. Anschließend Referat Dr. Kirsch!: Keren Kajessod. Aktioiias u. A. K. werden ersucht, pünktlich zu er. wem«». - S u ge nid v e r e i n E r e z T s r a e l. II.. Zirkusgaffe S3. Keule. 6 Uhr abends. Vortrag Dr. Isidor Klaber: Die jüdische Frau. Gäste willkommen. 3 bis 4 Uhr Kebräischmtttelkuis. 4 bis 5 Uhr Kebräischvorseichr itenenkurs. Um 7 Uhr Schachabend und ge'.ellige Zusammenkiinft. — Seniorenverband d e r Z. M. V. Morgen. '/,N Uhr vormiilaas. dringender S. L. auf der Bude, Vlil., Lercl enfelderstraße 46. — B u k o w r n a e r Z e n t r a l v e r b a n d i n Wien. (Geschäftsstelle in der Oesterreichi'ch-wm nisch.en Kammer. Ul., Marxeraoffe 2, ehemaliges Manneminifterium. Fernsprecher 48-2-48.) Morgen. 8 Uhr vormittags, im Las» Prücki, I., Stubenring 24 (Souterrain). Eingang L Biberstrake ö u her ordentliche Verbandsdiskutston. ^.Zionist t s Ä e Tu g e n d g r u p p e (Kullurseklion). ^rI 5* ^ute. 7 Uhr abends. Vorlraa Prof. Dr. W. Menkes: Isaak Erter. Vorlesung aus I. Sternbergs Werken Samuel Schwager. — Jüdische Moderne. Keule. 7*8 Ukr abends, int Caf6 Edison IL, Franz Iolefs-Kai 13, Vortrags- und Diskuisionsabsnd mii dem Thema: E u r o p a. A s t e n und die Tuben - jüdisch e r Vu r n v e r e i n D ö b t t n g Hai sich wieder konsiituierl und hält seine Turnstunden Montag und Donnerslag tw der Schule. XIX.. Panzergasse 28. ob. Binder 6 bis 7 Uhr. Zoaltnge und Lerrenlurnen 7 bis 8 Uhr. Das Turnen steht unter Leitung des bewährten Turnlehrcrs Kerrn Max E p ' e l m a n n. Ä.k.o n i a Keule, y Uhr (Großer Saal); Schülervortrag: Vom Reisen einst und jetzt. - Unsere Zugtiere und ihre Dehandlüng: 8'Ahr (Großer Sgast: Dar Mlielmeer. >/a6 Uhr (Kleiner Egal): Dr. Ferdinand Boruta: Sittenbilder aus dem deutschen Mittelalter. M. ö Uhr (Surssaal): Regierunasrat Zng..2ostttL ö m y: Die Erscheinungen der rußenden ElektrMtöt. Vl. ,7.6 Ukr (Klubsoal): Ferdinand Matras: Rednerkur». V. 7,8 Uhr (Großer Saai): Aus der Glanzzeit der-heltkren Wiener Musik. »/f8 Uhr (Kleiner Saal) r Dr. Paul Mener Revolution 1848, l/*8 Uhr (Kurssaals: Untv-Asftjieni Dr. Werner Kornfe > dr Die Entwicklung des Menschentif zur Geburt. II. 7.8 Ukr (Klubsaal): GesangspSdagoyln Gisela Kr ü kl: Erreichung gesunder Tonbildung. V. Z w e i g st e l t r W t e d e n,!V., M t t t e r st e i n 15. 7»0 Ahr: Das Wunder des Schneeschuh-. — 8 Uhr: Die Wa'dhetmat und Peter Roiegger. * l *■tnger Dokkstzetm. XVI., Äoflerpark 7. 7 Ahr abends (Großer Saal):» Dr. Josef Bergauer: KWKer de- Dolksstücks (Raimund, Nesttoy. Anzengruber) Karten von 600 K. bis 50L0K. beim Kauswart. 7 Uhr (Saai Vl!): Dr. Silo B r e ch l e r: Die Anekdote. Zu ihrer Geschichte und Psychologie. Eintritt frei. - Leopolbstädter Volksheim. H.. ZirkusgaseäS. 7 Adr adends» Prof. Dr. Wladimir Mtsar: Naturgesetz, Zufall, Wunder. Karten zu 400 SL Simmeringer Dolksheim. Xt.. Gottschalk, gaffe 21. 7 Ubr abends: Recht-anwalt Dr. Seinrtch K e r bätsch e k: «rlebntffe aus dem Gertchtssäal. Eintritt frei. Ernährung. Die Lebensmittelmärkte. Das anhaltend schlechte Wettvr hat «die Zufuhren M den Malier Märkten wieder etwas gestört. Dies machte sich gestern vor allem auf dem Naschmarkt bemerkbair, dem vieile Gärtner anS^entlegenen Stadtgebieten wrtb der Umgebung Wiens fernxiebttchen waren, weil sie den Regen und die schlechten Straßen scheuten. Da aber große unverkaufte Vorräte lagern, trat nirgends Knaippheit ein und der Bedarf konnte trotz der lebhaften Nachfrage überall ohne Schwtevigkeiten gedeckt werden. Das Angebot an Kartoffeln und Weißkraut überstiieg sogar die Nachfrage bei weitem. Beträchtlich waren auch dte BorrMe und Zrchnhren an steirischen Aepseln, die sich besonderer Beliebtheit, eirfveuell. Die Obst-, Gemüse- und Kartoffelpreise bchaupieten sich durchlvegs ans der Vorgöstviaen Höhe. Die Großmarkthalle bot wieder Fleisch aller Sorten in großer Menge, doch war die Nachfrage, recht schwach. Kalbfleisch wurde tim Emtlang mit dem letzten Kälbermarkt etwas billiger, doch spielt diese Preisermäßigimg eine untergeordnete Nolle, weil der Kveis «der Kakbfleischkonsumenten sehr klein ist. Fettstoffe sind auf allen Märkten reichlich vertreten, besonders Älttter, die 'bet jedem V-iMifsstand und in allen Bezirksgeschäften ju sehen ist. Ihr Preis büoegt sich aber cher nach aufwärts und frische Butter-ist beinahe allaemein mit 60.000 K. pro Kilogramm angeschrirben. Während sich die Händler noch vor wenigen Tagen scharf konmvreMerten und Dsebutter schon um 50.000 und 68.000 K, abgaben. ' ' NsHif 'insbesondere Seefische, erfreuen sich großer Nachfrage. Kchliau und Seelachs, oie schon ab 9000 K. pro Kilo- Mnlnt W haben sind, werden am meisten gekauft, abe-r mch Än-gler und Weißfische, die zwischen 18.000 und 18.000 K. notieren, finden viele Abnehmer. Wemeer blwehot wilden dangen Kachstn, M die schon bis 30.000 K. verlangt werden. Merker MorgetvzeMtrtg. MCKILAMSÜBISlJIS^i: (Freie ,ffid Volksbühne) Ensemble-Gastspiel der WXLNAER TRüPPB Kfiera#® Samstag den 21. Oktober 1922, 3 Uhr bei ermässipten Preisen Grüne Felder VolksstQck in 3 Akten von Perez Hirschbein 7 Uhr abends DER DYBUK Draniätlsche Legende in 3 Akten von Sch. An—ski (Zwischen zwei Welten) Sonntag den 22. Oktober, m 2 Uhr nachmittags WJ Bühne und Kunst. FraKz Schreker-Vvr!esrmß. Ueber Einladung des Philharmonischen Chores, den er gegründet und durch lange Jahre dirigiert hat, las Franz Schreker seine Opernvichtung ,^Frrelohe", die er gegenwärtig vertont. Es ist bekannt, wie sich bei diesem Dichterkomponisten aus äußerlichen Zufällen eine musikdramatische Idee bildet: So las er gelegentlich einer Eisenbahnfahrt in Deutschland den Statt onsnamen „Jrrelohe" und sogleich entstand in ihm der Entwurf zu einem Opernstoff mit einem irren Grafengeschlecht, lodernden Burgen und brennenden Feldern. Auch in diesem Buche begegnen wir der überreichen Schrekerschen Symbolik, die bei Ibsen und Hauptmann gelernt hat, es wirkt der Fluch feindlicher Mächte, die im Menschen fortzeugend immer Böses gebären. Wieder tobt exzessive Erotik und geistiges Siechtum, daneben erfreuen hübsche Episoden» und, gutgefaßte Musikertypen die hoffentlich in der Musik ebenso einfache und knappe Gestaltung finden. Trotz stimmlicher Indisposition las Schreker mit glänzender Differenzierung ber einzelnen Rollen, wie sie nicht jeden Berufsschauspieler gelingt, und man vermochte so wie durch ein weit geöffnetes Fenster in die innere Werkstätte dieses nichb immer klaren, shmbolbeladenen Gegenwartskünstlers hineinzuschauen. flb. Mitteilungen ans dem Publikum. Die mit + bezetchnelen Notizen tmd Artikel find entgeltliche Ankük-igunge» (§ 28 -es Pretzgefetzes) 17 UR ERSTKLASSIGE MODELLE Ledergürtel Lederrediküls Lederblumen Lederdickchen FtliRESPES MQPEIULHAPS MARY GLASER HAUPTGESCHÄFT: 216 WIEN, IX.,SCHUBERTGASSE 16 TMJES-FABRIK Telephon 69.1-83 DWbö Te,epll0u 69,1,23 Knisbacher L Windschauer, Wii T3W-"Si?NYl Export nach aSEen Staaten 8964 S GfoafwoU® Ui Xfom&fseido in grosser AtiswaUl on dstsil S^ClÜlKIX L^ö.Ilaarho^ai?8e.4 (zwischen en irr«« Seiden« «. Wirk Warenhaus Fleischmarkt u. 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An beiden lllbenden gastiert das Ehrenmitglied dieser Bühne Dr. Rudolf T y r o l t. Fm R a i m u n d - T h e a t e r beginnt die heute stattfindende Erfiaufiührung von Ibsens ,R o s m e r r h o lmit Tilla Durieux als Rrbekka West und den Kerren Forest. Onno, Schreiber und Stark pünktlich um 7 Ahr. Das Stück wird morgen, ferner Montag. Mittwoch und Freitag wiederhol. Morgen nachmittags 3 Ahr gelangt die Opür «Der Troubadourzur Darstellung. Dienstag spielt Willy Thaller zum ersten Male den Alten Grutz in der Komödie von Karl Schönherr »Erve". Donnerstag wird Strindbergs ^Traumspiel" gegeben. Samstag den 28. d. gelangt das Schauspiel von Dario Ricodamt „Der Schatten", da» in Mailand außer ordentlichen Erfolg hatte, zur deutschen Arausührung. Frau Durieux setzt in der weiblichen Lauptrvlle darin ihr Gastspiel fort. Die Inszenierung tätet Dr.^Rudols Beer. Als Geburtslagsfeier für Gerhart HauMann werden für 10. November „D t e Weber" vorbereitet. W o ch e n s p i e l p l a n der Staatsoper: Morgen „Die Meistersinger von Nürnberg". Montag „Mignon". Dienstag »Der Schatzgräber^. Mittwoch „Das Rheingotd". Donnerstag »Ariadne auf Naxas". Freitag „Die tote Stadt-. (Morietia — Frt. Dem Schwarz von der Siaatsoper in Berlin a. ($.). Samstag »Der Bordier von Bagdad*. Kierauf: ,Scheherezade". Wochenspielplan des Burgthratrrs. Morgen, 2 U^r nachmittags, „Alt-Keidelberg-.^ (Außer dem Jahres- und Stamm fitz-Abonnemevt. Zu ermäßigten Preisen.) 7 Uhr abends, „Der «rzi am Scheidewegs. Montag „Sin Geschlecht". (Bei aufgehobenem Jahres- und Stammptz-Abvnnement. Kein Kartenverkauf.) Dienstag „Coriolanus". Mittwoch „Der Arzt am Scheideweg". Donnerstag „Der Graf von Charolais". Freitag „Der junge Medardus". Samstag .Der Arzt am Scheideweg-. Wochenipielplan des Akadenriethsa- Morgen „Die Lokalbahn". Montag „Der Raub der Sabinerinnen". Dienstag .Ouality Street" (Im stillen Giitzchen). Mittwoch und Donnerstag „Die Lokalbahn". Freilag, „Das Glas Wasser". Samstag (neu einstudiert) „Der Bibliothekar". , Das ftanzösische Musikfest zu Amsterdmn, das dieser Ta,:? statt fand und fünf Abende umfaßte, galt ausschließlich zeitgenös, .scher sianzöstscher Musik. Alle Richtungen fand man berü5 üchugt: Von den KlassWen Saint-Saens, d'Jndh und Pieru > über den Irrrmpressionisten DMssy und seine Schule bis z.-> den Jüngsten, deren Hauptvertvoter Darius RLalhawd, einer cer „Si^ de Paris", war. Ausführende waren: Conoer-tgebonw- Oi> ch'^tcr und Tonkünstlerchor rmt-er Willem Mengelb erg, das Am - stc.'damer Streichq-narMt, das herrrrvagende Poulet-Qinctett (Paris) sowie eine Reche holländischer und französischer Solisten. Den künstlerischen Höhepunkt her Tage bildet ein Requiem von Gabriel Fau re, . .■ —. —y« — — VL,WhKfmUhl> OHM Nr. 2 MS 9 i .u 745 53482348232348232348484823534823534848230253482353482353484848532300 5348534823235323485348232323532348484853530153534823482348232353232323

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