Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1319 (13.10.1922)
- Date
- 1922-10-13
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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5 ***** ' »fett, qtettaft.___•-. 'Das Blatt wsstW- M M^M)-Äauftmte ünd weist' oavauf hin, Ärß die.schädllHen Fplgoft dKS. BMottS nur. auf P' MWaM,> iMckstpsWt HM/ über die Frage nachzudercken, bevor fic eine Maßregbl ausführen, welche bin natvonaleu Interessen schädlich ist. . TagesheriM A. St. Mannheimer nnd der Nnmeru« cbrnftt*. Die ideafe Neigung, die Juden unter dar Joch des Numerus clausus zu zwingen/ist keine Originalersindustg der Horthy-Magyaven. Böswilligkst: und Dummheit.waren!n iniüger Verbindung immer bestrebt, dieses. Ziel ans alten Gebieten des öffentlichen Lebens zu erreichen. Wenn die Schustergllde in Wien nach dem Jahre 1848 — das den Juden in. Oesterreich die Menschenrechte brachte' —».gestützt ans ihre besonderen Privilegien, in einer . Eingabe an die Negierung sich gegen die Zulassung der Juden An diesem Gewerbe verwahrte, so haben die Schuster eigentlich nichts anderes angestrebt, als uuis Heine mit seiner tödlich treffenden-Satire iü seinem „Atta Troll" als den Wunsch der Bärentreiber chinstellte.. Diese wollten den Juden von ganzem Herzen alle Rechte und Freiheiten gönnen, mit einer einzigen BeschrMung: Bärentreiber sollen sie nicht tverden! Diesen Bärentreibergeist fand man und findet man auch heute noch so ziemlich in allen Ständen verbreitet. In Ungarn hat sogar Bischof Prohaska das Kunststück zustande gebracht, den antichristl'cb fühlenden Anhängern der „christlichen" Konzentration den Bären aufzubinde-ri, düs Gebot des Evangeliums „Liebe deinen Nächsten usw/i, das sich auch auf den Feind erstrecken müsse, gelte nicht, auch bezüglich der Inden, obwohl diese wirklich^ nicht zü den — „Feinden" der Völker zählen, in deren Mitte sie leben. In Wien hatte im Jahre 1848 .Professor Rosas den dringenden Vorschlag gemacht, das Studium der Medizin Unter den Inden zu beschränkest..Seine Argumente waren von solch erbärmlicher Fadenscheinigkei-i, daß es denr Prediger der Wiener Kuiusgemeinde, I. N. Mannheimer, sehr leicht fiel, ne zu widerlegen und die wahren Triebfedern dieser gehässigen Propaganda bloßzuletzen. Professor Rosas erwiderte, indem er^ ' Lügen und Verleumdungen wiederholte, als ob diese dadurch zu Wahrheiten würden. Nun trat. Mannheimer schärfer Mt Judenhasser entgegen. Er schrieb u. a.: „Wir haben dem Professor gezeigt, daß der mosaische Religionsgrundsatz der der Menschenliebe sei, daß br 3 Judentum feinest Bekennern Liehe und Freundlichkeit gegen den Fremden, den Feind, best Verbrecher, gegen das Vieh, zur Pflicht rmd Gewiffenssache nrache. Er bleibt aber doch dabei: 'rat Evangelium Matthäi stehe es anders! Was steht denn im Evangelium Matthäi 5, 43? Im Evangelium Matthäi steht: „Ihr'habet gehört, daß gesagt ist, du sollst -deinen Nächsten liebest upd dchwnWen. Ich aber sage such: Webet eure Feinde, segnet, die euch fluchen,' int wohl denen, die euch hassen." Ist das was anderes, als was wir ihm aus dem mosaischen Gesetze., und ans den Mischen Betenntnisschristen a-ls Leu ewig gültigen Grundsatz des Judentums nachgewiesen haben? (Anm.: Nebenbei bemerkt, ist es tausende Male schon bewiesen worden, daß im. alten Testament noch kern Sterblicher die vom Evangelisten Matthäi zitierten Worte „Du sollst deinen Feind lieben und deinen Feind hassen" entdecken konnte.) „Stand Jesus nicht auf dem Standpunkt des mosaischen Gesetzes? usw." Mannheimer mußte natürlich nach den damaligen lieblichen Gesetzesbestimmungen sein Manuskript dein Zensor vorkegen, der ganz einfach, ohne weitere Motivierung, darunter schviÄb:. „Ämttt -f jttm- Dtucke nicht zugelassen werden." Ter Herr. Zensor, sagte, sticht-. daß er die Widerlegung zu schwach Äüt zu stark sindr, er begnsitzw sich' einfach -damit, sie zu vechretM. ' ' Das war selbst dem sanften, friedliebenden Mannheimer, zu arg. Er richtete an einen Mhgestellten Beamten der Zensur- Opernhauses stellte sich im Konzertstrecke.vor: KlemenS Krauß, der aus Graz kommende DvrigeM, der an e>in«mr Richard Stvcmß-Abend „All Culenspiegels lustige Streiche" und das „Heldenleben" auffühvte, besitzt das unverbrauchte DemPemment der Jugend und die völligeBeherrschuntz des technischen Apparats. Die letzte Kunst des Dirigenten kann matt von feiner Jugend noch wicht verlangen, die Fähigkeit, intuitiv an dem aufgeführten Webte .mitzu- ' schaffen, Gegensätze, wo es not tut, .» zu mildern, etwaige Lücken zu schließen. Immerhin ist er eme höchst bemerkenswerte ErscheiMmg unter den jüngeren Orchestevsirhdern. Der Fall Drrhan beschäftigt noch immer die Gemüter. Mt Unrecht! Der Künstler ist im Vollbesitze seiner schönen Stimme, sein Vortvag bietet seltene Vollendung und ist von tiefem Erleben eifiUtt. Wbhl fehlt manchmal dem Forte die volle strahlende Sinnlichkeit und die Gedankenarbeit mag götegentbich. ist einem kleinen Schümannschen Liedchen, zu tief schürfen; gleichwohl bleibt Dnhan ein Bichneu- und Vortragskünstler all-eversten Ranges, der die reichsten Gckben des .Kehlkopfes, des . Geistes und des. .Herzens in schönster Harmonie vevsmigt. — Erwähnen wir nvch die «Merikomische Sängerin Hürriet van Emden. Ihre schöne, dunkle Stimmt, die in allen Registern Bescheid weiß, vermag Mehr durch berückfttdstt Aang als durch seelisches Mitgchen zu sesscklu, sie versteht sich , auf Liedgofang wie aus Koloratur. - Bon Evika Mvrini, die sich für läMve Zöit VM Wml vera'öschiedet, hövttztt wir Mendelssohns MolWonzert. Mt ksusch-mädchesthafte r Anmut spielt sie die Kautilette des ersten Satzes, das- Andante wurde zum schönsten - „Lied ohne Worte" und in der körperlosen Leichtigkeit des Finale tönte es wie Elfen- und RiMtaNz MWottdrttschein. Es war erhebende, beglüSeM Kunst, dir Noch nicht von des GedMens Blässe omgekraMlt ist. , - ' - - Dr. GWn FeWer. ,4W •w ICflCI SrlVC^C HgCT« viiig» id. cttdwr -r stelle ein Schreiben,, ln welchem es u. a. hieß: „Ich bin Pö n de r 'Zensur mit meinem,.Aufsatz abgewiesen und appelliere jetztÄst Ihr bewährtes Rechts- und BiMMitHefühl.. In der Eri wi'dqxung des Herrn Professors R ö sa find die ältest Airi klagen u ud B esch Ul drgnügest m i t einer P e rf idi LJv iehe.r.ho11 und.behgüptet, b.i^es mir.als dem, der sie zulEW^'ÄMMtzt/ zFMMMch WrW'^ttW/M'Gache nickst auf sich beruhen zu lasseü. -t\. ^0) t»ittc .mitl)in um meist Recht, um das Recht, düs jedem Verbrecher zusteht, und versichbrr Sie, daß keirie Rücksicht mich abhülten soll Mrd wird, ilnterhalb der gesetzlichen. Schranken der ganzest Berhandlung eirre Oeffentlichkeltzu geben, zu der Mir Weder GelegtstlM noch Mittel fehlen dürsten, weim ich genötigt wäre, sie in Anspvuch zu nehnren. . . . Judsm ich Ihre Bermitttung in dieser Angelegenheit noch .einmal ist Anspruch nehme, verharre ich usw. usw., Mannheimer, Prediger." Das Schreiben blieb ohne Erfolg. Die Macht, des Zensors erwies sich als unbesieglich. Im Jahre 1842,hielt man ist Men, wo maGIE in Budapest hält: Man durfte die Juden in her scha»Mchsten, infamsten Weise verleumden, aber entzog ihnen durch die Zensur selbst das Recht der Vevteidignug, die Möglichkeit, die Lügen ^zu entlarven. Doch, einen Unterschied müssen wir hervorhsben: In der Äühjdüz,- die Mannheimer in dieser Angelegenheit bei Erzherzog,Ludwig airgesucht hatte, wurde jhm -versichert, Ntz W BeschuldigüWn'des Pchf.'Rosas keinen Einsbrrtz auf die Maßnahmen der R-egiernsttz haben würdest. Ist Un- M-n gibt es kaum eine gegen.die Juden geplante Schurkerei, die nicht durch Maßnahmen der Regierung Unterstützung fände. Ari. Die Pariser Presse für sie Kreigad« der Wiener Kvitstioerke. Paris, 12. Oktobrv. iLine Reihe von Blättern, davunter „Ere Nouvelle", „Eclair" uüb ,MbloMstM«" tveW für die Freigabe der österveichlschest Kunstwerke ein, die seinerzeit-Eder Ausstellung in Lyon Überlassen worden waren, wobei sie betonen, daßdir GemeiM Wfen di« Küttskwerkö äüf ausdrückliche Pifte des Botschafters Dumaine stach Frankreich gesandt hocke. Die Blätter verlangen, daß die französische' Regierung in weiterer Durchführung -der inauguvirvten -fveMdschaftttchen PoWk für Oesterreich, das Ersuchen der Gemeinde Wien unterstütze, , und Hallen eine Intervention des fvanzösischen Mni- ^steriums des Aeutzrrn für. wünschenswert. Dtzs Hsbsdurger-Dermögett. - Der Leiter der Verwaltung des Habsbürg-löHristtzischelt Privatvermögens, Sektionschef Dr. .Mbin Tcha^s Eckart sau, tritt nunmehr mit der Beröffentibichung des geftiMtest, diese Frage, betreffendest ÄktestMü-teriäls Hervox, das ein Buch von 18Ö Seiten Mt. ■ Interessant find die zahlvsichen genanM . Berzeichnffse über das PrivalW des MfllsterS'M HoftstMliendepot und in, de« Schlbsftrn des, Kasers, dre ans der Zsviklrste ängeschafflen Mine im HofteM, PetsöneMrtöMVbi'le, PfeM, Wägen und Teppiche. B«neDnswM ist bas Berzeichnis der Werteffekten des Prrvatvermögens des ehemaligen Kaisersdann das Per- > zeichms ^.JamiÜchschvmckch her'--aus. ^r>-SchatzK>mm«r in die Schwerz gedrachl ivüv^e und aus der Zitrine 12 W Brü° lantzardbn), hauptsächlich aber aus -der Birriste 13. stammt. Unter dem Familiedschmuck befindÄ sich tmter anderem die Perlen^Mstw Mit . einer Schnur vöst M Perlen, das Rosinköllier, die BrManikvrsage mit 380 Brillanten, das sogenannte Per'lensrdeikomnnß der regierenden Kaiserin, der beMMte ZNoiMtiner" -inZ bMynSiMr HvtaMWMvd M:KOinengarni'tur, besteheitd airs Diadem, Gürtel, Kollier, Ohrgehänge, ' Korsage und Ühr. . Eist astder« Brrzsichn'is belviftt dar PrivateigeKum ist ' dtzn Mviuta'M der WMatsveDvstltstNtz, zum. Beispiel. in. der Hoftväscheftmrmer (die Kais^rwäsche „für. Majestäten und Allerhöchste.Gäste", ftrner Leinen-, Tafel-, Küchen- und Garlenwäsche),. dann der „Allerhöchste Pribätbesitz" in' «der SÄberkämrüer und ist der Hoffattel- und HoMvchÄamMr,' knnstindllstrielle Gegenstände Darunter das Prünkbett Marig Theresias ustd Gold- «nd Silbrrrelieflticker'el, das . W kHvr.liches FaMieneigeutüm bezeichnet wiro), nvehrere Klähiere Und eiste lange Reihe von Bildern, die an die kaiserliche Familie Äs Geschenke gelangt, sind. ~ Ünermeßlich ist der Wert der in diesen Verzeichnissen als - PribckÄgLstimu der HabÄurOr-FanUie. bezeichnetest Gegest-- stäüde. Mit pen Verzeichnissen der Besitztümer, best sie betvMn- Mt Akten irnd Lärstellustgen soll dev Stand 'der Konfiskation des PriMvermögens der Familie Habsburg-Löchvingest ge- ' zeigt werden. Dir ametiitanifA« Sinnt cmbetttttgs« ■ . , . frame. : Aus NewHork wird uns. geschrieben: Der Obmann, des Immigrations-Komitees des amerikanischen Kon-. gresses, Kongreßmann Johnson, einer der entsck/kedensien Vorkämpfer der Emsvättderüttgsheschränkimgen m Amerika, veröffentlicht M „Eongressional Record" eine ittebersicht über den Stand der Einwandererfrage, in? welcher er zu d'em Schlüsse kommt, die Einwanderung stach Amerika wäre noch weiter zu beschränken und die Quote auf eineinhalb oder zwei Ppvzestt herabzudrücken. Cha-. raklMttsch ist, wie Johnson, diese Borschlätzebegrünbet: Er Meist daraus hin» daß zu Wiele Jud en aus Polest ins Land kockmey, während zur selben Zeit viele in Amerika ansWge P o l e n das Länd verlassen und nach Pülen zurückkehrett, p)odurch' die Verhältniszahl der Juden steife. Dieser Umstand könne ist Amerika zu Rassenhaß 'sichren, denn Wenn die Hdffche MinorNk.zu. groß. Würdewäre sie ebenso wie,ist EuröpL den MtttdrückuWN. durch eiste nichtjüdrsche Dmjoritat astsgestztzt. :. Außer dem Vorschlag, daß die. derzeit geltende £M* von drei KroM auj die KälM Kevahgv^tzt wepde^ Mt .Johnson noch andere Vorschläge: es sollen bloß Fvaämst.iM, Ki ite; anterilanffcher Bürger ifls Lastd Massen, die. Md» gilnstigungert ftir AMryer, StudeHen^ tzÄMHÄDt ivenden, die Prüfung in Lesen und HchDben>p)äve zu Ä», icharfem Nicht verschwiegen sei MMlich, denman ist. aMeriranffch-jüiÄschen Kvvffeu Hn HWigraniensresser nxnnt, sich ausdrücklich Äff die ZustMMwg „jüdischer Führer" in Amerika beruft, welche.chNM häWn, daß es das beste wäre, die _Einwandevun>g stöH' UeltÄ zu dwffeln. Wer diese.-.MWsDm. strä», verschweigt Herr Johnson. daraus, daß es auch in New-Z)orr und dem-übrigen Amerika bodenständige" gibt, die sich nicht sMM, ihvest^ eigeMn BrstdeM in VeU Rückest zü fällest. Dike polnisch-jüdische Tageszeitung. TVarkcha«. U.ÖMober. (Tel. d. „Wiener Morflenzeiümg".) Sine Gruppe nckionalgesinstier Luden hat eine neue iüdnch« Lägeszeirung in polnischer Spracke unter dem Namen „Ntzwmy CoäzieUne" begründet. Mit. der Chbfredabtion wurde der tzedanme iübi chwolmsche PublW und ftüherr Ncdakteur des nNawy DsieMK* . Dr. Berkelhammer betraut. Dem Aedakt'onsirabe gehören auch Dr. Schipp e r, Abg. G r Ü nba«M, Ädg. Meiwzieyer. Abg. KaNglas ünd Abz. Dr. Thon au. ' Kein Alkohol für Betrunkene. Die Polizewivcktwn hat folgende Kundmachung erlassen: Die Verabreichung von alkoholischen Getränken ün äugenschriirlich angeheiterte oder betvuntene Personen in Schankstätten oder, anderen.Orten, wo geistige Getränke veMuft werden, sind verboten. Diese Kundmachung,-welche ist. allen SchanklokÄitäten an einer.in die Augen, fgllestden, jedevmnn zugänglichen ^wlle aMschlaM ünd M lesersichem Zustande zu «galten ist, tritt söfort in Wirksamkeit. UebertrMngen dieses Verbotes werden, sofern nicht ein. nach änderest Boüschriften Zu ahichenber Tatbestand voxliegt, mit einer Geldbuße bis zu 4ÖÖÖ K- oder mit Arrest in der Dauer von sechs Stunden bis zv 14 Tagen geahndet? 8nr Verhaftung de» Iütoeliers Vetter. v Wie die Korr. Wilhelm am Mittwoch berichtete, ist deT J^Mvrlier.Jakob Vetter in VerwcchrungShäft genomvtttk worden, weil der HÄfershelfer . der Dienstdiebist ' Dftrri« Mit ri n ge r Mit vollster Bestimmtheit behauptet hat, chm den noch fehlenden Teil, des bei Direktor L! pp «rann gestohlenen Schmuckes um 1000 Dollar verkauft zu haben, wovost 660 Dollar noch gezahlt werden sollten. - Obwohl W e i n stein sich wahrend der . Untersuchung als heuchlerischer Lügner gezeigt hatte und obwohl man sich hatte überzeugen müssen, daß viele seiner Behauptungen erjvM sind, wurde der AuSsM her,Wff»steiN -.hjqüMch BetterS MaübeN beiMressen. ..WesnjMr hatte die Deschüchigung auch dann ansrechterhÄten^ nachdem man ihn auf die schweren Siraffoltzen der Verlennchurch. auftnerffam gemacht hatt-e. TröWn' hat Weinstein die Behauptung wieder unter einem Sstom von 'Tranen und auf tzen Knien rutschend wiederholt. Der Juwelier, Vetter hatte trotzdem die Be« häNWng als Unwahr hingestellt. Man' hatte unter seinen Geldsachen als einziges Beweisstück den Unierbeil eints Brustwöpfes gefunden, dessen Konstruktion und Mechanismus als sinzigärtig' bezeichnet worden sind, zumal da Direktor Lrppni.ann derartige "Knöpfe sich eigens in Stuttgart hätte anfertigen lassen. Fachleute hatten ursprünglich auch' bestätigt,, daß es solche Knöpfe in Wien Nicht "gebe. Mn M sich herausgestellt, daß solche Knöpfe hoch keine Sei-ltesthrkten sind. Däinit ist der^^ einzig^^vermeinUW Beweis 'entkräfte.t^und es liegt bloß die MchüNgMig des Winstckn vot. .Me ÜsttersWüttg wini». WSidevgfführt. ' " ' s '' ' «ere» Kaje«tth l'Jftnel, Stldischer Natl'vnalfonds. 1l., riiborstrM SS. Telephon 40,8.16, Ausweis Nr. 12/1 vom 1. bis 5. Oktober 1032 4,784.987 K. 1» H. Snt Sahre 1SS2 insgesamt 4S.281.SSS -. - Zentrale: K. Btzmeiana so oco. r. Dkücbeüjkein für Ml. Wette 10.000, Dechtsanwslt Dr. «htegtt 18.000, Mstdel, FtiMann d. Dk. Betdoff 13.000. Div. 4000. — 1. Beztt i-' OSßar Dösher 200.000, d.«Oskar Rosner f. Etntritttkarte zur Rede des OM. Dr. Shafes JOO.CoO, M. Klingenberger 110 000.; d. O-Wcild Echvrr (Wn Rommerzialbaust. S2.810, Div. 6000; Edith We!ß- Nopf 87.000. Dr. Walter HMter 28.000» M. SchSfler 18.000. Ludwig Güdmann. Dr. Leopold Weisel. Bichotd Äckpws Ze 10.(00, Divt 30.806.. ■*» 8. Bezirk : Dr. Worth Pachimatm lOc^.M» Schulim Heschet 3ö.500. Lerntann Gelmann 80^,00. Laaroly»Gmlg. d. B. Freundschaft und DrüderliHkett 3S.6M, Lakob W. Berlin 18.O7Ö, ^ermann Tro-p.' Sostf Saphir, Paula MÜH. A. Zellermayer. Sng. Gustav Grltnberger a. N. Sophie Gtßnderget | A. je 10.000; Div. 96.557: «re- Ssräel- WeWäün-iKain» Teich & Lo. 10.000; II., Praterspreugel: ALviizah Lhawerim d. Meilen: W. -offebberg 10.000, Kaarolh- 'C'Mg. d. Scherzer-Kllnser lgt.877, Div: 2S.S5S: Betv. Testläih» Jeschutön 136:880. Lhoraspende Äeschutim Schächter 14.100, 'si. Pauker 20 000, Gerson Weinberger. Elsa Sohl je 10.000 Div. 6920. — 6. Bezirk: W S. Grwijsch; Dr. BrNno , Hchalliktzet 18.600.84, Säio Steiner d. Max Markus 20.000, Leon Ä: 50,000* M. Lipfchütz^ ßö.Oöo, Div: 8700; Tempelspenden. Beih-Kagnesed d. Wlaschim: Wiesel 100.000, Ärastdwriner 50.000. Danztnge- S8M. Preßburßer 80.00o. Eihstger. mm \*'SÖ.ÖÖDi Sösef Schöstfeld. Gtötzttcht je 10.000. Diw I00v; Dr. Likschhorn-GWest : 3östf, Barnch u. Wdvr Zeintir je 10.000. - 4./5. Bezirkt Züliüs Kraus S0.O00, Norbert Kochsttm. Ssidor «tikrich Wicht M 10.000. Div. 28.000. 6. Bezirk r ß. 8sttzi ÄHW Mckk /So.chV, SW. Ssth. Schvst 17.000, Div. "Zöso r DK Paul Betger 80.000. Äugd Dawib 26.000. Pension Aeöttsch.' VtUm, Leb BSHm ff 10.000, Diö. 3M Bezirk t S: M-ckü 18i000j. Div. 7600. 8. Dezick: MMst Kolb LvM Div. 1000. - S. VMt Nafiatt ÄM 11Ü.0ö0. Aobett AM Ld.codj «eihtz. Ädäß-Se>chüron, Dr. D. KikSdrunmr j» Mtzv, Dt». LLSOO.