Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1321 (15.10.1922)
- Date
- 1922-10-15
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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99t«tt«; gtmsettteKttttO. Ankündigung von Massendemonstrationen. — Eine Dalntenzwangsanleihe bei de» Banken. - Erhöhung der Besitzsteuern und einiger indirekter Steuer». — Keine Diktatur des Proletariats. Am großen Saal des ArbeitecheimZwurde gestalt um Der Parteitag Hai große Arbeit zu leisten. Ein Bild LO Uhr vormittags der sozialdemokratische Parder Volkswirtschaft und der Finanzen teita g, der gegenüber seinen Vorgängern eine HöchstbetsÄrgrulg von inehr als 5 4 0 D e l eg i e r t,e n aufzuweisen hat, eröffnet. Parteisekretär Nationalvat Skaret skizzierte ku.xg.die AuMlbetr des Parteitags, dessen wichtigste die Eilt-, scheidnng über die SteÜuugder Partoi zu den Borlagen betreffend die Genfer »Konvention sei. Züm Präsidenten wurde sodann NationalraL S e i tz, zu Vizepräsidenten die ' s>?ationalrätc T o m s ch i k, Schneid-- madl und Bürgermeister Mnchitsch aus Graz gewählt. Präsident Seitz übernahm den, Vorsitz und eröffnete den Kongreß mit einer Ansprache, "in der er sagte: . Der Parteitag wurde zu. einem früheren Termin einberufen, weil Plßewidentlichc Ereignisse es forderten. Die Republik Oesterreich steht au einem. Wendepunkt ihrer Eniwicklunä. Bisher war die äußere und die innere Politik jeder österreichtsckwn Regierung einfach und klar: Erduldüng des Diktats von Saipt-Germain unter Protest, Desinteressement an den'diplomatischen Intrigen der Nachbarländer und der großen Welt; strenge Neutralität ohne besondere Verbindung mit irgendeinem' einzelnen ‘ Staat oder einer Staatengruppe, Wahrtmg unserer Freiheiten und aller Errungenschaften der Revolution im Innern, Aufbän vor allein der geschwächten Volkskraft. Herr Seipel will'es anders. Er hat im August,das .Verbrechen an der Republik Oesterreich begangen, sie als ».in europäisches Problem hinzustellen; problematisch hinsichtlich seiner inneren Konsolidation, daher auch problematisch in seinem Bestand, in seinen Grenzen. Es dünkte ihm besonders schlau, die Rivalitäten der Nachbarstaaten zu schüren, ihre Ambitionen zu wecken, sie gegeneinander auszuspielen. Er läßt sich dafür Preisen. Aber auch Heroftratos ist berühmt geworden. Ja, man spricht heute von Oesterreich, man fürchtet es sogar, aber leider nur als einen Herd etwaiger Unruhen in Mitteleuropa. Die Folgen, bk uns drohen, sind ein neuerliches Anspannen unserer fetten. Zwei Jahre christlichsoziale Regierung hatten Oesterreich wirtschaftlich und finanziell an den Mstrund gebracht Seipels Autorität war dahin, fein ganzes System war zusammengebrochen. Ein interntonal er Kommissär soll seine Autorität wiederherstellen, soll Hm die Macht verleihen, auch ohne Parlament zu verfügen, tvas ihm beliebt. Das ist Verrat an das Ausland zur Sicherung seiner Parteiherrschaft. Aber noch lebt die Arbeiterschaft in diesem Lande; die A r b e i t e r wissen, daß sie neben den Bauern die Säulen der Wirtschaft des Staates smd, der.wichtigste Faktor, der diesen Arbeitsstaat trägt, ohne beit er -nicht leben kann, und der daher das Recht hat, im Rahmen der Demokratie die ihm gebührende Macht im Staate zu üben. Noch leben unsere. Gewerkschaften, die von sozialistischem Geist erfüllt sind. Noch leben die sozialdemokratischen Organisationen. _ dieses Staates zu gewimrcn, wird seine Aufgabe sein. Er wird zu prüfen haben, ob in Oesterreich selbst nicht einige hundert Millionen Goldkronen aufzubringen sind. Dieses Finanzprogramm ist auf jeden Fall notwendig. Der Parteitag wird auch zu entscheiden haben, ob die Vertreter der Arbeiterschaft im Parlament die Konventionen hinnehmen oder siever werfen und bekämpfen sollen — eventuell mit welchen Mitteln die Abwehr erfolgen muß. In der Abwehr aller reaktionären Anschläge bauen wir nicht auf unsere eigenö Kraft, sondern auch aus die S o l i d a r i l ä t b c r Arbeiter aller Länder. In diesem Sitrne begrüßen wir die Delegierten, vor allem, die ausländischen Vertreter Erispien von der vereinigten deutschen Sozialdemokratie, C z e r m a k und Dr. C z e ch von der deutschen Sozialdemokratie der Tschecho-Slowakei, Spoor von der parlamentarischen Fraktion der englischen Arbeiterpartei und Bracke dorr der französischen Sozialdsnwkxatie. Abg. Otto Bauer berichtete über die politische und wirtschaftliche Lage. Man müsse sich klar darüber werden, wie man den Vertrag von Genf werfen könne, ohne gleichzeitig das Land s e l b st i n e i n e K a 1 a st r o p h e z u st ü r z e n. Dies sei möglich, wenn der soz i a l d e m o k r a t i s ch e F i n a n z-- plan durchgeftrhrt würde, der tu folgendem besteht: 1. Die Schaffung einer Valutenzwangsanleihe, die nicht bei allen ausgenommen werden soll, die über Valuten verfüge«, da man diese in der Eile nicht so leicht feststellen könne, sondern bei den Banken und Bankiers und den Mitgliedern der Effekten- und Warenbörse. Man solle sich nur vorstrllen, daß man diese Herren im Börsengebäude einsverrt und von ihnen verlangt, daß sie 420 Millionen Goldkronen aufbringen und daß sie so lang eingesperrt bleiben, bis sie über di« Aufbringung einig feien. (Heiterkeit). Diese Banken. Bankiers usw. hätten sich in einem Zwangsverbande zu vereinigen, der in kürzester Zeit den Betrag aufzubringe» hätte. Wenn sie sich innerhalb 8 bis 10 Tagen nicht geeinigt haben, hätte der Staatskommissär zu entscheide». Die 120 Millionen Goldkronen wären in vier Wochen gewiß erbracht. 2. Die Sozialdemokratischen Partei hat dem Finanzminister Seg n r seinerzeit Iden Vorschlag gemacht, die ZwangSanftihe zu valv lasieren, die damals also 120 Millionen Goldkronen ergeben hatte. ES brEcht setzt nicht eine vollständige Balorisirrvng einzutrete», man kam»''sich damit begnüge«, nur die Halste, also 60 Millionen Goldkronen, zu schaffen. ES kan« niemand behaupten, daß dies unmöglich ist. 3. Ein Teil des Liquidationserlöses der Oefterreichifch-ungarifchen Bank (35 Millionen Goldkronen) kan» gleichfalls verwendet werden. Da die Regierung die 500 Millionen für zwei Jahre 1b. OAodtt 1322 Seite 3 verteilen will, kann sie mit diesen 215 Millionen Goldkrone« acht Monate gewiß Auskommen, müßte aber während bi<W ser Zeit ein vollwertiges Finanzprogramm durchführen« 4. Der schwierigste Teil des Progrgmms besteht darin, daß die @ teuer« bedeutend erhöht werde« < müssen, vor allem die Be fitz steuern. Der Großgrundbesitz imd die Bauer» zahlen tatsächlich überhaupt, keine Steuern^ Auch die Stenern der gewerbetreibenden Geschäftsleute «nd Fabrikän» len find sehr gering. Cs wird auch eine Erhöhung gewisser i n.d i r«k t e r S t e u e r « nötig sein, auch der A l koh ölst e u e r. Bei einer.Erhöhung der indirekten Steuern wird da» Proletariat auch Opfer bringen müssen. Die S t a a t s«. betriebe müßten so eingerichtet werden, daß siedie Selbstkosten decken. Auch hier werden von der Arbeiterschaft . Opfer gefordert, aber eö ist die Frag«, ob <S nicht besser ist,! daß der Abbau der Bundesangestellten «nd Privat an ge st eilten unter »nftrer Kontrolle stattfindet, das heißt geregelt Und organisiert durch die gewerkschaft- I sichen Organisationen, statt daß ein Generalkommissär will-!. lürlrch vorgehe, dem nur daran liegt, die Zinsen für die Au» leih« einznbrmgrn. Wir müssen den Arbeitern sagen, daß gewisse Opfer gebracht werden nlüffen, aber daß diese Opfer gertn» ger sein werden, wenn wir die fremde Zwängsherrschast ver» meiden. . ES ist nur möglich, einen Erfolg zu «rsiekeu. wenn wst gleichzeitig mit der Verwerfung des Genfer Vertrages schön «ine sta rke Regiernng habe», denn es bestehen sowohl äußere Schwierigkeiten seitens der fremde« Staaten, wie zum Beispiel der T f ch e ch o -'S l o w a k e i u n d I t a l i e ns, die in uns schon eine« fetten Dissen sehen, wie innere Schwierig» keilen. Der Gedanke, daß eine starke Regierung mit Gewalt ausgerichtet und die Alleinherrschaft des Proletariat s eingerichtet werde, ist jetzt nicht dnrchsühr- . bar. - ■ ■; . . ' Der Redner spricht sich sodann gegen die Bildung einer K v a l i t i o n mit den bürgerlichen- Parteien auS und bezeichnete die Großdeutschen alD Verräter am Ge, danken des Anschlirsses. Er beantragte schließlich die folgen den Resolutionen: I ' „Unsere.erst« und nächste Ausgabe ist, dir BotkSmassttl die ganze Größe' der Gefahren der Fremdherrschaft verstehen zu lehren und die moralischen Kräfte im Volke zu Wecken und .zu.stärken, die allein die Gefahren der Fremdherrschaft ab- , zuwehren und die Sanierung der Republik aus eigen«« Willen und eigener Kraft zu ermöglichen, vermögen. /Zn diesem Zweck der M o b i l i s i e r u n g. d e r morali s ch e w Energien des Volkes gegen die Fremdherrschaft b'r» schließt-der Parteitag: st. - . 1. Die sozialdemokratischen Abgeordneten und Bundes« rate haben in der sch ä r f st e n Parlamentär i s ch e'n Opposition gegen den Genfer Vertmg und gegen' die bürgerliche Regierung,! die. .ihn geschlossen hat, zu vxrlmxren. ,2. Der Parteitag hat unverzüglich eine großzirgige Massenaktion Legen die drohende Gefahr der Fremd« . /Herrschaft zu orAnisierew - ' 3. TÄ die^Wichlder weiteren Kampfmittel abhängig gemacht werden , muß von der Stärke der moralischen Energien, die unsere Masienpropaganda zu wecken dernrögen wird, von der konkreten Gestalt der Vorlagen über das fma-nziAsr Refonnprogranun und über die der Regierung zn erteilen- > lden Vollnmchten. durch wÄche die Genfer Konvention erst ihren konkreten^ Inhalt erhalten wird; und schließlich von -der internationalen Lage, innerhalb deren sich. unser Kampf entwickeln chird:. da die Partoi im weiteren Berichts de8 Kampfes zu Beschlüssen von anherordenil icher Tra.gwerte geÄvungen sein kann, die die Partoivertretung allein nicht zu fasten vermag, ist aus der Mitte des Parteila Regenmäntel infolge vorgeschrittener Saison zn tief reduzierten Preisen I Schiffmann!!., TaborstraSe 48 Telephon 47*1*79 Sn aro* Sn d«(a)f Hakenkrenzler-Philssophie. HanS Blüher hat eine Reihe v-:-n philosophischen Gchristen veröffentlicht, die ihm den Ruf eines Schriftstellers von Geist und Kultur oingerragsn haben, er ist ein kleiner fflpoftel der deutschen Jugendbewegung golvorden und auch ein gewisser Teil der jüdischen Jugend ist wohl von seinern Einfluß iticht ganz unberührt geblieben. In seiner neuesten Schrift „S e c e s s i o I u d a i c a" (Der Weiße Rittcr-Berlag, .Berlin) enthüllt sich Blü'yer als ein Denker von jener gefährlichen geistigen Art, die in verworrener Jtomantik mit den Begriffen spielt, dort, wo Klarheit und Bcstimmcheit gnr sittlichen Pflicht wird. Mit überheblichster Apodiktik. .wird l>ewe:slos Behauptttng an Bchartptung gereiht, um einenr Äntisentit-ismus dgs Wort zu reden, der sich als sachliche NaturtwtWendigkeit gibt und trotz aller zur Schau getragenen Origiuaütät nichts anderes ist als ein Scitenstück zu Chamberlains Rastenmystik. GesttreichM, die stets nach den: zu runklammerndenObjekt.' aus, ist, jfantt leicht beweisen, was sie beweisen will, And die Art, wie da der Gegensatz zwischen Dsutschtmu und Jndc-trium abgchaitdelt wird, ist ein geistig derart abgefeinttes.^ Jongllntrstück, daß jeder Versuch Blühers, vom Antisemitismus „ait-n Schlages'" prinzipiell abzurücken, völlig scheitert Und als ' vornrteilsvolle Reaktion erscheint, was sich als Kulturprogramm gÄwn möchte. „Die Inden sitch das einzige Volk, das Mimikry treibt," hierbei verbürgt der Jude, „seine ganze Substanz". Die Ändert sind das auserwahlte Volk, aber auserwählt waren sie lediglich „für die Geburt Christi" und nur um ihretwilleit mußte die ,^doe Juda" in Erscheinung treten. Bon dieser Geburt ist die „Substanz des Volkes^ dauernd krank, daher ist jeder Indo „in der Substanz" krank, er leidet an einem unheilbaren „Schicksalsbruch", und dar ist der Sinn der jüdischen Mimikry. Die, Folge davon aber ist die „destruktive Geschichtswirkung" deS Judentums, und diese zeigt sich in seinen „korruptiven Gedankengängen". Solche sind zum Beispiel die — Entdeckungen gröher Mischer Gelehrter^ Beweis: Man bemerkt allmählich, tsaß auf sie stets die Inden zuerst reagieren „und #*W vchMtVW, M kMuKGM Gedankengang des Judentums handelt"! Der wichtigste korruptive tzledankengang des .Judentums aber ist die sozialistische Theorie. Um sie als große Fälschung zu. beweisen, wird Spinozas Beweis >der Einheit von Geist rund Körper zitiert. Die Arguntentation, für welche der Jude Spinoza bemüht wird, soll daülogeu, daß sich Wirtschaft zur Geschichte, ebenso verhält wie Körper zum Geist. Blüher bekämpft ldamit die materialistische Geschichtsauffass-ung und deduziert -weiter: Wirtschaft kann nur kapiitalist'rsch sein. Wirtschaft ist nicht Geschichte, diese wird sie erst 'durch das „Reich". Denn 'domimevend in Blühers politischem Denksysbem ist die „deutsche Idee", die in der deutschen Geschichte sichtbar wird und als sichtbares Forum >des Staates bedarf, dessen höchste Zukunftsstuse ,^>as Reich" ist. Bon der immanenten Wegrichtmtg/ «dem Zukunftswillen 'der deutschen Idee, weiß Herr Blüher genauest Bescheid und nebenher wird sie identifiziert durch das Prettßen der Monarchie mit allen Reakttonserscheinungen, die plötzlich im'Lichte einer philosophisch angestrichenen Romantik erscheinen. So'erscheint Demokratie als der große Mische Schwindel, die „deutsche Republik" stammt aus dem jüdischen Geist all das abgeleitet aus einem kindischen Platonisnrus, 'der detr Primat der Idee aufftellt (die hier etwa an Stelle der Rasse tritt, von Anbeginn da war und ebenso unveränderlich ist als jene), ihren Inhalt getrau zu beschreiben vermag, um sie im nächsten Augenblick in eine Ebene mit der nackten Empirie zu bringen. Aus dem Boden dieser Jdrenmysttt schießen Blühers aphoristisch begründete Behauptungen hervor. Er geht aus von an sich richtigen Erkenntnissen. Er will darlegen, daß deutsches und jüdisches Wesen sich organisch unterscheiden (woraus noch keineswegs die Folgerung abzuleiten ist, daß jüdisches nicht auf deutschem Boden und fürs Deutschtunr. fruchtbar werden könne), 'daß die jüdischen Mi« ruikry-Versttche zu^versagett beginnen und daß die Trenmmg, unterstützt durch den Antisemitismus, in stetem Wachsen ist. Aber die Art und Weis«^ wie Blüher diese Erscheinungen - -Legründen und zu rechtfertigen sucht, ist haarsträubend, wie sehr ' ste sich auch philosophisch gol>en mag. Ein pseudospinozistisches oder pseudoplatonisches Gaukel« tzieh daß man'Zu MreK ^HenkZAM" mnnrp Mrde^ schafft den Boden für Behauptungen wie die, das; demokratisckc Berfaffungen niemals ll^itim seirt können, daß der Krieg das eiuzige ist, wodurch ein Volk groß wird und der v«chasrone Krieg der tmabänderliche Zustand der Völker untereinander ist. Und besonders anzumerken ist, daß in dieser „Philosophie" mit Blüherscher Sicherheit der Satz geprägt wird: „Der Welt* pcgrom kommt zweifellos'." ,'Ratüriich^ werdeD-ent-füllan-d datz. einzige Land sein, das vor dem Mord zurücksZirecki.V Der „Philosoph" konstatiett, der Antiftmnismtt's^ je: bereits ,;ein Grundvorgang des deutschen Menschen geworden", teiuerlei Beweis nutze gegen das, was.' jeder Deuffche im Bluws habe: „Preußentum und Heroismus gehören zusammru, zu'amrnen gchören Judentum «nd der Geist der Nioderlage." Hier folgt nun die Apotheose des Hatenkrcttz.es, das, „ein deutsätes 'Heils, Zeichen", bereits in die geschichtliche Situation eingedrnngen ist. Sein historischer Tag war -jcm'r, als die Äütlvüu-Trüvpt'u in Berlin einzogen und die Regierung verjagtett, der einzige Tag „seit dem Anbruch der detrtschen Schande, an ivelchem die Ehre eines Volkes sich zu melden wagte". Hans Blüher will nach» weisen, daß Juden tu tu und D-uischtmn tinvereinbar nud und daß man nicht zugleich den jüdischett tmd den dsittschsu Wetz gehen könne, daß die Assimilation der Juden vor dent Schiff« bruch stsht und die große Trennung, die' Seecssio. begonnen hat. Aber er begnügt sich nicht mit der Darlegung oder'Untersuchung der Gegensätze, er braucht die Stützbalken der „Id«" .'oder was er so neun: und ähnlicher Begriffe, nur das Jlidentum der Maut« 'preiSzugeben. Jeder Jude ist t-ach ihnt der Idee Jehuda oder dem jüdischen Geist versallcn.' das ist de, Teil kür Idee, der in die Geschichte der Völker eingwift i:nd mit innerer Natttrnvtweudigkoit destruktiv^ ist. Dich«,: Fatum können die Jüden nicht entgehen. Sie können Drutschlä^t leidenschaftlich lieben, ihr Leben dafür einfetzet^-- es nutzt alles nichts. „Sie wdren-''tapferer, als mari ahn re. und iyuert gebührt daS Eiserne Krertz." Aber ein Jtrde chirrft nicht Offfzitzi wevden.'Es gÄt Juden „von ^salonror^cher Gerechtioveit", denen die volle Ehxe für ihre GesiyninU Müm'e. aber ein .Jude dürfte nietnalS deutscher Richter' wer^n. Ja noch utehr. . d!« M«! «s« »K M <j»lüw